Adblock Plus: Der Werbeblocker sperrt auch das neue Werbenetzwerk von Facebook

Der Werbeblocker Adblock Plus bietet auch Schutz vor dem Tracking durch das neue Werbenetzwerk von Facebook. Über den Like-Button auf Internetseiten verfolgt das soziale Netzwerk das Surfverhalten auch außerhalb der Plattform. Die gesammelten Daten setzt Facebook zu Werbezwecken ein. Adblock Plus reagiert mit einer Filterliste, um das Ausspähen durch den Button zu verhindern.

Facebook-Buttons sammeln Daten über das Surfverhalten

Die Like-Buttons von Facebook finden sich nahezu flächendeckend auf Internetseiten und enthalten einen sogenannten Tracking-Pixel, der das Surfverhalten von Internetnutzern im gesamten Netz verfolgt. Zukünftig nutzt Facebook die gesammelten Daten, um noch zielgerichteter Werbeanzeigen auf Internetseiten zu platzieren. Dabei ist es unerheblich, ob Nutzer einen Social-Button anklicken oder ob sie Mitglied der sozialen Plattform sind. Einige Browser wie Mozilla Firefox bieten eine Einstellung, um das Tracking als unerwünscht zu signalisieren. Facebook ignoriert aber dieseDoNotTrack-Option.

Ausschalten der Like-Buttons von Facebook

Facebook bietet Nutzern zwar eine Möglichkeit, die Nachverfolgung auszuschalten, allerdings ist das Angebot mit mehreren Nachteilen verbunden. Der Opt-Out-Prozess findet über die externe Internetseite der Digital Advertising Alliance statt und muss für jeden einzelnen Browser wiederholt werden. Außerdem müssen Nutzer die Methode nach jedem Löschen der Browser-Cookies wiederholen.Adblock Plus: Der Werbeblocker schützt auch vor dem neuen Werbenetzwerk von Facebook

Der Ansatz von Adblock Plus funktioniert anders: Eine zusätzliche Filterliste für den Werbeblocker entfernt alle Social Media-Buttons von jeder Internetseite. Dadurch können soziale Netzwerke kein Profil auf Grundlage des Surfverhaltens anlegen. Anders als bei der Methode mit Cookies ist die Filterliste solange aktiv, wie der Nutzer es wünscht. Adbock Plus aktualisiert und erweitert die Filter regelmäßig

Adblock Plus mit Filterlisten

Die Zusatzfunktion gegen das Tracking durch Social-Buttons hat Adblock Plus erst im Juli des vergangenen Jahres gestartet. Die Filterliste zum Blockieren der Verfolgung durch soziale Netzwerke umfasst inzwischen nach Angabe von Adblock Plus 6.786 Tracker. Das bedeutet einen Anstieg von rund 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erst im März 2014 hat Adblock Plus eine Verdoppelung der Tracking-Filter bekanntgegeben.

Adblock Plus ist kostenlos für alle gängigen Browser erhältlich. Monatlich nutzen zwischen 50 und 60 Millionen aktive Nutzer den Werbeblocker und seine Filter. Seit vergangenem Jahr gibt es auch eine Android-Version von Adblock Plus.

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Quelle: Adblock Plus | Facebook

Adblock Plus: Update des Werbeblockers für Mozilla Firefox, Chrome, Opera und Safari

Der beliebte Werbeblocker Adblock Plus hat ein Update erhalten. Die Aktualisierung der Browser-Erweiterung für Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera und Safari konzentriert sich auf Fehlerbehebungen und Verbesserungen der Stabilität. Außerdem hat Adblock Plus eine Stellungnahme zum erhöhten Speicherbedarf des Werbeblockers veröffentlicht.

