Start mit dem Aldi-Tablet: Diese Android-Apps sind ein Muss

Mit dem Medion Lifetab S7852 bringt Aldi am 8. Mai ein attraktives Einsteiger-Tablet in die Regale. Der Tablet-Computer läuft mit dem Betriebssystem Android 4.4 KitKat und kostet gerade einmal 149 Euro. Für alle, die die Gelegenheit nutzen und die spannende Android-Tablet-Welt betreten wollen, haben wie eine Liste von unverzichtbaren, kostenlosen Apps zusammengestellt.

Was man sonst noch alles mit dem Tablet anstellen kann, verrät unser Android-Tablet Ratgeber. Und noch mehr Apps für alle Lebenslagen gibt es in unsere Download-Kategorie Android.

Informationen

wetter.comwetter.com

Der kostenlose mobile Ableger des Portals wetter.com bringt aktuelle Wetterdaten und Vorhersagen auf das Tablet. Dank Widget hat man die wichtigsten Wetterinformationen auf dem Homescreen im Blick. wetter.com zeigt Wetterübersichten für den aktuellen Standort oder für ausgewählte Orte mit Daten zu Temperatur, Wind und Niederschlag an. Nach Bedarf stellt man eine Favouritenliste mit unterschiedlichen Orten zusammen.

TagesschauTagesschau

Tagesschau für Android bringt Nachrichten, Video-Livestreams und Audioreportagen der ARD-Nachrichten auf das Tablet. Nach dem Start von Tagesschau greift man direkt auf den Video-Livestream des Nachrichtenkanals Eins-Extra, Nachrichtenbeiträge von tagesschau24, Tagesschau in 100 Sekunden sowie die letzte Tagesschau-Sendung zu.

Büro

QuickofficeQuickoffice

Mit Quickoffice kann man Microsoft Office-Dokumente auf dem Android-Tablet anzeigen, bearbeiten und erstellen. Mit Quickoffice kann der Nutzer die ganze Office-Suite mobil nutzen, beispielsweise für Word-Dokumente, Excel-Tabellen und Präsentationen. Außerdem öffnet man mit der App PDF-Dokumente.

Leo.orgLeo.org

Mit Leo.org kommt das umfangreiche und kostenlose Online-Wörterbuch von LEO auf das Aldi-Tablet. Die für Android angepasste Version bietet Wörterbücher und Sprachwendungen von Deutsch zu Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch, Russisch, Portugiesisch oder Polnisch.

Medien

RCoid - IR FernbedienungRCoid – IR Fernbedienung

Um mit der eingebauten Infrarot-Funktion des Medion Lifetab Fernseher, Stereoanlage und Co steuern zu können, braucht man eine Fernbedienungs-App. RCoid bietet eine Datenbank an bereits unterstützen Geräten. Ist der eigene Fernseher oder die Stereoanlage nicht dabei, erstellt man in der App seine eigene Fernbedienung.

Mediatheken ARD ZDFMediathek-Apps von ARD und ZDF

Mit den kostenlosen Android-Apps ARD Mediathek und ZDF Mediathek greift man auf das Programm der beiden öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie der Länderanstalten zu. Die Apps bieten die meisten Inhalte der vergangenen sieben Tage zum Abruf an. Hinzu kommen zahlreiche Live-Streams.

SpotifySpotify

Mit Spotify Mobile ist die Tablet-Version des beliebten Musikdienstes. Wie die Versionen für Windows und Mac bietet die mobile Spotify-Software einen riesigen Musik-Katalog, streamt Musik auf das mobile Gerät und erstellt Playlisten. Voraussetzung ist ein Spotify-Konto.

VLC for AndroidVLC for Android

Als Alternative zum vorinstallierten LIFE player empfiehlt sich VLC for Android. Der unter Windows- und Mac-Nutzern extrem beliebte Mediaplayer spielt auch auf dem Android-Tablet nahezu alle Audio- und Videodateien ab. Die App durchsucht automatisch das Tablet nach Filmen und Musik oder öffnet Webstreams.

Kommunikation und Soziale Netzwerke

mailE-Mail

Das Medion Lifetab kommt zwar mit einem vorinstallierten E-Mail-Client. Für Nutzer von Freemail-Anbietern wie Web.de, GMX oder Gmail bieten sich aber die jeweils eigenen Apps der E-Mail-Betreiber an. Mit den Apps hat man einen komfortablen Zugriff auf das eigene E-Mail-Konto und nutzt praktisch alle Funktionen der Web-Versionen.

