Marvel enthüllt die „Latverian Witch“: neuer Rätsel-Teaser zu *Avengers: Doomsday*

Marvel Studios hat auf der San Diego Comic-Con 2026 wohl einen der ersten größeren Rätsel-Teaser zu Avengers: Doomsday ausgestellt. Am Stand des Studios stießen Besucher nach ersten Berichten von der Messe auf ein geheimnisvolles Kostüm, das mit seinem Farbwechsel und einem Design, das stark an Doctor Doom erinnert, sofort Diskussionen ausgelöst hat. In diesen ersten Berichten fällt für das Outfit die Bezeichnung „Latverian Witch“.

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Genau dieser Name macht die Sache gerade so spannend, weil es in den Marvel-Comics dafür keine klar etablierte, sofort erkennbare Vorlage gibt. Im MCU wirkt die Identität der Figur dadurch erst recht rätselhaft.

Avengers: Doomsday: Was Marvel auf der Comic-Con gezeigt hat

Auf der Messe war ersten Berichten zufolge ein Kostüm zu sehen, das wie eine magische Doctor-Doom-Variante wirkte. Erkennbar waren grüner Kapuzenumhang, metallische Rüstungsteile und eine silberne Maske.

Die Bildsprache ist damit ziemlich eindeutig. Man denkt sofort an Latveria und an Victor von Doom. Zusammen mit dem direkten Verweis auf Avengers: Doomsday hat das die Gerüchteküche schnell auf Temperatur gebracht.

Mehrere Farben sprechen für mehr als eine Figur

Besonders ins Auge fielen nach den ersten Berichten von der Messe wechselnde Farbakzente des Kostüms. Später sollen dann auch weitere Versionen in anderen Farben aufgetaucht sein, darunter Gelb und Lila.

Das spricht zumindest dafür, dass die „Latverian Witch“ vielleicht gar nicht nur eine einzelne Figur ist, sondern eher eine Gruppe, ein Orden oder sogar ein Coven mit mehreren Mitgliedern.

Warum die Nähe zu Doctor Doom wichtig ist

Die Nähe zu Doctor Doom springt sofort ins Auge und dürfte kaum Zufall sein. Avengers: Doomsday gilt seit Monaten als nächster großer MCU-Crossover-Film, in dem Doctor Doom eine zentrale Rolle spielen soll.

Der Teaser könnte also ein erster Hinweis auf seine Welt sein, auf seine Gefolgsleute oder auf die Art von Magie, die mit ihm verbunden ist. Avengers: Doomsday kommt am 18. Dezember 2026 ins Kino und soll Elemente aus Avengers, Fantastic Four und X-Men zusammenführen.

Robert Downey Jr. soll dabei Doctor Doom verkörpern, eine der ungewöhnlichsten und am meisten diskutierten Besetzungen der aktuellen MCU-Phase.

Diese Fan-Theorien stehen im Raum

Die verbreitetste Theorie kreist um eine Wanda-Maximoff-Variante. Schon der Name „Witch“ und die Multiversum-Logik des MCU legen eine Verbindung zur Scarlet Witch nahe.

Der Look und der Bezug zu Latveria deuten allerdings auch in andere Richtungen. Immer wieder genannt werden etwa Cynthia von Doom, Clea oder Agatha Harkness.

Genauso gut könnte es sich aber um eine komplett neue MCU-Figur handeln, die nur lose auf bestehenden Comic-Ideen basiert. Genau das macht diese Enthüllung so wirksam: kein Cameo, den man nach zwei Sekunden entschlüsselt, sondern ein echtes Rätsel.

Auch ohne Trailer-Enthüllung oder konkrete Story-Details wird in der Fan-Community schon jetzt intensiv über Avengers: Doomsday gesprochen. Für Marvel ist das ein ziemlich kluger Zug: ein starkes Design, ein vertrauter Doctor-Doom-Look und genau genug Unklarheit, damit die Spekulationen tagelang weiterlaufen.