Die aktuelle Version von Adblock Plus ist 2.6.3 für Mozilla Firefox und 1.8.3 für Chrome, Opera und Safari. Folgende Neuerungen und Änderungen bringt die Aktualisierung:

Mozilla Firefox

  • Ein Fehler beim Speichern von Filtern in Firefox 22 und älter für Windows ist behoben.
  • Das Toolbar-Icon umgeht nicht mehr das Standard-Kontextmenü.
  • Eine Verzögerung beim Adblock Plus Toolbar-Icon tritt nicht mehr auf.
  • Diverse Fehlerbehebungen in Bezug auf die Stabilität des Werbeblockers.

Chrome, Opera und Safari

  • Die neue Version von Adblock Plus stellt beim Start automatisch die Standard-Filterlisten wieder he,r falls keine Listen vorhanden sind. Betroffene Nutzer erhalten einen Hinweis zur Kontrolle ihrer Filtereinstellungen. Dadurch wird gewährleistet, dass es nicht mehr zu einem Ausfall der Filter in Chrome oder Safari kommt.
  • Google Chrome und Opera erhalten Browser-spezifische Fehlerbehebungen in Bezug auf CSS-Frames.

Probleme mit dem Speicherbedarf von Adblock Plus

Der Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote hat von einem erhöhten Speicherbedarf des Werbeblockers unter Mozilla Firefox und Google Chrome berichtet und die Hintergründe erklärt. Wladimir Palant von Adblock Plus hat jetzt eine Stellungnahme dazu veröffentlicht und erklärt, warum es in Ausnahmefällen zu einem extremen Anstieg des benötigten Arbeitsspeichers kommen kann.

Mit kleineren Fehlerbehebungen sind die Entwickler das Problem schon angegangen. Adblock Plus erklärt aber auch, dass ein leicht gestiegener Speicherbedarf des Browsers bei Verwendung des Werbeblockers normal ist: Die große Menge an Filterlisten muss irgendwo untergebracht werden. Adblock Plus arbeitet an einer Verbesserung durch eine Komprimierung der abgelegten Listen.

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Quelle: Adblock Plus 1 | Adblock Plus 2

Adblock Plus will Werbe-Videos auf Facebook blockieren

Der weit verbreitete Werbeblocker Adblock Plus hat angekündigt, die Video-Werbung von Facebook zu blocken. Das soziale Netzwerk will in den Neuigkeiten Werbeclips von 15 Sekunden Länge anzeigen, die automatisch abgespielt werden. Adblock Plus will an einer Lösung zur Unterdrückung arbeiten, sobald Facebook mit der Einführung beginnt.

Die Werbe-Videos auf Facebook starten automatisch, sobald sie beim Betrachten der Neuigkeiten erscheinen. Auch Smartphone-Nutzer sind vom Autostart betroffen. Erst beim Klicken auf die Anzeige und der Vollbild-Wiedergabe ist Ton zu hören.

Auf Anfrage des Softonic-Redakteurs Tim Vüllers bestätigte Adblock Plus, die Werbeclips wie andere Anzeigen im Internet auch zu blockieren.

Es ist davon auszugehen, dass Adblock Plus Facebooks Video-Anzeigen entweder über eine Aktualisierung der Browser-Erweiterung oder der Filterlisten realisieren wird. Bis zur Veröffentlichung müssen sich genervte Facebook-Nutzer aber noch gedulden, einen Termin hat das Unternehmen nicht genannt.

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Quelle: Adblock Plus auf Twitter

Der Werbeblocker Adblock Plus für Google Chrome und Mozilla Firefox ist ein Speicherfresser

Der beliebte Werbeblocker Adblock Plus ist ein Speicherfresser. Das berichtet der Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote in einem Blog-Beitrag und erklärt die technischen Hintergründe. Der erhöhte Speicherbedarf der Browser-Erweiterung zum Blocken von Werbeanzeigen betrifft nicht nur Firefox, auch unter Google Chrome tritt das Problem auf. Inzwischen arbeiten Adblock Plus und Mozilla zusammen an einer Lösung.

