Mozilla veröffentlicht Firefox 28: Neuer Videocodec und Gamepad-Unterstützung

Mozilla hat die stabile Version von Firefox 28 veröffentlicht. Große Neuerungen gibt es allerdings keine, die Umstellung auf das neue Australis-Design kommt erst mit dem nächsten Update. In Version 28 bekommt der Browser einen neuen Codec spendiert. Außerdem schließt Mozilla Sicherheitslücken.

Firefox 28 unterstützt nun VP9 zur Dekodierung von Videos und HTML5-Elemente zur Steuerung der Videowiedergabe und Lautstärke. Inzwischen ist auch die Programmierschnittstelle für Gamepads von Anfang an aktiviert. Entwickler können darüber Gamepads als Eingabegeräte ansprechen.Mozilla Firefox Version 28

Der nächste große Sprung wird erst mit dem Update auf Firefox 29 kommen. Für die nächste Version gestaltet Mozilla die Benutzeroberfläche um und die Software passt sich dem Verhalten des Nutzers an. Anwender können mit Australis-Themes Firefox selbst gestalten.

Zusätzlich vereinfacht die Funktion Firefox Sync die Synchronisation mehrerer Firefox-Installationen auf unterschiedlichen Geräten. In der Beta-Version von Firefox 29 kann man diese Funktionen schon testen.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Chip

Firefox für Windows 8 mit moderner Benutzeroberfläche: Mozilla stellt Entwicklung ein

Mozilla hat am Freitag bekannt gegeben, Firefox für Metro einzustellen. Damit ist die Version des Browsers mit der modernen Benutzeroberfläche für Windows 8 und RT gemeint. Zu wenige Nutzer haben die Software ausprobiert.

In einem Eintrag auf dem Mozilla Firefox Blog schreibt Vizepräsident Johnathan Nightingale: “Soweit wir das sehen können, geht die Annahme von Metro gegen Null.” Demnach testen täglich Millionen von Nutzern neue Ausgaben der Desktop-Version von Firefox. Die Metro-Variante des Browser beschäftigt aber gerade mal an die 1.000 aktive Nutzer pro Tag.

Metro war Microsofts ursprüngliche Bezeichnung für die Variante von Windows 8 für Geräte mit Touch-Bildschirm. Bei Mozilla hat man zwei Jahre an einer Beta-Version von Firefox für diese Plattform gearbeitet. Nightingale bezeichnet es aber als Fehler, die Arbeit fortzusetzen und die Version 1.0 auf den Markt zu bringen. Die Plattform ist einfach nicht beliebt genug.

Diese Entscheidung birgt das kleinere Risiko für Mozilla. Die Veröffentlichung der Software zum jetzigen Zeitpunkt würde kaum Nutzer und wenig Feedback einbringen, aber aufwendigen Support erfordern. Sollte die Touch-Version von Windows 8 auf einmal eine breite Annahme finden, müsste Mozilla eben nacharbeiten. Davon geht Jonathan Nightingale aber nicht aus. Das neue Australis-Design von Firefox ist ausreichend auf Touch-Steuerung ausgelegt und bietet Windows-Nutzern eine akzeptable Alternative.

Das Problem also: Die Nutzer nehmen Windows mit Touch-Steuerung und Windows RT nicht an. Für Mozilla und viele andere Entwickler lohnt sich eine Untersützung der Plattform deshalb nicht.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Jonathan Nightingale, Mozilla Blog

Via: Winsupersite

Schnellere Ladezeiten in Firefox: Mozilla komprimiert JPEG-Bilder besser

Mozilla hat die Arbeit an einem eigenen JPEG-Bildformat bekannt gegeben. Das Projekt mit dem Namen mozjpeg hat eine bessere Kompressionsrate von Bildern zum Ziel. Dadurch soll die Ladezeit von Internetseiten verringert werden. Schon jetzt schrumpft mozjpeg die Dateigröße von Bildern um zehn Prozent.

Laut Mozilla ist JPEG das beliebteste und am weitesten verbreitete Bildformat im Internet. Das Format gibt es seit 1992, die Verbesserung des Komprimierungsverfahrens stagniert aber in den letzten Jahren. Mozilla sieht hier noch genügend Raum für die Steigerung der Effizienz.

Aufgrund der immensen Verbreitung von JPEG wäre es aussichtslos, ein neues Bildformat zu entwerfen. Mozilla setzt daher auf die Entwicklung eines eigenen Verfahrens, JPEG-Bilder noch kleiner zu rechnen.

