Mozilla Firefox mit Tor-Integration für anonymes Surfen und mehr Privatsphäre im Internet

Mozilla arbeitet mit dem Anonymisierungsdienst Tor zusammen. Der Browser Firefox soll eine Tor-Integration für anonymes Surfen erhalten und mehr Sicherheitsfunktionen. Mit zusätzlichen Servern will Mozilla außerdem helfen, das Tor-Netzwerk zu beschleunigen.

Mozilla bündelt mit der Polaris Initiative ab sofort die Arbeit an mehr Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre im Internet. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit dem Anonymisierungsdienst Tor. Damit bestätigt sich das Gerücht einer Zusammenarbeit der Tor-Entwickler mit Mozilla.Mozilla Firefox mit Tor-Integration für anonymes Surfen und mehr Privatsphäre im Internet

Mozilla will dem Anonymisierungsdienst Tor schnelle Server spendieren, um das Angebot zu beschleunigen. Im Gegenzug helfen die Tor-Entwickler an der Arbeit von neuen Firefox-Sicherheitsfunktionen. Mozilla testet derzeit eine Option für mehr Privatsphäre, die das sogenannte Tracking unterbinden soll. Internetseiten sollen das Surfverhalten des Nutzers nicht verfolgen können, gleichzeitig soll werbefinanzierten Seiten kein Nachteil entstehen.

Mozilla testet die neue Tracking-Sperre zuerst in der Vorab-Version Firefox Nightly. Einen Starttermin der Funktion für die finale Version für alle Nutzer gibt es noch nicht.

Quelle: Mozilla

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Mozilla Firefox: Forget-Button zum schnellen Löschen des Browserverlaufs und Tor-Integration

Mozilla hat der Nightly-Version von Firefox eine neue Funktion hinzugefügt. Mit einem neuen Forget-Button ist das schnelle Löschen des Browserverlaufs möglich. Außerdem gibt es ein Gerücht, dass Mozilla den Anonymisierungsdienst Tor in den Browser integrieren will.

Forget-Button in der Nightly-Version

Der neue Forget-Button ist eine vereinfachte Version der Funktion zum Löschen des Browserverlaufs in Mozilla Firefox. Nutzer können ein Zeitfenster von fünf Minuten, zwei Stunden oder einem Tag auswählen und Firefox löscht die entsprechenden Cookies sowie den Seitenverlauf und schließt alle offenen Tabs.Mozilla Firefox: Forget-Button zum schnellen Löschen des Browserverlaufs und Tor-Integration

Der Forget-Button befindet sich nicht automatisch in der Navigationsleiste oder einem Menü. Über das Anpassungsmenü lässt sich aber schnell ein entsprechendes Icon anlegen. Die neue Funktion wird erst mit Firefox 35 in der normalen Version des Browsers zur Verfügung stehen.

Mozilla Firefox mit Anonymisierungsdienst Tor

Der Anonymisierungsdienst Tor arbeitet nach eigener Aussage mit einem großen Browser-Hersteller zusammen. Tor hilft Nutzern, sich im Internet vor Überwachung zu schützen und so anonym wie möglich zu surfen. Auf der Tor-Mailingliste für Entwickler findet sich die Information, dass ein Unternehmen Tor für einen privaten Modus im Browser nutzen will. Der Marktanteil der entsprechenden Anwendung passt auf Mozilla Firefox.

Die Integration von Tor in Firefox würde die Anonymisierung Millionen von Nutzern zugänglich machen. Weder Mozilla noch Andrew Lewam, der Chef des Tor-Projekts, haben eine Zusammenarbeit bestätigt.

Aktuell ist der Tor Browser die einfachste Art, Tor zum anonymen Surfen im Internet zu nutzen.

Quelle: @FirefoxNightly | Tor-Mailingliste

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Tor entwickelt anonymes Betriebssystem für Smartphones

Der Anonymisierungsdienst Tor arbeitet an einer Anpassung seines anonymen Betriebssystems Tails für mobile Geräte. The Amnesiac Incognito Live System kann von einem USB-Stick gestartet werden und verschlüsselt den Datenverkehr des Nutzers über Tor.

Die Entwickler von Tor (Download: Windows / Mac) arbeiten an Tails für Smartphones mit Android und Ubuntu, nicht aber für iOS-Geräte. Die Hürden von Apple seien für eine Anpassung an iOS zu groß, erklärt der Leiter des Projekts, Nathan Freitas.

Die PC-Version von Tails kann direkt von einem USB-Stick, SD-Karte oder DVD gestartet werden. Die mobile Ausgabe des Betriebssystem soll diese Funktion ebenfalls mitbringen. Allerdings unterstützen bisher nur wenige Geräte den Systemstart von einem externen Medium. Zum Starten von Tails ist daher zunächst die Verbindung mit einem PC erforderlich, um die notwendigen Rechte zu gewähren.

Tails für mobile Geräte leitet sämtlichen externen Datenverkehr verschlüsselt über das Tor-Netzwerk und lässt keine Datenspur auf dem Gerät zurück. Mit weiteren Sicherheits-Apps will das System größtmögliche Anonymität bieten.

Tails ist auf jeden Fall interessant, das Tor-Netzwerk aber ist nicht gänzlich sicher oder privat. In den USA konnten die Behörden illegale Aktivitäten auf der Plattform Silk Road über Tor zurückverfolgen.

Quelle: The Daily Dot

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Unerkannt durchs Netz: IP-Anonymisierung per Proxy-Server

Internetnutzer fühlen sich bei ihren Surf-Streifzügen oft anonym und unbeobachtet. Was viele nicht wissen: Über die IP-Adresse ist jeder normale Rechner eindeutig identifizierbar. Erst mit Anonymisierungstools setzt man virtuell eine Tarnkappe auf.

Das Sicherheitsproblem liegt in der Natur der Netzwerke. Ohne konkrete IP-Adressen wüssten die Computer im Internet nicht wohin mit ihren Datenpaketen.

Jeder geklickte Link oder Dateidownload offenbart die eigene Internetadresse der entsprechenden Gegenstelle. Und in Deutschland müssen Internetprovider die Verbindungsdaten ein halbes Jahr lang aufbewahren. Anonymes Surfen ist deshalb nur durch Verschleiern der eigentlichen Verbindung möglich. Continue reading “Unerkannt durchs Netz: IP-Anonymisierung per Proxy-Server”