Das kann Ihr Tablet – Teil 4: Filme kaufen, herunterladen und ansehen

In dieser Folge unserer Serie Das kann Ihr Tablet erklären wir, wie Sie mit dem Tablet Filme ansehen. Der Vorteil eines Tablets beim Fernsehen: Es wiegt weniger und verfügt doch über einen größeren Bildschirm als ein Smartphone – fast immer groß genug, um sich einen Film anzusehen.

Um Filme auf dem Tablet anzusehen, verwenden wir Google Play Movies. Damit kann man Filme direkt online betrachten oder herunterladen, um sie später ohne Internetverbindung ansehen zu können. Wir erklären im Detail, wie Sie vorgehen müssen.

Sie wissen nicht, ob Ihr Tabet ein Android-Tablet ist? Dann lesen Sie unseren Artikel Welches Betriebssystem läuft auf meinem Tablet?

1. Google Play Movies herunterladen und installieren

Fast alle Android-Tablets haben die Google Play Movies bereits standardmäßig installiert. Sehen Sie auf Ihrem Gerät nach: Wenn Sie die App haben, erkennen Sie das an dem Symbol mit dem roten Filmstreifen. Wenn nicht, dann laden Sie Google Play Movies herunter und installieren es.

2. Filme suchen

Öffnen Sie Google Play Movies auf Ihrem Tablet. Im Hauptbildschirm sehen Sie Mainstream-Filme. Wenn Sie mit dem Finger nach rechts streichen, dann können Sie durch die Kategorien der App navigieren. Nach links geht es zu den Topsellern und Neuheiten.

Wenn Sie auf die Lupe rechts oben klicken, können Sie Filme nach ihrem Titel suchen. Einfach den Namen des Films in die Suchmaske eingeben. Es erscheint eine Liste von Vorschlägen. Für weitere Details zu den Filmen klicken Sie auf das Symbol des Films.

3. Film auswählen

Wenn Sie einen guten Film gefunden haben, tippen Sie auf das Bild für weitere Details. In dem sich öffnenden Fenster finden Sie Informationen über den Film: die Handlung, einen Trailer, die Wertung und Nutzerkritiken.

Rechts oben sehen Sie die Möglichkeiten zu dem Film. Man kann Filme mieten oder kaufen oder beides. Gekaufte Filme kann man auch herunterladen.

Die Zeit der Anmietung eines Films variiert von Titel zu Titel und ist nicht änderbar. Um herauszufinden, wie viele Tage für den jeweiligen Film zur Verfügung stehen, blättern Sie in der linken Spalte bis zum Ende.

4. Film kaufen oder mieten

Um den Film zu kaufen oder zu mieten, drücken Sie eine der beiden roten Tasten oben rechts. Der Preis variiert von Film zu Film und hängt von der Qualität ab. In HD ist er teurer als in SD (Standard-Qualität).

Wenn Sie bereits über eine Kreditkarte oder EC-Karte mit Ihrem Konto auf Google Play verbunden sind, müssen Sie nur Mieten oder Kaufen sowie die Qualität auswählen.

Bei ihrem ersten Kauf auf Google Play werden Sie gebeten, Ihre Daten einzugeben und mit einem Tippen auf Weiter fortzufahren.

Im nächsten Bildschirm, geben Sie die Daten Ihrer Kredit- oder EC-Karte inklusive Kartennummer, Ablaufdatum, CVC-Code auf der Rückseite ein, und bestätigen die Eingabe.

Wenn der Film in mehr als einer Version vorhanden ist, öffnet sich ein Pop-up-Fenster, in dem man die Qualität des Films auswählt – HD oder SD. Dann klicken Sie auf Kaufen (Buy) oder Mieten (Rent).

5. Die eigene Videothek

Jetzt können Sie den Film auf Ihrem Tablet ansehen! Um auf Ihre Film-Sammlung zuzugreifen, drücken Sie auf das Google Play Movies Icon oben links und rufen My Movies auf.

Dort finden Sie Ihre gekauften und gemieteten Filme und andere Informationen, wie zum Beispiel die Mietdauer der Filme. Bei gekauften Filmen erteilt das Menü Auskunft, ob der Film bereits heruntergeladen wurde oder nicht.