Bilder beanspruchen den größten Datenverbrauch beim Laden einer Internetseite. Kleinere Dateigrößen führen also zum schnelleren Seitenaufbau. Außerdem ist eine geringere Datenmenge für mobile Geräte von Bedeutung, um mit kleinerem Volumen den Datentarif zu schonen.

Bereits in der Version 1.0 ist mozjpeg in der Lage, im Durchschnitt zehn Prozent kleinere Dateien zu erzielen. Nach Aussage von Mozilla gibt es kein anderes Komprimierungsverfahren mit vergleichbarer Funktionalität. Zur Integration von mozjpeg im Browser Mozilla Firefox gibt es noch keine Angabe. Schnellere Ladezeiten von Internetseiten sind aber für jeden Browser ein besonderes Feature.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Mozilla Blog

Adblock Plus: Kampagne auf GMX und Web.de kämpft gegen Werbeblocker

Der Internet-Provider United Internet geht mit einer Kampagne gegen Werbeblocker vor. Auf den Seiten der E-Mail-Anbieter GMX und Web.de ist derzeit ein Hinweis zu sehen, der vor seitenmanipulierenden Add-ons warnt. Klicken Besucher auf die Meldung, werden sie zur Deinstallation von Werbeblockern und anderen Browser-Erweiterungen aufgefordert.

Die Hinweise in Chrome und Firefox täuschen die Besucher, indem sie echte Sicherheitshinweise der Browser nachahmen. Eine Leiste am oberen Rand der Seiten warnt vor eingeschränkter Sicherheit durch ein Add-on. Ein Klick auf den Button Sicherheit wiederherstellen führt zur Seite Browsersicherheit.info. Hinter der vermeintlichen Aufklärung steht der Anbieter von GMX und Web.de. Die 1&1 Mail & Media GmbH ist ein Tochter-Unternehmen von United Internet.

Die Kampagne hat vor allem ein Ziel: Besucher zur Deinstallation von Werbeblockern zu bewegen. Mit Hinweisen auf seitenmanipulierende Add-ons und damit verbundene erhebliche Sicherheitsrisiken werden Gefahren aufgezählt, aber keine Belege angeführt. In der Anleitung zum Entfernen der als gefährdend bezeichneten Plugins findet sich eine lange Liste von Add-Ons. Darunter sind auch einige Werbeblocker – allen voran Adblock Plus, Adblock Edge und Adblock.

Das Vorgehen bezeichnet Werbeblocker als für Kriminelle interessant. Statt einer Darlegung der beschriebenen Gefahren wird auf die eigenen redaktionellen Inhalt auf Gmx und Web.de verlinkt, die Werbeblocker wie Adblock Plus als für Nutzer riskant darstellen.

Werbeblocker sind Diensten, die sich durch Anzeigen finanzieren, natürlich ein Dorn im Auge. Anstatt aber die Besucher zur Deaktivierung des Add-Ons auf den eigenen Seiten zu bewegen, täuscht die Kampagne Risiken vor.

Update (04.03.2014): Inzwischen hat United Internet die Kampagne eingestellt. Die Seite Browsersicherheit.info ist nach wie vor erreichbar, die Betreiber haben aber die Liste der seitenmanipulierenden Add-ons gekürzt. Besucher der E-Mail-Portale von GMX und Web.de erhaltenen keinen vermeintlichen Sicherheitshinweis mehr.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Browsersicherheit.info

Via: Adblock Plus

    Inoffizielle Chrome-Erweiterungen: Google-Sperre erst im Mai 2014

    Google hat bekannt gegegen, die Sperre für lokale Google Chrome Erweiterungen auf Mai 2014 aufzuschieben. Bereits im November des vergangenen Jahres hat Google angekündigt, inoffizielle Extensions in der Windows-Version des Browsers zu blockieren.

    Damit eine Erweiterung im Chrome Web Store angeboten wird, müssen Entwickler bestimmte Richtlinien von Google einhalten. Erfüllt eine Erweiterung diese Regeln nicht, gilt sie als inoffiziell. Bisher gab es aber keine Sperre in Google Chrome für diese lokalen Extensions.