Facebook Facebook

Wer auf Facebook ist, kommt an der App für das Tablet nicht vorbei. Mit der offiziellen App für Android kann der Nutzer überall fast alles tun, was auch mit der Web-Version möglich ist. Facebook für Android ermöglicht das Aktualisieren des Status. Man teilt Links und Fotos, schreibt private Nachrichten, kommentiert Statusmeldungen von Freunden, gibt Seiten und Kommentaren ein “Gefällt mir” und bearbeitet das Profil.

SkypeSkype

Mit Skype auf dem Tablet bleibt man mit Familie und Freunden weltweit in Kontakt, und das bequem vom Sofa aus. Dank der Frontkamera eignet sich das Aldi-Tablet perfekt für die Internet-Video-Telefonie. Voraussetzung ist ein kostenloses Konto bei Skype.

Spiele

QuizduellQuizduell

Am 12. Mai startet die ARD-Show zum beliebten Spiel Quizduell. Die Studio-Kandidaten treten live gegen Online-Spieler an. Mit der App auf dem Tablet ist man bestens gerüstet. Schnell noch trainieren!

20482048

Wer gerade nicht rät, der vertreibt sich die Zeit mit dem angesagten Zahlenpuzzle 2048. Die fesselnde Logik und das einfache Gameplay machen das Spiel so populär. Man muss gleiche Zahlen miteinander kombinieren, zum Beispiel 2 mit 2; 4 mit 4; 8 mit 8 und so weiter. Ziel ist es, bei der magischen Zahl 2048 zu landen. Was einfach klingt, kann ganz schön knifflig werden. Tipps zur Lösung verrät der Entwickler in unserem Artikel zu 2048.

Utilities und Sicherheit

ES Datei ExplorerES Datei Explorer

Um die integierte USB-Host-Funktion optimal nutzen zu können sollte ein starker Datei-Manager auf das Tablet. Mit dem ES Datei Explorer greift man auf sämtliche Dateien seines Android-Tablets zu. Die kostenlose App hat außerdem interessante Extras wie einen Dropbox-Client oder den Fernzugriff auf PC oder eine Linkstation im heimischen Netzwerk an Bord. Der Datei-Manager im Windows Explorer-Stil ermöglicht das Kopieren, Verschieben und Löschen von Dateien.

avast! Mobile Security & Antivirusavast! Mobile Security & Antivirus

Auf dem Medion Lifetab von Aldi ist zwar die Antiviren-App Kaspersky Internet Security vorinstalliert. Die Testversion läuft aber nach 30 Tagen ab. Als dauerhaft kostenlose Alternative bietet sich avast! Mobile Security & Antivirus an. Die App umfasst unter anderem einen Anti-Malware-Scanner, Diebstahlschutz und viele weitere Funktionen, die die Privatsphäre schützen.

Google Maps erhält Offlinekarten

Die mobilen Apps von Google Maps für Android und iOS haben gestern Abend ein großes Update bekommen. Neben einem Fahrspurassistenten bei der Navigation bringt die wichtigste Neuerung einen Offline-Modus.

Google Maps (Download für Android / iOS) hat bislang einen Teil der Karten im Zwischenspeicher der App abgelegt. Dadurch war schon immer ein kleiner Teil des Kartenmaterials offline verfügbar. Mit der neuen Version kann der Nutzer aber selbstständig entscheiden, welcher Teil des Kartenabschnitts auf dem Telefon gespeichert wird. So hat man zum Beispiel auf Reisen immer eine Karte dabei – auch ohne Netzempfang.

So speichern Sie Karten in der neuen Google Maps App.Offline-Modus nicht immer verfügbar

In einem ersten Test zeigte sich allerdings, dass nicht alle Bereiche des Google Maps-Universums für das Speichern verfügbar sind. Kartenmaterial in Spanien beispielsweise scheint komplett ausgenommen. Mit deutschen Regionen hatten wir allerdings keine Probleme.

Fahrspurassistent und Synchronisation der Suchergebnisse

Auch die Navigation mit Google Maps wurde verbessert. So hilft ein Fahrspurassistent auf Autobahnen ab sofort dabei, sich in die richtige Spur einzuordnen. Diese Funktion ist allerdings zunächst auf USA, Kanada und Japan beschränkt. Suchergebnisse für Restaurants und Bars erhalten zudem direkt in Google Maps Informationen über Preise und Öffnungszeiten. So findet man direkt in der App ein passendes Restaurant in der Nähe. Orte, nach denen man auf dem Computer gesucht hat, stehen dank einer Synchronisation nun auf allen Geräten zur Verfügung.

