Avast zeigt mit seiner Antivirusversion 2020, wie ernst es mit dem Online-Schutz ist

Mit der Veröffentlichung eines neuen 2020er Antivirensoftwarepakets zeigt Avast, dass das Unternehmen bereit ist mit den härtesten Bedrohungen im Internet Schritt für Schritt mitzuhalten.

Wenn es um den Antivirenschutz für deine Geräte geht, ist jede Software abhängig von guten Updates. Denn Viren, Hacker, Phisher und andere Online-Betrüger oder Gefahren werden immer ausgefeilter und besser. Mit der Veröffentlichung eines neuen 2020er Antivirensoftwarepakets zeigt Avast, dass das Unternehmen bereit ist mit den härtesten Bedrohungen im Internet Schritt für Schritt mitzuhalten.

Avast, seit Jahren führend im Bereich der Online-Sicherheitsdienste, verstärkt seine Schutzalgorithmen mit einer Reihe von Funktionen für das neue Jahrzehnt – und erstaunlicherweise sind alle diese Schutzmaßnahmen in der kostenlosen Version der Software verfügbar.

Das Herzstück der erweiterten Sicherheitsfunktionen von Avast Antivirus 2020 ist natürlich eine robuste und ständig aktualisierte Virendatenbank. Wenn du auf das Internet zugreifst, arbeitet die Software im Hintergrund und vergleicht deine Surf- und E-Mail-Aktivitäten mit dieser Datenbank und blockiert Viren, Malware, Spyware, Ransomware und Phishing-Angriffe. Das Programm warnt dich auch vor unsicheren Webseiten, ohne dass du Browser-Erweiterungen installieren musst. Außerdem verwendet Avast Antivirus 2020 ein “Schutzschild”, um verdächtige Verhaltensmuster auf deinem Computer zu erkennen.

In der kostenlosen Version von Avast Antivirus 2020 befindet sich auch eine CyberCapture-Funktion. So werden verdächtige Dateien unter Quarantäne gestellt, die in der Cloud analysiert werden. Und du erhältst einen Bericht über alle möglichen Sicherheitsrisiken. Außerdem wird die Software auch mit einer WLAN-Kontrolle geliefert, die dich über mögliche Schwachstellen in deinem gesamten Netzwerk einschließlich aller angeschlossenen Geräte informiert.

Im Gegensatz zu anderen Antivirenprogrammen bietet Avast 2020 auch zusätzliche Funktionen, die über die Sicherheit hinausgehen – um deinen Computer so perfekt zu schützen.

Dazu gehört ein Software-Updater, der automatisch nach neuen Versionen von Programmen auf deinem Computer sucht; ein Passwortmanager, der es dir ermöglicht alle deine Zugangsdaten verschiedener Seiten unter einem Masterpasswort sicher zu speichern; eine Browser-Bereinigungsfunktion, die unerwünschte Symbolleisten, Add-ons und Erweiterungen entfernt, die du nicht brauchst; und die Möglichkeit, ein Rescue Disk Image auf einem CD- oder USB-Laufwerk zu erstellen, um deine Daten zu sichern, falls dein Computer nicht mehr zu bedienen ist.

Und um es noch einmal zu betonen, all diese Funktionen werden mit der KOSTENLOSEN Version der Software von Avast mitgeliefert.

Für diejenigen, die noch mehr Funktionalität suchen, bietet Avast auch eine Premium-Version mit zusätzlichen intelligenten Sicherheitsfunktionen an. Avast Premium Antivirus warnt dich beispielsweise wenn jemand deinem WLAN-Netzwerk beitritt, so dass du die Verbindung sofort trennen kannst falls du ein Gerät nicht kennst – sei es von einem Hacker oder einem Nachbarn der deinen Router nutzen möchte. Die Premium-Version der Software legt deine Fotos und Dateien in einem sicheren Ransomware-Tresor ab, um deine persönlichen Daten zu schützen.

Unabhängig davon für welche Version du dich entscheidest kannst du sicher sein, dass Avast kontinuierlich daran arbeitet, ständig die sicherste Antivirussoftware auf dem Markt zu sein. Viele Anbieter können sich davon eine Scheibe abschneiden – vor allem als gratis Softwarelösung.

Avast Antivirus 2020 ist für mobile Geräte von Mac, PC, Android und Apple erhältlich. Die kostenlose Version der Software ist wahrscheinlich für die meisten Benutzer ausreichend. Das Premium-Paket bietet zusätzlichen Schutz. Avast Antivirus Premium 2020 ist für einen Jahresbeitrag von 59,99$ erhältlich.

Warum Antivirus-Software allein möglicherweise nicht mehr genügt

Bösartige Software und Viren sind so weit verbreitet wie eh und je. Daher ist eine Antivirus-Software nach wie vor unabdinglich. Doch die “Bedrohungslandschaft”, wie sie im Jargon der Sicherheitsexperten heißt, verändert sich. Das wiederum bedeutet, dass sich auch Ihre Vorgehensweise beim Schutz Ihrer privaten Daten weiterentwickeln muss. Antivirus-Software allein reicht möglicherweise nicht mehr aus.

Während sich früher alles um Desktop-Computer drehte, nennen inzwischen die meisten Menschen gleich mehrere verschiedene Geräte mit Internetzugang ihr eigen. Dadurch ist auch die Gefahr größer geworden – es sei denn, Sie haben Maßnahmen ergriffen, um die Risiken zu minimieren.

