News des Tages: Entschuldigung für Facebook-Experiment, Android Wear, Minecraft mit Kaninchen

Facebook entschuldigt sich für ein Psycho-Experiment an rund 700.000 Nutzern, Google führt eine Android Wear-Kategorie im Play Store ein und Minecraft erhält mit dem neusten Snapshot jede Menge Kaninchen – die Nachrichten des Tages.

  • Android Wear: Google stellt die offizielle App zu Android Wear jetzt im Google Play Store zur Verfügung. In einer eigenen Kategorie sind außerdem alle Apps für Smartwatches und Geräte mit dem neuen System zu finden.
  • Facebook-Experiment: Facebook hat sich für ein umstrittenes Experiment entschuldigt, bei dem das soziale Netzwerk die Neuigkeiten von rund 700.000 Nutzern manipuliert hat. Die zweite Vorstandschefin Sheryl Sandberg hat den Vorfall in einer Stellungnahme als “unzureichend kommuniziert” bezeichnet. Facebook nehme Privatsphäre und Sicherheit seiner Mitglieder sehr ernst.

Updates

  • Threema: Die Messenger-App Threema für Android und iOS erhält mit einem großen Update neue Funktionen und mehr Komfort. Kurze Sprachaufnahmen lassen sich als Chat-Nachricht verschicken und Nutzer können neue Mitglieder zu bestehenden Gruppen hinzufügen.
  • Todoist: Die App zur Aufgabenverwaltung Todoist erhält mit dem neusten Update kontextuelle Erinnerungen. Nutzer können sich abhängig von ihrem Standort an Termine, Aufgaben und Ereignisse erinnern lassen.
  • Google Play-Dienste: Google aktualisiert mit den neuesten Google Play-Diensten einen zentralen Bestandteil des Android-Systems. Zu den Neuerungen zählen Unterstützung für Android Wear, Verbesserungen für Mehrspieler-Dienste von Play Games und die In-App-Suche zum Finden von Ergebnissen in Apps über Google Now. Anwender erhalten das Update automatisch.

Spiele

  • Minecraft Snapshot mit Kaninchen: Der neue Minecraft Snapshot bringt jede Menge Kaninchen und neue Gegenstände in die Spielwelt. Die Pelzkreaturen lassen sich auch verspeisen, außerdem hält Mojang eine Überraschung zu den neuen Tieren bereit.
  • MC Skin Editor für Windows Phone: Mit dem Minecraft Skin Editor können jetzt auch Windows Phone-Nutzer Skins für das Spiel erstellen und bearbeiten. Der Vorteil gegenüber Minecraft Skin Studio für Android und iOS ist die interaktive Vorschau auf einem 3D-Modell.
  • Dragon Age Inquisition: Das Rollenspiel Dragon Age: Inquisition erhält eine große Spielwelt mit mehr als 200 Fähigkeiten und Zaubersprüchen. Das Spiel soll am 7. Oktober 2014 für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360 erscheinen.
  • Mountain: Das Spiel Mountain ist eine Art Bergsimulator, allerdings hat der Spieler keinen Einfluss auf das Geschehen. Auf Grundlage einer Zeichnung generiert Mountain einen sehr detailreichen Berg, der sich betrachten lässt und hin und wieder eine Textbotschaft von sich gibt. Das eigenartige und entspannende Spiel ist für Windows, Mac und iOS erhältlich.

Tweet des Tages

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

App Folders in Windows Phone: So erstellen Sie Sammelordner für Apps

Auch in Windows Phone kann man Apps auf dem Startscreen in Ordnern bündeln. Bis Microsoft die Funktion mit einem Update in Windows Phone 8.1 integriert, hilft die simple Microsoft-Anwendung App Folder weiter.

App-Container auf dem Startscreen sind auch bei Windows Phone sehr praktisch. Zwar können Sie in Windows Phone auch Mini-Kacheln flexibel gruppieren. Mit App Folder nutzen Sie den Platz aber noch effizienter und müssen weniger mit Wischgesten scrollen. So richten Sie die App-Container ein.

