Adblock Plus: Version 1.8.4 für Chrome, Opera und Safari behebt Fehler

Der kostenlose Werbeblocker Adblock Plus hat ein Update erhalten. Die Version 1.8.4 behebt Fehler in der Browser-Erweiterung für Chrome, Opera und Safari. Die wichtigste Neuerung ist, dass Inhalte einer Internetseite nicht mehr den Button zum Blockieren von Werbeanzeigen überlagern.

In allen Versionen der Browser-Erweiterung Adblock Plus konnte es passieren, dass bei der Darstellung einer Internetseite Inhalte den Button des Werbeblockers überlagerten und das manuelle Blockieren von Elementen verhinderten. Dieses Problem ist mit der Version 1.8.4 des Werbeblockers behoben.

Adblock Plus hat die Browser-Erweiterung speziell an neue Versionen von Chrome und Opera angepasst und Darstellungsprobleme für einige Internetseiten beseitigt. Sollte ein Filter einmal nicht funktionieren, kann es jetzt nicht mehr dazu kommen, dass sich die Seite mit den Browser-Erweiterungen nicht anzeigen lässt.

In Safari können Nutzer jetzt auch Werbevideos von YouTube bei der Wiedergabe mit dem HTML5-Player sperren. Außerdem arbeitet Adblock Plus besser mit JavaScript in Safari 8 zusammen und ruft in Verbindung mit EasyPrivacy keine Seitenabstürze mehr hervor. Ebenso gibt es Geschwindigkeitsverbesserungen beim Surfen mit vielen offenen Tabs.

Die neue Version Adblock Plus 1.8.4 für Chrome, Opera und Safari ist ab sofort erhältlich. Die Aktualisierung vorhandener Installationen der Browser-Erweiterung erfolgt automatisch.

Quelle: Adblock Plus

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Surfen ohne Werbung: Atlas für Android blockiert Anzeigen und schützt die Privatsphäre

Atlas Web Browser ist ein neuer, kostenloser Android-Browser, der Wert auf Privatsphäre legt und Werbe-Anzeigen sowie Popups blockiert. Mit verschiedenen Filtern können Nutzer auswählen, welche Inhalte die App laden soll: So lässt sich nur Javascript deaktivieren oder eine reine Text-Version von Internetseiten anzeigen.

Atlas nutzt die Filterlisten des bekannten und weit verbreiteten Werbeblockers Adblock Plus und ist so in der Lage, die allermeisten Werbeanzeigen und Tracking-Tools zum Nachverfolgen des Surfverhaltens zu deaktieren. Darüber hinaus bietet Atlas drei verschiedene Surf-Modi: Hi-Fi zeigt Internetseiten wie gewohnt mit allen Details an, Lo-Fi deaktiviert Javascript vollständig und ein Text-Modus reduziert die Seiten auf reine Informationen.Surfen ohne Werbung: Atlas für Android ist kostenloser Browser mit Werbeblocker und Schutz der Privatsphäre

Das Ausschalten von Javascript soll helfen, die Ladezeiten von Seiten zu verkürzen und unnötige Inhalte zu stoppen. Dadurch lassen sich der Akku des Gerätes und der mobile Datentarif schonen. Nutzer können einfach zwischen der Desktop-Version und mobilen Ansicht von Internetseiten hin- und herschalten und die Benutzeroberfläche von Atlas anpassen.Surfen ohne Werbung: Atlas für Android ist kostenloser Browser mit Werbeblocker und Schutz der Privatsphäre

Der Atlas-Browser für Android ist kostenlos erhältlich und selbst frei von jeglicher Werbung, dafür ist das Surfen auf maximal vier Tabs gleichzeitig beschränkt. Die Premium-Version Atlas Plus ist zum Preis von 2,26 Euro erhältlich und bietet neben einer unbegrenzten Anzahl an Tabs zwei weitere Funktionen. Der Dual-Modus erlaubt das gleichzeitige Betrachten von zwei Internetseiten nebeneinander, außerdem kann sich der Browser auf Wunsch für jede Adresse unterschiedliche Einstellungen merken.Surfen ohne Werbung: Atlas für Android ist kostenloser Browser mit Werbeblocker und Schutz der Privatsphäre

Atlas Web Browser ist bereits im Material Design von Android L gestaltet und ermöglicht Surfen ohne sichtbare Elemente der Benutzeroberfläche.

