Firefox, Chrome, Internet Explorer und Opera: Welcher ist der schnellste Browser?

Zum Surfen im Internet haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Browsern. Doch welche Software bringt die höchste Leistung? In unserem großen Browservergleich haben wir Internet Explorer, Chrome, Firefox und Opera gegen einander antreten lassen und auf ihre Leistung getestet. Die Leistungsfähigkeit haben wir auf einem Windows-7-Rechner geprüft, der Apple-Browser Safari blieb außen vor.

Wie bei einem Rennwagen zählen auch bei einem Browser vor allem Speed und Performance. Folgende Kriterien sind daher in unserem Test ausschlaggebend: Geschwindigkeit, Speicherverbrauch sowie die Web-Leistung bezüglich Geschwindigkeit und Effizienz. Wie wir in unserem Testlabor gemessen haben, erklären wir hier.

Geschwindigkeit

Startet man den Browser, erscheint als Startseite meistens die Google-Webseite oder die zuletzt besuchten Seiten. Die Folge: Gleich am Start öffnet das Programm mehrere Tabs.

Daher haben wir zwei Szenarien genauer unter die Lupe genommen: den Browser-Start mit einem und mit elf geöffneten Tabs.

Des Weiteren unterteilt sich der Test in zwei Kategorien: Kalt– und Warmstart. Beim Kaltstart öffnen wir den Browser als erstes Windows-Programm. Dann haben wir die Software geschlossen und für den Warmstart erneut geöffnet.

Im folgenden Video sieht man, wie wir die Browser beim zweiten Mal mit elf Tabs öffnen:

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Die Resultate sprechen für sich selbst: Firefox gewinnt den Geschwindigkeitsvergleich in beiden Kategorien.

Startzeit Browser

Wer Wert auf einen schnellen Start legt, trifft mit dem Mozilla-Browser die richtige Wahl. Beim Kaltstart mit einem Tab ist Firefox fast doppelt so schnell wie der Zweitplatzierte. Beim Öffnen der elf Tabs ist Firefox viermal schneller als der Letzte.

Die Silbermedaille geht an Chrome. Internet Explorer und Opera liegen nur knapp hinter dem Google-Browser. Das Kuriose: Obwohl Opera und Chrome auf dem Chromium-Code basieren, hat Opera für den Startvorgang länger als Chrome gebraucht.

Firefox nutzt einen Trick, um mehrere Tabs beim Start schnell zu öffnen. Chrome, Internet Explorer und Opera laden alle Tabs auf einmal. Firefox lädt hingegen nur das erste Tab, alle weiteren erst beim Anklicken.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Firefox verbraucht weniger Energie, indem der Browser nur das benötigte Tab lädt. Daher liegt der Mozilla-Navigator bei diesem Vergleich vorn.

Speicherverbrauch

Alle Programme verbrauchen Arbeitsspeicher, auch RAM genannt. Ein Browser sollte so wenig RAM wie möglich belegen, um die Leistung des Rechners nicht zu beeinträchtigen.

Wir haben den Speicherverbrauch in drei Situationen verglichen: mit einem geöffneten Tab, mit 20 geöffneten Tabs und nach dem Schließen von 19 Tabs, so dass nur ein Tab geöffnet bleibt. Für die Messung nutzen wir eine Chrome-Software namens Memory.

Auch in dieser Kategorie trägt Firefox den Sieg davon. Die Software verbraucht am wenigsten RAM. Allerdings ist hier der Vorsprung nicht mehr so groß.

Arbeitsspeicher Browser

Internet Explorer 11 gebührt der Sieg für den geringsten RAM-Verbrauch mit einem geöffneten Tab. Firefox hingegen punktet bei mehreren geöffneten Tabs. Chrome schafft es am besten, Speicherplatz beim Schließen von Tabs freizugeben.

Opera befindet sich in dieser Kategorie fast auf dem gleichen Niveau wie Chrome.

Firefox gewinnt diesen Vergleich, weil sich der Browser in der Kategorie mit dem größten Praxisbezug durchsetzt. In der Regel arbeitet man im Browser mit mehreren Tabs. In dieser Kategorie hängt Firefox seine Konkurrenten ab.

Auch in Sachen Speicherverbrauch bietet Firefox das beste Verhältnis zwischen Verbrauch und Leistung.

Web-Performance

Beim Vergleich der Web-Performance geht es darum, welcher Browser am schnellsten Webseiten öffnet und wie ressourcen-intensive Seiten auf dem Bildschirm dargestellt werden.

Um genauere Daten über die Geschwindigkeit und Effizienz zu erhalten, haben wir spezielle Benchmark-Webseiten benutzt. Diese Webseiten führen Messungen in Echtzeit über die Leistung des eingesetzten Browsers durch.

Zum einen haben wir Peacekeeper genutzt. Die Seite konzentriert sich auf Geschwindigkeitsaspekte unter JavaScript. Zum anderen haben wir Browsermark verwendet. Die Seite testet den Browser hinsichtlich verschiedener Performance-Parameter.

Der Peacekeeper-Benchmark im Video

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Der Browsermark-Benchmark im Video

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In beiden Benchmark-Tests schnitten die Chromium-basierten Browser am besten ab. Chrome und Opera ließen die Konkurrenz weit hinter sich.

Benchmark Browser

Beim Peacekeeper-Benchmark hat Opera die Nase vorn, dicht gefolgt von Chrome. Bei Browsermark ist es genau umgekehrt: Chrome liegt knapp vor Opera.

Der Firefox kommt auf den dritten Platz. Letzter wird der Browser von Microsoft.

Chrome und Opera bieten die beste Web-Performance und die höchste Browser-Geschwindigkeit.

Finale: Der Gewinner steht fest

Firefox gewinnt den großen Softonic-Browservergleich. Der Mozilla-Browser setzt sich in zwei von drei Kategorien durch.

Browser Battle

Letztendlich hängt die Entscheidung für einen Browser stark vom persönlichen Gebrauch und von den besuchten Webseiten ab. Natürlich zählen auch andere Kriterien wie Design, Erweiterungen, Integration mit anderen Anwendungen oder Benutzerfreundlichkeit.

