Twitter-Sperre in der Türkei: Verwaltungsgericht in Ankara entscheidet gegen eine Blockade

Das Verwaltungsgericht in Ankara hat sich in einem Urteil zugunsten von Twitter und gegen die Sperrung des Dienstes in der Türkei entschieden. Die Regierung ist nun angewiesen, die Maßnahmen gegen den Kurznachrichtendienst aufzuheben. Der Vize-Ministerpräsident Bülent Arınç hat die Telekommunikationsbehörde aufgefordert, das Urteil zu respektieren. Momentan ist unklar, wann genau die Blockade deaktiviert wird.

Die Behörde kann gegen das Urteil in Berufung gehen, muss in der Zwischenzeit aber Folge leisten, berichtet die Hürriyet Daily News. “Wir werden uns dem Gerichtsentscheid fügen, das gebietet die Verfassung”, sagte Arınç.

Das Urteil kommt fünf Tage nachdem der türkische Ministerpräsident Erdoğan mehrere Sperren der Plattform Twitter angeordnet hat. Die türkische Anwaltskammer und die Oppositionspartei hatten dagegen bei den Verwaltungsgerichten in Istanbul und Ankara Klage eingereicht. Die Twitter-Sperre sei illegal und verfassungswidrig. Das Gericht in Istanbul wies die Klage ab, aber Ankara hat die Aufhebung angeordnet.

Twitter hat heute morgen bekannt gegeben, mithilfe von türkischen Anwälten selbst gegen die Blockade vorzugehen. Die Sperre des Dienstes entbehre einer rechtlichen Grundlage, teilte Twitter mit. Trotzdem leistete der Nachrichtendienst der Forderung des Staatsanwaltes Folge und entfernte das Konto eines Twitter-Nutzers, der einen ehemaligen türkischen Minister der Korruption beschuldigte.

Hintergrund der Twitter-Blockade war die Aufforderung der türkischen Regierung, bestimmte Inhalte von der Plattform zu entfernen. Türkische Nutzer fanden schnell Wege, die Sperre mit alternativen Servern zu umgehen. Auch nach einer Ausweitung konnten Twitter-Nutzer Nachrichten mithilfe von Anonymisierungsdiensten oder VPN-Anbietern verschicken.

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Quelle: Reuters | Twitter

Via: Mashable

Türkei weitet Twitter-Sperre auf alternative Server aus

Die Türkei hat die Twitter-Sperre der vergangenen Woche ausgeweitet. In seinem Kampf gegen die sozialen Medien hatte der türkische Ministerpräsident Erdoğan den Zugang zum Kurznachrichtendienst blockiert. Über alternative Server konnten Nutzer in der Türkei weiter auf Twitter zugreifen. Jetzt hat die Regierung weitere Server in die Sperre eingeschlossen.

Hintergrund der Twitter-Blockade war die Aufforderung der türkischen Regierung an Twitter, bestimmte Links von der Plattform zu entfernen. Die Sperre betraf anfangs nur Twitter selbst und leitete Besucher auf eine Hinweis-Seite weiter. Zur Umgehung reichte ein alternativer DNS-Server aus, der die Umleitung nicht forcierte. Die DNS-Server von Google mit den beiden numerischen Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 kann man sich leicht merken, entsprechend häufig haben Twitter-Nutzer die Alternativen verwendet. Innerhalb kürzester Zeit tauchten die Adressen als Graffiti in Istanbul auf.

Wie die Zeitung Hürriyet Daily News berichtet, hat die türkische Regierung inzwischen die beiden Google-Server ebenfalls blockiert. Nach wie vor funktioniert in der Türkei das Senden von Tweets per SMS. Außerdem können die Sperren mithilfe eines Anonymisierungsdienstes wie Tor oder einer VPN-Software wie Hotspot Shield umgangen werden. Trotz der Twitter-Blockade verschickten türkische Nutzer 1,2 Millionen Tweets seit dem vergangenen Freitag.