Probleme mit CSS-Gestaltungselementen

Adblock Plus verhindert das Anzeigen von Werbung auf Internetseiten mithilfe von angepassten Stilvorlagen. Stufenförmige Gestaltungsvorlagen (englisch: Cascading Style Sheets, kurz CSS) beschreiben die visuelle Darstellung der Elemente einer Seite. Allerdings gibt es ein bestimmtes Strukturierungselement, das sogenannte Inlineframe, das andere Webinhalte als selbstständige Dokumente in einem definierten Bereich anzeigen kann.

Hier liegt das Problem: Inlineframes sind weit verbreitet und veranlassen Adblock Plus dazu, die eigene Stilvorlage mehr als einmal pro Seite zu laden. Jede Vorlage benötigt rund vier Megabyte Arbeitsspeicher, die sich entsprechend der Anzahl von Inlineframes pro Internetseite addieren. Selbst die Buttons zum Teilen einer Seite über Facebook oder Twitter sind mit diesen Elementen gestaltet.Adblock Plus Taskmanager Speicherbedarf

Mozilla und Adblock Plus arbeiten an einer Lösung

Adblock Plus soll das Laden von Internetseiten eigentlich beschleunigen, indem der Browser durch das Unterdrücken der Werbeanzeigen weniger Inhalte laden muss. Durch das Problem mit den Vorlagen verkehrt sich der Effekt aber ins Gegenteil.

“Wir geben unser bestes, um das Problem zu analysieren und zu lokalisieren, danach werden wir es beheben, wenn es an uns liegt”, sagte der Adblock Plus-Sprecher Ben Williams gegenüber Softonic. Mozilla und Adblock Plus arbeiten zusammen, um eine Lösung zu finden. Der aktuelle Status lässt sich im Mozilla-Fehlerbericht einsehen.

Wer auf einigen Internetseiten erhöhte Ladezeiten oder einen gestiegenen Speicherbedarf von Firefox oder Chrome feststellt, kann bis zu Lösung des Problems das Adblock Plus-Plugin vorerst deaktivieren, um den betroffenen Browser wieder zu beschleunigen.

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Quelle: Nicholas Nethercote auf dem Mozilla Blog

Flappy Bird kehrt mit Multiplayer zurück, Adblock Plus frisst Speicher, Firefox führt Rechtverwaltung ein

Flappy Bird kehrt im August 2014 mit neuer Multiplayer-Option und weniger süchtig-machendem Spielprinzip zurück, der Werbeblocker Adblock Plus arbeitet mit Mozilla zusammen an einer Lösung für ein Speicherproblem und Mozilla wird die Digitale Rechteverwaltung (DRM) für Firefox einführen – der Nachrichtenüberblick.

  • Speicherfresser Adblock Plus: Der weit verbreitete Werbeblocker Adblock Plus scheint ein Speicherfresser zu sein. Wie Mozilla selbst berichtet, belegt die Browser-Erweiterung in der Ausgabe für Mozilla Firefox und Google Chrome eine Menge Arbeitsspeicher. Mozilla und Adblock Plus arbeiten gemeinsam an einer Lösung des Problems.
  • Firefox führt DRM ein: Jetzt beugt sich auch Mozilla und führt einen neuen DRM-Standard für Firefox ein. Der Softwarehersteller wird eine angepasste Digitale Rechteverwaltung von Adobe in seinen Browser integrieren. Anwender sollen selbst entscheiden können, ob sie die Rechteverwaltung nutzen oder nicht.
  • Trojaner für Mac OS X: Die Sicherheitsexperten von Doctor Web warnen vor Trojanern für Mac OS X. Über Browser-Plugins für Safari und Google Chrome gelangt Schadsoftware auf das System, die aufdringliche Werbung anzeigt.
  • iMessage verschluckt SMS: Nutzer berichten von Problemen beim Umstieg von iOS auf Android. Beim Mitnahme der Rufnummer bleibt diese häufig mit Apples Nachrichtensystem iMessage verknüpft. Dadurch verschwinden Nachrichten von iPhone-Nutzern, da iMessage diese nicht als reguläre SMS verschickt.

