Die plattformübergreifende Messenger-App Viber hat ein Update erhalten. In der Version 5.0 erhalten auch Android- und iOS-Nutzer die Möglichkeit für kostenlose Videoanrufe. Gespräche lassen sich ohne Probleme zwischen verschiedenen Geräten transferieren, zudem können Nutzer über QR-Codes schnell und einfach Kontaktdaten austauschen.
Viber fügt zu den Gesprächen in HD-Qualität und den bestehenden Messenger-Funktionen jetzt auch kostenlose Videogespräche für Android und iOS hinzu. Mit der Transfer-Funktion ist es sogar möglich, einen Anruf vom Smartphone an den Desktop-Rechner zu schicken und umgekehrt. Mithilfe der neuen QR-Codes ist das Weitergeben der eigenen Kontaktinformationen kein Problem: Durch das Scannen des Codes können neue Kontakte automatisch eine Karte mit allen Daten im Telefonbuch anlegen.
Die Android-Version von Viber hat außerdem ein neues Design zur verbesserten Navigation erhalten. Unter iOS ist die Möglichkeit hinzugekommen, Foto-Nachrichten weiterzuleiten und die Sticker-Packs zu sortieren. Die Desktop-Anwendung für Windows und Mac unterstützt bereits kostenlose Videoanrufe.
Microsoft hat Skype für iOS auf die Version 5.4 aktualisiert und führt eine neue Funktion ein. Mit einem neuen Button können Nutzer unkompliziert Konferenzgespräche starten und neue Teilnehmer in ein laufendes Gespräch einbinden.
Momentan sind Gruppenanrufe mit bis zu vier Mitgliedern gleichzeitig möglich, Microsoft will die Anzahl in Zukunft vielleicht noch erhöhen. Für neue und bestehende Chat-Gruppen gibt es einen neuen Button in der unteren Navigationsleiste, um eine Telefonkonferenz zu starten.
In einem laufenden Gespräch ist die Anzahl der Teilnehmer in der oberen Leiste zu sehen. Durch Tippen auf die Navigationsleiste zeigt Skype die einzelnen Kontakte an. Bei Gruppenanrufen sind außerdem weitere Mitglieder zu sehen, die momentan nicht an der Konferenz teilnehmen.
Der Konferenzleiter kann einzelne Kontakte aus dem Gespräch entfernen oder neu hinzufügen, ohne die Konferenz zu unterbrechen. Normale Gespräche lassen sich mit einem Knopf zum Hinzufügen weiterer Teilnehmer in eine Konferenz verwandeln.
Android-Nutzer können natürlich auch an Konferenzgesprächen teilnehmen, in der Android-Version von Skype fehlt der entsprechende Button aber noch, so dass Nutzer unter Android Gruppengespräche nicht selbst starten können.
Eine Gruppe von Entwicklern hat die Anwendung Tox als Alternative zu Skype entworfen, um Nutzern eine unabhängige Möglichkeit für Videotelefonie und Chat-Nachrichten zu bieten. Ohne zentrale Server soll der Dienst Schutz vor Überwachung oder Kontrolle eines Unternehmens bieten.
Tox befindet sich noch in der Entwicklung, steht aber bereits für Windows, OS X und Linux zur Verfügung. Wie Skype auch setzt die Anwendung auf die Technologie von BitTorrent und baut direkte Verbindungen zwischen den Teilnehmern auf zur dezentralen Verteilung von Daten. Die nötige Bandbreite und Rechenleistung stellen die Nutzer selbst zur Verfügung. Diese Idee ist nicht neu, BitTorrent selbst arbeitet beispielsweise an der Messenger-App BitTorrent Bleep. Tox ist aber der erste Versuch, den vollen Funktionsumfang von Skype nachzubilden: Videotelefonie und Chat-Nachrichten.
Tox will Dank Verschlüsselung Sicherheit für Gespräche, Nachrichten und Datenübertragung bieten. Die Arbeit an der Skype-Alternative ist aber noch nicht abgeschlossen und die Sicherheitsfunktionen noch nicht ausreichend getestet. Tox kann daher noch keine abhörsichere Kommunikation bieten. Das Fehlen von zentralen Servern bedeutet aber, dass keine Inhalte gespeichert werden. Außerdem ist der volle Funktionsumfang kostenlos verfügbar und hinter der Anwendung steht kein Unternehmen, dass an Nutzerdaten zu Werbezwecken interessiert ist.
