Google-Suche im Firefox: Standardsuche ändern

Mozilla hat gerade Yahoo! zur Standardsuchmaschine im Firefox gemacht. Nutzer, die das Suchfeld im Firefox-Browser nutzen, landen daher in Zukunft bei Yahoo! und nicht mehr bei Google.

Die Änderung betrifft bislang nur Nutzer in den USA. Wir erklären Ihnen dennoch bereits jetzt, wie Sie die Standardsuchmaschine in Firefox ändern.

Zwei Klicks und fertig

Im Firefox-Browser klicken Sie einfach auf das Yahoo! oder Google-Logo neben dem Suchfeld. Durch den Klick öffnen Sie ein Fenster, in dem eine Reihe von Suchmaschinen zur Auswahl stehen. Klicken Sie anschließend auf die Suchmaschine Ihrer Wahl wie Bing, Google oder Yahoo!.


Was viele Nutzer nicht wissen: Es stehen mehr als die acht Standard-Suchmaschinen zur Auswahl. Wie Sie weitere Suchmaschinen wie zum Beispiel die Softonic-Suche hinzufügen, erklärt meine Kollegin Mareike Erlmann in ihrem Artikel Suchmaschinen in Firefox hinzufügen und verwalten.

Video-Tutorial: Suchmaschine in Firefox ändern

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Über den Autor: Tim Vüllers

Apps, Smartphones, Statistik und das Internet of Things sind Themen, mit denen ich auch meine Freizeit verschwende. Bei Softonic schreibe ich hauptsächlich über Smartphone-Apps und E-Mail-Sicherheit. Meine neuste Leidenschaft: Der Datenjournalismus.

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Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

Mozilla ersetzt Google durch Yahoo! als Standard-Suchmaschine in Firefox. Bereits im Dezember 2014 findet die Umstellung im Browser statt, sowohl in der Desktop-Version als auch in der mobilen Ausgabe. Zunächst sind allerdings nur Nutzer in den USA betroffen.

Mozilla: Weg von einer globalen Strategie

Mozilla-Chef Chris Beard hat eine fünfjährige Partnerschaft mit Yahoo! bekanntgegeben. Google ist seit 2004 die Standard-Einstellung für Suchanfragen gewesen. Nach zehn Jahren plant Mozilla eine neue Strategie: Statt einem globalen Standard für die Suche richtet sich das Unternehmen lokal aus und will sich damit auf Auswahl und Innovation konzentrieren. Die Partnerschaften sind daher von Land zu Land unterschiedlich.Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

Yahoo! in den USA

US-Amerikanische Nutzer erhalten Yahoo! als Standard-Suchmaschine in Mozilla Firefox. Nach wie vor lassen sich andere Anbieter wie Google, Bing, DuckDuckGo, Amazon, Wikipedia oder Twitter festlegen. Das Hinzufügen weiterer Suchmaschinen ist möglich. Yahoo! unterstützt ebenfalls die Einstellungen zur Unterdrückung der sogenannten Tracking (Do Not Track) in Firefox.Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im BrowserMozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

Internationale Einstellungen

Mozilla will international in Firefox noch mehr Suchoptionen anbieten. Insgesamt stehen in 88 verschiedenen Sprachen 61 Suchmaschinen zur Auswahl. Google bleibt nach wie vor eine davon in Firefox. Auch stellt Google weiterhin die Möglichkeit des Sicheren Surfens und Standortfunktionen zur Verfügung. Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

In Russland wird Yandex zur Standard-Suchmaschine, in China Baidu. Für Deutschland gibt es bislang keine länderspezifische Ausnahme. Seit Firefox 33.1 stellt Mozilla aber DuckDuckGo als eine zusätzliche Auswahlmöglichkeit bereit. Mozilla sucht nach weiteren Partnern, um die Suchmöglichkeiten und Privatsphäre-Einstellungen in Firefox zu verbessern.

Quelle / Bilder: Mozilla Blog

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Mozilla hat den Browser Firefox für Windows, Mac und Android auf die Version 33.1 aktualisiert. Neu ist die Integration der Suchmaschine DuckDuckGo als mögliche Option in der Suchleiste. Desktop-Nutzer erhalten zusätzlich einen Vergessen-Button zum schnellen Löschen der Browser-Chronik. Außerdem startet Mozilla Kacheln mit gesponserten Inhalten in leeren Browser-Tabs.