Updates

  • Facebook für iOS: Das soziale Netzwerk aktualisiert die iOS-App auf version 10. Die neue Version von Facebook für iOS bringt die Möglichkeit, Beiträge auch offline zu verfassen. Außerdem soll eine Vorschau helfen, Inhalte nicht aus Versehen mit zu vielen Nutzern zu teilen. Für ältere Geräte wurde die Ladezeit verkürzt.
  • Google Chrome: Google aktualisiert den eigenen Browser Google Chrome und schließt damit mehrere Sicherheitslücken und Angriffsmöglichkeiten. Außerdem enthält das Update die Aktualisierung des Adobe Flash Player, welches ebenfalls kritische Sicherheitslücken schließt.
  • Windows Phone 8.1: Microsoft hat eine neue Version der Vorab-Version von Windows Phone 8.1 für Entwickler veröffentlicht. Einen Monat nach der Vorstellung von Windows Phone 8.1 bringt das erste Update einige Verbesserungen, unter anderem die Beseitigung von Problemen mit der Akkulaufzeit.

Spiele

  • Flappy Bird kehrt zurück: Der Entwickler Dong Nguyen hat die Rückkehr von Flappy Bird bereits angekündigt, jetzt gibt es neue Details. Im August dieses Jahres soll Flappy Bird in neuer Auflage mit Multiplayer-Option erscheinen. Das überarbeitete Spielprinzip soll weniger süchtig machen, außerdem verspricht Nguyen viele weitere Spiele.
  • Die Sims 4 Trailer: Der offizielle Trailer zu Die Sims 4 erklärt ausführlich die neue Funktion Erstelle einen Sim. Das Video zeigt, wie Spieler damit ihre Wunsch-Spielfigur zusammenbasteln können. Die Vorstellung von Die Sims 4 wird im Rahmen der E3 im Juni 2014 erwartet.
  • MacGyver: Deadly Descent: Das weltweit allerste MacGyver-Spiel überhaupt erscheint am 21. Mai 2014 für Android und iOS. Als Computerspielfigur muss der Serienheld MacGyver Wissenschaftler befreien und natürlich jede Menge Rätsel auf unkonventionelle Weise lösen. Ein Teil des Spielerlöses kommt der wohltätigen MacGyver-Stifung zugute.
  • Monument Valley für Android: Nach dem iOS-Start im April 2014 ist das Rätsel-Adventure Monument Valley jetzt auch für Android erhältlich. Im aufwendig gestalteten Spiel gilt es, eine Figure durch verworrene Level im Stil von M.C. Escher zu steuern.

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Mozilla Firefox: Details zur geplanten Einführung von Kacheln mit Werbung im Browser

Der Softwarehersteller Mozilla hält am Plan zur Einblendung von Werbung im Browser Firefox fest. Bei Öffnen eines neuen, leeren Tabs sollen Nutzer in Zukunft Werbekacheln zu sehen bekommen. In den kommenden Wochen starten die ersten Tests mit einer überarbeiteten Version der Kacheln für neue Nutzer. Mozilla betont ausdrücklich, Nutzern einen Mehrwert anstatt großflächiger Werbung bieten zu wollen.

Mehrwert für die Nutzer

Bereits im Februar 2014 hatte Mozilla das Vorhaben angekündigt. Nach Aussage des Firefox-Vizechefs Jonathan Nightingale testet das Unternehmen Methoden, wie sich die Leere eines neuen Tabs für neue Nutzer sinnvoll füllen lässt.

Zum Hintergrund: Beim Öffnen eines Browser-Fensters oder Tabs zeigt Firefox Empfehlungen in Form von Kacheln an, die auf dem Surfverhalten und dem Seitenverlauf des Nutzers basieren. Bei einer neuen Installation hat Firefox aber noch nicht genügend Informationen zu besuchten Seiten, die Übersicht bleibt leer.

