iCloud und Fotostream: So verwalten Sie Ihre iPhone-Fotos sicher

Was passiert, wenn das iPhone Bilder mit Fotostream oder iCloud Backup synchronisiert? Welche Möglichkeiten hat man, wohin gehen die Bilder und was passiert wenn man die Synchronisation stoppt?

Apple ist bekannt für seine nutzerfreundlichen Dienste. Auch die Services iCloud Backup, Fotostream und die iCloud-Fotomediathek nehmen dem Nutzer viel Arbeit ab, bewegen sich aber nach Meinung einiger User in einer Grauzone.

Klar gibt es viele nützliche Features, man möchte aber vielleicht nicht unbedingt jedes Bild in der Cloud speichern. Die jüngsten Hackerangriffe auf Prominente zeigen – Cloud-Speicher birgt ein gewisses Risiko.

Aber das bedeutet nicht, dass man keine Kontrolle haben kann, wohin die Fotos gehen, wenn man diese ins ominöse Cloud schickt. Wir stellen Ihnen Fotostream, iCloud Backup und die Fotomediathek vor. Entscheiden Sie selbst, welche Bilder Sie im Web speichern wollen.

Fotostream

Fotostream und Fotoalbum auf dem iPhone sind nicht das Gleiche. Das Fotoalbum befindet sich im lokalen iPhone-Speicher. Fotostream hingegen enthält alle Fotos der synchronisierten iOS-Geräte via iCloud. Löscht man ein Foto auf einem Gerät, bleibt es noch im Fotostream.

Fotostream ist nicht unbedingt das klassische Back-Up. Aber man kann auf die Bilder jedes iOS-Gerätes zugreifen. Vorausgesetzt, die Fotoapp ist eingeschaltet.

Photo Stream

Was aber viele nicht wissen ist, dass man auf die Fotos auch mit dem Desktop zugreifen kann. Wenn Sie Windows benutzen dann sollten Sie das iCloud Control Panel herunterladen. Mac-Anwender können Fotostream über die Systemeinstellungen und iPhoto oder Aperture nutzen.

iCloud

Im Gegensatz zu den typischen Cloud-Diensten werden die Bilder bei Fotostream nicht an einem zentralen Online-Ort gespeichert. Man kann auf die Bilder nur zwischen den Geräten und dem PC zugreifen. Fotostream speichert nicht alle Fotos, sonder nur 1000. Wenn neuere Fotos dazukommen, dann werden die älteren gelöscht.

iCloud-Fotomediathek

Über die Fotomediathek lassen sich die Bilder aus dem Fotostream sowie dem Fotoalbum auf dem Smartphone mit allen Apple-Geräten synchronisieren. Den Unterschied zum Fotostream macht folgende Funktion: Die Fotomediathek behält die hohe Auflösung aus dem Original und passt sie an die Größen der unterschiedlichen Endgeräte an. Bearbeitet man ein Bild auf dem Smartphone, übernimmt auch der Mac diese Änderung, und umgekehrt.

Die iCloud-Fotomediathek aktiviert man in wenigen Schritten: Einstellungen > Fotos & Kamera > iCloud-Fotomediathek (Beta).

iCloud-Fotomediathek (Beta)

iCloud-Fotomediathek ist eine gute Alternative. Denn der Fotostream behält maximal 1000 Fotos und nur 30 Tage lang. Der Nachteil: iCloud bietet lediglich fünf Gigabyte Speicherplatz. Wer all seine Bilder also automatisch hochlädt, wird für mehr Speicherplatz in die Tasche greifen müssen.

Back-Up in der Cloud

Back-Ups in iCloud erstellen ist ähnlich wie bei Fotostream. Aber man kann mehr als nur Fotos ablegen, sondern auch aktuelle Alben, Konten, Dokumente und Einstellungen speichern.

