Facebooks neuer News-Dienst: Fünf Alternativen zu Paper

Gerüchten zufolge will Facebook unter dem Namen Paper einen News-Dienst vergleichbar mit wie Flipboard, Pulse oder Feedly anbieten. Der neue Service funktioniert wie eine digitale Zeitung mit Artikeln aus unterschiedlichen Quellen. Der News-Dienst wird in die Facebook-Oberfläche integriert und für die mobile Nutzung ausgelegt. Laut Quellen aus der näheren Umgebung von Facebook soll Paper Ende Januar veröffentlicht werden.

Nach dem Ende des Google Reader muss Facebook einiges unternehmen, um mit einem neuen News-Dienst Erfolg zu haben. Die Konkurrenz ist groß.

Wer keine Lust mehr auf traditionelle Zeitungen oder einfache RSS-Reader hat, muss nicht auf Facebooks Paper warten. Softonic stellt fünf alternative News-Dienste vor.

LinkedIn Pulse

Das personalisierbare digitale Magazin LinkedIn Pulse stellt News-Feeds als dynamisches Mosaik dar. LinkedIn Pulse zählt zu den ästhetischsten News-Diensten im Internet.

Download LinkedIn Pulse für iOS

Download Pulse für Android

Google Currents

Google Currents sammelt News-Meldungen in einem interaktiven Journal, das speziell für die Nutzung auf Smartphones und Tablets ausgelegt ist. Über Themenlisten entdeckt Google Currents neue Quellen. Die übersichtlich strukturierte Oberfläche sorgt für ein angenehmes Lesen.

Download Google Currents für iOS

Download Google Currents für Android

Flipboard

Wie Paper kombiniert auch Flipboard soziale Netzwerke und News-Meldungen von ausgewählten Webseiten. Die elegante Benutzeroberfläche ist für die Nutzung mit einem Touchscreen ausgelegt.

Download Flipboard für Windows 8

Download Flipboard für iOS

Download Flipboard für Android

Download Flipboard für Blackberry

Feedly

Feedly kombiniert RSS-Reader mit digitalem Magazin. Die Anwendung durchsucht das Internet nach News-Meldungen über die integrierte Suchmaschine. Die Suchergebnisse stellt Feedly auf der stilvollen Benutzeroberfläche dar. Die Anwendung erfüllt alle Anforderungen an einen News-Dienst.

Feedly WebApp starten

Download Feedly für iOS

Download Feedly für Android

Circa News

Ähnlich wie Yahoo News Digest bietet auch Circa News für mobile Geräte eine tägliche News-Zusammenfassung. Darüber hinaus abonnieren die Nutzer einzelne Artikel, um über Themen in Echtzeit informiert zu werden.

Circa News Download für iOS

Circa News Download für Android

Facebook-Chat für Windows Phone erhält Toaster-Benachrichtigungen und besseren Push

Die Facebook-App für Windows Phone 8 (Download) hat über Weihnachten ein wichtiges Update erhalten. Auch wenn die Funktionalität der App nicht groß erweitert wurde, haben die Entwickler in Version 5.2.1.0 an der Qualität der Sofort-Nachrichten und der Live-Kacheln gearbeitet.

Laut Microsoft sind Benachrichtigungen jetzt schneller und zuverlässiger als bislang. Windows Phone Nutzer litten bislang über nicht oder verspätet zugestellte Sofort-Nachrichten. Gerade im Hinblick auf den Facebook-Chat ein Ärgernis.

Mit der neuen Qualität der Push-Nachrichten haben die Entwickler für den Facebook-Chat auch Toaster-Benachrichtigungen aktiviert. Die Toaster-Mitteilungen erscheinen für einen kurzen Moment am oberen Bildschirmrand des Windows Phones, unabhängig von der App, in der man sich gerade befindet. Neue Chat-Mitteilungen hat man damit schnell im Blick.

Neue Kacheln

Das Update bringt auch verbesserte Live-Kacheln. Die Facebook-Kachel variiert man jetzt in der Größe. Außerdem gibt es nicht mehr nur eine Kachel. So kann man nun Kacheln für den Chat, Ereignisse, Gruppen, Seiten und Fotoalben auf den Home-Bildschirm des Windows Phones pinnen.

