Wild Wild Eden ist angekündigt: Open-World-RPG mit Monsterzucht, Survival und Base-Building

Shueisha Games hat Wild Wild Eden angekündigt, ein Open-World-RPG von Magnus Games Studio für PC via Steam. Der Early-Access-Start ist nach Angaben des Publishers für 1. Quartal 2027 vorgesehen.

Early Access im 1. Quartal 2027

Das neue Open-World-RPG entsteht bei Magnus Games Studio und soll im 1. Quartal 2027 zuerst im Early Access auf dem PC über Steam erscheinen.

Die ersten Einblicke, die Shueisha Games gezeigt hat, lassen bereits einen auffälligen Genre-Mix erkennen. Angesprochen werden sollen damit wohl gezielt Spieler, die sowohl mit Survival-Titeln als auch mit Monster-Abenteuern etwas anfangen können.

Open World, Survival-Crafting und Aufbau

Wild Wild Eden kombiniert laut Ankündigung Open-World-Erkundung mit Survival-Crafting, Base-Building und Monster-Taming. Genau diese Mischung sorgt schon jetzt für Vergleiche mit Monster Hunter, Valheim und Palworld.

Spieler schlüpfen dabei in die Rolle eines Stammesoberhaupts in einer primitiven Fantasy-Welt. Von dort aus geht es in ein unerforschtes Land, das nicht einfach nur erkundet werden soll. Es lässt sich offenbar auch dauerhaft besiedeln und Stück für Stück ausbauen.

Damit deutet sich an, dass der Titel nicht nur auf Kämpfe setzt, sondern auch auf den langfristigen Aufbau einer eigenen Spielwelt.

Monster für Kampf, Zucht und Alltag

Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt in Wild Wild Eden das Kreaturen-System. Die Monster lassen sich nach bisherigem Stand nicht nur fangen und zähmen.

Man kann die Wesen außerdem aufziehen und gezielt züchten. Fähigkeiten und Eigenschaften sollen laut Shueisha Games über mehrere Generationen hinweg weitervererbt werden. Das könnte dem System mehr Tiefe geben als bei vielen anderen Taming-Spielen.

Dazu kommt, dass die Monster auch im Alltag mithelfen, etwa in der Landwirtschaft oder bei der Fortbewegung. Die Kreaturen hängen also direkt mit dem Wirtschaftskreislauf der eigenen Siedlung zusammen.

Solo, Koop und flexible Basen

Wild Wild Eden soll sich sowohl alleine als auch im Online-Mehrspielermodus spielen lassen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bausystem.

Basen können der Ankündigung zufolge an ungewöhnlichen Orten entstehen, zum Beispiel an Wasserfällen oder sogar in Vulkanregionen. Das klingt nach mehr gestalterischer Freiheit als bei vielen Genre-Vertretern, deren Bausysteme oft an starre Flächen gebunden sind.

Anime-Stil und noch offene Fragen

Die bislang gezeigten Szenen setzen optisch auf einen Anime-Stil.

Dazu kommt noch ein interessantes Detail aus der Entwicklung. Berichten zufolge hat das Team mitten in der Produktion die Engine gewechselt, um die Grafik und zentrale Gameplay-Systeme zu verbessern.

Offen ist bisher unter anderem, wie groß die Spielwelt am Ende ausfällt, wie viele Monsterarten enthalten sein werden und wie umfangreich die Survival-Mechaniken tatsächlich werden.

Downloads: Download Steam für Windows, Mac und Linux

Attack on Titan 3 erscheint im Winter: Switch-2-Version jetzt offiziell

Koei Tecmo und Omega Force haben mit einem neuen Trailer den Release-Zeitraum für Attack on Titan 3 bestätigt: Das Spiel soll im Winter für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC via Steam und Nintendo Switch 2 erscheinen.

Winter-Release für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2

Der neue Trailer macht den Zeitplan jetzt offiziell. Attack on Titan 3 ist für den Winter angesetzt und erscheint für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC via Steam sowie Nintendo Switch 2.

Mit dem Video wurde zugleich auch die Fassung für Nintendos neue Konsole bestätigt. Genau diese Plattform dürfte viele Blicke auf sich ziehen, weil Attack on Titan 3 damit ein noch größeres Publikum erreicht.

Komplette Anime-Handlung als bislang größte Umsetzung

Inhaltlich soll Attack on Titan 3 größer werden als die beiden Vorgänger. Koei Tecmo und Omega Force sprechen davon, dass das Spiel die komplette Handlung des Anime abdeckt, von den frühen Tagen des Aufklärungstrupps bis hin zum Finale.

Damit peilt Omega Force die bislang umfassendste Videospiel-Umsetzung der Reihe an.

Für Fans heißt das unter anderem: mehr bekannte Schlüsselmomente, mehr Figuren und wohl auch mehr Abwechslung bei Missionen und Schauplätzen.

Mehr Tempo im Kampf und erstmals gegen die Neun Titanen

Im Mittelpunkt steht wieder die Action mit der omnidirektionalen Mobilitätsausrüstung, die schon die früheren Teile geprägt hat. Diesmal soll es laut Omega Force noch akrobatischer und intensiver werden. Das bekannte, Musou-inspirierte Gameplay mit hohem Tempo, Luftmanövern und gezielten Treffern gegen Titanen wurde nach Angaben des Studios spürbar ausgebaut.

