Adblock Plus will geplante Firefox-Werbung blockieren

Mozilla, das Unternehmen hinter Firefox, sucht nach neuen Geldquellen und plant Werbeeinblendungen direkt im Firefox-Browser. Als Reaktion darauf erklärte die Firma hinter dem Werbeblocker Adblock Plus bereits, dass man diese Werbung blockiere, sobald Mozilla sie anzeigt.

Werbung statt Seitenvorschau

Wie der Mozilla-Manager Darren Herman in einem Blog-Post schreibt, soll die Werbung Teil der Tab-Übersicht werden. Öffnet man im Firefox-Browser (Download für Windows / Mac / Android) einen neuen Tab, erhält man zurzeit eine Kachelübersicht häufig besuchter Internetseiten. Benutzt man einen Firefox-Browser zum ersten Mal, sind diese Kacheln zunächst leer.

Unter dem Namen Directory Tiles will Mozilla diese in Zukunft füllen. Zum Teil plant Mozilla Anzeigen für das eigene Mozilla-Ökosystem. Auch populäre Internetseiten aus der geographischen Region des Nutzers plant Mozilla. Hinzu kommen werbefinanzierte Einblendungen von “ausgewählten Partnern”.

Wenn Firefox aufdringliche, hässliche Werbung zeigt, blockieren wir sie noch an dem Tag an dem Mozilla damit beginnt, sie anzuzeigen.

Wie genau diese Werbeeinblendungen in den Kacheln aussehen, sagte Herman nicht. Der Anbieter der populären Werbeblocker-Software Adblock Plus ist allerdings bereits in Alarmbereitschaft. Auf Anfrage von Softonic erklärte das Unternehmen, dass man hässliche und aufdringliche Werbung noch an dem Tag blockiere, an dem Mozilla damit beginnt sie anzuzeigen.

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Adblock Plus im Test: Welche Werbung verhindert Adblock Plus tatsächlich?

Adblock Plus ist als zuverlässiger Werbeblocker bekannt. Allerdings akzeptiert das Add-On für Browser seit einiger Zeit standardmäßig “unaufdringliche Werbung”. Außerdem wurde bekannt, dass sich die Firma hinter Adblock Plus von Unternehmen wie Google bezahlen lässt.

Da fragt man sich: Wie viel Werbung ist denn “unaufdringlich”? Wir haben es ausprobiert und Webseiten wie Google.de, Web.de, T-Online oder Spiegel Online mit der Adblock Plus-Standardeinstellung Whitelist besucht. Außerdem wollten wir wissen: Gibt es auch eine gute Alternative zu Adblock Plus?

Mit Adblock Plus auf Spiegel Online und Co.: Werbung ade

Mit Adblock Plus surft man auf Seiten wie Spiegel Online, Kicker oder Sueddeutsche.de ohne Werbung. Das Add-On lässt die Ränder um die eigentliche Webseite frei, wie die folgenden Screenshots zeigen.

Spiegel online ohne Adblock Plus

Spiegel Online mit Adblock Plus

Bei Web.de etwa bleiben die Werbefelder leer und hinterlassen weiße Flecken auf der Webseite. Auf T-Online entsorgt Adblock Plus allerdings nicht alle Werbebilder und die Bildunterschriften bleiben auf der Seite stehen.

Adblock Plus und die Suchfunktion: Werbung satt

Aber wie gut filtert der Werbeblocker Suchergebnisse? Wir haben die Suche bei T-Online, Web.de und Google.de ausprobiert. Dazu haben wir jeweils die Sucheingaben Unterwäsche, Gebrauchtwagen kaufen und Restaurant Hamburg mit und ohne Adblock Plus bei den drei Webseiten eingegeben.

T-Online: die Seite voll mit Werbung

Die T-Online-Suche liefert ohne Adblock Plus acht Anzeigen zur Suche und zwei Blöcke mit Artikeln, die zum Kauf angeboten werden. Im Screenshot links das Beispiel Unterwäsche, rechts sieht man die Ergebnisse zum selben Suchbegriff mit aktiviertem Adblock Plus. Die grünen Pfeile markieren die Suchergebnisse.

