Tropensturm Arthur startet die Hurrikansaison 2026: Wetter-Apps warnen jetzt

Mit Tropensturm Arthur hat die Atlantik-Hurrikansaison 2026 am 17. Juni ihren ersten benannten Sturm bekommen. Spätestens damit rückte auch wieder in den Vordergrund, wie wichtig Wetter-Apps auf Android und iOS sein können.

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Tropensturm Arthur und die Saison 2026

Am 17. Juni entstand Tropensturm Arthur und zog als mögliche Gefahr für die US-Golfküste schnell viel Aufmerksamkeit auf sich. In solchen Momenten ist eine Wetter-App nicht mehr bloß praktisch für den Alltag. Sie wird zum Werkzeug für die eigene Sicherheit.

Dabei rechnen die US-Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und die Colorado State University für die Atlantiksaison 2026 sogar eher mit einer ruhigeren Entwicklung als im langjährigen Mittel. Beide gehen von 8 bis 14 benannten Stürmen aus. Als möglicher Bremsfaktor gilt eine moderate bis starke El-Niño-Phase, weil stärkere Windscherung die Entstehung tropischer Wirbelstürme erschweren kann.

Trotzdem gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Ein einziger Sturm mit Landgang reicht aus, um eine ganze Saison verheerend zu machen. Eine gute Wetter-App auf Android oder iOS liefert in so einer Lage unter anderem Echtzeit-Warnungen, Radaransichten und lokale Niederschlagsprognosen.

Nicht nur Hurrikans bleiben ein Risiko

Der Sommer 2026 bringt die Gefahr nicht nur vom Atlantik her. Auch im Mittleren Westen der USA drohen Tornados, und Meteorologen beobachten in der frühen Sommerphase immer wieder sogenannte Ring-of-Fire-Muster.

Entlang solcher Wettergrenzen können sich zerstörerische Gewitter bilden, mit schweren Sturmböen, großem Hagel, Tornados und gefährlicher Hitze. Besonders häufig betrifft das die Great Plains und den Mittleren Westen. Mit einer Wetter-App auf Android und iOS lassen sich ortsbezogene Warnmeldungen empfangen, bewegte Niederschlagsradare verfolgen und Reisen, Pendelstrecken oder Outdoor-Aktivitäten kurzfristig anpassen.

Welche Wetter-Apps sich lohnen

Wer mit der vorinstallierten Wetter-App auf dem iPhone oder Android-Gerät nicht glücklich ist, hat jede Menge kostenlose Alternativen zur Auswahl. Die Unterschiede zeigen sich vor allem bei der Bedienung, bei der Geschwindigkeit der Aktualisierung und bei den Spezialfunktionen.

Zu den bekanntesten Apps auf Android und iOS gehören The Weather Channel, AccuWeather und Weather Underground. Wenn es besonders detaillierte Radaransichten sein sollen, landen viele Nutzer eher bei RadarScope oder MyRadar für Android und iOS.

Je nach App kommen noch Funktionen wie Blitzortung, hyperlokale Regenprognosen oder genauere Kurzfrist-Vorhersagen dazu. Der Markt wächst entsprechend weiter. Weltweit soll er bis 2028 auf rund 1,4 Milliarden US-Dollar steigen, vor allem wegen der steigenden Nachfrage nach mobilen Warnsystemen mit standortgenauen Wetterdaten.

Datenschutz nicht vergessen

Viele Wetter-Apps sammeln und teilen umfangreiche Nutzerdaten, vor allem Standortinformationen. Gerade weil präzise Vorhersagen oft auf dauerhafte Ortung angewiesen sind, ist das Datenschutzrisiko hier höher als bei vielen anderen Apps, die man im Alltag nutzt.

Vor dem Download lohnt sich deshalb ein Blick in die Datenschutzerklärung und auf die App-Berechtigungen. Für eine gelegentliche Nutzung müssen Sie nicht unbedingt permanenten Standortzugriff freigeben.