6. Filme ansehen und herunterladen

Unter My Movies kann der Nutzer Filme ansehen oder herunterladen, wenn er sie gekauft hat. Um einen Film herunterzuladen, tippen Sie auf das Bild des Films und aktivieren Sie den Tab. Zum Abspielen tippt man auf Play.

Wenn Sie den Film gekauft haben und ihn herunterladen möchten, tippen Sie auf das Reißzwecken-Symbol rechts.

Während des Downloads nimmt die Nadel rechts eine rote Farbe an, wie im Bild.

Jetzt können Sie den Film auch offline sehen. Einfach den Film unter Google Play Movies aufrufen und auf Play drücken.

Großes Kino auf dem Tablet

Nun  wissen Sie, wie man mit dem Android-Tablet Videos lädt und abspielt. Aber das Gerät kann noch weit mehr als das. Zum Beispiel lässt es sich prima als Kochbuch verwenden. Im nächsten Kapitel werden wir Sie zu einem echten Koch machen!

Originalartikel auf Italienisch

Mehr aus der Reihe Das kann Ihr Tablet:

iOS-Update schließt kritische Sicherheitslücke bei verschlüsselten Verbindungen

Apple hat am Freitag eine kritische iOS-Sicherheitslücke geschlossen. Mit einer Softwareaktualisierung reagierte man direkt auf Mängel bei SSL-Verbindungen. Zuvor was es Angreifern möglich, im öffentlichen WLAN auf die Datenverbindung zuzugreifen. Apple rät zu einem möglichst baldigen Update auf iOS-Version 7.0.6.

Ohne das Sicherheitsupdate ist es möglich, geschützte SSL- und TLS-Verbindungen auszulesen oder zu verändern, wenn diese im selben lokalen Netzwerk stattfinden. Angaben von Apple zufolge gab es eine fehlerhafte Sicherheitsroutine, welche die Echtheit der verschlüsselten Verbindung nicht korrekt bestätigte. Dadurch konnte jeder beliebige Schlüssel die Verbindungen entschlüsseln. Die Aktualisierung auf iOS 7.0.6 bessert bei der Überprüfung nach.

Sicherheitsexperten sind zu dem Schluss gekommen, dass die Sicherheitsprobleme auch Mac OS X betreffen. Vor allem Apples eigener Browser Safari gilt als gefährdet, nicht aber Mozilla Firefox oder Google Chrome. Es ist aber nicht auszuschließen, dass auch andere Programme entsprechend angreifbar sind.

Apple empfiehlt dringend allen Nutzern von iPhone, iPad und iPod die Aktualisierung auf die neue iOS-Version 7.0.6. Zur Installation wird in den Einstellungen des Gerätes unter dem Menüpunkt Allgemein der Punkt Softwareaktualisierung angewählt. Dadurch sucht iOS automatisch nach der neuesten Version.

Quelle: Apple

Via: Crowdstrike

Threema installieren – so nutzt man die WhatsApp-Alternative

Seit WhatsApp zu Facebook gehört, schnellen die Nutzerzahlen des Messengers Threema in die Höhe. Kein Wunder, bietet die App bietet ähnliche Funktionen wie WhatsApp aber sehr viel mehr Sicherheit. Wir zeigen in fünf Schritten, wie man die App auf einem Android-Handy installiert.

1. Threema im Play Store finden

Zuerst sucht man die Messeging-App im Playstore, indem man auf das Lupensymbol klickt und Threema eingibt. Alternativ surft man zum Softonic-Testbericht und tippt auf Download. iPhone-Nutzer holen sich Threema per Download für iPhones.

Im Play Store tippt man auf den Preis 1,60 € und bestätigt die Wahl mit Weiter.

2. App-Berechtigungen akzeptieren und bezahlen

Als nächstes stimmt man den App-Berechtigungen für Threema zu und tippt auf Akzeptieren. Der Play Store verlangt jetzt eine Kreditkarte. Hat man schon eine Karte hinterlegt, tippt man auf Weiter.

Nach der Installation von Threema tippt man auf Öffnen. Sollte die App nicht die Erwartungen erfüllen, kann man die Software innerhalb von 15 Minuten mit Erstatten zurückgeben.