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Netflix baut Mystery-Miniserien weiter aus: Das Genre boomt

Netflix legt 2026 beim Angebot an Mystery-Miniserien noch einmal nach. Abgeschlossene Thriller und Whodunnits gehören inzwischen zu den Formaten, die beim Streamingdienst am besten laufen, tauchen regelmäßig weit oben in den Netflix-Charts auf und geben dem Ausbau des Miniserien-Katalogs spürbar Rückenwind.

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Netflix-Mystery-Miniserien boomen

Mystery-Miniserien haben einen einfachen Reiz: Sie erzählen eine komplette Geschichte mit Anfang, Mitte und Ende, ohne dass man sich gleich auf mehrere Staffeln festlegen muss. Gerade für ein Wochenende ist das fast ideal. Viel Spannung, kaum Leerlauf, und am Ende gibt es eine Auflösung statt des üblichen Cliffhanger-Frusts.

Die Zahlen sprechen dafür

Wie stark das Genre 2026 unterwegs ist, zeigen die jüngsten Abrufzahlen von Netflix. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 kam der Sechsteiler „His & Hers“ im Schnitt auf 25,6 Millionen Zuschauer und war damit nach Angaben des Anbieters die meistgesehene Netflix-Serie in diesem Zeitraum. Auch frühere Titel wie „Fool Me Once“ aus dem Jahr 2024 landeten laut Netflix unter den meistgesehenen englischsprachigen Netflix-Produktionen überhaupt.

Für diese Strategie bleibt Bestsellerautor Harlan Coben besonders wichtig. Netflix hat nach eigenen Angaben einen Deal über 14 Bücher mit ihm abgeschlossen, und seine Stoffe sorgen verlässlich für hohe Reichweiten.

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I Will Find You“ hielt sich laut Netflix nach dem Start Mitte 2026 einen Monat lang auf Platz 1 und übersprang die Marke von 85 Millionen Abrufen. „Run Away“ kam nach Angaben von Netflix in seiner ersten Woche auf fast 80 Millionen Sehstunden.

Warum das Format zum Binge-Watching passt

Der Erfolg hängt nicht nur an der Krimihandlung. Die besten Mystery-Miniserien verknüpfen verschachtelte Rätsel mit Familiendrama, emotionalem Druck, gelegentlichem Humor und einer Inszenierung, die oft fast wie Kino wirkt. Genau diese Mischung macht sie auch für Leute interessant, die mit klassischen Krimis sonst wenig anfangen.

Hinzu kommt die kompakte Laufzeit: Sechs bis acht Folgen reichen oft schon, um Spannung aufzubauen, Figuren Kontur zu geben und die finale Enthüllung sauber zu setzen.

3 Netflix-Mystery-Serien für ein Wochenende

„The Perfect Couple“ verlegt seinen Mordfall in das luxuriöse Milieu einer Hochzeit auf Nantucket und mischt Upper-Class-Drama mit dem Reiz eines klassischen Whodunnits.

„Fool Me Once“ zeigt ziemlich klar, warum Harlan-Coben-Adaptionen für Netflix so wertvoll sind: hohes Tempo, präzise platzierte Wendungen und eine Erzählweise, die einen sofort hineinzieht.

„Jo Nesbø’s Detective Hole“ steht für die internationale Ausweitung des Genres. Die norwegische Serie startete im März 2026 und erreichte laut Rotten Tomatoes 100 Prozent. Wer es düsterer, kälter und ein Stück härter mag, bekommt hier eine spannende Alternative zu Produktionen aus den USA und Großbritannien.

Mehr Vielfalt, aber noch nicht überall

Netflix deckt mit seinen Mystery-Miniserien inzwischen sehr unterschiedliche Tonlagen ab, vom eleganten Gesellschaftskrimi bis zum rauen Ermittlerdrama im britischen Stil. Gleichzeitig wächst der internationale Anteil. Neben norwegischen Titeln setzt auch Spanien mit Serien wie „The Innocent“ starke Akzente.