Downloads

Bezahlen mit dem Smartphone, Facebook sammelt (noch) mehr Daten und großes Google Maps-Update

Bezahlen mit dem Smartphone soll mit der Deutschen Telekom-App MyWallet endlich einfach werden, Facebook sammelt nach der Übernahme der Fitness-App Moves (noch) mehr Daten und Google Maps hat ein großes Update erhalten – der Nachrichtenüberblick.

  • Datenübergabe an Facebook: Ende April hieß es nach der Übernahme durch Facebook, dass die Fitness-App Moves eine eigenständige App bleibe. Nicht ganz zwei Wochen später hat das Unternehmen nun die AGBs geändert. Die Neuerung: Die Daten gehen ab sofort auch an das neue Mutterunternehmen. Facebook reagierte auf Anfrage von Softonic mit beschwichtigenden Worten und erklärte, dass man nicht vorhabe, die Moves-Daten mit Facebook zu vermischen. Die Weitergabe der Informationen sei notwendig, um der App bei der Weiterentwicklung zu helfen. Moves gibt es für Android und iOS.
  • Digitales bezahlen: Die Deutsche Telekom will das Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland etablieren. Veröffentlicht hat der Netzbetreiber dazu die MyWallet-App für iOS und Android. Zusammen mit einem NFC-fähigem Telefon oder einem NFC-Sticker kann man so an allen MasterCard PayPass-Akzeptanzstellen mit dem Smartphone bezahlen.
  • Soziales Radiohören: Die Radio-Streaming-App TuneIn baut ein eigenes soziales Netzwerk rund ums Radiohören auf. Wie die Entwickler mitteilen, soll der neue Dienst eine Art Twitter für das Radio werden. Während man einen der über 100.000 verfügbaren Sender hört, kann man Inhalte oder Gedanken mit anderen Zuhörern teilen. Die Echo genannte Funktion ist ab heute auf der Internetseite und in der Android– und iOS-App verfügbar.

Updates

Vazz-Update für iPhone bringt einen Abrufzähler und Freundeslisten.Das Vazz-Update bringt unter anderem Freundeslisten und einen Abrufzähler.

Google Maps: Die Android– und iOS-App von Google Maps hat ein großes Update erhalten und speichert jetzt Karten per Knopfdruck Offline. Außerdem gibt es Filter mit denen man Restaurants und Bars direkt in Google Maps erkunden kann.

OneDrive: Der Dropbrox-Konkurrent von Microsoft unterstützt in der neusten Android-Version endlich auch eine Teilen-Funktion. Dateien gibt man nun direkt in der App für Freunde frei. Außerdem kann man Dateien und Ordner verschieben und mehr als eine Datei gleichzeitig herunterladen.

Vazz: Das deutsche Video-Netzwerk Vazz hat ein Update für die iPhone-App veröffentlicht. Neben einer neuen Willkommensseite kann man Likes für Videos jetzt wieder zurücknehmen, der Offline-Modus unterstützt auch HD-Aufnahmen und der allgemeine Datenverbrauch wurde reduziert. Außerdem gibt es jetzt Freundeslisten und eine Anzeige dafür, wie häufig ein Video angezeigt wurde.

Spiele

Need for Speed macht Pause: 13 Jahre lang gab es jedes Jahr eine neue Version des Autorennklassikers Need for Speed. In diesem Jahr machen die Entwickler jedoch eine Pause. Die nächste Version erscheint erst 2015. Die Entwickler wollen sich mehr Zeit für die Entwicklung nehmen, was laut CEO Andrew Wilson der Qualität des Spiels dienen soll.

Tweet des Tages

Privacy Badger: EFF veröffentlicht Plugin gegen Internet-Überwachung

Die Electronic Frontier Foundation, kurz EFF, welche sich für Grundrechte im Informationszeitalter einsetzt, hat ein Chrome- und Firefox-Plugin veröffentlicht. Das Privacy Badger genannte Plugin hindert Webseiten daran, das eigene Surfverhalten zu tracken.

Der Beschreibung der EFF nach verhindert der Privacy Badger, dass Werbetreibende oder andere Datensammler unbemerkt überwachen, welche Seiten man im Internet besucht. Im Fokus stehen vor allem diejenigen, die über Cookies versuchen, den Nutzer über mehre Internetseiten hinaus zu verfolgen.