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3 Gründe, warum Sie mehr als nur Virenschutz benötigen

Früher war vermutlich Ihr Computer die einzige Quelle für Cyberrisiken. Antivirus-Software stellte daher eine durchaus zuverlässige Lösung zu Ihrem Schutz dar. Doch seither haben sich die Angriffsszenarien verändert. Hier einige Beispiele:

  1. Viren und andere Arten bösartiger Software – auch Schadprogramme oder Malware genannt – haben sich weiterentwickelt und sind wesentlich raffinierter geworden. Kriminelle können mit Ransomware Ihre gesamten Dateien verschlüsseln und Sie zur Zahlung eines Lösegelds erpressen. Sie können auch die Kontrolle über Ihre Geräte übernehmen, um Kryptowährungen zu generieren – eine Angriffsform, die als Cryptojacking bezeichnet wird.
  2. Heutzutage sind weit mehr Geräte mit dem Internet verbunden als je zuvor. Das ist auch den Kriminellen nicht entgangen. Sie haben Schadprogramme entwickelt, die nicht nur Ihren PC angreifen, sondern auch Smartphones, Tablets und sogar Geräte, die Sie vielleicht gar nicht als mögliche Angriffsziele auf dem Schirm haben, beispielsweise intelligente Thermostate oder Babyfone.
  3. Wenn Sie unterwegs sind und Ihr Mobilgerät in einem öffentlichen WLAN nutzen, verbergen sich im selben Netzwerk womöglich Cyberkriminelle. Mit den richtigen Tools können diese dann Ihre Online-Aktivitäten überwachen – einschließlich der Formulare, die Sie ausfüllen – und so Ihre persönlichen Informationen abgreifen.

Angesichts der neuen und ständig weiterentwickelten Methoden, mit denen Cyberkriminelle Ihre personenbezogenen Daten gefährden können, sollten Sie zusätzliche Schutzmaßnahmen in Betracht ziehen.

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So sorgen Sie für den Schutz Ihres vernetzten Lebens

Hier sind drei Bereiche Ihres vernetzten Lebens, die geschützt werden sollten – vor allem deshalb, weil sie auf die eine oder andere Weise mit dem Internet verbunden sind – und Lösungen, die zu ihrem Schutz beitragen können:

  1. Computer (ob Desktops oder Laptops)

Antivirus-Software ist nach wie vor eine wichtige Sicherheitsvorkehrung. Viren und Schadprogramme haben sich weiterentwickelt und treten immer häufiger auf. Achten Sie darauf, dass auf allen Ihren Computern Sicherheitssoftware installiert ist, und halten Sie sie stets aktuell, um sich vor den neuesten bekannten Bedrohungen zu schützen. Eine mögliche Lösung ist Norton Security, das Funktionen zum Echtzeitschutz vor vorhandenen und neu auftretenden Schadprogrammen bietet – auch zum Schutz vor Ransomware und Viren.

  1. Mobilgeräte (Smartphones und Tablets)

Sicherheitssoftware bietet nicht nur Computern Schutz. Da Schadprogramme und andere Bedrohungen auch Smartphones und Tablets befallen können, ist es sinnvoll, Sicherheitssoftware auf allen Ihren Mobilgeräten zu installieren.

  1. Öffentliche WLAN-Verbindungen

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie in öffentlichen WLAN-Netzen Rechnungen bezahlen, einkaufen, E-Mails abrufen oder anderweitig Informationen austauschen. Cyberkriminelle könnten Sie ausspionieren und Ihre persönlichen Daten entwenden. Verwenden Sie beim Surfen im Internet unbedingt ein virtuelles privates Netzwerk, kurz VPN. Ein VPN verschlüsselt die Daten, die Sie senden und empfangen, während Sie im öffentlichen WLAN oder auch daheim online sind.

In der digitalen Welt von heute steht außer Frage, dass wir stärker vernetzt sind als je zuvor. Sich entsprechend zu schützen, ist daher wichtiger denn je. Denken Sie nur an all die Daten, die Sie auf Ihren verschiedenen Geräten speichern oder darüber übertragen, und fragen Sie sich dann: Sind diese wirklich geschützt?

Wenn Sie diese Tipps und Vorschläge beachten, können Sie das Beste genießen, was die digitale Welt zu bieten hat, und dabei die beruhigende Gewissheit haben, dass Ihre Geräte und die darauf gespeicherten Informationen vor Bedrohungen geschützt sind. Die beste Methode, um Online-Bedrohungen zuvorzukommen, besteht darin, sich aktiv um die eigene Internetsicherheit zu kümmern. Klären Sie Ihre Familie über Online-Bedrohungen auf und nutzen Sie zuverlässige Sicherheitssoftware, um sich vor diesen Gefahren zu schützen.

Wenn wir uns alle besser schützen, dann finden Angreifer auch weniger Ziele, die sie für ihre Zwecke missbrauchen können.

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Bitdefender, Kaspersky und Avira: Antivirus-Programme 2015 im Vergleich

Sicherheit am PC wird immer wichtiger. Trojaner, Viren und Würmer gefährden die eigene Privatsphäre. Ein gutes Antivirus-Programm sollte daher auf jeden Fall zur Grundausstattung zählen. Doch welche Software schützt uns am besten?

