Facebook-Deal bringt deutsche WhatsApp-Nutzer zum Wechsel

WhatsApp ist derzeit die beliebteste Messenger-App in Deutschland. Allerdings beeinträchtigt die Übernahme durch Facebook das Ansehen des Dienstes. Einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes Advise zufolge wollen 30 Prozent der deutschen Nutzer WhatsApp in Zukunft nicht mehr nutzen oder denken über einen Wechsel nach.

Als Grund geben die Befragten die Sorge um persönliche Daten, mangelnde Sicherheit und das schlechte Image von Facebook an. Die Einbindung von Werbung, zukünftige Kosten oder einer Verschlechterung des Angebots fürchten die Nutzer hingegen kaum.

Aus der Umfrage geht auch hervor, dass deutsche Nutzer WhatsApp im Gegensatz zu Facebook als glaubwürdig, sicher und sympathisch wahrnehmen. Langfristig wird sich erst noch zeigen, ob WhatsApp unter der Übernahme leiden wird, oder ob Facebook dadurch sein eigenes Ansehen aufbessern kann.

Quelle: Advise Research

Via: Spiegel Online

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Gmail führt Button zum Abbestellen von Werbemails ein

Google erleichtert das Abbestellen von Werbemails. Gmail bekommt einen Button im Nachrichtenkopf von Marketing-Mails, mit dem Nutzer sich aus dem Verteiler eines Werbetreibenden austragen können. Google hat die neue Funktion zuerst auf einer Marketing-Konferenz vorgestellt und wird sie nach und nach allen Nutzern zur Verfügung stellen.

Die prominente Platzierung am Anfang von Werbemails macht Schluss mit der Suche nach dem Link zum Abbestellen. Durch einen Klick auf den Unsubscribe-Knopf nimmt man nicht mehr direkten Kontakt mit dem Absender auf. Stattdessen verschickt Google eine automatische Anforderung, die entsprechende E-Mail-Adresse aus dem Verteiler zu nehmen.

Die neue Funktion steht nur für Werbemails zur Verfügung. Nachrichten, die Gmail als Spam erkennt, sind ausgenommen, denn E-Mail-Kontakt mit einem Spammer führt in der Regel nur zu weiterer unerwünschter Post. Bereits 2009 hat Google eine ähnliche Funktion getestet, die aber zusätzlich erforderte, unerwünschte Nachrichten als Spam zu markieren.

Es bleibt abzuwarten, wie gut Gmails automatische Erkennung von Werbemails funktioniert. Eine Erleichterung ist die Neuerung aber in jedem Fall.

Quelle: IT World

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Neue iOS-Sicherheitslücke macht Geräte für das Ausspähen von Eingaben angreifbar

Sicherheitsexperten haben eine weitere Lücke in Apples iOS entdeckt. Dadurch ist es Angreifern möglich, auf betroffenen iPhones und iPads sämtliche Eingaben des Anwenders auszuspähen. In einem Test gelang es der Sicherheitsfirma FireEye, eine entsprechende App in Apples Store einzuschleusen. Damit konnten sie Berührungen von Bildschirm und TouchID, Tastatureingaben und sogar Veränderungen der Lautstärke aufzeichnen.

Nach eigener Aussage gelang es den FireEye-Experten, ihre Test-Anwendung an Apples strikten App-Richtlinien vorbeizuschleusen. Die Anwendung nutzt die Multitasking-Fähigkeit der Geräte und sendet im Hintergrund Eingaben an einen Server.

Betroffen sind iPhones und iPads ohne Jailbreak mit den folgenden iOS-Versionen:

  • iOS 7.0.4
  • iOS 7.0.5
  • iOS 7.06
  • iOS 6.1.x

FireEye rät zur Vorsicht vor der Installation von zweifelhaften Anwendungen. Bis Apple eine Aktualisierung zur Behebung des Problems veröffentlicht, können sich betroffene Anwender mit dem Taskmanager behelfen, um unbekannte Hintergrund-Anwendungen zu schließen. Durch zweimaliges Drücken des Home-Buttons wird der Taskmanager gestartet. Apple hat noch kein Software-Update angekündigt.