Im Rampenlicht stehen bisher aber nach wie vor vor allem US- und britische Produktionen sowie klassische Whodunnits. Weniger sichtbar bleiben regionale Formate und neue Spielarten, etwa Stoffe aus dem Tech-, Umwelt-, Sci-Fi- oder Horrorbereich.

Für Netflix ist das eher eine Gelegenheit als ein Problem. Das Modell funktioniert, jetzt kann die Plattform es in noch mehr Richtungen weiterdrehen.

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Apple Watch als Lebensretter: Apple zeigt neue Rettungsgeschichte

Apple rückt die Notfallfunktionen der Apple Watch in einem neuen Video wieder ins Licht, diesmal mit einer weiteren echten Rettungsgeschichte. Im Zentrum steht nach Angaben des Unternehmens ein Mann namens Phil. Er stürzte beim Mountainbiken und bekam durch die SOS-Funktionen seiner Apple Watch Hilfe. Die Botschaft dahinter ist ziemlich eindeutig: Die Apple Watch soll längst mehr sein als Fitness-Tracker und Ergänzung zum iPhone. Im Ernstfall soll sie auch Leben retten. Gerade für Menschen, die draußen Sport treiben, älter sind oder gesundheitliche Risiken im Blick behalten möchten, sind diese Funktionen für viele inzwischen ein handfestes Kaufargument.

Apple Watch Notruf: So funktionieren Sturzerkennung und SOS

Das Kernstück der Sicherheitsfunktionen ist die Sturzerkennung, die Apple seit der Apple Watch Series 4 anbietet. Nach Angaben von Apple arbeiten dabei Beschleunigungsmesser und Gyroskop zusammen, um einen heftigen Aufprall zu registrieren. Danach kann die Uhr Ihnen automatisch anbieten, einen Notruf abzusetzen.

Wenn Sie nach einem Sturz etwa eine Minute lang nicht reagieren, wählt die Apple Watch Apple zufolge selbst den Notruf. Gleichzeitig wird der Standort an hinterlegte Notfallkontakte geschickt.

Genau diese Funktion stellt Apple jetzt wieder in den Mittelpunkt. Der neue Fall rund um den Mountainbiker Phil reiht sich dem Unternehmen zufolge in mehrere dokumentierte Rettungen ein, bei denen die Apple Watch nach einem Unfall eigenständig Hilfe organisiert hat.

Ganz neu ist das Thema allerdings nicht. Schon 2019 machte der Fall des Mountainbikers Bob Burdett Schlagzeilen. Er verlor nach einem Sturz das Bewusstsein, seine Apple Watch verständigte daraufhin Rettungskräfte und informierte seinen Sohn. Dass der Alarm schneller rausging, half dabei, die Rettung rasch in Gang zu bringen.

Mehr als Sturzerkennung: Apple baut das Sicherheitsnetz aus

Auf neueren Modellen der Apple Watch lässt sich inzwischen auch die Unfallerkennung bei schweren Autounfällen nutzen. Bei höherwertigen Modellen wie der Apple Watch Ultra 3 kommt Apple zufolge außerdem Emergency SOS via Satellit dazu. Damit können Sie selbst in Gegenden ohne Mobilfunk oder WLAN einen Hilferuf senden.

Dass solche Funktionen nicht nur gut klingen, sondern im Alltag tatsächlich etwas bringen, zeigen weitere Berichte aus den vergangenen Jahren. 2024 wurde in New York ein Radfahrer gerettet, nachdem die Sturzerkennung automatisch einen Notruf ausgelöst hatte.

