VLC media player für Windows 8.1 erscheint am 10. März 2014

Windows 8 Anwender müssen nicht mehr lange auf den VLC media player warten. Die Entwickler von VideoLAN haben bekannt gegeben, die Anwendung am 10. März dieses Jahres im Windows Store zu veröffentlichen.

Ende 2013 hatte das Entwickler-Team die Version für Windows 8 für die kommenden Wochen angekündigt. Das Projekt finanzierte sich durch eine erfolgreiche Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

VLC Windows 8 Startbildschirm

Die Anwendung ist für Windows 8 bisher nur in der Desktop-Version verfügbar, nicht im Kachel-Design von Windows. Dadurch konnten Tablet-Nutzer mit Windows RT den VLC media player bisher nicht nutzen.

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Quelle: VideoLAN auf Twitter

Avira Premium-Funktionen kostenlos, Microsoft Security Essentials warnt vor Windows XP, VLC für Windows 8.1

Avira bietet Premium-Funktionen seiner Sicherheitssoftware für Windows und Mac kostenlos an, Microsoft Security Essentials warnt vor Windows XP, und der VLC Medienplayer für Windows 8.1 erscheint am 10. März 2014 – der Nachrichtenüberblick.
  • Avira erweitert seine Sicherheitsoftware und bietet Premium-Funktionen kostenlos an: Nutzer der Versionen für Windows und Mac von Avira erhalten Zugriff auf die Avira Protection Cloud. Dieser Dienst war bisher kostenpflichtig.
  • Microsoft kündigt DirectX 12 an: Microsoft will auf der Game Developer’s Conference am 20.03. 2014 die neue Ausgabe von DirectX vorstellen. Mithilfe der Plattform können Spieleentwickler die volle Leistung aus der entsprechenden Hardware herausholen.
  • VLC für Windows 8.1 erscheint am 10. März 2014: Nutzer von Windows 8 müssen nicht länger auf den beliebten Medienplayer VLC warten. Die Entwickler haben die Veröffentlichung für den kommenden Montag angekündigt.
  • Mozilla entwickelt eine eigene JPEG-Komprimierung für schnellere Ladezeiten: Das Internet ist voll von Bildern. Um JPEG-Bilder noch schneller laden zu können, entwickelt Mozilla ein erweitertes Komprimierungsverfahren.
  • WeTransfer jetzt als App für iOS: WeTransfer ist ein Dienst zum Verschicken von Dateien. Mit einer eigenen App für iOS können Nutzer jetzt Daten bis zu 10 Gigybyte kostenlos versenden.
  • CloudSix ist die erste Dropbox-App für Windows Phone: Die Anwendung CloudSix bietet volle Dropbox-Funktionalität für Windows Phone. Bisher hat Dropbox selbst noch keine eigene App für die Plattform veröffentlicht.

Updates

Spiele

  • South Park-Spiel wegen Hakenkreuzen gestoppt: Das Spiel zur TV-Serie wurde in der europäischen Version bereits zensiert. Jetzt muss Ubisoft die Auslieferung in Deutschland und Österreich wegen verbotenen Symbolen stoppen. Der für heute geplante Verkaufsstart wird auf unbestimmte Zeit verschoben.
  • Titanfall und Titanfall Arcade: Titanfall erscheint in Europa am 13. März 2014. Publisher EA hat bereits drei Erweiterungen angekündigt, die im Laufe des Jahres erscheinen sollen. Fans können sich schon jetzt mit Titanfall Arcade an Minispielen rund um die Kampfmaschinen aus dem Game versuchen.
  • Farmville als eigenständige App für Smartphones und Tablets: Farmville kehrt zurück. Publisher Zynga will das erfolgreiche Facebook-Spiel für mobile Geräte herausbringen und an den anfänglichen Erfolg anknüpfen.