Wir haben uns vier Antiviren-Vergleiche vorgeknöpft und die Ergebnisse analysiert. Der Durchschnittswert aus diesen vier Tests liefert uns den Gesamtsieger.

Die beste Antivirus-Software ist für Sie gerade gut genug.

Das sind unsere vier Test-Portale

av-comparativesAV-Comparatives

Seit 1999 arbeitet ein österreichisches Team an dem Projekt und analysiert die wichtigsten Antiviren-Programme in monatlichem Abstand. Für den Test verwendet das Team infizierte Webseiten. Wir haben für unsere Analyse Daten vom Zeitraum August bis Dezember 2014 herangezogen. Zusätzlich zur Sicherheit schauen wir auch auf den Leistungstest. Dieser zeigt die Zeit an, die der PC braucht, um verschiedene Aktionen durchzuführen.

avtestAV-TEST

Das deutsche Labor von AV-TEST testet täglich zehn Antiviren. Diese Analyse erforscht mittels einer speziellen Software, ob und wie das Antivirus-Programm Malware blockiert hat. Wir haben uns die Daten von Dezember 2014 hierfür näher angesehen. Darüber hinaus analysiert auch AV-TEST die Zeit, die ein Programm für diverse typische Aktionen benötigt, in einem Leistungstest.

dennisDennis Technology Labs

Dennis Technology Labs hat eine eigene Herangehensweise. Für die Analyse nimmt das Team nicht nur die Anzahl der entdeckten Schadprogramme, sondern zieht auch Falschmeldungen in Betracht. Somit erhalten wir mehr Information über die Genauigkeit des Virenscanners. Wir nehmen wieder die aktuellsten Daten von Oktober bis Dezember 2014. Der Test liefert Infos zu den zehn besten Antivirusprogrammen.

vb100Virus Bulletin (VB100)

Virus Bulletin ist seit 1989 aktiv und somit der Dinosaurier unter unseren Vergleichsportalen. VB100 richtet den Expertenblick auf Falschmeldungen und Fehlversuche. Für unseren Vergleich verwenden wir die Daten aus dem Aktiven Und Proaktiven Test (RAP). Dieser Test misst den Prozentsatz aller erfolgreich geblockten unbekannten Viren.

Schutz: Welche Software entdeckt die meisten Viren?

Wie gut können die Testkandidaten neue Bedrohungen erkennen? Alle Vergleiche zusammen geben jedem Testprogramm einen globalen Wert.

In der Grafik sehen Sie die 26 Antivirus-Programme mit dem besten Virenscanner geordnet nach dem Durchschnittswert. Lediglich sechs davon schaffen es in die Top-Liste aller Vergleiche: Avast, AVG, Bitdefender, ESET, Kaspersky und Microsoft.

Der beste VirenscannerPunkteskala von 0 bis 100: Je höher die Punktezahl, desto sicherer.

In dieser Kategorie haben Norton, Panda und Trend Micro am besten abgeschnitten. Norton erscheint zwar gleich in zwei Vergleichen nicht, kommt aber mit seinem Durchschnittswert an obere Stelle. Microsoft enttäuscht mit seinem Windows Defender und schafft mittelmäßige 70 Punkte.

Antivirus Vergleich 2015_SchutzAntiviren nach Schutz von links nach rechts geordnet. Je höher die Punkte, desto besser.

Leistung: Welcher Antivirus verbraucht die wenigsten Ressourcen?

Die beiden Vergleiche AV-Comparatives und AV-TEST testen auch den Ressourcenverbrauch unterschiedlicher Virenprogramme. Für die Kategorie Leistung rechnen wir den Durchschnittswert der beiden Unternehmen aus.

In der Grafik unten sehen Sie die Resultate für 26 analysierte Antiviren-Programme. Lediglich G-Data, Norton und ZoneAlarm erscheinen nicht im AV-TEST

Performance TestPunkteskala von 0 bis 100. Je höher die Punktezahl, desto besser.

Auch hier schneidet Norton wieder am besten ab, dicht gefolgt von Kaspersky und Bitdefender. Der Antivirus von Microsoft hingegen erreicht wieder nur durchschnittliche Werte. Vipre und Lavasoft kommen hierbei an letzte Stelle.

Vergleich LeistungAntiviren nach Leistung von links nach rechts geordnet. Je höher die Punkte, desto besser.

Punktezahl insgesamt und Sieger

Wie schon in unserem Softonic Special Firefox, Chrome, Internet Explorer und Opera: Welcher ist der schnellste Browser? haben wir auch in diesem Vergleich zu Beginn ausschließlich auf Sicherheit und Leistung geachtet.

Das Ergebnis lässt sich in der folgenden Grafik mit einer Skala von 0 bis 10 betrachten. Darüber hinaus zeigt die orangefarbene Linie an, wie viele Tests eine Software bestehen musste.

Globaler PunktestandGesamtnote aus der Kategorie Schutz und Leistung in Grün. Bestandene Tests in Orange.

In dieser Grafik sieht man allerdings, dass auch die Anzahl der durchgeführten Tests eine wichtige Rolle spielen. Um einen Gesamtsieger zu küren, beziehen wir diesen Faktor kurzfristig noch mit ein.

Norton, G-Data und Sophos werden dadurch etwas herabgestuft, da diese Antiviren nur an drei Tests teilgenommen haben.

