Kevin Feige, der Disney-Chef für alles, was das MCU angeht, hat sich in Happy Sad Confuse geäußert, anlässlich der Veröffentlichung des Trailers zu Vengadores: Doomsday, über das, was er als sein größtes Scheitern bei Superheldenfilmen ansieht. Und wenig überraschend ist es der Blade-Film.
Mit der Erklärung, dass „ich mich wie ein riesiger Verlierer und ein völliger Versager fühle, weil ich das Projekt mit Mahershala nicht habe umsetzen können“, hat er keine neuen Details zu dem Projekt genannt, das seit Jahren auf Eis liegt. Daran dürfte sich in naher Zukunft wohl auch nichts ändern. Denn offenbar wissen weder Disney noch Marvel so genau, was sie mit der Figur oder mit dem Film anfangen sollen, der schon mehrere Regisseure und Drehbuchautoren hinter sich hat.
2019 angekündigt, sollte Blade mit Mahershala Ali in der Hauptrolle entstehen, bekannt aus Die Tribute von Panem, Moonlight und Swang Song, hatte der Film mit zahlreichen Problemen in der Entwicklung zu kämpfen, die zu mehreren Verzögerungen geführt haben, bis es zum heutigen Stand gekommen ist. Nun an einem Punkt, an dem der Film sich in einem unbestimmten Pause befindet, von dem wir nicht einmal wissen, ob er jemals daraus herauskommen wird.
Gegenüber Variety sagte er, dass das Problem sei, dass „man mit einem guten Drehbuch anfangen und es während der Produktion in ein großartiges Drehbuch verwandeln kann, aber wir waren uns nicht sicher, ob wir das bei ‚Blade‘ schaffen würden. Das wollten wir Mahershala nicht antun, und das wollten wir uns selbst nicht antun“, scheint es strukturelle Probleme mit dem Film zu geben. Aber Ali fasst es in seinen letzten Aussagen dazu auf den Punkt: „ich bin bereit. Sie sollen wissen, dass ich bereit bin“.