Facebook: Neue Privatsphäre-Einstellungen unterscheiden besser zwischen privat und öffentlich

Facebook testet neue Einstellungen zur Privatsphäre. Das soziale Netzwerk will Nutzern helfen, besser zu kontrollieren, wer welche Beiträge sehen kann. So sollen böse Überraschungen beim Teilen von Inhalten vermieden werden.

Wer kann welche Inhalte auf Facebook sehen?

Facebook will seinen Nutzern nahelegen, sich mit dieser Frage auseinander zu setzen, und gleichzeitig das eigene Image im Bezug auf die Privatsphäre aufbessern. Die zwei am häufigsten gewählten Möglichkeiten zur Sichtbarkeit von Beiträgen sind Öffentlich und Freunde. Die Optionen sollen bald mit Hinweisen noch weiter erläutert werden.

In der Smartphone-App ist die Auswahl der Leserschaft auch von unten nach oben gewandert: Ähnlich der Kopfzeile wird jetzt vor der Mitteilung angezeigt, wer den Beitrag zu sehen bekommt.

Facebook Privatsphäre StatusAlte Titelbilder sind privat

Das Titelbild eines Facebook-Profils sowie alte Ausgaben davon sind momentan öffentlich, genauso wie das Profilfoto und der Profilname. Das soll sich in Zukunft ändern. Nutzer können dann ihre alten Titelbilder verbergen.

Aufklärung beim erneuten Teilen von Inhalten und Popups als Erinnerung

Was passiert beim erneuten Teilen von Beiträgen eines Facebook-Freundes? Facebook will mit den kommenden Änderungen darüber aufklären, wer solche Reshares sehen kann.

Ein Popup soll Nutzer auch daran erinnern, ihre Einstellungen zur Privatsphäre zu kontrollieren. Wer längere Zeit seine Einstellungen nicht überprüft hat, bekommt Besuch von einem Dinosaurier in Facebook-Blau. Die Comic-Figur weist darauf hin, wo man kontrollieren kann, welche Leserschaft Beiträge und Inhalte auf Facebook haben.

Wo sind die Einstellungen zur Privatsphäre?

Die aktuellen Privatsphäre-Einstellungen von Facebook finden sich in der Web-Version in der Menüleiste oben rechts. Ein Klick auf den Pfeil öffnet ein Menü: Unter Einstellungen gibt es den Punkt Privatsphäre. Dort können Nutzer allgemein festlegen, wer welche Beiträge sehen kann. Zusätzlich lässt sich die Sichtbarkeit für einzelne Beiträge durch Klicken auf das Pfeilsymbol des Statusupdates bestimmen.

Facebook testet die neuen Einstellungen momentan in den USA. Es ist nicht klar, wann die Änderungen auch in Deutschland wirksam werden.

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Quelle / Screenshot: Washington Post

Via: Re/code

AVG veröffentlicht Zen: Multi-Gerätemanager mit Sicherheitsfunktionen für die Familie

Der Softwarehersteller AVG hat mit Zen ein Tool zur Verwaltung mehrerer Geräte veröffentlicht. Die Anwendung erlaubt es privaten Anwendern, Schutz, Leistung und Privatsphäre für mehrere PCs und Android-Geräte aus einer Oberfläche heraus zu kontrollieren. AVG Zen bietet eine zentrale Anlaufstelle, um den aktuellen Sicherheitsstatus der unterschiedlichen Geräte zu überprüfen. Die Anwendung ist kostenlos und eng mit den existierenden Sicherheitsprodukten von AVG verknüpft.

Im Februar hat Softonic-Redakteur Jonathan Riggal mit dem AVG-Sicherheitsexperten Tony Anscombe gesprochen. AVG wollte eine Lösung schaffen, die einfach zu nutzen und zu verstehen ist, sagte er. Die Anwendung mit der übersichtlichen Oberfläche richtet sich an private Anwender und speziell an Familien: So können Eltern die Sicherheit, Privatsphäre und andere Einstellungen aller Geräte in der Familie verwalten.

AVG ist nicht der einzige Anbieter eines Gerätemanagers für private Anwender. Auf dem Mobile World Congress 2014 in Barcelona hat Remo Software die Anwendung MORE vorgestelllt. Der Cloud-gestützte Dienst richtet sich ebenfalls an Privatanwender und erlaubt die plattformübergreifende Verwaltung mobiler Geräte.

