Google Suche: Währungsumrechnung ab sofort auch in Bitcoin möglich

Google bietet die einfache Währungsumrechnung direkt mit der Suchmaschine. Durch die Eingabe einer Anfrage wie 5 Euro in USD lassen beliebige Beträge von einer Währung in eine andere umrechnen. Inzwischen hat das Unternehmen auch eine aktuelle Wechselrate für die Krypto-Währung Bitcoin hinzufügt.

Bitcoin ist ein internationales Zahlungssystem in Form von virtuellem Geld. Google verwendet bei der Umrechnung die Abkürzung BTC. Somit lassen sich ab sofort Suchanfragen wie Euro in BTC zur Konvertierung von Bitcoin stellen.Google Suche: Währungsumrechnung jetzt auch in Bitcoin möglichGoogle hat die neue Funktion in Zusammenarbeit mit dem Bitcoin-Händler Coinbase realisiert und  bietet neben den direkten Ergebnissen auch eine Preisentwicklung der Bitcoin-Währung an. Die Umrechnung funktioniert sowohl in der Web-Version der Suchmsachine als auch in der Google Such-App für Smartphones und Tablets.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

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Quelle: Coinbase

Cyberkriminalität: Phishing-E-Mails mit gefälschten Telekom-Rechnungen wollen Kundendaten ausspähen

Die Deutsche Telekom warnt vor einem aktuellen Phishing-Angriff mit gefälschten Telekom-Rechnungen. Cyberkriminelle verbreiten im großen Stil Spam-Nachrichten, die Kunden des Unternehmens täuschen sollen und auf angeblich ausstehende Zahlungen verweisen. Der Download-Link führt aber zu Schadsoftware.

Statt einer PDF-Datei mit einer Telekom-Rechnung verbirgt sich hinter dem Link in den betrügerischen E-Mails eine ausführbare Datei. Diese enthält Schadsoftware, welche die meisten Virenscanner noch nicht erkennen. Erste Untersuchungen der Deutschen Telekom zeigen, dass die Software im Zusammenhang mit sogenanntem Bitcoin-Mining steht. Dabei nutzen die Täter mit der Schadsoftware infizierte Rechner, um die virtuelle Währung Bitcoins zu errechnen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

Folgende Indizien weisen auf eine Phishing-E-Mail hin:

  • In der Betreffzeile fehlt die individuelle Buchungskontonummer.
  • Bei Privatkunden fehlt die persönliche Anrede mit dem korrekten Kundennamen.
  • Der Rechnungsbetrag stimmt nicht mit dem Betrag der Rechnung im Kundencenter der Telekom überein.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Das Unternehmen rät allen Kunden, beim Erhalt einer verdächtigen E-Mail unbedingt anhand der genannten Punkte die Echtheit zu überprüfen. Es ist ratsam, gefälschte Rechnungen zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems laufen lassen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

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Quelle: Telekom

Schadsoftware in Android-Apps: Live-Hintergründe errechnen heimlich virtuelle Währung

Die Sicherheitsexperten von Lookout haben in etlichen Wallpaper-Apps für Android Schadsoftware ermittelt. Mehrere Anwendungen zum Anzeigen von Live-Hintergründen enthielten die Software Bad Leprecon. Diese nutzt den Ruhezustand des Gerätes aus, um im Hintergrund die virtuelle Währung Bitcoin zu errechnen.

Wallpaper-Apps errechnen heimlich Bitcoins

Lookout hat bei einer Überprüfung fünf Exemplare von sogenannten Live-Wallpaper-Apps mit Schadsoftware entdeckt. Nach einem Hinweis hat Google die Anwendungen aus dem Play Store entfernt.

Die entsprechenden Apps erfüllten ihren  Zweck und stellten tatsächlich wie beschrieben ein Hintergrundbild dar. Allerdings arbeitete die enthaltene Schadsoftware heimlich im Hintergrund: Alle fünf Sekunden überprüfte die Anwendung den Batteriestand, die Netzwerkverbindung und den Status des Bildschirms. Bei ausgeschaltetem Display wird Bad Leprecon aktiv: Ist eine Internetverbindung vorhanden und der Akku zu mehr als der Hälfte geladen, errechnet die App Bitcoins.

Android Epic Smoke Live Wallpaper ScreenshotEine der Schadsoftware-Apps, das Live-Hintergrundbild Epic Smoke.