Automatische Blockade

Sollte ein Werbetreibender einen Überwachungversuch unternehmen, blockiert Privacy Badger automatisch jeden Versuch, zusätzliche Inhalte im Browser-Fenster zu laden. Für die Werbesysteme wäre es dann so, als ob der Nutzer einfach verschwinden würde.

Wie funktioniert der Privacy Badger?

Der Privacy Badger funktioniert ähnlich wie ein Werbeblocker, etwa Adblock Plus, geht aber darüber hinaus. Öffnet man eine Internetseite, so stammen nicht alle Inhalte von den Servern des Seitenbetreibers. Häufig werden Inhalte von anderen Teilen des Internets nachgeladen; darunter natürlich Werbung, aber auch andere Dienste wie ein Kommentar-System oder eine eingebundene Karte von Google Maps.

Das Privacy Badger-Plugin überwacht alle Aktivitäten einer Internetseite und merkt automatisch, welche Teile dieser Seite nicht von den Servern des Betreibers selbst sondern von einem Werbetreibenden oder einem sonstigen Drittanbieter kommen. Sobald ein solcher Inhalteanbieter versucht, den Nutzer über mehrere Seiten auf einmal zu verfolgen, blockiert Privacy Badger diese Inhalte.

Ampel-System für einfache Transparenz

Einmal installiert, zeigt der Privacy Badger in einem Ampel-System an, ob man überwacht wird. Grün bedeutet, dass Inhalte eines Drittanbieters auf der aktuellen Seite geladen wurden, aber dieser Anbieter noch nicht versucht hat, den Nutzer zu tracken. Gelb bedeutet, dass der Drittanbieter den Nutzer überwacht, dies aber für ein funktionierendes Internet notwendig ist. Als gelb angezeigte Anbieter stehen auf einer freigeschalteten Whitelist von Privacy Badger. Eine rote Farbe bedeutet, dass Privacy Badger das Tracken des Drittanbieters unterbunden hat.

Download

Privacy Badger befindet sich aktuell in der Alpha Phase. Man sollte also damit rechnen, dass das Programm noch Softwarefehler und andere Probleme hat.

Adblock Plus veröffentlicht Safari-Erweiterung für Windows und Mac

Nach drei Monaten in der Beta-Phase hat Adblock Plus die fertige Version von Adblock Plus für Safari veröffentlicht. Adblock Plus ist kompatibel mit Safari für Windows und Mac.

Adblock Plus für Safari (Download für Windows / Mac) verhindert die Anzeige von störender Online-Werbung. Dazu zählt auch Werbung in YouTube-Videos.

Blockiert YouTube-Werbung

Adblock Plus für Safari ist eigenen Angaben nach der einzige Werbeblocker, der eine umfassende Adblocking-Lösung für YouTube bietet. „In unseren Diskussionen mit Nutzern klagten diese immer wieder darüber, wie belästigt sie sich durch „In-Video“- Anzeigen fühlen und nannten „Pre-Rolls“ auf Youtube als einen der größten Störfaktoren“, erklärte Adblock Plus Mitgründer Till Faida. „Die Blockierung dieser störenden Video-Anzeigen und das hohe Level an Nutzerkontrolle durch die neue Benutzeroberfläche, macht uns zuversichtlich, eine erstklassige Lösung für unsere Safari-Nutzer anbieten zu können.“

Bereit für das Retina-Display

Adblock Plus für Safari unterstützt 48 Sprachen und ist auch bereit für MacBooks mit Retina-Display. Über eine Adblock-Schaltfläche neben der Adressleiste im Safari-Browser erhält man ständig einen Überblick der verhinderten Werbeeinblendungen. Außerdem kann man Adblock Plus mit einem Klick für bestimmte Seiten ausstellen.

Downloads

Antivirus-Produkte sind tot, Sicherheitslücke in Dropbox und iOS 7, neuer DLC für Euro Truck Simulator

Symantec erklärt Antivirus-Produkte für tot, eine Sicherheitslücke in Dropbox ermöglicht Fremden den Zugriff auf freigegebene Dateien und der Euro Truck Simulator erhält neue Metalllacke – der Nachrichtenüberblick.