Quelle / Bilder: XDA Developers

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Adblock Plus: Klage gegen den Werbeblocker

Der Werbeblocker Adblock Plus ist den Vermarktern von Anzeigen im Internet ein Dorn im Auge. Nach einer Klage von mehreren deutschen Medienunternehmen soll jetzt das Landgericht München entscheiden, ob das Geschäftsmodell von Adblock Plus rechtswidrig ist.

Adblock Plus blendet Onlinewerbung auf Internetseiten aus. Dadurch entgehen vielen Anbietern kostenloser Dienste Werbeeinnahmen. ProSiebenSat.1 sowie zwei RTL-Tochtergesellschaften haben deshalb beim Landgericht München Klage gegen den Adblock Plus-Betreiber Eyeo eingereicht. Der Vorwurf an das Unternehmen hinter Adblock Plus lautet, ein rechtswidriges Geschäftsmodell zu verwenden.

Der Werbeblocker ist umstritten, weil Adblock Plus einige Anzeigen im Internet nicht sperrt, vorausgesetzt, die jeweiligen Anbieter zahlen dafür. Die kostenpflichtige Aufnahme auf die sogenannte Whitelist hielten einige Werbevermarkter in der Vergangenheit bereits für eine Behinderung des Wettbewerbs. Allerdings hat das Landgericht Hamburg im September 2013 zugunsten von Eyeo entschieden, so dass ProSiebenSat.1 die damalige Klage zurückzog.

Thomas Port, der Geschäftsführer des Medienhauses von Seven One Media, zu dem auch ProSiebenSat.1 gehört, hält das Geschäftsmodell dennoch für rechtswidrig und will die Sache gerichtlich klären lassen. Auch Axel Springer hat gegen Eyeo Klage eingereicht, weitere Medienhäuser erwägen juristische Schritte.

Till Faida von Eyeo verteidigt den Adblock Plus-Ansatz der Whitelist und akzeptable Werbeanzeigen, die der Werbeblocker gegen Bezahlung dennoch anzeigt. Das Unternehmen sieht die eigene Praxis als Anreiz für Vermarkter, auf nutzerfreundliche Anzeigen umzusteigen.

Ben Willliams, Sprecher von Adblock Plus, bestätigte gegenüber Softonic, dass dem Unternehmen Eyeo bereits eine Klage zugestellt worden ist. Ausgehend von aktuellen Medienberichten erwartet man die Zustellung weiterer Klageschriften. Ben Williams verweist auf die Entscheidung des Landgerichts Hamburg zugunsten von Adblock Plus und einen Fall im Jahr 2004, bei dem der Bundesgerichtshof einen Werbeblocker für Fernsehgeräte als rechtmäßig einstufte. Dementsprechend ist das Unternehmen zuversichtlich, vor Gericht Recht zu bekommen.

Adblock Plus will weiter die Interessen von Endnutzern vertreten und soweit möglich mit Werbevermarktern zusammenarbeiten, um akzeptable und unaufdringliche Anzeigen zu fördern.

Update (14.7.2014, 17:00 Uhr): Wir haben die Meldung mit einer Stellungnahme von Ben Williams von AdBlock Plus aktualisiert.

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Quelle: Horizont

Via: Neowin

Werbeblocker Ad Muncher: Der Adblock Plus-Konkurrent ist ab sofort kostenlos

Der Werbeblocker Ad Muncher ist ab sofort kostenlos erhältlich. Die Anwendung ist bereits vor 15 Jahren gestartet und stand bisher als kostenpflichtiges Abonnement zur Verfügung. Jetzt hat sich das Australische Unternehmen entschlossen, die Premium-Filterlisten umsonst anzubieten. Dadurch will Ad Muncher noch mehr Nutzer gewinnen und mit Adblock Plus konkurrieren.