Um auf Speicher & Backup zugreifen zu können, geht man auf die Einstellungen, dann auf iCloud und blättert durch bis man zu Speicher & Backup kommt. Die Dateien werden automatisch gespeichert, wenn das iPhone mit dem WLAN verbunden ist. Um den Dienst zu deaktivieren, muss der Nutzer nach rechts streichen.

iCloud Storage

Merkwürdigerweise kann man auf das iCloud Backup schlechter zugreifen als auf den Fotostream oder die Fotomediathek. Auf einmal gesicherte Daten und Einstellungen kann man nur auf einem Weg wieder zugreifen: Man muss das iPhone wiederherstellen und sich dann beim persönlichen iCloud-Konto anmelden.

Fotos, Videos, Dokumente und andere Dateien auf iCloud Drive kann man hingegen jederzeit über das iCloud-Konto abrufen.

Andere Lösungen

Für ein Backup ist iCloud nicht unbedingt die beste Lösung. Der Speicher ist auf 5 GB beschränkt und man braucht immer ein iPhone oder iPad, um auf iCloud zugreifen zu können.

Selbst wenn man an iCloud festhält, gibt es bessere Möglichkeiten, um seine Bilder auf dem iOS Gerät zu schützen.

Bestätigung in zwei Schritten

Die Apple-ID bietet eine Zwei-Schritt-Authentifizierung an. Ein SMS-Code wird an das mobile Gerät geschickt, um das eigene Konto zu verwalten. Hat man alles eingerichtet, ist das Konto um einiges sicherer.

iTunes Backup

Das iTunes Backup ist vielleicht nicht ganz so einfach oder bequem wie die Cloud-Lösung, aber immer noch eine gute Alternative. Das Handy regelmäßig an den PC anzuschließen und das automatische Backup zu aktivieren, ist die Mühe auf jeden Fall wert.

Externer Speicherservice

Am bekanntest ist Carousel von Dropbox. Alle Bilder aus dem Fotoalbum werden automatisch synchronisiert. Alles was man tun muss, ist der App zu erlauben, auf die Bilder zugreifen zu dürfen. Im Gegensatz zum iCloud Service gibt es bei Carousel einen realen Speicherplatz für die Bilder und man weiß genau wo die Daten liegen. Für zusätzliche Sicherheit können die Daten mit Diensten wie Boxcryptor und Cloudfogger verschlüsselt werden.

Carousel

Volle Kontrolle über die eigenen Fotos

Man kann nachvollziehen, warum viele Menschen Cloud-Dienste als Speicher nutzen. Cloud-Dienste synchronisieren in der Regel automatisch, bieten von fast überall Zugriff auf die Daten und enorme Mengen an Speicherplatz für wenig Geld oder sogar umsonst. Allerdings stellt sich immer die Frage, wie sicher die Daten in der Cloud sind.

Die beste Lösung: man verwaltet seine persönlichen Fotos selbst und achtet darauf, welche Daten wo gespeichert werden. Wenn man nicht möchte, dass irgendetwas in der  Cloud landet, sollte man die Bilder von Fotostream löschen und die iCloud abschalten. Die Zwei-Schritt-Authentifizierung macht den iCloud-Dienst noch etwas sicherer.

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iOS 8.1 führt die iCloud-Fotomediathek und Continuity-Funktion ein

Apple hat iOS 8.1 veröffentlicht. Die neue Version bringt die iCloud-Fotomediathek und die Continuity-Funktion zum Anschluss an Desktop-Macs. Neben Sicherheitsupdates bringt Apple auch den Foto-Ordner Aufnahmen zurück und führt in den USA das mobile Bezahlsystem Apple Pay ein.

Foto-Ordner und iCloud-Fotomediathek

Mit iOS 8.1 bringt Apple den Ordner Aufnahmen zurück, in dem Sie alle Ihre Aufnahmen finden. In den Einstellungen können Sie jetzt auch die iCloud-Fotomediathek aktivieren. Die Funktion befindet sich noch in der Beta-Phase und erlaubt das Sichern von Bildern und Videos in der Cloud. Dabei stehen mehrere Optionen zur Auswahl, mit denen Sie den Speicherplatz auf dem Gerät optimieren können.