Nach Angaben des Herstellers Anchorfree verstärkte sich die Nachfrage nach der VPN-Anwendung Hotspot Shield immens: Innerhalb von 12 Stunden stieg die Zahl der Downloads von 10.000 auf 270.000. Trotz der Sperre wurden so bis zu 17.000 Tweets pro Sekunde abgesetzt, berichtet die britische Zeitung The Guardian. In Karikaturen und Nachrichten äußerten türkische Nutzer ihre Häme über die ineffektive Sperre.

Der türkische Ministerpräsident hat die Twitter-Blockade als präventive Maßnahme bezeichnet. In einer Stellungnahme gab Erdoğan bekannt, die Sperre aufzuheben, wenn Twitter den Forderungen nachkommt. Der Dienst sei Mittel zum Zweck bei der Durchführung von systematischem Rufmord durch die Zirkulation von illegal erworbenen und gefälschten Abhör-Aufnahmen. Erdoğan hat angedroht, Facebook und YouTube ebenfalls zu blockieren, da die auf Twitter veröffentlichten Dokumente auch auf diesen beiden Plattformen geteilt wurden.

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Quelle: Hürriyet Daily News@HotspotShield auf Twitter

Via: Engadget

Türkei weitet Twitter-Sperre aus, Assassin’s Creed Unity Trailer, WhatsApp wächst weiter

Der türkische Ministerpräsident Erdoğan weitet die Twitter-Sperre aus, Assassin’s Creed: Unity zeigt sich einem Trailer, und WhatsApp wächst auch nach der Übernahme durch Facebook weiter – der Nachrichtenüberblick.

Twitter-Blockade in der Türkei: Der türkische Ministerpräsident Erdogan verteidigt seine Positition und weitet die Sperre des Kurznachrichtendienstes Twitter aus.

WhatsApp Wachstum: Auch nach der Übernahme durch Facebook wächst die Nutzerzahl der Messenger-App WhatsApp weiter. WhatsApp-Chef Jan Koum spricht von 480 Millionen aktiven Nutzern weltweit. “WhatsApp wächst genau so schnell wie zuvor”, sagte er. In Deutschland sollen es inzwischen 31 Millionen Nutzer sein, und das, obwohl deutsche Datenschützer nach dem Facebook-Deal zum Wechsel geraten haben.

Spotify-Konkurrent von Apple: Apple arbeitet an einer Strategie gegen die sinkenden Download-Zahlen bei iTunes. Zu den Plänen zählen ein eigener Streaming-Dienst, der Spotify und Beats Music Konkurrenz machen soll, sowie eine iTunes-App für Android.

Twitter: Der Kurznachrichtendienst hat Twitter Music eingestellt. Die App sollte Nutzern beim Entdecken neuer Musik unterstützen, fand aber keine große Verbreitung. Außerdem experimentiert Twitter mit einer Anzeige, die Nutzer informiert, wie viele Follower einen Tweet gelesen haben.

Foto-App Rando: Mit der App Rando schicken Nutzer nach dem Zufallsprinzip Fotos an Fremde. Nach einem Hack haben die Entwickler die Anwendung jetzt aus den App Stores entfernt.

UC Browser: Die Entwickler der Browser-App UC Browser haben Nutzerzahlen veröffentlicht, welche die Beliebtheit bestätigen. Im letzten Quartal brachte es UC Browser auf über 500 Millionen aktive Nutzer weltweit, 300 Millionen davon unter Android (Download).

Office Lens für Windows Phone: Office Lens funktioniert wie ein Scanner für Windows Phone. Fotos von Büchern, Whiteboards oder Visitenkarten können erkannt werden und an OneNote geschickt werden.

Updates

WhatsApp Beta für Windows Phone: Screenshots der Beta-Version von WhatsApp für Windows Phone zeigen ebenfalls die neue Telefonfunktion.