1. Unter Windows Phone 8.1: Prüfen Sie, ob Sie die Anwendung App Folder benötigen

Ziehen Sie auf dem Startscreen eine Kachel auf eine andere Kachel. Entsteht automatisch ein Sammelordner, haben sie das dafür nötige Systemupdate von Windows Phone 8.1 bereits erhalten. Sie sind dann bereits fertig! So einfach funktionieren künftig die App Ordner. Wenn es nicht klappt, helfen die folgenden Schritte weiter.

2. Installieren Sie App Folder

Suchen Sie die App im Store und installieren Sie App Folder wie andere Apps.

3. Öffnen Sie App Folder

Beim ersten Start sehen sie eine leere Ansicht. Tippen Sie unten auf das +Symbol um einen App Container zu erstellen.

5. Namen für das App Folder eingeben

Wählen Sie einen Namen für den Sammelordner und bestätigen Sie mit einem Fingertipp auf den Haken.

6. Wählen Sie die gewünschten Apps aus

App Folder zeigt jetzt Ihre komplette App-Sammlung an. Sie können beliebig viele Apps für den App-Sammler auswählen. Bestätigen Sie wieder per Fingertipp auf den Haken.

Anschließend können Sie die Apps per Drag&Drop sortieren. Bei großen Sammlungen erscheinen nur die oben platzierten Apps in der Miniaturansicht auf dem Startscreen. Damit sind Sie auch schon fast fertig.

7. App Folder auf den Startscreen legen

Jetzt können Sie Ihre vorbereiteten App-Container wie andere Apps auch an den Startscreen anpinnen.

Wie bei anderen Kacheln können Sie auch bei App Folder die Größe ändern. Je nach Auswahl sehen Sie dann vier, sechs oder zwölf Vorschausymbole.

App Folder ist nicht ganz so elegant wie die vergleichbare Option in Android oder iOS. Windows Phone 8.1 wird aber schon bald auf allen Geräten um eine ähnliche Funktion erweitert. Bis dahin ist App Folder eine praktische Alternative.

Mehr zum Thema

Storage Sense in Windows Phone 8.1: So verschieben Sie Apps auf die SD-Karte

Neuerungen in Windows Phone 8.1: Endlich gleichauf mit Android und iOS!

Windows Phone Ratgeber: Vom Anfänger zum Profi in fünf Schritten

Windows Phone 8.1: Ordner erleichtern die Sortierung von Anwendungen auf dem Startscreen

Windows Phone 8.1: Microsoft startet den Support-Zeitraum für Windows Phone mit Cortana

Spiele-Highlights im Juli und August: die besten Spiele für den Sommer

Eine neue Version des legendären Street Fighter IV, die Rückkehr eines Klassikers und viele Rollenspiele sind für die Sommermonate angesagt.

Im Sommer halten sich die großen Unternehmen eher bedeckt. Sie sparen sich die wirklichen Renner für den Herbst auf und statten die Shops mit Titeln aus, die eigentlich keine großen Verkaufszahlen versprechen. Deswegen sind diese Spiele aber keineswegs schlecht. Die folgenden Titel sind sogar ausgezeichnete Vertreter ihrer Genres. Und so hat man beim Warten auf die großen Neuigkeiten wie Assassin’s Creed oder die neueste FIFA-Auflage zumindest eine Menge Spaß.

Sacred 3  – PC, PS3, Xbox 360 (05.08.)

Die neue Auflage dieser Action- und Rollenspielreihe spielt 1000 Jahre nach dem Originalspiel. Diesmal kämpft man gegen das böse Ashen-Reich und muss dabei das legendäre Herz von Ancaria gewinnen. Wer dieses besitzt, regiert einer Legende nach nämlich über die ganze Welt.

Im Gegensatz zu anderen Spielen desselben Genres konzentriert sich Sacred 3 auf den kooperativen Modus, bei diesem kann man mit bis zu 3 Spielern mehr zusammenarbeiten. Teamwork und Klassenvielfalt sind fundamental im Kampf gegen das Ashen-Reich.

Default player.


brightcove.createExperiences();

Ultra Street Fighter IV  – PC, PS3, Xbox 360 (08.08.)

Noch eine Überarbeitung von Street Fighter IV? So ist es! Capcom will seine Goldmine noch nicht begraben und bringt nach über zwei Jahren ein Update des besten Kampfspiels der letzten Jahre heraus.