Anschluss an Desktop-Mac mit der Continuity-Funktion

Mit iOS 8.1 können iPhone und iPad besser mit dem Desktop-Mac zusammenarbeiten. Voraussetzung ist aber die neueste Version Mac OS X 10.10 Yosemite. Durch Aktivierung der Continuity-Funktion können Sie SMS auch auf dem Mac lesen und versenden.iOS 8.1 führt die iCloud-Fotomediathek und Continuity-Funktion ein

Mobiles Bezahlsystem Apple Pay

Mit iOS 8.1 ist der Startschuss für Apple Pay gefallen. Besitzer eines iPhone 6 und iPhone 6 Plus können die NFC-Funktion ihres Gerätes nutzen, um über eine hinterlegte Kreditkarte bargeldlos zu bezahlen. Der Dienst startet zunächst in den USA. In Deutschland zeigt die Sparkasse Interesse an einer Zusammenarbeit mit Apple.

Weitere Neuerungen und Verbesserungen von iOS 8.1

Apple schließt mit iOS 8.1 mehrere Sicherheitslücken und beseitigt Verbindungsprobleme mit Bluetooth und WLAN. Neu ist auch der Instant Hotspot. Über diese Funktion können Sie vom Mac aus einen Hotspot auf dem iPhone einrichten.iOS 8.1 führt die iCloud-Fotomediathek und Continuity-Funktion ein

Apple stellt das Update auf iOS 8.1 Over-the-Air zur Verfügung. Das Update kann auf kompatiblen Geräten über iTunes installiert werden oder direkt auf dem Gerät in den Einstellungen unter Allgemein > Softwareaktualisierung.

Quelle / Bilder: Apple

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Gelöschte Dateien auf dem iPhone, iPad und iPod wiederherstellen

Versehentlich Fotos, Videos oder andere wichtige Dateien auf dem iPhone oder iPad gelöscht, die weder in iTunes noch in der iCloud gesichert waren? Keine Panik!

Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Dateien in einfachen Schritten wiederherstellen.

1. Installieren Sie Wondershare Dr. Fone für iOS

Dr FoneDie App Dr. Fone für iOS spezialisiert sich auf die Wiederherstellung von Daten auf dem Smartphone oder Tablet. Mit der Gratis-Kostprobe kann man schon ganz gut sehen, wie es funktioniert. Mit dem Kauf können Sie Dr. Fone so oft Sie wollen benutzen.

2. Schließen Sie Ihr iPhone / iPad / iPod an den PC an

Schließen Sie Ihr Smartphone oder Tablet an den PC an, damit Windows das Gerät wiedererkennt. Für die Anwendung benötigen Sie iTunes. Dr. Fone aktiviert sich, sobald das Gerät angeschlossen ist.

Dr. Fone for iOS

Sobald Dr. Fone bereit ist, erscheint ein grüner Knopf. Mit einem Klick darauf starten Sie die Suche nach den vermissten Dateien.

3. Gesucht, gefunden und wiederhergestellt

Die Suche kann einige Minuten dauern. Danach erscheinen alle gefundenen Dateien geordnet nach Kategorien wie beispielsweise Fotos, Videos, Nachrichten, Anhänge, Kontakte und Anrufe.

Markieren Sie die Dateien, die Sie wiederherstellen möchten, mit einem Häkchen im entsprechenden Kästchen und klicken anschließend auf Wiederherstellen.

Mit iOS8 auf der sicheren Seite

Sie sollten auf Ihrem iPhone oder iPad iOS 8 installieren. Denn die neue Version des Betriebssystems bietet einen Ordner für kürzlich gelöschte Fotos. Über diesen stellen Sie unabsichtlich gelöschte Fotos noch einfacher wieder her.

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In iOS 8 kann man kürzlich gelöschte Fotos wieder aus dem Papierkorb holen. (Quelle)

Auch eine Sicherheitskopie auf iCloud oder einem anderen Speicherdienst kann nicht schaden.