Schauen Sie außerdem nach, ob eine App Ihren Standort auch im Hintergrund erfassen darf, mit wem die Daten geteilt werden und ob sich personalisierten Werbung oder eine Datenweitergabe abschalten lassen. Gerade im Sommer 2026 kann die passende Wetter-App im entscheidenden Moment einen echten Unterschied machen. Sie sollte also nicht nur schnell und präzise sein, sondern auch sorgsam mit Ihren Daten umgehen.

Downloads: Download The Weather Channel für Android und iOS | Download AccuWeather für Android und iOS | Download Weather Underground für Android und iOS | Download RadarScope für Android und iOS | Download MyRadar für Android und iOS

Der Gaming-Markt steht so schlecht da, dass Nvidia eine Grafikkarte von 2021 neu auflegen wird … zu Preisen von 2026

Stell dir vor, 2021 wäre jemand bei dir zu Hause aufgetaucht, um dir zu sagen: „Hey, was hältst du davon, wenn ich dir eine Grafikkarte von 2016 verkaufe, schon veraltet und ohne die neuesten Technologien, und sie dir zum aktuellen Preis berechne?“. Sicher hättest du gedacht, das sei ein Witz, dass keine Firma so verrückt wäre, das zu tun, und es auch keine Kunden gäbe, die dumm genug wären, diese GPU zu kaufen. Leider ist die Gegenwart düsterer, als wir es uns je hätten vorstellen können.

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Der Boom des KI-Markts war fantastisch für die Innovation, aber nicht so sehr für die Konsumelektronik und die Endkunden wie uns. Es reicht, bei Google danach zu suchen, wie viel ein vorkonfigurierter Rechner um diese Zeit im letzten Jahr im Vergleich zu heute gekostet hat, um zu spüren, wie dein Bankkonto vor Entsetzen aufschreit.

Nun gut, es scheint, dass Nvidia den Gamern unter die Arme greift, die Schwierigkeiten haben, an eine neue RTX-50-GPU zu kommen, denn Berichten zufolge hat das Unternehmen begonnen, neue RTX 3060 anzubieten. Und das Kuriose ist, dass sie fast denselben Preis haben wie damals, als sie zum ersten Mal auf den Markt kamen.

Legacy Nvidia RTX 3060 12GB kehrt fünf Jahre nach dem ursprünglichen Launch in den Handel zurück, zum Preis von 339 Dollar https://t.co/v8uWttqBPz

— Tom’s Hardware (@tomshardware) 29. Juni 2026

Die Leute von Tom’s Hardware bemerkten, dass bei Newegg etwas Seltsames vor sich ging. Offenbar verkauft der Onlineshop plötzlich GeForce-RTX-3060-GPUs mit 12 GB GDDR6 Windforce, die wieder verfügbar sind. Kurioserweise führt Nvidia sie nun als Modell «Rev. 2.0», was darauf hindeutet, dass Nvidia sie vor der erneuten Markteinführung leicht überarbeitet hat.

Vielleicht ist am überraschendsten, dass Newegg die GPU für 339,99 Dollar anbietet, was nur 10 Dollar mehr sind, als sie bei Marktstart kostete. Natürlich ist der Kauf einer GTX 3060 nicht ideal, weil dir DLSS 4.5 und Frame Generation entgehen; wenn du jedoch eine leistungsstarke GPU für deinen Gaming-PC brauchst und es dir schwerfällt, an eine Karte der RTX-50-Serie zu kommen, sollte sie eine gute Alternative sein … oder auch nicht.

Du wirst nicht glauben, welcher Streaming-Dienst in Japan am häufigsten genutzt wird

Damit du nicht bis zum letzten Absatz der Meldung scrollen musst, wie es heutzutage oft der Fall ist, sagen wir es dir gleich vorweg: der meistgenutzte Streamingdienst in Japan (und mit großem Abstand) ist YouTube. Ja, du hast richtig gelesen.

