Mac OS X Mavericks: Jetzt können alle Anwender die Beta-Version kostenlos testen

Apple hat das Beta-Programm zum Testen der neuen Version von Mac OS X Mavericks für alle Anwender geöffnet. Jetzt können alle Nutzer auch ohne kostenpflichtige Mitgliedschaft für Entwickler eine Vorab-Version des Betriebssystem installieren. Tester verpflichten sich allerdings zur Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung.

Zur Teilnahme am öffentlichen Beta-Programm können sich Interessierte mit ihrer Apple-ID auf der Beta-Internetseite von Apple registrieren. Die zu unterzeichnende Vereinbarung zur Geheimhaltung verbietet aber die Veröffentlichung vertraulicher Informationen über die Beta-Version von Mac OS X 10.9.3 Mavericks. Apple macht keine Angabe dazu, ob die Mitgliedschaft im Beta-Programm auch für zukünfigte Test-Versionen gilt. Nach dem Beitritt steht die neue Version über den Mac App Store zur Verfügung.Apple OS X Mavericks 10.9.3 Beta

Apple hat Tester bisher geben, sich unter anderem auf die iTunes-Synchronisation von Kontakten und Kalenderdaten konzentrieren. Die neue Version von Apples Betriebssystem erlaubt wieder die lokale Synchronisierung ohne iCloud.

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Quelle: Apple

Kritische Sicherheitsupdates von Apple beheben Schwachstellen in iOS 7.1.1, Mac OS X und Airport-Routern

Apple muss mehrere kritische Sicherheitslücken schließen und hat daher Updates und Patches veröffentlicht. Die Aktualisierung auf iOS 7.1.1 für mobile Geräte verbessert die Sicherheit des Browsers Safari und unterbindet eine Angriffsmöglichkeit auf SSL-Verbindungen. Drei Versionen von Mac OS X erhalten Sicherheitspatches, und auch bei zwei WLAN-Routern muss Apple an der Sicherheit nachbessern.

Update auf iOS 7.1.1

Die Installation der neuen iOS-Version 7.1.1 ist aus Sicherheitsgründen empfehlenswert. Die Aktualisierung beseitigt mehrere Probleme mit Safari. Angreifer können Schwachstellen ausnutzen und über Safari Schadsoftware ausführen. Außerdem schließt iOS 7.1.1 eine Sicherheitslücke bei SSL-Verbindungen. Apple hat die Neuaushandlung von Zertifikaten verbessert und unterbindet damit das Abfangen oder Verändern einer bestehenden, verschlüsselten Verbindung.

Zu den weiteren Verbesserungen von iOS 7.1.1 zählen Ergänzungen zur Sicherheit von Touch ID, dem Fingerabdrucksensor des iPhone 5s, sowie beseitigte Fehler beim Einsatz externer Tastaturen in Verbindung mit Voice Over. Die Geräte reagieren besser auf Eingaben, und das Update bringt die üblichen, nicht näher bezeichneteten Leistungs- und Stabilitätsverbesserungen.

Apple stellt iOS 7.1.1 für alle iPhone-Modelle ab dem iPhone 4 zur Verfügung. Alle iPads ab der zweiten Generation erhalten das Update, ebenso die iPod Touch-Modelle ab der fünften Generation. Zur Aktualisierung älterer Geräte gibt es aktuell keine Informationen. Apple aktualisiert aber die Set-Top-Box Apple TV auf Version iOS 6.1.1 und behebt damit die selben Sicherheitsprobleme.

Das Update auf iOS 7.1.1 ist Over-the-Air (OTA) direkt auf dem jeweiligen Gerät erhältlich, eine Installation über iTunes ist ebenfalls möglich.

Mac OS X

Apple hat auch ein Sicherheitsupdate für Mac OS X Mavericks, Mountain Lion und Lion veröffentlicht. Die Patches beheben mehrere Sicherheitslücken. Einmal könnte ein Angreifer die gesicherte Kommunikation mit einer Internetseite durch das vorzeitige Schließen der Verbindung knacken. Eine andere Schwachstelle erlaubt das Ausführen von Schadsoftware oder das Beenden von laufenden Anwendungen beim Besuch speziell präparierter Internetseiten. Apple stellt die entsprechenden Sicherheitsupdates für alle drei Versionen von Mac OS X über die Update-Funktion des Betriebssystems zur Verfügung. Eine ausführliche Beschreibung gibt der Apple Support, die Updates für Lion, Mountain Lion und Mavericks gibt es auch einzeln.

