Messenger-Apps im Test: Wer von WhatsApp, BBM und Skype bietet Sicherheit und Datenschutz?

Die Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat eine Vielzahl von Chat- und Messenger-Apps wie WhatsApp und Facebook Messenger getestet. Bei der Beurteilung spielten vor allem die Kriterien Sicherheit, Datenschutz und Privatsphäre eine Rolle. Wir stellen Ihnen die Gewinner und Verlierer der Auswahl vor.

Sieben Sicherheitskriterien

Die EFF hat alle Apps anhand von sieben Kriterien beurteilt:

  • Findet eine verschlüsselte Datenübertragung statt?
  • Hat der Anbieter selbst keine Möglichkeit, die übertragenen Daten mitzulesen?
  • Lässt sich die Identität der Kontakte verifizieren?
  • Ist der Chat-Verlauf geschützt im Fall eines Diebstahls der Sicherheitsschlüssel?
  • Ist der Quellcode offen?
  • Sind die Sicherheitsvorkehrungen ausreichend dokumentiert?
  • Fand eine unabhängige Überprüfung des Quellcodes statt?

Messenger-Apps im Test: Wer von WhatsApp, Facebook Messenger und Skype bietet Sicherheit, Datenschutz und Privatsphäre?

Die sichersten Messenger-Apps

Die folgenden Apps schnitten am besten ab und konnten die EFF in allen sieben Punkten überzeugen:

  • Chatsecure: Die kostenlose Messenger-App ist für Android und iOS erhältlich. Die Anmeldung ist mit einem Facebook-Profil sowie Google- oder Jabber-Konto möglich.
  • Cryptocat: Diese Messenger-App zählt zu den flexibelsten dank der plattformübergreifenden Unterstützung. Die kostenlose App Cryptocat ist als Browser-Erweiterung für Chrome, Firefox, Safari und Opera erhältlich sowie als App für iOS und OS X. Eine Android-Version gibt es allerdings noch nicht.
  • Signal, RedPhone und Textsecure: Dieses Trio stammt vom Hersteller Whisper Systems und erhielt eine Top-Bewertung der EFF. Signal bietet iOS-Nutzern verschlüsselte Kommunikation, RedPhone funktioniert auf Android-Geräten. Die Messenger-App TextSecure für Android ergänzt das Angebot.
  • Silent Phone und Silent Text: Silent Circle bietet diese beiden Apps an. Die Apps für Android und iOS ermöglichen verschlüsselte Telefongespräche und sind kostenlos erhältlich, erfordern aber ein Abonnement für die dauerhafte Nutzung.

Die bekanntesten Messenger-Apps sind nicht die sichersten

WhatsApp, Facebook Messenger, Google Hangouts und Skype schneiden weniger gut ab und erreichen alle nur zwei von sieben Punkten.

Diese Messenger-Apps fallen durch

Die folgenden Apps können keines oder lediglich ein einziges der EFF-Sicherheitskriterien erfüllen:

AOL Instant Messenger, BlackBerry Messenger, Ebudy XMS, Hushmail, Kik Messenger, Mxit, QQ, Secret, Viber, Yahoo! Messenger.

Secret bezeichnet sich selbst als anonymes soziales Netzwerk, bekommt im EFF-Test aber den Schwarzen Peter zugeschoben. Während die anderen Messenger-Apps keine Datenschutz-Behauptungen aufstellen, stellt Secret die eigene App als sicher dar.

Nicht im Test dabei die deutsche Messenger-App Sicher. Weitere verschlüsselte WhatsApp-Alternativen aus der EU haben wir in einer Übersicht für Sie zusammengestellt.

Quelle / Bilder: EFF

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Threema: Update für Android mit Mediengalerie und neuen Kontakt-Funktionen

Die Messenger-App Threema für Android fügt mit dem neuesten Update auf die Version 1.70 weitere Funktionen hinzu. Bilder und Videos lassen sich in einer Mediengalerie betrachten, das Anrufen von Kontakten ist direkt aus dem Chat möglich und die App gibt einen Überblick der Gruppenmitgliedschaften von Kontakten.