Download

Gefällt mir nicht: Facebook führt den Dislike als Sticker ein

Facebook hat halb-offiziell den “Gefällt mir nicht”-Knopf eingeführt: Als Sticker im Facebook-Chat. Der Daumen nach unten ist Teil einer neuen “Gefällt mir”-Sticker-Sammlung, welche man über den Sticker Store installiert.

Den Gefällt mir nicht-Daumen verlangen Nutzer schon seit langem, nun erfüllt Facebook diesen Wunsch. Den Daumen nach unten installiert man über den Sticker Store, welchen man im Facebook-Chat findet. Eine Anleitung hierfür und einen Überblick aller kostenlosen Facebook-Sticker findet ihr in unserer Sticker-Anleitung.

Sticker oder Smileys?

Smileys haben die Welt der Chats nicht nur bunter gemacht. Sie erlauben in einer Text-Unterhaltung auch auf einfache Art, Gefühle auszudrücken. Sticker setzen diese Idee fort und bestechen durch ihren Comic-Charakter, die aufwändiger gestalteten Fratzen und bunte Animationen.

Doch was ist besser, ein Smiley oder ein Sticker? Zwei unserer Softonic-Kollegen aus Italien und Holland haben im Juni darüber diskutiert: Smileys oder Sticker? Was mögt ihr lieber?

Facebook für Windows 8.1: Nützliches Update für Foto-Freunde

Facebook hat ein umfangreiches Update für die Windows 8.1 Facebook-App (Download) veröffentlicht. Die kostenlose Facebook-App ermöglicht endlich auch das Versenden von Bildern über den Nachrichtendienst.

Mit Facebook für Windows 8.1 kann man nun Dateien und Bilder über die Facebook-Nachrichtenfunktion versenden, empfangen und auf dem Computer speichern. Fotos können zudem einem bestimmten Album hinzugefügt werden. Auch das Tagging von Personen auf Fotos funktioniert jetzt mit der Windows 8.1-App.

Verbesserte Live-Kacheln

Die Windows 8.1 (Softonic-Testbericht) Live-Kacheln hat Facebook mit dem aktuellen Update ebenfalls verbessert. Wichtigste Neuerung hier: Es steht dem Nutzer nun offen, eine zweite Live-Kachel auf dem Homescreen zu setzen und mit dieser, wie beim Facebook Messenger für iOS (Download) und Android (Download), direkt zum Nachrichtenmenü zu gelangen.

Die Facebook Windows 8.1-App unterstützt alle Geräte, auf denen Windows 8.1 oder Windows 8.1 RT läuft. Dazu gehört neben normalen Computern auch das Microsoft Surface.

Download

Facebooks neuer Like-Button kommt in den nächsten Wochen

Der Facebook-Like-Button erhält ein neues Design. Facebook will damit den Like- und Teilen-Knopf noch deutlicher in das Zentrum des Interneterlebnisses stellen und liegt mit diesem Schritt, eigenen Angaben nach, nicht falsch.

So sehen die neuen Buttons aus.

Laut Facebook sehen Internetnutzer die beiden Facebook-Knöpfe zum Liken und Teilen jeden Tag mehr als 22 Milliarden mal auf über 7,5 Millionen Internetseiten. Die neuen Symbole hätten in einer Testreihe bereits zu mehr Interaktionen mit Facebook geführt.

Neues Design kommt in den nächsten Wochen

Das neue Design führt Facebook daher in den nächsten Wochen auf alle Internetseiten ein, die den Facebook-Button integriert haben. Betreiber von Internetseiten müssen hierzu nichts unternehmen, das Design erscheint automatisch.

Via Facebook und The Verge

Facebook sagt Scheidung von Ehen voraus

Facebook kann das Ende einer Beziehung voraussagen. Das zumindest behauptet eine wissenschaftliche Untersuchung, welche am Wochenende ein Wissenschaftler der Cornell University in den USA veröffentlicht hat.

In der Studie (hier das Original) untersuchen der Wissenschaftler Jon Kleinberg und der Facebook-Entwickler Lars Backstrom anonymisierte Daten von 1,3 Millionen Facebook-Nutzern. Die Nutzer waren jeweils über 20 Jahre alt, hatten zwischen 50 und 2.000 Facebook-Freunde und ihre Daten wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren alle zwei Monate erhoben.

Beziehungs-Tipp 1: Viele gemeinsame Freunde machen keine Beziehung

Eine der großen Erkenntnisse aus der Studie: Haben zwei Personen besonders viele gemeinsame Freunde, ist dies ein sehr schwacher Indikator für eine stabile Beziehung. Oder anders gesagt: Nur weil man die gleichen Menschen mag, heißt das nicht, dass man sich auch gegenseitig mag.