Heartbleed-Fehler in WLAN-Routern

Die neuesten Modelle von Apples WLAN-Routern sind vom Heartbleed-Fehler betroffen und verschlüsseln mit einer fehlerhaften Version von OpenSSL. Die Sicherheitslücke tritt nur in den im Juni vergangenen Jahres eingeführten Versionen der Router AirPort Extreme und Time Capsule auf. Beim Einsatz der Funktion Back to My Mac ist die verschlüsselte Verbindung angreifbar. Back to My Mac erlaubt den Fernzugriff über das Internet auf andere Mac-Geräte des Nutzers. Die Schwachstelle ermöglicht den Zugriff auf Login-Seiten des Routers und der verbundenen Geräte. Mit einem Patch für die Router-Firmware auf Version 7.7.3 schließt Apple die Sicherheitslücke.

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Quelle: Apple Support 1 | Apple Support 2 | Bugtraq 1 | Bugtraq 2

Via: re/code

Apple schließt drei Sicherheitslücken, neues Twitter-Design und OS X Mavericks Beta für alle

Apple schließt Sicherheitslücken in iOS, Mac OS und einigen WLAN-Routern, Twitter bringt das neue Design der Web-Version mit größeren Profilbildern für alle Nutzer, und die Beta-Version von Mac OS X Mavericks können jetzt alle Anwender testen – der Nachrichtenüberblick.

Neues Twitter-Design für alle: Vor kurzem hat Twitter für einige Nutzer ein neues Design der Web-Version ausgeführt. Jetzt erhalten alle Profile größere Fotos und Hintergrundbilder. Tweets lassen sich jetzt besser filtern und anheften. Außerdem fasst Twitter die besten Kurznachrichten zusammen und hebt beliebte Tweets automatisch hervor.

WhatsApp erreicht 500 Millionen Nutzer: Knappe fünf Jahre nach dem Start hat WhatsApp 500 Millionen aktive Nutzer erreicht. Damit hat der Messenger seit der Facebook-Übernahme im Februar 50 Millionen neue Nutzer gewonnen. Das soziale Netzwerk brauchte ein halbes Jahr länger, um die halbe Milliarde Nutzer zu erreichen.

OS X Mavericks Beta: Bisher konnten nur Entwickler die Beta-Version der neuen Ausgabe von OS X Mavericks testen. Jetzt öffnet Apple das OS X Beta Seed Program für alle Nutzer. Nach einer kostenlosen Registrierung kann jeder die Vorab-Version ausprobieren.

Windows Phone 8.1: Bereits über eine Millionen Mal haben Nutzer die Vorab-Version für Entwickler von Microsofts mobilem Betriebssystem installiert. Das Unternehmen hat Windows Phone 8.1 auf der BUILD-Konferenz 2014 vorgestellt und noch nicht offiziell veröffentlicht. Für den täglichen Gebrauch scheint es aber schon geeignet.

PGP-Verschlüsselung für Gmail: Google sucht nach Wegen, um Gmail-Nutzern die Verschlüsselung von E-Mails zu erleichtern. Die Verschlüsselungssoftware Pretty Good Privacy (PGP) ist bereits kompatibel mit Gmail. Jetzt will Google die Anbindung an den eigenen E-Mail-Dienst drastisch vereinfachen.

Google Chrome Stars: Google testet eine neue Funktion für Chrome zum Favorisieren von Internetseiten. Unter dem Code-Namen Google Stars und Google Collections experimentiert das Unternehmen mit dem einfachen Speichern, Teilen und Organisieren von Inhalten über reine Lesezeichen hinaus.

Updates

Apple schließt drei Sicherheitslücken: Mit dem Update auf iOS 7.1.1 schließt Apple eine Schwachstelle im mobilen Betriebssystem, die Angreifern das Umgehen von Verschlüsselungsmechanismen erlaubt und so das Mitlesen von Datenverkehr erlaubt. Ein Patch für Mac OS X schließt ebenfalls eine Sicherheitslücke, mit der Internetseiten Schadsoftware ausführen können. Außerdem sind die neuesten Modelle der WLAN-Router AirPort Extreme und Time Capsule vom Heartbleed-Fehler betroffen. Apple bessert hier ebenfalls mit einem Patch nach.