Neben zahlreichen Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen sowie Fehlerbehebungen fügt Threema für Android auch weitere Sprachversionen hinzu: Neu sind Französisch, Italienisch, Spanisch und brasilianisches Portugiesisch. Die erweiterte Funktionalität der App im Überblick:

  • Eine Mediengalerie für Bilder und Videos erlaubt das Betrachten von Inhalten.
  • Nutzer können Kontakte direkt aus dem Chat anrufen.
  • Threema gibt einen Überblick über die Gruppenmitgliedschaften einzelner Kontakte.
  • Mit sogenannten Aktions-URLs lassen sich Kontakte direkt hinzufügen oder Nachrichten versenden.
  • Chat-Verknüpfungen lassen sich jetzt auf dem Hauptbildschirm erstellen.

Threema: Update der Android-Version mit Mediengalerie und neuen Kontakt-Funktionen

Die Messenger-App Threema für Android kostet 1,60 Euro im Google Play Store, bietet im Gegensatz zum Konkurrenten WhatsApp aber auch verschlüsselte Chat-Nachrichten an.

Quelle: Threema

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News des Tages: Microsoft entfernt irreführende Apps, Steam-Update, BioShock für iOS

Microsoft geht gegen irreführende Apps für Windows und Windows Phone vor und erstattet Kaufbeträge von betroffenen Anwendungen, ein Update des Beta-Clients der Spieleplattform Steam erlaubt Downloads mehrerer Spiele und der Ego-Shooter BioShock ist für iOS erschienen – die News des Tages.

  • Irreführende Apps: Microsoft hat sich des Problems der irreführenden Apps im Windows Store und Windows Phone Store angenommen. Das Unternehmen hat bereits mehr als 1.500 Anwendungen entfernt, die Nutzer durch Titel und Beschreibung täuschen und bietet betroffenen Opfern Erstattung des Kaufbetrags an.
  • Endomondo Life: Der Hersteller von Fitness-Apps Endomondo bietet einen neuen Aktivitäten-Tracker für das iPhone 5s. Mit Endomondo Life für iOS können Nutzer ihre tägliche Bewegung überwachen und visualisieren.
  • Steam: Die Plattform für Computerspiele Steam bietet in der Beta-Version des kostenlosen Game-Clients eine neue Funktion: Ab sofort sind mehrere Downloads auf einmal möglich. Dadurch lassen sich beispielsweise über Nacht mehrere Spiele auf einmal installieren.
  • IObit Game Assistant 2: Der Hersteller von Sicherheits- und Optimierungssoftware IObit hat die kostenlose Anwendung Game Assistant 2 veröffentlicht. Die App für Gamer befindet sich noch in der Beta-Phase und bietet Schutz vor Hardware-Schäden durch Überhitzen für Gaming-PCs und Laptops.

Updates

  • Threema für Android: Die Messenger-App Threema für Android fügt mit dem neuesten Update weitere Funktionen hinzu. Bilder und Videos lassen sich in einer Mediengalerie betrachten, das Anrufen von Kontakten ist direkt aus dem Chat möglich und Chat-Verknüpfen lassen sich auf dem Homescreen ablegen.
  • Dropbox senkt die Preise: Der Cloudspeicher-Anbieter Dropbox bietet günstigere Tarife beziehungsweise mehr Speicherplatz fürs gleiche Geld. Ein Terrabyte kostet mit Dropbox Pro jetzt 99 Euro im Jahr, oder 9,99 Euro pro Monat.
  • Opera Mini für Android: Mit der neuen Version führt der Browser Opera Mini für Android eine nützliche Funktion ein: Auf Wunsch lassen sich Downloads von mehr als 15 Megabyte nur im WLAN ausführen, um den Datentarif zu schonen.
  • Twitter: Twitter hat sein Analytics-Dashboard jetzt für alle Nutzer zur Verfügung gestellt und bietet damit eine Möglichkeit zur Analyse: Für jede einzelne Kurznachricht sind Statistiken und Informationen zur Sichtbarkeit abrufbar.