Toib für Windows Phone: Die übersichtliche YouTube-App Toib für Windows Phone hat die Beta-Phase abgeschlossen und kann jetzt heruntergeladen werden.

Spiele

Assassin’s Creed Unity: Der neue Teil der Assassin’s Creed-Reihe zeigt sich in einem Trailer. Unter dem Codenamen Unity arbeitet Ubisoft bereits seit mehr als drei Jahren an dem Spiel für Xbox One und PlayStation 4. Assassin’s Creed: Unity soll noch dieses Jahr erscheinen und von Comet für die Xbox 360 und Playstation 3 begleitet werden.

Türkei sperrt Twitter: Ministerpräsident Erdoğan kämpft gegen soziale Medien

Der türkische Ministerpräsident Erdoğan hat den Zugang zum Kurznachrichtendienst Twitter in der Türkei sperren lassen. Der Regierungschef kämpft gegen die sozialen Medien in seinem Land und hatte zuvor gedroht: “Twitter und solche Sachen werden wir mit der Wurzel ausreißen.” Türkische Nutzer konnten die Blockade aber mit alternativen Servern, Anonymisierungsdiensten oder dem Verschicken von Tweets per SMS umgehen. Inzwischen ist die Sperre weitesgehend ineffektiv.

Angaben der Regierung begründeten die Blockade von Twitter mit einer Verfehlung des Dienstes. Die türkische Zeitung Hürriyet meldete die Schließung und berichtete, Twitter-Verantwortliche hätten Gerichtsentscheidungen ignoriert. Nach Beschwerden von türkischen Bürgern über bestimmte Links sei die Plattform ihrer Verpflichtung zur Entfernung der Links nicht nachgekommen. Die Sperre trat kurz nach Mitternacht am vergangenen Donnerstag in Kraft. Beim Aufrufen der Twitter-Seite bekamen Nutzer in der Türkei eine Meldung der türkischen Kommunikationsbehörde zu sehen. Die Sperre richtete sich nur gegen die Internetseite von Twitter.

Twitter selbst hat seine türkischen Nutzer mit einer Kurznachricht daran erinnert, dass Tweets auch per SMS abgesetzt werden können.  Zusätzlich konnte die Blockade mithilfe von alternativen DNS-Servern oder Anonymisierungsdiensten wie Tor umgangen werden. Aus anderen Apps mit Twitter-Funktion wie etwa Instagram ließen sich auch Nachrichten absetzen.

Soziale Netzwerke und vor allem Twitter zogen die Wut des türkischen Ministerpräsidenten durch die Verbreitung von Sprachaufnahmen und Dokumenten auf sich. Nutzer verteilten Informationen aus dem inneren Kreis des Regierungschefs und warfen ihm Korruption vor. Hashtags bezeichneten Erdoğan als Diktator. Durch die Sperre kam schnell das Hashtag #TwitterIsBlockedInTurkey auf, das inzwischen weltweit zu den meistgenutzten Tags zählt.

Schätzungen zufolge hat Twitter in der Türkei zwischen zehn und zwölf Millionen Nutzer. Erdoğan geht seit dem Sommer vergangenen Jahres gegen soziale Medien vor, als Bürger auf dem Taksim-Platz in Istanbul gegen die Schließung eines Parks demonstrierten. Damals bezeichnete der Ministerpräsident Twitter als “Störenfried”. Die aktuelle Sperre habe nichts mit einer Unterbindung der Meinungsfreiheit zu tun, sagte er auf einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei. Außerdem ließ der türkische Ministerpräsident wissen: “Was dazu die internationale Gemeinschaft sagt, interessiert mich nicht”.

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Quellen: Reuters 1 | Reuters 2

Bild: @_cypherpunks_

Twitter in Türkei blockiert, Gmail verschlüsselt, Beta-Version von Firefox 29 mit Australis-Design

Der türkische Ministerpräsident Erdoğan hat versucht,  Twitter zu blockieren, Google verschlüsselt ab sofort alle HTTPS-Verbindungen von Gmail, und die Beta-Version von Firefox 29 zeigt das Australis-Design – der Nachrichtenüberblick.