Der wohl spannendste spielerische Schritt ist ein anderer: Zum ersten Mal können Sie gegen die Neun Titanen antreten. Das haben Koei Tecmo und Omega Force ebenfalls bestätigt. In der Vorlage sind diese Gegner deutlich spektakulärer und gefährlicher als gewöhnliche Titanen.

Entsprechend hoch liegen die Erwartungen bei Bosskämpfen und Inszenierung.

Charakter-Editor, Exterior Scouting Missions und Casual Mode

Der Charakter-Editor aus Attack on Titan 2 kehrt zurück. Damit können Sie die Geschichte wieder mit einem eigenen, individuell erstellten Scout erleben. Gerade in der Community gehörte dieses Feature schon im Vorgänger zu den beliebtesten.

Neu dabei ist außerdem der Modus Exterior Scouting Missions. Laut Koei Tecmo und Omega Force geht es dort nicht nur um Kämpfe, sondern auch um Erkundung und Ressourcenmanagement.

In Exterior Scouting Missions wagen sich Spieler außerhalb der Mauern vor, errichten Basen und bauen das Territorium der Menschheit Stück für Stück aus. Das setzt einen klaren Gegenpol zur linearen Story-Kampagne und könnte für deutlich mehr Langzeitmotivation sorgen.

Für Neueinsteiger soll zusätzlich ein Casual Mode den Einstieg erleichtern. Bei dem hohen Tempo und den oft chaotischen Luftkämpfen wirkt das wie eine sinnvolle Entscheidung.

MAPPA-Opening folgt erst nach dem Start

Die Opening-Animation entsteht bei MAPPA, also bei dem Studio hinter den späteren Anime-Staffeln. Zum Start wird das Intro allerdings noch fehlen und erst später per Update nachgereicht.

Die ersten Reaktionen aus der Community fallen überwiegend positiv aus. Vor allem die vollständige Umsetzung der Anime-Handlung und die Rückkehr des Charakter-Editors kommen gut an. Offen sind bisher noch Fragen zur englischen Sprachausgabe und zur visuellen Qualität. Bis zum Winter sollte Omega Force dazu noch weitere Details liefern.

Downloads: Attack on Titan 3 für PC via Steam

Pokémon Winds & Waves: Leak verrät jetzt angebliche Starter-Typen

The Pokémon Company hat Pokémon Winds & Waves am 27. Februar 2026 für Nintendo Switch 2 angekündigt. Jetzt macht ein unbestätigter Leak die Runde, in dem es um die angeblichen Typen der Endentwicklungen der Starter geht. Offiziell ist dazu weiter nichts bekannt. Weder The Pokémon Company noch Game Freak haben die Gerüchte kommentiert.

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Angebliche Typen der Starter

Nach den derzeit kursierenden Angaben aus dem Leak des Social-Media-Nutzers „Light“ soll Browt am Ende Pflanze/Boden werden, Gecqua Wasser/Psycho und Pombon Feuer/Fee. Gerade die Kombination Feuer/Fee sticht heraus, weil sie für Starter eher ungewöhnlich wirkt und in der Community schon jetzt viele Diskussionen ausgelöst haben soll. Entscheidend bleibt trotzdem derselbe Punkt: Bislang ist davon nichts bestätigt. Weder The Pokémon Company noch Game Freak haben sich zu den Gerüchten geäußert.

Quelle des Leaks

Die Informationen werden vor allem dem Social-Media-Nutzer „Light“ zugeschrieben. Von dort aus haben mehrere Gaming-Seiten und Community-Accounts den Leak weitergetragen. Wenn Sie das Ganze einordnen wollen, sollten Sie genau da ansetzen: Ein Gerücht wirkt schnell offiziell, sobald es oft genug zitiert wird, auch wenn es weiterhin nirgends verifiziert ist.

Fans reagieren vor allem auf Pombon

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Schaut man auf Reaktionen in sozialen Netzwerken und Foren, fällt das Echo bislang überwiegend positiv aus. Viele Spielerinnen und Spieler schreiben dort, dass die gemeldeten Typen weniger konventionell wirken als die üblichen Starter-Entwicklungen.

Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt Pombon. Im Leak von „Light“ ist nicht nur von einer Endentwicklung mit Feuer/Fee die Rede, sondern auch von einem vierbeinigen Design, das eher an einen Löwen oder Hund erinnern soll. Das kommt laut den Reaktionen vieler Fans gut an, vor allem bei denen, die sich seit Jahren wieder einen Feuerstarter wünschen, der nicht auf zwei Beinen steht. Allein dieser Designhinweis hat die Spekulationen in Foren und sozialen Netzwerken schon deutlich angefacht.

Diskussionen zu Stärken und Schwächen

Wie so oft bei Pokémon-Leaks hat in der Community sofort die Debatte über die spielerischen Folgen begonnen. Feuer/Fee wirkt auf dem Papier offensiv stark und zugleich wie eine Typkombination, mit der man einiges anfangen könnte.

