Gameloft plant erstmals Spiele für Windows 8

Spielehersteller Gameloft wird erstmals auch Spiele für PCs mit Windows 8 veröffentlichen: Das auf mobile Plattformen spezialisierte Unternehmen hat die Entwicklung von 15 Blockbuster-Titeln für Windows 8 und das mobile Betriebssystem Windows Phone 8 angekündigt. Erstmals kann man beliebte Spiele wie Asphalt 8: Airborne oder Dungeon Hunter 4 damit auf einem Windows PC spielen.


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Die insgesamt 15 Spiele will Gameloft innerhalb der nächsten zwölf Monate für die Plattformen Windows 8 und Windows Phone 8 entwickeln. Laut Gameloft sollen Plattform übergreifende Spiele möglich sein. So kann man ein Spiel nicht nur auf einem Windows Phone 8 sondern auch auf einem PC mit Windows 8 spielen. Ob man Speicherstände zwischen den beiden Versionen übertragen kann, sagte Gameloft bislang nicht.

Viele Titel erst 2014

Neben Asphalt 8: Airborne und Dungeon Hunter 4 plant Gameloft für 2013 die Veröffentlichung von Ich – Einfach Unverbesserlich: Minion Rush, Total Conquest, Six Guns und UNO & Friends. Der Großteil der insgesamt 15 Titel folgt aber erst 2014.

Stronghold Crusader 2: Wie eine Burg in der Brandung

Stronghold Crusader 2 ist die Fortsetzung des gleichnamigen Echtzeitstrategie-Spiels aus dem Jahr 2002. Der Spieler muss eine Burg errichten, sie vor anstürmenden Armeen beschützen und die feindliche Basis zerstören. Man kann allein gegen den Computer spielen, gegen menschliche Gegner antreten oder sich mit Freunden gegen den Computer verbünden. Softonic erhielt auf der diesjährigen Gamescom einen ersten Einblick in eine frühe Vorab-Version.

Stronghold Crusader 2 wirkt wie eines von vielen Aufbau-Strategie-Spielen: Der Spieler errichtet sein Lager, sammelt an grünen Oasen Rohstoffe ein und baut inmitten der Wüste nach und nach immer bessere Gebäude. Schließlich gilt es, mit einer Armee die Siedlungen des Feindes zu zerstören.

Der Unterschied zu vielen sehr ähnlich gelagerten Strategiespielen ist Verzicht. Es gibt keine Magie, keine Priester, keine Drachen, Hexen oder dergleichen. Die Spielumgebung ist möglichst eng an das Mittelalter angelehnt und beschränkt sich auf Waffen, Truppen und Gebäude, die es so auch tatsächlich gegeben hat.

„Wie Stronghold Crusader, nur besser“

Im Gespräch mit Softonic hat Produzent Paul Harris hervorgehoben, dass Stronghold Crusader 2 im Kern dasselbe Spiel wie Stronghold Crusader geblieben ist. Es ist an den technischen Stand der Zeit angepasst und erhält neue Einheiten mit einer verbesserten Spielbalance.
Zu den Neuerungen zählen beispielsweise Bodentruppen, die nicht mehr mit ihren Waffen wie Schwertern oder Pfeilen an der feindlichen Burgmauer kratzen, sondern zur Spitzhacke greifen und so Stück für Stück die Mauer zerlegen.

Hinzu kommen mächtige Waffen, etwa ein Pfeilkatapult, das ein gewaltiges Bündel an Pfeilen auf den Feind niederprasseln lässt. In der gezeigten Vorab-Version war diese Waffe noch zu stark. Nur ein Schuss durchbrach eine dichte Feindlinie. Bis zur Fertigstellung will man die Zerstörungskraft aber noch anpassen.

Zu den neuen Einheiten zählt ein getarnter Saboteur, der sich ungesehen per Wurfhaken über feindliche Mauern schwingt und von innen das Burgtor öffnen kann – ein gewaltiger taktischer Vorteil für eine anstürmende Armee.