Spiele

  • Bioshock für iOS: Nach der Ankündigung Anfang August 2014 hat 2K Games eine iOS-Version des Ego-Shooters BioShock veröffentlicht. Das Spiel ist frei von In-App-Käufen und zum Premium-Preis von 13,99 Euro erhältlich.
  • Strike Wing: Raptor Rising: Nach der iOS-Version ist der Weltraum-Shooter Strike Wing: Raptor Rising jetzt auch für Android verfügbar. Das erste Level der Weltraum-Schlachten lässt sich kostenlos spielen, die Vollversion mit weiteren Schiffen und Leveln ist als In-App-Kauf erhältlich.
  • Tiny Tower Vegas: Die neueste Ausgabe der Tiny-Serie gibt es neben der Android-Variante jetzt auch für iOS. Stockwerk für Stockwerk errichtet der Spieler ein eigenes Hotel mit Unterhaltungsangeboten und Glücksspiel rund um Las Vegas.
  • Ridge Racer Slipstream: Das beliebte Rennspiel Ridge Racter Slipstream hat ein Update für iOS erhalten. Neben neuen Strecken und Fahrzeugen gibt es kleinere Fehlerbehebungen und MFI-Controller-Unterstützung.

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Sprachnachrichten in Threema: Update bringt den sicheren Sprachchat für Android und iOS

Threema, die sichere, Schweizer Alternative zu WhatsApp hat ein großes Update erhalten. Neben Verbesserungen bei Gruppennachrichten und Standorten bringt das Update vor allem die bereits erwartete Möglichkeit, Sprachnachrichten zu versenden.

Audio-Nachrichten für Android nur mit Plug-in

Mit dem Update auf Version 1.9 (iOS) beziehungsweise Version 1.6 (Android) versendet man mit Threema Sprachnachrichten direkt über die Chat-Funktion. Über ein Mikrofon-Symbol neben dem Feld für die Texteingabe startet man die Aufnahme. Anders als beispielsweise WhatsApp verschickt Threema eine Sprachaufnahme nicht automatisch. Vor dem Senden kann man sich eine Sprachmitteilung zunächst anhören.

Sprachnachrichten in Threema. Bildquelle: Threema

In iOS ist die Funktion direkt in die App integriert. Auf Android-Smartphones und -Tablets ist hingegen die Installation eines Plug-ins notwendig. Dieses findet man in der ebenfalls neuen Plugin-Verwaltung.

Verbesserte Gruppenfunktionen und Sehenswürdigkeiten für iOS

Neben den neuen Sprachnachrichten bringt das Update weitere Verbesserungen beim Gruppenchat. So kann man nun nachträglich neue Gruppenmitglieder hinzufügen.

Unter iOS zeigt Threema eine Auswahl von Sehenswürdigkeiten (Points of Interest) an, wenn man einen Standort versendet. Statt nur Koordinaten lässt sich so direkt der Namen einer Bar mit den Standortdaten gekoppelt verschicken.

Das Update für den kostenpflichtigen Messenger ist ab sofort kostenlos im Google Play Store beziehungsweise App Store erhältlich.

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Threema: Windows Phone-Version der Messenger-App mit Verschlüsselung ist in Arbeit

Die Schweizer Messenger-App Threema für Chat-Nachrichten mit Verschlüsselung hat eine Version für Windows Phone angekündigt. Ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest. Vor kurzem hat Threema die App für Android und iOS mit neuen Funktionen aktualisiert.

Threema will die Liste der unterstützten Plattformen um Windows Phone erweitern. Das geht aus den häufig gestellten Fragen (FAQ) auf der Internetseite der Messenger-App hervor. Eine Version für Windows Phone sei momentan in Arbeit, heißt es dort, allerdings ohne nähere Angaben zu einem Termin oder der Fertigstellung. Pläne von Threema zur Unterstützung weiterer Plattformen neben Android, iOS und Windows Phone gibt es nicht.

Die kostenpflichtige App Threema erfordert die Registrierung mit E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, danach können Anwender Chat-Nachrichten mit Freunden und Bekannten austauschen, auf Wunsch auch verschlüsselt. Im Gegensatz zum Konkurrenten WhatsApp Messenger ist kein Jahres-Abo zur Nutzung erforderlich. Alle wichtigen Informationen zur Messenger-App haben wir in unserer Übersicht zu Threema zusammengefasst.

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Quelle: Threema

FIFA 15, 64-Bit Firefox, Threema und Facebook Messenger für Windows Phone

EA Sports hat einen ersten Trailer zu FIFA 15 veröffentlicht und kündigt weitere Details für den 9. Juni 2014 an, Mozilla hat sich zum Stand der Entwicklung einer 64-Bit-Version des Browsers Firefox geäußert, ein Update für Facebook Messenger für Windows Phone fügt Gruppenchats und das schnelle Verschicken von Fotos hinzu und Threema hat eine App für Windows Phone angekündigt – der Nachrichtenüberblick.

