Tesla startet das Sommer-Update 2026 mit Grok: breiter Rollout bis Ende Juli

Tesla hat sein Summer Release 2026 nach eigenen Angaben bestätigt. Build 2026.26 soll nun schrittweise in die Fahrzeugflotte ausgerollt werden, eine breitere Verfügbarkeit peilt das Unternehmen bis Ende Juli 2026 an. Im Paket stecken einige kleinere Komfortfunktionen, vor allem aber ein deutlich ausgebauter Sprachassistent, stärker personalisierte Navigation sowie neue Optionen für Familien und für die Tesla-App auf Android und iOS. Für viele Fahrer dürfte das eines der Updates sein, die man im Alltag tatsächlich merkt.

Grok steuert jetzt Fahrzeugfunktionen

Die auffälligste Änderung betrifft Grok. Der Assistent ist laut Tesla ab sofort nicht mehr nur für Gespräche da, sondern greift auch bei konkreten Fahrzeugfunktionen ein. Dazu zählen etwa das Starten von Anrufen, das Suchen und Abspielen von Musik, Änderungen an der Klimaanlage und sogar das Öffnen des Handschuhfachs.

Damit will Tesla die Bedienung über den Touchscreen weiter zurückdrängen und während der Fahrt eine natürlichere Sprachsteuerung anbieten. Gleichzeitig wächst das Entertainment-Angebot im Auto weiter. Und damit bleibt auch die Frage, wie viel davon praktisch ist und ab wann es eher ablenkt.

Navigation orientiert sich stärker an Gewohnheiten

Neu ist auch die Navigation in Version 2026.26. Ziele lassen sich laut Tesla künftig nicht mehr nur auf Basis von Zuhause, Arbeitsplatz oder Kalendereinträgen vorschlagen. Das System bezieht zusätzlich regelmäßige Fahrmuster ein, etwa wenn Sie immer wieder denselben Sportverein, Supermarkt oder Pendlerparkplatz anfahren.

Dazu kommt ein zweiter Punkt: Teslas Navigationssystem gewichtet häufiger genutzte Straßen nun stärker und folgt damit nicht mehr allein der schnellsten Route. Im Alltag kann das durchaus einen Unterschied machen, gerade wenn man lieber auf bekannten Strecken bleibt.

Caraoke und Familienfunktionen

Für den Standbetrieb gibt es laut Tesla einen neuen Caraoke-Modus mit Punktesystem. Gute Ergebnisse landen direkt im Tesla-Profil.

Für Familien dürfte vor allem der Rear Display Lock interessant sein. Damit lässt sich die Nutzung des hinteren Displays jetzt stärker einschränken. Kinder können auf freigegebene Inhalte begrenzt werden, außerdem lässt sich der Zugriff auf weitere Fahrzeugfunktionen blockieren.

Tesla-App, FSD-Statistiken und weitere Extras

Auch bei der Tesla-App für Android und iOS legt das Update nach. Laut Tesla können Nutzer ab sofort Statistiken zu FSD-Fahrten einsehen und teilen, den gewünschten Akkustand bei Ankunft aus der Ferne festlegen und individuelle Folierungsdesigns direkt vom Smartphone ans Fahrzeug senden. Einen USB-Stick braucht es dafür nicht mehr.

Dazu kommen mehrere kleinere Extras: die Suche nach Superchargern per Name, Apple-Music-Warteschlangen über die Künstlerseite, anpassbare Zoom-Stufen in den Autopilot-Visualisierungen sowie Browser-Unterstützung für Kamera und Mikrofon. Model 3 und Model Y bekommen zusätzlich eine neue Startanimation.

Tesla zufolge sollen die Grok-Funktionen nicht auf Nordamerika beschränkt bleiben, sondern nach und nach auch in Europa und in mehreren asiatischen Märkten verfügbar werden.

Wie gut lokale Sprachen unterstützt werden und wie oft die neuen Sprachfunktionen am Ende wirklich genutzt werden, wird man wohl erst nach dem breiteren Rollout sauber einschätzen können. Wenn das Update angeboten wird, lohnt sich die Installation aber für praktisch alle Nutzer.