Ausgewogene Spielbalance für Angriff und Abwehr

Darüber hinaus gibt es für jede offensive Einheit eine passende Antwort. Im Vorgänger haben berittene Bogenschützen im feindlichen Lager verheerenden Schaden angerichtet, weil ihnen kaum eine Einheit folgen konnte. Solche Unausgewogenheiten sollen in Stronghold Crusader 2 nicht vorkommen. Dafür sorgt beispielsweise eine berittene Spurteinheit, die für kurze Zeit sehr schnell große Distanzen überwinden und schnelle Angreifer abfangen kann.

Strategen sind in Stronghold Crusader 2 gut beraten, zu offensiven Einheiten die passenden Verteidiger in der Hinterhand zu haben.

Skirmish-Modus

Neben der Offline-Kampagne können Burgherren im Skirmish-Modus gegen bis zu sieben andere Spieler antreten. Das können computergesteuerte Feinde oder menschliche Konkurrenten oder Mitstreiter sein. Computergelenkte Gegner haben ihre eigene Charakteristik. Manche treten aggressiver auf, andere sorgen für regen Handel und Rohstoffnachschub.

Der Spieler kann sich die Stärken und Schwächen der Computer-KI zunutze machen und sich per Diplomatie starke Kriegs- oder Handelspartner suchen. Die Computer-Gegner verfolgen allerdings ihre eigenen Ziele und sollen den Spieler auch hintergehen können.

Auszeichnungen für den erfolgreichen Burgbauer

Der Skirmish-Modus funktioniert nicht im heimischen Netzwerk per WLAN, sondern ausschließlich online über Steam. Ebenfalls über Steam kann man Kontakt zu anderen Spielern aufnehmen und Steam-Achievements sammeln.

3D-Grafik mit wenig Schnickschnack

Grafisch unterscheidet sich Stronghold Crusader vom Vorgänger vor allen Dingen durch die 3D-Ansicht. Man kann die Kamera drehen, ins Geschehen hinein- oder herauszoom. Wettereffekte haben sichtbare Auswirkungen auf das eigene Lager. Tornados verwandeln mit ihren runden Wirbeln geschwind ganze Gebäudezeilen in eine Trümmerlandschaft.

Trotz der 3D-Grafik errichtet man neue Gebäudezeilen oder Mauern über ein Raster in acht Richtungen. Eine beliebig drehbare Ausrichtung ist nicht vorgesehen. Allerdings kann man Mauern mit natürlichen Hindernissen wie Bergen verbinden.

Etwas grob wirken noch die Figuren. Auch die Gebäude kommen an Detailfülle zumindest in der gezeigten Vorab-Version nicht an aktuelle Stratgiespiele wie Company of Heroes oder Command & Conquer heran.

Ausblick: Traditionsreiches Strategiespiele für Burg- und Mittelalter-Fans

Stronghold Crusader 2 erfindet das Strategiespiel nicht neu, sondern bedient die treue Crusader-Fanbasis mit einem eng an den Vorgänger angelehnten Spiel. Behutsame Änderungen versprechen zusammen mit den neuen Einheiten in vertrauter Umgebung viele neue Spielstunden. Dazu dürfte besonders der Skirmish-Modus zählen.

Etwas grob wirkt die Grafik. Der Funktionsumfang ist nicht gewachsen. Gerade der Verzicht ist ein Tribut an Spielveteranen und belohnt die Kernspieler des Vorgängers mit einem puren Strategiespiel, das wie gehabt im Mittelalter spielt und dieser Umgebung die Treue hält.

Stronghold Crusader 2 erscheint voraussichtlich im März 2014, sofern die Entwickler grünes Licht geben.