Avira erweitert seine Sicherheitsoftware und bietet Premium-Funktionen kostenlos an

Der Software-Hersteller Avira hat heute eine Erweiterung seiner kostenlosen Sicherheitssoftware angekündigt. Nutzer von Avira Free Antivirus für Windows und Avira Free Mac Security erhalten in Kürze Zugriff auf die Avira Protection Cloud. Dieser Dienst zur Erweiterung der Sicherheit stand bisher nur als kostenpflichtige Premium-Optionen zur Verfügung.

Avira Free Antivirus für Windows

Avira entfernt in der Windows-Version der Antivirus-Lösung die Popup-Werbung, auch als Benachrichtigungen bekannt. Ebenso fallen die Browser-Toolbars weg. Dafür gibt es jetzt Avira Browser Safety für mehr Sicherheit beim Surfen: Die Software warnt vor dem Besuch von bösartigen Internetseiten. Außerdem erhalten Nutzer Zugang zur Avira Protection Cloud. Dieser Cloud-basierte Dienst bietet zusätzliche Sicherheit durch erweiterte Erkennung von Schadsoftware. Dadurch sollen Anwender auch vor noch unbekannten Schwachstellen besser geschützt sein.

Avira Free Mac Security

Mac-Anwender bekommen in der neuen Version ein Management der Quarantäne sowie eine optimierte Interaktion mit der Backup-Anwendung Time Machine. Auch Mac-Nutzer erhalten Zugang zur Avira Protection Cloud.

Avira Protection Cloud

Die Avira Protection Cloud überprüft neue und noch unbekannte Software, um die Viren-Datenbank konstant zu erweitern. Auf diese Weise ist das System auch zwischen Softwareaktualisierungen auf dem neuesten Stand. Der Dienst stand bisher nur Premium-Nutzern zur Verfügung. Allen Anwendern der kostenlosen Avira-Versionen erhalten innerhalb der nächsten drei Monate Zugang.

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Avira Free Android Security für Andriod herunterladen

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Quelle: Avira

FarmVille kehrt als eigenstände App für Smartphones und Tablets zurück

FarmVille kehrt zurück. Publisher Zynga hat den zweiten Teil des erfolgreichen Facebook-Spiels als eigenständige App für Smartphone und Tablets angekündigt. Auch bei FarmVille 2: Country Escape wird der Spieler zum Landwirt. Das Spiel bietet 3D-Grafik und eine für Touchscreens angepasste Steuerung mit speziellen Gesten. Neben der klassischen Farm soll es auch ein Weingut, eine Mine und einen Flughafen geben.

Zynga versucht damit, an den anfänglichen Erfolg anzuknüpfen und bringt seine drei Top-Titel als Neuauflagen für mobile Geräte heraus. FarmVille, Zynga Poker und Words with Friends erhalten jeweils neue Funktionen. FarmVille wird dabei zum ersten Mal als eigenständiges Spiel außerhalb von Facebook verfügbar sein. Bisher gab es nur FarmVille-Apps als Hilfe, um sich ab und zu auch ohne Facebook um die Felder kümmern zu können.

FarmVille 2: Country Escape

Zynga scheint erkannt zu haben, dass Spiele wie Candy Crush Saga oder auch Clash of Clans Facebook nutzen, um ihre Bekanntheit zu steigern, letzlich aber mit eigenen Apps ihren jetzigen Status erreicht haben. Ob das Umdenken Zynga zum Erfolg vergangener Tage verhelfen kann, bleibt abzuwarten.

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Quelle: TechCrunch

Gerücht: iOS 7.1 erscheint noch vor dem 12. März

Bisher wurde der 15. März 2014 als Termin für die Veröffentlichung von iOS 7.1 gehandelt. Einem neuen Gerücht zufolge soll die neue Version sogar noch vor dem 12. März erscheinen.

Das Datum ist nicht zufällig: An diesem Tag startet in den USA das erste iTunes-Festival, das Apple auf der SXSW-Konferenz in Austin ausrichtet. Mit einer eigenen iOS-App will Apple das Festival auf mobile Geräte bringen.

