Lohnt sich Office 365 für mich?

Hinter dem Namen Office 365 verbirgt sich eine Abonnement-Suite von Microsoft. Aber lohnt sich der Preis auch? Wir verraten, warum Office 365 eine geeignete Lösung für Sie sein könnte.

Abonnement und Lizenzen für mehrere Rechner

Office 365 Home Premium ist eine Abonnement-basierte Version von Microsoft Office. Die Suite umfasst die Office-Programme für PC, Mac, iPad, iPhone und Android. Neben der Art der Bezahlung unterscheidet Office 365 sich von der Desktop-Suite Office 2013 in der Möglichkeit, die Programme auf mehr als einem Computer mit verschiedenen Benutzerkonten zu installieren.

Darüber hinaus bietet Office 365 Home Premium zusätzlich Speicher in der Cloud sowie Freiminuten für Skype-Anrufe auf normale Telefone. Office 365 zielt auf unterschiedliche Benutzer ab und bietet verschiedene Abonnements – für Familien dürfte die Option Home am interessantesten sein.

Das Angebot Office 365 Home

Office 365 Home Premium kostet 10 Euro im Monat oder 99 Euro im Jahr und umfasst:

  • Die Programme Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher und Access, installierbar auf bis zu fünf PCs (ab Windows 7), Macs (OS X 10.6 und höher) und Tablets (ab iOS 7.0).
  • 20 GB zusätzlichen Cloudspeicher auf OneDrive für jedes Konto bis zur Maximalzahl von fünf.
  • 60 Freiminuten pro Monat fürs telefonieren von Skype auf herkömmliche Telefone.
  • Die Web-Apps von Word, Excel, PowerPoint, die auch Teil von Office Online sind. Die Programme kann man über den Browser nutzen. Dabei bieten sie im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie die jeweiligen Desktop-Versionen.

Warum sollte ich Office 365 Home Premium benutzen?

Also Office 365 verwenden? Oder doch Office 2013 oder die Online-Version? Die Antwort hängt vom Nutzererhalten ab. Wer nur gelegentlich eine heruntergeladenen Word-Text öffnet, nur sporadisch Excel benutzt und keinen E-Mail-Client wie Outlook benötigt, ist mit Office 2013 oder der Online-Version bestens bedient.

Wenn hingegen mehrere Nutzer umfangreichen Gebrauch von Microsoft Office-Programmen machen sollen – vor allem für geschäftliche Zwecke – dann ist Office 365 die bessere Wahl. Und wenn Sie Office auf dem iPad verwenden möchten, ist ein Abonnement von Office 365 ohnehin Voraussetzung.

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Transparenzbericht: Staatsschutz erpresst Berliner E-Mail-Anbieter Posteo [UPDATE]

Der Berliner Anbieter von verschlüsselten E-Mail-Dienstleistungen, Posteo, hat heute Deutschlands ersten Transparenzbericht veröffentlicht. Obwohl Posteo zu den kleineren Online-Unternehmen zählt, zeigt der Bericht interessante Informationen über die Arbeit von Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten auf. Nutzer müssen sich dem Bericht nach keine Sorgen um Geheimdienste machen.

UPDATE: Als Reaktion auf den Posteo-Transparenzbericht veröffentlichte auch die Deutsche Telekom einen eigenen Bericht.

70 Prozent der Behördenanfragen sind inkorrekt

Wie es in dem Transparenzbericht heißt, erhielt Posteo im Jahr 2013 insgesamt sieben Anfragen von Ermittlungsbehörden. Die Anfragen dabei stammten alle von Strafverfolgungsbehörden, keine Anfrage wurde von Nachrichtendiensten wie dem BND gestellt. Überraschend war, die Qualität der Anfragen: So wurden von den sieben Anfragen laut Posteo nur zwei Anfragen formal korrekt gestellt.

In vielen Fällen versuchten die Behörden Daten abzufragen, die “ohne richterlichen Beschluss gar nicht hätten abgefragt werden dürfen”, so Posteo-Inhaber Patrik Löhr.

Eine Anfrage zur laufenden Überwachung

In einem Fall beantragten die Ermittlungsbehörden die Beschlagnahmung eines E-Mail-Postfachs und eine laufende Überwachung (TKÜ) des Postfachs. Ein Ersuchen, dem Posteo nachkommen musste.