3. Schlüsselpaar und ID erstellen

Als Sicherheitsfeature erstellt Threema ein individuelles Schlüsselpaar für jeden Nutzer. Ein Teil des Schlüssels bleibt auf dem Handy und ist nur für den Nutzer einsehbar. Per Fingerwisch auf dem Feld wählt man eine zufällige Kombination aus.

Anschließend gibt die App jedem Nutzer eine ID – einen Identifikations-Code. Mit dem Code kann man von anderen als Kontakt hinzugefügt werden. Mit Weiter geht es zum nächsten Fenster.

4. Kontakte synchronisieren

Wer auf die lästige Eingabe vieler Threema-IDs verzichten will, lässt die App das Adressbuch nach Threema-Nutzern durchsuchen. Dazu belässt man den Schieber auf AN.

Wer von anderen Nutzern über die eigene E-Mail-Adresse oder Handynummer in deren Adressbuch gefunden werden will, trägt die Daten in die entsprechenden Felder ein.

5. Spitznamen und zusätzliche Passphrase auswählen

Schließlich gibt man noch einen sogenannten Nickname, einen Spitznamen, an. Der Name erscheint bei iPhone-Nutzern, wenn sie eine Push-Benachrichtigung erhalten. Mit Weiter gelangt man zum letzten Schritt der Installationshilfe.

Für noch mehr Sicherheit kann man den Hauptschlüssel aus Schritt drei zusätzlich durch eine Passphrase schützen. Allerdings muss man nach jedem Neustart des Handys den Schlüssel neu eingeben, um Threema zu nutzen. Mit Fertig schließt man die Installation und Einrichtung von Threema ab.

Geschafft, Sie können Threema jetzt nutzen und sicher mit Freunden und Bekannten chatten.

Downloads

Mehr zu WhatsApp-Alternativen

Tschüss WhatsApp: 5 Tipps zur Sicherung von Chats und Kontakten

Die Nase voll von WhatsApp, aber keine Ahnung, wie man aussteigen kann? Angst, alle Chats zu verlieren? Wir zeigen, wie man WhatsApp bedenkenlos den Rücken kehren kann.

Mit dem Erwerb durch Facebook ist die Zukunft von WhatsApp alles andere als klar. Was bedeutet die Übernahme für den Nutzer? Wird sich etwas ändern? Wird es zum Beispiel Werbung geben? Schwer zu sagen.

Viele spielen bereits mit dem Gedanken, auf einen anderen Messenger umzusteigen oder haben sich bereits bei der Konkurrenz wie etwa Telegram angemeldet.

Mit einer einfachen Deinstallation von WhatsApp ist es aber nicht getan. Wie beim Ausstieg aus Facebook müssen zunächst einige Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um Daten zu erhalten und zu vermeiden, dass man nach dem Wechsel von der Außenwelt abgeschnitten ist.

Wer also aus WhatsApp aussteigen und keine Probleme haben will, sollte die folgenden Tipps befolgen:

Eine Alternative zu WhatsApp suchen

Natürlich kann man einfach auf WhatsApp verzichten und zur guten alten SMS zurückkehren. So drastisch muss der Schritt aber nicht sein. Es gibt zahlreiche gute und sichere Alternativen.

Telegram und WhatsApp sehen fast identisch aus, Telegram ist aber sicherer

Die im Moment interessanteste Alternative ist Telegram. Neben einer identischen Benutzeroberfläche und den gleichen Symbolen ist die Applikation nämlich weitaus sicherer. Allein in Deutschland registrierten sich bei dem Dienst innerhalb eines einzigen Tages 100.000 neue Nutzer. Andere Alternativen sind LINE oder Viber.

Eine Kopie der WhatsApp-Chats speichern

Sobald man das WhatsApp-Konto löscht, verschwinden auch alle Chats. Direkt aus WhatsApp heraus kann man einzelne Chats als angehängte Datei per E-Mail verschicken. Das ist zwar langwierig, da man jeden Chat einzeln verschicken muss, dafür funktioniert diese Methode aber in allen Betriebssystemen.

Komfortablere Möglichkeiten hat man auf Android-Smartphone: Mit der App Backup Text for WhatsApp kann man Chats auswählen und sie in verschiedenen Formaten wie TXT, CSV, Excel und HTML exportieren. Die Dateien versendet man dann via E-Mail oder speichert sie auf der SD-Karte oder im Telefon selbst.