Ad Muncher blockiert Werbeanzeigen in allen Internet-Browsern, entfernt Werbung aus Software und sperrt auch das sogenannte Tracking von Drittanbietern, also das Nachverfolgen des Surfverhaltens im Internet. Nach 15 Jahren und mehr als 100.000 zahlenden Anwendern will der Gründer Murray Hurps seine Anwendung ab sofort kostenlos zur Verfügung stellen. Er hat Adblock Plus mit seinen rund 50 Millionen aktiven Nutzern als direkten Konkurrenten genannt.Werbeblocker Ad Muncher: Der Konkurrent zu Adblock Plus ist ab sofort kostenlos

Durch das kostenlose Angebot will Ad Muncher noch mehr Anwender gewinnen. Im Gegensatz zu Adblock Plus will Murray Hurp aber niemals Zahlungen von Werbefirmen akzeptieren, um ihre Anzeigen von den Filterlisten auszunehmen. Ad Muncher wird seinen Nutzern auch keine Software von Drittanbietern aufdrängen. Stattdessen sieht Hurp Partnerschaften mit Antivirus- oder Firewall-Herstellern als Möglichkeiten zur Finanzierung.

Durch die Umstellung auf eine frei verfügbare Anwendung kann Ad Muncher auch Probleme mit illegalen Software-Kopien aus dem Weg räumen. Gleichzeitig entschuldigt sich Hurp bei allen Nutzern, welche die Anwendung erst vor kurzem gekauft haben. Ad Muncher versichert aber, dass die Betroffenen natürlich von ihrem 30-tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen können.

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Quelle: Ad Muncher

News des Tages: Windows 9, Werbeblocker Ad Muncher kostenlos, Update für Minecraft Pocket Edition

Windows 9 zeigt sich im Windows Store von Microsoft, der Werbeblocker Ad Muncher ist ab sofort kostenlos erhältlich und Mojang verspricht mit Version 0.9.0 das bisher größte Update für Minecraft – Pocket Edition – die News des Tages.

  • Windows 9: Microsoft testet Windows 9 bereits mit Apps aus dem Windows Store. Dies geht aus den Protokolldateien der Internetseite hervor. Das Unternehmen will noch dieses Jahr eine Vorschau der nächsten Windows-Version mit neuer Benutzeroberfläche zeigen.
  • Werbeblocker Ad Muncher kostenlos: Der Werbeblocker Ad Muncher will stärker mit Ad Block Plus konkurrieren und ist deshalb ab sofort kostenlos. Der Hersteller verspricht, auch in Zukunft keine Zahlungen von Werbefirmen für das Erlauben von Anzeigen zu akzeptieren.
  • Mega Sync für Mac OS X: Der Cloudspeicherdienst Mega bietet 50 Gigabyte kostenlosen Speicher und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die App Mega Sync zur Datensynchronisation mit dem Anbieter ist inzwischen auch für Mac OS X verfügbar.
  • Spotify Wiedergabelisten: Die Web-App The Long Tail unterstützt Spotify-Nutzer beim Entdecken neuer Musik. Automatisch erstelle Wiedergabelisten fassen die 50 am wenigsten abgespielten Lieder eines Künstlers zusammen. Die Playlisten lassen sich in die Desktop-App des Streamingdienstes importieren.