Gesamtpunktestand

Finaler Punktestand, wenn man die Anzahl der durchgeführten Tests mitzählt.

Unser Siegerkandidat

Der Gewinner ist hier klar Bitdefender. An nächster Stelle stehen Kaspersky y Avira, zwei durchaus solide Antiviren-Programme.

Avast, AVG und Panda schneiden hingegen nur durchschnittlich ab. Microsoft ist zwar eine ganz akzeptable Lösung hinsichtlich der Leistung, bleibt aber bei der Suche nach gefährlicher  Malware auf der Strecke.

Gold geht an Bitdefender, Kaspersky verdient Silber und Bronze für Avira.

So hat sich die Top 10 de Antivirenprogramme im Vergleich zu 2014 verändert.

Wappnen auch Sie sich vor den Gefahren des Internets mit einem geeigneten Antivirus. Dabei sollte Ihr PC jedoch nicht plötzlich langsamer werden. Wir haben uns vier verschiedene Vergleiche vorgenommen und eine globale Gewinner-Software für Sie ermittelt. Denn, wie gesagt, die beste Software ist für Sie gerade gut genug.

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Avast 2015 schneller machen

AVG Antivirus 2015 Free: So stellen Sie den Virenwächter richtig ein

Die besten Antivirusprogramme für Mac

Zwar ist Apples Betriebssystem Mac OS X relativ sicher, trotzdem sollten Sie sich vor Viren in Acht nehmen. Mit einer geeigneten Antiviren-Software bewegen Sie sich auf der sicheren Seite.

Wir präsentieren die besten und kostenlosen Virenschutzprogramme für den Mac.

Avast for MacAvast Free Antivirus für Mac

Im AV-Test vom August 2014 hat Avast für Mac mit 97,4 Prozent aufgespürter Malware andere getestete Antivirenprogramme in den Schatten gestellt. Avast ist schnell, einfach zu bedienen und überwacht alle sensiblen Bereiche des Computers im Hintergrund. Ein weiterer Vorteil: Die Software verbraucht wenig Ressourcen.

Avast for Mac 2015Avast Free Antivirus 2015 für Mac herunterladen

Sophos for MacSophos Anti-Virus für Mac

Die aktuelle Version der Antiviren-Software Sophos für Mac hat im AV-Test 96,6 Prozent Malware aufgespürt. Das Programm spürt zwar mehr Viren auf, verbraucht aber auch mehr Arbeitsspeicher als sein Konkurrent Avast. Sophos bietet Echtzeit-Schutz und scannt Web-Einheiten sowie USB-Speicher. Die Oberfläche ist sehr elegant und passt hervorragend zum Mac-Design.

Sophos for Mac v9Sophos Antivirus für Mac herunterladen

Comodo for MacComodo Antivirus für Mac

Comodo bietet einen echten Rundum-Schutz für den Mac: Ständige Kontrolle, automatische Updates und die Möglichkeit zur Analyse von Dateien. Laut AV-Test liegt die Erkennungsrate bei 83,8 Prozent.

Comodo for MacComodo Antivirus für Mac herunterladen

AVGAVG AntiVirus für Mac

Hinter AVG AntiVirus für Mac steckt ein umfassender Virenschutz, der Dateien in Echtzeit auf Bedrohungen überprüft. Auch die Installation von AVG AntiVirus gestaltet sich einfach.

AVG AntiVirus für Mac herunterladen

ClamXavClamXav

Nach dem ersten Programmaufruf von ClamXav bringt man zunächst die Antivirus-Datenbank auf den aktuellen Stand. Der Gratis-Scanner prüft Verzeichnisse, Dateien, Dokumente und im Mailprogramm vorhandene E-Mails. Auf Wunsch untersucht ClamXav das System in regelmäßigen Abständen auf Computerviren.

ClamXav for Mac v2

ClamXav für Mac herunterladen

Die beste Wahl

Der Markt bietet unzählige Antivirus-Programme. Manche davon sind kostenpflichtig wie etwa Bitdefender, Kaspersky oder Norman. Diese Programme bieten auch einen umfangreicheren Schutz. Möchten Sie Ihren Mac allerdings nur gelegentlich scannen, dann reicht ein kostenloses Antivirusprogramm.

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Avast 2015 schneller machen

AVG Antivirus 2015 Free: So stellen Sie den Virenwächter richtig ein

Avast 2015 schneller machen

Avast ist eine beliebte Antiviren-Software und ist auf vielen Rechnern installiert. Viele Nutzer belassen es bei der Installation. Aber Avast hat viel mehr zu bieten als nur das orangefarbene Symbol.

In wenigen Schritten lässt sich das Programm optimieren und verbraucht so weniger System-Ressourcen. Avast läuft auf Ihrem System diskret im Hintergrund. Dabei lässt sich Avast in den Einstellungsoptionen auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen.

In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie die Standardeinstellung von Avast nach Belieben anpassen, ohne dass die Sicherheit des PCs darunter leidet.

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Finden Sie die Einstellungen die zu Ihnen passen

Avast ist eine der anpassungsfähigsten Antivirus-Programme: Sie können fast jede Einstellung selbst vornehmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die besten Einstellungen finden.

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AVG Antivirus 2015 Free: So stellen Sie den Virenwächter richtig ein

AVG Antivirus Free ist einer der besten kostenlosen Virenwächter. Doch auch ein guter Virenscanner will richtig eingestellt werden. Wir zeigen, wie Sie die Software für optimalen Schutz anpassen.