Die großen Neuheiten dieser Ultra-Auflage von SF sind sechs neue Schauplätze sowie fünf neue Spielfiguren: die durch Street Fighter X Tekken bereits bekannten Rolento, Elena, Hugo und eine Prämiere in der Spielversion: Decapre.

Default player.


brightcove.createExperiences();

Risen 3: Titan Lords  – PC, PS3, Xbox 360 (29.08.)

Nach dem Ausflug in die Welt der Piraten in seiner zweiten Auflage kehrt die Risen-Reihe zu seinen Ursprüngen zurück: ins Mittelalter. In der Geschichte wird der Spieler, ein junger Krieger, von Schatten angegriffen und verliert seine Seele.

So beginnt eine Schiffsreise voller Abenteuer und Gefahren in einer offenen Welt. Verbündete findet man als Spieler schließlich in den mächtigen Zauberern, die von jeher die größten Rivalen der Dämonen sind. Die Grafiken sind leicht besser als bei der zweiten Auflage der Reihe.

Default player.


brightcove.createExperiences();

Wasteland 2  – PC (29.08.)

Dieses über ein erfolgreiches Crowdfunding finanzierte Spiel kommt nun endlich auf den Markt. Es handelt sich dabei um einen Nachfolger des 1988 von EA veröffentlichten Kultspiels. Erfolg hatte das Original vor allem durch seinen stimmigen Mix aus Strategie- und Rollenspiel, die für diese Zeit erstklassigen Grafiken sowie den originellen Plot in einem apokalyptischen Western. So wurde es zur Inspiration für spätere Titel wie Fallout.

Der Nachfolger bleibt mit seiner postapokalyptischen Szenerie und dem sehr traditionellen taktischen Kampf à la Baldur’s Gate dem Original treu. Allerdings gibt es auch Neues wie einen enorm großen Schauplatz zum herum Stöbern und die stark persönlich gestaltbaren Helden.

Default player.


brightcove.createExperiences();

Metro: Redux  – PC, PS4, Xbox One (29.08)

Metro 2033 und Metro: Last Light, zwei der besten Ego-Shooter der letzten Jahre. Die erdrückende Atmosphäre, das knifflige, aber faire Gameplay und die ausgereifte, auf Romanen basierende Story haben sie zu einem Muss für alle Terror- und Actionfans gemacht.

Nach den Versionen für Spielkonsolen der vorherigen Generation und PCs kommen beide Spiele nun mit einem ganzen Pack Verbesserungen auf den Markt. Zu haben ist es sowohl für PC als auch für die neuen Konsolen. Solche Megaspiele sollte wirklich jeder User spielen können.

Default player.


brightcove.createExperiences();

Und sonst?

Die in diesem Artikel vorgestellten Spiele sind die PC-Highlights für Juli und August. Das ist allerdings nicht alles. Hier findet ihr weitere exklusive Neuheiten für Spielkonsolen:

  • Wii Sports Club – Wii U (11.07.)
  • The Last of Us Remastered – PS4 (29.07.)
  • Tropico 5 – Xbox 360 (29.08.)

Der September wird dann mit Die Sims 4, Destiny oder FIFA 15 wieder aufregender.

Wer mehr über die Highlights vergangener Monate erfahren möchte, sollte in unseren anderen Artikeln zum Thema nachlesen.

Civilization Revolution 2: Das Strategiespiel mit neuer 3D-Grafik und neuen Einheiten für iOS

Das Strategiespiel Civilization Revolution 2 ist für iOS erschienen. Als erste Ausgabe der Civilization-Serie hat der Publisher 2K Games das Spiel ausschließlich für mobile Geräte entwickelt. Der stolze Preis von 13,99 Euro wird einige Civilization-Fans zurückschrecken lassen, dafür ist das Spiel komplett frei von In-App-Käufen.