Updates

  • Skype für iPhone: Microsoft bessert bei der Videotelefonie-App Skype für iPhone nach. Außer Fehlerbehebungen bringt die Version 5.2 die Unterstützung von Sprachnachrichten und das Betrachten von Nutzer-Profilen.
  • Google Now-Erinnerungen: Google wird in Kürze eine neue Erinnerungsmöglichkeit für Google Now einführen. Zusätzlich zu den Optionen Heute und Morgen können Nutzer sich dann Gelegentlich an etwas erinnern lassen.
  • Facebook Messenger für Android: Mit dem neusten Update des Facebook Messenger für Android lassen sich mit der App aufgenommene Videos auch in der Galerie des Smartphones speichern.
  • Theme+ für Windows Phone: Mit der Anwendung Theme+ können Nutzer den Start-Bildschirm von Windows Phone individuell anpassen. Die aktuelle Version bringt neue Muster für den Hintergrund und die Möglichkeit, Hintergründe in eigene Ordner zu speichern.

Spiele

  • Minecraft Pocket Edition: Mojang hat ein Update für Minecraft Pocket Edition für den 10. Juli 2014 angekündigt. Die Version 0.9.0 stellt die bisher größte Aktualisierung dar und bringt unbegrenzte Welten, neue Landschaftsfunktionen und einen neuen Button für Interaktionen im Spiel.
  • Dark Way Down: Dieses kostenlose Puzzle-Spiel für Windows Phone ist zweidimensional und ganz in grau gehalten. Bei Dark Way Down muss der Spieler durch das Ablaufen von Feldern Licht in dunkle Schächte bringen. Auf jeder Ebene stehen aber nur eine begrenzte Anzahl Züge zur Verfügung.
  • Die Sims 4: Neue Screenshots der Erstelle einen Sim-Funktion zeigen neue Kleidungsstile der Spielfiguren im Sommer-Look. Die Sims 4 erscheint am 4. September 2014 für Windows und Mac.
  • Pro Evolution Soccer 2015: Die neue Ausgabe der Fußball-Simulation Pro Evolution Soccer 2015 ist einem Video zu sehen. Die abgefilmten Aufnahmen zeigen Spielszenen aus der Version für PlayStation 4. Das Spiel soll im Herbst 2014 für PC und Konsolen erscheinen.

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Adblock Plus: Der Werbeblocker sperrt auch das neue Werbenetzwerk von Facebook

Der Werbeblocker Adblock Plus bietet auch Schutz vor dem Tracking durch das neue Werbenetzwerk von Facebook. Über den Like-Button auf Internetseiten verfolgt das soziale Netzwerk das Surfverhalten auch außerhalb der Plattform. Die gesammelten Daten setzt Facebook zu Werbezwecken ein. Adblock Plus reagiert mit einer Filterliste, um das Ausspähen durch den Button zu verhindern.

Facebook-Buttons sammeln Daten über das Surfverhalten

Die Like-Buttons von Facebook finden sich nahezu flächendeckend auf Internetseiten und enthalten einen sogenannten Tracking-Pixel, der das Surfverhalten von Internetnutzern im gesamten Netz verfolgt. Zukünftig nutzt Facebook die gesammelten Daten, um noch zielgerichteter Werbeanzeigen auf Internetseiten zu platzieren. Dabei ist es unerheblich, ob Nutzer einen Social-Button anklicken oder ob sie Mitglied der sozialen Plattform sind. Einige Browser wie Mozilla Firefox bieten eine Einstellung, um das Tracking als unerwünscht zu signalisieren. Facebook ignoriert aber dieseDoNotTrack-Option.

Ausschalten der Like-Buttons von Facebook

Facebook bietet Nutzern zwar eine Möglichkeit, die Nachverfolgung auszuschalten, allerdings ist das Angebot mit mehreren Nachteilen verbunden. Der Opt-Out-Prozess findet über die externe Internetseite der Digital Advertising Alliance statt und muss für jeden einzelnen Browser wiederholt werden. Außerdem müssen Nutzer die Methode nach jedem Löschen der Browser-Cookies wiederholen.Adblock Plus: Der Werbeblocker schützt auch vor dem neuen Werbenetzwerk von Facebook

