Meinung: Warum mich Apple zwingt einen Blackberry zu kaufen

Ich bin ein Apple-Fan-Boy. Einer, der jedes neue Apple-Produkt kauft – egal, ob nützlich oder nicht. Einer, der MacBook, iPhone, iPad und iPod in jedem Koffer mit herum trägt. Ein Mann, der sich lange Zeit wohlgefühlt hat im goldenen Käfig der sich Apple nennt.

Das Apple-Prinzip

Als Apple Nutzer musste man sich vor einigen Jahren noch regelmäßig verteidigen. “Ist Apple denn mit Windows kompatibel?” “Ja.” “Aber mit ‘nem Mac oder iPhone kann man nicht alles machen!” “Stimmt.” Und: “Was machst du, wenn du was machen willst, was nicht unterstützt wird?” “Ich lasse es sein.” An all die gleich geschalteten Androiden da draußen: Jetzt bitte aufpassen, denn ich erkläre ein für alle mal, warum Apple funktioniert:

Apple-Produkte sperren uns in einen goldenen Käfig. Apple-Produkte sind nichts für Bastler, Spieler oder alle, die gerne rumprobieren. Apple-Produkte sind Software-Meisterstücke, bis ins letzte Detail poliert. iPhones, iPads, Macs sind Begleiter von Problemlösern, Denkern und allen Menschen, die uns ein Vorbild sind. Alles, was ein Apple-Produkt bietet, funktioniert; Der Rest interessiert mich nach Feierabend nicht mehr.

Apples goldener Käifg: In der jüngsten Generation sprichwörtlich.Apples goldener Käfig: Die neueste Generation der Produkte nimmt es sprichwörtlich.

Was ist falsch gelaufen?

Mit der neuesten iPhone-Generation ist Apples Gold verblasst als sei es schon immer nur billige Farbe gewesen. Das Problem? Ganz einfach: Apple hat versagt, seinen eigenen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Ignorieren wir einmal das iPhone 6 wird zum iPod-Drama um iOS 8.0.1 – jeder macht mal Fehler. Doch selbst in Version 8.1 ist iOS zurzeit vieles, aber kein fertiges (Apple-)Produkt. Kurz gesagt: iOS 8 ist voller Bugs.

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Es sind eine handvoll Kleinigkeiten, die wie schmierige Fingerabdrücke auf dem Display das Apple-Erlebnis trüben. Es sind Probleme wie die kaputte Zwischenablage oder das nervige “Keine SIM-Karte eingelegt”-Popup, welches mich auf meinem iPad Mini alle paar Minuten aus der Konzentration reißt. iOS ist in Version 8 nichts besseres als jedes andere mobile OS.

Wenn das Beste auch nicht gut ist

Lassen Sie mich eines klarstellen: Ich hasse Android mit jeder Faser meines Körpers. Android ist ein undurchdachtes Gesamtkonzept, zusammengeschustert aus tausenden kaputten Softwareblöcken. Diese ergeben ein unordentliches, ineffizientes Gerüst aus Prozessen, welche sich gegenseitig blockieren. Android hat nur eine positive Seite: Man kann viele Probleme selbst reparieren. Bei iOS geht das nicht.

Alleine im Wald

Hier stehe ich nun. Apple hat mich im Smartphone-Wald sitzen lassen. iOS 8 ist murks, Android ist scheiße, Windows Phone 8.1 kann man nach wie vor ignorieren. Was bleibt ist Blackberry OS, ein System für Problemlöser, Denker, echte Arbeitstiere. Ich werde dem gebrandmarkten System jetzt eine Chance geben und habe den Blackberry Passport bestellt. Schuld daran ist Apple.

Sie sind nicht einverstanden mit meiner Meinung? Sagen Sie mir, warum und ich überlege, ob Sie Recht haben.

Über den Autor: Tim Vüllers

Apps, Smartphones, Statistik und das Internet of Things sind Themen, mit denen ich auch meine Freizeit verschwende. Bei Softonic schreibe ich hauptsächlich über Smartphone-Apps und E-Mail-Sicherheit. Meine neuste Leidenschaft: Der Datenjournalismus.

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Sicherheit in der Cloud: Diese Apps verschlüsseln Dropbox, OneDrive und Co.

Cloud-Festplatten wie Dropbox sind praktisch, aber auch sehr riskant. Über die Anmeldedaten hat jeder Langfinger Zugriff auf Ihre Dateien. Mit speziellen Apps sichern Sie Ihre Privatsspäre aber auch in der Cloud.

Cloud-Dienste erfordern beim Thema Verschlüsselung einen speziellen Ansatz. Die Daten müssen nicht nur vom heimischen PC sondern auch von verschiedenen Endgeräten aus erreichbar sein. Die folgenden Apps machen genau dies möglich.

Boxcryptor

Boxcryptor verschlüsselt automatisch alle Dateien in einem eigenen virtuellen Laufwerk. Im System genutzte Cloud-Dienste wie OneDrive, Dropbox und Google Drive erscheinen automatisch im Boxcryptor-Laufwerk. Sie können aber auch manuell Ordner anderer Dienste hinzufügen. Per Rechtsklick verschlüsselt die App dort ausgewählte Dateien und Ordner automatisch mit dem AES-256 Bit Algorithmus oder dem RSA Standard mit 3072 Bit langen Schlüsseln.