Der Blogger John Gruber will aus verlässlicher Quelle erfahren haben, dass diese App zum iTunes-Festival die neue Version von Apples mobilem Betriebssystem erfordert. Das würde zumindest erklären, warum die Anwendung bisher noch nicht erschienen ist.

Die neue iOS-Version 7.1 bringt neben kleineren Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen auch Änderungen an der Benutzeroberfläche. Eine Beta-Version für Entwickler hat schon eine Vorschau auf die Neuerungen gegeben.

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Quelle: John Gruber / Daring Fireball

Was ist eigentlich Threema? 11 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Facebook hat vor wenigen Wochen WhatsApp gekauft. Seitdem reden viele von der sicheren Messenger-Alternative Threema. Aber was ist Threema eigentlich? Und lohnt sich der Kauf der Messaging-App? Wir haben zehn spannende Fragen und Antworten zusammengetragen.

1. Was ist Threema?

Threema ist eine Messaging-App für Android- und iOS-Geräte. Mit der App verschickt man per Datenverbindung Chat-Nachrichten, Fotos, Videos oder den eigenen Standort.

2. Wieviele Nutzer hat Threema?

Laut Sueddeutsche.de hatte Threema am 21. Februar 2014 mindestens 400.000 Nutzer, davon die meisten in Deutschland. Seitdem dürften einige dazugekommen sein: Allein im Google Play Store liegen die Downloadzahlen zwischen 500.000 und 1.000.000. Außerdem rangiert die App zur Zeit in allen deutschsprachigen Ländern auf Platz eins der Bezahl-Apps im Play Store.

Quellen: Appannie.com, Sueddeutsche.de

3. Ist Threema kostenlos?

Nein. Derzeit kostet die App für Android-Geräte 1,60 Euro und für iPhones und iPads 1,79 Euro. Die Gebühr wird allerdings nur einmal fällig und nicht, wie bei WhatsApp, jedes Jahr neu.

Wer die App Stores nicht nutzen will, kann Threema auch direkt beim Entwickler kaufen.

4. Ist Threema kompliziert?

Wie unser Testbericht zeigt, braucht man für Threema eine kurze Eingewöhnungszeit. Danach benutzt man die App aber ohne Mühe. Bei Unsicherheiten helfen unsere Schritt-für-Schritt Anleitungen: Threema installieren – so nutzt man die WhatsApp-Alternative und So findet und fügt man neue Kontakte hinzu.

5. Ist Threema sicherer als WhatsApp?

Nach einem Test der Stiftung Warentest ist Threema die einzige von fünf Messenger-Apps, die als unkritisch bewertet werden kann. Laut Entwickler nutzt die App asymmetrische Krytografie und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung direkt auf den beteiligten Geräten.

Die Nachrichten können nicht einmal vom Betreiber selbst gelesen werden. Adressbuch, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer müssen nicht mit der App geteilt werden. Außerdem befinden sich laut Entwickler alle Server in der Schweiz und nicht in den USA.

WhatsApp hingegen nutzt keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, überträgt Adressbuch-Einträge und Telefonnummer und sendet Daten unverschlüsselt.

Quelle: Stiftung Warentest

6. Was bedeuten die Punkte neben dem Kontakt?

10 gute Fragen und Antworten zu Threema Threema verschlüsselt jede Verbindung zwischen Kontakten. Die App kann aber nicht sicherstellen, dass der Nutzer am anderen Ende auch wirklich der Bekannte ist und nicht ein Betrüger, der das nur vorgibt. Deshalb wird der Kontakt mit einem roten Punkt markiert.

10 gute Fragen und Antworten zu Threema Zwei gelbe Punkte gibt es, wenn der Kontakt mit einer Handynummer oder E-Mail-Adresse im Adressbuch übereinstimmt. In diesem Fall kann man relativ sicher sein, dass es sich tatsächlich um den Bekannten handelt.