Quelle: FireEye

Via: Ars Technica

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Neue iOS-Sicherheitslücke, WhatsApp-Nutzer erwägen Wechsel, Gmail-Werbung per Knopfdruck abbestellen

Sicherheitsexperten weisen auf eine neue Lücke in iOS hin, deutsche WhatsApp-Nutzer erwägen den Wechsel zu einem anderen Messenger-Dienst und Gmail führt einen neuen Button zum Abbestellen von Werbemails ein – der Nachrichtenüberblick.

  • Neue iOS-Sicherheitslücke macht Geräte anfällig für Keylogger: Nach der fehlerhaften Verschlüsselung von Verbindungen in iOS warnen Sicherheitsexperten jetzt vor einer neuen Lücke. Auf betroffenen iPhones und iPads können Angreifer Tastatureingaben ausspähen.
  • Viele WhatsApp-Nutzer erwägen Wechsel nach Facebook-Deal: Eine Befragung unter deutschen Nutzern kommt zu dem Ergebnis, dass 30 Prozent einen Anbieterwechsel erwägen. Mangelnde Datensicherheit und die Sorge vor Facebooks Zugriff auf persönliche Daten werden als Gründe angegeben.
  • TextSecure wandelt sich von der SMS-App zum Messenger: TextSecure hat ein neues Aussehen und neue Funktionen erhalten. Die neue Version der App beschränkt sich nicht mehr nur auf SMS, sondern bietet auch Messenger- und Chat-Funktionen im Stil von WhatsApp und Co. an.
  • Gmail bekommt Unsubscribe-Button für Werbe-Mails: Gmail führt diese Woche einen neuen Button ein, über den Nutzer viele unerwünschte Werbemails abbestellen können.
  • MWC 2014: Mark Zuckerberg spricht über WhatsApp und Internet.org: In einer Pressekonferenz am gestrigen Abend hat Facebook-Chef Zuckerberg Gründe für den Kauf von WhatsApp genannt und Pläne geschildert, wie man in Schwellenländern noch mehr Internetnutzer erreichen will.
  • MWC 2014: Blackberry Messenger für Windows Phone und Nokia X angekündigt: In den kommenden Monaten will Blackberry die Messenger-App BBM für Windows Phone uns Nokia X veröffentlichen.
  • Facebook Messenger für Windows Phone: Microsoft hat die Testphase des Facebook Messengers für Windows Phone erfolgreich abgeschlossen und will die Messenger-App in Kürze veröffentlichen.
  • Facebook stellt seinen E-Mail-Dienst ein: Wie eine Sprecherin mitteilte, schaltet Facebook wegen mangelnder Nachfrage sein E-Mail-Angebot @facebook.com ab.
  • Here Maps von Nokia für Windows 8.1 jetzt verfügbar: Nokia hat seine Karten-App Here Maps aktualisiert und stellt diese ab sofort allen Anwendern von Windows 8.1 auch auf dem PC zur Verfügung.
  • Spotify-Update für Windows Phone kommt im Frühjahr: Spotify hat ein Update für Windows Phone angekündigt. Zunächst soll die Premium-Version eine überarbeitete Oberfläche bekommen, danach stellt Spotify auch die kostenlose Version für Windows Phone zur Verfügung.

Spiele

  • Diablo 3 vorbestellen und zwei Geschenke abstauben: Wer jetzt schon Diablo 3: Reaper of Souls vorbestellt, erhält zwei Geschenke. Blizzard legt mit Wings of Valor einen Gegenstand für das Spiel obendrauf. Außerdem können Vorbesteller einen Charakter für das Online-Multiplayer-Spiel Heroes of Storm freischalten.
  • DayZ-Schöpfer Dean Hall verlässt das Projekt: Der Entwickler Dean Hall verlässt das DayZ-Studio Bohemia Interactive und plant eine eigene Spiele-Schmiede.