Staatsschutz versuchte Posteo zu erpressen

Insgesamt zeigt der Transparenzbericht, dass Nutzer in Deutschland in aller Regel nicht viel zu befürchten haben. Viele Anfragen waren einfache Anfragen zu Bestandsdaten. In einem Fall versuchte der Staatsschutz das Unternehmen allerdings zu erpressen.

So versuchten Beamte des Staatsschutzes im Juli 2013 Posteo zu einer Kooperation zu nötigen. Der E-Mail-Anbieter sollte für die Behörde dokumentieren, mit welchen IP-Adressen Kunden auf E-Mail-Adressen zugreifen. Posteo beschreibt dieses Verfahren ähnlich einer Vorratsdatenspeicherung und widersprach dem Ersuch, auch nachdem die Behörden mit einer Durchsuchung und Beschlagnahmung von Geschäftsunterlagen gedroht hatten, für welche die Behörde keinen Beschluss hatte. Posteo stellte im Anschluss Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen alle beteiligten Beamten.

Pionierarbeit mit umfangreichen Hintergrundinformationen

Posteo leistet mit dem Transparenzbericht Pionierarbeit in Deutschland und hofft, dass auch andere Unternehmen Folge leisten. So erklärte auch die Bundesregierung auf Anfrage von Bundesminister Dr. Hans-Christian Ströbele, dass Transparenzberichte erlaubt und möglich sind.

Auf den Seiten des Transparenzberichtes von Posteo beantwortet das Berliner Unternehmen auch eine Reihe von Hintergrundfragen zum Thema Behördenanfragen und Telekommunikationsüberwachung.

Was bedeutet die Auskunft für mich als Nutzer?

Der Transparenzbericht Posteo zeigt, dass man sich als Nutzer in Deutschland relativ sicher sein kann vor einer Massenüberwachung durch deutsche Behörden. Erst wenn es einen konkreten Verdacht für schwere Straftaten gibt, dürfen Ermittlungsbehörden die Aktivitäten von Nutzern anfragen.

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Erster deutscher Transparenzbericht, Dateimanager für Windows Phone und neues zu Call of Duty

Der deutsche E-Mail-Anbieter Posteo hat heute den ersten, von einem deutschen Internetunternehmen veröffentlichten Transparenzbericht online gestellt, Windows Phone erhält Joe Belifore nach eine Dateimanager-App und Call of Duty spielt im Jahr 2052 – der Nachrichtenüberblick.

  • Transparenzbericht: Der Berliner Anbieter von verschlüsselten E-Mail-Dienstleistungen, Posteo, hat heute als erstes deutsches Unternehmen einen Transparenzbericht veröffentlicht. Das Unternehmen gibt darin Auskunft über die Anzahl der Auskunftsersuchen von Strafverfolgern und Geheimdiensten. In dem Bericht legt Posteo auch offen, dass Beamte des Staatsschutzes das Unternehmen im Juli 2013 im Rahmen einer Durchsuchung zu einer illegalen Kooperation nötigen wollten.
  • Datei-Manager für Windows Phone 8: In einem Reddit AMA hat der Windows Phone-Manager Joe Belfiore einen Datei-Manager für Windows Phone 8 bestätigt. Erste Screenshots zeigen, dass man mit der App Ordner einsehen kann, Dateien sucht oder verschiebt sowie neue Ordner erstellt. Einen Veröffentlichungstermin nannte Belfiore nicht.
  • Verschlüsselte Textnachrichten: Der Gründer des Sicherheitsunternehmens McAfee, John McAfee, hat einen neuen, hoch sicheren Kurzmitteilungs-Dienst Namens Chadder vorgestellt. Die WhatsApp-Alternative verschlüsselt Mitteilungen auf Basis eines 256bit AES-Schlüssels. Die Schlüssel sollen von einem Drittanbieter verwaltet werden, sodass auch Chadder selbst nicht die Nachrichten der Nutzer lesen kann. Die App ist im Rahmen einer offenen Beta-Phase für Android und Windows Phone erhältlich. Eine iOS-Version soll folgen.
  • Fotos aus Videos: Vhoto (Download) ist eine neue iOS-App, die aus Videoaufnahmen Fotos extrahiert. Die iOS 7-App analysiert Videos Bild für Bild und sucht dabei nach Gesichtern, gelungener Schärfe und Helligkeit. Nach der Analyse erhält der Nutzer eine Auswahl von Bildern, aus der man ein passendes auswählt und über das integrierte Netzwerk teilt.