AVG Antivirus Free 2015 bringt eine Reihe sinnvoller Standardeinstellungen mit. Doch nicht für jeden Rechner sind diese Voreinstellungen optimal. Passen Sie deshalb die Optionen nach der Installation besser auf Ihre Bedürfnisse an. Mit unserem kleinen Leitfaden ist dies ein Kinderspiel und dauert auch nicht besonders lange.

1. Einstellungen öffnen

Die Oberfläche von AVG suggeriert mit großen Knöpfen Einfachheit. Über die großflächigen Schalter erreichen Sie wichtige Optionen. Für optimalen Schutz sollten Sie aber die erweiterten Einstellungen nutzen. Klicken Sie dazu oben rechts auf Options und dann auf Advanced Settings.

AVG open advanced settings 00

2. Schutzschild anpassen

Klicken Sie in den Einstellungen im linken Menü auf AntiVirus. Dies öffnet die Optionen für den Schutzschild, welcher alle Dateiaktionen Ihres Systems im Hintergrund überwacht.

Hier sind die wichtigsten Schutzmechanismen bereits aktiviert. Wir empfehlen Ihnen aber zusätzlich die Option Report enhanced set of potentially unwanted programs einzuschalten. Damit schützt die AVG nicht nur vor tatsächlichen Gefahren, sondern auch vor störender Software. Störende Programme sind beispielsweise unabsichtlich installierte Toolbars im Webbrowser oder ein Hilfsprogramm, welches sich ungewollt bei der Installation von anderer Software auf Ihren Rechner schmuggelt.

Enable thorough scanning ganz unten müssen Sie nicht aktivieren. Damit warnt AVG vor oft nicht mehr aktuellen Gefahren in alter Software. Wenn Sie Ihr System immer aktuell halten, erhöht dies nicht unbedingt Ihren Schutzfaktor. Falls Sie aber alte Software wie Windows XP nutzen oder Ihr System nicht über automatische Updates aktuell halten, kann diese Funktion zusätzlichen Schutz bringen.

AVG settings - antivirus

Das Untermenü Expert Settings können Sie ignorieren. Mit der Option Scan all files könnten Sie AVG zwingen, alle Dateien bei Lade- und Schreibvorgängen zu überprüfen. In der Standardeinstellung beschränkt sich AVG auf als infizierbar bekannte Dateitypen und schließt etwa Musikdateien und Videos aus. Dadurch verlangsamt der Virenscanner ihren Computer weniger stark.

AVG settings - antivirus - expert settings

Auch der Rootkit-Blocker unter Anti-Rootkit ist bereits gut eingestellt. Hier sollten Sie nichts ändern. Eine gute Beschreibung von Rootkits finden Sie bei Wikipedia.

AVG settings - anti-rootkit

Die Option Cache Server sollten Sie ebenfalls nicht anfassen. Mit dieser Funktion markiert AVG bestimmte Dateien als sicher und scannt sie nicht jedes Mal neu. Das spart Systemleistung. Erst wenn eine Datei verändert wird oder für neu entdeckte Viren relevant sein könnte, scannt AVG sie erneut.

3. E-Mail Virenschutz einstellen

Mit dem Modul Email Protection überwacht AVG E-Mail Programme und schützt vor gefährlichen Anhängen in Nachrichten. Viele Anwender benutzen aber gar keine E-Mail-Software mehr und setzen vollkommen auf Webmail-Dienste wie Google Mail oder Yahoo! Mail.

Sie benutzen nur Webmail-Konten?

In diesem Fall können Sie das Modul vollkommen abschalten oder einfach ignorieren. Den Haken bei Check incoming email können Sie aber auf jeden Fall entfernen. Sollten Sie E-Mail Programme installiert haben, überwacht AVG die Programme dann nicht mehr im Hintergrund.

AVG settings - email protection - email scanner webmail

Optimale Einstellung für E-Mail Programme

Falls Sie ein E-Mail-Programm nutzen, empfehlen wir für vollen Schutz die folgenden Optionen zu aktivieren. Anschließend müssen Sie AVG Free Antivirus dann noch mit Ihrem E-Mail Programm verbinden.

Check outgoing email überprüft Email-Anhänge vor dem Absenden. Damit schützen Sie den Empfänger vor Schadsoftware.

Modify subject of virus infected messages fügt in der Betreffzeile einer eventuell gefährlichen Mail den Text ***VIRUS*** ein. Auf diese Art können Sie die E-Mail im Email-Programm leicht identifizieren.

Report enhanced set of potentially unwanted programs ist die gleiche Funktion wie oben im Schutzschild und warnt vor eventuell störender Software in E-Mail-Anhängen wie etwa Toolbars. Die Funktion ist sinnvoll. Berücksichtigen Sie aber, dass damit auch Mails mit solchen Anhängen von AVG mit dem Kürzel ***VIRUS*** in der Betreffzeile markiert werden.

Enable thorough scanning sollten Sie ebenfalls aktivieren. Wie beim Schutzschild oben bereits erklärt, warnt AVG damit vor oft nicht mehr aktuellen Gefahren in alter Software. Im E-Mail Scanner bietet dies einen zusätzlichen Nutzen: Auch wenn Sie ein top-aktuelles System haben, können Sie gegebenenfalls den Absender oder Empfänger von E-Mails  vor eventuellen Gefahren warnen. Nicht jeder hält sein System so aktuell wie Sie.