Diesen Platz will Nightingale neu gestalten und langfristig als Einnahmequelle nutzen. Auf allen Plattformen sollen Experimente mit der Anordnung und den Inhalten von Kacheln zeigen, was neue Nutzer als praktisch und nützlich empfinden – und was sie deaktivieren.

Gesponserte Kacheln in der nächsten Phase

Erst in der nächsten Phase will Mozilla auch gesponsorte Inhalte einführen. Die Werbekacheln sollen aber genau wie die Empfehlungen einen Mehrwert bieten. Johnathan Nightingale betont ausdrücklich, die freie Fläche nicht einfach mit Sponsorenlogos der Höchstbietenden Werbepartner füllen zu wollen.

Adblock Plus will auch Werbekacheln blockieren

Nach der Ankündigung der Werbekacheln durch Mozilla im Februar 2014 reagierte der Werbeblocker Adblock Plus prompt. Auf unsere Anfrage erklärte das Unternehmen, hässliche und aufdringliche Werbung in Firefox wolle man blockieren. Vorerst bleibt abzuwarten, wie genau die gesponsorten Kacheln aussehen werden. Mozilla plant vor der Einführung eine ausgiebige Testphase mit Rückmeldungen von Nutzern.

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Quelle: Mozilla

Via: TechCrunch

Adblock Plus veröffentlicht Safari-Erweiterung für Windows und Mac

Nach drei Monaten in der Beta-Phase hat Adblock Plus die fertige Version von Adblock Plus für Safari veröffentlicht. Adblock Plus ist kompatibel mit Safari für Windows und Mac.

Adblock Plus für Safari (Download für Windows / Mac) verhindert die Anzeige von störender Online-Werbung. Dazu zählt auch Werbung in YouTube-Videos.

Blockiert YouTube-Werbung

Adblock Plus für Safari ist eigenen Angaben nach der einzige Werbeblocker, der eine umfassende Adblocking-Lösung für YouTube bietet. „In unseren Diskussionen mit Nutzern klagten diese immer wieder darüber, wie belästigt sie sich durch „In-Video“- Anzeigen fühlen und nannten „Pre-Rolls“ auf Youtube als einen der größten Störfaktoren“, erklärte Adblock Plus Mitgründer Till Faida. „Die Blockierung dieser störenden Video-Anzeigen und das hohe Level an Nutzerkontrolle durch die neue Benutzeroberfläche, macht uns zuversichtlich, eine erstklassige Lösung für unsere Safari-Nutzer anbieten zu können.“

Bereit für das Retina-Display

Adblock Plus für Safari unterstützt 48 Sprachen und ist auch bereit für MacBooks mit Retina-Display. Über eine Adblock-Schaltfläche neben der Adressleiste im Safari-Browser erhält man ständig einen Überblick der verhinderten Werbeeinblendungen. Außerdem kann man Adblock Plus mit einem Klick für bestimmte Seiten ausstellen.

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FritzBox-Sicherheitslücke, Office für iPad erhält Druck-Funktion, Zombie-Spiel H1Z1 mit neuem Trailer

Die Telekom will mit einer E-Mail-Aktion Kunden zum Sicherheitsupdate von angreifbaren FritzBoxen bewegen, Microsoft Office für iPad erhält die Möglichkeit zum Drucken über AirPrint und Spielszenen des Zombie-Überlebensspiels H1Z1 sind in einem weiteren offiziellen Trailer zu sehen – der Nachrichtenüberblick.