  • Sicherheitslücke in iOS 7: Ein Software-Fehler lässt E-Mail-Anhänge auf dem iPhone und iPad unverschlüsselt. Die fehlerhafte Speicherung findet allerdings ausschließlich auf dem Gerät statt, was bedeutet, dass ein Datendieb das Gerät selbst benötigt, um eine nicht verschlüsselte Datei zu stehlen.
  • Symantec: Antivirus ist tot: Der Antivirus-Spezialist Symantec hat Antiviren-Software in einem Interview mit dem Wall Street Journal als “verdammt” und “tot” bezeichnet. Der Senior President von Symantec, Brian Dye, erklärte, dass Hacker heute Software-Fehler für Angriffe nutzen, nicht mehr Malware. Letztere werde nur noch für 45 Prozent aller Cyberattacken genutzt.
  • Dropbox-Sicherheitslücke: Dropbox hat ein Sicherheitsproblem bei geteilten Dateien entdeckt. Wie das Unternehmen im firmeneigenen Blog schreibt, könnten Internetseiten über den HTTP Referrer den Link zu einer geteilten Datei erfahren und dadurch Zugriff auf Dokumente erhalten. Bislang ist noch kein Missbrauch der Lücke entdeckt worden.
  • Google Docs erhält Bildbearbeitungsfunktion: Das Online-Word von Google hat eine rudimentäre Bildbearbeitungsfunktion erhalten. Wie das Unternehmen bei Google+ schreibt, kann man Bilder nun direkt im Dokument zuschneiden, rotieren und einen Rahmen hinzufügen. Bilder konnten bislang nur eingefügt und in der Ausrichtung verändert werden.

Updates

  • Pou: Das beliebte Tamagotchi hat gerade neue Mini-Spiele wie Sudoku, Tumble! und Hoops! sowie ein Pinguin-Outfit bekommen. Pou gibt es für Android und iOS.

Spiele

  • Wolfenstein mit Einschränkungen in Deutschland: Die Entwickler von Wolfenstein: The New Order haben heute die Systemanforderungen für das Spiel veröffentlicht. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die internationale Version des Spiels in Deutschland und Österreich nicht spielbar ist. Wegen der Darstellung von Hakenkreuzen ist das Spiel hier nur in einer angepassten Version erhältlich. Ein Geo-Lock verhindert darüber hinaus, dass man eine im Ausland erworbene Version in Deutschland und Österreich spielen kann.
  • Euro Truck Simulator: Die Entwickler des beliebten Euro Truck Simulator haben einen neuen DLC angekündigt. Das Erweiterungspaket bringt neue Metalllack-Farben für die LKW-Flotte.

Tweet des Tages

Ohne Geld in Trials Frontier weiterkommen

Das Ubisoft-Spiel Trials Frontier erfreut sich einer großen Fangemeinde – ohne Bares wird es aber schnell schwer. Softonic stellt sechs Tipps vor, wie man im Spiel am besten ohne echtes Geld vorankommt.

1. Das Rennen neu starten

Der wichtigste Tipp gleich zu Beginn: Wer vom Trial-Bike fällt, muss nicht vom letzten Checkpoint aus das Rennen fortsetzen. Mit einem langen Druck auf den Pfeil oben rechts auf dem Bildschirm startet man das Rennen von vorn.

Restart button

Der Vorteil: Der Timer beginnt ebenfalls wieder von vorn. Die Checkpoints sind also überflüssig. Wer bereits zu viel Zeit verloren hat, fängt einfach noch einmal an. Außerdem entgeht man der Benzinsteuer, nach der das Spiel bei jedem Rennen fragt.

Andererseits: Ständig ein Rennen von vorne zu beginnen, wird auf die Dauer frustrierend. Deshalb sollte man möglichst versuchen, nicht vom Motorrad zu fallen.

2. Nur die Zeit zählt

Akrobatische Sprünge ergeben nur dann einen Sinn, wenn man dazu aufgefordert wird. Das Wichtigste in dem Spiel: die Ziellinie vor Ablauf der Zeit zu erreichen. Wer sich wie Travis Pastrana fühlt und genügend Zeit hat, kann natürlich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Backflip

Wer gerne Kunststücke vollführt, geht auf die Webseite von Trials Fusion und schaut nach, wie die besten Sprünge gelingen.

3. Hindernisse einfach überwinden

Es mag offensichtlich sein, aber damit behält man die Kontrolle über das Bike: die Gewichtsverlagerung. Man muss das Gewicht des Fahrers an der richtigen Stelle zum richtigen Zeitpunkt verlagern, um Hindernisse zu überwinden.

Lean front

Obwohl Trials Frontier eine einfache Simulation ist, berücksichtigen die Entwickler die Gesetze der Physik. Es gibt zwar nur vier Tasten für die Navigation, aber um zum Beispiel Felsen zu überwinden, muss man das Gewicht des Fahrers nach vorne legen.