Mozilla Firefox 33.1 Desktop-Version

Vergessen-Button

Der neue Vergessen-Button in Mozilla Firefox 33.1 ist eine Ergänzung zum Privaten Modus des Browsers. Als Nutzer erhalten Sie damit mehr Kontrolle über Privatsphäre und Datenschutz. Sie können den kürzlich angelegten Browser-Verlauf löschen, ohne restliche Informationen zu beeinflussen. Auf öffentlichen Rechnern oder bei mehreren Benutzern eines Computers können Sie so sicherstellen, dass Ihre Chronik nicht von anderen eingesehen wird.Mozilla Firefox 33.1 mit neuem Vergessen-Button und DuckDuckGo-Suche für mehr Privatsphäre

Ein Klick auf den Vergessen-Button öffnet ein Menü, in dem Sie den zu löschenden Zeitraum auswählen können. Zur Auswahl stehen fünf Minuten, zwei Stunden oder ein Tag. Eine Anpassung ist nicht möglich, da Mozilla den Vorgang so einfach wie möglich halten will.

DuckDuckGo-Suchoption

Bislang ließ sich die Suchmaschine DuckDuckGo nur manuell als Option zu Firefox hinzufügen. Mit der Version 33.1 integriert Mozilla DuckDuckGo als Auswahlmöglichkeit in die Suchleiste. DuckDuckGo sammelt oder teilt keine persönlichen Informationen und personalisiert die Suchergebnisse nicht. Im Gegensatz zu Google findet keine Vorsortierung der Ergebnisse statt, das heißt Browserverlauf, Klickverhalten und Standort beeinflussen die angezeigten Resultate nicht. Mozilla folgt hier dem Vorbild von Apple: Mit iOS 8 bietet hat Apple DuckDuckGo als Suchmaschine in Safari eingeführt.Mozilla Firefox 33.1 mit neuem Vergessen-Button und DuckDuckGo-Suche für mehr Privatsphäre

Kacheln mit gesponserten Inhalten

Mozilla Firefox 33.1 mit neuem Vergessen-Button und DuckDuckGo-Suche für mehr Privatsphäre Beim Öffnen eines neuen Browser-Fensters oder Tabs zeigt Firefox Kacheln an, die auf dem Surfverhalten und dem Seitenverlauf des Nutzers basieren. Bei einer neuen Installation bleibt diese Übersicht leer. In der Version 33.1 von Firefox zeigt der Browser hier Empfehlungen und Inhalte von Werbepartnern. Auch in der Übersicht der bisher besuchten Seiten finden sich einige Kacheln von Sponsoren.

Mozilla will Nutzern damit einen Mehrwert bieten, da selbst die Werbepartner nicht beliebige Inhalte schalten können und Anti-Tracking-Auflagen bezüglich der Nutzerdaten einhalten müssen. Die Option lässt sich auch deaktivieren. Mozilla bietet Hinweise zu den Inhalten und Inhalten von Werbepartnern.

Mozilla Firefox 33.1 für Android

Auch Mozilla Firefox 33.1 für Android hat die Integration von DuckDuckGo in der Suchleiste erhalten.

Mozilla Firefox 33.1 mit neuem Vergessen-Button und DuckDuckGo-Suche für mehr Privatsphäre

Zehn Jahre Firefox und Browser speziell für Entwickler

Firefox ist zum ersten Mal am 9. November 2009 erschienen als Konkurrenz zu Internet Explorer, der damals mit 90 Prozent Anteil den Markt beherrscht hat. Zehn Jahre später hat Google mit Chrome selbst einen Herausforderer auf den Weg gebracht und Firefox im internationalen Vergleich auf den dritten Platz abgedrängt. Weltweit bringt es Firefox damit auf knappe 14 Prozent Marktanteil.

Zum Jubiläum hat Mozilla mit Firefox Developer Edition einen Browser speziell für Entwickler veröffentlicht. Diese Version bietet eingebaute Werkzeuge und eine Umgebung für Entwickler zum Testen von Apps und mobilen Browsern.

Quelle: Mozilla | Statista

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Mozilla Firefox mit DuckDuckGo als Suchmaschine im Browser für mehr Privatsphäre und Datenschutz

Mozilla integriert die Suchmaschine DuckDuckGo in Mozilla Firefox. DuckDuckGo sammelt keine persönlichen Informationen und liefert daher auch keine nach Standort oder Nutzerverhalten personalisierten Suchergebnisse aus. Mit der kommenden Firefox-Version bietet Mozilla DuckDuckGo als Option und will damit mehr Privatsphäre und Datenschutz bieten.

Mozilla folgt dem Vorbild von Apple: Mit iOS 8 bietet das Unternehmen DuckDuckGo als Suchmaschine in Safari an. Der Browserhersteller integriert die Suchmaschine mit Datenschutz jetzt auch in Firefox.Mozilla Firefox bietet DuckDuckGo als Suchmaschine im Browser für mehr Privatsphäre und Datenschutz

DuckDuckGo sammelt oder teilt keine persönlichen Informationen – So lässt sich die Datenschutzrichtlinie der Suchmaschine zusammenfassen. Da die Suchergebnisse nicht personalisiert sind, entstehen keine sogenannten Filterblasen. Im Gegensatz zu Google findet keine Vorsortierung der Ergebnisse statt, das heißt Browserverlauf, Klickverhalten und Standort beeinflussen die angezeigten Resultate nicht.