10 gute Fragen und Antworten zu Threema Als sicher stuft Threema Kontakte ein, die man persönlich hinzugefügt hat. Dazu hält man den QR-Scanner in Threema über den QR-Code auf dem Handy des Kontakts.

7. Gibt es in Threema Gruppenchats?

Threema erlaubt Gruppenchats mit bis zu 20 Teilnehmern. Wie man Gruppenchats startet, zeigt unser Tutorial: So startet man Gruppenchats.

8. Welche Smileys gibt es bei Threema?

Threema bietet unzählige Smileys von Katzen, Affen, Herzen, Raketen und Blumen bis hin zu Fahnen und allerlei Gegenständen. Die Auswahl umfasst insgesamt 764 Emoticons. Eine Übersicht gibt unser Artikel Threema: Alle Smileys der WhatsApp-Alternative.

9. Gibt es Threema auch für Windows Phone?

Nein. Threema gibt es derzeit nicht für Windows Phone, Blackberry oder Symbian. Laut Entwickler bestehen dazu auch keine konkreten Pläne.

10. Wieso heißt Threema Threema?

Threema hieß ursprünglich End-to-End Encrypting Messaging Application, abgekürzt EEEMA. Daraus machten die Entwickler dann Threema.

11. Wurde Threema an Google verkauft?

Nein. Die Meldung war ein Scherz des Satire-Magazins Der Postillon.

Quelle, soweit nicht anders angegeben, Threema FAQ.

Download Threema

Cryptocat: Verschlüsselter Messenger-Dienst jetzt als iOS-App

Cryptocat ist ein kostenloser Messenger-Dienst, der über ein Browser-Plugin verschlüsselte Chats bietet. Die Besonderheit von Cryptocat ist, dass kein Nutzername oder Konto erforderlich ist. Jetzt ist Cryptocat auch als iPhone-App erhältlich, eine Android-Version ist bereits in Arbeit.

Die Entwickler wollen mit Cryptocat eine Alternative zu etablierten Messenger-Anbietern wie Facebook, Skype oder WhatsApp bieten. Anders als bei vorhandenen Apps müssen sich Cryptocat-Nutzer nicht anmelden. Mit einem einmaligen Wegwerf-Benutzernamen kommen Anwender ins Gespräch. Dadurch gibt es keine Kontaktlisten, keine Gesprächsverläufe und keine Aktivitäten, die ausgespäht werden könnten. Das Angebot spricht nach eigener Aussage alle an, die Wert auf Privatsphäre und Datenschutz legen.

Cryptocat iPhone-App

Sowohl bei der iPhone-App als auch beim Browser-Plugin erfolgt die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung direkt auf dem Gerät. Somit können die Gespräche nicht einmal vom Hersteller mitgelesen werden.

Cryptocat kann sowohl Konversationen mit zwei Teilnehmern als auch Gruppenchats verschlüsseln. Die Entwickler arbeiten an der Verbesserung des Verschlüsselungsprotokolls für Gruppenchats und wollen das System auch auf anderen Plattformen anbieten. Eine Android-Version von Cryptocat soll als nächstes folgen.

Download

Cryptocat für iPhone herunterladen

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Fünf WhatsApp-Alternativen: Das können Viber, LINE, Kik und Co.

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Tipps & Tricks: Alles rund um WhatsApp

Quelle / Bild: Cryptocat Blog

Datenvolumen auf dem Handy: Wie viel verbrauchen WhatsApp, Skype und Co?

Welche Datenmenge verbrauchen wir, um ein Foto mit WhatsApp zu verschicken? Und für einen Videoanruf mit WeChat? Oder ein Telefonat mit Viber?

Hier zeigen wir in einer Übersicht die Verbrauchsdaten der beliebtesten Instant-Messaging-und VoIP-Apps: WhatsApp, Viber, Skype, LINE, Facebook Messenger und WeChat.

Viele von uns haben Internet-Tarife für das Smartphone mit monatlichen Daten-Limits. Wenn man nicht über WLAN verbunden ist,  ist es wichtig zu wissen, wie viel Datenvolumen diese Apps verbrauchen.