In Australien setzte ein Schwimmer Apple zufolge mit seiner Apple Watch einen Hilferuf ab, nachdem er aufs Meer hinausgetrieben worden war. 2025 wurde außerdem ein Skifahrer nach einem rund 300 Meter langen Sturz gefunden, weil die Apple Watch nach Angaben des Unternehmens GPS-gestützte Notfallmeldungen verschickte.

Zwischen Rettungsanker und Fehlalarm

Seit Jahren berichten Leitstellen allerdings auch von mehr Fehlalarmen und sogenannten stillen Notrufen, die durch die Sturz- oder Unfallerkennung ausgelöst werden. Dahinter stecken zum Beispiel Skifahren, Snowboarden oder sogar Fahrten in Achterbahnen. Für Rettungsdienste bedeutet das zusätzliche Arbeit.

Trotzdem fällt für viele Nutzer die Bilanz klar aus: Der Nutzen wiegt schwerer. Apple hat die Apple Watch Schritt für Schritt von einer Smartwatch zu einem persönlichen Sicherheitsgerät gemacht.

Dazu kommen Gesundheitswarnungen bei Vorhofflimmern, Schlafapnoe oder möglichen Hinweisen auf Bluthochdruck. Zusammengenommen entsteht so ein Produkt, das immer stärker als digitaler Begleiter für Vorsorge und Notfälle wahrgenommen wird.

Hyundai unter Druck in Südkorea: Teilstreiks wegen Atlas-Robotern

Seit Mitte Juli 2026 kommt es bei Hyundai Motor in Südkorea laut übereinstimmenden Medienberichten zu Teilstreiks, an denen sich Zehntausende Gewerkschaftsmitglieder beteiligen. Auslöser ist, dass der Autobauer den Einsatz humanoider Atlas-Roboter von Boston Dynamics in der Fertigung vorantreibt. Die Gewerkschaft der Hyundai-Motor-Beschäftigten vertritt rund 40.000 Menschen. Sie verlangt kein Verbot von Robotern, sondern ein festes Mitspracherecht, wenn neue Automatisierungstechnik eingeführt wird, und verbindliche Zusagen für Beschäftigte, deren Aufgaben sich dadurch verändern oder ganz wegfallen könnten.

Die Teilstreiks laufen also seit Mitte Juli 2026, wie verschiedene Medien berichten. Zehntausende Gewerkschaftsmitglieder machen mit. Vertreten werden dabei rund 40.000 Beschäftigte.

Auffällig an dem Fall ist: Die Arbeitnehmerseite stellt sich nicht gegen Roboter an sich. Die Gewerkschaft will vielmehr bei neuer Automatisierung formell mitreden können. Dazu kommen verbindliche Garantien für Beschäftigte, deren Tätigkeiten sich durch die Technik verschieben oder verschwinden könnten.

Hyundai, Atlas und die Forderungen der Gewerkschaft

Medienberichten zufolge ist der Konflikt einer der ersten großen Praxistests dafür, wie Gewerkschaften auf humanoide Roboter in der Industrie reagieren. Im Kern geht es um die Frage, wer über den Einsatz dieser Maschinen entscheidet, wie Produktivitätsgewinne verteilt werden und wer am Ende das Risiko trägt, wenn Arbeitsplätze umgebaut oder neu zugeschnitten werden.

Die Gewerkschaft hält dagegen, dass die Folgen der Automatisierung nicht allein bei den Beschäftigten abgeladen werden dürfen.

Zu den Forderungen gehört auch der Wechsel von Stundenlöhnen zu festen Monatsgehältern. Damit sollen mögliche Einkommensverluste abgefedert werden, falls die Arbeitszeit durch neue Technik sinkt.

Dazu kommen höhere Löhne und Boni. Außerdem fordert die Gewerkschaft, das Rentenalter von 60 auf 65 Jahre anzuheben.