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Apple bietet eine neue Möglichkeit zur Überprüfung der Aktivierungssperre. Mit dem Activation Lock Status Check sollen Nutzer feststellen können, ob ein Gerät noch an eine bestimmte Apple-ID gebunden ist. Dadurch bietet Apple beim Kauf eines gebrauchten iPhone, iPad oder iPod mehr Schutz vor gestohlenen oder gesperrten Geräten.

Die Überprüfung der Aktivierungssperre Check Activation Lock Status steht ab sofort auf iCloud zur Verfügung. Durch die Eingabe der Seriennummer oder eindeutigen International Mobile Equipment Identity (IMEI) lässt sich überprüfen, ob die Aktivierungssperre eines bestimmten Gerätes aktiv ist.iPhone Aktivierungssperre: Apple bietet Möglichkeit zur Überprüfung gebrauchter Geräte vor dem Kauf

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Quelle / Bilder: Apple

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Ein aktueller Fehler in iOS 8 kann zu Datenverlust führen. Beim Zurücksetzen aller Einstellungen auf dem Gerät löscht das System Nutzerdaten in Apples Cloud-Speicher iCloud. Der Fehler besteht auch in der Version iOS 8.0.2.

Der Datenverlust tritt auf, wenn iOS 8-Nutzer in den Systemeinstellungen den Punkt Alle Einstellungen zurücksetzen wählen. Ein Warnhinweis erläutert, dass dabei keine Löschung von Daten und Inhalte stattfindet. Trotzdem verschwinden beim Einsatz der Funktion iCloud-Daten. Der Fehler betrifft Dateien, die Nutzer mit iWorks-Apps erstellt haben.iOS 8: Ein Fehler führt zu Datenverlust beim Zurücksetzen des Gerätes

Apple liefert die Office-Apps Pages, Numbers und Keynote kostenlos mit neuen Geräten aus. Das Unternehmen hat sich noch nicht zum Problem geäußert, viele Nutzer berichten auf MacRumors aber vom Auftreten des Fehlers.iOS 8: Ein Fehler führt zu Datenverlust beim Zurücksetzen des Gerätes

Beim Einsatz einer Vorab-Version von Mac OS X Yosemite ist doppelt Vorsicht geboten: Nach dem Verschwinden der iCloud-Daten synchronisieren sich die Geräte und OS X löscht die Dateien ebenfalls auf dem Desktop-Rechner.

Bis Apple einen Patch oder ein Update für iOS 8 veröffentlicht, sollten Anwender ihr Gerät vorsichtshalber nicht zurücksetzen. Mit iOS 8.0.2 musste das Unternehmen bereits Probleme mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus beheben.

Quelle: MacRumors

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WhatsApp: Neue iOS-Version behebt Probleme mit iCloud-Backup der Chat-Gespräche

WhatsApp hat die Messenger-App für iOS aktualisiert und behebt damit Probleme mit der automatischen Sicherung der Chat-Gespräche in Apples Cloudspeicher iCloud. Die neue Version 2.11.12 von WhatsApp erinnert Nutzer daran, die automatische Sicherung wieder zu aktivieren.

In der Vorgänger-Version hat WhatsApp Nutzer darauf hingewiesen, dass die Backup-Funktion momentan nicht unterstützt wird. Die Version 2.11.11 der Messenger-App war zwar bereits für iOS 8 optimiert, die Online-Sicherung der Chat-Verläufe mit iCloud hat aber nicht funktioniert.

Nach der Aktualisierung und Behebung des Problems erinnert WhatsApp daran, das automatische iCloud Chat-Verlauf Backup wieder zu aktivieren und einen entsprechenden Zeitintervall dafür auszuwählen.

Quelle: WhatsApp

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News des Tages: Probleme mit iOS 8.0.1, Mozilla Firefox und Thunderbird Sicherheitslücken, FIFA 15

Wegen Problemen hat Apple das Update auf iOS 8.0.1 zurückgezogen und die Version 8.0.2 in Kürze angekündigt, Mozilla schließt kritische Sicherheitslücken in Firefox und Thunderbird und die Fußball-Simulation FIFA 15 erscheint heute – die News des Tages.