Deshalb haben wir uns die sechs beliebtesten Apps für Chat sowie Telefon- und Video- Anrufe angeschaut und gemessen, wie viel Datenmenge die Apps verbrauchen und welche der Apps günstigste ist.

So haben wir den Verbrauch ermittelt

Für den Test verwendeten wir ein Android-Smartphone Galaxy S mit Android 4.3 Betriebssystem.

Um den genauen Daten-Verbrauch eines jeden Vorgangs für jedes Programm zu berechnen, haben wir den gesamten ein- und ausgehenden Datenverkehr außer den Daten der getesteten App blockiert. Dazu verwendeten wir eine Firewall für Android, die kein Rooting erfordert: Mobiwol No Root Firewall.

Screenshot firewall

Wir haben zudem nur die Verbrauchsdaten der App berücksichtigt, wenn sie im Vordergrund war. Damit haben Hintergrundaufgaben keinen Einfluss auf die gesammelten Daten.

Um den Datenverbrauch der verschiedenen Operationen zu ermitteln, haben wir standardisierte Daten verwendet: immer den gleichen Text von 200 Zeichen inklusive Leerzeichen für Nachrichten, das gleiche Foto von 75 KB Größe für das Senden und Empfangen von Bildern, 60 Sekunden für Anrufe und 30 Sekunden für den Video-Chat.

Und das hat unsere Erhebung ergeben:

WhatsApp

  • Nachricht senden: 0,94 KB
  • Nachricht empfangen: 1,88 KB
  • Foto senden: 86,85 KB
  • Foto empfangen: 84,15 KB
  • Position senden: 485,56 KB
  • Position empfangen: 20 KB

WhatsApp logo

Um Nachrichten zu senden und zu empfangen, erweist sich WhatsApp (Download für Android/iOS/Windows Phone) im Durchschnitt als günstige Möglichkeit. Auch das Senden und Empfangen von Fotos funktioniert gut, die Bilder behalten ihre Qualität, beim Senden der Position liegt WhatsApp leicht unter dem Schnitt des Testfelds. Kurz gesagt, WhatsApp wird seinem guten Ruf gerecht. Es bietet zwar weniger Funktionen als andere Wettbewerber, hält sich beim Datenverbrauch allerdings zurück.

Unser Rat – Gut geeignet für jedermann, besonders aber für Viel-Chatter.

LINE

  • Nachricht senden: 8,96 KB
  • Nachricht empfangen: 9,21 KB
  • Sticker senden: 6,00 KB
  • Sticker empfangen: 5 KB
  • Foto senden: 61 KB
  • Foto empfangen: 56 KB [*]
  • Audioanruf: 374 KB

LINE-app

LINE ist unter allen getesteten Anwendungen diejenige, die immer ein Quäntchen mehr verbraucht als die anderen. Die App bietet viele Features. Wenn man eine Schwäche für Sticker und Emoticons hat, ist dieses Produkt sehr attraktiv. Denn für den Austausch dieser lustigen Sticker benötigt man viel weniger Datenverkehr als bei der Konkurrenz. Das Senden einer Nachricht hingegen verbraucht eine unzumutbare Datenmenge.

Das Senden und Empfangen von Fotos fällt mit LINE (Download für Android/iOS/Windows Phone) komfortabel aus. Doch wir haben festgestellt, dass die App Bilder sehr stark komprimiert und das Ergebnis ist fragwürdig.

Sprachanrufe verbrauchen wenig, aber die Qualität überzeugt nicht.

Unser Rat – Für diejenigen geeignet, die vor allem Sticker und Emoticons versenden.

[*]: Das Foto, das wir benutzt haben, um den Verbrauch von Senden von Daten zu berechnen war das gleiche wie für die anderen Test-Apps. Doch LINE komprimiert Bilder sehr stark. Das erkennt man daran, dass die Menge der gesendeten Daten geringer ist als beim Originalbild.