Keine Absage an Roboter

Gerade das macht den Fall so spannend. Es geht nicht um das alte Muster Mensch gegen Maschine, sondern um neue Schutzregeln für eine Branche, die sich gerade umbaut. Analysten sehen darin laut Medienberichten ein mögliches Vorbild für künftige Konflikte in der Industrie, nicht nur in Südkorea, sondern auch anderswo.

Hyundai Motor will den Rollout nach diesen Berichten zunächst nicht in den heimischen Werken starten, sondern in den USA.

Ab 2028 sollen Atlas-Roboter von Boston Dynamics im Hyundai-Motor-Werk im Bundesstaat Georgia arbeiten, das nicht gewerkschaftlich organisiert ist. Dort sollen sie repetitive und körperlich anstrengende Aufgaben übernehmen. Bis 2030 ist Medienberichten zufolge ein Ausbau in Richtung komplexerer Montagearbeiten geplant.

Langfristig peilt Hyundai Motor nach Medienberichten eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 30.000 humanoiden Robotern an.

Südkorea ist bereits stark automatisiert

Dass der Streit ausgerechnet in Südkorea aufbricht, kommt nicht aus dem Nichts. Laut Medienberichten entfallen dort auf 10.000 Beschäftigte in der Industrie 1.012 Industrieroboter. Das ist mehr als sechsmal so viel wie im weltweiten Durchschnitt.

Gleichzeitig drückt die südkoreanische Regierung weiter aufs Tempo bei smarten Fabriken und digitaler Produktion, auch um Fachkräftemangel und den demografischen Druck abzufangen.

Der Trend ist auch in anderen Unternehmen zu sehen: Mitsubishi will Medienberichten zufolge ab 2027 humanoide Roboter für Fabriken in Serie bauen, Toyota hat solche Systeme in Kanada getestet, Nissan prüft den Einsatz, BMW verwendet sie bereits in Deutschland.

In China setzt die Elektroauto-Industrie laut Medienberichten zusätzlich auf stark automatisierte Dark Factories.

Große Jobverlustwelle noch nicht absehbar

Trotz der Signalwirkung ist kurzfristig keineswegs ausgemacht, dass Arbeitskräfte nun massenhaft ersetzt werden. Der Boston-Dynamics-Roboter Atlas gilt zwar als technisch sehr weit, doch humanoide Roboter in komplexe Produktionsabläufe einzubinden, bleibt schwierig.

Gerade in Autofabriken müssen solche Systeme extrem zuverlässig, sicher und wirtschaftlich laufen.

Darum ist der Konflikt bei Hyundai Motor mehr als ein lokaler Arbeitskampf. Möglicherweise entscheidet sich hier nicht nur, wie schnell humanoide Roboter in die Werke kommen, sondern auch, ob Beschäftigte diesen Wandel bloß hinnehmen oder ihn mitverhandeln.

Samsung untersucht jetzt rote Display-Flecken beim Galaxy S26 Ultra

Seit mindestens März schreiben Nutzer auf Reddit und auf Südkoreas Plattform Naver über ein Problem mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra: Nach einigen Wochen oder Monaten soll sich mittig im Display ein rötlicher oder pinker Fleck zeigen. Samsung soll den Fehler laut diesen Berichten inzwischen auf dem Schirm haben. Eine klare Ursache gibt es demnach aber weiter nicht.

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Galaxy S26 Ultra: ein lokaler Fleck, keine falsche Farbkalibrierung

Auf Reddit und Naver schildern mehrere Nutzer, dass nach einigen Wochen oder Monaten in der Mitte des Panels ein rötlicher oder pinker Bereich auftaucht. Samsung hat den Fehler den dortigen Berichten nach inzwischen registriert, konnte nach heutigem Stand aber noch nicht eindeutig klären, woher er kommt.

Nach allem, was bisher auf Reddit und Naver dazu geschrieben wurde, geht es dabei offenbar nicht um eine falsche Farbkalibrierung des kompletten Displays. Betroffene reden eher von einem klar abgegrenzten Fleck oder sogar von einer „roten Blase“ auf dem Bildschirm.