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Disney streicht erneut Hunderte Stellen: Pixar verliert rund 150 Jobs

Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass am 21. Juli 2026 erneut mehrere Hundert Stellen gestrichen hat.

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Disney streicht Hunderte Jobs: Pixar verliert rund 150 Stellen

Besonders hart trifft diese neue Runde die Pixar Animation Studios in Emeryville, Kalifornien. Dort sollen nach Medienberichten rund 150 Jobs wegfallen. Innerhalb des Studiogeschäfts ist Pixar damit nach allem, was bislang bekannt ist, der Bereich, den es diesmal am stärksten erwischt.

Den Berichten zufolge liegt der Abbau bei weniger als 10 Prozent der Belegschaft. Gestrichen werden vor allem Stellen in Produktion und operativen Bereichen.

The Walt Disney Company selbst erklärte, die Änderungen seien das Ergebnis einer „fortlaufenden Bewertung, wie wir Ressourcen einsetzen und im gesamten Unternehmen reinvestieren, während sich unsere Branche weiterentwickelt“.

Gerade bei Pixar fällt der Einschnitt auf. Pixar Animation Studios galten lange als kreatives Aushängeschild von The Walt Disney Company. Umso deutlicher zeigt dieser Schritt, wie entschlossen der Konzern derzeit an Kostenstruktur und Produktionsabläufen herangeht.

Betroffen sind laut Medienberichten vor allem Teams hinter den Kulissen. Also weniger die kreativen Köpfe an der Spitze einzelner Filme, sondern eher die Strukturen, die Produktionen organisatorisch am Laufen halten. Intern dürfte das trotzdem deutlich zu spüren sein, weil der Einschnitt direkt in den Kern des Studiobetriebs geht.

Dritte Entlassungsrunde 2026 unter Josh D’Amaro

Für The Walt Disney Company ist das nach Medienberichten schon die dritte größere Entlassungswelle im Jahr 2026. Erst im April hatte der Konzern Berichten zufolge rund 1.000 Stellen abgebaut.

Die aktuelle Runde hängt den Berichten nach mit der laufenden Umstrukturierung unter CEO Josh D’Amaro zusammen.

Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte „One Disney“-Strategie. Dahinter steckt das Ziel, Abteilungen enger miteinander zu verzahnen, Silos aufzubrechen und den Konzern insgesamt effizienter und beweglicher aufzustellen.

Für Mitarbeiter heißt das im Alltag oft ganz konkret: Aufgaben werden neu verteilt, doppelte Strukturen fallen weg, Teams werden kleiner.

Für Sie als Zuschauer ist das vor allem deshalb relevant, weil sich dadurch verschieben kann, wie schnell neue Filme und Serien entstehen, in welchem Umfang produziert wird und welche Marken intern Vorrang bekommen.

Warum es Pixar wieder trifft

Bei Pixar Animation Studios kommt zu den übergeordneten Konzernzielen noch zusätzlicher Druck aus der Branche. The Walt Disney Company und Pixar Animation Studios haben ihre Streaming-Strategie in den vergangenen Jahren bereits zurückgenommen, nachdem die Produktion für Disney+ zuvor deutlich ausgeweitet worden war.

Weniger Produktionen bedeuten am Ende eben auch weniger Bedarf in Produktion und Betrieb.

Dazu kommt ein gemischtes Bild beim Geschäftserfolg. Während „Toy Story 5“ laut Medienberichten an den Kinokassen stark gelaufen sein soll, konnten einige Originalfilme, darunter „Hoppers“, Berichten zufolge offenbar nicht in gleichem Maß überzeugen.

Schon 2024 hatte Pixar Animation Studios laut Medienberichten etwa 175 Stellen gestrichen, als The Walt Disney Company die Streaming-Produktion drosselte. Die neuen Einschnitte führen diese Entwicklung fort. Sie machen auch klar, dass der Schrumpfkurs längst kein einmaliger Schritt mehr ist.

In Berichten über ein häufig als „long and lean“ beschriebenes Produktionsmodell ist zudem von Engpässen, Crunch, sinkender Motivation und der Sorge die Rede, dass kreative Risiken weiter zugunsten stärker zentralisierter Entscheidungen zurückgedrängt werden.