Viber

  • Nachricht senden: 1,66 KB
  • Nachricht empfangen: 1,58 KB
  • Foto senden: 256,69 KB
  • Foto empfangen: 196 KB
  • Audio-Anruf: 553,32 KB
  • Großen Sticker senden: 10 KB
  • Großen Sticker empfangen: 70 KB
  • Doodle senden: 44,12 KB
  • Doodle empfangen: 47 KB
  • Geo-Position senden: 696,32 KB
  • Geo-Position empfangen: 10,24 KB

viber-iconViber hat über die Jahre hinweg  immer mehr an Funktionen hinzugewonnen und erweist sich heute als herausragendes Kommunikationstool.

Für Nachrichten erweist sich Viber (Download für Android/iOS/Windows Phone) als überaus wirtschaftlich in puncto Datenverbrauch. Anders sieht es hingegen bei Fotos und bei der Geolokalisation aus, die eher verbrauchsintensiv ausfallen.

Die Verbrauchsdaten für Telefongespräche liegen im Durchschnitt der anderen Wettbewerber.

Unser Rat – Wer in der Hauptsache Nachrichten verschickt und telefoniert, ist mit Viber bestens bedient.

Facebook Messenger

  • Nachricht senden (mit Geolokalisation): 36,36 KB
  • Nachricht empfangen (mit Geolokalisation): 29,61 KB
  • Like-Sticker versenden: 12,46 KB
  • Like-Sticker empfangen: 11 KB
  • Großen Sticker versenden: 555 KB
  • Großen Sticker empfangen: 12 KB
  • Foto senden: 29 KB
  • Foto empfangen: 135,28 KB

facebook-messenger-iconAuch bei Facebook Messenger (Download für Android/iOS/Windows Phone) ist das Versenden von Nachrichten enorm datenintensiv. Ohne Geolokalisation sinkt der Bedarf auf 10 KB, was immer noch viel ist. Das Versenden von Stickern gestaltet sich hingegen günstig.

Es zeigen sich große Unterschiede zwischen dem Senden und Empfangen von Bildern. Das Senden bedarf wenig Datenverkehr, das Empfangen benötigt jedoch das Vierfache.

Unser Rat – Diese App eignet sich wegen ihres enormen Datenverbrauchs vor allem für Nutzer, die in der Hauptsache über ein WLAN surfen.

WeChat

  • Nachricht senden: 3,95 KB
  • Nachricht empfangen: 1,43 KB
  • Foto senden: 120 KB
  • Foto empfangen: 150 KB
  • Videoanruf: 1,66 MB
  • Audioanruf: 593,92 KB
  • Position senden: 178 KB
  • Position empfangen: 3 KB

WeChat logoDer Datenkonsum in WeChat (Download für Android/iOS/Windows Phone) bei Nachrichten im Mittelfeld. Fotos tauscht WeChat mit erstaunlich hoher Qualität aus. Im Mittelfeld hingegen liegen Audio- und Videoanrufe. Das Mitteilen einer Position ist hingegen recht genügsam.

Unser Rat – WeChat bietet viele Funktionen bei moderatem Datenkonsum, auch wenn die Qualität nicht immer ideal ist. Es eignet sich für alle, die auf Multimedia stehen und deren Datenvolumen keine zu engen Grenzen steckt.

Skype

  • Nachricht senden: 66 KB
  • Nachricht empfangen: 20 KB
  • Videoanruf: 573 KB
  • Audioanruf: 798,72 KB
  • Foto senden: 194,84 KB
  • Foto empfangen: 194,56 KB

Skype logoSkype verbraucht im Test enorme Datenmengen, um Text-Nachrichten und Fotos auszutauschen. Auch bei Audioanrufen zeigt sich Skype nicht gerade sparsam. Doch die App brilliert in Sachen Videoanrufe – wenn im Tarif VoiP-Verbindungen erlaubt sind. Hier bietet Skype gegenüber seinen Wettbewerbern die mit Abstand beste Qualität.