AVG open advanced settings 00

Optional können Sie auch Report files containing macros und Report hidden extensions aktivieren. Damit informiert AVG vor bestimmten Dateien mit Programmcode. Diese sind zwar meist nicht gefährlich. Wenn Sie eine solche E-Mail erhalten, können Sie den Absender aber gegebenenfalls nach Details fragen und dann entscheiden, ob Sie der Datei vertrauen oder nicht.

Wichtig: Die Optionen Report enhanced set of potentially unwanted programs, Enable thorough scanning, Report files containing macros und Report hidden extensions erhöhen zwar den Schutzfaktor. Wenn AVG Alarm schlägt, handelt es sich nicht immer um eine tatsächliche Gefahr. Fragen Sie im Fall einer Warnmeldung beim Absender der Mail oder einem Experten nach.

4. Servereinstellungen

Damit der E-Mail-Schutz funktioniert, müssen Sie AVG zwischen Ihr E-Mail-Programm und den Server eines E-Mail-Anbieters wie zum Beispiel Google Mail schalten.

  • Richten Sie AVG unter POP3, SMTP oder IMAP so ein, als wäre der Virenscanner das E-Mail-Programm.
  • In der E-Mail-Software selbst legen Sie AVG als E-Mail-Server statt des tatsächlichen Anbieters fest.

Die dafür nötigen Angaben finden Sie auf den Hilfeseiten von AVG.

AVG settings - email protection - email scanner - servers

5. Scan-Einstellungen

Unter Scans/Whole Computer Scan legen Sie die Einstellungen für den Virenscan der Festplatte fest. Im Gegensatz zum Schutzschild untersucht der Scan nicht nur Dateien, wenn Sie geladen werden. Vielmehr untersucht der Scan alle auf dem Computer abgelegte Dateien der Reihe nach.

Markieren Sie die bereits oben beschriebene Funktion Report enhanced set of potentially unwanted programs für Toolbars und andere störende Software sowie optional den Scan for Tracking cookies, falls Sie die Datensammelei von Webseiten unterbinden wollen. AVG findet diese Cookie-Dateien beim Scan-Durchlauf und löscht diese von der Festplatte.

Wichtig: Manche Webseiten merken sich personenbezogene Daten oder Einstellungen mit Hilfe dieser Tracking-Cookies, damit Sie diese nicht bei jedem Besuch neu eingeben müssen. Nach dem Löschen der Tracking-Cookies bei einem Scan-Durchlauf sind diese Daten weg. Die Webseite erscheint in Ihrem Webbrowser dann so, als ob sie sich auf einem fremden Rechner oder ganz neu darauf anmelden.

Mit Scan inside archives untersucht AVG auch in ZIP- oder RAR-Archiven gepackte Dateien. Für optimalen Schutz sollten Sie diese Option aktivieren. Das verlängert zwar die Scan-Dauer, weil alle Dateien entpackt werden müssen. Jedoch sollten Sie beim Scan nicht auf Geschwindigkeit sondern auf Gründlichkeit setzen.

Die oben erklärte Funktion Enable thorough scanning können Sie hier ebenfalls aktivieren, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr System immer aktuell ist.

Auch der beim Schutzschild beschriebene Rootkit-Schutz ergibt hier Sinn. Aktivieren Sie Scan for rootkits! Wir empfehlen darüber hinaus beim Scan die Option All file types auszuwählen. Dies verlängert die Scan-Durchläufe zwar deutlich. Wenn Sie die weiter unten gezeigte Planungsfunktion sinnvoll einsetzen, dürfte Sie eine lange Scandauer aber kaum stören.

AVG settings - scans - whole computer scanl

6. Virenschutz für USB-Sticks und andere Wechselmedien

Aktivieren Sie den so genannten Removable Device Scan. AVG untersucht dann automatisch USB-Sticks und andere Wechseldatenträger, sobald sie mit dem PC verbunden werden.

Achten Sie darauf, die Option Heal/remove virus infections without asking me nicht zu aktivieren. AVG könnte damit ungewollt Dateien von fremden USB-Sticks löschen, und das könnte Ärger geben.

Die bereits beschriebenen Optionen Report enhanced set of potentially unwanted programs, Scan for tracking cookies und Enable thorough scanning können Sie hier ebenfalls aktivieren. Scan inside archives für gepackte Dateien macht bei Wechseldatenträger weniger Sinn, weil damit der Scan bei USB-Datenträgern extrem lange dauert. Geschützt sind sie trotzdem dank des immer aktiven Schutzschilds.

AVG settings - scans - removal device scanl

7. Scans sinnvoll planen

Unter Schedules/Scheduled Scan sollten Sie Enable this task anklicken. Dies aktiviert den Scan-Planer.

Mit den oben beschriebenen Einstellungen für besonders gründliche Scans empfehlen wir einen Scan pro Woche. Wählen Sie bei Run at specific times einen Wochentag und eine Uhrzeit aus, bei dem Sie den Rechner weniger dringend brauchen.

