Gmail für Android: E-Mail-Anhänge in Google Drive speichern und Details zu Spam-Nachrichten

Google hat die Gmail-App für Android aktualisiert. Neben der Möglichkeit, E-Mail-Anhänge jetzt direkt in Google Drive zu speichern, erhält die Anwendung eine verbesserte Navigation dank des Seitenmenüs. Außerdem bietet Gmail ab sofort Erklärungen an, warum bestimmte Nachrichten im Spam-Folder landen.

Speichern in Google Drive

Anstatt E-Mail-Anhänge auf dem Gerät zu speichern, erlaubt Gmail für Android jetzt das Sichern in Google Drive. Dadurch lässt sich wertvoller Speicherplatz auf dem Smartphone oder Tablet sparen, und die Dateien stehen plattformübergreifend auf mobilen Geräten und Desktop-Rechnern zur Verfügung.

Spam-Erklärungen

Die Gmail-App bietet jetzt Erklärungen, warum eine bestimmte Nachricht aussortiert wurde und sich im Spam-Ordner befindet. Diese neue Funktion ist für alle interessant, die immer schon einmal wissen wollten, nach welchen Kriterien Google beim Filtern von Spam vorgeht.

Gmail-App für Android Update ScreenshotSpeichern in Google Drive und Spam-Erklärungen in der Gmail-App für Android.

Schneller Zugriff auf das Seitenmenü

Im Seitenmenü finden sich die Einstellungen, Hilfe und Feedback. Während man Nachrichten liest, lässt sich das Menü schnell und einfach durch Wischen von links nach rechts aufziehen, um überall Zugriff auf diese wichtigen Funktionen zu bieten.Gmail-App für Android Update Screenshot

Das Seitenmenü bietet von überall aus Zugriff auf die Einstellungen.

Weitere Neuerungen

Zusätzlich verbessert Google die Unterstützung der Anwendung speziell für Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden, also beispielsweise Arabisch, Hebräisch oder Persisch. Bei entsprechender länderspezifischen Einstellung des Gerätes finden sich die Profile auf der anderen Seite und das Seitenmenü lässt sich umgekehrt aufziehen.

Google stellt die neue Version von Gmail für Android über den Google Play Store zur Verfügung. Die Neuerungen werden nach und nach für alle Nutzer zur Verfügung gestellt.

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Quelle / Screenshots: Gmail auf Google+

Gmail: Google testet in der Web-Version des E-Mail-Dienstes ein neues Layout und neue Funktionen

Google testet intern ein neues, vereinfachtes Layout für die Web-Version des E-Mail-Dienstes Gmail. In Screenshot-Leaks zeigt sich eine neue Oberfläche speziell für die automatische Anpassung an unterschiedliche Bildschirmgrößen. Außerdem bietet die neue Version Pins statt Sterne für wichtige E-Mails. Damit lassen sich wichtige Nachrichten am oberen Rand des Postfachs anheften.

Beim sogenannten Responsive Design positioniert eine Internetseite die Inhalte automatisch entsprechend dem zur Verfügung stehenden Platz. Damit bietet die neue Web-Version von Googles E-Mail-Dienst unabhängig von der Bildschirmgröße ein einheitliches Design. Im linken Menü finden sich Ordner und unterschiedliche Posteingänge. Rechts unten bietet ein Menü schnellen Zugriff zum Verfassen einer Nachricht oder zum Start von Hangouts. Die Mitte des Bildschirms steht dem Postfach zur Verfügung.Gmail Web-Version Screenshot Leak

Durch die neu hinzugewonnene Breite bietet das Design mehr Platz für die Darstellung langer Betreffzeilen. Auf den Screenshot-Leaks fehlen Werbeanzeigen von Google, was aller Wahrscheinlichkeit nach darauf zurückzuführen ist, dass es sich noch um eine Test-Version handelt.Gmail Web-Version Screenshot Leak

Anwender können wichtige Nachrichten mit Pins statt wie bisher mit Sternen markieren. Dadurch lassen sich E-Mails am oberen Rand des Postfachs anheften und erhalten einen größeren Bereich zur Vorschau des Inhalts. Ein Nebeneffekt von dieser Funktion ist, dass Nutzer bei vielen angepinnten Nachrichten früher nach unten blättern müssen, um zu weiteren E-Mails zu gelangen.

Beim dargestellten Design handelt es sich um Screenshot-Leaks ohne Kommentar oder Angabe zur Veröffentlichung von Google. Sollte das Unternehmen diese Testversion aber in den nächsten Wochen fertig stellen, wäre eine Vorstellung auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im Juni 2014 möglich.

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Quelle / Bilder: Geek

Gmail Web-Version: Fotos vom Smartphone per Auto Backup als Anhang verschicken

Google erleichtert es Gmail-Nutzern, mit dem Smartphone oder Tablet aufgenommene Fotos auch in der Web-Version unkompliziert als E-Mail-Anhang zu verschicken. Voraussetzung ist die Sicherung der Bilder über die Auto Backup-Funktion auf Googles Servern.