Facebook stellt seinen E-Mail-Dienst ein

Facebook stellt seinen E-Mail-Dienst @facebook.com ein. Das soziale Netzwerk hat damit begonnen, Benachrichtigungen über die Abschaltung an seine Nutzer zu verschicken. Eine Facebook-Sprecherin teile Softonic per E-Mail mit: “Wir stellen den Dienst ein, weil die meisten Nutzer ihre Facebook E-Mail-Adresse nicht verwenden,  und wir uns so auf die Verbesserung unseres mobilen Messenger-Dienstes für alle Nutzer konzentrieren können.”

Wer in seinem Facebook-Profil eine primäre E-Mail-Adresse angegeben hat, kann die facebook.com-E-Mails entsprechend weiterleiten. Diese Funktion kann auf Wunsch auch abgestellt werden. Die Facebook-Adresse erschließt sich aus dem Profilnamen und ist daher leicht zu erraten. Bei aktivierter Weiterleitung ist es also möglich, dass unerwünschte E-Mails von Fremden im privaten Postfach landen.

Das E-Mail-Angebot war von Facebook als Alternative zu traditionellen Anbietern gedacht, wurde aber nie von der breiten Masse angenommen. Obwohl der Dienst mehr als drei Jahre zur Verfügung stand, hat Facebook nie wichtige Funktionen wie Betreffzeilen oder Kopien eingeführt. Die Entwicklung des Angebotes stagnierte, daher ist die Einstellung keine Überraschung.

Via: Re/code

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MWC 2014: Mark Zuckerberg spricht über WhatsApp und Internet.org

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat heute Abend auf dem Mobile World Congress eine Pressekonferenz gegeben. Im Gespräch mit David Kirkpatrick, Autor des Buches “The Facebook Effect”, hat Zuckerberg kurz Gründe für den Kauf von WhatsApp genannt. Außerdem hat er seine Pläne für Internet.org dargelegt und wie man mit dem Projekt noch mehr Nutzer erreichen will.

Was hinter dem WhatsApp-Kauf steckt

WhatsApp sei auf dem Weg, mehr als eine Milliarde Nutzer zu verbinden. Kaum ein anderer Anbieter sei dazu in der Lage, so Zuckerberg. Durch den Kauf werde auch Facebook noch mehr Nutzer erreichen, sagte er im Zusammenhang mit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook.

Internet.org

Der Facebook-Chef nutzte die Gelegenheit, um über Internet.org zu sprechen. Nicht das Smartphone verbinde die Nutzer mit dem Internet, sondern die entsprechenden Datentarife. Fallende Smartphone-Preise machten die Geräte auch in Schwellenländern erschwinglich, aber ohne Internetzugang blieben viele Funktionen verwehrt. Das Ziel von Internet.org sei es daher, einfachen Internetzugang und damit Nachrichten, Internetsuche und soziale Netzwerke entweder kostenlos oder für einen sehr geringen Preis zur Verfügung zu stellen.

Mit Internet.org will Zuckerberg die zwei Drittel der Weltbevölkerung erreichen, die momentan ohne Internetzugang sind. Kurzfristig sei damit kein Geld zu verdienen, aber Visionär Zuckerberg zeigte sich als optimistischer Philanthrop und sagte, dass auch Facebook langfristig über Internet.org Nutzer gewinnen werde: “Es ist gut für Facebook, aber es wird auch der Welt gut tun.”

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MWC2014: Blackberry Messenger für Windows Phone und Nokia X angekündigt

Blackberry hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona den Blackberry Messenger (BBM) für Windows Phone und Nokia X angekündigt. In den kommenden Monaten wird die Anwendung auf beiden Plattformen zur Verfügung stehen.