Der Ansatz von Adblock Plus funktioniert anders: Eine zusätzliche Filterliste für den Werbeblocker entfernt alle Social Media-Buttons von jeder Internetseite. Dadurch können soziale Netzwerke kein Profil auf Grundlage des Surfverhaltens anlegen. Anders als bei der Methode mit Cookies ist die Filterliste solange aktiv, wie der Nutzer es wünscht. Adbock Plus aktualisiert und erweitert die Filter regelmäßig

Adblock Plus mit Filterlisten

Die Zusatzfunktion gegen das Tracking durch Social-Buttons hat Adblock Plus erst im Juli des vergangenen Jahres gestartet. Die Filterliste zum Blockieren der Verfolgung durch soziale Netzwerke umfasst inzwischen nach Angabe von Adblock Plus 6.786 Tracker. Das bedeutet einen Anstieg von rund 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erst im März 2014 hat Adblock Plus eine Verdoppelung der Tracking-Filter bekanntgegeben.

Adblock Plus ist kostenlos für alle gängigen Browser erhältlich. Monatlich nutzen zwischen 50 und 60 Millionen aktive Nutzer den Werbeblocker und seine Filter. Seit vergangenem Jahr gibt es auch eine Android-Version von Adblock Plus.

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Quelle: Adblock Plus | Facebook

Adblock Plus: Update des Werbeblockers für Mozilla Firefox, Chrome, Opera und Safari

Der beliebte Werbeblocker Adblock Plus hat ein Update erhalten. Die Aktualisierung der Browser-Erweiterung für Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera und Safari konzentriert sich auf Fehlerbehebungen und Verbesserungen der Stabilität. Außerdem hat Adblock Plus eine Stellungnahme zum erhöhten Speicherbedarf des Werbeblockers veröffentlicht.

Die aktuelle Version von Adblock Plus ist 2.6.3 für Mozilla Firefox und 1.8.3 für Chrome, Opera und Safari. Folgende Neuerungen und Änderungen bringt die Aktualisierung:

Mozilla Firefox

  • Ein Fehler beim Speichern von Filtern in Firefox 22 und älter für Windows ist behoben.
  • Das Toolbar-Icon umgeht nicht mehr das Standard-Kontextmenü.
  • Eine Verzögerung beim Adblock Plus Toolbar-Icon tritt nicht mehr auf.
  • Diverse Fehlerbehebungen in Bezug auf die Stabilität des Werbeblockers.

Chrome, Opera und Safari

  • Die neue Version von Adblock Plus stellt beim Start automatisch die Standard-Filterlisten wieder he,r falls keine Listen vorhanden sind. Betroffene Nutzer erhalten einen Hinweis zur Kontrolle ihrer Filtereinstellungen. Dadurch wird gewährleistet, dass es nicht mehr zu einem Ausfall der Filter in Chrome oder Safari kommt.
  • Google Chrome und Opera erhalten Browser-spezifische Fehlerbehebungen in Bezug auf CSS-Frames.

Probleme mit dem Speicherbedarf von Adblock Plus

Der Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote hat von einem erhöhten Speicherbedarf des Werbeblockers unter Mozilla Firefox und Google Chrome berichtet und die Hintergründe erklärt. Wladimir Palant von Adblock Plus hat jetzt eine Stellungnahme dazu veröffentlicht und erklärt, warum es in Ausnahmefällen zu einem extremen Anstieg des benötigten Arbeitsspeichers kommen kann.

Mit kleineren Fehlerbehebungen sind die Entwickler das Problem schon angegangen. Adblock Plus erklärt aber auch, dass ein leicht gestiegener Speicherbedarf des Browsers bei Verwendung des Werbeblockers normal ist: Die große Menge an Filterlisten muss irgendwo untergebracht werden. Adblock Plus arbeitet an einer Verbesserung durch eine Komprimierung der abgelegten Listen.