  • Twitter: Der türkischer Ministerpräsident Erdoğan kämpft gegen soziale Medien und blockierte den Kurznachrichtendienst Twitter. Mithilfe von alternativen Servern, Anonymisierungsdiensten wie Tor und SMS stand Twitter trotzdem zur Verfügung. Inzwischen scheint die Sperre wieder aufgehoben. Unabhängig davon präsentiert Twitter anlässlich des achtjährigen Bestehens ein Tool, welches die allerersten Tweets von Nutzern anzeigt.
  • Gmail verschlüsselt die Verbindungen: Ab sofort verschlüsselt Google die Verbindungen von Gmail. Damit wird das Abfangen und Ausspähen jeder E-Mail, die den Dienst passiert, erheblich erschwert. Google hatte im Zusammenhang mit der NSA-Affäre bereits letztes Jahr angekündigt, Gmail für alle Nutzer noch sicherer zu machen.
  • DirectX 12: Microsoft hat Entwicklern auf der Game Developers Conference DirectX 12 vorgestellt. Damit soll Windows die Effizienz von Spielekonsolen erreichen.

Updates

  • Firefox 29 Beta: Mozilla aktualisiert die Beta-Version von Firefox 29. Zu den Neuerungen gehören das Australis-Design und eine anpassbare Benutzeroberfläche sowie die plattformübergreifende Synchronisierung verschiedener Firefox-Installationen.
  • WhatsApp zwingt zum Update: WhatsApp weist Android-Nutzer darauf hin, die Messenger-App zu aktualisieren. In einigen Fällen kommt es beim Update zu Problemen.
  • Camera Plus: Die beliebte Kamera-App für iOS führt mit AirSnap eine neue Selfie-Funktion ein. Damit wird das Aufnehmen von gelungenen Selbstportraits noch leichter.
  • GarageBand: Apples Anwendung für Musiker GarageBand bringt den MP3-Export zurück, außerdem gibt es drei neue Schlagzeuger.

Spiele

FirstTweet-Funktion holt den ersten Tweet aus dem Archiv, Twitter-Experimente mit Hashtags und Direktnachrichten

Twitter experimentiert immer wieder mit Änderungen an seinem Dienst. Aktuell gibt es Gerüchte, dass Twitter die Hashtags und @Erwähnungen einstellt. Außerdem soll es vorerst keine Verschlüsselung für Direknachrichten geben. Anlässlich des achten Geburtstages von Twitter präsentiert der Dienst aber eine Zeitmaschine, welche die allerersten Tweets von Nutzern aus dem Archiv holt.

Hashtags, @Erwähnungen und Direktnachrichten

Hashtags sind ein Weg, mit einem Stichwort einen Trend zu markieren und in eine laufende, möglicherweise globale Konversation oder Diskussion einzusteigen. Über @Erwähnungen wird ein anderer Twitter-Nutzer in einen Tweet eingebunden. Direktnachrichten sind private Nachrichten zwischen zwei Anwendern.

Hashtags und das @Erwähnen anderer Nutzernamen haben Facebook und Google+ von Twitter übernommen. Beiden Plattformen blenden aber die Symbole @ und # aus. Gerüchten zufolge betrachten einige Twitter-Mitarbeiter die Verwendung inzwischen auch als überholt. Neue Nutzer könnten dadurch abgeschreckt werden. In einer Alpha-Version der Twitter-App für Android testet der Dienst eine neue Version von Hashtags und @Erwähnungen mit ausgeblendeten Symbolen.

Vorerst keine Verschlüsselung

Außerdem wird Twitter nach einer abgeschlossenen Testphase vorerst keine verschlüsselten Direktnachrichten anbieten. Twitter ist eine Form der öffentlichen Kommunikation und kann bei privaten Chats nur schwer mit Messaging-Apps wie WhatsApp konkurrieren. In der Vergangenheit hat sich Twitter immer sehr für Privatsphäre und Transparenz eingesetzt. Momentan wird Twitter aber von anderen Projekten in Anspruch genommen.