  • Telekom warnt vor FritzBox-Routerleck: Noch immer betrifft eine Sicherheitslücke viele aktiv verwendete FritzBoxen. Die Telekom hat die Initiative ergriffen und mehr als 12.000 Kunden mit einer signierten E-Mail angeschrieben, um die Anwender zur Aktualisierung der Router-Software zu bewegen.
  • Google Chrome und Heartbleed: Sicherheitsexperten haben den Browser Google Chrome analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Software so gut wie keine Internetseiten erkennt, die vom Heartbleed-Fehler betroffen sind. Die Ursache liegt in der Art der Auswertung von abgelaufenen Sicherheitszertifikaten.
  • Label-App hilft bei Produktauswahl: Das Bundesministerium für Ernährung und Lebensmittel hat eine Label-App veröffentlicht, mit der man mobil auf Europas größte Label-Datenbank Label-Online zugreift. Mit der Anwendung zum Portal sollen Verbraucher Durchblick im Dschungel der Lebensmittel-Etiketten und Zertifikate erhalten.
  • Mit Google anmelden: Tritt das soziale Netzwerk Google+ doch wieder zurück in den Schatten des Unternehmens? Nachdem Google die Plattform erst beworben und gefördert hat, könnte Gerüchten zufolge in Zukunft das reguläre Google-Konto statt des Google+-Profils wieder eine zentrale Rolle spielen, zum Beispiel beim Anmelden auf anderen Internetseiten.
  • Adblock Plus Studie: Der Werbeblocker Adblock Plus hat Nutzer-Reaktionen auf Anzeigen auf unterschiedlichen Internetseiten analysiert. Die Studie zeigt, welche Anzeigen am besten funktionieren. Adbock Plus blockiert nicht alle Werbung, sondern lässt ausgewählte Anzeigen durch den Filter.
  • Mozilla-Kampagne für Netz-Neutralität: Was ist Ihnen wichtig? fragt Mozilla auf der Internetseite Das Web, das wir wollen. Die Kampagne kommt zum Start der neuen Firefox-Version 29 und setzt sich für ein neutrales Internet ein.

Updates

  • Office für iPad: Microsofts Office-Paket erhält in der iPad-Version die Möglichkeit, Dokumente über AirPrint an kompatible Drucker zu schicken. Alle drei Anwendungen Word, Excel und PowerPoint erhalten das Update.
  • Spotify für Android: Die App zum Streamen von Musik hat jetzt auch in der Android-Version die neue Benutzeroberfläche im dunklen Design und mit vereinfachter Bedienung erhalten. Vor kurzem ist der neue Look in der iOS-Ausgabe und auf der Internetseite gestartet, jetzt fehlt nur noch die Umsetzung für Windows Phone.
  • Yahoo Mail für iOS: Ein großes Update der iOS-Version von Yahoo Mail vereint E-Mail, Nachrichten und mehr in einer einzigen App. Durch die Integration weiterer Yahoo-Dienste können Nutzer auch aus der Mail-Anwendung heraus auf Börsendaten oder Sportergebnisse zugreifen.
  • Movie Maker für Windows Phone 8.1: Kurz nach der Veröffentlichung der ersten App zum Bearbeiten von Videos für Windows Phone erhält Movie Maker 8.1 bereits ein Update. Die Entwickler haben das Einfügen von Dateien verbessert und einen Fehler bei der Video-Ausgabe behoben.
  • OS X Mavericks Beta: Apple verteilt eine neue Beta-Version von OS X Mavericks 10.9.3. Inzwischen ist das Beta-Programm nicht mehr nur Entwicklern vorbehalten, sondern alle Nutzer können die Vorab-Version kostenlos testen.

Spiele

  • H1Z1-Trailer mit Spielszenen: Erster offizieller Trailer mit Spielszenen von Sony Online Entertainment zeigt das Geschehen im Online-Überlebensspiel mit Zombies. H1Z1 soll in Kürze für Windows-PCs starten.

Adblock Plus verdoppelt die Anzahl der Tracking-Filter

Adblock Plus hat die Anzahl seiner Tracking-Filter verdoppelt. Nach einer Überarbeitung unterdrückt das Add-On inzwischen doppelt so viele Elemente als im Vorjahr. Adblock Plus nutzen Anwender vor allem als Werbeblocker zum Ausblenden von Anzeigen im Internet. Mithilfe von Filterlisten werden Werbebanner und Anzeigen erkannt und unterdrückt. Bei der Pflege der Filter ist die Software auf freiwilllige Helfer angewiesen, um stets auf dem neuesten Stand zu sein.

