iPhone Aktivierungssperre: Apple bietet Möglichkeit zur Überprüfung gebrauchter Geräte vor dem Kauf

Apple bietet eine neue Möglichkeit zur Überprüfung der Aktivierungssperre. Mit dem Activation Lock Status Check sollen Nutzer feststellen können, ob ein Gerät noch an eine bestimmte Apple-ID gebunden ist. Dadurch bietet Apple beim Kauf eines gebrauchten iPhone, iPad oder iPod mehr Schutz vor gestohlenen oder gesperrten Geräten.

Die Überprüfung der Aktivierungssperre Check Activation Lock Status steht ab sofort auf iCloud zur Verfügung. Durch die Eingabe der Seriennummer oder eindeutigen International Mobile Equipment Identity (IMEI) lässt sich überprüfen, ob die Aktivierungssperre eines bestimmten Gerätes aktiv ist.iPhone Aktivierungssperre: Apple bietet Möglichkeit zur Überprüfung gebrauchter Geräte vor dem Kauf

Apple hat die Aktivierungssperre mit iOS 7 als Sicherheitsmaßnahme eingeführt. Die Funktion ist Teil der Ortungsmöglichkeit Mein iPhone suchen. Als Diebstahlschutz bindet die Sperre ein Gerät an eine festgelegte Apple-ID. Selbst nach dem Zurücksetzen des Gerätes erfordert iOS immer noch die Eingabe der Zugangsdaten des verknüpften Kontos. Apple gelang es, dadurch die Zahl der iPhone-Diebstähle zu reduzieren.iPhone Aktivierungssperre: Apple bietet Möglichkeit zur Überprüfung gebrauchter Geräte vor dem Kauf

Mit dem Status-Check der Aktivierungssperre erleichtert das Unternehmen den Kauf und Verkauf gebrauchter Geräte. Käufer können so Angebote gesperrter und eventuell gestohlener iPhones meiden.

Quelle / Bilder: Apple

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News des Tages: Windows 10 Technische Vorschau, Mozilla Firefox, Euro Truck Simulator 2

Microsoft hat in die Technische Vorschau von Windows 10 ein Verfallsdatum eingebaut, Mozilla Firefox integriert einen Panik-Button in Firefox 33 und interessiert sich anscheinend für die Integration des anonymen Surfens in den Browser und Euro Truck Simulator 2 feiert den Tag der Deutschen Einheit – die News des Tages.

  • Windows 10: Microsoft hat die Technische Vorschau von Windows 10 am 1. Oktober 2014 zur Verfügung gestellt. Diese Vorab-Version läuft am 15. April 2015 aus, also in etwa zum Zeitpunkt der Entwicklerkonferenz BUILD 2015. Unklar ist, ob Microsoft dann bereits die finale Version des neuen Betriebssystems veröffentlichen wird.
  • Apple Activation Lock: Apple bietet mit dem Activation Lock Status Check eine Möglichkeit, die Aktivierungssperre eines Geräts zu überprüfen. Damit können Nutzer vor dem Kauf eines gebrauchten iPhone, iPad oder iPod feststellen, ob das Gerät noch gesperrt und an eine bestimmte Apple-ID gebunden ist. So lässt sich der Kauf gestohlener Geräte vermeiden.
  • Facebook: Nach Kontroversen erklärt das soziale Netzwerk seine Klarnamen-Richtlinien. Facebook entschuldigt sich bei der LGBT-Gemeinde und sagt, es bestehe keine Verpflichtung zur Verwendung eines rechtlichen Namens. Nutzer sollen aber ihr Facebook-Profil nach dem authentischen Namen benennen, den sie auch sonst verwenden.
  • Master Password für Android: Nach der iOS-Version ist Master Password auch für Android erschienen. Die App bietet die Möglichkeit, ein Master Passwort für alle Dienste zu verwenden und trotzdem die Sicherheit unterschiedlicher Passwörter zu nutzen.
  • Mozilla Firefox mit Tor: Die Entwickler des Anonymisierungsdienstes Tor arbeiten nach eigener Angabe mit einem großen Browser-Hersteller zusammen. Dieser will die Möglichkeit zum anonymen Surfen direkt in die eigene Anwendung integrieren. Einer Nutzerzahlen-Analyse zufolge handelt es sich dabei um Mozilla Firefox.
  • Neue Tastatur-Apps iOS 8: Das Translator Keyboard bietet mit automatischer Übersetzung von Eingaben eine praktische Funktion für iOS 8. Außerdem ist PopKey Keyboard erschienen, mit dem sich animierte GIFs so einfach wie Emoji verschicken lassen.

