Gestohlene Dropbox-Zugangsdaten: Ändern Sie Ihr Passwort und schützen Sie sich vor Datendiebstahl

Hacker verbreiten gestohlene Zugangsdaten zum Cloudspeicher-Anbieter Dropbox. Angreifer haben angeblich Dropbox geknackt und nach eigener Aussage insgesamt rund sieben Millionen Zugänge erbeutet. Dropbox bestreitet einen Hack und versichert, dass die Kundendaten sicher seien.

Dropbox widerspricht der Behauptung, Opfer eines Hacks zu sein. Die im Umlauf befindlichen Zugangsdaten ließen sich in einigen Fällen zwar verifizieren und auch zum Zugang auf Dropbox-Inhalte nutzen, jedoch stammen die Daten nach Aussage von Dropbox von anderen Seiten. Der Cloudspeicher-Anbieter sieht sich nicht in der Verantwortung für Zugänge, die Angreifer auf Seiten von Drittanbietern gestohlen haben.Dropbox: Schützen Sie sich vor Datendiebstahl und ändern Sie Ihr Passwort

Im Falle von Einbruchsversuchen setzte Dropbox die enstprechenden Konten aber zurück und fordert zur Vergabe eines neuen Passwortes auf. Als Nutzer sollten Sie auf keinen Fall ein Passwort für mehrere Dienste und Anbieter verwenden. Sicherheitshalber können Sie Ihr Dropbox-Passwort ändern. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet zusätzlichen Schutz für Ihr Dropbox-Konto: Dabei erfordert die Anmeldung zusätzlich zu Nutzername und Passwort noch eine per SMS versandte PIN.

Quelle: Dropbox Blog

Downloads

Download Dropbox für Windows

Download Dropbox für Windows 8

Download Dropbox für Mac

Download Dropbox für Android

Download Dropbox für iPhone

Passende Artikel

Dropbox vereinfacht den Zugriff auf Daten aus mehreren Konten

Dateien online sichern und teilen mit Dropbox

Dropbox-Dateien mit Jedermann per Link teilen

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Datendiebstahl: Zugangsdaten zu 5 Millionen Gmail-Konten kursieren im Netz

In einem russischen Sicherheitsforum sind Zugangsdaten zu rund 5 Millionen Gmail-Konten aufgetaucht. Die Herkunft der Daten ist unklar, angeblich sollen aber mehr als die Hälfte der E-Mail-Adressen und Passwörter funktionieren. Nutzer, die ihre Adresse auf der Liste finden, sollten aus Sicherheitsgründen ihr Passwort ändern.

Die Liste von Nutzerdaten enthielt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sowohl Nutzerkennungen und Passwörter für Gmail, Google+ und weitere Google-Dienste. Die Betreiber des Bitcoin Security-Forums haben aber inzwischen zumindest die Passwörter entfernt. Auf diese Weise können Anwender noch überprüfen, ob sich ihre Daten auf der Liste finden.

Bislang ist nicht bekannt, woher die Daten stammen, wie alt die Zugangsdaten sind und wie viele wirklich real existierende Konten sind.

Als generelle Sicherheitsmaßnahme gilt: Nutzer sollten für jedes Konto ein eigenes, sicheres Passwort verwenden und dieses regelmäßig ändern. Wir haben zudem weitere Tipps gegen Passwort-Diebstahl zusammengefasst und erklären, wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung funktioniert und zusätzlichen Schutz bieten kann.

Quelle: Bitcoin Security Forum

Via: RT

Passende Artikel

Zwei-Faktor-Authentifizierung: So schützen Sie Ihr E-Mail-Konto richtig

Passwort-Diebstahl: Tipps und Tricks für maximalen Datenschutz

iCloud: Apple kündigt Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen an

Drei Millionen deutsche E-Mail-Adressen gehackt: Informationen und Sicherheitstest des BSI für Betroffene

18 Millionen gestohlene E-Mail-Passwörter – Bisher größter Fall von Datendiebstahl

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Wegen eines Hackerangriffs fordert eBay Nutzer zur Passwortänderung auf

Nach Angaben von Ebay haben Angreifer das Verkaufsportal gehackt. Im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang März 2014 haben Kriminelle eine Datenbank des Unternehmens geknackt und Kundendaten gestohlen. Insgesamt hatten die Angreifer zugriff auf 145 Millionen Datensätze, nicht alle davon sind Teil der Beute. Nach Angaben von Ebay sind die Passwörter der betroffenen Konten verschlüsselt gespeichert. Trotzdem fordert das Unternehmen Nutzer zur Änderung des Passwortes auf. Der Bezahldienst PayPal ist nicht betroffen.

Zugriff auf 145 Millionen Kundendatensätze

Die Angreifer haben Zugänge von Ebay-Mitarbeiten genutzt, um persönliche Kundendaten des Auktionsportals abzugreifen. Dazu zählen Informationen wie Klarnamen, verschlüsselte Passwörter, Anschriften und E-Mail-Adressen sowie Geburtstage und Telefonnummern. Laut Ebay gibt es keine Anzeichen, dass Zahlungsdaten wie Kreditkarteninformationen betroffen sind. PayPal schließt aus, dass Kundeninformationen und Zahlungsdaten den Tätern in die Hände gefallen sind.

Ebay gibt an, dass die Hacker Zugriff auf 145 Millionen Datensätze hatten und “einen großen Teil” davon gestohlen haben. Die Ebay-Sprecherin Amanda Miller betonte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die betroffenen Passwörter verschlüsselt gespeichert sind, das Entschlüsseln sei mit erheblichem Aufwand verbunden. Das Unternehmen arbeitet mit den Sicherheitsexperten von FireEye zusammen, um den Fall zu analysieren.

Aufforderung zur Passwortänderung

Ebay fordert seine Kunden mit einer E-Mail zur Passwortänderung auf. Wer entgegen der allgemeinen Sicherheitswarnungen dasselbe Passwort für andere Dienste verwendet, sollte auch dort den Zugang ändern. Von Ebay gibt es keine Angabe, ob auch deutsche Nutzer betroffen sind. Rund 128 Millionen Personen nutzen die Plattform aktiv.

So ändern Sie Ihr Ebay-Passwort

Die Passwortänderung des Auktionsportals gestaltet sich nicht ganz einfach. In unserem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie nach dem Ebay-Hack Ihr Passwort ändern können.

Default player.


brightcove.createExperiences();

Update 22.05.2014: Wir haben die Nachricht aktualisiert mit Details zur Anzahl der Nutzerdaten und einer Videoanleitung zur Passwortänderung.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Passende Artikel

Quelle: PayPal | ebay | Reuters