Der einzige Unterschied: Die zwei Boxen rechts verschwinden. Ansonsten muss der Nutzer ebenso eine komplette Seite nach unten scrollen, bis er die Werbung hinter sich hat.

Bei Suchen auf T-Online hilft Adblock Plus nicht

Web.de: kein Unterschied

Bei Web.de macht der Adblocker für den Nutzer keinen Unterschied. Lediglich die Werbeanbieter wechseln. Die Anzahl der Werbebanner bleibt gleich. Links die Web.de-Suche zu Unterwäsche ohne Adblock Plus, rechts mit Werbeblocker.

Die Web.de-Suche liefert mit und ohne AdBlocker gleich viel Werbung aus

Google.de: kein Unterschied

Auch bei der Google.de-Suche hilft Adblock Plus dem Nutzer nicht weiter. In unserem Beispiel Restaurant Hamburg zeigt die Suchmaschine links ohne Adblocker gar weniger Werbung als mit Adblock Plus auf der rechten Seite.

Auch bei der Google-Suche hilft Adblock Plus nicht.

Fazit: Bei der Suche hilft Adblock Plus nicht

Auf Webseiten blockiert Adblock Plus Banner-Werbung ganz ordentlich. Bei der Websuche allerdings ändert das Addon nichts: T-Mobile bombardiert den Nutzer mit einer kompletten Seite “unaufdringlicher Werbung” und auch bei Web.de und Google.de unterscheidet sich die Anzahl der Werbung nicht. Für die Suche in unserem Test gilt: Hier hilft Adblock Plus nicht.

Achtung für alle, die den Test nachmachen wollen: Die Ergebnisse schwanken je nach Plattform, Suchbegriffen und gesetzten Cookies auf dem Rechner.

Die Lösung: Whitelist deaktivieren oder Adblock Edge

Mit Filtern legt Adblock Plus fest, welche Inhalte zugelassen sind und welche blockiert werden. Der Standard-Filter bedient sich einer Whitelist, die bestimmt, welche Werbung bei Adblock Plus als unaufdringlich gilt und angezeigt wird.

Wie man die sogenannte Whitelist deaktiviert, erklären wir in unserem Tutorial: So deaktivieren Sie die Whitelist. Alternativ kann man auch einen anderen Adblocker wie Adblock Edge verwenden.

Adblock Edge im Vergleich

Adblock Edge funktioniert wie Adblock Plus, hat aber keine Whitelist im Gepäck. In unserem Test blockierte das Addon Werbung auf Webseiten zuverlässig. Nur bei T-Online hatte der Werbeblocker wie auch Adblock Plus Probleme mit den Bildunterschriften und blockierte eine Werbespalte nicht. Die restliche Werbung lässt sich per Hand zum Filter hinzufügen.

Adblock Edge funktioniert auf Webseiten genauso gut wie Adblock Plus.

Bei der Suche überzeugt Adblock Edge: Sowohl bei Web.de als auch bei T-Online und Google.de blockiert das Addon alle Werbeanzeigen und liefert ausschließlich Suchergebnisse.

Mehr zu Werbung im Internet:

Adblock Plus jetzt als Download für Safari erhältlich

Den beliebten Werbeblocker Adblock Plus gibt es jetzt auch für den Safari-Browser. Nervige Werbung und selbst Werbung in YouTube-Videos blendet Adblock Plus damit auch im Apple Browser aus.

Adblock Plus blockiert nicht jede Werbung auf jeder Seite. Auch Seiten wie Softonic leben davon, Werbung zu schalten. Damit das auch zukünftig möglich ist, gibt es in Adblock Plus ein “akzeptable Werbung”-Feature, das bestimmte, unaufdringliche Werbeformen zulässt.