Firefox eignet sich sowohl für moderne Rechner als auch ältere PCs. Der Browser startet schnell und verbraucht wenig Systemressourcen. Zusätzlich existieren für den Open-Source-Browser viele Erweiterungen, mit denen man das Programm an die eigenen Bedürfnisse anpasst.

Chrome und Opera sind die richtige Wahl für einen leistungsfähigen Computer und bieten die beste Web-Performance. Opera eignet sich für Nutzer, die sich nicht abhängig von Google machen wollen.

Der Internet Explorer dürfte nur für Microsoft-Fans erste Wahl sein. Beim Geschwindigkeitsvergleich und der Web-Perfomance auf unserem Windows-7-Testrechner fiel der Browser ab.

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Ständige Updates

Die Browser-Hersteller aktualisieren ihre Software ständig. Im November sollen Firefox 36, Chrome 38, Internet Explorer 12 und eventuell sogar Opera 25 das Licht der Welt erblicken. Deswegen werden wir auch zukünftig mit den neuesten Versionen der Browser weitere Tests durchführen und die Leistung testen.

Autoren: Daniel Barrganger, Fabrizio Ferri

Grafiken/Videos: Abel Bueno, Antoni Noguera

Benchmark: Leistungsanalyse für Android-Geräte

Läuft das Smartphone zu langsam? Dauert es mal wieder ewig, bis die App lädt? Die Performance des Android-Smartphones oder Tablets kann man ganz einfach messen.

Um die Leistungsfähigkeit von Smartphone oder Tablet zu optimieren, muss man den Leistungsumfang des Gerätes kennen. Dazu zählen zum Beispiel der Prozessor, der Speicher oder die Geschwindigkeit des Betriebssystems.

Der technische Ausdruck für die Ermittlung dieser Eigenschaften heißt Benchmark.

Wir stellen Ihnen fünf verschiedene Apps vor, mit denen Sie die Benchmark-Werte für das Smartphone oder Tablet ganz einfach ermitteln können. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Werte vergleichen und damit einen umfassenden Eindruck der Leistungsfähigkeit Ihres Android-Gerätes erhalten.

Analyse-App für Benchmark-Werte

Es gibt viele Apps für das Benchmarking. Einige davon bieten umfängliche Funktionen, andere eine intuitive Bedienung. Jede App setzt einen anderen Schwerpunkt. Die Entscheidung, welche Werte am wichtigsten sind, liegt ganz bei Ihnen.

AnTuTu BenchmarkAnTuTu Benchmark: schnell und komplett

Für Leistungs-Messungen gehört AnTuTu zu den umfangreichsten und schnellsten Apps. AnTuTu funktioniert mit Android 2.3 und höher. Nach dem Testlauf erhalten Sie einen Performance-Wert, den Sie mit anderen Smartphone-Modellen vergleichen.

Download AnTuTu Benchmark für Android

QuadrantQuadrant: Eine App für ältere Android-Geräte

Auch Quadrant zählt zu den populären Benchmark-Apps. Der Vorteil gegenüber AnTuTu: Quadrant eignet sich für Android-Geräte ab der Version 1.5, also ältere Smartphones oder Tablets.

Download Quadrant für Android

CPU IdentifierCPU Identifier: Schwerpunkt Prozessor

Diese App analysiert verschiedene Parameter, konzentriert sich aber auf den Prozessor. CPU Identifier bietet Echtzeit-Werte des zentralen Chips. Allerdings besitzt die App keine nutzerfreundliche Oberfläche.

Download CPU Identifier für Android

Vellamo Mobile Benchmark

Vellamo Mobile Benchmark: gründliche Analyse

Die Analyse von Vellamo teilt sich in zwei Bereiche: Unter HTML5 untersucht die App beispielsweise die Performance der Navigation. Der Bereich Metal liefert Daten über die verbaute Hardware. Die Tests dauern länger als bei anderen Apps, sind dafür aber auch gründlicher.

Download Vellamo für Android

3DMark3DMark: für Smartphone-Gamer

3DMark konzentriert sich auf Benchmark-Werte, die speziell fürs Gaming wichtig sind. Die App funktioniert ab Android 3.1 und eignet sich damit nur für relativ moderne Smartphones und Tablets.

Der Test fokussiert sich auf die CPU und Grafik. Der Vorteil: Die App vergleicht die Performance-Werte mit denen durchschnittlicher Geräte. So ordnet man die Leistungsfähigkeit des eigenen Smartphones oder Tablets besser ein.

Download 3DMark für Android

BrowsermarkBrowsermark: Online-Test für den Browser

Bei dieser App geht es weniger um die Performance der Hardware. Browsermark überprüft die Leistungsfähigkeit des Browsers auf dem Smartphone. Die App ist  eine nützliche Entscheidungshilfe bei der Wahl zwischen den unterschiedlichen Browsern wie Firefox, Chrome, Opera oder Dolphin.

Hier geht’s zum Browsermark Online-Test

Die wichtigsten Benchmark-Werte

Nachdem man eine oder mehrere dieser Apps über das eigene Android-Gerät hat laufen lassen, erhält man eine ganze Reihe an Werten. Was nun? Diese Werte sind wichtig und das sagen sie über die Stärken und Schwächen des Geräts aus:

  • Version des Betriebssystems: eine der wichtigsten Angaben für Android. Sie gibt Auskunft über Apps, die Sie installieren können, die Sicherheit und den aktuellen Stand des Geräts. Einige Apps geben nur die Versionsnummer an. Andere listen zusätzlich die UX- und SDK-Version von Android auf.

Android Versionen

  • Der Arbeitsspeicher oder auch RAM entscheidet darüber, wie schnell Anwendungen erledigt und welche Apps ausgeführt werden. Jedes Smartphone und jedes Tablet besitzt einen unterschiedlich großen Arbeitsspeicher. Die Geschwindigkeit des RAM hängt jedoch von weiteren Faktoren ab. Daher sollten Sie neben der RAM-Größe in MB oder GB auch die aktuelleLeistung des Arbeitsspeichers analysieren.