Updates

  • Google Drive: Nach der Veröffentlichung von eigenen Apps der Online-Dokumentenverwaltung für Android und iOS verliert die Cloudspeicher-App Google Drive in einem Update die Bearbeitungsfunktion von Dokumenten. Möchte man im Google Drive gespeicherte Tabellen oder Textdokumente in Zukunft bearbeiten, sind dafür ab sofort die Apps Google Tabellen (Android / iOS) und Google Docs (Android / iOS) notwendig.

Spiele

  • Call of Duty: Nachdem Activision am Freitag bereits einen erster Trailer zu Call of Duty: Advanced Warfare veröffentlicht hat, sind am Wochenende weitere Details bekannt geworden. Einem Artikel von Gameinformer nach, spielt Advanced Warfare im Jahr 2052. Darüber hinaus haben die Entwickler mit Forschern und Regierungen über die Zukunft von Waffen gesprochen, um ein möglichst realistisches Action-Spektakel zu kreieren.

Erster Trailer für Call of Duty: Advanced Warfare zeigt Kevin Spacey als Anführer

Activision hat einen ersten Trailer zu Call of Duty: Advanced Warfare veröffentlicht. Der Trailer zeigt neben zahlreichen Actionszenen aus dem Kampfspiel vor allem Kevin Spacey als angsteinflößenden Diktator.

In welche Rolle Spacey in Call of Duty: Advanced Warfare schlüpft, wird dabei noch nicht ganz klar. Die gezeigten Szenen lassen ihn aber als skrupellosen Anführer erscheinen, ähnlich wie in seiner Netflix-Fernsehserie House of Cards. “Menschen wollen keine Freiheit. Sie wollen Grenzen und Sicherheit.”, sagt Spaceys Charakter in dem Trailer. “Sie wollen einen Führer, der stark genug ist um Chaos Einhalt zu gebieten – und das ist es, wo ich ins Spiel komme.”

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Call of Duty: Advanced Warfare soll am 4. November 2014 auf den Markt kommen.

Quelle: Activision

iTunes in der Cloud jetzt auch in Deutschland mit Videos und Fernsehserien

Der iTunes in der Cloud-Service von Apple funktioniert jetzt auch in Deutschland mit Filmen und Fernsehserien. Bislang unterstützte der Cloud-Dienst lediglich Musik, Apps und eBooks.

Im iTunes Store gekaufte Filme und Serien musste man bislang auf dem Computer, Mac, iPhone oder iPad speichern. Löschte man eine Videodatei versehentlich oder weil man Speicherplatz benötigt, war der Einkauf verloren. Ein erneuter Download war nicht möglich.

Alle Videos auf allen Geräten dabei

Mit iTunes in der Cloud ändert sich dies nun. Einmal gekauft, stehen Filme und Fernsehserien ständig zum Download bereit. Herunterladen kann man die Videos auf allen Geräten, die mit dem eigenen iTunes-Account verbunden sind. Ein direkter Stream ist bislang nicht möglich.

Noch nicht ganz fehlerfrei

Auch wenn iTunes in der Cloud seit heute offiziell in Deutschland erhältlich ist, funktionierte der Dienst in einem ersten Test noch nicht ganz fehlerfrei. So zeigte uns iTunes in der Cloud zwar gekaufte Titel an, beim Versuch eine Datei zu laden, erhielten wir bislang jedoch immer eine Fehlermeldung.

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Quelle: Apple

Update für Internet Explorer, Phishing-Angriff bei Facebook und iTunes in der Cloud

Microsoft hat die Sicherheitslücke im Internet Explorer auch für Windows XP-Nutzer gestopft, ein Phishing-Angriff versucht über Facebook die Login-Daten von Nutzern zu klauen und iTunes in der Cloud gibt es jetzt auch in Deutschland für Filme und Fernsehserien – der Nachrichtenüberblick.