Spiele

Minecraft 1.8 Terrain Generator: Mojang zeigt den Terrain Generator von Minecraft 1.8 in einem Video. In der neuen Minecraft-Ausgabe können Spieler mit 16 verschiedenen Reglern die Landschaft nach ihren Vorstellungen formen. Minecraft 1.8 bringt auch die Möglichkeit zur Namensänderung, ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.

Batman Arkham-Serie: Gerüchten zufolge könnte sich die Veröffentlichung von Batman: Arkham Knight bis 2015 verzögern. Dafür hat Batman: Arkham Origins die Spielerweiterung Cold, cold heart erhalten, bei der Batman gegen den eiskalten Mr. Freeze antreten muss.

Grand Theft Auto V PC-Version: Fans wollen den Hersteller Rockstar Games mit einer Unterschriftenaktion zur Veröffentlichung des fünften Teils von Grand Theft Auto für PCs bewegen. Die Petition hat inzwischen fast 700.000 Unterschriften erreicht. Fraglich bleibt natürlich, ob sich Rockstar davon beeindrucken lässt.

Android Launcher Sicherheitslücke, WhatsApp Messenger, BSI warnt vor Phishing-Mails

Eine Sicherheitslücke in Android können Angreifer zum Phishing ausnutzen, WhatsApp Mesenger ist die am häufigsten verwendete Android-App in Deutschland und das BSI warnt vor einer Welle von Phishing-E-Mails – der Nachrichtenüberblick.

  • Android Launcher Sicherheitslücke: Angreifer können eine Sicherheitslücke in den Berechtigungen des Android-Launchers zum Phishing ausnutzen. Eine App könnte Icons auf dem Homescreen derart verändern, dass sie auf eine präparierte Internetseite weiterleiten, auf der dann Nutzerdaten ausgespäht werden.
  • WhatsApp Messenger: Deutsche Android-Nutzer verwenden als häufigste App WhatsApp Messenger. Zu diesem Ergebnis kam das Bremer Forschungsprojekt NuPEx mithilfe einer App, die das Nutzerverhalten aufzeichnete. Die weiteren Plätze belegen Kontakte, Internet, Facebook, SMS-Dienste und Google Play.
  • BSI warnt vor Phishing-Mails: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor gefälschten E-Mails. Die Fälschungen tragen das BSI als Absender und werfen dem Empfänger Rechtsverstöße vor und verlinken ein Dokument zum Herunterladen. Das “echte” BSI empfiehlt, die E-Mails sofort zu löschen.
  • Mac OS X 10.9.3: Apple verteilt eine neue Beta-Version von Mac OS X Mavericks 10.9.3 beta an Entwickler. Apple bietet um Feedback zu den Grafik-Treibern: Die neue Version bringt Unterstützung für den sogenannten Retina-Modus, um MacBook Pro-Geräte an externe 4K-Monitore anzuschließen.

Updates

  • Komoot: Die Web-Version der App zum Planen von eigenen Touren hat ein großes Update erhalten. Die Karte wurde komplett erneuert und passt sich jetzt auf mobilen Geräten automatisch der Bildschirmgröße an.

Spiele

  • Quizduell für Windows Phone: Nach dem großen Erfolg der iOS-Version und Android-App gibt es jetzt auch Quizduell für Windows Phone. Wie gewohnt können Quiz-Süchtige gegen Zufallsgegner oder Facebook-Freunde antreten. Das Design ist speziell an Windows Phone angepasst.
  • League of Legends: Der Hersteller Riot Games hat einen Patch für League of Legends veröffentlicht, um das Spiel mit Bots zu verbessern. Das Spielverhalten der virtuellen Gegner soll damit mehr dem von Menschen ähneln und somit einen besseren Trainingseffekt bieten.
  • Neuer Borderlands-Titel: Die neue Ausgabe von Borderlands mit dem Titel Borderlands: The Pre-Sequel soll nicht ganz so groß werden wie Borderlands 2. Hersteller Gearbox Software hat bekannt gegeben, den Preis des Spiels der Größe anpassen zu wollen. Das neue Spiel ist zeitlich zwischen dem ersten und zweiten Teil angesiedelt.
  • Call of Duty: Ghosts: In Kürze wird Snoop Dogg zum Kill-Ansager bei Call of Duty: Ghosts. In Multiplayer-Spielern gibt es zu jedem Abschuss einen Spruch des Rappers. Die Spielerweiterung mit Snoop Dogg erscheint am 22. April auf Xbox Live, andere Plattformen sollen bald folgen.