Ein besserer Indikator für eine erfolgreiche Beziehung sei den Wissenschaftlern zufolge die dispersion, zu deutsch Verteilung oder Zerstreuung. Wie die Formel zur Berechnung der Dispersion (siehe Bild) eindeutig zeigt, findet man genau dann eine hohe Dispersion, wenn die gemeinsamen Freunde eines Paares nicht stark miteinander vernetzt sind.

Beziehungs-Tipp 2: Wenn die Mathematik versagt ist die Beziehung in Schwierigkeiten

In der konkreten Anwendung konnte der Zerstreuungs-Algorithmus in 60 Prozent der Fälle richtig feststellen, wer unter den Facebook-Freunden der Partner einer Person ist. Viel interessanter ist allerdings der Umkehrschluss: Wann immer der Algorithmus daneben lag, war das ein starkes Indiz für eine kriselnde Beziehung.

Mathematisch gesehen erklärt sich das wie folgt: Ein Paar mit einer niedrigen Dispersion hatte eine 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit sich innerhalb von zwei Monaten zu trennen als Paare mit einer hohen Dispersion.

Beziehungs-Tipp 3: Ein Partner muss den Horizont erweitern

Oder anders gesagt: Die Studie zeigt, dass eine Beziehung genau dann gut funktioniert, wenn der Partner den Horizont einer Person erweitert. Eine Erkenntnis, welche auch in der Bedienungsanleitung Liebe von Claudia Bayerl nachzulesen ist. Allerdings ohne soziales Netzwerk und ohne Zahlen.

Beziehungs-Tipp 4: Unser Leben versteckt sich hinter unseren Daten

“Entscheidende Aspekte unseres täglichen Lebens könnten in der Netzwerkstruktur unserer Freunde versteckt sein”, heißt es im Fazit der Studie. Um etwas über unser Leben zu lernen müssten wir diese Strukturen nur mit der “richtigen Linse” beobachten.

Via New York Times

Facebook: Probleme mit Likes, Status-Updates und Foto-Upload

Facebook kämpft mit einem Software-Fehler. Wie unzählige Facebook-Nutzer berichten, kann man derzeit keine Status-Updates ausführen, Fotos hochladen oder Likes verteilen.

Auf der deutschen Facebook-Seite verweist eine Meldung auf Probleme beim Aktualisieren des Status’. Nutzern wird empfohlen, es später noch einmal zu probieren.

Will man eine Freundschaftsanfrage beantworten, so erscheint eine englische Meldung mit demselben Inhalt.

Zusätzlich ist die Webseite von Facebook zu Zeit sehr langsam. Die Technik-Webseite The Next Web hat bei Facebook nachgefragt: Derzeit untersucht Facebook die Probleme. In der Regel reagiert Facebook sehr schnell auf Bugs. Wahrscheinlich behebt der Social Media-Riese die Schwierigkeiten schon im Laufe des Tages.

Via The Next Web und Softonic.nl

Mehr zu Facebook:

Facebook erlaubt Teenagern öffentliche Posts

Facebook erlaubt Nutzern unter 18 Jahren erstmals öffentliche Posts: Jugendliche können Beiträge ab sofort mit allen Nutzer von Facebook teilen. Außerdem können die öffentlichen Einträge jetzt auch von Nutzern verfolgt werden, die mit den Teenagern nicht befreundet sind.

Im Facebook-Blog heißt es dazu, Jugendliche seien die cleversten Nutzer von Social Media. Nur eine kleine Minderheit der Jugendlichen würde letztendlich tatsächlich Inhalte öffentlich posten. Andere Social Network Seiten erlauben Teenagern schon seit langem öffentliche Posts.

Wie bei erwachsenen Nutzern klärt Facebook vor dem Abschicken von öffentlichen Inhalten über die Gefahren auf. Im gleichen Zug kann der Nutzer wählen, wer den Eintrag sehen soll. Außerdem bekommen Nutzer unter 18 die Möglichkeit, Follower zu haben. Fremde können damit den öffentlichen Posts der Jugendlichen folgen, ohne mit ihnen befreundet sein zu müssen.