4. Das Glücksrad beeinflussen

Ungefähr nach einer Stunde Spielzeit erhält man von einer Figur im Saloon einen nützlichen Tipp: Wenn man am Ende des Rennens das Glücksrad dreht, drückt man auf den Gegenstand, den man haben will. Dadurch erhöht man die Chance, den Gegenstand auch wirklich zu bekommen.

Glücksrad

Das funktioniert aber nur, wenn man vorher das Mädchen mit der Stoffkatze kennengelernt hat. Sie begegnet dem Spieler ab Level 6.

5. Geld sparen

Für kostenlose Spiele braucht man viel Geduld. Die Entwickler lassen den Spieler gerne warten, damit er irgendwann doch zu In-App-Käufen greift und Geld bezahlt. Um die eigene Geldbörse zu schonen, optimiert man das Motorrad nur am Ende des Spiels.

Bike upgrade

Nach jedem Upgrade wartet der Spieler immer etwas länger, bis man das Motorrad wieder fahren kann. Unsere Empfehlung: Man führt das Upgrad am Ende des Spiels durch. Danach beendet man es. Beim nächsten Login steht das Bike mit dem Upgrade sofort zur Verfügung.

6. Der Junge und die Aufgabe

Im Upgrade-Menü taucht irgendwann ein kleiner Junge auf, der eine akrobatische Aufgabe vorschlägt. Diese Aufgabe sollte man annehmen. Dadurch erhält man ein neues Motorrad auf Basis der entdeckten Skizze. Mit dem neuen Bike fallen die Fortschritte im Spiel leichter.

Der kleine Junge

Wer unsere Tipps befolgt, erlebt mehrere Stunden Spielspaß mit Trials Frontier, ohne dabei Geld auszugeben.

Mit diesen Tipps wollen Sie nun ein Rennen wagen? Laden Sie Trials Frontier für iPhone und iPad hier herunter.

“Ich versuche, meine Privatsphäre im Internet zu wahren” – Antiviren-Experte Mikko Hypponen im Interview

Mikko Hypponen ist Chief Research Officer und oberster Virenjäger beim finnischen Antiviren-Anbieter F-Secure. Er gilt als einer der führenden Internet-Sicherheitsexperten weltweit und tritt des öfteren auch als Redner beim renommierten TED Talk auf. Wir haben Hypponen auf dem Next14-Kongress in Berlin zum Interview getroffen und ihn zu Googles Sammelwut, Privatsphäre und das Internet nach der NSA-Affäre befragt.

Softonic: Herr Hypponen, eine einfache Frage – benutzen Sie Google?

Mikko Hypponen: Ja, das tue ich. Es ist sehr schwierig, Google Dienste zu vermeiden. Ich würde ja gerne, aber wie zum Teufel soll man das anstellen? Auch wenn ich Alternativen zu Google Maps und Gmail fände – wie soll ich die Suchmaschine ersetzen?

Es geht auch nicht ohne YouTube, weil sowieso nahezu alle Videos bei YouTube veröffentlicht sind. Selbst wenn ich alle diese Dienste vermeiden würde: An Google Analytics und Anzeigenbannern von Google komme ich nicht vorbei – und die zeichnen meine Spuren auch überall im Internet auf.

Es ist eine einfache Rechnung: Wie viel Geld verdient Google mit mir? Teilt man den Profit von Google durch die Nutzerzahl – 17 Milliarden Dollar geteilt durch eine Milliarde Nutzer – kommt man auf 17 Dollar, die Google an jedem Nutzer verdient. Obwohl ich lieber für die Dienste bezahlen würde, gibt mir Google diese Option erst gar nicht. Ich bin mehr wert, wenn ich mit meinen Daten statt mit Geld bezahle.

Das war übrigens keine einfache Frage.

Sie sagen, Google, Yahoo oder ähnliche Dienste kennen uns besser als unsere eigenen Familien. Was kann ich als User dagegen machen?

Sie können das Google Cookie im Browser löschen. Sie können diese Dienste nutzen, ohne sich anzumelden, ohne Login. Denn nur über den Login verknüpft Google Ihre Profile auf Ihrem Computer, Tablet und Handy. Und verwandelt Ihre Daten in Geld. Sich nicht einzuloggen, löst aber das grundsätzliche Problem natürlich nicht.

In Sozialen Netzwerken sind Sie nur auf Twitter unterwegs. Warum?