  • Bash Bug: Bash ist die Kommandozeile von OS X, Linux und vielen Unix-Systemen. Eine Sicherheitslücke erlaubt Angreifern die Ausführung von Befehlen, die sich zu schadhaften Zwecken einsetzen lassen. Da Bash auf vielen Serveren und auch eingebetteten System zum Einsatz kommt, könnte das Ausmaß schlimmer sein als beim Heartbleed-Fehler.
  • Probleme mit iOS 8.0.1: Apple hat ein Update auf iOS 8.0.1 veröffentlicht und inzwischen wegen unbenutzbaren iPhones wieder zurückgezogen. Apple bietet betroffenen Nutzern inzwischen eine Anleitung zur Installation einer früheren Version. Alle anderen Anwender sollten auf die Version iOS 8.0.2 warten, die in Kürze erscheinen soll.
  • iCloud Foto-App: Zusammen mit Mac OS X Yosemite will Apple die App Photos veröffentlichen, die Zugriff auf iCloud-Bilder bietet. Da das neue Betriebssystem noch nicht erschienen ist, soll anscheinend eine Web-App eine Übergangslösung bieten.
  • Instagram mit Werbung: Die zu Facebook gehörende soziale Plattform Instagram zum Teilen von Bildern startet Werbung in England. Nutzer bekommen gesponsorte Videos und Bilder von Werbepartnern zu sehen. Nach den USA und England könnte Instagram auch in Deutschland Werbung starten.

Updates

  • WhatsApp Chat-Backups: WhatsApp für iOS hat ein Update erhalten und behebt damit ein Problem mit den Chat-Backups. Unter iOS 8 funktionierte das automatische Sichern der Chat-Verläufe in Apples iCloud zunächst nicht. Mit der neuesten Version steht diese Funktion wieder zur Verfügung.
  • Mozilla Firefox und Thunderbird: Mozilla schließt kritische Sicherheitslücken in den Desktop-Versionen von Firefox und Thunderbird. Die neuen Versionen Firefox 32.0.3 und Thunderbird 31.1.2 beheben ein Problem, mit dem Angreifer Sicherheitszertifikate fälschen konnten.
  • Posteo-Webmailer: Der deutsche E-Mail-Anbieter Posteo präsentiert sich in einem neuen Design, das die Benutzung übersichtlicher und einfacher gestalten soll. Gleichzeitig bilden technologische Verbesserungen die Grundlage für neue Funktionen wie Postfach-Verschlüsselung, die Posteo diesen Herbst einführen will.

Spiele

  • FIFA 15: Die Fußball-Simulation FIFA 15 erscheint heute. Rechtzeitig zum Start hat EA Sports auch die offizielle Begleit-App EA SPORTS FIFA 15 Companion für Android, iOS und Windows Phone aktualisiert. Mit der App können Spieler ihr FIFA 15 Ultimate Team überall verwalten.
  • Train Simulator 2015: Die neue Ausgabe des Zug-Simulators ist jetzt erhältlich. Train Simulator 2015 bietet die Nachbildung realer Strecken, viele unterschiedliche Züge und Situationen sowie die Möglichkeit, eigene Strecken anzulegen.
  • Watch Dogs: Die Spielerweiterung Bad Blood bietet neue Missionen für das Action-Spiel Watch Dogs und ist ab sofort für Besitzer eines Season Pass erhältlich. Ab dem 30. September 2014 steht Bad Blood allen Spielern für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360 zur Verfügung.

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iCloud Drive: Windows-Anwender können das Online-Backup bereits nutzen

Zusammen mit iOS 8 hat Apple auch iCloud Drive gestartet. Unter Windows lässt sich diese Möglichkeit zur Online-Datensicherung bereits nutzen, während Mac-Anwender auf die Veröffentlichung von OS X Yosemite warten müssen.