Backup Text for WhatsApp exportiert beliebige Chats im gewünschten Format.

Wer Chats so speichern möchte, dass sie später wieder in WhatsApp angezeigt werden, nutzt auf Android-Handys WhatsBack.

WhatsBack fertigt eine Sicherheitskopie der Chats an und speichert sie in Google Drive. So ist die Rückkehr zu WhatsApp ganz einfach.

Kontaktliste mit WhatsApp-Usern speichern

WhatsApp sucht die Kontakte über das Adressbuch des Telefons. Aber nicht alle Kontakte nutzen WhatsApp. Wenn man umzieht, sollte man sich merken, wer WhatsApp nutzte, so kann man besagte Kontakte benachrichtigen oder suchen.

Eine Hilfe dabei ist WhatsApp Contact Export (Android). Die App speichert eine Kontaktliste von WhatsApp-Usern im CSV-Format. Die CSV-Datei kann man in Excel oder OpenOffice öffnen. Die kostenlose Version speichert bis zu 100 Kontakten. Wer eine kleine Gebühr zahlt, kann die Liste auf bis zu 1.000 aufstocken.

WhatsApp Export gewinnt keinen Schönheitspreis, aber man kann damit kostenfrei bis zu 100 Kontakte exportieren.

Eine einfache Option für alle Betriebssysteme sind Screenshots der Kontaktliste. Auf einem Android-Smartphone ab Version 4.0 bestätigt man dazu gleichzeitig die Ein/Aus- und die Leiser-Taste, auf iPhones sind Home und Ein/Aus die Tasten der Wahl.

Abschiedsnachricht verschicken (und Statusmeldung ändern)

Nun hat man alle wichtige Daten aus WhatsApp gesichert und der Umzug kann los gehen. Aber die Freunde wissen noch nicht Bescheid? Um alle Kontakte auf einmal zu benachrichtigen, versendet man am besten ein Rundschreiben, eine Nachricht also, die an viele Kontakte gleichzeitig versendet wird.

Dazu erstellt man zunächst im Hauptmenü von WhatsApp eine Verteilerliste.

Die Kontakte, die man benachrichtigen möchte, fügt man einfach der Liste hinzu und speichert diese dann. Die Liste erscheint in WhatsApp nun wie ein normaler Chat.

Jetzt verschickt man die Nachricht wartet etwas, bis sie alle erhalten haben.

Die Abschiedsnachricht …

Wer das Konto nicht abmelden möchte, kann auch die Statusmeldung ändern und anschließend WhatsApp deinstallieren. Auf diesem Weg kann man auch noch einmal mitteilen, wo man zu erreichen ist.

Wenn man jedoch nicht mehr in anderen Kontaktlisten erscheinen will, muss man natürlich aus WhatsApp für immer verschwinden.

WhatsApp-Konto definitiv löschen

Wer dazu bereit ist, kann sein WhatsApp-Konto auch für immer löschen. Dies kann man allerdings nicht mehr rückgängig machen: Ein gelöschtes Konto kann nicht reaktiviert werden und man selbst verschwindet aus Kontaktlisten und Gruppen. Auch alle Chats werden dann definitiv gelöscht.

Das WhatsApp-Konto kann man löschen, indem man Menü Einstellungen > Account-Info aufruft und dann Meinen Account löschen anklickt.

Diese Schritte gelten für WhatsApp in Android. Für andere Systeme gibt es hier Anleitungen.

Nun wird eine Seite mit einem Eingabefeld für die Telefonnummer angezeigt. Hier gibt man die eigene Telefonnummer im internationalen Format ein und tippt den Löschen-Button.

Tschüss, WhatsApp …

Der Neustart

Nachdem man sich nun von WhatsApp endgültig verabschiedet hat, bleibt nur noch, die Freunde zur neuen Messenger-App der Wahl einzuladen. Eine Funktion dafür bieten alle Alternativen.

Originalartikel auf Spanisch

Mehr zum Thema

MWC 2014: WhatsApp kündigt Telefon-Funktion an

WhatsApp-Chef Jan Koum hat heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Pläne des Messenger-Giganten angekündigt. Ab dem zweiten Quartal 2014 will WhatsApp eine Telefon-Funktion anbieten – eine direkte Kampfansage an die Konkurrenz von Skype, Blackberry Messenger oder Line.