Das ist neu: Beliebte E-Book-Software Calibre erreicht Version 1.0

Calibre hat nach sieben Jahren Version 1.0 erreicht. Mit dem Update verbessert sich unter anderem die Benutzeroberfläche der kostenlosen und beliebten E-Book-Verwaltung. Verbessert haben die Entwickler insbesondere Datenbank und Geschwindigkeit.


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Mit Calibre verwaltet man digitale Bücher in verschiedenen DRM-freien Formaten wie ePub oder die Amazon Kindle-Formate AZW, MOBI und KF8 und kopiert diese auf einen E-Book-Reader.

Das Update auf Version 1.0 bringt unter anderem eine verbesserte Datenbank-Verwaltung. Laut Entwickler hat man das Datenbank-Backend komplett neu programmiert. Die Startgeschwindigkeit von Calibre erhöht sich dadurch um den Faktor zwei bis drei.

Cover Grid: Ein schöner Überblick der eigenen E-Book-Bibliothek

Mit Cover Grid erhält Calibre zudem eine neue Übersichtsfunktion. Der Modus lässt sich in den Einstellungen unter Look & Feel aktivieren und zeigt die eigenen E-Books als Buch-Titelbilder an.

Die Suche nach Büchern vereinfacht die Verwaltungssoftware durch Virtuelle Bibliotheken. In diesen Bibliotheken sortiert der Nutzer Bücher nach bestimmten Kategorien, Autoren oder Tags.

Microsoft Word-Dateien kann man in Calibre 1.0 in das ePub- und AZW3-Format konvertieren.

Über 18 Millionen Installationen

Calibre hat mittlerweile eine umfangreiche Nutzerbasis. Seit August 2009 wurde Calibre laut Hersteller über 18 Millionen Mal installiert. 3,4 Millionen Anwender nutzen die Software mindestens alle zwei Monate.

Skype: Video-Anruf starten und beenden

In der letzten Folge unserer Tutorials haben wir gezeigt, wie man mit Skype das Mikrofon und die Webcam für einen Video-Chat richtig konfiguriert. Heute geht es darum, wie man über Skype einen Video-Anruf tätig.

1. Wählen Sie in der Kontaktliste die Person aus, die Sie anrufen möchten. Welche Kontakte gerade in Skype online sind erkennen Sie an der grünen Blase mit dem weißen Häkchen direkt neben dem Kontaktnamen.

2. Unter dem Bild der ausgewählten Kontaktperson befindet sich der Button für den Video-Chat. Mit einem Klick auf den Button starten Sie den Anruf.

3. Wenn die angerufene Person abhebt, erscheint in der Mitte der Skype-Benutzeroberfläche das Bild der angerufenen Person. Rechts oben wird darüber hinaus ein kleines Video-Fenster mit Ihrem Bild eingeblendet.

Wenn Sie Ihr Bild nicht sehen, gehen Sie mit der Maus auf das Fenster und wählen Sie in der am unteren Rand erscheinenden Leiste das Kamerasymbol aus, um Ihre Webcam zu aktivieren.

4. Um den Anruf wieder zu beenden, klicken Sie auf das rote Telefonsymbol.

5. Wenn Sie angerufen werden, hören Sie den Klingelton. Es erscheint auf Ihrem Bildschirm folgendes Fenster:

Klicken Sie auf Anruf mit Video antworten, um einen Video-Chat zu beginnen. Für ein normales Telefonat wählen Sie Anruf annehmen. Wenn Sie den Anruf ablehnen wollen, klicken Sie auf Anruf ablehnen.

Teil 1: Bei Skype anmelden

Teil 2: Skype – Webcam und Mikrofon richtig konfigurieren

Battlefield 4 startet mit 10 Mehrspieler-Karten

Battlefield 4 wird beim Marktstart bereits 10 Mehrspieler-Karten und sieben Spielmodi mitbringen. Dies gab Linnea Harrison vom Entwickler DICE im Rahmen der Gamescom bekannt.