  • Mozilla Firefox mit 64-Bit: Nach der Entwicklerversion von Google Chrome mit 64-Bit hat sich auch Mozilla zum Stand der Dinge von Firefox mit 64-Bit geäußert. Ein Produktmanager berichtet, dass die Entwicklung selbst weitestgehend abgeschlossen ist. Mozilla  muss aber die wenigen vorhandenen Kapazitäten einteilen, weshalb die nötigen Tests und Anpassungen von Firefox mit 64-Bit noch eine Weile dauern werden.
  • Threema für Windows Phone: Die Schweizer Messenger-App mit Verschlüsselung, Threema, arbeitet an einer Umsetzung für Windows Phone. Allerdings steht noch kein Veröffentlichungstermin fest.
  • Video-Chat mit Appear.in: Der Video-Chat Appear.in bietet Video-Gespräche direkt aus dem Browser ohne Anmeldung und ohne die Installation von Plugins. Jetzt hat der Anbieter auch eine kostenlose iOS-App hinzugefügt.

Updates

  • Tinder mit Moments-Funktion: Die Verkuppelungs-App Tinder für Android und iOS führt mit Moments eine neue Funktion zum Teilen von Bildern ein. Die App teilt hochgeladene Fotos mit allen Matches eines Nutzers und erlaubt die Bewertung. So lässt sich sehen, welchen Kontakten welche Inhalte gefallen. Nach 24 Stunden löschen sich die Fotos automatisch.
  • Facebook Messenger Windows Phone: Facebooks Messenger-App für Windows Phone hat ein Update erhalten. Neu ist die Möglichkeit zum Anlegen von Gruppen und zum Aufnehmen und Verschicken von Fotos direkt aus der App. Außerdem hat Facebook die Stabilität von Facebook Messenger für Windows Phone verbessert und den Datenverbrauch gesenkt.

Spiele

  • FIFA 15: EA Sports will am 9. Juni 2014 auf der Spielemesse E3 weitere Details zur nächsten Ausgabe der FIFA-Reihe bekannt geben. Ein Mini-Trailer zum Spiel lässt vermuten, dass FIFA 15 für PC, PlaySation 4 und 3 sowie Xbox One und 360 erscheinen wird. Die Veröffentlichung wird für September 2014 erwartet.
  • Battlefield Hardline: Nach einem geleakten Video hat EA den offiziellen Trailer zu Battlefield: Hardline veröffentlicht. Das Spiel erscheint am 21. September 2014, voraussichtlich für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360.
  • Good Old Games: Der Anbieter von Computerspiel-Klassikern Good Old Games hat eine eigene Spieleplattform angekündigt. Unter dem Titel GOG Galaxy geht der Dienst in Konkurrenz zu Steam und will das Spielen auch ohne Internetverbindung ermöglichen.
  • The Witcher 3: Der Hersteller CD Projekt RED hat einen Trailer zu The Witcher 3 veröffentlicht und gleichzeitig den Termin auf den 24. Februar 2015 verschoben. Außerdem soll ein Witcher-Kartenspiel erscheinen, eine Beta-Version liegt der PC-Ausgabe bei. The Witcher 3 ist für PC, PlayStation 4 und Xbox One geplant.

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Threema: Vorbereitung von Sprachnachrichten und neuen Standortfunktionen der Messenger-App

Die Schweizer Messenger-App Threema für verschlüsselte Nachrichten hat die Anwendung für Android und iOS überarbeitet. Android-Nutzer bekommen ein neues Layout und ansprechendes Design. Neben kleineren Verbesserungen bereitet Threema in beiden Varianten Sprachnachrichten, Standortfunktionen und verbesserte Gruppenchats vor.

Diese neuen Funktionen will Threema mit einem zukünftigen Update einführen: Auch nachträglich sollen sich Mitglieder zu Gruppen hinzufügen lassen. Außerdem will Threema die Möglichkeit bieten, Sprachnachrichten und interessante Orte (Points of Interest) an Kontakte zu schicken.

Schon jetzt hat Threema für iOS eine Vorschau in der App für Nachrichten in anderen Chats erhalten und die Zuverlässigkeit von Gruppen verbessert.