Die Sprachfunktionen sollen zuerst unter Android und iOS zur Verfügung stehen und später auch auf einigen Nokia- und Blackberry-Smartphones. Jan Koum hob die Nutzerzahlen von WhatsApp hervor: 465 Millionen aktive Nutzer pro Monat und 330 Millionen aktive Nutzer pro Tag. Seit der Ankündigung des Kaufs von WhatsApp durch Facebook sind also noch einmal 15 Millionen dazugekommen.

Obwohl es scheint, dass WhatsApp mit seinem Nachrichtendienst den klassischen Mobilfunkanbietern den Rang ablaufen will, hat Koum Partnerschaften angekündigt. Zuerst plant WhatsApp ein gemeinsames Angebot mit E-Plus in Deutschland, um Spezial-Tarife für Nutzer der App anzubieten.

Koum wiederholte seine frühere Aussage, dass sich im Zuge der Übernahme durch Facebook für die Nutzer nichts ändern werde und WhatsApp frei von Werbung bleiben soll. Die Frage, welchen Profit Facebook aus dem Deal schlagen wird, ließ der WhatsApp-Chef unbeantwortet.

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Millionen neue Nutzer: Telegram Messenger profitiert massiv vom WhatsApp-Ausfall

Wie installiere ich WhatsApp auf meinem Android – Tutorial

Virenscanner für Android spähen Surfverhalten der Nutzer aus

Weit verbreitete Virenscanner für Android übermitteln bei der Kommunikation mit den Herstellern für die Analyse nicht benötigte private Daten. Das zeigt eine Analyse des c’t-Magazins. Bei vier von sechs Apps berichten die Tester von ernsthaften Datenschutzproblemen.

Alle Apps im Test verfügen über eine Funktion zum Safe-Browsing, die den Nutzer beim Besuch eventuell bösartiger Internetseiten warnt. Dazu kommunizieren die Apps mit den Servern der Hersteller, um die Einstufung einer Website abzufragen. Dabei werden mehr Daten als nötig übermittelt: Von den meisten Sicherheitsanwendungen wird die vollständige Adresse einer besuchten Internetseite übertragen. Dadurch lässt sich zum Beispiel das Surfverhalten des Nutzers auswerten.

Zwei der Anwendungen im Test fallen besonders negativ auf: Avast und AVG. Die überaus beliebten Sicherheits-Apps senden zusätzlich zur Adresse auch anhängende Parameter. Diese können vertrauliche Daten über die aktuelle Sitzung oder auch Passwörter enthalten.

Zusätzlich bemängeln die Sicherheitstester, dass Anfragen im Safe-Browsing-Modus im Klartext übertragen werden. Das gilt selbst dann, wenn Nutzer vermeintlich sicher auf HTTPS-Seiten surfen. Dadurch wird es Angreifern möglich, besuchte Unterseiten auszulesen.

Unklar ist, inwieweit die übertragenen Daten bei den Herstellern gespeichert und ausgewertet werden. Dass ausgerechnet Sicherheitsanwendungen selbst über Methoden zum Ausspähen des Nutzers verfügen, entspricht nicht den Erwartungen an solche Apps.

Update (25.02.2014): Softonic hat mit dem AVG-Sicherheitsexperten Tony Anscombe gesprochen. Seit dem neuesten Update von AVG AntiVirus für Android werden die URL-Daten verschlüsselt auf den AVG-Server übertragen. Damit wird auch das Problem von vertraulichen Daten und URL-Parametern behoben.

Update (26.02.2014): Avast-Sprecherin Marina Ziegler hat Softonic inzwischen mitgeteilt, dass der Safe-Browsing-Modus von Avast Mobile Security & Antivirus ebenfalls geändert wurde. Seit dem letzten Update vom 18. Februar 2014 überträgt die Anwendung die URL-Daten komplett verschlüsselt an den Avast-Server zur Überprüfung.