Mit dem Schalter Run when computer starts up if task has been missed wird der geplante Scan auch dann ausgeführt, wenn der Rechner zum festgelegten Zeitpunkt nicht läuft. AVG Antivirus Free startet den Scan dann einfach später, wenn Sie den Rechner danach wieder einschalten. Sollte Sie der Scan zu diesem Zeitpunkt stören, etwa bei der Arbeit, können Sie Ihn manuell wie weiter unten gezeigt abbrechen oder pausieren.

AVG settings - schedules - scheduled scan

8. Taskleistensymbol

Ob AVG Ihre Festplatte gerade scannt, erkennen Sie am mit einem weißen Dreieck markierten AVG Symbol in der unteren rechten Ecke. Sollte Ihr Rechner durch den sehr intensiven Scan zu langsam werden, können Sie notfalls die Scan-Geschwindigkeit anpassen, den Scan pausieren oder gar komplett abbrechen.

Pausieren/Abbrechen: Klicken Sie das kleine Symbol doppelt an und im Scan-Fenster oben rechts auf Pause/Stop.

Scan verlangsamen: Klicken Sie mit der rechtem Maustaste auf das kleine AVG-Symbol und dann auf Running Scans / Set priority for all scans.

  • Dynamic: AVG Free passt die Scan-Geschwindigkeit automatisch an.
  • Basic: Der Scan dauert lange aber bremst das System weniger aus.
  • Fast: Der Scan läuft so schnell wie möglich, verlangsamt den Rechner aber spürbar.

AVG settings - tray icon settings

Mit diesen Einstellungen haben Sie Ihr System optimal geschützt. Der ständig aktive Schutzschild verlangsamt das System nicht übermäßig und dank der sehr intensiven Scans findet AVG nicht nur besonders viele Gefahren, sondern auch störende Programme.

Seien Sie sich aber darüber im Klaren, dass nicht jede Warnmeldung gleich eine Vireninfektion bedeutet. AVG informiert ziemlich genau, was die Software gefunden hat. Im Notfall hilft eine kurze Internetrecherche weiter.

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AVG settings – email protection – email scanner – servers

Werbebanner verbreiten Windows-Trojaner und weitere Schadsoftware

Werbebanner im Internet haben über einen Zeitraum von mehreren Wochen Windows-Rechner mit Schadsoftware infiziert. Inzwischen hat Google die entsprechenden Anzeigen entfernt. In Deutschland sind nur wenige Rechner von dem Angriff betroffen.

Wie Malwarebytes berichtet, sind unter anderem die zu Google gehörenden Werbenetzwerke Doubleclick und Zedo von den infizierten Anzeigen betroffen. Vor allem in den USA, Israel, Kanada, England und Frankreich hat sich die verteilte Schadsoftware verbreitet. Werbebanner mit Malware tauchten unter anderem auf der Musikseite Last.fm auf.Werbebanner verbreiten Windows-Trojaner und weitere Schadsoftware

Die Anzeigen nutzen Sicherheitslücken in Adobe Flash, PDF oder Internet Explorer und installieren auf Windows-Systemen den Trojaner Trojan.Agent-BPEN, der auf allen Windows-Versionen funktioniert. Auf infizierten Rechnern installiert die Anwendung weitere Schadsoftware, beispielsweise für Klickbetrug, und sammelt Informationen über das System und die Rechte des Benutzers.

Derartige Angriffe finden bereits seit Ende August 2014 statt. Nach Hinweisen hat Google inzwischen die entsprechenden Anzeigen aus den Netzwerken entfernt. Anti-Exploit von Malwarebytes kann den Angriff identifizieren, das Malicious Software Removal Tool von Microsoft erkennt und beseitigt den Trojaner auf infizierten Rechnern.

Quelle / Bilder: Malwarebytes 1Malwarebytes 2

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Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Mythen des Internets: Befallen Viren nur Windows-Rechner?

Jede Woche entstehen neue Gerüchte und Mythen rund ums Internet. Viele behaupten etwa, Viren würden nur Windows befallen. Mac und Linux sind angeblich davor sicher.

Stimmt das wirklich? Wir gehen dem Mythos auf den Grund.

Die meisten Viren greifen Windows an

Gesicherte Informationen darüber, wie viel Prozent der Viren das Windows-Betriebssystem angreifen, gibt es nicht. Entwickler von Antiviren-Software veröffentlichen derartige Zahlen nur selten. Laut GData lag der Anteil 2010 jedoch bei 99,4% .

Der Grund: Windows ist das Betriebssystem mit der größten Verbreitung. Laut StatCounter läuft auf 89 Prozent aller Rechner Windows. Diese Popolarität erklärt teilweise die hohe Zahl an Windows-Viren.

89 Prozent aller Rechner nutzen Windows. Das erklärt zum Teil die große Zahl an Windows-Viren. (Quelle)

Die höchste Infektionsrate besitzt Windows XP. Die Situation verschärft sich durch die Tatsache, dass Microsoft den Support für XP eingestellt hat.

Infektionsraten und Malware-Erfassungen (Quelle: Informe SIR Vol. 15)

Die hohe Zahl an Angriffen resultiert aus der Schwäche von Windows gegen Malware. Die Entwickler haben diese Situation in den letzten Jahren aber stark verbessert. Deshalb sagen einige schon das Ende der Antiviren-Software voraus.

Virenangriffe auf andere Systeme

Auch wenn der überwiegende Teil der Viren für Angriffe auf Windows bestimmt ist, gibt es auch Malware für Mac und Linux. Laut einer Studie von Sophos lag der Anteil der Mac-Viren 2012 bei 2,7 Prozent.