Wasser/Psycho sehen viele Fans in den laufenden Diskussionen als solide Mischung, die sowohl offensiv als auch defensiv gute Möglichkeiten bieten könnte. Bei Pflanze/Boden gehen die Einschätzungen etwas weiter auseinander: Die Kombination verspricht nützliche Coverage und kann in Matchups ziemlich unangenehm werden, bringt aber auch eine klare Achillesferse mit, nämlich eine vierfache Schwäche gegen Eis-Attacken. Werte, Fähigkeiten und Movesets kennt derzeit allerdings niemand.

Was zu Pokémon Winds & Waves bekannt ist

Pokémon Winds & Waves wurde von The Pokémon Company am 27. Februar 2026 zum 30. Jubiläum der Reihe als Titel der 10. Generation vorgestellt. Der Release ist laut The Pokémon Company für 2027 auf Nintendo Switch 2 geplant.

Zum selben Leak von „Light“ gehören außerdem Behauptungen zu den Cover-Legendären. Für Winds ist von einem Garuda-inspirierten Pokémon die Rede, für Waves von einer Naga-artigen Meerjungfrauen-Kreatur. Auch dafür gibt es bislang keinerlei offizielle Bestätigung.

Auffällig ist außerdem, dass viele Berichte vor allem die Begeisterung der Fans herausstellen, während die Quelle selbst seltener genauer eingeordnet wird und eine tiefere Analyse möglicher Folgen für das Meta oft ausbleibt. Unterm Strich sind die angeblichen Starter-Typen bei Pokémon Winds & Waves damit vorerst vor allem eins: eine spannende Spekulation.

Pokémon Winds & Waves für Nintendo Switch 2 ist noch nicht als Download verfügbar.

Assassin’s Creed Black Flag Resynced: für Steam Deck zum Start verifiziert

Ubisoft hat bestätigt: Assassin’s Creed Black Flag Resynced trägt zum Release am 9. Juli 2026 auf dem Steam Deck den Verified-Status von Valve.

Steam Deck Verified zum Start

Heißt konkret: Auf Valves Handheld soll der Titel direkt zum Verkaufsstart ohne größere Stolpersteine laufen. Das Verified-Label steht für komplette Controller-Unterstützung.

Für Fans des Originals ist das vor allem deshalb spannend, weil sich Edward Kenways offene Karibik-Welt damit auch unterwegs erkunden lässt. Selbst die Jackdaw können Sie so auf dem Handheld übers Meer schicken.

Wie weit die Technik mobil am Ende wirklich ausgereizt wird, ist aber noch offen.

Was Verified auf dem Steam Deck bedeutet

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Das Steam-Deck-Label sagt mehr aus, als nur dass ein Spiel irgendwie startet. Verified heißt normalerweise, dass die wichtigsten Komfortfunktionen auf dem Gerät sauber umgesetzt wurden.

Controller-Eingaben laufen ohne zusätzliches Herumbasteln, Texte bleiben auf dem kleinen Display gut lesbar, und die Standard-Konfiguration lässt sich auf dem Handheld vernünftig spielen.

Ubisoft beschreibt Assassin’s Creed Black Flag Resynced außerdem als technisch stark modernisierte Fassung des Klassikers. Genannt werden unter anderem Raytracing, ein überarbeitetes Beleuchtungssystem und dynamisches Wetter.

Gerade auf dem Steam Deck stellt sich damit die interessante Frage, welche Abstriche bei Bildrate, Akkulaufzeit und Grafikqualität nötig sein werden. Unabhängige Hands-on-Berichte gibt es dazu bisher allerdings kaum. Die meisten Informationen kommen derzeit direkt aus Ubisofts Ankündigung.

Remake in der Anvil Engine

Bei Assassin’s Creed Black Flag Resynced handelt es sich laut Ubisoft nicht um ein Remaster, sondern um ein komplett neu entwickeltes Remake von Assassin’s Creed IV: Black Flag aus dem Jahr 2013. Nach Angaben des Publishers wird das Spiel in der aktuellen Version der Anvil Engine von Grund auf neu gebaut. Code aus dem Original wurde dabei laut Ubisoft nicht übernommen.

Nicht nur die Grafik wurde generalüberholt, auch am Gameplay hat Ubisoft gearbeitet. Das Kampfsystem soll nach Angaben des Unternehmens schneller und actionlastiger wirken als noch im Original. Zusammen mit den neuen Licht- und Wettersystemen verfolgt Ubisoft das Ziel, das Seeabenteuer nicht bloß optisch aufzufrischen, sondern es auch spielerisch an die Gegenwart anzupassen.

Release, Plattformen und Inhalte

Erscheinen soll Assassin’s Creed Black Flag Resynced laut Ubisoft am 9. Juli 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Auf dem PC wird das Spiel über den Ubisoft Store, Steam und den Epic Games Store angeboten.

Wichtig für langjährige Fans: Die Neuauflage bleibt laut Ubisoft ein reines Singleplayer-Spiel. Der Multiplayer-Modus des Originals kommt nicht zurück.