Um diese Werte zu ermitteln, eignet sich AnTuTu am besten, da es hier detaillierte Were liefert. Andere Apps geben nur an, ob die Leistungsfähigkeit den Erwartungen entspricht oder nicht.

  • Der Prozessor, auch CPU, bestimmt die Leistung eines Smartphones oder Tablets. Moderne Smartphones wie das Nexus 4 besitzen vier Prozessorkerne, die parallel arbeiten. Mit CPU Identifier erfährt man nicht nur etwas über die CPU-Leistung in Echtzeit. Die App bietet die detailliertesten Werte zum Prozessor.
  • Verfügbarer Speicher, Lese- und Schreibgeschwindigkeit: Der verfügbare Speicherplatz gibt an, wie viele Bider, Videos, Apps und Daten Sie auf dem Gerät speichern können. Ein ausgelasteter interner Speicher wirkt sich negativ auf die Lese- und Schreibgeschwindigkeit aus. Auch der Datenaustausch zwischen einzelnen Android-Anwendungen dauert länger. Darunter leidet letztendlich die gesamte Leistung des Smartphones oder Tablets. AnTuTu liefert zu beiden Aspekten Benchmark-Werte am Ende des Bericht. Wenn der Speicherplatz langsam zur Neige geht, sollten Sie in Betracht ziehen, einige Apps zu löschen oder sie auf die SD-Karte zu verschieben.

Spielen auf dem Android

  • Der Grafikprozessor, auch GPU, bestimmt, welche Videos und Grafiken das Gerät in welcher Qualität darstellen und wiedergeben kann. Die Videoqualität hängt beispielsweise von der Bildwiederholrate, englisch frames per second oder kurz FPS, ab. Jede Benchmark-App liefert zur GPU andere Werte. Die meisten teilen sie in 2D und 3D auf. Unsere Redaktion empfiehlt hierzu 3DMark. Die App verfügt über detallierte Werte zur Grafik und zur Bildwiederholrate. 3DMark vergleicht diese Werte mit den für Ihr Gerät ermittelten Daten.

Vorsicht vor trickreichen Herstellern!

Benchmark-Analysen stellen eine hilfreiche Unterstützung dar, um mehr über die Leistungsfähigkeit des eigenen Smartphones oder Tablets zu erfahren. Wir raten jedoch dazu, nicht nur einen Benchmark-Test mit einer App durchzuführen. Einige Hersteller bedienen sich gewisser Tricks, damit die Benchmark-Werke in ausgewählten Analyse-Apps positiver erscheinen, als sie in Wirklichkeit sind.

Darüber hinaus sollte man die ermittelten Werte nicht nur mit anderen Smarthpones oder Tablets vergleichen. Der Vergleich mit den durchschnittlichen Benchmark-Werten des Gerätes bringt ebenfalls wichtige Einblicke. Hierfür eignet sich speziell 3DMark.

Wenn Sie nicht mit den ermittelten Werten nicht zufrieden sind, können Sie die Leistung mit diesen einfachen Tipps optimieren.

Mehr zum Thema:

Der große Tuning-Test 2014: Methode, Testrechner, Werkzeuge und Ergebnisse

Für unseren großes Windows-Tuning Test haben wir sechs Tuning-Programme unter die Lupe genommen. Damit der Test gerecht abläuft, haben wir immer dieselbe Methode verwendet. In diesem Artikel erklären wir das Vorgehen bei dem Tuning-Test 2014 und stellen die beteiligten Komponenten vor.

Den Tuning-Test 2014 finden Sie hier: TuneUp, Glary Utilities und Co. im großen Vergleich: Diese Tuning-Software für den PC hilft wirklich.

Die Hardware des Testrechners

Die Hardwarespezifikationen des Testrechners sehen wie folgt aus:

  • Prozessor: Intel Core2 CPU E8400 @ 3.00 GHz
  • Arbeitsspeicher: 8 GB DDR 2 SDRAM
  • Grafik: Onboard
  • Motherboard: Dell 0G214D
  • Festplatte: 232,83 GB

Das Szenario: Sauberes System, zugemüllt und getunt

Der Testablauf nutzt drei Szenarien. Bei jedem Szenario werden Bootzeit, allgemeine Systemleistung und freier Speicherplatz gemessen.

  1. Das saubere, neu aufgesetzte System dient als Maßstab für ein schlankes System ohne Datenmüll und ressourcenfressende Programme oder Prozesse.
  2. Aus dem sauberen System wird durch Datenmüll, unzählige Programme und Fragmentierung das belastete System – der Prototyp eines ungepflegten Familienrechners.
  3. Aus dem belasteten System soll mit Hilfe der Tuning-Software wieder ein möglichst leistungsfähiges System werden.

Die Systeme im Detail:

Sauberes System

Das sind die Eigenschaften des sauberen Systems:

  • Der Rechner ist neu aufgesetzt und läuft unter Windows 7 Professional, 64 bit.
  • Installiert sind die aktuellen Software-Versionen, Stand 27.03.2014. Automatische Updates für Windows sind deaktiviert.
  • Zusätzlich kommen noch die folgenden Programme auf den Rechner: Skype, PCMark 8, Soluto, Macrium Reflect Free Edition, Intel Management and Security, Avira Free Antivirus, Passmark Rebooter.
  • Auf der Festplatte sind 180 GB verfügbar, die Fragmentierung beträgt 0%.
  • Die durchschnittliche Bootzeit für den kompletten Boot (Full Boot) beträgt 2:40 Minuten. Auf Befehle reagiert das System (Responsive Desktop) nach 1:43 Minuten.
  • Bei einem Benchmark mit PCMark 8 Home Conventional erreicht der Rechner im Durchschnitt 1425 Punkte.