Quelle: heise online

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Apple behebt iOS-Sicherheitslücke, viele neue Nutzer bei Telegram, Android-Smartphone Nokia X

Besitzer eines iPhone sollten die neueste Version von iOS installieren, WhatsApp-Ausfall beschert dem Konkurrenten Telegram viele neue Nutzer und Nokia zeigt sein erstes Android-Smartphone – der Nachrichtenüberblick.

  • iOS-Update behebt kritische Sicherheitslücke: Mit dem Update auf iOS 7.0.6 hat Apple eine schwerwiegende Lücke in mobilen Betriebssystem geschlossen. Verschlüsselte SSL-Verbindungen sind durch den Code-Fehler angreifbar. Die Installation des Updates wird von Apple dringend empfohlen.
  • WhatsApp Totalausfall am Wochenende: Wegen eines Server-Ausfalls stand der Messenger-Dienst WhatsApp für mehrere Stunden am Samstagabend nicht zur Verfügung.
  • Ansturm auf Telegram: Millionen neue Nutzer registrierten sich am Wochenende für Telegram Messenger, so dass es auch hier für kurze Zeit zu technischen Problem kam.
  • Nokia X vorgestellt: Nokia hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona heute morgen das Nokia X vorgestellt. Das Android-Smartphone kommt mit einer Benutzeroberfläch daher, die doch sehr an Windows Phone erinnert.
  • Überarbeitete Version von Firefox OS: Mozilla hat auf dem Mobile World Congress eine neue Benutzeroberfläche des mobile Betriebssystems präsentiert. Außerdem hat der Hersteller in Partnerschaft mit dem Chiphersteller Spreadtrum einen Prototypen eines Firefox-Phones gezeigt, das zum Preis von 25 US-Dollar erhältlich sein soll.
  • iOS 8 Konzept-Video: Designer Bill Labus zeigt in einem Video, wie er sich Multitasking und ein neues, einheitliches Control-Center für iOS 8 vorstellt.
  • Android-Virenscanner spähen das Surfverhalten der Nutzer aus: Das c’t-Magazin analysierte sechs verbreitete Virenscanner für Android und berichtet in vier Fällen von ernsthaften Datenschutzproblemen.
  • Auch Threema berichtet von steigenden Nutzerzahlen: Das Schweizer Startup hinter dem mobilen Messenger Threema erfreut sich ebenfalls einer stark gestiegenen Nachfrage. Schätzungsweise 80 Prozent der neuen Nutzer stammen aus Deutschland.
  • WhatsApp kündigt Telefon-Funktion an: WhatsApp-Chef Jan Koum hat heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Pläne des Messenger-Giganten angekündigt. Schon bald will WhatsApp eine Telefon-Funktion anbieten.

Updates

Spiele

  • The Legend of Zelda in 3D: Bei diesem Remake des klassischen Zelda sind Gameplay und Grafik fast gleich wie beim Original. Allerdings kann das Spiel dank Oculus Rift als First-Person-Abenteuer in 3D gespielt werden.
  • Fear in the Gorge veröffentlicht: Action, Abenteuer und Horrorfilm in einem verspricht das Spiel Fear in the Gorge für Windows Phone 8.
  • Duke Nukem Rechtsstreit: Eine mögliche Klage von 3D Realms wegen Urheberrechtsverletzung bei Duke Nukem: Mass Destruction könnten einen weiteren Titel der Saga verhindern.
  • Kostenloses Puzzle-Spiel: Das Knobel-Spiel Help Me Fly ist gerade kostenlos im Play Store erhältlich. Die App, in der man ein kleines Spielzeug-Flugzeug mit Strom versorgen muss, kostet normalerweise 0,99 Euro.

Puzzle-Spiel für Flugzeugfreunde gerade kostenlos

Das Puzzle-Spiel Help Me Fly ist gerade kostenlos im deutschen Google Play Store erhältlich.

In dem Spiel muss man ein nettes kleines Spielzeug-Flugzeug mit Strom versorgen. Dazu stehen verschiedene stromleitende Elemente zur Verfügung. Hat man das Flugzeug erfolgreich mit der Batterie verbunden, hebt es auf Knopfdruck ab.

Das Spiel läuft auf Smartphones mit Android 2.2 und höher. Help Me fly kostete bisher 0,99 Euro.