Stattdessen baut Ubisoft die Kampagne nach eigenen Angaben aus, mit zusätzlichen Story-Arcs für Blackbeard und Stede Bonnet, drei neuen Offizieren für die Jackdaw samt eigener Questlinien, neuen Sea Shanties, Haustieren fürs Schiff und einem Fotomodus. Wie gut das Remake auf dem Steam Deck am Ende wirklich läuft, werden erst unabhängige Performance-Tests zeigen.

Downloads: Download Steam für Windows, Download Ubisoft Connect für Windows, Download Epic Games Store für Windows

Valheim 1.0 erscheint am 9. September 2026: wird teurer, Ozean-Biom fehlt

Iron Gate hat den Termin genannt: Valheim 1.0 erscheint am 9. September 2026 für PC, Mac, Linux, Xbox, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2.

Preis steigt mit dem Voll-Release dauerhaft

Am 9. September 2026 endet für Valheim nach mehr als fünf Jahren die Early-Access-Phase. Mit dem Start von Version 1.0 erhöht Iron Gate den Preis dauerhaft von 19,99 auf 29,99 US-Dollar.

Wer vorher noch einsteigen will, kommt derzeit günstiger weg: Im Steam Summer Sale gibt es Valheim aktuell sogar schon für 10 US-Dollar.

Ganz aus heiterem Himmel kommt die Preiserhöhung für viele Fans nicht. Seit dem Start im Jahr 2021 wurde Valheim Stück für Stück ausgebaut, mit neuen Biomen, zusätzlichen Gegnern, mehr Crafting-Inhalten und weiteren Systemen.

Auffällig ist der Sprung um rund 50 Prozent trotzdem. Entsprechend gespalten fällt die Reaktion der Community aus. Ein Teil der Spielerschaft findet 29,99 US-Dollar fair, andere stören sich sowohl an der Erhöhung selbst als auch am Umfang des finalen Updates.

Deep North als wichtigste Neuerung

Im Mittelpunkt von Valheim 1.0 steht nach Angaben von Iron Gate vor allem das lange erwartete Deep-North-Biom. Das eisige Gebiet ist als letzte große geplante Zone gedacht und soll den Endgame-Bereich von Valheim abschließen.

Für viele Spieler ist genau dieses Biom der eigentliche Kern des Voll-Releases.

Neue Plattformen, Cross-Play und Optimierungen

Mit Valheim 1.0 kommt das Spiel außerdem für PlayStation 5 und Nintendo Switch 2. Bislang ist es bereits für PC, Mac, Linux und Xbox erhältlich.

Für Koop-Fans dürfte vor allem ein Punkt wichtig sein: Nach Angaben von Iron Gate wird plattformübergreifendes Spielen auf allen Versionen möglich sein. Das Studio hat vollständigen Cross-Play-Support angekündigt.

Dazu kommen Steam-Erfolge und Performance-Optimierungen. Gleichzeitig bremsen die Entwickler die Erwartungen schon jetzt etwas.

Wer in seiner Welt besonders große oder komplizierte Bauten hochgezogen hat, sollte nicht automatisch mit spürbaren Verbesserungen bei der Leistung rechnen, so Iron Gate.

Kein größeres Ocean-Update

Der größte Kritikpunkt an Valheim 1.0 hängt offenbar nicht an den neuen Inhalten, sondern an etwas, das fehlt: eine größere Überarbeitung des Ozean-Bioms. Trotz früherer Erwartungen rund um die Early-Access-Roadmap plant Iron Gate hier kein größeres Ocean-Update.

Gerade dieser Teil des Spiels gilt in der Community schon lange als unterentwickelt. Seefahrt ist in Valheim zwar wichtig, das Ozean-Biom wirkte im Vergleich zu anderen Regionen bisher aber eher dünn.

Downloads: Download Valheim für Windows, Mac und Linux

The Blood of Dawnwalker zeigt neue Details zu Vale Sangora: Grabräuberei und Ermittlungen

Rebel Wolves hat ein neues Showcase zu The Blood of Dawnwalker veröffentlicht. Das Studio gibt darin einen tieferen Einblick in die Vergangenheit von Vale Sangora und macht klar, dass die Geschichte der Region weit mehr ist als bloße Hintergrundkulisse.

The Witcher 3: Wild Hunt Herunterladen

Für das Rollenspiel ist das wichtig, weil diese historische Verknüpfung nach dem, was im Showcase zu sehen ist, eng mit Quests, Entdeckungen und den Entscheidungen der Spieler verknüpft wird. Wenn Sie Spoiler möglichst vermeiden wollen, lesen Sie ab hier besser mit etwas Vorsicht weiter.

The Blood of Dawnwalker mit neuen Details zu Vale Sangora

The Blood of Dawnwalker erscheint als Open-World-Action-RPG von Rebel Wolves für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Gegründet wurde das Studio von ehemaligen CD Projekt RED-Entwicklern, mehrere Beteiligte waren zuvor unter anderem an The Witcher 3: Wild Hunt beteiligt.

Dass viele sofort an The Witcher 3: Wild Hunt von CD Projekt denken, begleitet das Spiel schon seit seiner Enthüllung.