Updates

  • Mozilla Firefox: Die aktuelle Nightly-Version von Mozilla Firefox führt einen Panik-Knopf ein. Wer nicht im privaten Modus surft, kann mit diesem Forget-Button die aktuelle Sitzung schließen und den Verlauf löschen. Diese Funktion erhält mit Firefox 33 Einzug in die reguläre Version des Browsers.
  • Spotify für Windows Phone: Die Musik-Streaming-App Spotify für Windows Phone hat ein kleines Update auf die Version 4.0.3 erhalten.
  • WhatsApp: Die Messenger-App WhatsApp für Android hat ein weiteres Update der Beta-Version erhalten. Neu ist die Empfangsbestätigung in Gruppenchats: Die App zeigt damit auch in Gruppen zwei Häkchen an, wenn WhatsApp die Nachricht an alle Teilnehmer zugestellt hat. Zusätzlich können Nutzer eine Gruppe verlassen, ohne diese zu löschen.

Spiele

  • Euro Truck Simulator 2: Zum Tag der Deutschen Einheit bietet SCS Software eine neue Spielerweiterung für Euro Truck Simulator 2. Mit den Designs des German Paint Jobs Pack können Spieler ihrem Truck einen Anstrich in Schwarz-Rot-Gold verpassen.
  • Die Sims 4: Electronic Arts hat ein neues Update für Die Sims 4 veröffentlicht. Damit erhalten Geister Einzug ins Spiel, außerdem gibt es passend zu Halloween jede Menge Kostüme und neue Anpassungsmöglichkeiten. Im November will der Hersteller dann die ersehnten Swimming Pools einführen.
  • Watch Dogs: Bad Blood: Ubisoft hat die Spielerweiterung Bad Blood für Watch Dogs veröffentlicht. Damit können Spieler die Rolle des exzentrischen Hackers T-Bone Grady übernehmen, der im Hauptspiel als Begleiter von Aiden Pearce aufgetaucht ist.
  • FIFA 15: EA Sports hat das dritte Team der Woche für FIFA 15 Ultimate Team vorgestellt. Das Team der Woche ist im Ultimate Team-Modus von FIFA 15 als Gegner verfügbar, entsprechende Inhalte sind zufällig in FIFA Ultimate Team Packs verteilt.

Tweet des Tages

Ist Windows 95 der Grund, warum Microsoft von Windows 8 auf Windows 10 gesprungen ist?

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Ein iCloud-Hack umgeht die Aktivierungssperre von verlorenen oder gestohlenen iPhones und iPads

Einem niederländischen Hacker-Duo ist es gelungen, eine Sicherheitslücke in Apples iCloud-Dienst auszunutzen. Dadurch ist es möglich, verlorene oder gestohlene iOS-Geräte zu entsperren. Eine Internetseite täuscht eine Verbindung zu den iCloud-Servern vor und erlaubt so das Umgehen der Aktivierungssperre, welche Apple mit iOS 7 eingeführt und als wirksame Diebstahlsicherung bezeichnet hat.

iCloud Aktivierungssperre

Apples iCloud dient der Synchronisation und Sicherung von iOS-Geräten. Ab iOS 7 beinhaltet iCloud eine Aktivierungssperre als Teil der Ortungsfunktion Mein iPhone suchen. Bei Verlust oder Diebstahl des Gerätes erfordert die Sperre die Eingabe der Apple-ID und des Kennwortes, bevor sich die Ortung ausschalten lässt. Außerdem unterbindet der Dienst die Abmeldung von der iCloud und ein Zurücksetzen des Gerätes.iCloud Aktivierungssperre

Umgehung der Sperre

Zwei Hacker mit den Pseudonymen AquaXetine und MerrukTechnolog haben das Team DuolCi (iCloud rückwärts gelesen) gegründet und die Sicherheitsfunktion ausgehebelt. Nach ihrer Aussage handelt es sich um die weltweit erst Umgehung der Aktivierungssperre. Der Hack erfordert die Verbindung des Gerätes mit einem Desktop-Rechner. Dann täuscht eine von den Hackern eingerichtete Internetseite eine Verbindung zu den iCloud-Servern von Apple vor. Dadurch hebt das iOS-Gerät die Sperre auf, die Inhalte des iPhones oder iPads stehen zur Verfügung und das Gerät lässt sich zurücksetzen.

Nach eigenen Angaben haben die beiden Hacker fünf Monate an ihrer Lösung gearbeitet und Apple im März von der Schwachstelle unterrichtet. Erst jetzt habe das Unternehmen sich bei ihnen gemeldet. Zu spät, wie sie finden. Ihre Internetseite sei nur für private Zwecke, inzwischen zeugen aber mehrere tausend Tweets von der Funktionalität der Methode. Viele Erfolgsmeldungen stammen aus Asien, wo es einen florierenden Schwarzmarkt mit gestohlenen iOS-Geräten gibt.

Update von Apple nötig

Um die Sicherheitslücke zu schließen ist ein Update von Apple nötig. Dies berichtet der Sicherheitsexperte und iOS-Hacker Steven De Franco, der von einem sogenannten Man-in-the-Middle-Angriff spricht. Das bedeutet ein Abfangen und Umleiten der Verbindung zwischen dem iOS-Gerät und Apples Servern. Nach Einschätzung von De Franco handelt es sich um einen Fehler in der Firmware, den Apple mit einer Aktualisierung beheben kann.

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Quelle: doulCi

Via: Cult of Mac