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DICE und Electronic Arts kündigten auf der diesjährigen Gamescom bereits den Beginn der Beta-Phase für Anfang Oktober an. Zum Vergleich: Beim Marktstart von Battlefield 3 umfasste das Spiel neun Karten und fünf Spielmodi. Ob auch alle Karten, wie in Battlefield 3, alle Spiel-Modelle unterstützen ist bislang nicht klar.

Via: bf4central

Alles zur Gamescom 2013

Windows 8: So booten Sie direkt auf den Desktop

Wenn über Windows 8 Kritik geübt wird, handelt es sich meistens um das Kacheldesign der neuen Benutzeroberfläche. Hier erfahren Sie, wie Sie direkt nach dem Hochfahren zum traditionellen Windows-Desktop gelangen und dafür nicht einmal Ihr Passwort eingeben müssen.

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1. Login-Bildschirm und Passwortabfrage deaktivieren

Klicken Sie auf “Start” und geben Sie in das Suchfeld des Startmenüs netplwiz ein. Anschließen klicken Sie auf OK. Aus den angezeigten Suchergebnissen suchen Sie nun den Nutzer aus, für den Sie den traditionellen Desktop anlegen wollen.

Entfernen Sie anschließend den Haken bei Benutzer muss Nutzernamen und Passwort für diesen Computer eingeben und klicken Sie auf OK. Anschließend müssen Sie zur Bestätigung noch zweimal Ihr Passwort eingeben und zum Schluss wieder auf OK klicken.

Nach dem Neustart des PCs werden Sie nicht mehr nach dem Benutzernmen und Passwort gefragt. Allerdings verwendet der PC immer noch den Metro-Desktop.

2. Desktopansicht bei Systemstart aktivieren

Um den Desktop zu ändern, geben Sie im Suchfeld Aufgaben planen ein. Wählen Sie dann die gleichnamige Option aus den Suchergebnissen aus. In dem neuen Fenster klicken Sie Erstellen einer neuen Aufgabe an und geben der Aufgabe einen beliebigen Namen.

Anschließend wählen Sie die Registerkarte Trigger aus. Im Menü Aufgabe starten klicken Sie auf Neu und wählen dann Eröffnungssitzung. Mit OK bestätigen Sie Ihre Schritte.

Danach gehen Sie zur Registerkarte Aktionen, und wählen dort auch Neu. Unter dem Punkt Programm/Skript geben Sie “C: \ Windows \ explorer.exe” ein. Mit OK wird wieder bestätigt. Zum Schluss kontrollieren Sie, ob die neue Aufgabe auch in der Aufgabenliste aufgeführt wird.

Nach dem Neustart des Windows-8-PCs können Sie nun wählen, ob Sie über die Eingabe des Passworts wieder die Metro-Oberfläche benutzen wollen oder zum traditionellem Windows-Desktop wechseln möchten.

Die besten Windows Tipps auf einen Blick

Die Top-Themen: Tech-News im Video-Flash

Die wichtigsten Software-Nachrichten der Woche komprimiert in einer Minute: In der Softonic Minute präsentieren wir in dieser Woche GTA V, Google Maps, Instagram, Sims 4 und YouTube.

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Das wichtigste in dieser Woche:

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F1 2013: Saison-Update und bissige Renn-Oldtimer

F1 2013 unterscheidet sich grundlegend von den Vorgängern der Rennsimulations-Serie. Statt nur Fahrer- und Streckenpflege zu betreiben, erweitert der Hersteller das Spiel um einen Classic-Modus mit betagten Rennboliden, Fahrerlegenden und historischen Rennkursen. Auf der Gamescom konnte ich mir einen Eindruck vom Spiel verschaffen und habe ordentlich Gummi gelassen – mehr als mir lieb war.