Die Android-Ausgabe der Messenger-App bietet in der neuen Version eine überarbeitete Oberfläche: Das helle Design wirkt frischer und Kontakte ohne Bild erhalten eine farbige Illustration. Außerdem wurde die Navigation zur leichteren Bedienung umgestaltet und die Darstellung von Medien und Orten verbessert.Threema: Die Schweizer Messenger-App bereitet Sprachnachrichten und neue Standortfunktionen vor

Threema ist nicht kostenlos, im Gegensatz zum Konkurrenten WhatsApp Messenger fällt aber nur eine einmalige Gebühr beim Kauf der App an. Ein Abonnement ist nicht erforderlich. Alle wichtigen Informationen zur Messenger-App haben wir in unserer Übersicht zu Threema zusammengefasst.

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Quelle / Bild: Threema

Threema: Alle Smileys der WhatsApp-Alternative

Ein Messenger mit langweiligen Smileys? Unbrauchbar. Enttäuschte WhatsApp-Nutzer, die auf Threema umsteigen, stehen vor der Frage: Bietet Threema denn ordentliche Smileys? Wir haben die Emoticons des WhatsApp-Konkurrenten unter die Lupe genommen. Unter den 764 Emoticons finden sich unzählige Fratzen, Fahrzeuge, Symbole und sogar Affen, Katzen oder lackierte Fingernägel.

Ansehen und verwenden könnt ihr die Smileys, indem ihr im Chat auf das Smiley-Symbol links unten, gleich neben dem Textfeld tippt. Unter Zuletzt listet Threema die kürzlich verwendeten Emoticons auf. Daneben gibt es noch die Kategorien Emotionen, Aktivitäten, Natur, Objekte, Verkehr und Symbole.

Emotionen

Am wichtigsten sind natürlich die Original-Smileys. Threema bietet neben lachenden und weinenden Gesichtern verliebte Katzen, Geister und auch eine Braut. Außerdem darf ein gebrochenes Herz natürlich nicht fehlen.

Alle Threema Smileys - Emotionen

Aktivitäten und Verkehr

Mit den Emoticons in der Kategorie Aktivitäten kann man dem Chat-Partner einen Ball zuspielen, etwas geigen oder sogar eine Party steigen lassen. Damit man zur besagten Party auch kommt, wählt man bei Verkehr einfach einen fahrbahren Untersatz: Auto, Zug, Fahrrad oder Rakete gefällig?

Alle Threema-Smileys im Screenshot - Aktivitäten und Verkehr

Natur pur für das Handy

Für Naturfans gibt es bei Threema jede Menge Blumen, Obst und Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge. Natürlich kann man auch ein Stück Pizza oder Pommes mit Eis genießen. Auch ein Bier oder zwei sind möglich. Prost!

Alle Threema-Smileys im Screenshot - Aktivitäten und Verkehr

Objekte

Wollt ihr von eurem neuesten Einkauf berichten, bieten sich natürlich Schuhe-, Ringe- oder einfach Geld-Symbole an. Dazu gibt es noch unterschiedliche Häuser und auch Messer oder Pistolen. Die sollte man allerdings nur im Chat benutzen.

Alle Threema-Smileys im Screenshot - Objekte

Symbole

Schließlich dürfen allerlei verständliche Symbole nicht fehlen. Wenn ihr klar machen wollt, dass es Punkt sechs Uhr losgeht, dann zeigt das Uhr-Symbol das deutlich.  Auch die Deutschland-Flagge und mehrere bekannte Schilder finden sich unter den 283 Symbolen.

Alle Threema-Smileys im Screenshot - Symbole

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Und wie gefallen euch die Threema-Smileys? Schreibt uns einen Kommentar!

Datenschutz: Stiftung Warentest überprüft 5 Messenger-Apps und beurteilt WhatsApp als sehr kritisch

Die Stiftung Warentest hat den Datenschutz von fünf verbreiteten Messenger-Apps getestet. Von den Kandidaten WhatsApp, Threema, Telegram, Blackberry Messenger und Line fallen gleich vier durch. Teil der Überprüfung waren mögliche Verschlüsselung, Umgang mit Nutzerdaten, Geschäftsbedingungen sowie Kosten und Verfügbarkeit der Anwendungen.