Sauberer PC

Belastetes System

Das sind die Eigenschaft des zugemüllten Systems:

  • Der Rechner war zwei Wochen in Gebrauch.
  • Insgesamt sind zusätzlich 99 Programme installiert worden.
  • Auf der Festplatte sind noch 1,15 GB frei, die Fragmentierung beträgt 65%.
  • Für einen kompletten Boot braucht der Computer 7:19 Minuten, nach 5:59 Minuten reagiert das System auf Befehle.
  • Bei dem Benchmark mit PCMark 8 Home Conventional erreicht der PC 1291 Punkte.

Zugemülltes System

Getuntes System

Das getunte System entspricht dem des belasteten Systems, mit Ausnahme der folgenden drei Punkte:

  • Die jeweilige Tuning-Software wurde von der Herstellerseite heruntergeladen.
  • Die Tuning-Software wird mit Standard-Einstellungen installiert und gestartet.
  • Wir folgen allen Empfehlungen der Software und führen die empfohlenen Schritte aus.

Die Tuning-Software

Diese Tuning-Software durchläuft den Test:

Weitere Alternativen wie WinZip System Optimizer oder Advanced System Optimizer kommen im Test nicht vor, da die Testversionen nur eine Analyse bieten, aber keine Wartung oder Reparatur.

Diese Faktoren bestimmen die Wertung

Die getesteten Programme bieten unterschiedliche Funktionen zum Tuning. Wir untersuchen drei gemeinsame Hauptfeatures: Bootzeit, allgemeine Systemleistung und gewonnener Speicherplatz. Außerdem bewerten wir die Bedienbarkeit. In Klammern findet sich jeweils die prozentuale Gewichtung für die Gesamtwertung:

  • Bootzeit (25%)
  • allgemeine Systemleistung (45%)
  • gewonnener Speicherplatz (20%)
  • Bedienbarkeit (10%)

Mit diesen Werkzeugen messen wir

Die vier Faktoren messen wir mit diesen Programmen:

  • Die Bootzeit entnehmen wir dem Wartungstool Soluto. Für jede Tuning-Software errechnen wir den Mittelwert aus fünf Messungen. Die Messungen umfassen jeweils den Responsive Desktop und Full Boot. Aus den beiden Mittelwerten zwischen Responsive Desktop und Full Boot erstellen wir den finalen Wert, der in die Wertung eingeht.
  • Die allgemeine Systemleistung messen wir mit dem PCMark 8 Home Conventional Benchmark. Dazu nutzen wir den Mittelwert aus drei Messungen.
  • Der Windows Arbeitsplatz zeigt den gewonnenen Speicherplatz an.
  • Die Bedienbarkeit bewerten wir anhand der persönlichen Einschätzung des testenden Redakteurs.

Benchmark Beispiel

Der PCMark 8-Benchmark simuliert Nutzerverhalten und liefert so allgemein brauchbare Ergebnisse.

Diese Methode nutzen wir Schritt für Schritt

Damit alle Programme dieselben Voraussetzungen haben, benutzen wir immer die gleiche Vorgehensweise:

  1. Zuerst spielen wir ein Image des belasteten Testsystems mit Macrium Reflect auf den Rechner.
  2. Wir laden die Tuning-Software von der Herstellerseite herunter.
  3. Wir installieren die Tuning-Software mit den Standard-Einstellungen.
  4. Wir folgen den Empfehlungen der Software.
  5. Falls die Software diese Schritte nicht automatisch durchführt, starten wir manuell die Suche nach Duplikaten und das Entfernen der Autostart-Einträge. Bei den Autostart-Einträgen werden alle Programme außer Avira Free Antivirus, Zonealarm, Skype, Macrium Reflect, Intel Management & Security und Snagit entfernt.
  6. Nach dem Ausführen aller empfohlenen Schritte starten wir den PC mit Passmark Rebooter drei Mal neu.
  7. Es wir jeweils die Bootzeit und der gewonnene Speicherplatz notiert.
  8. PCMark 8 Benchmark misst die allgemeine Systemleistung. Wir notieren das Ergebnis.
  9. Für die weiteren Messungen mit PCMark 8 wiederholen wir die Schritte 6 und 8 insgesamt drei Mal.
  10. Für das nächste Tuning Programm beginnen wir wieder bei Schritt 1.

So haben wir bewertet: Punktevergabe

Im Idealfall schafft der PC nach dem Tuning dieselbe Leistung wie vor der Belastung durch den Programm- und Daten-Müll. Dazu wird die Differenz zwischen sauberem und belastetem System gemessen.

Ein Beispiel: Beträgt die Differenz zwischen dem sauberen und belasteten System bei der Bootzeit 50 Sekunden, so wird diese Zeit mit 100 Prozent gewertet. 40 Sekunden eingesparte Bootzeit bedeuten damit 80 Prozent wiederhergestellte Leistung und 8 von 10 möglichen Punkten. Beim Speicherplatz dient das Programm mit dem größten freigeräumten Platz als Maßstab und steht für 100 Prozent.

Der große Tuning-Test: Sauberes und zugemülltes System

Die Ergebnisse im Detail

Glary Utilities

Was haben wir gemacht?

Glary Utilities 11 kümmert sich mit der 1-Click-Maintenance um die Registry, überflüssige Verknüpfungen, Spyware, Datenspuren und temporäre Dateien. Disk Repair behebt außerdem Fehler auf der Festplatte. Zusätzlich kommt noch der Start-Up Manager zum Einsatz. Der Duplicate Finder sucht nach doppelten Dateien.

Das sind die Ergebnisse

Nach dem Einsatz von Glary Utilities reagiert der Testrechner im Schnitt nach 4:18 Minuten, voll zur Verfügung steht der PC nach 5:28 Minuten: Der Mittelwert beträgt 4:53 Minuten. Auf der Festplatte stehen 7.60 GB Speicherplatz zur Verfügung. Im Schnitt erreicht der Rechner beim Benchmark 1361,33 Punkte.

Wie leicht ging die Wartung?