Twitter ist komplett offen, da gibt es für mich nichts Privates oder Dinge, die man verbergen müsste. Ich bin nicht gegen Social Media. Leute fragen mich, warum ich nicht auf LinkedIn oder Facebook bin. Ich versuche, meine Privatsphäre zu wahren. Wenn man Facebook ganz normal nutzt, hat man keine Chance, sein Leben privat zu halten.

Der einfachste Weg ist also, Facebook fern zu bleiben, auch wenn es manchmal weh tut. Da ich nicht auf Facebook bin, habe ich keine Ahnung, welcher meiner Freunde sich gerade scheiden lässt, heiratet, Kinder bekommen hat oder wann die nächste Party stattfindet. Alle wissen Bescheid. Außer mir – ich bin ja nicht bei Facebook.

NSA, der Heartbleed bug, und die nächste schlechte Nachricht kommt bestimmt: Internetnutzer sind verunsichert, man weiß nicht mehr wirklich, was sich gerade im Netz abspielt. Was kann ich als normaler Nutzer tun, um mich im Web besser zu schützen?

Einfache Dinge, wie Passwort-Kultur. Schlechte oder oft mehrfach verwendete Passwörter machen es nicht nur für Überwacher leichter, sondern können viele Probleme verursachen. Nutzen Sie Passwort-Manager.

Machen Sie Backups. Unfälle können jedem passieren. Wenn Ihr Haus abbrennt, haben Sie ein Backup, um die Bilder Ihrer Kinder wiederherzustellen.

Wer online geht, sollte die Software Tor benutzen. Und zwar nicht nur, wenn man etwas zu verbergen hat, sondern immer. Ich empfehle auch, VPN-Verbindungen zu nutzen. Tor ermöglicht Anonymität. VPNs verschlüsseln die Daten.

Ganz allgemein: Verschlüsselung funktioniert. Das ist ein Zitat von Edward Snowden. Verschlüsseln Sie Ihre E-Mails, Ihre Daten, bevor Sie diese in der Cloud speichern. Verschlüsselung funktioniert.

Sie und Ihr Unternehmen F-Secure bekämpfen die immer professionellere Viren-Industrie schon seit Jahren. Ist dieser Kampf nicht verloren?

Nein, auf keinen Fall. Wer Viren schreibt, macht dies, weil er sind nicht allzu viele andere Optionen hat. Viele dieser Kriminellen kommen aus armen Ländern und das ist kein Zufall.
Aber es nicht nicht einfach, ein Online-Krimineller zu sein. Du musst unerkannt bleiben, was sehr schwierig ist. Nur ein kleiner Fehler und du wirst meistens erwischt.

Dieser Kampf ist nicht verloren. Es ist schwierig, ständig sichtbare Erfolge vorzuweisen. Aber wir erwischen mehr Cyber-Kriminelle als jemals zuvor. Wir geben auf keinen Fall auf.

Malware verbreitet sich gerade auf mobilen Plattformen wie Android. Wie schütze ich mich als Android-Nutzer am besten davor?

Das Risiko bei Android liegt darin, dass man sich bei Google Play oder anderen App-Stores ein Programm installiert, von dem man meint, es sei Angry Birds oder Boom Beach. Das Spiel sieht aus wie das echte Game, aber es ist nicht das Original. Das bekommt man erst mit, wenn man seine nächste Telefonrechnung bekommt und feststellt, dass die App teure Telefonanrufe getätigt hat. Das ist das Problem bei Android. Pass auf, was du installierst.

Edward Snowden sagte, seine größte Angst sei, dass sich nach den NSA-Enthüllungen nichts ändern würde. Haben Sie in den vergangenen Monaten Veränderungen bemerkt?

Ja, ich sehe, dass sich etwas ändert, ich habe Hoffnung. Es ist keine drastische Veränderung, von heute auf morgen, wie man es vielleicht erwartet hättet. Aber ich sehe, dass die Menschen aufwachen, ich sehe Leute, die nachdenken und Fragen stellen.

Man hat natürlich zunächst dieses Gefühl der Hilfslosigkeit, als ob man nichts machen könnte. Wenn ich über diese Themen rede, betone ich immer, dass man etwas machen kann. Apathisch herumzusitzen wird auf jeden Fall nichts ändern. Man sollte nicht verängstigt sein, man sollte wütend sein. Ich habe Hoffnung.

Herr Hypponen, danke für das Interview.

Dem Autor Wolfgang Harbauer auf Twitter folgen.

Bildquelle: Mikko Hypponen


Das sind Googles neue Office-Apps für Android und iOS

Google scheint den Druck durch die zahlreichen am Markt verfügbaren Office-Lösungen beim eigenen Angebot Google Docs zu spüren und hat eigene Apps für Dokumente und Tabellen auf den Markt gebracht.