Tesla zeigt jetzt das Cybercab: Starlink-V5-Antenne im Dach

Tesla hat das Robotaxi Tesla Cybercab mit integriertem „Starlink V5“ angekündigt. Darauf wiesen sowohl Tesla als auch der Satelliteninternetanbieter Starlink in sozialen Medien hin. Auf einem veröffentlichten Schnittbild ist die Antenne gut sichtbar im Fahrzeugdach untergebracht. Vieles bleibt aber offen: Es gibt weder technische Daten noch Preise, keinen Zeitplan und auch keine konkreten Angaben dazu, wie das System eingesetzt werden soll. Deshalb ist im Moment auch nicht klar, ob diese Integration Teil der Serienversion ist oder eher zeigt, wohin spätere Ausbaustufen gehen könnten.

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In den sozialen Medien schrieben Tesla und Starlink, dass „Starlink V5“ direkt in das Robotaxi integriert sei.

Starlink direkt in die Fahrzeugstruktur integriert

Der zentrale Punkt der Ankündigung ist die Integration selbst. Tesla scheint die Starlink-Hardware nicht einfach als zusätzliche Komponente anzubauen, sondern direkt in die Struktur des Tesla Cybercab einzupassen. Das wirkt nach einem enger gefassten Einsatz als bei mobilen Hotspots oder den üblichen Nachrüstlösungen.

Daraus folgt allerdings nicht, dass Teslas autonomes Fahren vom Satelliteninternet abhängen würde. Das System läuft auf dem bordeigenen Rechner des Fahrzeugs und braucht für eine sichere Fahrt keine durchgehende Internetverbindung. Die Anbindung dürfte eher für Dienste rund um den Betrieb gedacht sein, etwa für Navigation, Flottensteuerung, Fernsupport, Software-Updates oder Medienangebote.

Warum ein Robotaxi Satelliteninternet nutzen könnte

Die eigentliche offene Frage ist das Einsatzgebiet. Teslas Robotaxi-Dienst läuft bislang nur in begrenzten, geografisch klar abgegrenzten Zonen, darunter Austin, Houston, Dallas, Miami und Teile der Bay Area. In solchen städtischen Regionen ist die Mobilfunkabdeckung meist gut. Deshalb wirkt ein Satelliten-Backup für den Alltag erst einmal nicht zwingend.

Naheliegend wäre Starlink als zusätzliche Redundanz. Wenn der Mobilfunk kurz ausfällt, könnte die Verbindung für Disposition, Telemetrie oder Fernsupport bestehen bleiben. Für Sie als Fahrgast hätte die Anbindung noch einen zweiten möglichen Nutzen: Elon Musk betonte ausdrücklich die Unterhaltung im Fahrzeug. Über so eine Verbindung ließe sich also auch Video-Streaming in hoher Auflösung nutzen.

V5-Hardware passt besser zum Elektroauto

Technisch dürfte die neuere V5-Hardware deutlich besser zum Einsatz im Fahrzeug passen als frühere Starlink-Generationen. Beobachter gehen davon aus, dass das Terminal kleiner und leichter ausfällt und mit etwa 35 bis 50 Watt nur ungefähr halb so viel Energie braucht wie V4. Gleichzeitig ist in Berichten von Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 375 Mbit/s die Rede. Für ein Elektroauto ist das nicht nebensächlich, weil eine sparsamere Antenne den Einfluss auf die Reichweite begrenzt.

Wichtige Fragen bleiben offen

Trotzdem bleiben einige Unsicherheiten. Berichten zufolge ist das V5-Terminal laut Starlink nicht in erster Linie für den Einsatz während der Fahrt gedacht, auch wenn es regulatorisch schon Genehmigungen für mobile Bodenstationen gibt. Wie stabil die Verbindung in einem fahrenden Fahrzeug tatsächlich ist, dürfte stark von der Umgebung abhängen. Gerade in dicht bebauten Innenstädten mit Häuserschluchten könnten Abschattungen schnell zum Problem werden.