Nur ein Gerät ist nicht in der Lage, ein großes Vermögen der virtuellen Währung anzusammeln. Die Schadsoftware baut aber ein Netzwerk aus infizierten Geräten auf. Das Errechnen von Bitcoins findet heimlich statt, die App informiert den Nutzer nicht über die Hintergrundaktivität. Die Folge sind ein erhöhter Akku- und Datenverbrauch.

Zunahme von Schadsoftware im Zusammenhang mit virtueller Währung

Die Live-Hintergründe sind nicht die ersten Anwendungen mit Schadsoftware, die virtuelle Währung errechnen. Im März 2014 entdeckten die Sicherheitsexperten von TrendMicro in den Apps Songs und Prized ähnliche Aktivitäten. Beide Anwendungen hatten im Google Play Store zwischen einer und fünf Millionen Downloads erreicht. Auch in diesem Fall hat Google die betroffenen Apps aus dem Google Play Store entfernt, die Schadsoftware ist aber auch außerhalb des App-Stores erhältlich. Trotz der Überprüfung durch Google gelangen immer wieder bösartige Anwendungen in den Google Play Store.

Was können Anwender tun?

Android-Geräte, die mit Schadsoftware zum Errechnen von virtueller Währung infiziert sind, können folgende Symptome aufweisen:

  • Ungewöhnlich lange Ladezeiten
  • Schnelleres Entladen beziehungsweise kürzere Akkulaufzeit als gewohnt
  • Das Gerät wird auch im Ruhezustand warm wie unter Last
  • Ungewöhnlich hohe Prozessor-Auslastung einer App

In den Einstellungen können Android-Nutzer unter dem Punkt Akku den Batterieverbrauch einzelner Apps kontrollieren. Bei Verdacht auf Schadsoftware empfiehlt sich die Überprüfung mit einer Sicherheitsanwendung.

Downloads

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Quelle: Lookout

Sicherheitslücke im Internet Explorer, Bitcoin-Malware in Android-Apps, neuer Minecraft-Snapshot

Microsoft warnt vor einer Sicherheitslücke im Internet Explorer, Android Wallpaper-Apps aus dem Google Play Store enthalten Schadsoftware und die neue Minecraft Vorab-Version zeigt den neuen Landschaftsgenerator – der Nachrichtenüberblick.

Internet Explorer Sicherheitslücke: Microsoft warnt vor einer Sicherheitslücke in allen Versionen von 6 bis 11 des Browsers Internet Explorer. Besonders schlimm ist die Schwachstelle für XP-Anwender, da diese Version des Betriebssystems von Microsoft keinen Support mehr erhält.

Bitcoin-Malware in Android-Apps: Die Sicherheitsexperten von Lookout haben in mehreren Wallpaper-Apps im Google Play Store Malware gefunden. Die Schadsoftware Bad Leprecon errechnet heimlich im Hintergrund die virtuelle Währung Bitcoin, was zu erhöhtem Batterieverbrauch und stärkerer Datennutzung führt.

Updates

Mailbox für Android: Die zu Dropbox gehörende E-Mail-App Mailbox erhält ein erstes Update in der Android-Version. Dank der Action-Buttons können Anwender jetzt direkt aus der Benachrichtigungsleiste heraus auf eingehende E-Mails reagieren.

Jahrhundert-Update für WhatsApp: Die Messenger-App erhält in der neuesten Android-Version eine Einstellung für Gruppen-Chats. Diese lassen sich jetzt auf Wunsch für ein ganzes Jahrhundert stummschalten. Anwender können die neue Version momentan nur über die Internetseite von WhatsApp beziehen.

Spiele

Minecraft: Die neue Vorab-Version von Minecraft Snapshot 14w17a bringt eine erste Version des kürzlich vorgestellten Landschaftsgenerators. Mit dem Terrain Generator können Spieler die Welt nach ihren Vorstellungen formen. Außerdem gibt es neue Einstellungen zur Begrenzung der Spielwelt.

Plants vs. Zombies: Garden Warfare: Noch im Frühling 2014 soll der Multiplayer-Shooter Plants vs. Zombies: Garden Warfare auch für Windows-PCs erscheinen. Bereits nächste Woche erhält das Spiel in der Konsolen-Version In-App-Käufe, über die Spieler neue Inhalte und Figuren erwerben können, um schneller voranzukommen.

Watch Dogs Multiplayer-Details: Watch Dogs von Ubisoft bekommt gleich sechs verschiedene Multiplay-Modi. Auch im Einzelspieler-Modus können Spieler miteinander agieren und Smartphones von anderen hacken. In verschiedenen Szenarien treten Gruppen gegeneinander an, um ein eine wichtige Datei zu entschlüsseln.