Das Urteil fällt verheerend aus: Lediglich Threema geht mit der Bewertung unkritisch aus dem Test hervor. WhatsApp, BBM und Line werden mit sehr kritisch abgestraft, als immerhin kritisch gilt Telegram.

Geprüft wurden iOS- und Android-Versionen der Apps. Hier ein kurzer Überblick über die Testurteile der fünf Messenger-Apps:

  • WhatsApp: Die Tester bemängeln die fehlende Verschlüsselung und das Auslesen der Adressbucheinträge ohne Zustimmung. WhatsApp teilt die Telefonnummer unverschlüsselt mit Dritten, in der Android-Version werden sogar Gesprächsinhalte ohne Verschlüsselung übertragen. Die AGBs fallen aus Verbrauchersicht negativ auf und schließen eine Datenweitergabe an Facebook nach dem Verkauf nicht aus. WhatsApp ist nicht transparent, ein Ausspähen des Nutzers ist also nicht auszuschließen.
  • Threema: Die Kommunikation zwischen zwei Nutzern wird verschlüsselt und kann daher vom Anbieter nicht mitgelesen werden. In der Android-Version verzichtet Threema vollständig auf die Weitergabe von Nutzerdaten an die Betreiber oder Dritte. Anwender können das Auslesen der Kontakte verweigern. Einzige Einschränkung des positiven Urteils: Nutzerdaten werden zwar verschlüsselt übertragen, der verschlüsselte Datenverkehr kann aber nicht vollständig analysiert werden.
  • Telegram: Beim Secret Chat kommunizieren Nutzer verschlüsselt, ohne dass der Betreiber mitlesen kann. Telegram speichert ohne Zustimmung Adressbucheinträge und führt dies in den AGB an. Als einzige der fünf Apps im Test kann bei Telegram der Quellcode zumindest teilweise eingesehen werden. So lässt sich ausschließen, dass die App Daten unverschlüsselt verschickt.
  • Blackberry Messenger: Stiftung Warentest bemängelt beim BBM speziell die Verschlüsselung. Zu viele Daten werden offen gesendet. Die Android-Version verschlüsselt zwar öfter, fragt aber auch mehr Nutzerdaten ab. In den AGBs finden sich als kritisch eingestufte Klauseln, speziell was die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte betrifft.
  • Line: Auch bei Line kann der Betreiber aufgrund fehlender Verschlüsselung zwischen den Nutzern mitlesen. Anwender können das Auslesen der Kontakte verweigern. Die Android-App sendet die Seriennummer des Gerätes unverschlüsselt an Dritte. Der Anbieter sichert sich das Recht, die Nutzungsbestimmungen jederzeit ändern zu können, ohne Nutzer informieren zu müssen. Line ist ebenfalls nicht transparent, eine vollständige Analyse des verschlüsselten Datenverkehrs nicht möglich.

Alle Details und die ausführlichen Testurteile sind auf der Seite der Stiftung Warentest zu lesen.

Quelle: Stiftung Warentest

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Der Deal von WhatsApp und Facebook lässt viele Nutzer nach anderen Messenger-Apps suchen. So profitiert nicht nur Telegram von der Übernahme, sondern auch die Anwendung Threema aus der Schweiz. Innerhalb eines Tages kamen 200.000 neue Nutzer hinzu.

Nach eigenen Angaben hat der Dienst momentan rund 400.00 Nutzer. Allein die Hälfte davon ist erst in vergangenen 24 Stunden neu hinzugekommen. Diese Zahlen decken sich mit Informationen aus dem Google Play Store. Threema schätzt, dass deutsche Nutzer 80 Prozent der Neuinstallationen ausmachen.

WhatsApp ist nach eigenen Angaben mit mehr als 30 Millionen deutschen Anwendern hierzulande überaus beliebt, bietet aber keine Verschlüsselung von Nachrichten. Genau diese Funktion bringt Threema ebenso wie Telegram mit. Im Gegensatz zu Telegram ist Threema nicht kostenlos, aber für Sicherheit sind Nutzer anscheinend bereit zu zahlen. Threema führt momentan die Liste der kostenpflichtigen Anwendungen in Apples App Store an.

Wir geben eine Anleitung zur Installation von Threema.

Quelle: Threema im Google Play Store

Via: Süddeutsche.de

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