DuckDuckGo will dadurch den Ausschluss von Informationen vermeiden. Eine Vorsortierung wie bei Google oder Facebook tendiert dazu, dem Nutzer Inhalte auszuliefern, die seinen Interessen der Vergangenheit entsprechen. DuckDuckGo filtert aber die Suchergebnisse im Hinblick auf Qualität und wertet Seiten mit sehr viel Werbung ab sowie Internetseiten, welche die Beeinflussung von Google zum Zweck haben.Mozilla Firefox bietet DuckDuckGo als Suchmaschine im Browser für mehr Privatsphäre und Datenschutz

Die neue DuckDuckGo-Option ist mit Firefox 33.1 gestartet. Bislang ist es nur möglich, DuckDuckGo selbst von Hand hinzuzufügen. Wir haben außerdem die weiteren Neuerungen von Mozilla 34 wie Firefox Hello für Sie zusammengefasst. Mozilla Firefox 34 wird für den 25. November 2014 erwartet.

Quelle: Mozilla Releases

Via: Soeren Hentzschel

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Billiger fliegen: Lonely Planet startet Preisvergleich für Urlaubsflüge

Pünktlich zur Urlaubszeit bietet der Reiseführer Lonely Planet auf der eigenen Internetseite eine Flugsuche mit Preisvergleich an. In der Kategorie Buchen können Nutzer jetzt Flüge suchen, Preise vergleichen und direkt buchen. Dies ist das erste Mal, dass Lonely Planet eine derartige Preissuchmaschine anbietet.

Wer auf der Suche nach einem Urlaubsort oder Reiseziel durch das Angebot von Lonely Planet stöbert, kann jetzt dort direkt nach dem passenden Flug suchen und die Preise unterschiedlicher Anbieter vergleichen. In der Buchen-Kategorie fragt eine Eingabemaske die Flugdaten ab. Die Ergebnisse lassen sich nach Parametern wie Preis, Anbieter, Fluggesellschaft  und Anzahl der Zwischenstopps sortieren. Beim Preisvergleich sind die Flughafengebühren bereits enthalten.Billiger fliegen: Lonely Planet startet eigenen Preisvergleich für Urlaubsflüge

Außer Flügen können Besucher der Lonely Planet-Seite auch noch Hotels und Touren buchen sowie Autos am Urlaubsort anmieten. Für die deutsche Version des Reiseführers findet die Flugsuche in Zusammenarbeit mit Easy Voyage statt, für die englische und internationale Ausgabe arbeitet Lonely Planet mit Skyscanner zusammen.

Lonely Planet bietet Informationen insgesamt zu mehr als 27.000 Reisezielen an und hat derzeit nach eigener Aussage 1,3 Millionen aktive Mitglieder.

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Google Suche: Währungsumrechnung ab sofort auch in Bitcoin möglich

Google bietet die einfache Währungsumrechnung direkt mit der Suchmaschine. Durch die Eingabe einer Anfrage wie 5 Euro in USD lassen beliebige Beträge von einer Währung in eine andere umrechnen. Inzwischen hat das Unternehmen auch eine aktuelle Wechselrate für die Krypto-Währung Bitcoin hinzufügt.

Bitcoin ist ein internationales Zahlungssystem in Form von virtuellem Geld. Google verwendet bei der Umrechnung die Abkürzung BTC. Somit lassen sich ab sofort Suchanfragen wie Euro in BTC zur Konvertierung von Bitcoin stellen.Google Suche: Währungsumrechnung jetzt auch in Bitcoin möglichGoogle hat die neue Funktion in Zusammenarbeit mit dem Bitcoin-Händler Coinbase realisiert und  bietet neben den direkten Ergebnissen auch eine Preisentwicklung der Bitcoin-Währung an. Die Umrechnung funktioniert sowohl in der Web-Version der Suchmsachine als auch in der Google Such-App für Smartphones und Tablets.

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Mit Windows 8.1 mit Bing hat Microsoft eine günstigere und abgewandelte Version des Betriebssystems angekündigt, die vor allem auf billigen Geräten zum Einsatz kommen soll. Die Software liegt Hardware-Herstellern vor, illegale Downloads kursieren bereits im Netz. Ein Screenshot-Leak zeigt die Oberfläche von Windows 8.1 mit Bing.

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Ein Screenshot-Leak zeigt die Oberfläche von Windows 8.1 mit Bing. Das System basiert auf Windows 8.1, der Hauptunterschied ist die Standardsuchmaschine. Der Browser Internet Explorer benutzt ab Werk Microsofts Suchmaschine Bing, Anwender haben aber trotzdem die Möglichkeit zur Umstellung auf Google oder einen anderen Anbieter.

Einige Geräte und vor allem Tablets mit Windows 8.1 mit Bing kommen mit einer vorinstallierten Microsoft Office-Version inklusive eines Ein-Jahres-Abo für Office 365.

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