Fortsetzungen erfolgreicher Spiele sind für Publisher eine sichere Bank, doch nicht immer erhalten die Spieler für die neue Version auch einen angemessenen Gegenwert. Bei F1 2013 ist das etwas anderes. Das Spiel bringt zum einen das, was man erwartet: eine aktuelle Rennsaison mit Fahrern, Autos und Strecken auf dem Stand der Zeit. Zum anderen darf man sich an historischen Rennen versuchen.

F1 2013. Bild: Codemasters

Rennen zwischen Klassik und Moderne

Gleich vorweg: Der Classic-Modus ist eher was für den fortgeschrittenen Fahrer. Leicht übermütig habe ich mich an das Steuer eines F1-87/88C aus dem Jahr 1988 gesetzt – und gleich in der ersten Kurve eine Pirouette gedreht. Die alte Karre ist so giftig, reagiert so sensibel auf die kleinsten Steuer- und Lenkbewegungen, dass man sich schon zusammenreißen muss, um auch das Ziel zu erreichen.

Nach diversen Ausflügen durch das Kiesbett habe ich direkt in einen neuen Flitzer gewechselt, einen Ferrari der aktuellen Saison. Im Vergleich zum Oldtimer erwies sich die Wahl als Wohltat. Wie auf Schienen zieht das Gefährt um die Kurven und schmeichelt das geplagte Racer-Herz mit einem Podestplatz.

F1 2013 Ferrari. Bild: Codemasters

Neuheiten in F1 2013

Zu den wichtigsten Neuerungen an F1 2013 zählt besagter Classic-Modus. Neben dem bereits erwähnten Ferrari F1-87/88C kann man etwa den Williams FW 07B von 1980, den Team Lotus 98T (1986), einen Williams FW12 (1988) oder den Team Lotus 100T (1988) fahren. An historischen Strecken bringt F1 2013 Imola und Estoril in ihren klassischen Ausführungen mit.

Auch bei den Fahrern stehen namhafte Rennlegenden wie Michael Schumacher, Gerhard Berger, Alain Prost, Mario Andretti, Mika Häkkinen, Nigel Mansell oder Damon Hill zur Wahl. In Szenarios kann man einige besonders berühmte Rennabschnitte der 80er und 90er Jahre nachspielen. Man beginnt im Szenario inmitten eines besonders heißen Rennabschnitts, etwa nach einem turbulenten Verlauf während eines Regenrennens.

F1 2013. Bild: Codemasters

Darüber hinaus verspricht der Hersteller eine generalüberholte künstliche Intelligenz. Computergesteuerte Fahrer sollen nun aggressiver überholen. In langen Rennen erweist sich eine Speicherfunktion als nützliches Hilfsmittel für diejenigen, die am liebsten komplette Grand-Prix-Rennen nachspielen.

Schließlich soll auch das Penalty-System überholt worden sein, Fahrer also genauer für Fehlverhalten bestraft werden. Im Test der Vorabversion konnte ich davon allerdings noch wenig feststellen. Während die Streckenposten gelbe Flaggen schwenkten und ein klares Überholverbot galt, zogen Fahrer an mir vorbei und wurden für diesen klaren Regelverstoß nicht zur Rechenschaft gezogen.

Regen als Augenschmaus

Die Spielgrafik hat mir persönlich gut gefallen. Dazu tragen Details wie die gut gestalteten Techniker in der Boxengasse bei. Besonders gefällt der Regen, der die Fahrbahn mit einer schimmernd-glitzernden Schicht überzieht. Auch die Gischt spritzt dem Fahrer entgegen, dass es eine Freude ist.

F1 2013 Boxengasse. Bild: Codemasters

Fazit: Großes Formel-1-Fest für Jung und Alt

F1 2013 ist mehr als der Namen vermuten lässt. Der Classic-Modus ist ein echter Mehrwert und der Ansatz hat noch viel Potenzial für weitere Inhalte. Die werden sicher auch folgen – als kostenpflichtiger Download-Content oder in F1 2014.