Dazu kommt die wirtschaftliche Seite. Wenn Tesla Starlink breit in die eigene Flotte einbaut, könnte das SpaceX zusätzliche, wiederkehrende Abo-Einnahmen verschaffen. Ob daraus für Robotaxis ein echter praktischer Vorteil entsteht oder ob es vor allem ein weiteres Bindeglied in Elon Musks Firmengeflecht ist, muss Tesla noch erklären.

Downloads: Keine Downloads für das Tesla Cybercab verfügbar

Adobe Project Indigo für iPhone: Update bringt jetzt Foto-Coaching

Adobe hat heute ein neues Feature für seine iPhone-Kamera-App Project Indigo angekündigt: Playground.

Adobe Project Indigo: Neues Playground-Feature gibt Foto-Tipps in Echtzeit

Playground ist laut Adobe als Experiment direkt in Project Indigo eingebaut. Die Funktion verbindet generative Bildbearbeitung mit einer Art Foto-Coaching schon während der Aufnahme. Ausgewählte Nutzer können damit ab sofort direkt beim Fotografieren sehen, wie sich ein Bild noch verbessern ließe.

Nach Adobes Beschreibung analysiert Playground ein Foto und macht Vorschläge, etwa zum Bildaufbau, zur Perspektive oder zur Aufnahme selbst.

Damit setzt sich Adobe von vielen anderen Foto-Apps für iPhone und iOS ab, die sich vor allem um Effekte im Nachhinein drehen. Statt Objekte erst später zu entfernen oder einem Bild einen neuen Look zu verpassen, liefert Playground schon im Moment der Aufnahme konkrete Hinweise.

Bearbeitung, Stilwechsel und Objektentfernung

Zum Coaching kommen laut Adobe auch bekannte generative Werkzeuge hinzu. Dazu zählen das Entfernen störender Objekte und das Anwenden künstlerischer Bildstile. Adobe führt damit seinen Kurs fort, Bildbearbeitung auf dem Smartphone einfacher zu machen und kreative Eingriffe direkt auf iOS verfügbar zu halten.

Technisch ist vor allem ein Punkt spannend: Für diesen Test greift Adobe nach eigenen Angaben nicht auf das hauseigene Firefly-System zurück.

Stattdessen nutzt das Unternehmen demnach Googles Bildmodell Nano Banana. Adobe hat außerdem angedeutet, später womöglich noch weitere Modelle auszuprobieren. Das ist vor allem deshalb relevant, weil Project Indigo offenbar als offene Experimentierplattform gedacht ist und nicht an eine einzelne Technik gebunden bleibt.

Was Project Indigo besonders macht

Project Indigo wurde Adobe zufolge im Juni 2025 über Adobe Labs vorgestellt. An der Entwicklung waren laut Unternehmen auch ehemalige Ingenieure aus dem Umfeld der Pixel-Kamera beteiligt.

Die App zielt nach Adobes Darstellung auf natürlichere, eher spiegelreflexähnliche Fotos, also auf Bilder, die weniger stark geglättet und weniger überarbeitet wirken als die typische Smartphone-Optik vieler Geräte.

Genau dazu passt auch das neue Coaching. Wenn Project Indigo nicht nur Bilder im Nachhinein bearbeitet, sondern schon beim Fotografieren Hilfestellung gibt, könnte die App für Nutzer interessanter werden, die bewusster fotografieren wollen.

Nur für wenige Nutzer verfügbar

Vorerst bleibt Playground laut Adobe ein Test im kleinen Rahmen. Freigeschaltet wird die Funktion nur für eine zufällig ausgewählte und begrenzte Zahl von Project-Indigo-Nutzern.

Ob und wann ein breiterer Rollout für iPhone und iOS kommt, ist weiter offen. Zur internationalen Verfügbarkeit gibt es bislang ebenfalls keine klaren Angaben.

Unklar ist auch, wie es langfristig mit Project Indigo weitergeht. Adobe hat bisher nicht bestätigt, ob die App dauerhaft eigenständig bleibt, später in Lightroom Mobile aufgeht oder am Ende vor allem ein Experiment aus den Adobe Labs ist.