Außerhalb von Boxcryptor sind Dateinamen und die Daten nicht auslesbar. Ohne das von Ihnen in der App festgelegte Passwort kann so keiner mit den kodierten Dateien etwas anfangen, auch nicht der Betreiber des Cloud-Dienstes. Mit Hilfe verschiedener Apps für alle wichtigen Systeme haben Sie auch unterwegs Zugriff auf Ihre Daten.

Download Boxcryptor für Windows

Download Boxcryptor für Windows 8 / Windows RT

Download Boxcryptor für Mac OS X

Download Boxcryptor für iOS

Download Boxcryptor für Android

Download Boxcryptor für Windows Phone

Download Boxcryptor für Blackberry

Download Boxcryptor für Google Chrome (Beta)

Viivo

Wie Boxcryptor arbeitet Viivo mit einem Verschlüsselungs-Ordner welchen Sie in einem Cloud-Laufwerk platzieren können. Theoretisch unterstützt die App Viivo damit alle Anbieter. Dropbox, Box, Microsoft OneDrive und Google Drive erkennt Viivo aber automatisch und arbeitet besser mit diesen Diensten zusammen.

Durch automatische Kompression aller verschlüsselten Daten spart Viivo zusätzlich wertvollen Speicherplatz in der Cloud. Eine Freigabe der Dateien ist nur für andere Viivo-Nutzer möglich. Viivo setzt auf den AES-256 Bit Algorithmus, und bei geteilten Dateien auf den sichereren RSA Standard mit 2048 Bit.

Download Viivo für Windows

Download Viivo für Mac OS X

Download Viivo für iOS

Download Viivo für Android

Cloudfogger

Auch Cloudfogger arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip wie Boxcryptor und verschlüsselt alle Daten vor dem Upload auf die Server von OneDrive und Co. Bei der Installation erkennt Cloudfogger wichtige Cloud-Dienste wie OneDrive, Dropbox und Google Drive.

Mit einer speziellen Funktion können Sie verschlüsselte Dateien mit anderen Cloudfogger-Nutzern teilen, ohne Ihr eigenes Passwort zu verraten. Zum Einsatz kommt auch hier die AES 256 Bit Verschlüsselung.

Download Cloudfogger für Windows

Download Cloudfogger für Mac OS X

Download Cloudfogger für iOS

Download Cloudfogger für Android

Sookasa

Sookasa beschränkt sich auf Dropbox und ist für diesen Dienst optimiert. Die App klinkt sich automatisch in den Dropbox-Ordner ein und verschlüsselt alle Daten in einem sicheren Sookasa-Unterordner mit AES 256 Bit.  Verschlüsselte Dateien können Sie per Download-Link mit beliebigen Personen teilen.

Mit einer Funktion für Sookasa-Arbeitsgruppen verwalten Sie aber auf Wunsch Berechtigungen auch für viele Personen, ohne den Überblick zu verlieren. Im Notfall können Sie den Datenzugriff für bestimmte Geräte solcher Arbeitsgruppen aus der Ferne sperren.

Download Sookasa für Windows

Download Sookasa für Windows Mac OS X

Download Sookasa für iOS

Download Sookasa für Android

Safemonk

Auch Safemonk beschränkt sich auf Dropbox und setzt auf AES 256 Bit Verschlüsselung. Der Dienst setzt ebenfalls auf einen Dropbox-Unterordner, in dem alles automatisch verschlüsselt wird. Im Gegensatz zu Sookasa können Sie Dateien mit anderen Safemonk-Nutzern besonders leicht über Dropbox selbst teilen. Die Freigabe von Downloadlinks für Kontakte ohne Safemonk ist über die Safemonk-Webseite möglich.

Download Safemonk für Windows XP

Download Safemonk für Windows Vista, 7, 8

Download Safemonk für Mac OS X

Download Safemonk für iOS

Download Safemonk für Android

Wie Sie sehen können, ist komfortable Verschlüsselung auch in der Cloud möglich. Welcher Dienst für besonders gut geeignet ist, hängt von Ihren Ansprüchen ab.

Boxcryptor ist beispielsweise der einzige Dienst mit Apps für Windows Phone und Blackberry. Viivo komprimiert die verschlüsselten Daten und Sookasa macht die Dateifreigabe mit beliebigen Personen möglich. Alle Dienste bieten mit mindestens AES 256 Bit Verschlüsselung ausreichend Sicherheit und sind kostenlos.

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MWC2014: Blackberry Messenger für Windows Phone und Nokia X angekündigt

Blackberry hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona den Blackberry Messenger (BBM) für Windows Phone und Nokia X angekündigt. In den kommenden Monaten wird die Anwendung auf beiden Plattformen zur Verfügung stehen.

Nach eigenen Angaben geht das BBM-Team damit auf Nutzer-Wünsche ein. Wegen der Nachfrage will man die Messenger-App nicht nur für Windows Phone anbieten, sondern auch für das Nokia X. Das Android-Smartphone von Nokia läuft mit einer speziell angepassten Version des mobilen Android-Betriebssystems.

Blackberry hat keinen genauen Termin genannt, aber als Ziel das dritte Quartal 2014 für Windows Phone angegeben.

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Quelle: BlackBerry