Anpassen könnte der Hersteller meines Erachtens bis zur Fertigstellung noch die Fahrhilfen für den Classic-Modus, damit auch weniger begabte Piloten ohne großen Frust ihren Idolen nacheifern können.

F1 2013 erscheint am 4. Oktober 2013 für PC, Playstation 3 und Xbox 360.

Alles zur Gamescom 2013

Elder Scrolls Online: Action-RPG mit hunderten Spielern

Elder Scrolls Online ist das neue Massively Multiplayer Online Role Playing Game (MMORPG) der Skyrim-Schmiede Bethesda. Besonders an dem Spiel sind die flüssigen, actionbetonten Echtzeitkämpfe in der offenen Fantasy-Welt und die Multiplattform-Umsetzung für PC, Playstation 4 und Xbox One. Ich habe die Beta-Version auf der Gamescom 2013 ausprobiert.

Zu Beginn gleicht Elder Scrolls Online den meisten Rollenspielen: Man baut sich seinen Charakter zusammen. Das fängt bei der Statur an und hört bei Geschlecht, Klasse und Rasse auf. Anschließend nimmt man Aufträge an. Wie in Skyrim leitet den Spieler ein Wegpunkt-System zum nächsten Schlüsselpunkt der Quest in der offenen, frei begehbaren Welt.

Der Weg ist das Ziel

In der Anfangsphase fällt mir auf, dass der Weg das Schwierigste an einer Quest sein kann. Da sieht man sein Ziel vor Augen und erreicht es doch nicht, weil eine Steilwand ein unüberwindbares Hindernis darstellt. Erst ein Umweg offenbart den wenig offensichtlichen Zugang auf die höher gelegenen Bereiche.

Echtzeit-Kämpfe

Unterwegs kann man sich mit ersten kleinen Gegnern wie Wölfen, Skeletten oder Bären messen. Die Kämpfe funktionieren wie in Skyrim: Man richtet mit der Maus die Kamera aus und startet mit der Maustaste einen Angriff. Ein langer Tastendruck startet einen langsamen, aber besonders wuchtigen Angriff. Über Ziffertasten kann man Spezialfähigkeiten einsetzen und beispielsweise magische Attacken entfesseln. Das verbraucht Mana, die sich im Lauf der Zeit wieder füllt. Alternativ kann man auch Manatränke schlürfen. Dasselbe gilt für erlittene Wunden: Mit der Zeit füllt sich die Lebensenergie wieder.

Das Kampfsystem ist ebenso leicht zugänglich wie in Skyrim. Man muss im Gegensatz zu Final Fantasy XIV – A Realm Reborn keine Gegner markieren, sondern haut einfach zu. Kommen Mitspieler zu Hilfe, nimmt man gemeinsam stärkere Feinde in die Zange. In der getesteten Beta-Version zeigt sich, dass die Aufmerksamkeit der Gegner rasch von einem angreifenden menschlichen Spieler auf den nächsten wechselt. Das erscheint nicht immer clever, gibt den Spielern aber taktische Vorteile.

Waffen und Rüstung verbessern

Besiegte Gegner lassen Geld und mitunter Waffen oder Rüstungsteile fallen. Über das Inventar greift der Spieler in den Rucksack seines Helden und rüstet diesen mit besseren Gegenstände aus. Wie in Skyrim verbessert man Waffen und Rüstungen durch den Gebrauch: Je mehr man das Schwert schwingt, desto besser wird die Spielfigur mit genau diesem Waffentyp. Dasselbe gilt für Rüstungen, die man durch eingesteckte Hiebe trainiert.

Neben dem Haupt-Handlungsstrang kann man jederzeit Nebenaufgaben annehmen, indem man mit Personen spricht. Man erkundet nicht nur die offene Welt mit ihren Wald-und Hügellandschaften, sondern auch Höhlen und Dungeons. Mein erster Ausflug an einen solchen Ort erweist sich als recht kurz: Zwei Gegner bewachen einen Schatz und sind mit der Hilfe von Mitspielern rasch besiegt.