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AliExpress kassiert Rekordstrafe der EU: 550 Millionen Euro wegen Fälschungen

Die Europäische Kommission hat heute gegen den Online-Marktplatz AliExpress eine Strafe von 550 Millionen Euro nach dem Digital Services Act, kurz DSA, verhängt. Nach Darstellung der Kommission ist es die bisher höchste Sanktion auf Grundlage des DSA. Der Vorwurf: AliExpress habe den Verkauf gefälschter und potenziell gefährlicher Produkte nicht wirksam genug unterbunden.

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AliExpress-Strafe nach dem Digital Services Act

Über den Marktplatz wurden nach Angaben der Europäischen Kommission unter anderem unsichere Spielzeuge, riskante Kosmetikartikel und weitere illegale Waren verkauft.

Die Untersuchung hatte die Kommission im März 2024 eingeleitet. Ihr Fazit fällt deutlich aus: AliExpress habe bei der Moderation von Angeboten und bei der Durchsetzung der eigenen Regeln systematisch versagt.

Nach Einschätzung der Ermittler war AliExpress personell zu schwach aufgestellt. Problematische Angebote seien häufig nicht schnell genug erkannt oder entfernt worden. Teilweise blieben gemeldete illegale Produkte laut Kommission noch wochenlang online.

Besonders schwer wiegt aus Sicht der Behörde, dass es nicht nur um Markenfälschungen ging, sondern auch um Waren, die Verbraucher ganz direkt gefährden können. Genau solche Fälle soll der Digital Services Act eindämmen.

Der Digital Services Act ist seit 2024 vollständig in Kraft. Für Sie als Verbraucher in der EU bringt er unter anderem strengere Vorgaben für große Online-Plattformen mit sich, damit illegaler Handel, manipulative Praktiken und irreführende Werbung wirksamer bekämpft werden können.

Für den Tech-Bereich in der EU ist Henna Virkkunen zuständig. Laut Mitteilung der Europäischen Kommission hat sie die Haltung der Behörde klar umrissen: Die Verbreitung gefälschter und unsicherer Produkte sei kein unvermeidlicher Nebeneffekt des Online-Handels, sondern ein Versagen bei der Einhaltung von Regeln. Auch die Größe einer Plattform lasse sich dafür nicht als Ausrede anführen.

Warum die Rekordstrafe nicht die Höchststrafe ist

Mit 550 Millionen Euro ist die Sanktion zwar historisch. An der maximal möglichen DSA-Strafe liegt sie aber noch immer klar darunter. Der Digital Services Act erlaubt Bußgelder von bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens. Gemessen an Alibabas Größe bleibt die Strafe damit bei weniger als 1 Prozent des Jahresumsatzes des Konzerns.

Für AliExpress ist die Entscheidung trotzdem ein harter Schlag. Auch symbolisch.

Die Europäische Kommission zeigt damit, dass sie ihre neuen Plattformregeln nicht nur formuliert hat, sondern auch durchsetzen will. Gerade bei Marktplätzen mit Drittanbietern rückt die Verantwortung der Betreiber nun stärker ins Zentrum.

Teil einer breiteren EU-Offensive gegen große Plattformen

Der Fall AliExpress steht nicht für sich allein. Nach Angaben der Europäischen Kommission greift Brüssel seit Monaten härter gegen große Online-Plattformen durch. Temu wurde demnach bereits mit 200 Millionen Euro wegen ähnlicher DSA-Verstöße belegt, X bekam eine Strafe von 120 Millionen Euro, und auch Shein bleibt weiter im Blick der Behörden.

AliExpress hält die Strafe für unverhältnismäßig. Das Unternehmen erklärt, man habe massiv in Sicherheit und Compliance investiert und prüfe jetzt die nächsten rechtlichen Schritte.

Für Alibaba wächst der Druck damit an mehreren Stellen zugleich. Erst vor Kurzem hatte der Konzern in den USA in einem separaten Rechtsstreit um mutmaßlich illegale Verkäufe und Importe von Arzneimitteln einer Zahlung von 600 Millionen Dollar zugestimmt.