Die Geschichte spielt nach Angaben von Rebel Wolves in Vale Sangora, einem mittelalterlichen Königreich des 14. Jahrhunderts in den Karpaten. Genau deshalb ist das neue Material so interessant: Es deutet an, dass Gräber, Ruinen und alte Geheimnisse nicht bloß optionale Lore-Häppchen sind, sondern zentrale Bausteine für alle, die diese Welt wirklich begreifen wollen.

Coen wechselt zwischen Mensch und Vampir

Im Zentrum steht Coen, ein sogenannter Dawnwalker. Tagsüber ist er Mensch, nachts wird er zum Vampir.

Sein Ziel ist es dem Studio zufolge, seine Familie vor dem Vampirfürsten Brencis zu retten. Diese doppelte Natur prägt nicht nur die Geschichte, sondern auch den Ablauf im Spiel.

Am Tag setzt Coen dem Showcase nach auf richtungsbasierten Schwertkampf und dunkle Magie. Nachts greifen vampirische Fähigkeiten, darunter schnellere Fortbewegung und Angriffe mit Klauen.

Das sieht nach einem System aus, das nicht einfach nur zwei Tageszeiten abbildet, sondern Ihnen tatsächlich unterschiedliche Spielstile in die Hand gibt.

Erkundung und Vergangenheit greifen ineinander

Das gezeigte Material von Rebel Wolves legt außerdem nahe, dass Erkundung mehr bedeutet als das übliche Abklappern von Markern. Gräber zu untersuchen, Nachforschungen anzustellen und die Vergangenheit von Vale Sangora zu entschlüsseln, scheint hier eng zusammenzuhängen.

Wenn Sie Rollenspiele mit starkem Worldbuilding mögen, könnte genau das ein echter Pluspunkt sein.

30 In-Game-Tage als strategische Ressource

Auffällig bleibt auch die 30-Tage-Struktur der Hauptgeschichte. Der Konflikt mit Brencis spielt sich innerhalb von 30 In-Game-Tagen ab.

Das klingt erst einmal nach dauerhaftem Zeitdruck. Die Entwickler beschreiben Zeit allerdings eher als strategische Ressource, teilweise sogar als eine Art Währung, und nicht als ständige Bestrafung für jeden Abstecher.

Dazu passt, dass The Blood of Dawnwalker offenbar keinem streng linearen Hauptquest-Pfad folgt. Stattdessen setzt Rebel Wolves auf einen narrativen Sandbox-Ansatz: Ziele lassen sich in unterschiedlicher Reihenfolge angehen, Entscheidungen sollen Gewicht bekommen und verschiedene Verläufe ermöglichen.

Release am 3. September 2026

Erscheinen soll The Blood of Dawnwalker nach aktuellem Stand am 3. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Die bisherigen Eindrücke aus Previews fallen überwiegend positiv aus.

Gelobt werden dort vor allem das Setting, die Atmosphäre und der ambitionierte Aufbau. Es gibt aber auch noch Fragezeichen, etwa beim Kampfgefühl, bei der Eigenständigkeit von Coen als Hauptfigur und bei der Frage, wie gut die 30-Tage-Mechanik im fertigen Spiel am Ende wirklich trägt.

Nach dem neuen Showcase ist jedenfalls klar: Wer auf düstere Fantasy mit investigativem Einschlag hofft, sollte diesen Titel weiter im Blick behalten.

Downloads: Noch kein Download von The Blood of Dawnwalker für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC verfügbar.

Xbox soll Disc2Digital testen: Spiele-Discs werden digital

Microsoft arbeitet mehreren Berichten zufolge derzeit an Disc2Digital für Xbox One und Xbox Series X/S. Gemeint ist ein System, das physische Xbox-Spiele nach einmaligem Einlegen der Disc in digitale Lizenzen für das Microsoft-Konto umwandeln soll. Offiziell angekündigt hat Microsoft die Funktion bisher nicht, und auch einen Termin nennt bislang niemand. Für Spieler mit einer großen Sammlung an Discs wäre so ein Schritt trotzdem ziemlich relevant, weil der Konsolenmarkt immer stärker ins Digitale kippt.

Disc2Digital für Xbox One und Xbox Series X/S

Nach übereinstimmenden Berichten entwickelt Microsoft intern eine Funktion , mit der sich physische Xbox-Spiele in digitale Lizenzen überführen lassen. Wer eine kompatible Disc einmal in die Konsole legt, soll anschließend eine digitale Nutzungslizenz auf dem eigenen Microsoft-Konto erhalten.

Mit so einer Disc2Digital-Lizenz müsste das Spiel offenbar nicht mehr jedes Mal mit eingelegter Disc gestartet werden. Bestätigt ist das alles von Microsoft noch nicht. Einen Starttermin gibt es nach bisherigem Stand ebenfalls nicht. Gerade für Leute mit einer größeren Sammlung physischer Spiele wäre das aber ein wichtiger Schritt, weil sich der Markt für Konsolen und Spiele seit Jahren immer weiter in Richtung Download bewegt.