Twitter-Zeitmaschine

Twitter nimmt den eigenen, achten Geburtstag als Anlass, seine Nutzer an ihren ersten Tweet zu erinnern. Die Discover-Funktion holt die allererste Wortmeldung eines Nutzer auf Twitter aus dem Archiv.

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Quellen: The Verge | The Next Web | Twitter

Assassin’s Creed in Paris, neue Google-Sprachkommandos, Windows 7 Rekordverkäufe

Screenshots zeigen den neuen Teil Unity der Assassin’s Creed-Serie, die Google Suche erhält neue Sprachkommandos für Fotos und Videos, und Windows 7 stellt neue Verkaufsrekorde auf – der Nachrichtenüberblick.

Updates

  • Google Keyboard für Android: Die neue Version 3.0 von Google Keyboard lernt jetzt von Eingaben in anderen Google-Apps. Dadurch kann die Tastatur-App bessere Vorschläge für Korrekturen und Wörter präsentieren. Die gesammelten Daten werden nur lokal und nicht in der Cloud gespeichert.

Spiele

  • Assassin’s Creed Unity: Screenshots zeigen die neue Ausgabe der Serie Assassin’s Creed. Das Spiel mit dem Codenamen Unity spielt in Paris zur Zeit der Französischen Revolution und erscheint dieses Jahr für Xbox One und PlayStation 4.
  • Flappy Bird kehrt zurück: Fans von Flappy Bird löchern den Entwickler auf Twitter mit Fragen, ob er das Spiel wieder anbieten wird. Dong Nguyen hat jetzt geantwortet: Ja – Flappy Bird kommt wieder, aber nicht so bald.
  • Bear Simulator auf Kickstarter: Nach dem Goat Simulator folgt das nächste Tier. Entwickler wollen Fans von Simulationsspielen (k)einen Bären aufbinden und haben ein Kickstarter-Kampagne gestartet. Bei erfolgreicher Finanzierung des Bear Simulator können Spieler im virtuellen Wald Lachse fangen und Honig schlecken.

Twitter setzt aus Versehen Passwörter von Nutzern zurück

Mit einer Sicherheitswarnung hat der Messaging-Dienst Twitter für Verunsicherung gesorgt. Aufgrund eines Fehlers hatten hunderttausende Nutzer keinen Zugang zu ihrem Twitter-Konto und mussten erst ein neues Passwort vergeben.

Die Betroffenen haben eine E-Mail von Twitter erhalten mit dem Hinweis: “Twitter glaubt, dass Ihr Account gefährdet sein könnte.” Wegen eines vermeintlichen Angriffs auf Nutzerkonten hatte Twitter die Passwörter zurückgesetzt, um Zugang durch dritte auszuschließen.

Die Ursache waren aber weder Hacker noch eine Sicherheitslücke. Es handelte sich um einen Systemfehler, teilte ein Sprecher mit. Twitter entschuldigte sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten und gab an, dass der Fehler weniger als ein Prozent aller Nutzer betroffen hat. Nach eigenen Aussagen hat der Anbieter 214 Millionen Nutzer, hunderttausende Konten dürften eine Aufforderung zum Zurücksetzen des Passwortes erhalten haben.

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Quelle: re/code

PCmover hilft beim Windows XP-Upgrade, Twitter setzt versehentlich Passwörter zurück, Call of Duty 4-Video

Die kostenlose Anwendung PCmover Express hilft Anwendern bei der Aktualisierung von Windows XP, Twitter setzt aus Versehen Passwörter von Nutzern zurück, und Call of Duty: Modern Warfare 4 zeigt sich in einem Video – der Nachrichtenüberblick.