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Quelle / Bild: AVG


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Adblock Plus verdoppelt die Anzahl der Tracking-Filter

Adblock Plus hat die Anzahl seiner Tracking-Filter verdoppelt. Nach einer Überarbeitung unterdrückt das Add-On inzwischen doppelt so viele Elemente als im Vorjahr. Adblock Plus nutzen Anwender vor allem als Werbeblocker zum Ausblenden von Anzeigen im Internet. Mithilfe von Filterlisten werden Werbebanner und Anzeigen erkannt und unterdrückt. Bei der Pflege der Filter ist die Software auf freiwilllige Helfer angewiesen, um stets auf dem neuesten Stand zu sein.

Adblock Plus kann aber auch Tracking-Tools zum Nachverfolgen von Seitenbesuchern im Internet blockieren. Die EasyPrivacy-Liste soll mehr Privatsphäre beim Surfen schaffen und unterdrückt Cookies, Skripte und Zählpixel. Noch vor einem Jahr zählte diese Filterliste 4.200 Einträge, inzwischen sind mit 8.600 mehr als doppelt so viele Einträge vorhanden.

Adblock Plus und der Hersteller Eyeo stehen aber auch in der Kritik: Gegen Bezahlung hat der Hersteller einige Anzeigen auf die sogenannte Whitelist aufgenommen. Die Werbung auf dieser Liste wird trotz aktivierter Sperre angezeigt. Zu den Kunden von Eyeo gehören Internet-Riesen wie Amazon, Yahoo! und allen voran Google.

Nach eigenen Aussagen steht Adblock Plus kurz davor, die Marke von 300 Millionen Downloads zu knacken. Monatlich nutzen zwischen 50 und 60 Millionen aktive Nutzer den Werbeblocker und seine Filter. Seit vergangenem Jahr gibt es auch eine Android-Version von Adblock Plus. Auch hier soll es in Kürze große Neuerungen geben.

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Quelle: TechCrunch

Amerikanische Verbraucherschützer wollen Übernahme von WhatsApp durch Facebook blockieren

Verbraucherschutz-Organisationen in den USA haben bei der Kartellbehörde Beschwerde gegen den Kauf von WhatsApp durch Facebook eingereicht. WhatsApp hat seinen Nutzern mehrmals zugesichert, keine persönlichen Daten weiterzugeben. Bis geklärt ist, ob Daten von WhatsApp zu Facebook fließen, wollen Verbraucherschützer die Übernahme blockieren.

Amerikanische Verbraucherschützer reichen Beschwerde bei der Kartellaufsicht ein

Die Organisationen Electronic Privacy Information Center (EPIC) und Center of Digital Democracy (CDD) haben von der amerikanischen Regulierungsbehörde einen einstweiligen Stopp des WhatsApp-Deals gefordert. Die Beschwerde an die Federal Trade Commission (FTC) zählt Aussagen von WhatsApp auf, in denen das Unternehmen die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte ausschließt. Genau dieses Versprechen, dass sich für WhatsApp-Anwender “nichts ändern” werde, sehen die Verbraucherschützer aber in Gefahr oder sogar gebrochen.

Weitergabe von WhatsApp-Daten an Facebook?

Die Organisationen argumentieren, dass WhatsApp nach der Übernahme keinen Einfluss mehr hat und Facebook über die Nutzerdaten des Messengers verfügen kann. Zusätzlich sehen sie den Deal als mögliche Verletzung von Facebooks eigenen Bestimmungen zur Privatsphäre. Demnach verpflichtet sich das soziale Netzwerk, seine Nutzer über Änderungen zu informieren und wenn nötig Zustimmung einzuholen. Ein Kauf von WhatsApp durch Facebook war für Nutzer nicht vorherzusehen. Bislang haben beide Unternehmen noch keine Änderung ihrer Bestimmungen in Bezug auf den Deal bekannt gegeben.

Irreführende Geschäftspraktiken

Die Organisationen EPIC und CDD fordern von der Regulierungsbehörde eine Untersuchung. Dadurch soll erst der zukünftige Verbleib von Nutzerdaten geklärt werden. Bis die Zusammenarbeit und ein eventueller Datenabgleich der beiden Plattformen geklärt ist, soll die Kartellbehörde die Übernahme stoppen. Sollten von WhatsApp bereits Daten zu Facebook geflossen sein, könnte ein Verstoß gegen das Verbot irreführender Geschäftspraktiken vorliegen.

Unabhängig von jeglichen Versprechen kann WhatsApp die eigenen Nutzungsbestimmungen im Hinblick auf die Weitergabe von Nutzerinformationen ändern.