Die Civilization Revolution-Reihe kombiniert strategische Spielführung mit einer flüssigen und übersichtlichen Gestaltung, die für mobile Plattformen geeignet ist. Die erste Ausgabe ist 2008 erschienen und hat den Rang eines der erfolgreichsten Strategiespiele erreicht.Civilization Revolution 2: Das Strategiespiel mit neuer 3D-Grafik und neuen Einheiten für iOS

Civilization Revolution 2 bietet Spielern eine neue, dreidimensionale Darstellung und eine weitaus umfangreichere taktische Tiefe. Neue Einheiten wie Flugzeugträger und Kampfjets sowie moderne Laser- und Aufklärungstechnologie ermöglichen neuartige Schlachten. Zu den neue Gebäuden und Errungenschaften zählen Atomkraftwerke oder das Silicon Valley und erlauben den Ausbau der Zivilisation zu neuer Größe. Im Szenario-Modus können Spieler historische Ereignisse nachstellen.

Die zweite Ausgabe des Spiels kommt zum Spielstart allerdings ohne Mehrspieler-Modus. Die iOS-Version on Civilization Revolution erhielt diese Möglichkeit mit einem späteren Update. Der Publisher 2K Games hat Civilization 2 Revolution auch für Android angekündigt aber noch keinen genauen Erscheinungstermin genannt.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Civilization Revolution 2 bei iTunes

Angry Birds Go! jetzt mit Wettrennen im Mehrspieler-Modus

Angry Birds Go! für iOS hat ein Update erhalten und damit die Möglichkeit für Wettrennen gegen andere Spieler. Fans des Rennspiels im Stil von Mario Kart haben sich die Multiplayer-Option schon lange gewünscht.

Der Hersteller Rovio hat bereits im Dezember des vergangenen Jahres angekündigt, dass Spieler gegeneinander antreten können und die Option für Frühjahr angekündigt. Mit  etwas Verspätung können Spieler im neuen Multiplayer-Modus entweder auf der Seite der Vögel oder der Schweine andere Spieler weltweit herausfordern.Angry Birds Go! jetzt auch mit Multiplayer-Wettrennen

Einige Herausforderungen sind ebenfalls neu und fordern das Fahren einer Bestzeit sowie den Zeitvergleich mit anderen. Die Multiplayer-Möglichkeit ist derzeit der iOS-Version vorbehalten, Rovio kündigt aber weitere Mehrspieler-Action an, was auch andere Plattformen beinhalten könnte.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Angry Birds Go! bei iTunes

Microsoft Office: Als Beta-Tester eine Vorab-Version der Office-Anwendungen ausprobieren

Im Rahmen des Pre-Release-Programms sucht Microsoft nach Privatanwendern und Geschäftskunden, die eine Vorab-Version von Microsoft Office testen wollen. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert die Beantwortung eines Fragebogens.

Microsoft entwickelt mehrere neue Office-Versionen. Auf der Entwickler-Konferenz BUILD 2014 hat das Unternehmen bereits einen Ausblick auf Office für Modern UI gezeigt. Diese Version ist für die Touch-Bedienung auf Tablets und Smartphones mit Windows optimiert. Nach der Veröffentlichung von Office für iOS und für Android-Smartphones fehlt außerdem noch die Variante für Android-Tablets.

Bei der Anmeldung zum Pre-Release-Programm müssen Anwender mehrere Fragen beantworten. Das Unternehmen fragt den vollständigen Namen, E-Mail-Adresse und Anschrift ab, bei Geschäftskunden außerdem noch Informationen zur Position innerhalb der Firma. Zusätzlich will Microsoft natürlich wissen, welche Office-Version aktuell zum Einsatz kommt und ob der Tester bereits Kunde von Office 365 ist.

Von Microsoft gibt es keine Angabe, welche Office-Version genau Anwender zum Test erhalten. Neben kommenden Ausgaben sind auch Updates für Office 365 oder Office 2013 mögliche Kandidaten.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Passende Artikel

Quelle: Microsoft

Via: WalkingCat auf Twitter

Google Docs und Tabellen: Microsoft Office-Dokumente ohne Konvertierung bearbeiten

Google hat die Office-Apps Google Docs und Google Tabellen für Android aktualisiert. In der neuen Version lassen sich Microsoft Office-Dokumente direkt ohne Konvertierung bearbeiten und erstellen. Außerdem orientiert sich das neue Design an Android L und die Apps haben weitere Funktionen der Web-Version von Docs und Tabellen erhalten.