Die Entwickler weisen darauf hin, dass die App noch Fehler enthalten kann und ständig weiterentwickelt wird. Wer mit dem Ausprobieren noch warten will, kann über eine Mailingliste informiert bleiben.
Normale Skype-Telefonate sind Ihnen zu langweilig? Peppen Sie Ihre Skype-Gespräche doch einfach mit der richtigen Software auf und verändern Sie Ihre Stimme.
Verschiedenste Programme lassen Sie wie Soulsänger Barry White oder Bösewicht Darth Vader klingen oder unterlegen Ihr Gespräch mit Hintergrundgeräuschen.
Wir präsentieren Ihnen fünf witzige Anwendungen für Windows und Mac, die Ihre Stimme verzerren und verändern.
Skype Voice Changer für Windows
Die kostenlose App Skype Voice Changer gehört zu den einfachsten Stimmverzerrern für Skype. Installieren Sie die Anwendung auf dem PC, starten Skype und stimmen den App-Bedingungen zu. Im Skype-Fenster erscheint dann eine Effektleiste. Mit der Leiste verändern Sie Ihre Stimme. So klingen Sie unter anderem wie ein Kind, fügen Tremolo-Effekte hinzu oder verändern die Stimmlage.
MorphVOX Pro Voice Changer bietet eine Auswahl an voreingestellten Stimmen. Mit diesem Programm hören Sie sich an wie ein Dämon, ein Roboter, eine Frau, ein Kind oder sogar wie ein Hund. Darüber hinaus können Sie Hintergrundgeräusche wie Kaufhauslärm oder Straßenverkehr hinzufügen. Im Bereich Voice effects verleihen Sie mit einem Filter Ihrer Stimme einen speziellen Klang. So klingt die Stimme nasal oder als wären Sie unter Wasser. Mit der Tweak Voice-Leiste passen Sie die Stimmlage an. Sie können diese Software 30 Tage lang kostenlos testen.
Voice Candy bietet einige schnelle und einfache Stimmeffekte für Mac-Nutzer. So gibt es acht Optionen für die Qualität. Zunächst wählen Sie einen Effekt aus. Zur Auswahl stehen verschiedene Stimmen: ein Backenhörnchen, Darth Vader, ein Roboter, ein altes Radio, Stimmen wie in einem schlechten Science Fiction-Film oder einem Telefonat. Diese Effekte sind nur leider schlecht umgesetzt. Der Science-Fiction-Effekt fügt zum Beispiel nur ein paar Hintergrundgeräusche zur Stimme hinzu. Zu den besten Effekten gehören das alte Radio und das Backenhörnchen.
Mit AV Voice Changer Software verändern Sie Ihre Stimme bis zur Unkenntlichkeit. Die Änderungen geschehen in Echtzeit, während Sie ins Mikrofon sprechen. Die Demo-Version bietet nur wenig Auswahl. Am schnellsten ändern Sie die Stimme, indem Sie das Mikro einstöpseln und Nickvoices wählen. Hier erhalten Sie eine Auswahl an Voreinstellungen. Dazu zählen Baby, kluges Schulmädchen oder alte Frau. Bei unserem Test ähnelten sich viele Stimmen allerdings und klangen zudem unrealistisch. Über die Einstellungen ändert man in der Vollversion manuell die Stimmlage, den Ton und die Frequenz.
Mit Garageband zaubern Sie während eines Skype-Gesprächs in Echtzeit lustige und verzerrte Stimmen herbei. Um diese Anwendung zu nutzen, laden Sie zuerst Soundflower herunter. Damit leiten Sie das Audio-Signal Ihrer Stimme von Garageband zu Skype.
Microsoft hat die Telefonie-Anwendung Skype aktualisiert und die Funktion von Benachrichtigungen geändert. Damit erhalten Anwender nicht mehr plattformübergreifend Hinweise über neue Nachrichten und verpasste Anrufe, sondern nur noch auf dem Gerät, das sie auch gerade aktiv verwenden. Mit einem Update führt Skype die Neuerung automatisch ein.