Nach eigenen Angaben geht das BBM-Team damit auf Nutzer-Wünsche ein. Wegen der Nachfrage will man die Messenger-App nicht nur für Windows Phone anbieten, sondern auch für das Nokia X. Das Android-Smartphone von Nokia läuft mit einer speziell angepassten Version des mobilen Android-Betriebssystems.

Blackberry hat keinen genauen Termin genannt, aber als Ziel das dritte Quartal 2014 für Windows Phone angegeben.

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Quelle: BlackBerry

Facebook Messenger für Windows Phone angekündigt

Microsoft hat gestern angekündigt, in Kürze den Facebook Messenger für Windows Phone zu veröffentlichen. Ein genauen Termin gibt es noch nicht, Microsoft hat auf einer Pressekonferenz einen Rahmen von mehreren Wochen genannt.

Joe Belfiore, Vizepräsident von Windows Phone für Microsoft, sprach auf dem Mobile World Congress in Barcelona von einer erfolgreichen Testphase und sagte, dass die App bald zur Verfügung stehen soll.

Nach Instagram für Windows Phone können sich Anwender also bald auch auf die Chat-App von Facebook freuen. Ein möglicher Termin zur Veröffentlichung des Facebook Messengers für Windows Phone wäre vor der jährlichen Entwickler-Konferenz Microsoft Build im April 2014.

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Fritz!Box mit Android-App auf kritische Sicherheitslücke überprüfen

“Ist meine Fritz!Box sicher?” lautet für viele Nutzer die Frage, nachdem der Hersteller AVM eine kritische Sicherheitslücke in Fritz!Box-Routern ausgebessert hat. Eine Android-App hilft beim Sicherheits-Check des heimischen Routers.

Die Anwendung “Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) stammt von deutschen Entwicklern und funktioniert mit allen Fritz!Box-Modellen. Die Zugangsdaten zur Fritz!Box sind nicht nötig.

Mit nur einem Klick liest die App Firmware- und Hardware-Version sowie Typen-Bezeichnung des Gerätes aus. Danach gleicht das Tool die Daten ab und kann so bestimmen, ob der Nutzer von der Sicherheitslücke betroffen ist. In diesem Fall sollte das neueste Firmware-Update heruntergeladen und installiert werden.

“Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) erfordert ein Smartphone mit Android 2.2 oder höher.

So installieren Sie das Update

Die Installation des Updates gestaltet sich sehr einfach und wird direkt vom Internetbrowser am heimischen PC erledigt. Wir erklären die notwendigen Schritte in unserer ausführlichen Installationsanleitung.

Quelle: “Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) im Google Play Store

Via: Chip Online

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#FranzKanz – “Ist meine Box sicher?”

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Threema: Die Messenger-App des Schweizer Startups verdoppelt Nutzerzahlen

Der Deal von WhatsApp und Facebook lässt viele Nutzer nach anderen Messenger-Apps suchen. So profitiert nicht nur Telegram von der Übernahme, sondern auch die Anwendung Threema aus der Schweiz. Innerhalb eines Tages kamen 200.000 neue Nutzer hinzu.

Nach eigenen Angaben hat der Dienst momentan rund 400.00 Nutzer. Allein die Hälfte davon ist erst in vergangenen 24 Stunden neu hinzugekommen. Diese Zahlen decken sich mit Informationen aus dem Google Play Store. Threema schätzt, dass deutsche Nutzer 80 Prozent der Neuinstallationen ausmachen.

WhatsApp ist nach eigenen Angaben mit mehr als 30 Millionen deutschen Anwendern hierzulande überaus beliebt, bietet aber keine Verschlüsselung von Nachrichten. Genau diese Funktion bringt Threema ebenso wie Telegram mit. Im Gegensatz zu Telegram ist Threema nicht kostenlos, aber für Sicherheit sind Nutzer anscheinend bereit zu zahlen. Threema führt momentan die Liste der kostenpflichtigen Anwendungen in Apples App Store an.

Wir geben eine Anleitung zur Installation von Threema.

Quelle: Threema im Google Play Store

Via: Süddeutsche.de

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