Die 1-Click-Wartung macht es dem Nutzer leicht, umfasst aber nicht alle wichtigen Funktionen. Der Start-Up Manager hilft beim Entschlacken des Bootvorgangs, für Anfänger fehlen Empfehlungen und Erklärungen. Außerdem zeigt das Tool nicht alle Programme an: In unserem Test bietet Glary Utilities die Programme Soluto, VNC, Search Protect, Teamviewer und vor allem das aufsässige Regclean Pro nicht zur Abwahl an und die Programme starten bei jedem Bootvorgang. Auch ärgerlich: Beim ersten Neustart lädt Glary Utilites ohne Ankündigung Checkdisk und startet einen Bootdefrag.

Ashampoo WinOptimizer 11

Was haben wir gemacht?

Nach dem Start beantworten wir einige Fragen zum Rechner. Danach verspricht WinOptimizer 11 mit einen Klick auf Start Scan den Rechner aufzuräumen, die Leistung zu optimieren und für mehr Schutz zu sorgen. Den Startup Manager starten wir manuell. Ebenso per Hand kommt der Duplicate Finder zu Einsatz.

Das sind die Ergebnisse

Zum Booten braucht der Rechner jetzt durchschnittlich 4:34 Minuten; auf Befehle reagiert der PC nach 3:11 Minuten. Der Mittelwert ergibt 3:53 Minuten. Auf der Festplatte sind statt 1,15 GB freiem Speicherplatz 3,27 GB verfügbar. Bei PCMark 8 Home Conventional  Benchmark erreicht der Testrechner im Schnitt 1384,66 Punkte.

Wie leicht ging die Wartung?

Die 1-Click-Wartung funktioniert leicht, man weiß allerdings auch nicht, was im Hintergrund passiert. Wie schon bei Glary Utilities funktioniert der StartUp Manager nicht ohne Ausnahme: VNC Server, Zonealarm, Search Protect, Hotspot Shield und das lästige RegClean Pro stehen nicht zur Abwahl bereit.

Im Test sucht der Duplicate Finder über sieben Stunden nach doppelten Dateien – allerdings nur anhand des Dateinamens. Damit findet das Tool unzählige, winzige Dateien, die man alle per Hand auswählen muss. Identische Dateien mit unterschiedlichen Namen bleiben verborgen. Immerhin hilft eine Suchfunktion und das Tool warnt vor dem Löschen kritischer Dateien.

TuneUp Utilities 2014

Was haben wir gemacht?

Zuerst kommt die 1-Click-Maintenance zum Einsatz. Danach folgen wir allen Empfehlungen, bis die Leiste in der Übersicht komplett voll ist. Außerdem sucht der Duplicate Finder nach doppelten Dateien und unter Disable startup programs werden alle Programme außer Avira, Zonealarm, Skype, Macrium, Intel und Snagit deaktiviert.

Das sind die Ergebnisse

Nach der TuneUp-Reiningung braucht der PC im Schnitt 4:15 Minuten für den kompletten Boot, auf Befehle reagiert der Rechner nach durchschnittlich 3:06 Minuten. Der Mittelwert ergibt 3:41 Minuten. Auf der Festplatte finden sich nach den Einsatz von TuneUp 42,7 GB freier Speicherplatz. Der Benchmark von PCMark 8 zeigt im Schnitt 1388 Punkte an.

Hinweis: Obwohl bei TuneUp Utilities und AVG PC TuneUp laut Hersteller dieselbe Software im Hintergrund läuft, ergeben die Tests unterschiedliche Ergebnisse. Die Tests wurden deshalb doppelt durchgeführt. Beide Testläufe ergaben ein ähnliches Bild: TuneUp liefert bessere Ergebnisse.

Wie leicht ging die Wartung?

Die 1-Click-Wartung funktioniert ohne Probleme, auf dem Dashboard zeigt TuneUp eine Übersicht. Positiv: Erklärungen und Empfehlungen zu den Tools helfen unerfahrenen Nutzer und bieten Mehrwert. Auch der Duplicate Finder räumt zuverlässig viel Platz auf der Festplatte frei – bei kleinen Dateien fehlt allerdings ein Regelsystem. So muss man jedes Mal einzeln entscheiden – bei mehreren hundert Dateien eine unzumutbare Aufgabe. Auch kann TuneUp Utilities nicht alle Dateien aus dem Autostart entfernen: VNC Server, Search Protect und das aufsässige RegClean Pro bleiben.

Avira System Speedup

Was haben wir gemacht?

Zur Installation ist eine E-Mail-Adresse notwendig. Bevor es mit dem Rechnerputz losgeht, erstellt Avira System Speedup noch automatisch einen Wiederherstellungspunkt. Dann nutzen wir den System Clean Up. Die Wartung umfasst die Reinigung von Junk Files und der Registry. Ein Privacy Cleanup soll sensible Datenreste entfernen, der Smart Defragmenter für eine geordnete Festplatte sorgen. Außerdem kommt der Duplicate Finder zum Einsatz. Der Startup Optimizer lässt in der Testversion allerdings nur eine Analyse zu.

Das sind die Ergebnisse

Nach der Wartung durch Avira System Speedup braucht der Testrechner im Schnitt 5:54 Minuten für den kompletten Bootvorgang, nach 5:24 Minuten reagiert der PC. Das ergibit einen Mittelwert von 5:39 Minuten. Auf der Festplatte stehen dem Nutzer 3,39 GB freier Speicher zur Verfügung. PCMark 8 lieferte in drei Testläufen ein Durchschnittsergebnis von 1146 Punkten.

Wie leicht ging die Wartung?

Installation und System Clean Up funktionieren auch bei Avira ohne Umstände. Danach kämpft der Nutzer aber mit Problemen: Die Oberfläche der Software startet oft nur sehr spät oder reagiert bei Doppelklick auf das Symbol in der Startleiste gar nicht. Der Duplicate Finder sucht nur anhand von Dateinamen und bietet keine Sortiermöglichkeiten oder Regeln. Einen Lichtblick bietet Avira System Speedup: Die Software entfernt das nervige RegClean Pro aus dem Autostart.

AVG PC TuneUp

Was haben wir gemacht?