Nicht alle Xbox-Discs sollen unterstützt werden

Den Berichten nach ist Disc2Digital für Spiele auf Xbox One und Xbox Series X/S gedacht. Außen vor bleiben sollen dagegen Discs der ersten Xbox und Xbox-360-Spiele.

Genau das dürfte für viele ein Knackpunkt sein, denn etliche Nutzer hoffen wohl darauf, ihre älteren Sammlungen komplett übernehmen zu können. Dazu kommt noch etwas anderes: Offenbar wird auch nicht jede Xbox-One-Disc automatisch kompatibel sein. Interne Tester sollen laut mehreren Berichten darauf hingewiesen worden sein, dass die Unterstützung unter anderem davon abhängen kann, wann und auf welche Weise eine Disc produziert wurde.

Für Nutzer hieße das am Ende, dass es selbst auf eigentlich unterstützten Plattformen Ausnahmen geben kann.

Die digitale Lizenz soll an die Disc gekoppelt sein

Ein weiterer Punkt wirkt nach den bisherigen Berichten besonders ungewöhnlich: Die digitale Berechtigung soll nicht dauerhaft beim ersten Nutzer verbleiben, sondern an den jeweiligen Datenträger gekoppelt sein. Wenn das Spiel verkauft oder verschenkt wird, würde die Lizenz also auf das Konto des neuen Besitzers wechseln, sobald dieser die Disc einlegt.

Damit könnte Microsoft ein zentrales Problem eines Disc-zu-Digital-Modells abfangen. Ohne so eine Absicherung ließe sich ein physisches Spiel theoretisch weiterverkaufen, während der ursprüngliche Käufer die digitale Version trotzdem behält. Wie Microsoft so einen Missbrauch in der Praxis verhindern will, bleibt bisher allerdings offen.

Warum Disc2Digital strategisch wichtig wäre

Das Gerücht fügt sich ziemlich gut in die größere Entwicklung des Marktes ein: Mehrere Berichte sprechen davon, dass in Europa in den ersten 40 Wochen des Jahres 2024 bereits 75 Prozent aller neuen Spieleverkäufe digital waren. In den USA sollen die Ausgaben für physische Software seit 2021 um mehr als 50 Prozent gefallen sein, verglichen mit dem Höchststand aus dem Jahr 2008 sogar um über 85 Prozent.

Auch bei der Hardware zeigt die Richtung klar nach vorn, nur eben ohne Laufwerk. Laut mehreren Berichten sollen Anfang 2025 in den USA bereits 75 Prozent der verkauften Xbox-Konsolen Modelle ohne Disc-Laufwerk gewesen sein. Analysten sehen in Konzepten wie Disc2Digital deshalb eine mögliche Brücke zur nächsten Konsolengeneration. Sowohl Sonys erwartete PlayStation 6 als auch Microsofts kolportiertes Project Helix gelten vielen Beobachtern für die Zeit um 2028 als rein digitale Systeme.

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Onimusha: Way of the Sword startet früher: nur ein Tag Abstand zu Dawnwalker

Capcom hat den Release von Onimusha: Way of the Sword für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC laut Unternehmensangaben auf den 4. September 2026 vorgezogen. Damit kommt Onimusha: Way of the Sword21 Tage früher als bislang angekündigt, denn bisher galt der 25. September 2026 als offizieller Veröffentlichungstermin. Für Spieler ist das erst einmal eine gute Nachricht. Für Publisher sieht die Sache heikler aus, denn The Blood of Dawnwalker soll schon am 3. September 2026 erscheinen und liegt damit genau einen Tag vor Onimusha: Way of the Sword.

Neuer Termin mit strategischem Hintergrund

Offiziell sagt Capcom, man wolle Onimusha: Way of the Sword den Fans früher zugänglich machen.

In der Branche wird die Verschiebung nach vorn aber kaum nur so gelesen werden. Dahinter steckt ziemlich sicher auch Kalkül. Grand Theft Auto 6 soll am 19. November 2026 erscheinen und könnte Aufmerksamkeit, Spielzeit und Kaufbudgets in einer Größenordnung aufsaugen, der viele Publisher lieber aus dem Weg gehen. Ein Release im Oktober oder November wäre unter diesen Bedingungen ein riskantes Spiel.

September 2026 wird zum Ausweichfenster

Genau das macht den September 2026 inzwischen so auffällig voll. Neben Onimusha: Way of the Sword und The Blood of Dawnwalker werden in diesem Zeitraum auch Marvel’s Wolverine, Silent Hill: Townfall und Control Resonant erwartet.

Capcom nimmt damit offenbar lieber ein enges, vollgestopftes Veröffentlichungsfenster in Kauf, als später direkt gegen Grand Theft Auto 6 und den nächsten Blockbuster von Rockstar Games anzutreten. Nur hat dieser Schritt einen Haken. Onimusha: Way of the Sword rückt damit fast auf Tuchfühlung zu einem anderen Spiel, das schon jetzt viel Aufmerksamkeit bekommt.

Dawnwalker bekommt direkten Gegenwind

The Blood of Dawnwalker ist das Debüt von Rebel Wolves, einem Studio, in dem frühere Entwickler von CD Projekt Red arbeiten. Das Rollenspiel für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC setzt auf eine düstere mittelalterliche Welt unter der Herrschaft von Vampiren, auf Entscheidungen mit spürbaren Folgen und auf ein Tag-Nacht-System.