Auch Twitter lockerte vor wenigen Tagen seine Privatsphäre-Einstellungen: Nutzer können jetzt direkte Nachrichten von Followern bekommen, auch wenn man selbst dem Sender nicht folgt.

Natürlich betrifft die Facebook-Regelung ohnehin nur minderjährige Nutzer, die bei der Anmeldung ein entsprechendes Geburtsdatum angegeben haben.

Via Facebook und Softonic.com

Mehr zu Facebook:

Facebook: Ab sofort ist jeder Nutzer öffentlich in der Suche auffindbar

Facebook entfernt eine wichtige Privatsphäre-Einstellung aus den wählbaren Optionen: Bislang konnte man selbst entscheiden, ob man in der Facebook-Suche für andere Nutzer auffindbar ist oder nicht. Diese Option hat Facebook nun entfernt.

Laut Facebook haben nur noch wenige Nutzer von dieser Form der Privatsphäre-Einstellung Gebrauch gemacht. Gestiegen seinen hingegen die Klagen von Nutzern der neuen Graph Search. Auch die erweiterte und intelligente Suche war von der Einstellung betroffen. Suchergebnisse seien durch diese Einstellung negativ beeinflusst worden.

Verbliebene Nutzer dieser Option erhalten eine Nachricht von Facebook. In dieser Nachricht muss der Nutzer bestätigen, dass man die Änderung verstanden hat. Nach der Bestätigung wandert der eigene Name wieder zurück in die Suchergebnisse von Facebook.

Warnhinweis für öffentliche Beiträge

In den folgenden Wochen warnt Facebook darüber hinaus jeden Nutzer, der einen Beitrag öffentlich teilt. Möchte man ein Foto oder einen Beitrag öffentlich auf Facebook teilen, weist eine Meldung darauf hin, dass dieser Post für alle und nicht nur Freunde sichtbar ist. Der Beitrag ist dann auch öffentlich über die Graph Search zugänglich. Teilt man zum Beispiel öffentlich, dass man sich in Berlin aufhält, kann jeder mit einer Suche “Leute die gerade in Berlin sind” das eigene Profil finden.

Facebook Privatsphäre-Einstellungen

Tipps und Tricks zum Umgang mit der Privatsphäre

Im Rahmen der Ankündigung hat Facebook auch drei einfache Tipps veröffentlicht, wie man die Sichtbarkeit eigener Beiträge sinnvoll steuert.

1. Man sollte jeden Post nur mit den Menschen teilen, die die Nachricht wirklich sehen sollen. Einstellungen bestimmt man für jede Veröffentlichung auf Facebook.com und in den mobilen Apps für iPhone, iPad, Android und seit dem letzten Update auch Windows Phone.

2. Im Activity Log, zu deutsch Privatsphäre-Verknüpfungen, kann man rückwirkend die Einstellungen für alle bislang veröffentlichten Beiträge ändern. Von dieser Möglichkeit sollte man regelmäßig Gebrauch machen. Die Privatsphäre-Verknüpfungen erreicht man über folgendes Symbol Privatsphäre-Verknüpfungen Activity Log am oberen Rand jeder Facebook-Seite.

3. Man sollte Freunde und Bekannte darum bitten, Beiträge zu entfernen oder zu ändern, in denen man erwähnt wird. Hierzu kontaktiert man entweder direkt Freunde betroffener Einträge oder man nutzt das Aktivitätenprotokoll, welches man über die Privatsphäre-Verknüpfungen erreicht.

Via Facebook

Avira Socialshield: Der Kinderschutz für Soziale Netzwerke

Mit Avira Socialshield können Sie alle Aktivitäten Ihrer Kinder auf Facebook, Twitter und Google+ überwachen. Die Web-App wertet automatisch Profile auf Sozialen Netzwerken aus und warnt vor zweifelhaften Kontakten und bedenklichen Inhalten.

Virenscanner wie Avira Free Antivirus 2014 schützen vor Viren und gefährlichen Webseiten. Als Kinderschutz für bedenkliche Webinhalte oder Betrüger eignen sich die Programme nicht. Avira Socialshield will diese Lücke mit einer kostenlosen Web-App schließen.

Überwachungszentrale im Browser

Avira Socialshield zeigt für jedes Kind eine Übersichtsseite mit wichtigen Informationen und Warnungen an. Eine Grafik gibt eine automatisch ermittelte Warnstufe aus. Befindet sich der Zeiger im grünen Bereich, sind die automatisch generierten Warnungen nicht schwerwiegend. Bei gelb oder rot sollten Sie sich auf Ursachensuche machen.