Unter dem Namen Google Docs (Download für Android / iOS) und Google Tabellen (Download für Android / iOS) bietet Google jetzt Konkurrenzprodukte zu Microsoft Word (Download für iPad) und Excel (Download für iPad) an. Der Windows-Entwickler Microsoft hatte erst Ende März das bekannte Office-Paket kostenlos für Android und iPad auf den Markt gebracht.

Die neuen Google-Apps greifen auf Dokumente zu, die Nutzer im Cloudspeicher Google Drive gespeichert haben. Auch neue Dokumente legt man mit den jetzt veröffentlichten Apps an und speichert diese direkt in der Cloud.

Kein Bearbeiten mit Google Drive mehr

Mit den Apps einhergegangen ist auch ein Update für die Google Drive-App für Android und iOS. Mit dem Update hat Google die integrierte Office-Funktion entfernt. Möchte man Google Drive Dokumente bearbeiten, ist ab sofort die Installation der beiden Google-Apps Pflicht.

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Mehr zum Thema

Deutsche Telekom rückt jährlich 1 Millionen IP-Adressen heraus

Nachdem das Berliner Unternehmen Posteo heute morgen Deutschlands ersten Transparenzbericht veröffentlicht hat, folgte die Deutsche Telekom heute Nachmittag mit einem eigenen Bericht.

Die Deutsche Telekom macht in der Pressemitteilung zum Transparenzbericht deutlich, dass man “streng auf die Einhaltung des Fernmeldegeheimnisses und des Datenschutzes” achte. Die Telekom reagiert eigenen Angaben nur dann auf Behördenanfragen, wenn “die rechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind”, so der Transparenzbericht. Nach einem Vier-Augen-Prinzip seien zudem immer zwei Mitarbeiter in Überwachungsmaßnahmen involviert, um sich gegenseitig zu kontrollieren.

50.000 überwachte Anschlüsse

Im Jahr 2013 überwachten deutsche Behörden 49.796 Telekom-Anschlüsse ohne, dass die Nutzer davon erfuhren. Rechtlich gestattet ist dies immer dann, wenn es einen begründeten Verdacht darauf gibt, dass der Anschlusskunde Täter oder Teilnehmer einer schweren Katalogstraftat ist. Zu diesen Straftaten gehören neben Raub und Erpressung auch Mord und Totschlag.

Neben der Anschlussüberwachung haben Behörden im Jahr 2013 436.331 Verkehrsdatensätze angefordert. Diese dienen der Ermittlung des Aufenthaltes von Nutzern und werden angefragt, wenn “bestimmte Tatsachen den Verdacht rechtfertigen, dass sich der Betroffene als Täter oder Teilnehmer einer in § 100a StPO bezeichneten Straftat strafbar gemacht hat.”

Auch Teilnehmerbestandsdaten fragten Behörden an. Diese dürfen Behörden bereits bei Ordnungswidrigkeiten bei Telekommunikationsunternehmen wie der Deutschen Telekom anfragen. Trotz der leichteren Begründung der Teilnehmerbestandsdaten fragten Behörden 2013 lediglich 28.162 solcher Datensätze an.

Fast eine Millionen IP-Adressen pro Jahr

Die beachtlichste Zahl brachten 2013 allerdings Abmahnanwälte zustande. Insgesamt 946.641 IP-Adressen wurden im “Rahmen der zivilgerichtlichen Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (…) beauskunftet.”

Keine Auskunft für Auslandsbehörden

Auskunftsanfragen von ausländischen Behörden beantwortet die Deutsche Telekom dem Transparenzbericht nach nicht. Anfragen müssen demnach immer von einer zuständigen inländischen Stelle an die Telekom gerichtet werden.

Was bedeutet die Auskunft für mich als Nutzer?

Der Transparenzbericht der Deutschen Telekom zeigt, wie bereits der Bericht von Posteo, dass man sich als Nutzer in Deutschland relativ sicher sein kann vor einer Massenüberwachung durch deutsche Behörden. Erst wenn es einen konkreten Verdacht für schwere Straftaten gibt, dürfen Ermittlungsbehörden die Aktivitäten von Nutzern anfragen. Erschreckend ist allerdings die hohe Zahl der abgefragten IP-Adressen pro Jahr, welche Anwälte nutzen um Internetnutzer wie im Fall von Redtube wegen Urheberrechtsverletzungen abzumahnen.