Unser Rat – Für alle Videochatter, egal ob privat oder für die Arbeit.

Im Zweifel…

Wie zu erwarten war, bietet jede der getesteten Apps ihre Vor- und Nachteile. WhatsApp trumpft bei Nachrichten, Chat und Fotos, Viber bei Audioanrufen, Skype in Sachen Videochat, Line bei Stickern und Emoticons und WeChat für Geolokalisation. Facebook Messenger taugt für alles oder nichts.

Die beste Lösung dürfte also eine Kombination aus verschiedenen Apps sein. Als ideal betrachten wir Viber, kombiniert mit Skype für die Videotelefonie.

Wenig sinnvoll erscheint uns indes der Facebook Messenger. Die App ist allenfalls für all diejenigen eine Überlegung wert, die in ihrer eigenen Facebook-Welt leben und sich in Reichweite eines WiFi-Netzwerks aufhalten.

Sie suchen eine Messenger-Software für Ihren PC? Lesen Sie dazu Skype-Rivalen: Sechs alternative Video-Chat-Programme im Überblick

Facebook erlaubt das Blockieren einzelner Internetseiten in den Neuigkeiten

Facebook führt ein neues System zum Blockieren bestimmter Inhalte ein. Innerhalb ihres Streams aus Neuigkeiten können Nutzer jetzt gezielt einzelne Internetseiten als unliebsam markieren. Dadurch werden Neuigkeiten dieser Website nicht mehr angezeigt.

Bisher konnten Inhalte versteckt und als Spam oder unangemessen markiert werden. Neu ist die Option “Ich möchte das nicht sehen.” Damit können Nutzer alle Inhalte dieses Ursprungs aus den Neuigkeiten verbannen.

Durch die neue Option erhalten Nutzer mehr Kontrolle über den Stream ihrer Neuigkeiten. Anstatt nervige Bekannte komplett zu blocken, weil diese Artikel einer unliebsamen Internetseite teilen, kann man jetzt gezielt Inhalte abschalten. Durch das Markieren einer Seite wird diese immer ausgeblendet, egal wer sie geteilt hat.

Für viele Nutzer ist Facebook die Nachrichtenquelle Nummer eins. Die von Freunden und Bekannten geteilten Artikel und Funde aus dem Internet fasst Facebook unter den Neuigkeiten zusammen. Ein Algorithmus bestimmt, was genau wann gezeigt wird, abhängig von Faktoren wie der der Beliebtheit des Artikels oder des Autors. Mit der Option zum Blocken gibt Facebook den Nutzer mehr Einfluss auf die Neuigkeiten.

Die neue Funktion wird von Facebook erst nach und nach verbreitet und steht daher nicht allen Nutzern gleichzeitig zur Verfügung.

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Quelle: Onthemedia

Yahoo! blockiert die Anmeldung mit Facebook und Google

Yahoo! schaltet die Möglichkeit zur Anmeldung mit einem Facebook- oder Google-Konto ab. In Zukunft müssen sich Nutzer direkt bei Yahoo! registrieren, um die Dienste des Anbieters nutzen zu können. Die Umstellung erfolgt nach und nach, ist aber für alle Produkte geplant.

In einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters hat die Firma bekannt gegeben, man wolle mit dem Schritt das eigene Angebot verbessern und personalisierter gestalten. Für Nutzer bedeut das vor allem, dass sie sich ein Yahoo!-Konto anlegen müssen, um Dienste wie Yahoo! Mail, Finance und Flickr weiter nutzen zu können.

Yahoo! zählt nach YouTube, Google und Facebook zu den vier großen Internetriesen. Als einziger unter diesen erlaubt Yahoo! momentan noch die Anmeldung mit einem fremden Konto. Ein Zeitfenster für die geplante Umstellung hat Yahoo! nicht angegeben.

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Quelle: Reuters