Updates für Windows 8.1: Nach Update 2 kommen keine neuen Funktionen mehr

Microsoft will nach Windows 8.1 Update 2 keine weitere Änderungen mehr am Betriebssystem vornehmen. Einem Gerücht zufolge arbeitet das Unternehmen an einer neuen Aktivierungsmethode für Windows 9. Diese Informationen stammen vom russischen Leak-Spezialisten Wzor. Im Herbst will Microsoft das neue Betriebssystem vorstellen, das Update für Windows 8.1 wird für August 2014 erwartet.

Mit Windows 8.1 Update 2 will Microsoft das Betriebssystems auf kleinen Tablets wie dem Surface mini verbessern und die Benutzerfreundlichkeit überarbeiten, sowohl für Touch-Geräte als auch für Nutzer mit Maus und Tastatur. Der Spezialist Wzor berichtet, dass danach zwar noch Sicherheitsupdates für Windows 8.1 erscheinen sollen, Microsoft aber an der Funktionalität des Systems nichts mehr ändern wird.

Im Hinblick auf China und und Software-Piraterie erwähnt Wozr, dass Microsoft in Erwägung zieht, die Aktivierung des Betriebssystems enger an einen spezifischen PC zu koppeln. Die Software-Aktivierung könnte beim Anmelden im Microsoft Store stattfinden. Damit wird die Installation an den Store gebunden, eine erneute Aktivierung einer Kopie ist erst nach vorheriger Entkoppelung möglich. Unklar ist, ob diese Art der Aktivierung für Windows 9 gilt oder für eine mögliche Windows 365-Ausgabe.

Windows 8.1 Update 2 soll im August 2014 erscheinen. Im Herbst will Microsoft eine Vorschau auf Windows 9 zeigen, möglicherweise im Rahmen der Microsoft Worldwide Partner Conference vom 13. bis zum 17. Juli 2014.

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Quelle: RU-Board

Via: InfoWorld

Ein iCloud-Hack umgeht die Aktivierungssperre von verlorenen oder gestohlenen iPhones und iPads

Einem niederländischen Hacker-Duo ist es gelungen, eine Sicherheitslücke in Apples iCloud-Dienst auszunutzen. Dadurch ist es möglich, verlorene oder gestohlene iOS-Geräte zu entsperren. Eine Internetseite täuscht eine Verbindung zu den iCloud-Servern vor und erlaubt so das Umgehen der Aktivierungssperre, welche Apple mit iOS 7 eingeführt und als wirksame Diebstahlsicherung bezeichnet hat.

iCloud Aktivierungssperre

Apples iCloud dient der Synchronisation und Sicherung von iOS-Geräten. Ab iOS 7 beinhaltet iCloud eine Aktivierungssperre als Teil der Ortungsfunktion Mein iPhone suchen. Bei Verlust oder Diebstahl des Gerätes erfordert die Sperre die Eingabe der Apple-ID und des Kennwortes, bevor sich die Ortung ausschalten lässt. Außerdem unterbindet der Dienst die Abmeldung von der iCloud und ein Zurücksetzen des Gerätes.iCloud Aktivierungssperre

Umgehung der Sperre

Zwei Hacker mit den Pseudonymen AquaXetine und MerrukTechnolog haben das Team DuolCi (iCloud rückwärts gelesen) gegründet und die Sicherheitsfunktion ausgehebelt. Nach ihrer Aussage handelt es sich um die weltweit erst Umgehung der Aktivierungssperre. Der Hack erfordert die Verbindung des Gerätes mit einem Desktop-Rechner. Dann täuscht eine von den Hackern eingerichtete Internetseite eine Verbindung zu den iCloud-Servern von Apple vor. Dadurch hebt das iOS-Gerät die Sperre auf, die Inhalte des iPhones oder iPads stehen zur Verfügung und das Gerät lässt sich zurücksetzen.

Nach eigenen Angaben haben die beiden Hacker fünf Monate an ihrer Lösung gearbeitet und Apple im März von der Schwachstelle unterrichtet. Erst jetzt habe das Unternehmen sich bei ihnen gemeldet. Zu spät, wie sie finden. Ihre Internetseite sei nur für private Zwecke, inzwischen zeugen aber mehrere tausend Tweets von der Funktionalität der Methode. Viele Erfolgsmeldungen stammen aus Asien, wo es einen florierenden Schwarzmarkt mit gestohlenen iOS-Geräten gibt.

Update von Apple nötig

Um die Sicherheitslücke zu schließen ist ein Update von Apple nötig. Dies berichtet der Sicherheitsexperte und iOS-Hacker Steven De Franco, der von einem sogenannten Man-in-the-Middle-Angriff spricht. Das bedeutet ein Abfangen und Umleiten der Verbindung zwischen dem iOS-Gerät und Apples Servern. Nach Einschätzung von De Franco handelt es sich um einen Fehler in der Firmware, den Apple mit einer Aktualisierung beheben kann.

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Quelle: doulCi

Via: Cult of Mac