Die Web-Version von Gmail bietet einen neuen Button zum Einfügen und Anhängen von Bildern beim Verfassen einer E-Mail. Ein Klick auf das Foto-Symbol in der Menüleiste am unteren Rand öffnet eine Übersicht der Auto Backup-Bilder. Die Anordnung entspricht der von Google+. Reiter teilen die Sammlung in kürzlich aufgenommene Bilder und bereits angelegten Alben ein.Gmail Auto Backup Fotos Anhang Menü

Mit der neuen Funktion können Nutzer ganze Alben teilen, außerdem lassen sich die einzeln eingefügten Bilder bequem in der Größe anpassen.Gmail Fotos einfügen Auto Backup Screenshot

Die bisherigen Optionen zum Hochladen eines lokalen Bilds vom Rechner oder zum Einfügen einer URL bleiben natürlich bestehen.

Gmail Fotos einfügen Auto Backup Screenshot

Das automatische Sichern von Bildern per Auto Backup steht unter Android und iOS zur Verfügung. Google bewirbt die eigene soziale Plattform Google+ als Foto-Dienst zum Speichern von Bildern in der Cloud. Das Angebot hat inzwischen die Web-Version von Picasa abgelöst. Google führt die neue Funktion für Foto-Anhänge nach und nach für alle Gmail-Nutzer ein.

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Quelle / Bilder: Official Gmail Blog

Google führt verschlüsselte Verbindungen für Gmail ein

Google bietet allen Gmail-Nutzern verschlüsselte Verbindungen. Bereits 2010 führte Google sichere HTTPS-Verbindungen als Standard ein. Seit Donnerstag sind diese zusätzlich verschlüsselt.

Durch diese weitere Maßnahme erhöht Google die Sicherheit für Gmail-Nutzer. Unabhängig davon, ob diese ein öffentliches WLAN, ein Smartphone oder den heimischen PC benutzen – die Verschlüsselung erschwert das Abfangen und Ausspähen von E-Mails erheblich.

Außerdem garantiert Google, dass die Übertragung jeder einzelnen Nachricht auch intern zwischen Google-Servern verschlüsselt erfolgt. Im Zusammenhang mit der NSA-Affäre hatte Google diesen Schritt im Sommer 2013 zur obersten Priorität erklärt. Selbst wenn ein Geheimdienst oder Angreifer Zugang zu den Google-Servern bekommen sollten, müssten sie zusätzlich noch diese Verschlüsselung knacken, um an E-Mails zu gelangen.

Google hat die Bekanntmachung der verschlüsselten Verbindungen auch genutzt, um auf die Erreichbarkeit der Gmail-Server hinzuweisen. Im vergangenen Jahr schaffte es Google, seinen E-Mail Dienst zu 99,97 Prozent erreichbar zu machen. Im Klartext bedeutet das einen jährlichen Ausfall von weniger als zwei Stunden pro Nutzer. Außerdem erinnert Google an die zusätzliche Sicherheitsmaßnahme der Bestätigung in zwei Schritten. Dabei ist zum Anmelden bei Gmail neben dem Passwort ein SMS-Code erforderlich.

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Quelle: Official Gmail Blog

Twitter in Türkei blockiert, Gmail verschlüsselt, Beta-Version von Firefox 29 mit Australis-Design

Der türkische Ministerpräsident Erdoğan hat versucht,  Twitter zu blockieren, Google verschlüsselt ab sofort alle HTTPS-Verbindungen von Gmail, und die Beta-Version von Firefox 29 zeigt das Australis-Design – der Nachrichtenüberblick.

  • Twitter: Der türkischer Ministerpräsident Erdoğan kämpft gegen soziale Medien und blockierte den Kurznachrichtendienst Twitter. Mithilfe von alternativen Servern, Anonymisierungsdiensten wie Tor und SMS stand Twitter trotzdem zur Verfügung. Inzwischen scheint die Sperre wieder aufgehoben. Unabhängig davon präsentiert Twitter anlässlich des achtjährigen Bestehens ein Tool, welches die allerersten Tweets von Nutzern anzeigt.
  • Gmail verschlüsselt die Verbindungen: Ab sofort verschlüsselt Google die Verbindungen von Gmail. Damit wird das Abfangen und Ausspähen jeder E-Mail, die den Dienst passiert, erheblich erschwert. Google hatte im Zusammenhang mit der NSA-Affäre bereits letztes Jahr angekündigt, Gmail für alle Nutzer noch sicherer zu machen.
  • DirectX 12: Microsoft hat Entwicklern auf der Game Developers Conference DirectX 12 vorgestellt. Damit soll Windows die Effizienz von Spielekonsolen erreichen.

Updates

  • Firefox 29 Beta: Mozilla aktualisiert die Beta-Version von Firefox 29. Zu den Neuerungen gehören das Australis-Design und eine anpassbare Benutzeroberfläche sowie die plattformübergreifende Synchronisierung verschiedener Firefox-Installationen.
  • WhatsApp zwingt zum Update: WhatsApp weist Android-Nutzer darauf hin, die Messenger-App zu aktualisieren. In einigen Fällen kommt es beim Update zu Problemen.
  • Camera Plus: Die beliebte Kamera-App für iOS führt mit AirSnap eine neue Selfie-Funktion ein. Damit wird das Aufnehmen von gelungenen Selbstportraits noch leichter.
  • GarageBand: Apples Anwendung für Musiker GarageBand bringt den MP3-Export zurück, außerdem gibt es drei neue Schlagzeuger.

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