Google Docs und Google Tabellen für Android können jetzt Dokumente aus den Microsoft Office-Anwendungen direkt bearbeiten. Für Word und Excel ist also keine Konvertierung in Googles eigenes Format mehr erforderlich.

Beide Apps erhalten das neue flache Aussehen des Material Design von Android L, das Google auf der Entwicklerkonferenz I/O 2014 vorgestellt hat. Die neue Oberfläche bietet mehr Übersicht und einen schwebenden Button, mit dem sich jederzeit ein neues Dokument erstellen lässt.Google Docs und Tabellen: Microsoft-Office Dokumente ohne Konvertierung bearbeiten

Die Tabellenkalkulation unterstützt außerdem ab sofort die Listenauswahl bei der Eingabe von Formeln. Anwender müssen Formeln also nicht mehr auswendig eintippen. Weiterhin erhält die Android-Version die Funktion zum automatischen Ausfüllen von Zellen, Spalten oder Zeilen und kann jetzt auch Diagramme anzeigen, allerdings nicht bearbeiten.

Erst vor kurzem hat Google angekündigt, Quickoffice aus dem Play Store zu entfernen und durch Google Docs, Tabellen und Sheets zu ersetzen. Die neuen Funktionen machen Quickoffice für Android überflüssig. Wer die App installiert hat, kann sie auch in Zukunft weiter nutzen, Google wird aber keine Updates mehr veröffentlichen.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Google

Android L verlängert die Akkulaufzeit von Smartphones und Tablets

Zu den Neuerungen von Android L zählt auch eine Verbesserung der Akkuleistung. Unter dem Namen Project Volta hat Google die Stromsparmöglichkeiten des Betriebssystems optimiert. In einem ausführlichen Test hat Ars Technica eine Verlängerung der Laufzeit um bis zu 36 Prozent festgestellt, was in der Praxis bis zu zwei Stunden ausmacht.

So reduziert Android L den Akkuverbrauch

Google hat den Stromverbrauch von Apps analysiert und festgestellt, dass bereits eine Sekunde Betrieb zwei Minuten Standby-Zeit kosten. Auch ohne aktiven Bildschirm führen Anwendungen im Hintergrund Aktionen aus und beanspruchen dazu den Prozessor. Android L fasst diese Aktionen zusammen, um sie gebündelt und damit ressourcenschonend auszuführen. Apps haben auch die Möglichkeit, Verwaltungsaufgaben nur dann auszuführen, wenn das Gerät gerade auflädt. Zusätzlich hilft die neue Laufzeitumgebung ART, die Akkulaufzeit zu optimieren.

Testergebnisse aus der Praxis

Ein Test von Ars Technica kam zu folgendem Ergebniss: Im Vergleich zu Android 4.4.4 konnte ein Nexus 5-Testgerät mit Android L eine 36 Prozent längere Akkulaufzeit vorweisen. In der Praxis bedeutet das einen Vorteil von zwei Stunden mehr Laufzeit: Mit Android KitKat war der Saft nach knappen sechs Stunden alle, unter Android L hielt das Gerät etwas unter acht Stunden durch.

Stromsparfunktion Battery Saver

Android L bringt mit Battery Saver auch eine weitere Sparfunktion mit. Verbleiben nur noch 15 Prozent Akkuleistung, kann das Sytem auf Wunsch die Leistung drosseln, Hintergrunddaten begrenzen und die Helligkeit herunterregeln. Die Tester von Ars Technica hatten die Funktion für ihren Versuch aber deaktiviert.Android L verlängert die Akkulaufzeit von Smartphones und Tablets

Bei der getesteten Version von Android L handelt es sich lediglich um die Entwickler-Vorschau, es ist also möglich, dass Google bis zur finalen Version noch weitere Veränderungen und Optimierungen vornimmt. Die Veröffentlichung von Android L wird für den Herbst 2014 erwartet.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Passende Artikel

Quelle: Ars Technica

Malware-Risiko: Diese Lücken stecken hinter den App-Berechtigungen von Android

Beim Installieren von Apps auf dem Android-Smartphone gibt man den kleinen Programmen bestimmte Berechtigungen. Aber was erlauben wir eigentlich genau? Besteht eine Gefahr für Privatsphäre und Sicherheit?

