Final Fantasy VII Revelation ist laut einem mutmaßlichen Datenbank-Eintrag im Epic Games Store aufgetaucht. Dort sollen Platzhalter für neun DLC-Pakete und zusätzlich ein separater Story Expansion Pass hinterlegt sein. Von Square Enix selbst gibt es dazu bisher allerdings keine Bestätigung.
Vorsicht bleibt trotzdem angebracht. Solche Store-Einträge werden oft früh angelegt und landen nicht selten nur als interne Platzhalter im System.
Auffällig ist der Fund dennoch. Sollte der Eintrag echt sein, würde das auf ein deutlich umfangreicheres Post-Launch-Modell hindeuten als bei den bisherigen Teilen der Remake-Trilogie.
Neun DLC-Pakete und ein Story Expansion Pass
Falls der Epic-Games-Store-Eintrag authentisch ist, könnte Final Fantasy VII Revelation das bislang ambitionierteste Zusatzinhalte-Modell der Reihe bekommen. Besonders ins Auge fallen neben den neun gelisteten DLC-Slots vor allem die Worte Story Expansion Pass.
Genau diese Bezeichnung lässt viel Raum für Spekulationen. Denkbar wäre, dass Square Enix nicht nur kosmetische Extras oder Vorbestellerboni plant, sondern auch größere erzählerische Inhalte.
Spannend ist der Leak auch mit Blick auf die beiden Vorgänger. Final Fantasy VII Remake bekam mit Episode Intermission eine nennenswerte Story-Erweiterung. Final Fantasy VII Rebirth verzichtete dagegen auf einen vergleichbaren Ausbau nach dem Release.
Ein eigener Expansion Pass für den dritten Teil würde deshalb wie ein klarer Richtungswechsel wirken.
Allerdings weisen mehrere Beobachter darauf hin, dass solche Einträge häufig sehr früh vorbereitet werden, damit unterschiedliche Vermarktungsmodelle offenbleiben.
Heißt auch: Aus dem Eintrag lässt sich im Moment noch nicht verlässlich ablesen, ob neun kostenpflichtige Inhalte oder eine größere Story-Erweiterung erscheinen.
Leak passt zur Diskussion um Square Enix
Der mutmaßliche Eintrag taucht in einer Phase auf, in der ohnehin über die wirtschaftliche Ausrichtung der Reihe gesprochen wird. Square-Enix-Präsident Takashi Kiryu hatte erklärt, dass die anfänglichen PS5-Verkäufe von Final Fantasy VII Rebirth hinter den Erwartungen zurückblieben.
Später bekam das Spiel durch den PC-Release allerdings noch einmal neuen Schwung.
Deshalb liegt der Gedanke nahe, dass Square Enix beim Finale stärker auf langfristige Monetarisierung und eine längere Bindung der Spielerschaft setzen könnte. Entsprechend gemischt fallen die Reaktionen in der Community aus.
Ein Teil der Fans hofft auf Inhalte mit engerem Bezug zur Final-Fantasy-VII-Compilation, zum Beispiel zu Advent Children oder Dirge of Cerberus. Andere sorgen sich eher darum, dass zu viele Zusatzkäufe dem Abschluss der Trilogie schaden könnten.
Releasefenster und Entwicklung
Offiziell ist Final Fantasy VII Revelation bislang noch nicht ausführlich vorgestellt worden.
Berichten zufolge wird derzeit aber mit einem Release im Frühjahr 2027 für PS5 und PC gerechnet, womöglich auch für weitere Plattformen. Nach allem, was bisher gemeldet wurde, läuft die Produktion stabil.
Tetsuya Nomura hatte bereits angedeutet, dass es für die offizielle Enthüllung einen festen Zeitplan gibt. Naoki Hamaguchi bezeichnet das Spiel außerdem als Höhepunkt der Trilogie.
Der stärkere Fokus auf die Figuren aus Final Fantasy VII Remake soll mit der größeren Dimension von Final Fantasy VII Rebirth zusammengeführt werden. Eine wichtige Rolle dürfte dabei das Luftschiff Highwind übernehmen, das Ihnen in der Spielwelt wohl mehr Freiheit geben könnte.