Zur Installation müssen wir den AGBs und der Verwendung unserer Daten zustimmen. Danach startet die 1-Click-Maintenance automatisch. Die Wartung umfasst eine Registry Säuberung, beseitigt kaputte Verknüpfungen und räumt unter den Programmen, in Windows und im Browser auf. Auch der Bootvorgang wird beschleunigt und die Festplatte auf Fragmentierung untersucht. Den Duplicate Finder führen wir per Hand aus.

Wir folgen den Empfehlungen in der Übersicht: Beim Startup werden alle Programme außer Avira, Zonealarm, Skype, Macrium, Intel und Snagit deaktiviert; andere Einstellungen wie visuelle Effekte werden den Vorschlägen entsprechend angepasst.

Das sind die Ergebnisse

Das getunte System braucht durchschnittlich 5:06 Minuten für den kompletten Bootvorgang; Befehle kann man nach 3:36 Minuten erteilen. Das ergibt einen Mittelwert von 4:13 Minuten. Die Festplatte zeigt 41,2 GB freien Speicher an. PCMark 8 gibt die Systemleistung mit 1368,33 Punkten an.

Hinweis: Obwohl bei AVG PC TuneUp und TuneUp Utilities laut Hersteller dieselbe Software im Hintergrund läuft, ergeben sich bei den Tests unterschiedliche Ergebnisse. Die Tests wurden deshalb doppelt durchgeführt. Beide Testläufe ergaben ein ähnliches Bild: TuneUp liefert konsistent bessere Ergebnisse.

Wie leicht ging die Wartung?

AVG PC TuneUp und TuneUp Utilities kommen aus demselben Haus und das sieht man auch: Oberfläche als auch Funktionen von AVG PC TuneUp sind dieselbe wie bei TuneUp Utilities. Ebenso gut lässt sich AVG PC TuneUp bedienen. Positiv fällt der Duplicate Finder auf, der nicht nur nach gleichen Dateinamen sucht. Wie bei TuneUp auch muss der Nutzer aber jedes Duplicat selbst anklicken – bei vielen Dateien eine Sisyphus-Arbeit.

Außerdem ärgerlich: Zwar entfernt AVG PC SpeedUp die meisten Programme aus dem Autostart, VNC Server, Hotspot Shield, Search Protect und TeamViewer starten in unserem Test trotzdem; manchmal auch das aufsässige RegClean Pro.

Advanced System Care Free

Was haben wir gemacht?

Mit der Installation kommen Toolbar und Zusatzprogramme auf den Rechner – es sei denn, man entfernt die entsprechenden Haken. In unserem Test bleiben die Haken gesetzt. Nach dem Start des Programms kommt der Scan zum Einsatz, voreingestellt sind: Junk File Clean, Malware Remover, Shortcut Fix, Registry Fix, Privacy Sweep und Internet Boost. Per Hand werden außerdem noch Registry Defrag, System Optimization und der StartUp Manager ausgeführt.

Das sind die Ergebnisse

Nach der Wartung durch Advanced System Care Free braucht das System durchschnittlich 5:50 zum Laden aller Dienste, nach 4:05 reagiert der Rechner auf Befehle. Das ergibt einen Mittelwert von 4:58. Auf der Festplatte stehen 5,56 GB Speicherplatz zur Verfügung. Die Performance gibt PCMark 8 mit 1364 Punkten an.

Wie leicht ging die Wartung?

Advanced System Care lässt sich leicht bedienen und bleibt verständlich. Außerdem positiv: Der Duplicate Finder hilft dem Nutzer mit einer Vorauswahl zum Löschen doppelter Dateien.

Bei der Installation ist allerdings Vorsicht geboten, um die gleichzeitige Installation von Zusatzprogrammen zu vermeiden. In unserem Test stockt die Oberfläche des Programms mehrere Male, einmal folgt der Totalausfall. Außerdem negativ: Der Startup Manager entfernt nicht alle Programme: Soluto, Hotspot Shield, VNC Server und Teamviewer bleiben im Autostart.

Alle Ergebnisse in der Übersicht

Der große Tuning-Test: Detaillierte Ergebnisse in der Übersicht

Mehr zum Thema:

TuneUp, Glary Utilities und Co. im großen Vergleich: Diese Tuning-Software macht den PC schneller

Der eigene Rechner ist langsam, fährt minutenlang hoch, stockt bei jeder Gelegenheit und uralte Dateien stapeln sich doppelt und dreifach? Tuning-Programme für Windows versprechen Abhilfe: Mehr Leistung, mehr Speicherplatz, kürzere Bootzeiten. Aber halten diese Programme auch, was sie versprechen?

Hilft eine defragmentierte Registry und wie viel Speicherplatz können ein paar gelöschte Cookies schon freischaufeln? Wir haben sechs Programme dem großen Tuning-Test unterzogen und verglichen.

Diese Software haben wir getestet

Um den geplagten Rechner wieder auf die Beine zu bringen, haben wir diese Programme eingesetzt:

Die Tuning-Programme sind entweder kostenlos oder als Testversion zeitlich begrenzt nutzbar. Mehr zu unserer Testmethode finden Sie am Ende dieses Artikels nach den Ergebnissen. Die detaillierten Ergebnisse zeigen wir in dem Artikel Der große Tuning-Test 2014: Methode, Testrechner, Werkzeuge und Ergebnisse.

Die Tuning-Programme in der Rangliste

1. Platz für TuneUp Utilities 2014: Bootzeit, Systemleistung, Speicherplatz top

TuneUp nimmt den Nutzer an die Hand: Die 1-Click-Wartung funktioniert ohne Probleme, eine Übersicht zeigt, was noch zu tun ist. Erklärungen und Empfehlungen zu den Tools helfen unerfahrenen Nutzern und bieten Mehrwert.

Auch unter der Oberfläche stimmt die Leistung: Der Rechner bootet deutlich schneller und läuft auch flotter. TuneUp erreicht in den Kategorien Systemleistung, Bootzeit und gewonnener Speicherplatz jeweils den ersten Platz.

Negativ fällt dagegen der Duplicate Finder auf. Das Tool bietet kein Filtersystem und mutet dem Nutzer viel Arbeit zu. Auch die Entfernung der Autostarteinträge gelingt nicht vollkommen – VNC, Search Protect und das aufsässige RegClean Pro bleiben.