Allein diese Herkunft hat dem Projekt früh viel Aufmerksamkeit eingebracht. Viele RPG-Fans haben The Blood of Dawnwalker seit der Ankündigung genau im Blick. Wenn direkt im Anschluss ein neues Onimusha erscheint, werden sich einige Spieler ziemlich wahrscheinlich entscheiden müssen, welchem der beiden Titel sie zuerst Zeit und Geld geben.

Onimusha-Revival mit RE Engine und Musashi

Für Capcom ist Onimusha: Way of the Sword nicht einfach nur der nächste Release. Das Spiel holt eine lange ruhende Reihe zurück, soll Berichten zufolge seit 2020 in Entwicklung sein und setzt auf die RE Engine. Schauplatz ist Kyoto in der Edo-Zeit. Im Zentrum steht Miyamoto Musashi.

Die bisherigen Eindrücke sind überwiegend positiv. Gleichzeitig zeigt die Reaktion der Community schon jetzt ein bekanntes Problem eines überfüllten Release-Kalenders. Vorfreude ist da, klar, aber eben auch Frust, weil zwei stark beachtete Singleplayer-Spiele nun fast direkt hintereinander erscheinen. Ob der frühere Termin Capcom am Ende wirklich hilft oder eher The Blood of Dawnwalker beziehungsweise Onimusha: Way of the Sword selbst Marktanteile kostet, wird sich erst im September 2026 zeigen.

Downloads: Onimusha: Way of the Sword für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC

Sony bestätigt die PS-Plus-Monthly-Games für Juli 2024: Borderlands 3 statt Call of Duty

Sony hat für PlayStation Plus im Juli 2024 drei Monthly Games für PlayStation 4 und PlayStation 5 freigeschaltet: Borderlands 3, NHL 24 und Among Us. Zwischen dem 2. Juli und dem 6. August 2024 ließen sich alle drei Titel der eigenen Bibliothek hinzufügen und mit aktivem PS-Plus-Abo weiterspielen.

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Die tatsächliche Spieleauswahl im Juli 2024

Zuvor kursierten fehlerhafte Berichte, in denen Call of Duty: Modern Warfare III als Teil des Juli-Angebots genannt wurde. Das hat bei manchen PS-Plus-Mitgliedern Erwartungen geweckt, die sich später als falsch herausstellten.

Tatsächlich bestand das Monthly-Games-Angebot für PlayStation Plus Essential , Extra und Premium im Juli aus Borderlands 3, NHL 24 und Among Us. Sony führte genau diese drei Titel für den Zeitraum vom 2. Juli bis zum 6. August 2024. In dieser Zeit konnten Sie sie Ihrer Bibliothek hinzufügen und mit aktivem PS-Plus-Abo weiter nutzen.

Die Richtigstellung war auch deshalb nötig, weil zwischenzeitlich zusätzlich For the King II und CrossCode genannt wurden, obwohl beide nie Teil des offiziellen Juli-Line-ups waren.

Bestätigt wurden stattdessen Borderlands 3 als Headliner, dazu der Sporttitel NHL 24 und das Social-Multiplayer-Spiel Among Us. Damit sah das Paket am Ende deutlich anders aus, als es die ersten Meldungen vermuten ließen.

Borderlands 3 als Headliner

Borderlands 3 war im Juli ohne Frage der auffälligste Name im Paket. Der Shooter von Gearbox ist für seine enorme Waffenvielfalt, das schnelle Koop-Gameplay und den typischen Borderlands-Humor bekannt. Entsprechend war das Spiel auch der größte Zugpunkt des Monats.

Dazu kam das Timing. Die Aufnahme bei PlayStation Plus fiel in eine Phase, in der die Aufmerksamkeit rund um den Borderlands-Kinofilm spürbar zunahm, bevor dieser im August 2024 anlief.

Für Sony war Borderlands 3 damit ein naheliegender Headliner. Einige langjährige Abonnenten wiesen allerdings darauf hin, dass der Titel zuvor schon über PlayStation Plus Extra verfügbar gewesen war. Für diese Nutzer hielt sich der zusätzliche Mehrwert also in Grenzen.

Gemischte Reaktionen auf NHL 24 und Among Us

Während Borderlands 3 insgesamt recht gut ankam, fiel die Reaktion auf Among Us und NHL 24 merklich zurückhaltender aus. Bei Among Us entzündete sich die Kritik vor allem daran, dass der Titel regulär vergleichsweise wenig kostet und für einige Abonnenten deshalb kein besonders wertvoller Zusatz war.

NHL 24 hatte mit einem Problem zu kämpfen, das viele Sportspiele im Abo begleitet: Je näher das Ende des Lebenszyklus rückt, desto eher landet so ein Titel im Service. Außerhalb der eigentlichen Zielgruppe hält sich die Begeisterung dann aber oft in Grenzen.

Gerade in Märkten, in denen Eishockey keine große Fanbasis hat, wirkte der Titel eher wie eine Pflichtbeigabe.