“Unser Ziel ist es, das Internet für jeden besser zu machen und es Menschen zu ermöglichen, nervtötende Werbung zu blockieren und Werbetreibende dadurch zu animieren, nutzerfreundliche Werbung zu schalten”, erklärte Till Faido, Mitgründer von Adblock Plus in einem Interview mit Softonic.

Adblock Plus erhältlich für viele Browser und Android

Adblock Plus ist mittlerweile für die meisten Internetbrowser erhältlich. So gibt es Adblock Plus für Chrome (Download), Firefox (Download), Internet Explorer (Download), Opera (Download) und nun auch Safari (Download). Darüber hinaus ist der Werbeblocker auch für Android (Download) erhältlich. Die APK kann man allerdings nicht über den Google Play Store installieren. Wie Sie Adblock Plus trotzdem installieren, erklären wir hier.

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Mehr zum Thema Adblock Plus

Kommentare bei YouTube verstecken mit Adblock Plus

Nach der Entrüstung der Nutzer über die neue Kommentarfunktion bei YouTube, geht Adblock Plus jetzt zum Gegenangriff über. Denn das Plugin “säubert” jetzt auch die Oberfläche des Videoportals.

Seit neuestem können Nutzer Kommentare zu YouTube-Videos nur noch mit einem Google+ Profil hinterlassen. Ein weiteres Beispiel für die nahtlose Integration der Google-Produkte. Google will damit nach eigener Aussage anonyme, anstößige und aggressive Kommentarenvermeiden. Für viele Nutzer ist das neue Reglement ein Affront von Google.

Und selbst bei den Entwicklern von Adblock Plus, einem Plugin für Chrome und Firefox, stößt diese Änderung auf wenig Gegenliebe. Das neue Addon säubert die Plattform nun von störenden Elementen, darunter auch von neuen Kommentarfunktion.

Unser Video zeigt, wie man Adblock Plus installiert und den Effekt bei YouTube.

Default player.


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Originalartikel auf Italienisch.

Adblock Plus blendet nervende YouTube-Kommentare aus

Adblock Plus blendet ab sofort unerwünschte Kommentare in Videos aus. Mit den werbe-ähnlichen Einblendungen erscheinen über einem YouTube-Video Textboxen mit Hinweisen zum Video oder einer Anekdote des Herausgebers. Diese Kommentare und einige andere Einblendungen kann man nun mit Adblock Plus ausblenden.

Wie Adblock Plus im eigenen Blog schreibt, wird das YouTube-Erlebnis durch die Änderungen wieder zu einem reinen Video-Erlebnis. Mit der YouTube-Customizer genannten Funktion entfernt man neben den Einblendungen im Video auch die Kommentare oder die rechts erscheinenden, empfohlenen Videos.

Bild: Adblock Plus

Nicht nur YouTube kann man anpassen

Der neue YouTube-Customizer ist eines von mehreren neuen Add-ons für Adblock Plus. So bietet Adblock Plus bereits einen Facebook-Customizer an. Mit diesem Add-on blendet man bestimmte Neuigkeiten oder die gesamte rechte Seitenleiste aus. Auf der Twitter-Internetseite kann man die Foto-Vorschau ausblenden.

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Via Adblock Plus und The Next Web

Das muss auf den Rechner – Aktuelle Software-Tipps 256

10.000 Office Vorlagen

10.000 Office-Vorlagen bringt tausende kostenlose Office-Vorlagen für Word, Excel oder PowerPoint auf den PC. Das Paket enthält Vorlagen für Anschreiben, Abmahnungen und CD-Cover. Hübsch gestaltete Briefpapiere sind ebenso dabei wie Etiketten oder Lebenslaufvorlagen. Auch spezielle Schreiben wie etwa ein Freistellungsantrag sind dabei. Aufgrund der Dateigröße verteilen sich die 10.000 Vorlagen auf insgesamt vier Pakete.

Adobe Photoshop Elements

Adobe Photoshop Elements führt in Version 12 mobile Alben ein. Damit hat man auch von unterwegs über das Smartphone Zugriff auf seine Fotos und Videos. Neu ist auch das inhaltssensitive Verschieben von Objekten im Foto. Content Aware füllt die entstandene Lücke automatisch. Tierfotografen freuen sich über die neue automatische Korrektur des Rote-Augen-Effekts bei Tieren.

