Microsoft schließt mit dem November Update Sicherheitslücken in fast allen Windows-Versionen

Microsoft hat am 11. November 2014 im Rahmen des Patch Tuesday das November Update für Windows veröffentlicht. Das Unternehmen schließt damit kritische Sicherheitslücken in nahezu allen Versionen des Betriebssystems und in Internet Explorer. Betroffen sind unter anderem Windows Vista, 7, 8 sowie 8.1 und mehrere Ausgaben von Windows Server.

Microsoft hat aus Sicherheitsgründen nur wenige Details über die aktuelle Schwachstelle veröffentlicht. Angreifer könnten diese aber ausnutzen, um mithilfe von manipulierten Datenpaketen Schadsoftware auszuführen. Die Sicherheitslücke betrifft Windows Vista, 7, 8, 8.1 sowie Windows RT und Windows Server 2003, 2008 und 2012. Nach Angaben von Microsoft sind noch keine Angriffsversuche bekannt.

Das November Update schließt Lücken in den Sicherheitsprotokollen Secure Channel (Schannel) und Transportschicht (TLS). Auch für den Browser Internet Explorer hat Microsoft kritische Sicherheitsupdates herausgegeben. Betroffen sind hier die Versionen Internet Explorer 8, 9, 10 und 11.

Installation über die Windows Update-Funktion

Wenn Sie die automatische Windows Update-Funktion nutzen, erhalten Sie das November Update automatisch. Ansonsten können Sie die Aktualisierung veranlassen, indem Sie Windows Update starten und das Betriebssystem nach neu verfügbaren Updates suchen lassen.September Update: Microsoft veröffentlicht kritische Sicherheitsupdates für Internet Explorer und Windows

Microsoft will mit den monatlichen Updates Windows-Nutzern häufiger Verbesserungen zusammen mit den Sicherheitsupdates zur Verfügung stellen, die jeden Monat am sogenannten Patch Tuesday erscheinen.

Quelle: Microsoft

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Adobe Flash Player: Sicherheitsupdates schließen drei kritische Schwachstellen

Adobe hat kritische Sicherheitsupdates für Adobe Flash Player und die Laufzeitumgebung AIR veröffentlicht. Die Aktualisierung schließt drei verschiedene Sicherheitslücken. Adobe empfiehlt daher allen Nutzern, Flash Player auf die neueste Version 15.0.0.189 zu aktualisieren.

Die Sicherheitsupdates sind für Windows, Mac und Linux erhältlich. Betroffen sind die Versionen 13 bis 15 des Adobe Flash Player für Windows und Mac sowie 11 und früher für Linux. Angreifer könnten die Sicherheitslücken ausnutzen, um die Kontrolle über das System zu erlangen. Adobe sind noch keine Angriffe auf die vorhandenen Schwachstellen bekannt, trotzdem sollen Sie die Version Ihrer Installation überprüfen und Adobe Flash Player auf die neue Version 15.0.0.189 aktualisieren.

Installation des Updates

Auf der Internetseite von Adobe können Sie ihre Version überprüfen. Die Aktualisierung von Adobe Flash Player für Internet Explorer unter Windows erfolgt über die Windows Update-Funktion. Die Erweiterung für Google Chrome und Mozilla Firefox können Sie über die Update-Funktion des Browsers auf den neuesten Stand bringen.

Die Laufzeitumgebung AIR verfügt über eine automatische Update-Funktion, die Sie beim Start über eine verfügbare Aktualisierung benachrichtigt. Die aktuelle Version ist hier 15.0.0.293 für Windows, Mac und Android.

Quelle: Adobe

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Microsoft schließt Sicherheitslücken in Windows und Internet Explorer

Microsoft hat Sicherheitsupdates für Internet Explorer und Windows veröffentlicht. Durch die Ausnutzung von Schwachstellen können Angreifer Schadsoftware ausführen. Verschiedene Windows-Anwendungen nutzen Internet Explorer, um Inhalte darzustellen. Deshalb sind auch Anwender betroffen, die mit einem anderen Browser im Netz surfen. Microsoft rät zur Installation der entsprechenden Aktualisierungen.