Das wirkt eher wie ein Problem mit der Gleichmäßigkeit des Panels und weniger wie eine fehlerhafte Anzeigeeinstellung. Wer ein betroffenes Gerät besitzt, bemerkt die Veränderung laut den Nutzerberichten wohl nicht direkt nach dem Kauf, sondern erst später im normalen Alltag, oft nach etwa zwei bis drei Monaten Nutzung.

Beschwerden seit März, auch bei Demo-Geräten

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Die Berichte machen seit mindestens März in Online-Foren und sozialen Netzwerken die Runde, unter anderem auf Reddit und auf Naver in Südkorea.

Dass der Fall inzwischen mehr Aufmerksamkeit bekommt, liegt auch daran, dass die Verfärbung den Berichten zufolge nicht nur bei privat genutzten Geräten aufgetreten sein soll. Auch Ausstellungsgeräte im Handel werden in den Diskussionen genannt.

Wie groß das Problem beim Samsung Galaxy S26 Ultra am Ende wirklich ist, lässt sich bisher nicht sagen. Öffentliche Zahlen dazu, wie viele Geräte tatsächlich betroffen sind, gibt es noch nicht.

Und auch unabhängige technische Analysen, die die genaue Ursache sauber belegen, sind bisher eher selten.

Privacy Display als möglicher Auslöser

In den Diskussionen auf Reddit und Naver gilt derzeit vor allem die neue hardwarebasierte Privacy-Display-Funktion des Samsung Galaxy S26 Ultra als möglicher Auslöser. Sie begrenzt die Blickwinkel, indem sie die Lichtabgabe auf Pixelebene verändert.

Genau an diesem Punkt vermuten Nutzer und Beobachter mögliche Nebenwirkungen, die sich auf die Gleichmäßigkeit des Panels auswirken könnten.

Ganz neu ist die Theorie nicht. Schon früher tauchte das Privacy Display in Diskussionen auf, damals im Zusammenhang mit Augenbelastung und teils auch mit Übelkeit.

Belegt ist dieser Zusammenhang bisher allerdings nicht.

Eher Hardware als Software

Falls sich dieser Verdacht erhärtet, spricht mehr für ein Hardwareproblem als für einen Softwarefehler. Als mögliche Erklärungen nennen Nutzer und Beobachter in den Diskussionen etwa eine ungleichmäßige Belastung bestimmter Pixelbereiche oder eine vorzeitige Alterung des OLED-Panels.

Ein späteres Update dürfte in so einem Fall also kaum die komplette Lösung liefern.

Wer ein Samsung Galaxy S26 Ultra besitzt, sollte auffällige Verfärbungen vorerst im Blick behalten, am besten dokumentieren und den Support möglichst früh kontaktieren.

Solange Samsung die Ursache selbst nicht kennt, bleibt offen, ob hier nur einzelne Geräte betroffen sind oder ob sich dahinter ein größeres Problem der Displaytechnik verbirgt.

INTERCAL: Original-Compiler von 1972 ist wieder aufgetaucht

INTERCAL, die 1972 von den Princeton-Studenten Don Woods und James M. Lyon als Parodie auf Programmiersprachen entwickelt wurde, rückt im Juni 2025 wieder ins Blickfeld: Der originale Compiler ist veröffentlicht worden.

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INTERCAL mit höflichem Zwang

Wer möchte, kann einen der berühmtesten Witze aus den frühen Tagen der Informatik jetzt wieder in seiner ursprünglichen Form nachvollziehen.

Die Wiederveröffentlichung des originalen Compilers ist mehr als nur eine nette Kuriosität. INTERCAL gilt bis heute als eine der einflussreichsten Satiren auf Sprachdesign, und die Sprache wurde ganz bewusst so gebaut, dass sie ihre Nutzer irritiert.