Hinweis: Laut Hersteller AVG steckt hinter TuneUp Utilities und AVG PC TuneUp dieselbe Software. Dennoch unterscheiden sich die Ergebnisse auch nach mehrfachen Tests.

Der große Tuning-Test: TuneUp Utilities

TuneUp überzeugt in allen Disziplinen.

2. Platz für AVG PC TuneUp: Freier Speicher, schnellerer Boot und Systemleistung

Oberfläche und Funktionen von AVG PC TuneUp sind die gleichen wie bei TuneUp Utilities und ebenso gelungen. Andererseits entfernt auch AVG PC SpeedUp nicht alle unliebsamen Programme aus dem Autostart – neben Search Protect, VNC starten auch Hotspot Shield und Teamviewer beim Booten.

AVG PC SpeedUp punktet in den Kategorien Systemleistung und Bootzeit, kann TuneUp Utilities aber nicht erreichen. In der Kategorie gewonnener Speicherplatz hingegen steht AVG PCTuneUp dem Konkurrenten aus demselben Hause nichts nach – ein guter zweiter Platz.

Hinweis: Laut Hersteller AVG steckt hinter TuneUp Utilities und AVG PC Speedup dieselbe Software. Dennoch unterscheiden sich die Ergebnisse auch nach mehrfachen Tests.

TuneUp, Glary Utilites und Co.: Diese Tuning-Software hilft wirklich

AVG PC TuneUp bleibt knapp hinter TuneUp Utilities.

3. Platz für Ashampoo WinOptimizer 11: Leistung stark, schwach beim Speicherplatz

Ashampoo WinOptimizer lässt sich leicht bedienen, verkürzt die Bootzeit stark und verbessert die Systemleistung deutlich. Damit erreicht die Software einen guten dritten Platz. In den Kategorien Bootzeit und Allgemeine Systemleistung kommt WinOptimizer sogar fast an den Testsieger TuneUp Utilities heran.

Verbesserungswürdig ist die Suche nach doppelten Dateien – nach mehr als sieben Stunden findet das Tool unzählige, winzige Dateien, die man per Hand auswählen muss. Dabei springen lediglich etwas mehr als drei Gigabyte Speicherplatz heraus. Auch WinOptimizer kann den Nutzer nicht vor allen lästigen Programmen im Autostart bewahren.

Der große Tuning-Test: Ashampoo WinOptimizer

WinOptimizer bleibt knapp hinter den Siegern, macht aber zu wenig Speicherplatz frei.

4. Platz für Glary Utilities: Die beste kostenlose Tuning-Software

Glary Utilities überzeugt als kostenlose Anwendung für Privatnutzer: Die 1-Click-Wartung hilft dem Nutzer bei der Wartung, der Start-Up Manager mistet Programme im Autostart aus. In unserem Test findet Glary Utilities aber nicht alle Einträge – Programme wie das aufsässige Regclean Pro lädt Windows weiterhin nach jedem Start. Für Anfänger fehlen außerdem Empfehlungen und Erklärungen.

Dafür verkürzt die Software die Bootzeit um 39 Prozent und stellt über die Hälfte der allgemeinen Systemleistung wieder her – damit ist Glary Utilities die beste kostenlose Tuning-Software in unserem Test.

Der große Tuning-Test: Glary UtilitiesGlary Utilities bietet die beste kostenlose Lösung.

5. Platz für Advanced System Care Free: Kostenlos, Vorsicht bei der Installation

Advanced System Care Free lässt sich leicht bedienen und bleibt verständlich. Mit 54 Prozent wiederhergestellter Systemleistung lohnt sich die Wartung, bei Bootzeit und gewonnenem Speicherplatz landet Advanced System Care Free knapp hinter dem anderen kostenlosen Konkurrenten Glary Utilities.

Bei der Installation lohnt es sich, die richtigen Haken zu entfernen, um die Installation ungewollter Zusatzprogramme zu vermeiden. Auch Advanced System Care Free entfernt nicht alle Programme aus dem Autostart.

Der große Tuning-Test: Advanced System Care

Advanced System Care Free kommt nahe an Glary Utilities heran, bei der Installation ist Vorsicht angebracht.

Letzter Platz für Avira System Speedup: Rechner langsamer statt schneller

Avira System Speedup enttäuscht auf ganzer Linie: Die Oberfläche der Software startet oft nur sehr spät oder reagiert bei Doppelklick auf das Symbol in der Startleiste gar nicht. Festplattenplatz gewinnt der Nutzer nur wenig und auch die Bootzeit verkürzt das Programm im Schnitt nur um eine Minute. Unverständlich außerdem: Nach der Wartung durch Avira System Speedup läuft unser System langsamer als davor. Ein abgeschlagener letzter Platz ist die Folge.

Der große Tuning-Test: Avira System Speed UpAvira System Speed Up macht den Rechner langsamer statt schneller.

Das Ergebnisse im Überblick

Der große Tuning-Test: TuneUp, AVG und WinOptimizer

Fazit: Tuning-Software hilft, löst aber nicht alle Probleme

Mehr Leistung, mehr Speicherplatz, kürzere Bootzeit – diese Versprechen können die Tuning-Programme mit unterschiedlichem Erfolg einlösen. Auch der Testsieger TuneUp Utilities kann die Leistung eines sauberen Systems nicht wiederherstellen.

Zusätzlich kann keines der Tuning-Programme alle unliebsamen Einträge im Autostart entfernen. Außerdem vermissen wir bei allen Testteilnehmern Hinweise auf den unnötigen zweiten Virenscanner und Vorschläge zur Entfernung von Schadprogrammen und unzähligen Toolbars.

Das Fazit: Tuning-Software hilft, beschleunigt Rechner sowie Bootvorgang und säubert das System – wie neu wird der Rechner damit aber nicht. Für ein schlankes System bleibt es dabei: Ohne einen verantwortungsvollen Nutzer kein flottes System.