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Quelle: Ars Technica

Internet protestiert gegen Massenüberwachung

Zahlreiche Internetseiten protestieren heute im Internet gegen die Massenüberwachung durch staatliche Organisationen wie die NSA. Unter dem Motto The Day We Fight Back nehmen über 5.300 Internetseiten den Todestag des Hackers und Aktivisten Aaron Swartz zum Anlass, um auf die aktuelle Problematik aufmerksam zu machen und Internetnutzer zum Protest aufzurufen.

Neben zahlreichen prominenten Internetseiten wie Reddit oder Tumblr beteiligt sich auch der Firefox-Entwickler Mozilla an dem Protest.

Zwar hat die US-Regierung nach den Enthüllungen des ehemaligen CIA-Angestellten Edward Snowden erste Maßnahmen ergriffen: Mittlerweile dürfen große US-Unternehmen wie Google, Facebook und Twitter mehr Informationen zu Regierungsanfragen veröffentlichen. Die Massenüberwachung ist damit aber noch nicht beendet.

Unternehmen wie Microsoft haben daher damit begonnen, ihre Datenzentren für nicht-US-Kunden außerhalb der USA zu errichten.

In Gedenken an Aaron Swartz

Am 11. Februar jährt sich der Todestag des Internetaktivisten Aaron Swartz, welcher sich bis zu seinem Selbstmord vor einem Jahr intensiv gegen Massenüberwachung und für Privatsphäre im Internet eingesetzt hat.

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iOS 7: Diese Apps sammeln Ihre Ortsdaten

Ständig sammelt Ihr iPhone Daten über Sie. Unter anderem greifen Apps Ortsdaten ab. Neugierig geworden? So finden Sie heraus, welche App wann Daten sammelt.

Welche Apps und welche Dienste sammeln Ortsdaten und wie oft?

Unter iOS 7 verrät der Ortungsdienst, welche Apps auf das GPS zugreifen. Den Dienst finden Sie unter Einstellungen> Datenschutz> Ortungsdienste. Oben im Menü sind alle installierten Apps aufgelistet, die Ortsdaten nutzen.

Color codes

Ein lila Pfeil erscheint, wenn eine App vor kurzem die Position verwendet hat. Der graue Pfeil zeigt an, dass die Lokalisierung in den letzten 24 Stunden stattgefunden hat. Der umrissene lila Pfeil markiert einen Dienst, der mit einem Geofence arbeitet. Das ist eine virtuelle Umgebung rund um einen bestimmten geografischen Punkt.

Unter Einstellungen> Datenschutz> Ortungsdienste> Systemdienste können Sie außerdem sehen, welche Apple-Dienste Ortsdaten genutzt haben.

iOS 7 System Services - uso della posizione geografica

So sehen Sie die Apps mit Ortsdaten in der Nachrichtenleiste

Um diese Informationen auch in der Nachrichtenleiste oben auf dem Bildschirm des iPhones oder iPads zu sehen, gehen Sie in das Menü Einstellungen> Datenschutz> Ortungsdienste> Systemdienste. Dort aktivieren Sie ganz unten die Option Statusleistenobjekt. Standardmäßig ist die Funktion ausgestellt.

Status bar icon

Das ist ein nützliches Tool, denn manchmal erlauben wir einer App, das auf das GPS des iPhones oder iPads zuzugreifen – und erinnern uns später nicht mehr daran. Diese Symbolleiste ruft es regelmäßig ins Gedächtnis zurück.

Original-Artikel auf Italienisch von Softonic-Redakteur Pier Francesco Piccolomini.

Mehr zu Privatsphäre unter iOS 7:

Drei iOS 7-Einstellungen, die Ihre Privatsphäre schützen

Versteckt in den Einstellungen von iOS 7 gibt es drei Optionen, mit denen Apple und die App-Anbieter Informationen über Sie und Ihr Smartphone sammeln. Wer das nicht will, kann die Dienste einfach deaktivieren. Wir zeigen Ihnen, wo Sie die Optionen finden.

1. Fehlerberichte an Apple abstellen

Um zu verhindern, dass andere mitlesen, nutzt man drei Einstellungen in iOS 7. Unter Einstellungen> Datenschutz> Ortungsdienste> Systemdienste befindet sich der Menüpunkt Diagnose und Nutzung. Dieser Dienst versorgt Apple mit anonymen Fehler- und Störungs-Meldungen von Geräten mit iOS. Die Nachrichten helfen dem Hersteller, Fehler im Betriebssystem zu sammeln.