INTERCAL steht für „Compiler Language With No Pronounceable Acronym“ und stammt von den Princeton-Studenten Don Woods und James M. Lyon.

Schon der Name ließ wenig Zweifel daran, worum es hier geht: nicht um praktische Softwareentwicklung, sondern um eine Parodie auf die Programmiersprachen jener Zeit.

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Besonders berühmt wurde INTERCAL wegen des Schlüsselworts „PLEASE“.

Tauchte „PLEASE“ zu selten auf, konnte der Compiler ein Programm als „insufficiently polite“ zurückweisen. Kam „PLEASE“ dagegen zu oft vor, galt der Code als „excessively polite“. Das eigentlich Schöne daran: Dieses Verhalten steckte schon im Original-Compiler und war anfangs nicht einmal dokumentiert.

Absichtlich kontraintuitiv

INTERCAL wurde von Anfang an so angelegt, dass es Erwartungen gezielt gegen den Strich bürstet.

Don Woods und James M. Lyon wollten eine Sprache bauen, die mit den damals gängigen Konzepten möglichst wenig gemeinsam hat. Heraus kam eine Anti-Programmiersprache, die willkürliche Designentscheidungen nicht nur nachahmt, sondern genüsslich persifliert.

Dazu gehören unter anderem Befehle wie „IGNORE“ und „FORGET“.

Noch berüchtigter ist allerdings „COME FROM“, die absurde Umkehrung des klassischen „GOTO“. Während „GOTO“ den Kontrollfluss an eine andere Stelle schickt, dreht „COME FROM“ die Idee einfach um und macht Programme absichtlich schwer lesbar.

Wer in INTERCAL Zahlen eingeben will, muss sie als ausgeschriebene englische Wörter notieren.

Die Ausgabe erscheint dafür in einer bewusst verdrehten Form römischer Zahlen. Effizienz war hier ganz offensichtlich nicht das Ziel.

Technisch dennoch ernst zu nehmen

Bei aller Satire ist INTERCAL technisch alles andere als belanglos.

Die Sprache ist Turing-vollständig und kann damit theoretisch jede Berechnung ausführen, die auch eine universelle Turing-Maschine leisten kann. Der Witz war nie, dass INTERCAL nichts könnte. Der Witz war, dass es alles auf die umständlichstmögliche Art kann.

Genau deshalb gilt INTERCAL als eine der ersten esoterischen Programmiersprachen.

Später hat INTERCAL die Esolang-Szene stark geprägt, und Varianten wie C-INTERCAL oder CLC-INTERCAL treiben dieses bewusst bizarre Sprachdesign bis heute weiter. Dass der originale INTERCAL-Compiler-Code im Juni 2025 veröffentlicht wurde, dürfte das Interesse an dieser Fußnote der Informatikgeschichte noch einmal spürbar anfachen.

Der originale INTERCAL-Compiler-Code steht seit Juni 2025 als Quelltext zum Download bereit.

LastPass bestätigt Lieferkettenangriff: Kundendaten offengelegt

LastPass hat nach eigenen Angaben im Juni 2026 einen neuen Sicherheitsvorfall eingeräumt. Auslöser war demnach eine Supply-Chain-Attacke auf die externe Plattform Klue. Dabei wurden kundenbezogene Daten von LastPass offengelegt. Die Passwort-Tresore selbst seien nicht betroffen.

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Was bislang bekannt ist

Der Angriff richtete sich nach Darstellung von LastPass nicht direkt gegen die eigenen Systeme. Der Ausgangspunkt lag bei Klue, einer externen Plattform für Markt- und Wettbewerbsinformationen. LastPass nutzte Klue nach eigenen Angaben zusammen mit Salesforce und Gong.

Nach dem bisherigen Stand konnten Angreifer bei Klue OAuth-Tokens entwenden und sich damit unbefugt Zugang zur Salesforce-Umgebung von LastPass verschaffen. Betroffen sind laut Unternehmen vor allem kundenbezogene Daten. An die eigentlichen Passwort-Tresore sollen die Täter dagegen nicht gelangt sein.