Wer Skype auf mehreren Geräten wie dem Rechner zu Hause und dem Smartphone verwendet, kennt das Problem: Obwohl man eine Nachricht bereits gelesen hat, sendet Skype auf dem jeweils anderen Gerät erneut eine Benachrichtigung. Bei mehreren Gesprächen und vielen Kontakten kann das schnell zur Flut ausarten.
So funktionieren die intelligenten Benachrichtigungen von Skype
Natürlich will niemand einen wichtigen Anruf verpassen, aber Microsoft hat erkannt, wie lästig die Mehrfach-Benachrichtigungen sind. In Zukunft erkennt Skype, über welches Gerät der Anwender gerade kommuniziert und benachrichtigt nur dort. Alle anderen Skype-Installationen schweigen.
Ist der Anwender nicht mehr aktiv oder meldet sich von Skype ab, erhalten wieder alle Geräte Benachrichtigungen, so lange, bis eine Interaktion eintritt. Anrufe lassen sich trotz der neuen Funktion auf einem beliebigen Gerät entgegennehmen, ebenso steht der Chatverlauf natürlich auch plattformübergreifend zur Verfügung.
Microsoft verteilt die Skype-Aktualisierung automatisch in den kommenden Wochen an alle Anwender, vorausgesetzt, sie haben die neueste Version der Anwendung installiert.
Mit Signal können iPhone-Besitzer kostenlos verschlüsselt mit anderen Nutzern telefonieren. Die App ist eine iOS-Umsetzung von RedPhone für Android, so dass auch verschlüsselte Telefongespräche zwischen den beiden Plattformen iPhone und Android möglich sind. In Zukunft sollen verschlüsselte Nachrichten hinzukommen.
Signal und RedPhone nutzen Voice-over-IP-Technologie, das heißt die Gespräche finden über die Datenverbindung statt. Ein entsprechender Tarif oder eine Datenflat sind also erforderlich. Zum Einsatz kommt ein Protokoll vom Erfinder der Verschlüsselungsanwendung Pretty Good Privacy.
Die Umsetzung von Signal für iOS stammt von den Entwicklern von Open Whisper Sytems, die auch die Messenger-App TextSecure für Android veröffentlicht haben. Im weiteren Verlauf des Jahres will der Hersteller verschlüsselte Gespräche und Textnachrichten in den Apps für iOS und Android vereinen. Die Kombination aus RedPhone und TextSecure soll für Android auch unter dem Namen Signal erscheinen.
Signal erfordert die Anmeldung mit der Telefonnummer und gleicht die Kontakte aus dem Adressbuch ab. Eine sonstige Einrichtung entfällt. Die App ist kostenlos und erfordert mindestens iOS 7.0.
Microsoft hat Skype für Android auf die Version 5.0 aktualisiert. Die Telefonie-App kann jetzt das Telefonbuch und Outlook-Adressbuch nach bestehenden Kontakten durchsuchen, was das Finden von Freunden erheblich erleichtert. Anwender können einstellen, welche Kontakte sie übernehmen wollen und welchen Zugriff die Anwendung hat.
Nach der Aktualisierung von Skype für Android fragt die App nach der Überprüfung der Telefonnummer. Danach ist das Abgleichen von Kontakten mit dem Telefonbuch möglich, um die Liste an Skype-Freunden zu erweitern. Wenn Bekannte sich zu einem späteren Zeitpunkt bei Skype registrieren, tauchen sie auch in der App als Kontakt auf.
Microsoft bindet die eigenen Dienste auf die gleiche Weise an und mit der neuen Skype-Version lassen sich auch Adressbucheinträge von Outlook.com oder Windows 8 übernehmen. In den Einstellungen von Skype können Anwender festlegen, ob Skype Kontakte automatisch hinzufügt. Die Abfrage der Mobilfunknummer dient dabei nur der Überprüfung. Skype verknüpft diese nicht automatisch mit dem Skype-Profil des Nutzers.
Microsoft verspricht, die Adressbuch-Integration der Android-Version auch bald auf anderen mobilen Plattformen anzubieten.
Microsoft hat die Videotelefonie-Anwendung Skype für Windows aktualisiert. Die neue Version 6.18 konzentriert sich auf Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen, führt aber ein paar kleinere, praktische Neuerungen ein.