Für Verbraucher in Europa ist die Linie der Europäischen Kommission klar: Wer hier Geschäfte machen will, muss illegale und gefährliche Produkte konsequent und schnell aus dem Verkehr ziehen.

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Blue Beetle kehrt ins DCU zurück: James Gunn findet wohl seinen eigenen Spider-Man

DC StudiOS zufolge wird Xolo Maridueña in „Man of Tomorrow“ wieder als Blue Beetle zu sehen sein. Der Film gilt als Nachfolger von „Superman“ aus dem Jahr 2025 und soll am 9. Juli 2027 in die Kinos kommen.

Für das neue DC Universe, kurz DCU, ist die Rückkehr von Xolo Maridueña mehr als bloß ein Wiedersehen mit einer Figur aus dem früheren DC Extended Universe. James Gunn hatte Blue Beetle schon zuvor als ersten offiziellen Charakter des neuen DCU bezeichnet.

Damit steht im neu aufgesetzten DCU wohl eine Figur bereit, die deutlich mehr werden könnte als nur ein kurzer Gastauftritt.

Blue Beetle als Baustein für das neue DCU

Dass Xolo Maridueña zurückkehrt, zeigt ziemlich klar, wie selektiv James Gunn und Peter Safran mit Figuren aus dem alten DCEU umgehen. Es wird eben nicht einfach alles übernommen. Einzelne Darsteller, Figuren und auch bestimmte Tonlagen offenbar schon. Jaime Reyes gehört damit ziemlich eindeutig zu den Gewinnern dieses Kurses.

Blue Beetle bringt außerdem eine Perspektive mit, die irgendwo zwischen kosmischer Superhelden-Action und ganz normalem Alltag liegt. Genau diese bodenständigere Ebene könnte dem DCU gut tun, damit neben Göttern, Multiversen und Weltuntergangsbedrohungen auch jemand Platz hat, der emotional direkter greifbar ist.

James Gunn hatte zudem schon angedeutet, dass Blue Beetle im Grunde in die neue Kontinuität passt, auch wenn dafür kleinere Retcons nötig sein könnten. Das gibt dem DCU die Möglichkeit, die Figur zu behalten, ohne sich vollständig an die Logik des alten DCEU ketten zu müssen.

Der Vergleich mit Spider-Man

Der Vergleich mit Spider-Man kommt nicht zufällig. Jaime Reyes ist jung, sympathisch und mit seinen Kräften nicht immer im Reinen. Ähnlich wie Peter Parker muss er Familie, Schule beziehungsweise Alltag und seine Pflichten als Superheld unter einen Hut bekommen.

Für DC ist das besonders interessant, weil Superman, Batman oder Wonder Woman stärker für Mythos, Symbolkraft und große Ideale stehen. Jaime Reyes wirkt daneben näher dran, zugänglicher, menschlicher. Wenn es gut läuft, baut sich DC hier eine eigene Antwort auf Spider-Man auf.

Entscheidend ist nur, dass Blue Beetle dabei nicht wie eine Kopie rüberkommt. Seine eigene Identität ist der springende Punkt. Dazu gehören der Humor, die Nähe zur Community, die mexikanisch-amerikanische Familiengeschichte und die Wärme des Reyes-Clans.

Streaming erklärt die zweite Chance

An den Kinokassen blieb „Blue Beetle“ 2023 laut DC Studios mit weltweit 130,8 Millionen US-Dollar bei einem geschätzten Budget von 104 bis 125 Millionen US-Dollar der schwächste Titel des DCEU. Nach dem Start im Streaming wurde der Film nach Angaben von DC Studios auf HBO Max allerdings zum meistgesehenen Film.

Für DC Studios ist das ein klares Signal: Das Publikum war da, nur eben nicht unbedingt im Kino.

Hinzu kommt laut DC Studios noch eine animierte DCU-Serie rund um Blue Beetle. Offen ist bisher, wie groß seine Rolle in „Man of Tomorrow“ tatsächlich ausfällt und ob wichtige Nebenfiguren wie seine Familie zurückkehren. Daran hängt einiges. Wenn das neue DCU Jaime Reyes wirklich als geerdeten, familiennahen Helden ernst nimmt, kann Blue Beetle zum menschlichen Kern der ganzen Franchise werden.