So haben wir getestet

PCs werden durch zu viele installierte Programme langsam. Dazu kommen Datenmüll, doppelte Dateien und lange Bootzeiten. Unser Testrechner simuliert genau dieses Szenario des zugemüllten Rechners.

Ein zugemüllter Rechner

Allerlei nützliche und sinnlose Programme machen die Arbeit mit unserem Testrechner zur Geduldsprobe.

Diese Werte haben wir gemessen

Alle getesteten Programme haben gemeinsam, dass sie eine Verbesserung der allgemeinen Leistung und mehr Speicherplatz, oft Clean-Up genannt, versprechen. Wir haben anhand von vier Faktoren bewertet, in Klammern steht die jeweilige Gewichtung für die Gesamtwertung:

  • Durchschnittliche Bootzeit (25%)
  • Gewonnener Speicherplatz (20%)
  • Allgemeine Systemleistung (45%)
  • Benutzerfreundlichkeit (10%)

So kommt die Wertung zustande

Die Wertung ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen sauberem, zugemüllten und getuntem System. Kann die Tuning-Software etwa 95 Prozent des Leistungsunterschieds zwischen zugemülltem und sauberem System wieder gutmachen, so bekommt sie dafür 10 Punkte in der Kategorie Allgemeine Systemleistung.

Bei gewonnenem Speicherplatz dient das höchste Ergebnis als 100%. Die Nutzerfreundlichkeit wurde von unserem Redakteur bewertet. Grundsätzlich wurden bei jedem Programm die empfohlenen Schritte durchgeführt und zusätzlich nach doppelten Dateien gesucht.

Welche Erfahrung haben Sie mit Tuning-Programmen gemacht? Schreiben Sie uns einen Kommentar.

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Software-Tipps: Mit diesen Tools messen Sie Ihre PC-Geschwindigkeit

Mein Rechner röhrt und stockt und lahmt. Die Geduld schwindet. Oder ist das nur mein Eindruck? Woher weiß ich, wie schnell mein Rechner tatsächlich ist? Bei dieser Frage helfen Benchmarks. Diese Programme messen die Leistung des Computers – und liefern je nach Methode verschiedene Ergebnisse. Wir stellen vor: 6 Programme, die den PC auf Herz und Nieren prüfen – für Gamer und Heim-Nutzer.

Aber wie macht man eigentlich einen Benchmark? In unserem Artikel zeigen wir in zehn Schritten, wie ein Benchmark gelingt.

Für Heim-PCs: Simulierter Nutzer

PCMark 8PCMark 8: Der simulierte Nutzer

PCMark 8 testet die Alltagstauglichkeit des heimischen Rechners. Das Benchmark-Tool lässt den PC unterschiedliche Aufgaben ausführen und misst die Geschwindigkeit dabei: PCMark 8 surft im Internet, schreibt Textdokumente, bearbeitet Bilder, schneidet Videos oder startet einen Videoanruf. Der Nutzer muss dabei nichts tun und kann zuschauen.

Das Besondere an PCMark 8: Die Benchmark-Software unterzieht den PC nicht einem Stresstest, sondern simuliert einen normalen Gebrauch und liefert damit aufschlussreiche Ergebnisse. Die Punktezahl kann man online mit der Leistung anderer Rechner vergleichen.

PCMark 8 für Windows herunterladen

Everest Ultimate EditionEverest Ultimate Edition: Das Standardwerkzeug

Die Everest Ultimate Edition nimmt das komplette System unter die Lupe und liefert eine detaillierte Analyse des Rechners. Dabei bietet das Tool nicht nur Informationen zur Hardware, sondern auch zur Software und den jeweiligen Konfigurationen. Außerdem überprüft Everest per Benchmark die Leistung und Stabilität des PCs.

Everest Ultimate Edition für Windows herunterladen

Nero DiscSpeedNero DiscSpeed: Festplatte im Drehturm

Nero DiscSpeed ermittelt Leistungswerte und technische Daten von CD-, DVD- und Blu-ray-Disc-Laufwerken und Datenträgern. Die auch von USB-Sticks lauffähige Freeware führt verschiedene Lese- und Schreib-Benchmarks durch und ermittelt Messwerte für Datentransferraten, Zugriffszeiten, CPU-Belastung sowie Qualitätswerte der eingelegten Silberlinge. Mit Nero DiscSpeed testet man Laufwerk mit einem Lese- und einem Brenn-Test, zeigt Details zu eingelegten Datenträgern an oder prüft die Scheiben auf Fehler.

Nero DiscSpeed für Windows herunterladen

Für Gamer-PCs: Hübsche Grafik im Test

3DMark  113DMark 11: Die Grafikkarte schwitzen lassen

Spiele stellen an den PC andere Anforderungen wie übliche Desktop-Anwendungen. Für Gamer bietet 3DMark drei unterschiedliche Benchmarks, die Grafikarten ins Schwitzen bringen. In der kostenlosen Version muss man alle drei Tests ablaufen lassen. Die Ergebnisse kann man online ansehen und vergleichen, speichern ist nicht möglich.

3DMark 11 für Windows herunterladen

Heaven BenchmarkHeaven Benchmark: Für ATI und NVIDIA

Der Heaven Benchmark konzentriert sich ganz auf die Grafikkartenleistung: Dabei bietet die simulierte Fantasiewelt nicht nur schönen Schein, sondern bringt schlussendlich harte Fakten für Spieler. Unterstützt DirectX 9, DirectX 11 sowie OpenGL 4.0 und benötigt eine ATI, NVIDIA oder Intel HD Grafikarte.

Heaven Benchmark für Windows herunterladen

FRAPSFRAPS: Einfach Screenshots und Frames per Second

Ganz einfach funktioniert das Standard-Tool Fraps. Mit der Software lassen sich Screenshots und Videoaufnahmen von Spielen machen. Auf Wunsch zeigt Fraps während des Spiels auch die Frames per Second in knallgelben Zahlen an. Ein rudimentärer Benchmark misst außerdem die durchschnittliche Bildfrequenz in einer vorgegebenen Zeit. Sehr einfaches Tool mit rudimentären Daten.

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