Die häufigsten Viren, die Sophos auf dem Mac-System fand (Quelle)

Die Daten variieren von Studie zu Studie. Je nachdem, was die Verfasser als Virus oder als Malware beschreiben. Sicher ist jedoch Folgendes::

Zwar infiziert ein Windows-Virus kein Mac-System, aber in der Antiviren-Software bewegt er sich ungesehen zwischen den Systemen hin und her. Laut Sophos stammen 20 Prozent der Mac-Viren von Windows-Systemen.

Fazit: Viren nur für Windows ist ein Gerücht

Die Fakten belegen, dass Viren kein alleiniges Windows-Problem darstellen. Mit zunehmender Verbreitung von Mac und Linux werden diese Systeme für Malware immer interessanter.

Es tauchen immer mehr Multiplattform-Viren auf, die Windows, Mac und Linux attackieren. Sie bedienen sich solcher Technologien wie zum Beispiel Java und dringen über den Browser ein. Hier spielt das Betriebssystem keine Rolle mehr.

Für den maximalen Schutz halten wir 10 Tipps bereit.

Facebook bietet die kostenlose Entfernung von Schadsoftware auf infizierten Geräten an

Facebook will seinen Nutzern die kostenlose Entfernung von Schadsoftware anbieten. Bei der Ameldung von einem infizierten Rechner oder Gerät schlägt das soziale Netzwerk je nach Art des Befalls eine Software zur Entfernung vor. Diese installliert und entfernt sich selbst. Das Unternehmen will den Dienst in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Sicherheitssoftware F-Secure und Trend Micro umsetzen.

Laut Kaspersky Lab haben rund 80 Prozent aller Phishing-Angriffe auf sozialen Medien Facebook-Nutzer im Visier. Das scheint das Unternehmen selbst erkannt zu haben und hat eine neue Funktion zum Überprüfen auf Schadsoftware angekündigt.

Facebooks erklärtes Ziel ist, seinen Nutzern für einen individuellen Befall die jeweils passende Software zur Entfernung zu bieten. Dazu arbeitet das Unternehmen mit den Experten von F-Secure und Trend Micro zusammen, die auch für Facebook selbst Sicherheitslösungen zur Verfügung stellen.

Facebook will die kostenlose Entfernung von Schadsoftware anbieten

So funktioniert die Entfernung von Schadsoftware mit Facebook

  • Bei der Anmeldung von einem infizierten Gerät zeigt Facebook eine Popup-Warnung über den Befall mit Schadsoftware an. Gleichzeitig empfiehlt das soziale Netzwerk eine der beiden Sicherheitslösungen, abhängig vom entsprechenden Befund. Die Verwendung der Software soll vorhandene Antivirus-Programme ergänzen. Das Herunterladen ist kostenlos, nach getaner Arbeit entfernt sich das Programm wieder selbst.
  • Ein Überspringen der Überprüfung auf Schadsoftware ist möglich, Facebook warnt dann aber zu einem späteren Zeitpunkt mit einer weiteren Nachricht.
  • Das Scannen und Entfernen findet im Hintergrund statt. Bis zum Abschluss können Nutzer Facebook weiter verwenden und erhalten eine Benachrichtigung, wenn die Überprüfung vollständig ist und ein Befund vorliegt.

Mit dem Angebot des kostenlosen Sicherheitschecks und der Entfernung von Schadsoftware will Facebook auch die Anzahl der, über die Plattform verschickten Links zu betrügerischen Angeboten und Phishing-Angriffe reduzieren. Nach eigener Aussage will das Unternehmen in Zukunft weitere Software-Funktionen anbieten.

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Cyberkriminalität: Phishing-E-Mails mit gefälschten Telekom-Rechnungen wollen Kundendaten ausspähen

Die Deutsche Telekom warnt vor einem aktuellen Phishing-Angriff mit gefälschten Telekom-Rechnungen. Cyberkriminelle verbreiten im großen Stil Spam-Nachrichten, die Kunden des Unternehmens täuschen sollen und auf angeblich ausstehende Zahlungen verweisen. Der Download-Link führt aber zu Schadsoftware.

Statt einer PDF-Datei mit einer Telekom-Rechnung verbirgt sich hinter dem Link in den betrügerischen E-Mails eine ausführbare Datei. Diese enthält Schadsoftware, welche die meisten Virenscanner noch nicht erkennen. Erste Untersuchungen der Deutschen Telekom zeigen, dass die Software im Zusammenhang mit sogenanntem Bitcoin-Mining steht. Dabei nutzen die Täter mit der Schadsoftware infizierte Rechner, um die virtuelle Währung Bitcoins zu errechnen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

Folgende Indizien weisen auf eine Phishing-E-Mail hin:

  • In der Betreffzeile fehlt die individuelle Buchungskontonummer.
  • Bei Privatkunden fehlt die persönliche Anrede mit dem korrekten Kundennamen.
  • Der Rechnungsbetrag stimmt nicht mit dem Betrag der Rechnung im Kundencenter der Telekom überein.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Das Unternehmen rät allen Kunden, beim Erhalt einer verdächtigen E-Mail unbedingt anhand der genannten Punkte die Echtheit zu überprüfen. Es ist ratsam, gefälschte Rechnungen zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems laufen lassen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

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Quelle: Telekom