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Harry-Potter-Serie von HBO: Kameramann nennt den Dreh schon vor Start brutal

Kameramann Adriano Goldman hat die kommende HBO-Serie „Harry Potter“ laut Medienberichten schon vor dem Start als „brutal“ und „wirklich kompliziert“ in der Herstellung beschrieben. Das gibt schon jetzt einen Eindruck davon, wie aufwendig eines der größten Serienprojekte der nächsten Jahre tatsächlich ist. Der Bericht bündelt Goldmans Schilderungen und verschiedene Medienberichte: über enge Zeitfenster für die sehr jungen Hauptdarsteller, über Mobbing-Vorfälle am Set und über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen rund um HBOs neue Fantasy-Adaption.

Warum der Dreh so kompliziert ist

Der größte Druckpunkt liegt offenbar in den strengen britischen Regeln für minderjährige Darsteller. Kinder und Jugendliche dürfen dort nur begrenzt arbeiten, dazu kommen feste Pausen, Ruhezeiten und Unterricht. Für die Produktion heißt das: Der gesamte Ablauf zerfällt in kleine, genau getaktete Blöcke.

Goldman schilderte laut Medienberichten, dass das Team deshalb unter anderem Szenen ohne die Kinder vorbereitet oder teilweise schon vorab dreht. Sind die jungen Darsteller dann am Set, muss alles stehen: Kamera, Licht, Bühnenbild, Timing. Laut Goldman bleiben dafür nur rund 90 Minuten, bevor Schule, Pausen oder Erholung wieder Vorrang haben.

Gerade bei einer Effekt- und Ausstattungsserie wie „Harry Potter“ ist das heikel. Der Dreh dauert dadurch nicht nur länger, er wird auch organisatorisch deutlich schwerer zu stemmen und teurer als bei vielen anderen Prestige-Serien.

Berichte über Mobbing und ein Zwischenfall

Zu den organisatorischen Problemen kommen laut Medienberichten noch Spannungen unter den jungen Mitwirkenden. Im März 2026 hieß es in diesen Berichten, dass sich die Produktion mit Mobbing unter Kinderdarstellern beschäftigen musste. Demnach soll es sogar zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei 12-jährigen Statisten gekommen sein.

Seitdem gelten diesen Medienberichten zufolge strengere Anti-Mobbing-Maßnahmen. Für eine Serie, die über viele Jahre hinweg mit einem jungen Ensemble arbeiten will, ist ein stabiles und geschütztes Umfeld am Set keine Nebensache.

Sicherheitslage um Paapa Essiedu verschärft

Druck kommt nicht nur aus dem Produktionsalltag. Paapa Essiedu, der in der Serie Severus Snape spielen soll, hat laut Medienberichten rassistische Anfeindungen und sogar Todesdrohungen erhalten. Berichten zufolge setzt die Produktion deshalb inzwischen auf ein verstärktes Sicherheitsteam, um Cast und Crew zu schützen.

Solche Maßnahmen sind bei großen Franchises zwar nicht ungewöhnlich. In diesem Fall zeigen sie aber auch, wie angespannt das Umfeld schon vor dem eigentlichen Start der Serie ist.

Start weiter für Weihnachten 2026 geplant

Trotz all dieser Schwierigkeiten hält HBO an den großen Plänen fest. Vorgesehen ist eine werkgetreue Adaption über ungefähr ein Jahrzehnt, bei der jede Staffel eines der sieben Bücher abdeckt. Als Starttermin gilt laut Medienberichten weiterhin der erste Weihnachtstag 2026.

Auch optisch soll sich die Serie klar von den Kinofilmen unterscheiden. Goldman zufolge setzt das Team auf einen farbigeren, lebendigeren Look. Außerdem soll laut Goldman stärker mit praktischen Effekten gearbeitet werden, statt sich vor allem auf CGI zu stützen. Eine öffentliche Reaktion von HBO oder den Produzenten auf Goldmans Beschreibung der Dreharbeiten gibt es bisher nicht.

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