  • Facebook-Phishing: Bei Facebook verbreiten sich gerade Gruppennachrichten, die einen Link auf eine Phishing-Seite verschicken. Die Seiten sehen aus wie ein Facebook-Login und versuchen, die Login-Daten von Nutzern zu klauen.
  • Microsoft stopft Sicherheitslücke: Microsoft hat die am Montag entdeckte Sicherheitslücke im Internet Explorer mit einem Update geschlossen. Die Lücke, die in Version 6 bis 11 des Browsers zu finden ist, schließt der Softwarekonzern auch für Windows XP-Nutzer.
  • Anonymer Facebook-Login: Facebook hat am Mittwochabend auf der Entwicklerkonferenz f8 einen neuen Facebook-Login für Drittanbieter vorgestellt, bei dem Nutzer mehr Kontrolle über die eigene Privatsphäre haben.
  • Popcorn Time ist zurück: Die illegale Anwendung, mit der man Spielfilme über Bittorent direkt ansehen kann, ohne erst auf den fertigen Download zu warten, ist wieder zurück. Nachdem die Entwickler wegen Rechtsstreitigkeiten aufgegeben hatten, haben neue Entwickler das Zepter übernommen und wollen demnächst auch Fernsehserien in das illegale Angebot aufnehmen.
  • iTunes in der Cloud: Der Apple-Cloud-Dienst für Medien, iTunes in der Cloud, funktioniert jetzt auch in Deutschland mit Filmen und Fernsehserien. Einmal im iTunes Store gekaufte Medien stehen so auf jedem mit dem eigenen iTunes-Konto verbundenen Geräten als Download oder Stream zur Verfügung. Das Angebot gab es bislang nur in den USA und anderen ausgewählten Ländern.

Updates

  • Snapchat: Die iPhone– und Android-App, mit der man Fotos und Videos mit Selbstzerstörungsmodus verschickt, bietet jetzt auch einen Service für Kurzmitteilungen im Stil von WhatsApp an. Wie von Snapchat gewohnt, löschen sich die Nachrichten nach dem Lesen von selbst, außer man speichert diese aktiv.

Spiele

Das muss auf den Rechner – Aktuelle Software-Tipps 285

Freemore MP4 Video ConverterFreemore MP4 Video Converter

Freemore MP4 Video Converter wandelt MP4-Filme in andere Formate um. Das kostenlose Programm arbeitet schnell und lässt sich leicht bedienen. Beim Konvertieren von Videos zeigt das Programm Vorschau, Film-Länge, Bitrate und Auflösung an. Die Software bietet viele Ausgabeformate: AVI, MP4, FLV, SWF, MPEG, RM, WMV, MOV oder 3GP und Profile für bestimmte Geräte wie iPhone oder Android-Smartphones.

Download Freemore MP4 Video Converter für Windows

Internet Download ManagerInternet Download Manager

Internet Download Manager bringt Daten aus dem Internet auf die Festplatte. Neben Bildern lädt die Software auch Videos von YouTube herunter. Unterbrochene Downloads nimmt Internet Download Manager an der letzten Stelle wieder auf. Das Programm funktioniert mit den typischen Browsern wie Mozilla Firefox, Chrome, Internet Explorer oder Opera.

Download Internet Download Manager für Windows

Ashampoo Slideshow Studio HDAshampoo Slideshow Studio HD

Mit Ashampoo Slideshow Studio HD stellt man in wenigen Schritten eine Diashow aus eigenen Bildern zusammen. Für die Präsentation zieht man die Bilder per Drag&Drop in das Fenster von Ashampoo Slideshow Studio HD. Wer seine Diashow möglichst schnell zusammenstellen will, nutzt eines der zahlreichen Themes.

Download Ashampoo Slideshow Studio HD für Windows

Alle aktuellen Software-Tipps

Automatische Treiber-Updates in Windows einrichten

Windows ist voller unbekannter, aber nützlicher Funktionen. Wir zeigen, wie man ganz einfach alle Treiber des eigenen Computers automatisch aktualisiert.

Gerätetreiber sind Computerprogramme, über die das Betriebssystem eines PCs mit den angeschlossenen Geräten kommuniziert. Drucker, Tastatur, Maus, Bildschirm … alle diese sogenannten Peripheriegeräte brauchen diese gemeinsame Sprache, um sich mit dem PC zu verständigen.

Nach einer Zeit sind diese Treiber aber meist veraltet und können Probleme bereiten. Um sicherzustellen, dass Maus und Co. weiterhin reibungslos funktionieren, sollte man die Treiber also aktualisieren.

Treiber automatisch aktualisieren

Ein gelbes Ausrufezeichen im Gerätemanager von Windows zeigt in der Regel an, dass man die Treiber aktualisieren sollte.