Adblock Plus kann aber auch Tracking-Tools zum Nachverfolgen von Seitenbesuchern im Internet blockieren. Die EasyPrivacy-Liste soll mehr Privatsphäre beim Surfen schaffen und unterdrückt Cookies, Skripte und Zählpixel. Noch vor einem Jahr zählte diese Filterliste 4.200 Einträge, inzwischen sind mit 8.600 mehr als doppelt so viele Einträge vorhanden.

Adblock Plus und der Hersteller Eyeo stehen aber auch in der Kritik: Gegen Bezahlung hat der Hersteller einige Anzeigen auf die sogenannte Whitelist aufgenommen. Die Werbung auf dieser Liste wird trotz aktivierter Sperre angezeigt. Zu den Kunden von Eyeo gehören Internet-Riesen wie Amazon, Yahoo! und allen voran Google.

Nach eigenen Aussagen steht Adblock Plus kurz davor, die Marke von 300 Millionen Downloads zu knacken. Monatlich nutzen zwischen 50 und 60 Millionen aktive Nutzer den Werbeblocker und seine Filter. Seit vergangenem Jahr gibt es auch eine Android-Version von Adblock Plus. Auch hier soll es in Kürze große Neuerungen geben.

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Quelle: TechCrunch

Adblock Plus: Kampagne auf GMX und Web.de kämpft gegen Werbeblocker

Der Internet-Provider United Internet geht mit einer Kampagne gegen Werbeblocker vor. Auf den Seiten der E-Mail-Anbieter GMX und Web.de ist derzeit ein Hinweis zu sehen, der vor seitenmanipulierenden Add-ons warnt. Klicken Besucher auf die Meldung, werden sie zur Deinstallation von Werbeblockern und anderen Browser-Erweiterungen aufgefordert.

Die Hinweise in Chrome und Firefox täuschen die Besucher, indem sie echte Sicherheitshinweise der Browser nachahmen. Eine Leiste am oberen Rand der Seiten warnt vor eingeschränkter Sicherheit durch ein Add-on. Ein Klick auf den Button Sicherheit wiederherstellen führt zur Seite Browsersicherheit.info. Hinter der vermeintlichen Aufklärung steht der Anbieter von GMX und Web.de. Die 1&1 Mail & Media GmbH ist ein Tochter-Unternehmen von United Internet.

Die Kampagne hat vor allem ein Ziel: Besucher zur Deinstallation von Werbeblockern zu bewegen. Mit Hinweisen auf seitenmanipulierende Add-ons und damit verbundene erhebliche Sicherheitsrisiken werden Gefahren aufgezählt, aber keine Belege angeführt. In der Anleitung zum Entfernen der als gefährdend bezeichneten Plugins findet sich eine lange Liste von Add-Ons. Darunter sind auch einige Werbeblocker – allen voran Adblock Plus, Adblock Edge und Adblock.

Das Vorgehen bezeichnet Werbeblocker als für Kriminelle interessant. Statt einer Darlegung der beschriebenen Gefahren wird auf die eigenen redaktionellen Inhalt auf Gmx und Web.de verlinkt, die Werbeblocker wie Adblock Plus als für Nutzer riskant darstellen.

Werbeblocker sind Diensten, die sich durch Anzeigen finanzieren, natürlich ein Dorn im Auge. Anstatt aber die Besucher zur Deaktivierung des Add-Ons auf den eigenen Seiten zu bewegen, täuscht die Kampagne Risiken vor.

Update (04.03.2014): Inzwischen hat United Internet die Kampagne eingestellt. Die Seite Browsersicherheit.info ist nach wie vor erreichbar, die Betreiber haben aber die Liste der seitenmanipulierenden Add-ons gekürzt. Besucher der E-Mail-Portale von GMX und Web.de erhaltenen keinen vermeintlichen Sicherheitshinweis mehr.

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Quelle: Browsersicherheit.info

Via: Adblock Plus