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Laut den neuen Nutzungsdaten von ampd Analytics machte YouTube mehr als 65 % der insgesamt in Japan im Mai gesehenen VOD-Nutzungsstunden aus und kam auf 72 Millionen Zuschauer, die zusammen 2,8 Milliarden Stunden auf der Plattform verbrachten.

Die Zahlen stammen aus dem YouTube-Dashboard von ampd, einem Streaming-Analysetool, das von ampd Analytics, einem Unternehmen von Media Partners Asia, entwickelt wurde. Die japanischen Zuschauer verbrachten in jenem Monat auf der Plattform durchschnittlich 38,5 Stunden pro Person.

YouTube vereint mehr als 65 % der digitalen VOD-Nutzungsstunden in Japan, wobei Nachrichten und Baseball die Zuschauerschaft anführen https://t.co/1zqrgsNjjW

— Variety (@Variety) 30. Juni 2026

Die Daten deuten auf ein Publikum im ganzen Land hin und weniger auf ein vorwiegend junges Publikum. Die Reichweite von YouTube ist nach Geschlecht fast gleichmäßig verteilt, mit 36,1 Millionen männlichen Zuschauern und 35,5 Millionen weiblichen Zuschauern, und umfasst alle Altersgruppen, von den 18 Millionen Zuschauern zwischen 10 und 29 Jahren bis zu den 13 Millionen im Alter von 60 Jahren oder mehr.

Die Nutzung konzentriert sich auf die Region Kanto, die 32 Millionen Zuschauer zählt, und in Japan kann man auf YouTube sowohl Baseball (Nationalsport) als auch offizielle Nachrichtenkanäle sehen.

Microsoft prüft Undead Labs: Verkauf oder Schließung im Xbox-Umbau

Microsoft prüft nach mehreren Berichten im Zuge eines größeren Umbaus der Xbox-Sparte derzeit, ob Undead Labs verkauft oder geschlossen werden soll. Wenn das stimmt, steht damit auch die Zukunft von State of Decay 3 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC plötzlich wieder auf wackligen Beinen. Offiziell bestätigt ist all das bisher nicht.

State of Decay 3 und Undead Labs

Verschiedene Berichte legen nahe, dass Undead Labs zu den Xbox-Studios gehört, die bei Microsoft in einer neuen Restrukturierungsrunde auf dem Prüfstand stehen. Demnach geht es wohl um zwei Szenarien: ein Verkauf des Studios oder sogar eine vollständige Schließung. Eine offizielle Bestätigung dazu gibt es bislang nicht.

Brisant wird die Sache vor allem wegen des Timings. Microsoft hatte State of Decay 3 erst vor Kurzem wieder deutlich ins Schaufenster gestellt. Beim Xbox Games Showcase im Juni 2026 lief ein Gameplay-Trailer, das erste wirklich größere Lebenszeichen seit Jahren. Wenn nun kurz darauf laut mehreren Berichten schon die Zukunft von Undead Labs selbst zur Debatte steht, ist das aus PR-Sicht denkbar ungünstig.

Sollte es am Ende tatsächlich auf eine Schließung hinauslaufen, wären Berichten zufolge etwa 110 Beschäftigte betroffen. Undead Labs wäre damit laut mehreren Berichten Teil einer möglichen Entlassungswelle, die sich rund um das Ende von Microsofts Fiskaljahr am 30. Juni abzeichnet.

Eine lange und schwierige Entwicklung

State of Decay 3 wurde schon 2020 angekündigt. Später sagten Entwickler von Undead Labs allerdings, das Projekt sei damals im Grunde kaum mehr gewesen als ein Textdokument. Der Trailer von 2026 war deshalb nicht bloß Marketing, für viele Fans war er das erste echte Zeichen dafür, dass die Entwicklung sichtbar vorangekommen ist.