Damit Apps die eingebaute Smartphone-Kamera benutzen, ins Internet gehen oder andere Handy-Ressourcen nutzen können, benötigen diese bestimmten Berechtigungen. Die Apps kann man nur installieren, wenn wir die Berechtigungen zulassen und das geht nur nach dem Prinzip alles oder nichts. Das Problem entsteht jedoch oft durch die Kombination von Berechtigungen: Alle zu prüfen ist sehr mühsam, deshalb stimmen wir oft ungesehen zu.

Dieses leichtsinnige Zustimmen kann aber unangenehme Konsequenzen, wie das ungewollte Versenden von SMS oder den Diebstahl von persönlichen Daten haben. Das Überprüfen der Berechtigungen dauert im Grunde weniger als eine Minute – eine Minute, die einem später viel Ärger – wie das Ändern aller Passwörter – ersparen kann.

Im Folgenden führen wir die Berechtigungen und damit zusammenhängende Gefahren auf.

In-App-Käufe: Vorsicht vor Betrug!

Mit diesen wird das Kaufen außerhalb von Google Play möglich. In Spielen wie Candy Crush kann man beispielsweise Objekte kaufen, mit denen man ins nächste Level aufsteigt. Andere Apps nutzen dies jedoch zum Erpressen von Geld, und zwar aus den verschiedensten Beweggründen.

Die Malware Fakedefender war zum Beispiel ein falsches Antivirusprogramm, das einen mit Sicherheitswarnungen zu Käufen verleitete. Ein anderes bösartiges Beispiel sind augenscheinlich ganz harmlose Spiele, die besonders Kinder zu In-App-Käufen verführen.

Android Defender, ein falsches Antivirusprogramm, das dem Nuzter Geld durch In-App-Käufe abschwatzte.

Wer sich vor Problemen mit den In-App-Käufen schützen will, kann in Google Play einen Passwortschutz aktivieren. So schützt man sich vor falschen Versprechungen und Zwangskäufen.

Mobile Daten / WLAN: die Hintertür zum Datenklau

Beide ziemlich harmlos, da sie lediglich die Internetverbindung herstellen. Und jede App, die eine Internetverbindung braucht, wird diese verlangen. Gefährlich wird es aber, wenn die Internetverbindung mit anderen Berechtigungen kombiniert werden, denn so können Apps auch Daten nach außen schicken.

Das Duo Kontakte lesen und mobile Daten sollte einen zum Beispiel beunruhigen. Wozu braucht ein Terminplaner ohne Internetservice eine Internetverbindung? Wegen der Werbung? Man sollte auf jeden Fall vorsichtig sein. Im Zweifelsfall kann man die Internetverbindung durch eine Firewall blockieren. Ein Trick, der auch Werbeanzeigen bei Spielen verhindert.

App-Historie und Lesezeichen: Braucht eine App die Daten wirklich?

Mit diesen Berechtigungen gibt man Informationen über Telefondaten wie angesurfte Websites, Lesezeichen oder ausführende Apps frei. Das ein Browser, App-Manager oder ein soziales Netzwerk einen Zugang zu der App-Liste und den Lesezeichen verlangt ist plausibel. Bei einem Spiel sieht das jedoch anders aus.

Wenn ein Browser wie Chrome auf die Chronik und Lesezeichen zugreifen will, ist das normal.

Die Risiken für die eigene Privatsphäre liegen dabei auf der Hand: Genau diese Daten wollen NSA oder andere Spione der Surfgewohnheiten. Manche Apps greifen jedoch gar nicht auf den Telefonspeicher zurück, wozu wollen sie dann also die App-Liste?

Identität und Konten: für alle Apps offen?

Über die Identitätsberechtigung kann eine App auf persönliche Daten zugreifen. Dazu gehören auch im Telefon gespeicherte Konten. Bei sozialen Apps wie Facebook oder Twitter ist dies sinnvoll. Bei anderen Apps sieht das anders aus und ein Virus mit dieser Berechtigung könnte theoretisch sogar Konten löschen.

Kontakte / Kalender: Vorsicht beim Teilen des Terminkalenders!