Man kann Treiber auf mehrere Arten aktualisieren:

– Mit einem Programm wie DriverBooster oder Driver Genius

– Indem man die Treiber von der offiziellen Website des Peripheriegeräts herunterlädt, so wie man das normalerweise mit Grafikkartentreibern macht

– Indem man Windows die ganze Arbeit überlässt.

Wie aktualisiert man automatisch Treiber in Windows 8?

Seit dem neuen Betriebssystem von Microsoft, Windows 8, stellen die Treiber kein wirkliches Problem mehr für den Benutzer dar: Windows Update kümmert sich darum, zumindest wenn es sich um die gängigsten Treiber handelt. Bei der Option „automatische Updates” sind nämlich auch die Treiber eingeschlossen.

Treiber automatisch aktualisieren

Windows Update aktualisiert auch die meisten Treiber.

Wie aktualisiert man automatisch Treiber in Windows Vista, 7 und 8?

Für ein automatisches Update muss man Systemsteuerung > Hardware und Geräte > Gerätemanager aufrufen. Es erscheint das folgende Fenster.

Treiber automatisch aktualisieren

Nun wählt man einfach dasjenige Gerät aus, das man updaten möchte, und klickt mit der rechten Maustaste auf Treibersoftware aktualisieren. Dann die Option Automatisch nach Software-Updates für den Treiber suchen. Der entsprechende Treiber wird dann von Windows gesucht, heruntergeladen und installiert.

Treiber automatisch aktualisieren

Hat man den Treiber schon heruntergeladen, kann man den richtigen Treiber auf der Festplatte auswählen.

Treiber automatisch aktualisieren

Wer irgendwelche Probleme mit dem neuen Treiber hat, kann außerdem ganz einfach zum alten zurückkehren. Hierfür mit der rechten Maustaste auf das Gerät klicken, die Eigenschaften anzeigen lassen und unter der Registerkarte Treiber auf Zurücksetzen klicken.

Treiber automatisch aktualisieren

Erinnerst du dich an dieses Foto? – Facebook-Phishing-Angriff klaut Passwörter

Eine Phishing-Attacke hat gestern bei Facebook die Passwörter und Login-Daten zahlreicher Nutzer in Deutschland gestohlen. Die Attacke verbreitete sich als Massen-E-Mail im Facebook-Nachrichtendienst und leitete über einen Link im Format http://t.co/1234567890 auf eine gefälschte Facebook-Login-Seite um. Sollten Sie Opfer der Attacke sein, bewahren Sie Ruhe, es gibt eine einfache Lösung.

Sollten Sie eine solche Nachrichten bekommen haben,
nicht auf den Link klicken.

Gefälschte Facebook-Seite

Der Trick, den die Cyberkriminellen genutzt haben, um die Passwörter zu klauen ist denkbar einfach: Die Nachricht appelliert an Freundschaften und gemeinsame Erinnerungen. In den Nachrichten hieß es zum Beispiel: “Erinnerst du dich noch an das Foto vom vergangenen Sommer?” oder “Erinnerst du dich noch an dieses Bild?”. An die Nachricht angehängt findet sich jeweils ein Twitter-Kurzlink im Format http://t.co/1234567890.

Der Link führt allerdings nicht zu einem Bild, sondern einer gefälschten Facebook-Login-Seite, auf der man sich anmelden soll. Diese stammt nicht von Facebook sondern von den Kriminellen selbst. Erkennbar ist dies an der kryptischen URL der Internetseite: http://login.f941244.372487.com/9vkm2mk/index.php ist eine der gefälschten Seiten. Die URL kann sich von Nutzer zu Nutzer jedoch unterscheiden.

Landen Sie auf einer solchen, kryptischen URL, sollten Sie Ihre Anmeldedaten nicht eintippen.

Wie funktioniert die Attacke?

Wie die Attacke begonnen hat, ist bislang nicht klar. Auf einigen Internetseiten wird bereits über einen Virus oder Trojaner spekuliert. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass ein Nutzer irgendwo auf eine Phishing-Attacke hereingefallen ist und die Hacker so an die Login-Daten gekommen sind. Anschließend wurden die Nachrichten mit jedem neuen Opfer an einen größeren Personenkreis versendet.

Was ist Phishing?