Solide Technik

Grafisch wirkt Elder Scrolls Online in der angespielten Beta-Version solide. Die Umgebung ist hinreichend detailgetreu. Nur die Spielfiguren wirken etwas flach. Gesichter weisen kaum Details und Tiefe auf.

Spielwelt und Figuren entsprechen westlichen Gepflogenheiten: Die Grafik ist etwas fahl, die Figuren wirken schmutzig, kantig und weit weniger herausgeputzt als in typischen japanischen Rollenspielen. Auch die Animationen sind nicht so ausgefeilt wie etwa in Final Fantasy XIV – A Realm Reborn.

Fazit: Actionreich, aber zu einfaches Kampfsystem

Persönlich sagen mir die Echtzeitkämpfe in Elder Scrolls Online sehr zu. Das Spiel fühlt sich sehr dynamisch, actionreich an – im Grunde wie Skyrim mit Freunden. Zumindest ist das die Absicht der Entwickler. Während des Testspiels hatte ich nicht den Eindruck, dass ein Team wirklich nötig ist. Das sollte man nicht überbewerten. Dasselbe gilt für die Anfangsphase der meisten MMOs – jene Spielphase, in der man sich mit Waffen, Ausrüstung, Umgebung und Kampf vertraut macht.

Allerdings ist das Echtzeit-Kampfsystem auch eine Gefahr: Es ist zu einfach.Immer dieselben Hiebe mit der linken Maustaste aus, gefolgt von einige Spezialattacken führen zum schnellen Erfolg. Im Gegensatz zu Skyrim sind die Kommandos so stark vereinfacht, dass sich auf Dauer Langeweile einstellen kann.

Langeweile abwenden können abwechslungsreiche Spielorte und spannende Dungeons – letzteres war aber gerade nicht Skyrims Stärke mit den vielen sehr ähnlich gestalteten Verliesen. Ob Elder Scrolls Online hier mehr bieten wird, lässt sich in diesem kurzen Test nicht beurteilen.

Insgesamt gefällt mir, was ich gesehen habe, trotz der offenen Fragen. Abwechslung und Spannung in Gruppenkämpfen sind die offenen Schlüsselfragen, die sich erst beantworten lassen, wenn das Spiel erscheint.

Elder Scrolls Online erscheint 2014 für PC, Playstation 4 und Xbox One. Das Spiel setzt ein monatliches Abonnement voraus.

Alles zur Gamescom 2013

Das muss auf den Rechner – Aktuelle Software-Tipps 249

Freemore Video to Android Converter bringt Filme auf Android-Smartphones. Die kostenlose Software konvertiert Clips mit Hilfe von Profilen in das richtige Format für den kleinen Bildschirm. Freemore Video to Android Converter wandelt Videos nicht nur für Android-Geräte um: Das Windows-Programm bringt auch Voreinstellungen für BlackBerry, iPhone, iPod, iPad, AppleTV und PSP mit.

Glary Utilities sorgt für Ordnung auf dem PC. Mit der Freeware räumt man in wenigen Schritten seinen Rechner auf, entfernt ungültige Programmverknüpfungen sowie temporäre Dateien und sorgt für Ordnung in der Systemdatenbank Windows Registry. Darüber hinaus löscht Glary Utilities Dokumente auf sichere Weise und verschlüsselt Dateien. Ein kostenloses Rundum-Sorglos-Paket.

Handfest zur Sache geht es in Guacamelee! Gold. Als mexikanischer Wrestler sucht man in dem humorvollen Spiel im Lucha Libre sein Glück. Das von der XBox 360 bekannte Indie-Game ist nun für den PC erhältlich und bietet neben der witzigen Story eine exzellente Grafik, tollen Sound sowie eine umfangreiche Auswahl an Kostümen für den mutigen Kämpfer.

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