Downloads

Download Help Me Fly für Android

In der Kategorie Top-Angebot wählt die Softonic-Redaktion regelmäßig reduzierte oder kurzfristig kostenlose Apps aus und stellt diese vor. Habt auch ihr ein Angebot entdeckt? Lasst es uns wissen, in den Kommentaren, bei Facebook oder Twitter.

Millionen neue Nutzer: Telegram Messenger profitiert massiv vom WhatsApp-Ausfall

Der Telegram Messenger profitiert offenbar massiv von dem Totalausfall beim Messenger-Dienst WhatsApp am Wochenende. Der Betreiber von Telegram berichtet von Millionen neuer Registrierungen am Samstag und Sonntag.

Bereits nach Bekanntgabe des Verkaufs von WhatsApp an Facebook meldete Telegram steigende Nutzerzahlen. WhatsApp war an Wochenende weltweit für mehrere Stunden nicht verfügbar war, was anscheinend zu einer enormen Nachfrage bei Telegram führte.

Am gestrigen Nachmittag gab Telegram über Twitter bekannt, allein am Sonntag knapp 5 Millionen neue Nutzer gewonnen zu haben. Nach eigenen Aussagen beförderte diese Zahl Telegram an die Spitze der iPhone-Apps in 48 Ländern.

Der rege Zuwachs führte aber auch bei Telegram zu technischen Problemen. Bis zu 100 Anfragen für Registrierungs-SMS pro Sekunde zwangen die SMS-Gateways in die Knie und führten zu zweistündigen Verbindungsproblemen in Europa.

Telegram wurde von den beiden Brüdern Nikolai und Pavel Durov gegründet, die auch hinter VK stehen, Russlands größtem sozialen Netzwerk. Auf der Telegram-Website distanziert man sich von WhatsApp und unterstreicht die zum Einsatz kommende Verschlüsselung, Geschwindigkeit und die Tatsache, dass der Dienst kostenlos ist. Die zwei Gründer betonen, dass sie auch in Zukunft kein Interesse daran haben, Telegram in irgendeiner Form zu Geld zu machen.

Quelle: Telegram Messenger auf Twitter | Telegram

Via: Mashable

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Weltweiter WhatsApp-Ausfall am Wochenende, Ansturm auf Telegram

Nur wenige Tage nach Ankündigung der Übernahme von WhatsApp durch Facebook kam es in den Abendstunden am Samstag, den 22. Februar, gegen 19.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit zu einem Totalausfall des Messenger-Dienstes WhatsApp. Der Server-Zusammenbruch betraf alle 450 Millionen Nutzer weltweit und dauerte mehr als vier Stunden. Im gleichen Zug kämpften die Telegram-Betreiber mit einem immens gestiegenen Ansturm auf den alternativen Messenger.

WhatsApp hat über Twitter den Ausfall des Dienstes bekannt gegeben und als Ursache Server-Probleme genannt. Man entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und hoffte, den Dienst bald wiederherstellen zu können. Allerdings waren die Betreiber dazu erst nach mehreren Stunden in der Lage, so dass WhatsApp gegen 23.50 Uhr nach einem Ausfall von über vier Stunden wieder funktionierte.

Telegram hingegen verzeichnete am Wochenende einen immensen Ansturm neuer Nutzer: Bis zu 100 Registrierungen pro Sekunde gingen bei der WhatsApp-Alternative ein. Allerdings kam es auch hier zu technischen Problemen: Durch schnelles Reagieren der Betreiber gingen zwar die Telegram-Server selbst nicht in die Knie. Aber vier Millionen neue Nutzer in 36 Stunden waren zuviel für die SMS-Gateways, so dass es beim Verschicken der Registrierungsnachrichten zu Verzögerungen kam.

Ausfälle bei WhatsApp sind eher selten, vor allem von dieser Länge. Der Facebook-Deal schien ohnehin schon viele Nutzer zum Wechsel zu einem anderen Anbieter zu bewegen. Mit Sicherheit sahen sich einige Nutzer durch die gestrigen Server-Probleme genötigt, eine Alternative wie Telegram auszuprobieren. Bei Telegram stellt man sich weiterhin auf steigende Nutzerzahlen ein.

Quelle: WhatsApp Status auf Twitter | Telegram auf Twitter

Via: TechCrunch

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