Sicherheitslücken in Internet Explorer und Windows

Microsoft hat kritische Sicherheitsupdates für folgende Windows-Versionen veröffentlicht:

  • Windows Vista Service Pack 2
  • Windows 7
  • Windows 8 und Windows 8.1
  • Windows RT und Windows RT 8.1

Im Browser Internet Explorer schließt das Unternehmen Lücken in fast allen Versionen von 6 bis 11. Bei den meisten Schwachstellen handelt es sich um vertrauliche Meldungen, das heißt die Möglichkeiten zur Ausnutzung sind noch nicht allgemein bekannt.

Installation der Sicherheitsupdates

Die Softwareaktualisierungen von Microsoft sind kostenlos. Am einfachsten ist die Installation über die Windows Update-Funktion. Die manuelle Installation über die Sicherheitshinweise von Microsoft ist aber ebenfalls möglich.

Windows 8.1 Update 1 über Windows Update installierenSo funktioniert die Aktualisierung über die Windows Update-Option.

Windows 8.1 Update 1 erforderlich

Nutzer von Windows 8.1 können die Aktualisierung über die Windows Update-Funktion vornehmen, allerdings nur, wenn sie bereits Windows 8.1 Update 1 installiert haben. Microsoft macht das erste Update zur Bedingung für weitere Aktualisierungen des Systems. Das Anfang April 2014 veröffentlichte Update verbessert unter anderem die Benutzerfreundlichkeit des Systems.

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Quelle: Microsoft

Microsoft: Der Support von Windows 7 endet am 13. Januar 2015

Am 13. Januar 2015 läuft der Haupt-Support für Windows 7 aus. Das bedeutet, dass Microsoft keine funktionalen Änderungen oder Leistungsverbesserungen mehr am Betriebssystem vornimmt. Bis zum Jahr 2020 veröffentlicht das Unternehmen aber noch weiterhin Sicherheitsupdates. Betroffen sind alle Versionen von Windows 7 sowie Microsoft Office 2010.

Seit dem 8. April 2014 unterstützt Microsoft das veraltete System Windows XP nicht mehr und bietet auch keine Sicherheitsupdates mehr an. Trotz der rechtzeitigen Ankündigung haben viele Anwender den Wechsel zu einer neueren Version des Betriebssystems erst spät oder schleppend vollzogen. Unter anderem deshalb warnt Microsoft bereits sechs Monate vor Ablauf der Frist.

Microsoft gewährt den Haupt-Support für ein Betriebssystem für jeweils fünf Jahre. In dieser Zeit erhalten Nutzer kostenlose Updates. Nach Auslaufen der Unterstützung stellt das Unternehmen für fünf weitere Jahre noch Sicherheitsupdates zur Verfügung, nimmt aber keine Änderungen mehr am System an sich vor.Microsoft warnt vor dem Support-Ende von Windows 7 am 13. Januar 2015

Zeitgleich mit Windows 7 endet auch der Support für Windows Server 2008. Am 14. Oktober 2014 läuft die Frist für Microsoft Office 2010 mit Service Pack 1 ab, während die Unterstützung für Windows Phone 7.8 im September 2014 vorüber ist.

Microsoft will so viele Nutzer wie möglich zum Update auf eine aktuelle Windows-Version bewegen. Im Herbst dieses Jahres will das Unternehmen eine Vorschau von Windows 9 präsentieren.

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Quelle: ZDNet

Kritische Sicherheitsupdates für Internet Explorer, Office und Windows setzen Windows 8.1 Update 1 voraus

Microsoft hat kritische Sicherheitsupdates für Internet Explorer, Microsoft Office und Windows veröffentlicht. Durch die Ausnutzung von Schwachstellen können Angreifer Schadsoftware ausführen. Microsoft rät daher zur Installation der Aktualisierungen. Betroffen sind alle Versionen von Internet Explorer 6 bis 11, Microsoft Office 2007 und 2010 sowie alle Windows-Versionen ab XP.