    Mit dem Aufschub der Blockade reagiert Google auf den Wunsch vieler Entwickler, die mehr Zeit für die Anpassung ihrer Erweiterungen benötigen. Im Detail bedeutet die kommende Einschränkung für Anwender:

    • Nur Erweiterungen aus dem Chrome Web Store können installiert werden, es sei denn der Entwickler-Modus wird aktiviert.
    • Bereits installierte Erweiterungen, die nicht aus dem Chrome Web Store stammen, werden deaktiviert. Auch hier sind über den Entwickler-Modus hinzugefügte Erweiterungen von der Ausführ-Sperre ausgenommen.

    Die Blockade wird mit dem Update auf Google Chrome 34 aktiv, betrifft aber nur Windows-Anwender. Mac, Linux und Chrome OS sind ausgenommen. Ausführliche Details erklärt Google in den Chrome-Entwickler-FAQ. Bis zur nächsten Aktualisierung im Mai ist also noch Zeit, inoffizielle Erweiterungen gegebenfalls durch Alternativen zu ersetzen oder Chrome auf den Entwickler-Modus umzuschalten.

    Quelle: The Chromium Projects

    Downloads

    Passende Artikel

    Opera Mobile 9.5 Beta 1: Internetkomfort auf dem Pocket PC

    Mobiles Surfen ist nicht immer nutzerfreundlich. Langsamer Seitenaufbau, endloses Scrollen auf zu großen Seiten und eingeschränkte Navigationsmöglichkeiten trüben oft das Vergnügen auf den kleinen Farbdisplays.

    Hier kommt Operas neue Browserversion Opera Mobile dem Surfer auf dem Pocket PC mit benutzerfreundlichen Ladezeiten und der Unterstützung von Ajax, Javascript und Flash entgegen.  Die neue Version enthält nützliche Funktionen, welche die Surferqualen auf den kleinen Displays lindern.

    Die Navigation auf dem für Touch-Screens optimierten Browser geschieht mit Hilfe des Stylus. In der aufgeräumten Bedienungsoberfläche bleiben Menü- und Werkzeugleisten ausgeblendet, falls man die Naviagation nicht mit einem Klick auf dem Pfeil in der rechten unteren Ecke aufruft.  Die Menüs der Einstellungsoptionen sind übersichtlich und klar. Schnell legt man damit die Größe des Cache-Speichers fest, entscheidet über Popup-Blockade, oder aktiviert Plug-Ins, Cookies und Javascript. Startseite oder die Eigenschaften des Displays legt man auch in den Einstellungen fest. Unter den Privacy-Optionen löscht man Cookies und Verlauf. Hier gelangt man auch zum Passwortmanager.

    Beim Surfen selbst kann man jederzeit über die Option Page Info die Seiteninformation aufrufen. Vom Kontextmenü aus bewegt man sich zwischen den aufgerufenen Seiten vor- und zurück, fügt die Seite den Favoriten zu oder speichert den Inhalt komplett ab. Als nützlich erweisen sich auch die Textmarkierungsfunktion Text Selection on, mit der man den Text einer Seite bequem per Copy & Paste in die Zwischenablage speichert. Kleinere Webmail-Anhänge oder Blogposts kann man auch vom Pocket PC aus hochladen.

    Alles in allem erweist sich Opera wieder einmal als eine ernst zu nehmende Alternative, wenn nicht sogar als die bessere, zu verbreiteteren Browsern.

    Opera-Outing: Wie ich den Browser lieben lernte

    Ich bevorzuge Opera vor allen anderen Browsern. So, jetzt ist es gesagt.

    Gründe, weshalb ich den kleinen, aber feinen Außenseiter schätze: Weil Opera vieles besser macht, was andere Browser gut machen. Weil das Programm darüber hinaus noch schön aussieht. Und weil ich schon immer einen Faible für Norwegen hatte.

    Opera gibt es seit fast 15 Jahren, also fast seit der Internet-Steinzeit. Damals kostete der feine Browser allerdings noch Geld. 2005 beschlossen die Hersteller glücklicherweise, die Software als Freeware zu vertreiben und seitdem erfreut sich der Browser einer wachsenden Fangemeinde.

    Was ist nun das Besondere an Opera? Dadurch, dass der Browser lange Zeit kommerziell entwickelt wurde, sind viele Standards in Punkto Sicherheit, Stabilität, Geschwindigkeit und Einhaltung der Webstandards viel ausgereifter als in anderen kostenlosen Produkten. Tabs und die Integration von Suchmaschinen sind bei Opera ein alter Hut. Continue reading “Opera-Outing: Wie ich den Browser lieben lernte”