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Quelle: Adblock Plus 1 | Adblock Plus 2

Adblock Plus will Werbe-Videos auf Facebook blockieren

Der weit verbreitete Werbeblocker Adblock Plus hat angekündigt, die Video-Werbung von Facebook zu blocken. Das soziale Netzwerk will in den Neuigkeiten Werbeclips von 15 Sekunden Länge anzeigen, die automatisch abgespielt werden. Adblock Plus will an einer Lösung zur Unterdrückung arbeiten, sobald Facebook mit der Einführung beginnt.

Die Werbe-Videos auf Facebook starten automatisch, sobald sie beim Betrachten der Neuigkeiten erscheinen. Auch Smartphone-Nutzer sind vom Autostart betroffen. Erst beim Klicken auf die Anzeige und der Vollbild-Wiedergabe ist Ton zu hören.

Auf Anfrage des Softonic-Redakteurs Tim Vüllers bestätigte Adblock Plus, die Werbeclips wie andere Anzeigen im Internet auch zu blockieren.

Es ist davon auszugehen, dass Adblock Plus Facebooks Video-Anzeigen entweder über eine Aktualisierung der Browser-Erweiterung oder der Filterlisten realisieren wird. Bis zur Veröffentlichung müssen sich genervte Facebook-Nutzer aber noch gedulden, einen Termin hat das Unternehmen nicht genannt.

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Quelle: Adblock Plus auf Twitter

Der Werbeblocker Adblock Plus für Google Chrome und Mozilla Firefox ist ein Speicherfresser

Der beliebte Werbeblocker Adblock Plus ist ein Speicherfresser. Das berichtet der Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote in einem Blog-Beitrag und erklärt die technischen Hintergründe. Der erhöhte Speicherbedarf der Browser-Erweiterung zum Blocken von Werbeanzeigen betrifft nicht nur Firefox, auch unter Google Chrome tritt das Problem auf. Inzwischen arbeiten Adblock Plus und Mozilla zusammen an einer Lösung.

Probleme mit CSS-Gestaltungselementen

Adblock Plus verhindert das Anzeigen von Werbung auf Internetseiten mithilfe von angepassten Stilvorlagen. Stufenförmige Gestaltungsvorlagen (englisch: Cascading Style Sheets, kurz CSS) beschreiben die visuelle Darstellung der Elemente einer Seite. Allerdings gibt es ein bestimmtes Strukturierungselement, das sogenannte Inlineframe, das andere Webinhalte als selbstständige Dokumente in einem definierten Bereich anzeigen kann.

Hier liegt das Problem: Inlineframes sind weit verbreitet und veranlassen Adblock Plus dazu, die eigene Stilvorlage mehr als einmal pro Seite zu laden. Jede Vorlage benötigt rund vier Megabyte Arbeitsspeicher, die sich entsprechend der Anzahl von Inlineframes pro Internetseite addieren. Selbst die Buttons zum Teilen einer Seite über Facebook oder Twitter sind mit diesen Elementen gestaltet.Adblock Plus Taskmanager Speicherbedarf

Mozilla und Adblock Plus arbeiten an einer Lösung

Adblock Plus soll das Laden von Internetseiten eigentlich beschleunigen, indem der Browser durch das Unterdrücken der Werbeanzeigen weniger Inhalte laden muss. Durch das Problem mit den Vorlagen verkehrt sich der Effekt aber ins Gegenteil.

“Wir geben unser bestes, um das Problem zu analysieren und zu lokalisieren, danach werden wir es beheben, wenn es an uns liegt”, sagte der Adblock Plus-Sprecher Ben Williams gegenüber Softonic. Mozilla und Adblock Plus arbeiten zusammen, um eine Lösung zu finden. Der aktuelle Status lässt sich im Mozilla-Fehlerbericht einsehen.

Wer auf einigen Internetseiten erhöhte Ladezeiten oder einen gestiegenen Speicherbedarf von Firefox oder Chrome feststellt, kann bis zu Lösung des Problems das Adblock Plus-Plugin vorerst deaktivieren, um den betroffenen Browser wieder zu beschleunigen.

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Quelle: Nicholas Nethercote auf dem Mozilla Blog