Ausführen von Schadsoftware

Insgesamt schließt Microsoft 66 Sicherheitslücken, ein Großteil davon im Browser Internet Explorer. Bei allen als kritisch bewerteten Schwachstellen können Angreifer mithilfe von präparierten Internetseiten Schadsoftware ausführen, um die gleichen Rechte wie der aktuelle Benutzer zu erlangen. Dadurch ist unter Umständen Administrator-Zugriff auf das System möglich. Microsoft empfiehlt daher, die angebotenen Updates zu installieren.

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Keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP und Microsoft Office 2003

Microsoft veröffentlicht keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP und Office 2003. Die Supportzeiträume dieser Produkte sind Anfang April ausgelaufen. Obwohl XP-Nutzer von den aktuellen Sicherheitslücken betroffen sind, erhalten sie kein Update. Mit einem Registrierungs-Trick beziehen manche XP-Systeme weiterhin Sicherheitsupdates, Microsoft rät aber von der Methode ab, da sie keinen vollständigen Schutz bietet.

Windows 8.1 Update 1 erforderlich

Nutzer von Windows 8.1 können die Aktualisierung über die Windows Update-Funktion vornehmen, allerdings nur, wenn sie bereits Windows 8.1 Update 1 installiert haben. Microsoft macht das erste Update zur Bedingung für weitere Aktualisierungen des Systems. Das Unternehmen hat Windows 8.1 Update 1 Anfang April veröffentlicht und damit unter anderem die Benutzerfreundlichkeit des Systems verbessert.

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Quelle: Microsoft

Windows XP: Mit einem Registrierungs-Trick weiterhin Sicherheitsupdates beziehen

Mit einem Trick ist es auch weiterhin möglich, Sicherheitsupdates für Windows XP zu beziehen. Ein Eintrag in der Windows-Registrierung täuscht den Microsoft-Servern beim Update statt eines Desktop-Rechners ein Kassensystem vor, für das es noch fünf weitere Jahre Updates gibt. Diese Art der Umgehung des abgelaufenen Supports von Windows XP stuft Microsoft selbst als unsicher ein. Die erhältlichen Updates beheben nicht die grundsätzlichen Sicherheitsprobleme von Windows XP.

So funktioniert der Trick mit der Registrierung

Der Trick erfordert das Bearbeiten der Windows-Registrierung. Durch einen zusätzlichen Eintrag wird das System als PosReady bezeichnet. Die Update-Server von Microsoft gehen dann davon aus, dass es sich nicht um einen Desktop-Rechner handelt, sondern um das Kassenbetriebssystem POSReady 2009. Diese spezielle Version des Betriebssystem basiert auf Windows XP Professional, die Updates sind binär identisch. Microsoft veröffentlicht für diese Ausgabe des Betriebssystems noch bin 2019 Sicherheitsupdates. Eine detaillierte Anleitung beschreibt den Registrierungstrick ausführlich.

Warum Windows XP damit nicht sicherer wird

Windows XP bietet nicht den Schutz vor Schadsoftware, den neuere Versionen wie Windows 7 oder 8 mit sich bringen. Grundprobleme in Bezug auf die Sicherheit des Systems bleiben mit dem beschriebenen Trick bestehen. Auch mit der Umgehung aktualisiert Windows XP nur die Systemkomponenten, die auch in POSReady 2009 enthalten sind. In einer Stellungnahme von Microsoft gegenüber ZDNet zum Trick mit der Registrierung heißt es:

“Die Sicherheitsupdates, die auf diese Weise installiert werden, sind für Kunden von eingebetteten Systemen und Windows Server 2003 gedacht und bieten keinen vollständigen Schutz für Windows XP-Kunden. Mit der Installation dieser Updates gehen Windows XP-Kunden außerdem ein großes Funktionalitätsrisiko ein, da sie nicht für XP getestet wurden. Der beste Weg zu einem sicheren System für XP-Kunden ist das Upgrade auf ein neueres Betriebssystem wie Windows 7 oder Windows 8.1.”

Der Softwarehersteller bietet seit dem Support-Ende am 8. April 2014 keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP an. Eine einzige Ausnahme machte das Unternehmen zum Schließen einer Sicherheitslücke in allen Versionen des Browsers Internet Explorer.

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Quelle: Sebijk.com

Via: Geek