So schalten Sie den Dienst ab: Einfach den grünen Schalter nach links auf “aus” bewegen.

Overview System Services

2. Ortsabhängige Werbung unterbinden

Ebenso unter Einstellungen> Datenschutz> Ortungsdienste> Systemdienste listet das iPhone einen Dienst Ortsabhängige iAds. Das bedeutet: Ihre Position wird kontinuierlich für die Zusendung von Werbung anhand ihres Aufenthaltsorts aufgezeichnet.

So schalten Sie den Dienst ab: Dieser Dienst lässt sich ebenfalls auf die oben genannte Weise abstellen. Schieben Sie den grünen Schalter nach links. Ein grauer Schalter bedeutet, die Option ist deaktiviert.

Obendrein erhöht das Deaktivieren auch noch die Standby-Zeit, da GPS-Dienste reichlich Strom benötigen.

3. Kein Ad-Tracking aktivieren

Als drittes empfiehlt es sich unter Einstellungen> Datenschutz> Werbung die Option Kein Ad-Tracking zu aktivieren. Die aktivierte Option verhindert, dass die Partnerunternehmen von Apple gezielt Werbung schicken.

So deaktivieren Sie Ad-Tracking: Schieben Sie den Schalter einfach nach rechts. Ein grüner Schalter bedeutet, dass Ihr iPhone kein Ad-Tracking betreibt.

Original-Artikel auf Italienisch

Facebook: Ab sofort ist jeder Nutzer öffentlich in der Suche auffindbar

Facebook entfernt eine wichtige Privatsphäre-Einstellung aus den wählbaren Optionen: Bislang konnte man selbst entscheiden, ob man in der Facebook-Suche für andere Nutzer auffindbar ist oder nicht. Diese Option hat Facebook nun entfernt.

Laut Facebook haben nur noch wenige Nutzer von dieser Form der Privatsphäre-Einstellung Gebrauch gemacht. Gestiegen seinen hingegen die Klagen von Nutzern der neuen Graph Search. Auch die erweiterte und intelligente Suche war von der Einstellung betroffen. Suchergebnisse seien durch diese Einstellung negativ beeinflusst worden.

Verbliebene Nutzer dieser Option erhalten eine Nachricht von Facebook. In dieser Nachricht muss der Nutzer bestätigen, dass man die Änderung verstanden hat. Nach der Bestätigung wandert der eigene Name wieder zurück in die Suchergebnisse von Facebook.

Warnhinweis für öffentliche Beiträge

In den folgenden Wochen warnt Facebook darüber hinaus jeden Nutzer, der einen Beitrag öffentlich teilt. Möchte man ein Foto oder einen Beitrag öffentlich auf Facebook teilen, weist eine Meldung darauf hin, dass dieser Post für alle und nicht nur Freunde sichtbar ist. Der Beitrag ist dann auch öffentlich über die Graph Search zugänglich. Teilt man zum Beispiel öffentlich, dass man sich in Berlin aufhält, kann jeder mit einer Suche “Leute die gerade in Berlin sind” das eigene Profil finden.

Facebook Privatsphäre-Einstellungen

Tipps und Tricks zum Umgang mit der Privatsphäre

Im Rahmen der Ankündigung hat Facebook auch drei einfache Tipps veröffentlicht, wie man die Sichtbarkeit eigener Beiträge sinnvoll steuert.

1. Man sollte jeden Post nur mit den Menschen teilen, die die Nachricht wirklich sehen sollen. Einstellungen bestimmt man für jede Veröffentlichung auf Facebook.com und in den mobilen Apps für iPhone, iPad, Android und seit dem letzten Update auch Windows Phone.

2. Im Activity Log, zu deutsch Privatsphäre-Verknüpfungen, kann man rückwirkend die Einstellungen für alle bislang veröffentlichten Beiträge ändern. Von dieser Möglichkeit sollte man regelmäßig Gebrauch machen. Die Privatsphäre-Verknüpfungen erreicht man über folgendes Symbol Privatsphäre-Verknüpfungen Activity Log am oberen Rand jeder Facebook-Seite.

3. Man sollte Freunde und Bekannte darum bitten, Beiträge zu entfernen oder zu ändern, in denen man erwähnt wird. Hierzu kontaktiert man entweder direkt Freunde betroffener Einträge oder man nutzt das Aktivitätenprotokoll, welches man über die Privatsphäre-Verknüpfungen erreicht.

Via Facebook