Warhammer 40,000: Dawn of War 4 ist von Publisher Deep Silver für PC auf Steam angekündigt worden und soll, wenn es nach Deep Silver geht, am 17. September 2026 erscheinen. Ein offizieller Multiplayer-Showcase, der kurz nach der Enthüllung veröffentlicht wurde, legt den Fokus vor allem auf die sehr unterschiedlichen Kräfteverhältnisse zwischen Space Marines und Orks.
Entwicklerwechsel bei Dawn of War 4
Diesmal stammt Warhammer 40,000: Dawn of War 4 laut Deep Silver von KING Art Games, dem Studio hinter Iron Harvest, während Deep Silver die Rolle des Publishers übernimmt. Für die Serie ist das ein spürbarer Einschnitt, denn die ersten Teile kamen noch von Relic Entertainment.
Asymmetrischer Multiplayer mit Space Marines und Orks
Der offizielle Multiplayer-Showcase zeigt schnell, worauf Warhammer 40,000: Dawn of War 4 im Mehrspieler setzt: klar unterscheidbare, asymmetrische Fraktionen. Im Multiplayer lassen sich die Blood Ravens Space Marines kontrolliert und mit klarer Struktur spielen.
Im gezeigten Material liegt ihr Schwerpunkt darauf, wichtige Energiezonen auf der Karte zu sichern und zu halten, um sich darüber langfristige Vorteile zu verschaffen. Die Orks gehen den gegenteiligen Weg. Sie bringen mehr Einheiten aufs Feld, machen früher Druck und sind auf dem Schlachtfeld deutlich präsenter.
Gerade im direkten Vergleich wirken die Orks im Moment wie die Fraktion, die bei der Kartenkontrolle die Nase vorn hat. Schon durch ihre schiere Masse können sie früh Druck erzeugen und Teile der Karte schneller besetzen.
Die Space Marines holen ihre Stärken dagegen eher aus präziser Positionierung und gezielter Gebietssicherung. Genau dieser Unterschied dürfte am Ende einen großen Teil des Reizes der Mehrspieler-Gefechte ausmachen.
Vier Fraktionen zum Start und Rückkehr zu den RTS-Wurzeln
Zum Start sollen laut Deep Silver Blood Ravens Space Marines, Orks, Necrons und die Adeptus Mechanicus spielbar sein. Im gezeigten Material tauchen zusätzlich die Dark Angels als spielbare Space-Marine-Subfraktion auf.
Das spricht dafür, dass Warhammer 40,000: Dawn of War 4 zwar weiter auf klassische Fraktionsblöcke setzt, diesen Blöcken intern aber mehr Spezialisierung und ein klareres Eigenprofil geben will.
Für Fans der Reihe ist auch die grundsätzliche Ausrichtung wichtig: Deep Silver stellt Warhammer 40,000: Dawn of War 4 klar als Rückkehr zu den RTS-Wurzeln dar. Geplant sind laut Publisher unter anderem große Schlachten, Basisbau, eine Kampagne mit mehr als 70 Missionen, Koop-Inhalte, ein Skirmish-Modus und die Rückkehr von Last Stand.
Damit schlägt das Spiel wieder deutlicher den Kurs ein, den viele Veteranen nach dem gemischten Echo auf Dawn of War 3 sehen wollten.
Roadmap nach dem Release
Auch für die Zeit nach dem Launch hat Deep Silver bereits weitere Inhalte angekündigt. Auf der gezeigten Roadmap stehen ein Crusade Mode, neue Lords für Necrons und Orks sowie ein Missionseditor.
Gerade Letzterer sorgt in Teilen der Community für vorsichtigen Optimismus, weil er auf langfristige Unterstützung und mehr kreative Freiheit hoffen lässt. Für ein endgültiges Urteil ist es noch zu früh. Trotzdem wirkt die Kombination aus neuem Entwicklerstudio, klassischer Echtzeitstrategie und klar lesbaren Fraktionen wie genau der Impuls, den das Franchise gebraucht hat.
Downloads: Warhammer 40,000: Dawn of War 4 für PC bei Steam