Microsoft hat folgende Probleme in Skype für Windows beseitigt:
Das Importieren von Facebook-Freunden in die Kontaktliste funktioniert jetzt für alle Anwender.
Eine Überarbeitung des Startbildschirms behebt Probleme bei der Anmeldung.
Einige Nachrichten zeigten ein falsches Datum oder eine falsche Uhrzeit an.
Video-Konferenzen mit Premium-Nutzern führten zu einer verwirrenden Fehlermeldung. Microsoft bietet bereits seit einiger Zeit allen Nutzern kostenlose Video-Konferenzen an.
Erst vor kurzem hat Microsoft Skype 5.2 für iPhone veröffentlicht. Das Unternehmen konzentriert sich weiter auf die Verbesserung der Videotelefonie-App, eine Überarbeitung deriPad-Versionist ebenfalls im Gang.
Microsoft bessert erneut bei der Videotelefonie-App Skype für iPhone nach. Nutzer haben bei den letzten beiden Versionen fehlende Funktionen und eine instabile Anwendung bemängelt. Außer Fehlerbehebungen bringt die Version 5.2 jetzt die Unterstützung von Sprachnachrichten und erlaubt das Betrachten von Profilen.
Mit Version 5.0 hat Microsoft Skype für iPhone bereits komplett überarbeitet und die Anwendung beschleunigt. Seitdem hat das Unternehmen viele Nutzerwünsche gesammelt und auch umgesetzt. Die Version 5.2 bringt folgende neue Funktionen:
Unterstützung für Sprachnachrichten: Beim Erhalt einer neuen Sprachnachricht zeigt Skype für iPhone diese direkt in der Konversation an und Anwender können sie direkt mit einem Button abspielen.
Profile von Kontakten: Nutzer können sich jetzt auch direkt in der App die Profile ihrer Kontakte anzeigen lassen. Die Option steht sowohl aus dem Kontakt-Menü als auch aus der Konversationsansicht zur Verfügung.
Teilnehmer zu Chats hinzufügen: In Einzel- und Gruppenchats lassen sich jetzt neue Teilnehmer hinzufügen. Nutzer können die Funktion im Menü der Gesprächsansicht auswählen.
Skype 5.2 für iPhone steht ab sofort zur Verfügung. Microsoft arbeitet weiter an der Verbesserung der Videotelefonie-App, eine Überarbeitung deriPad-Versionist ebenfalls im Gang.
Microsoft will in den kommenden Monaten ältere Desktop-Versionen der Videochat-Anwendung Skype blockieren. Das Unternehmen rät allen Windows- und Mac-Nutzern zur Aktualisierung auf die neueste Ausgabe, da sich Nutzer der geblockten Versionen in Zukunft nicht mehr anmelden können. Das Unternehmen hat keine Angabe gemacht, warum die Unterstützung für frühere Ausgaben eingestellt wird.
Die eingestellten Skype-Versionen sind noch gar nicht so alt
Microsoft schickt Windows-Versionen 6.13 und älter in den Ruhestand, ebenso die Mac-Variante 6.14 und älter. In Zukunft sollen Anwender eine neuere Version nutzen, ansonsten schlägt die Anmeldung bei Skype fehl. Dabei sind die betroffenen Ausgaben noch gar nicht so alt: Skype 6.13 für Windows erschien im Januar 2014, die Mac OS X-Version 6.14 erst im Februar.
Das sind die Vorteile der neuesten Version
Microsoft rät allen Anwendern zur Aktualisierung auf die neuste Version. Für Windows ist das aktuell Skype 6.16 und für Mac OS X Skype 6.18. Zu den neuen Funktionen zählen:
Das Senden und Empfangen von Chat-Nachrichten, auch wenn der Gesprächspartner gerade nicht verfügbar ist.
Zugriff auf den gesamten Chat-Verlauf, auch geräteübergreifend.
Die Synchronisation von gelesenen und unglesenen Nachrichten erfolgt über alle Geräte hinweg.
Aktualisierung auf die neueste Version
Die neueste Version von Skype für Windows und Mac lässt sich einfach herunterladen und über eine bereits vorhandene Version installieren. Microsoft nennt keine Gründe, warum Desktop-Anwender die neueste Version verwenden sollen, kündigt aber Neuerungen für die nahe Zukunft an.