Welche Daten betroffen sind

Der unbefugte Zugriff umfasste laut LastPass Daten aus dem Kunden- und Vertriebsbereich. Genannt werden unter anderem Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Post- und Wohnadressen, Informationen aus Support-Fällen sowie weitere CRM- und vertriebsbezogene Daten.

Bei diesem Punkt zieht LastPass eine klare Grenze: Weder Master-Passwörter noch die Passwort-Vaults der Kunden seien bei dem Vorfall kompromittiert worden. Damit unterscheidet sich der aktuelle Fall deutlich von den schwereren Sicherheitsproblemen der vergangenen Jahre.

So lief der Angriff über Klue ab

Im Zentrum steht Klue als externer Dienstleister innerhalb der Arbeitsabläufe von LastPass. Dort wurden nach Angaben des Unternehmens OAuth-Tokens gestohlen. Solche Tokens verbinden Anwendungen miteinander, damit Nutzer ihre Zugangsdaten nicht bei jedem Zugriff neu eingeben müssen.

Geraten diese Tokens in die falschen Hände, lassen sich darüber angebundene Systeme öffnen. Genau das soll hier passiert sein. Über die kompromittierten Tokens verschafften sich die Angreifer laut LastPass Zugang zur Salesforce-Umgebung und konnten dort kundenbezogene Informationen einsehen.

Welche Risiken jetzt für Kunden entstehen

Dass die Passwort-Vaults verschont geblieben sein sollen, heißt nicht, dass die Sache harmlos ist. Kontakt-, Support- und CRM-Daten sind für Phishing und Social Engineering äußerst nützlich.

Wer weiß, wie ein Kunde heißt, welche E-Mail-Adresse er nutzt und zu welchem Thema zuletzt Kontakt mit dem Support bestand, kann täuschend echte Mails oder Anrufe nachbauen. LastPass warnt deshalb nach eigenen Angaben davor, angebliche Nachrichten des Unternehmens besonders genau zu prüfen. Vor allem dann, wenn E-Mails Links enthalten, zur Kontobestätigung drängen oder zur Herausgabe von Zugangsdaten auffordern.

So reagiert LastPass auf den Vorfall

LastPass hat nach eigenen Angaben sofort eine Untersuchung gestartet, die kompromittierten Zugriffstokens ungültig gemacht und den Mitarbeiterzugang zu Klue deaktiviert beziehungsweise beendet. Derzeit arbeitet das Unternehmen nach eigener Darstellung daran, das genaue Ausmaß des Vorfalls vollständig aufzuklären.

Berichten zufolge hat sich eine Gruppe mit dem Namen „Icarus“ zu dem Angriff bekannt. Ebenfalls betroffen sein sollen laut diesen Berichten unter anderem Recorded Future, Tanium, Jamf, Sprout Social, Gong und Insurity.

Der Vorfall vor dem Hintergrund von 2022 und 2025

Technisch und inhaltlich wiegt der aktuelle Vorfall weniger schwer als die Attacke aus dem Jahr 2022. Damals wurden Backups von Kunden-Vaults offengelegt. Später tauchte der Fall unter anderem im Zusammenhang mit Offline-Entschlüsselungen und dem Diebstahl von Kryptowerten wieder auf.

Dazu kamen 2025 eine Geldbuße von 1,23 Millionen Pfund durch die britische Datenschutzaufsicht sowie ein Vergleich über 24,5 Millionen US-Dollar in einer Sammelklage. Auch der neue Vorfall zeigt damit erneut, wie groß das Risiko durch externe Dienstleister und verknüpfte Cloud-Systeme sein kann. Gerade bei einem Anbieter, der selbst Sicherheit verkauft, fällt so etwas besonders ins Gewicht.

Downloads: Download LastPass für Android und iOS