Weitere Inhalte im Juli

Zusätzlich zu den Monthly Games gab es im Juli noch weitere Inhalte. Ab dem 16. Juli 2024 stand ein spezielles In-Game-Bundle für Genshin Impact zum Abruf bereit. Für Abonnenten von PlayStation Plus Extra und Premium kamen außerdem neue Spiele in den Game Catalog, darunter Remnant II und Crisis Core: Final Fantasy VII – Reunion.

Am meisten Aufmerksamkeit zog in diesem Monat klar Borderlands 3 auf sich. Insgesamt fielen die Reaktionen aber gemischt aus, besonders wenn man den Monat aus Sicht von PlayStation Plus Extra und Premium betrachtet.

Downloads: Download Borderlands 3 für PlayStation 4 und PlayStation 5 | Download Among Us für PlayStation 4 und PlayStation 5 | Download NHL 24 für PlayStation 4 und PlayStation 5

Apple Maps für iOS 27 ist offiziell: schärfere Flyover-Ansichten und smartere Suche

Apple hat die neue Version von Apple Maps für iOS 27 vorgestellt. Verglichen mit anderen Apple-Apps, die zum Teil deutlich gründlicher überarbeitet wurden, fällt das Update für den Kartendienst eher zurückhaltend aus. Ganz ohne Neues kommt Apple Maps trotzdem nicht daher: Apple spricht von realistischeren 3D-Stadtansichten, besseren Empfehlungen in der Nähe und einer Routensuche, die natürliche Formulierungen besser versteht.

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Damit rückt der Dienst ein Stück weiter vom reinen Navigationswerkzeug ab und mehr in Richtung smarter Alltagsbegleiter für unterwegs. Ganz überall landet das aber nicht sofort. Einige Funktionen starten nach Apples Angaben zunächst nur in den USA. Und bei Bewertungen, Detailgrad und komplizierteren Routen bleibt Google Maps für viele Nutzer weiter der Maßstab.

Apple Maps in iOS 27: Flyover, Suche und neue Tipps für Orte

Am deutlichsten sieht man die Änderungen bei Flyover. Apple überarbeitet die 3D-Stadtansichten mit neuer Bildverarbeitung und zusätzlichem Luftbildmaterial.

Gebäude sollen dadurch detaillierter und glaubwürdiger wirken, Texturen schärfer, Oberflächen natürlicher und Lichtreflexionen an Fassaden realistischer. Zum Start steht das Upgrade allerdings nur in ausgewählten Städten bereit.

Dazu kommen neue Funktionen, mit denen sich Orte in der Umgebung leichter entdecken lassen. In den USA führt Apple sogenannte Local Lists ein, also kuratierte Sammlungen mit beliebten Spots in der Nähe.

Auch Suggested Places wird weiter ausgebaut. In der Suche gibt es unter anderem einen eigenen Bereich für angesagte Restaurants. Cafés, Restaurants oder Ausgehziele lassen sich so schneller finden, ohne dass man sich erst durch eine lange Liste von Treffern arbeiten muss.

Beim Thema Datenschutz setzt Apple den bekannten Akzent noch einmal nach. Gerade Local Lists sollen nicht mit persönlichen Nutzerdaten verknüpft sein. Apple Maps schiebt sich damit weiter in die Rolle der datensparsameren Alternative zu anderen Kartendiensten.

Natürlichere Routensuche soll das Navigieren vereinfachen

Künftig können Nutzer Ziele oder gewünschte Strecken in normalerer Alltagssprache eingeben, statt sich an starre Suchbegriffe halten zu müssen. Gerade unterwegs dürfte das praktisch sein, wenn es schnell gehen soll oder eine Route spontan geändert werden muss.

Vor allem im Auto kann das die Navigation angenehmer machen. Wer weniger exakt tippen oder diktieren muss, kommt nach Apples Darstellung schneller zur passenden Route. Dadurch wirkt Apple Maps zugänglicher und intuitiver, ohne am Grundprinzip der App viel zu verändern.

Weitere Extras: Parked Car, Offline Maps und neuer Look

Zu den kleineren Neuerungen zählt ein Parked-Car-Widget für den Smart Stack. Damit lässt sich das geparkte Auto schneller wiederfinden, ohne die App erst gezielt öffnen zu müssen.

Außerdem verspricht Apple Verbesserungen bei Offline Maps, nennt bislang aber keine konkreten Details. Wahrscheinlich geht es vor allem um Effizienz und Bedienkomfort.

Auch beim Design zieht Apple Maps mit dem neuen Systemstil von iOS 27 mit. Das App-Icon bekommt den mehrschichtigen Liquid-Glass-Look.

Unterm Strich ist das Update eher evolutionär als revolutionär. Wer Apple Maps vor allem für die Suche und zum Entdecken neuer Orte nutzt, bekommt hier sinnvolle Ergänzungen.

Wer dagegen besonders viele Bewertungen, sehr tief gehende Ortsdaten oder maximale Flexibilität bei der Routenplanung erwartet, ist bei Google Maps vorerst weiter besser aufgehoben.

Downloads: Download Apple Maps für iOS