Das größte Risiko steckt hier im Zugang zu den Kontakten sowie zum Terminkalender. Eine bösartige App kann Telefonnummern oder E-Mail-Adressen klauen, Termine aus dem Kalender entfernen oder sogar Personen zu diesen einladen.

Der Virus FireLeaker klaute zum Beispiel Telefonnummern und E-Mail-Adressen und schickte diese an einen Server. Cyberverbrecher verkauften die Daten später an Unternehmen, die E-Mail- und SMS-Spam versenden.

Standort: Muss ein Spiel wirklich wissen, wo man sich gerade aufhält?

Diese Berechtigung gibt Zugang zu den Standort-Sensoren wie GPS. Für Karten, Reiseführer oder Apps, die Fotos und Veröffentlichungen einen Standort hinzufügen ist der Zugriff auf den Standort sinnvoll. Wenn dies jedoch wenig Sinn macht, sollte man Verdacht schöpfen.

Neben dem hohen Batterieverbrauch verletzt die Nutzung dieser Daten nämlich auch die eigene Privatsphäre. Die 2012 entdeckte Malware TigerBot versandte die GPS-Standorte zusammen mit anderen Daten wie aufgenommene Telefongesprächen und Bildern.

SMS: Vorsicht mit kostspieligen Kurznachrichten

Wer diese Berechtigungen sieht, sollte sich fragen, wozu eine App Textnachrichten bekommen, lesen oder verschicken sollte. Manchmal erhält man eine SMS zur Bestätigung. In allen anderen Fällen handelt es sich um einen lukrativen Betrug.

Im Jahr 2014 entdeckte Panda Labs, dass eine Diäten-App mit 300.000 Nutzern diese kostspielige SMS-Pakete aufschwatzte.

Telefon: Die App wählt selbst und macht Anrufe

Die Berechtigung zum Telefonieren werden von Apps wie LINE, WhatsApp und automatischen Anrufblockierern benötigt.

Ist die Benutzung des Telefons jedoch eigentlich nicht notwendig, deuten diese Berechtigungen auf versteckte und kostenpflichtige Anrufe hin. Die 2013 durch Lookout entdeckte Malware MouaBad ermöglichte Cyberpiraten das Führen von sehr kostspieligen Telefonaten ohne das Wissen des Besitzers.

Fotos, Daten und Dateien einsehen

Will eine App Dateien verwalten muss sie um Erlaubnis zum Modizifieren und Löschen von Inhalten bitten. Wann diese Berechtigung mit bösartigen Absichten – wie zum Datenklau – verwendet wird, ist schwierig zu sagen.

Manche Viren versenden Fotos und andere Dateien durchs Netz. Die – immer noch in Google Play erhältliche – App Pixer betrog seine Nutzer und lud Fotos auf seine Server hoch.

Kamera / Mikrofon: Das würde selbst 007 gefallen!

Wird einer App der Zugang zu Kamera und Mikrofon erlaubt, kann diese Fotos, Videos und Audios aufnehmen. Für Apps wie Instagram, Skype oder Facebook notwendig, sollte man bei anderen Apps genauer hinsehen.

Die App PlaceRaider schießt Fotos nach dem Zufallsprinzip und bildet ganze Zimmer nach …

Die App PlaceRaider ist ein gutes Beispiel dafür, dass man Berechtigungen nicht leichtsinnig erteilen sollte: Mit der von US-Forschern entwickelten App können Fotos ohne Erlaubnis aufgenommen und ganze Zimmer nachgebildet werden: Spionage, der man selbst zustimmt.

Geräte-ID und Anruf-Daten: der Personalausweis des Telefons

Unter diesem sehr mysteriösen Namen gibt Android der App die Erlaubnis, das Telefon kennen zu lernen. Dies beinhaltet Informationen wie die IMEI-Nummer, die Identifikationsnummer des Telefons. Und das geht ganz einfach.

Ein Beispiel von Daten-Fishing, das man mit den ID-Berechtigungen betreiben kann.

Mit einer gültigen IMEI kann jeder das Telefon klonen und Anrufe tätigen. Die Rechnung erhält aber trotzdem der Besitzer. Zudem kann er den Telefonanbieter anrufen, das Telefon als gestohlen melden und die Nummer blockieren lassen. Der Virus BadNews ist ein Beispiel für eine solche Malware.