Verknüpfung mit Konten

Nach der Anmeldung können Sie Ihr Avira Socialshield-Konto mit beliebig vielen Profilen bei Facebook, Twitter, Google+ und Formspring verbinden. Geheim funktioniert das jedoch nicht.  Um ein Profil zur Analyse hinzuzufügen, müssen Sie eine Anfrage verschicken. Ihr Kind muss diese Anfrage bestätigen, erst dann kann Socialshield die Daten abfragen und die Überwachung beginnen.

Analyse von Kontakten

Socialshield überwacht automatisch die Aktivität der letzten 30 Tage. Bei der ersten Einrichtung ist die Anzahl der Warnungen besonders hoch, da Socialshield alle Kontakte einmalig automatisch bewertet. Es ist ratsam einmal alle Kontakte ihres Kindes durchzugehen. Anschließend können Sie auf einzelne Warnungen gezielt reagieren.

Für jeden Kontakt zeigt Socialshield die bei Ihrem Kind hinterlassenen Pinnwandeinträge chronologisch an. Mit einem Blick gewinnen Sie schnell einen Eindruck über was sich Ihr Kind mit dem Kontakt austauscht und wie eng die Freundschaft ist.

Socialshield schlägt automatisch Alarm, wenn sich ein erwachsener Kontakt als Kind ausgibt. Pinnwandeinträge, Chats und Nachrichten durchsucht der Dienst auf Basis von verdächtigen Stichworten nach Obszönitäten sowie Gesprächen über Gewalt, Sex, Drogen, Depressionen oder Selbstmord. Als Sprachen unterstützt Avira Socialshield momentan Englisch und Deutsch.

Alle Aktivitäten im Blick

Unter Activities können Sie alle Aktivitäten und Inhalte Ihres Kindes gebündelt und chronologisch durchsehen. Neben Pinnwandbotschaften führt Socialshield auch private Nachrichten, neue Kontakte und Tweets auf.

Bedenkliche Fotos soll Avira Socialshield hier ebenso aufführen wie die Markierung Ihres Kinds auf einem Foto durch einen Kontakt. Bei einem intensiven Test mit vier Facebook-Profilen funktionierte diese Warnung jedoch nicht.

Warnungen bestätigen

Damit sich über die Zeit nicht immer mehr Warnungen ansammeln, können Sie diese bestätigen und damit abschalten. Für Privatnachrichten und öffentliche Posts gibt es hierzu eine chronologische Übersicht mit Datumsangabe.

Suchfunktion

Per Stichwortsuche können Sie auch gezielt zu einzelnen Kontakten Ihres Kindes springen. Wenn ein bestimmter Freund schon häufiger negativ aufgefallen ist, spart dies Zeit. Die Suchfunktion ist aber auch dringend nötig, da die Freundesliste nicht alphabetisch sortiert ist. Auch Filter nach bestimmten Kriterien sucht man in der Freundesliste vergebens.

Gesamteindruck

Mit Avira Socialshield kann man wichtige Onlineaktivitäten des eigenen Nachwuchses passabel überwachen. Das Aktivitätenprotokoll und die Freundesliste mit Warnhinweisen gibt einen fast vollständigen Überblick. Die fehlende Fotoüberwachung ist verschmerzbar. Lediglich die Fotomarkierungen Ihrer Kinder gehen Ihnen damit durch die Lappen. Fotos aus Nachrichten und in der Pinnwand findet man im Aktivitätenprotokoll.

Eltern sollten jedoch nicht allzuviel auf die Software geben. Kaum ein Kind lässt sich schon bereitwillig derart umfassend überwachen. Für Grundschüler und Jugendliche vor der Pubertät mag das Konzept je nach Fall aber vielleicht noch aufgehen. Für alle anderen Altersgruppen können Sie fast sicher sein, dass Ihr Nachwuchs einfach auf andere Medien ausweicht. Auch ein zweites Facebook-Profil ist schließlich schnell erstellt.

Mehr zum Thema Kinderschutz:

So machen Sie Ihr Android-Handy kindersicher

FragFINN: Die Kostenlose Kinderschutz-Software zum sicheren Surfen im Internet

Windows Application Blocker: Unterbindet den Start bestimmter Programme

Internet-Zensur am eigenen Rechner: So blockiert man einzelne Webseiten