  • PCmover Express hilft bei Windows XP: Vom 8. April 2014 an unterstützt Microsoft Windows XP nicht mehr. Die Software-Firma Laplink bietet mit PCmover Express eine kostenlose Anwendung, die Nutzern bei der Aktualisierung auf Windows 7, 8, oder 8.1 helfen soll.
  • Twitter setzt Passwörter zurück: Einige Twitter-Nutzer haben gestern aus Sicherheitsgründen eine Aufforderung zur Vergabe eines neuen Passwortes erhalten. Nach Angaben von Twitter war die Ursache aber ein Fehler, nicht etwa ein Hacker-Angriff. Von der Meldung sind etwa ein Prozent aller Nutzer betroffen.
  • Disconnect Search für privates Surfen: Die Android-App Disconnect Search erlaubt anonyme Suchanfragen auf dem Smartphone. Die kostenlose Anwendung zur Geheimhaltung persönlicher Daten bei der Suche befindet sich noch in der Beta-Phase, steht aber schon allen Nutzern zur Verfügung.
  • MetroMail für Windows 8.1: Bisher gab es die E-Mail-App MetroMail nur für Windows Phone. Jetzt bietet die Anwendung auch unter Windows 8.1 volle Integration von Googlemail und ein einheitliches Design im Windows-Look.
  • Fenster-Modus für Android: Mit der App Multitasking kommen Android-Nutzer in den Genuss eines Fenster-Modus. Mehrere Anwendungen können gleichzeitig ausgeführt werden was das Hin- und Herschalten zwischen Apps erleichtert.
  • United Internet beendet Kampagne gegen Werbeblocker: Der Internet-Provider United Internet hat auf seinen E-Mail-Portalen GMX und Web.de vor gefährlichen Browser-Plugins gewarnt. Die Kampagne richtete sich vor allem gegen Werbeblocker. Inzwischen hat der Betreiber die Liste der vermeintlich gefährlichen Plugins angepasst und führt Werbeblocker wie Adblock Plus nicht länger auf.

Updates

  • Multi Window unterstützt YouTube-Videos: Mit der Aktualisierung auf Version 2.1 kann die App Multi Window für Windows Phone jetzt in einem Fenster Videos abspielen, während der Nutzer in einem zweiten Fenster zum Beispiel im Internet surft oder einen Text liest.
  • Facebook für Windows Phone behebt Abstürze: Ein Problem mit dem aktuellen Datum in der Facebook-App führte auf einigen Geräten zu Abstürzen. Die neueste Version der Anwendung löst das Problem.
  • LINE für Windows Phone aktualisiert: Ein großes Update der Messenger-App LINE verbessert die Sprachqualität bei kostenlosen Gesprächen. Außerdem ist der Sticker-Shop jetzt auch bei Windows Phone angekommen und einige Fehler sind behoben.

Spiele

  • Call of Duty: Modern Warfare 4: Ein Video zeigt Details und Spielszenen der neuen Ausgabe aus der Reihe Call of Duty. Die Aufnahmen stammen angeblich von jemandem, der mit Call of Duty zu tun hat.

Twitter passt Design der Webseite an Android- und iOS-App an

Twitter hat das Design seiner Internetseite Twitter.com an die Benutzeroberfläche der Android– und iOS-App angepasst. Für Nutzer soll so ein einheitliches Nutzererlebnis entstehen.

Die bislang schwarze Menüleiste mit den grauen Symbolen wird damit durch ein flaches und helles Menü mit grau-blauen Symbolen ersetzt. Darüber hinaus erhalten Nutzer mit dem neuen Design weitere Möglichkeiten zur Individualisierung ihrer Twitter-Seite. Neben der Hintergrundfarbe kann man dann auch die Linkfarbe nach eigenen Wünschen oder entlang des Firmendesigns anpassen.

Das Design schaltet Twitter nun nach und nach für die Nutzer frei. Wann genau deutsche Nutzer mit der neuen Oberfläche rechnen können, sagt Twitter allerdings nicht.