Bei einer Phishing-Attacke versuchen Cyberkriminelle Passwörter und Benutzernamen von Nutzern zu klauen. Sie gehen dabei nach einem einfachen Konzept vor, auf das man schnell herein fällt: Man sendet einem Nutzer eine E-Mail oder wie in diesem Fall eine Facebook-Nachricht mit einem Link. Klickt der Nutzer auf den Link, landet dieser auf einer vertraut aussehenden Seite wie der von Facebook oder einer Bank. Dort wird man aufgefordert, sich anzumelden. Meldet man sich an, hat man den Datendieben das eigene Passwort gegeben.

Wie viele Nutzer sind betroffen?

Auf Anfrage bei Facebook haben wir dazu leider keine Antwort erhalten. Das Soziale Netzwerk teilte uns allerdings mit, dass man bereits gestern auf das Problem reagiert habe und der Zugriff auf die gefährlichen Links gesperrt wurde. Nutzer die mittlerweile versuchen einen der Phishing-Links zu öffnen erhalten einen Hinweis, dass der Link aus Sicherheitsgründen gesperrt ist.

Was passiert, wenn auch ich eine solche Nachricht bekommen habe?

Sollten Sie auch eine solche Nachricht erhalten haben, kommt es darauf an, was Sie anschließend gemacht haben. Haben Sie die Nachricht gelesen und ignoriert, sind Sie auf der sicheren Seite. Sollten Sie nur den Link geklickt haben, sind Sie sehr wahrscheinlich auch sicher. Erst wenn Sie auf der Internetseite Ihre Nutzerdaten eingegeben haben, sind Sie definitiv betroffen. Die Lösung ist dann jedoch eine ganz einfache: Ändern Sie möglichst sofort Ihr Facebook-Passwort.

Wichtig: Sollten Sie dasselbe Passwort auch auf anderen Internetseiten benutzt haben, ist es dringend notwendig, das Passwort auch auf den anderen Seiten zu ändern.

Wie sichere ich mich für die Zukunft ab?

Eine große Hilfe gegen Phishing-Attacken sind Passwort-Manager. Diese erstellen nicht nur sichere Passwörter (lesen Sie auch unsere Anleitung zum Erstellen von sicheren Passwörtern.). Ein Passwort-Manager speichert ein Passwort immer im Zusammenhang mit einer Internetadresse. Möchte man das Programm später nutzen, um sich auf einer Internetseite anzumelden, funktioniert dies nur auf der Originalseite, nicht aber auf gefälschten Phishing-Seiten.

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Internet Explorer: Microsoft schließt Browser-Sicherheitslücke in allen Versionen und auch für Windows XP

Microsoft hat ein kritisches Sicherheitsupdate für Internet Explorer veröffentlicht. Der Softwarehersteller schließt damit eine Sicherheitslücke in allen Versionen des Browsers von 6 bis 11. Obwohl das Unternehmen das alte Betriebssystem Windows XP nicht mehr unterstützt, erhalten auch XP-Nutzer das Update. Microsoft betont, dass es sich hierbei um eine Ausnahme handelt.

Die Schwachstelle im Internet Explorer können Angreifer zum Ausführen von Schadsoftware ausnutzen. Nach Aussage von Microsoft wurde die Gefahr für Nutzer dramatisiert, nichtsdestotrotz hat der Hersteller in Rekordzeit für alle Versionen des Browsers Sicherheitsupdates fertig gestellt. Obwohl diese auch für Windows XP zur Verfügung stehen, rät Microsoft allen XP-Nutzern zur Aktualisierung auf eine neuere Version. Eine weitere Ausnahme für XP-Sicherheitsupdates soll es in Zukunft nicht geben.

Verfügbarkeit und Installation der Sicherheitsupdates

Die Sicherheitsupdates stehen seit dem 1. Mai 2014 um 19:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit zur Verfügung. Anwender mit automatischer Update-Funktion erhalten die Aktualisierung von selbst. Zur manuellen Installation gibt es in den Systemeinstellungen unter Windows Update den Punkt Nach Updates suchen. Außerdem erklärt Microsoft in einer Anleitung, wie sich automatische Updates aktivieren lassen.

Wir haben außerdem in einer Übersicht zusammengefasst, was das Ende des Supports von Microsoft für Windows XP-Anwender bedeutet.

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Quelle: The Official Microsoft Blog