Adblock Plus

Adblock Plus blockt aufdringliche Werbung im Browser. Das kostenlose Add-On gibt es für Firefox, Internet Explorer und Chrome. Neben den von Adblock Plus mitgelieferten Werbefiltern erstellt man außerdem eigene Filter, beispielsweise für Flash- Oder Java-Inhalte. Über eine Whitelist lässt man unaufdringliche Werbung zu wenn man etwa die Betreiber einer Webseite unterstützen möchte.

Alle aktuellen Software-Tipps

Adblock Plus: So deaktivieren Sie die Whitelist

Adblock Plus blockiert zuverlässig Werbung auf Internetseiten. Alle Werbung? Nein! Adblock Plus finanziert sich zum Teil aus Zahlungen großer Firmen wie Google und setzt bestimmte Anzeigen auf eine so genannte Whitelist. Unter Adblock Plus-Fans löste die Nachricht von der voreingestellten Whitelist Entrüstung aus.

Die gute Nachricht: Mit wenigen Klicks lässt sich auch dieser Werbung ausschalten. Adblock Plus bietet die Option fairerweise auch gut sichtbar an. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Whitelist in Firefox und Chrome deaktivieren.

1. Rufen Sie die Adblock Plus-Optionen auf

Firefox

Klicken Sie auf das Adblock Plus-Symbol unten links im Browser und öffnen Sie die Filtereinstellungen.

Adblock Plus unerwünschte Werbung abstellen

Chrome

Öffnen Sie im Einstellungsmenü das Untermenü Erweiterungen. Alternativ geben Sie chrome://extensions/ in die Adresszeile ein. Hier rufen Sie die Optionen von Adblock Plus auf.

Adblock Plus unerwünschte Werbung abstellen

2. Stellen Sie die Whitelist ab

Firefox

Entfernen Sie im Reiter Filterabonnements das Häkchen neben Einige nicht aufdringliche Werbung zulassen.

Adblock Plus unerwünschte Werbung abstellen

Chrome

In Chrome finden Sie die Einstellung im Reiter Filterlisten. Setzen Sie den Haken bei Einige nicht aufdringliche Werbung zulassen.

Adblock Plus unerwünschte Werbung deaktivieren

Wenn Sie mehr über die Richtlinien für nicht aufdringliche Werbung wissen wollen, klicken Sie in beiden Browsern auf Mehr Informationen. Unter Liste öffnen finden Sie eine detaillierte Liste aller standardmäßig zugelassenen Werbung in Adblock Plus.

Was denken Sie über die voreingestellte Whitelist für Adblock Plus?

Adblock Plus: Jetzt auch im Internet Explorer ohne Werbung surfen

Adblock Plus, der beliebte Werbeblocker für den Firefox ist ab sofort auch für den Internet Explorer erhältlich. Das Browser-Add-On befindet sich noch in der Beta-Phase, weshalb es gelegentlich zu Abstürzen kommt.

Werbeblocker für den Internet Explorer

Adblock Plus für den viel genutzten Windows-Internetbrowser blendet nervige Werbung auf Internetseiten aus. Die Software läuft auf 32bit- und 64bit-Systemen und unterstützt die Internet Explorer Versionen 7, 8, 9 und 10. Eine Adblock Plus Variante für die Modern UI von Windows 8 gibt es bislang noch nicht.

Nutzer die auf Abstürze der Beta-Phase verzichten möchten, sollten die Alternative Adblock IE ausprobieren. Im Unterschied zu Adblock Plus kostet dieser Werbeblocker allerdings Geld.

Download Adblock Plus für Internet Explorer 32bit

Download Adblock Plus für Internet Explorer 64bit

Adblock Plus Google Chrome

Download Adblock Plus für Chrome

Download Adblock Plus für Firefox

Download Adblock Plus für Android