Mit iCloud Drive hat Apple den Online-Speicher iCloud um die automatische Synchronisation von Dokumenten und Inhalten im Stil von Dropbox erweitert. Nach einem Update der iCloud-Anwendung für Windows ist diese bereits mit iCloud Drive kompatibel und iOS 8-Geräte lassen sich mit Windows synchronisieren.

Nutzer können ihre Fotos sichern und die Safari-Lesezeichen mit Internet Explorer, Firefox und Chrome auf dem Desktop-Rechner abgleichen. Mit Microsoft Outlook 2007 oder einer neueren Version ist sogar die Synchronisation von E-Mails, Kontakten und Kalenderdaten möglich. Die Übertragung von in iCloud Keychain gespeicherten Passwörtern steht allerdings nicht zur Verfügung, ebenso fehlt die Funktion Mein iPhone finden.iCloud Drive: Windows-Anwender können das Online-Backup bereits nutzen

Für den Mac ist die iCloud Drive-Synchronisation Teil des neuen Betriebssystems OS X 10.10 Yosemite, das Apple noch nicht veröffentlicht hat. Nutzer von iOS 8 können iCloud Drive für ihre mobilen Geräte bereits aktivieren, schließen dann aber ihren Mac-Rechner von der iCloud aus. Es empfiehlt sich daher, auf die neue Version des Betriebssystems zu warten.

Apple hat iCloud Drive für Windows erstmals auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2014 angekündigt und Anfang September eine Beta-Version zur Verfügung gestellt. Mac OS X Yosemite ist für Herbst 2014 angekündigt, einen genauen Termin hat das Unternehmen aber noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: Apple

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Der beliebte WhatsApp Messenger bietet unter iOS die Möglichkeit, Chat-Backups in Apples Cloudspeicher iCloud zu sichern. Mit der neuesten iOS-Version ist WhatsApp schon fit für iOS 8, allerdings funktionieren die Online-Sicherungen der Chat-Gespräche nicht mehr.

Nutzer, die iOS 8 installieren, können dann kein iCloud-Backup ihrer Konversationen mehr erstellen. Die Version 2.11.11 der Messenger-App weist darauf hin, dass iOS 8 die Funktion momentan nicht unterstützt. Inwieweit auch frühere Versionen von dem Umstand betroffen sind, ist derzeit nicht bekannt.WhatsApp: Unter iOS 8 ist kein iCloud-Backup der Chat-Verläufe möglich

Eine manuelle Sicherungskopie der Chat-Gespräche ist nicht möglich, die Schaltfläche Backup jetzt erstellen lässt sich nicht anwählen. Das Problem liegt nicht an der Messenger-App selbst sondern an iCloud, Apple muss hier nachbessern. Weitere angekündigte Funktionen des neuen Betriebssystems stehen ebenfalls erst später zur Verfügung.

Update (18. September 2014, 11:25 Uhr): Wir haben die Meldung mit neuen Informationen und einem Screenshot aktualisiert.

Via: Chip

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Nach der Ankündigung von verbesserten Sicherheitsmaßnahmen führt Apple jetzt die Zweistufige Bestätigung für den Online-Speicher iCloud wieder ein. Damit ist für den Zugriff die Eingabe einer per SMS verschickten PIN erforderlich. Das Unternehmen hatte die Funktion im Juni ohne Angabe von Gründen eingestellt.

Die Zweistufige Bestätigung ist Apples Form einer Zwei-Faktor-Authentifizierung und erfordert die Verknüpfung des Kontos mit einer Mobilfunknummer, um die Bestätigungscodes empfangen zu können. Zusätzlich zur Anmeldung mit Apple-ID und Passwort müssen Nutzer eine vierstellige PIN eingeben, die sie per Textnachricht erhalten. Diese zweite Stufe erhöht die Sicherheit und den Schutz vor unbefugtem Zugriff.iCloud: Apple aktiviert die Zweistufige Bestätigung für mehr Sicherheit

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