Andere: ein gefährliches Sammelsurium

Neben den typischen Android-Berechtigungen kann eine App aber noch nach Spezialberechtigungen fragen. Eine solche Liste sollte man stets genau überprüfen. Darunter sind nämlich ein paar sehr fragwürdige, wie das Lesen von Nachrichten in den sozialen Netzwerken, der vollständige Zugriff auf das Netz oder die teilweise Kontrolle über das Gerät. Es gibt keine Grenzen und genau hier kann sich die Sicherheitslücke befinden.

Die goldene Regel: alles hinterfragen und einen Berechtigungs-Analyzer verweden

Wer den Verdacht hat, eine Berechtigung macht keinen Sinn, sollte zunächst die Macher fragen: Dazu kann man ihnen eine E-Mail via Google Play schicken oder einen Kommentar schreiben und darauf warten, dass sie antworten. Die Kommentare der anderen und die App-Bewertungen sind ein weiterer Hinweis darauf, ob eine App sicher und vertrauenswürdig ist. Man sollte nie etwas Verdächtiges installieren, ohne sich vorher darüber zu informieren.

Und schon installierte Apps? Dafür gibt es Hilfsprogramme; diese checken alle Berechtigungen der auf Tablet oder Smartphone installierten Anwendungen. Ein erwähnenswertes Beispiel ist F-Secure App Permissions. Die App scannt alle von anderen Anwendungen benutzten Berechtigungen und zeigt Verdächtiges an, so kann man selbst entscheiden, was man tun möchte.

F-Secure App Permissions verteilt je nach benötigten Berechtigungen an jede App Punkte.

Nach all diesen Horrorgeschichten könnte man glauben, Berechtigungen seien per se etwas Schlechtes. Das stimmt aber so nicht: Zum reibungslosen Funktionieren vieler ganz korrekter Apps sind sie unbedingt notwendig. So wie Android mit dem Thema Berechtigungen umgeht, ist allerdings nicht zufriedenstellend, man kann da nämlich leicht mal nicht aufpassen.

Sollten Sie unsicher sein, lesen Sie unsere Tipps und Tricks zu Android.

Bildquellen: Google Play, Tudocelular, MIT, CodePainters, TheDroidGuy

Konkurrenz für Spotify: Google will mit Playlisten von Songza YouTube und Play Music verbessern

Google übernimmt den Musikdienst Songza. Der Streaming-Anbieter nutzt Anwenderinformationen, um intelligente Vorschläge für Wiedergabelisten zu machen, die zuvor von Musikexperten per Hand zusammengestellt wurden. So lässt sich zu jedem Anlass Musik finden, die auch wirklich der Stimmung entspricht. Google will mit Songza die eigenen Angebote YouTube und Play Music verbessern.

Nach Aussage von Google soll die Übernahme zunächst nichts am Angebot von Songza selbst ändern. Die Apps für Android und iOS lassen sich wie bisher nutzen. Die Funktionen rund um Musik-Playlisten will das Unternehmen aber schon bald für Play Music, YouTube und andere Google-Produkte nutzen.Konkurrenz für Spotify: Google will mit Playlisten von Songza YouTube und Play Music verbessern

Im Gegensatz zur Konkurrenz wie Spotify und Pandora basieren die Musikvorschläge von Songza nicht auf Algorithmen. Der Dienst verwendet stattdessen Anwenderdaten zu Uhrzeit, Standort, Wetter und Aktivität, um dann aus einem von Musikexperten gepflegten Katalog Passendes zu präsentieren.

Songza hat momentan in den USA  rund fünfeinhalb Millionen aktive Nutzer. Der Dienst ist für Google gleich doppelt interessant: Die von Hand zusammengestellten Listen werten das eigene Streaming-Angebot auf, die gesammelten Daten erweitern Googles Datenbank mit Informationen zum Nutzerverhalten. Neben passenden Wiedergabelisten wird das Unternehmen mit Sicherheit persönlich zugeschnittene Werbung anzeigen.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Google Play auf Google+ | Songza