Dazu kommt, dass State of Decay 3 laut Berichten inzwischen die Alpha-Phase erreicht haben soll. Gerade deshalb wäre ein Verkauf oder eine Schließung von Undead Labs ein Einschnitt, dessen Folgen sich nur schwer abschätzen lassen. Selbst wenn Microsoft das Projekt intern weiterlaufen ließe, dürften sich Zeitplan, Teamstruktur und die kreative Ausrichtung spürbar verändern.

Frühere Probleme bei Undead Labs

Undead Labs wurde 2009 gegründet, 2018 folgte die Übernahme durch Microsoft. In den vergangenen Jahren tauchte das Studio zudem in kritischen Berichten auf, in denen von Misogynie, Führungsproblemen und Missmanagement die Rede war. Diese internen Probleme sollen laut den Berichten mit dazu beigetragen haben, dass sich State of Decay 3 immer wieder verzögert hat.

Größerer Umbau bei Xbox

Undead Labs wäre laut mehreren Berichten wohl kein Einzelfall. In denselben Berichten fallen auch die Namen Ninja Theory, Double Fine Productions und Compulsion Games. Auch diese Studios könnten demnach von Verkäufen oder Schließungen betroffen sein. Das spricht für einen breiteren Strategiewechsel.

Als Gründe nennen die Berichte vor allem den Fokus auf Game Pass, Microsofts Multiplattform-Kurs und den Druck, das Xbox-Geschäft profitabler zu machen. Wer seit Jahren auf State of Decay 3 wartet, bekommt damit vor allem eins: neue Unsicherheit.

Netflix plant offenbar Persona als Live-Action-Serie

Netflix arbeitet laut einem neuen Bericht gerade an einer Live-Action-Serie zu Persona, der Rollenspielreihe von Atlus und Sega. Offiziell bestätigt ist das Ganze bisher allerdings nicht.

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Was bisher bekannt ist

Noch ist laut dem Bericht offen, welcher Teil der Reihe überhaupt adaptiert werden soll. Genauso möglich wäre demnach, dass Netflix keine direkte Umsetzung eines einzelnen Spiels plant, sondern eine komplett neue Geschichte im Persona-Universum erzählt.

Beteiligt sind dem Bericht nach 21 Laps Entertainment, also die Produktionsfirma von Shawn Levy, sowie Story Kitchen. Story Kitchen ist auf Videospieladaptionen spezialisiert und war unter anderem schon an den Sonic-the-Hedgehog-Filmen beteiligt.

Als Autor, Showrunner und Executive Producer wird in dem Bericht Christopher Monfette genannt, den einige vor allem durch Star Trek: Picard kennen dürften. Auf Seiten von Sega soll außerdem Toru Nakahara als Executive Producer dabei sein, ebenfalls ein Name, den man schon aus dem Umfeld der Sonic-Filme kennt.

Wenn das Projekt tatsächlich zustande kommt, wäre es die erste Live-Action-Adaption von Persona überhaupt. Anime-Umsetzungen und Bühnenfassungen gibt es in Japan schon länger. Eine Live-Action-Serie gibt es bisher nicht.

Warum Persona schwer zu verfilmen ist

Persona ist ein Spin-off von Shin Megami Tensei, hat sich mit den Jahren aber eine ganz eigene Identität erarbeitet. Die Spiele verbinden den Alltag japanischer Schülerinnen und Schüler mit Social-Sim-Elementen, Beziehungen zu Nebenfiguren und übernatürlichen Kämpfen, in denen die Figuren ihre sogenannten Personas beschwören.

Genau darin liegt auch das Problem. Diese Mischung macht die Reihe beliebt, sie macht eine Verfilmung aber auch heikel. Persona lebt nicht nur von Stil, Musik und seinen Menüs. Genauso wichtig sind die kulturellen Feinheiten, der Schulalltag, die Dynamik innerhalb der Gruppe und dieser sehr japanische Blick auf Jugend und Gesellschaft. Gerade dieser Kern könnte in einer westlichen Live-Action-Produktion schnell verloren gehen.

Erste Reaktionen fallen vorsichtig aus

Die ersten Reaktionen sind daher eher verhalten. In sozialen Netzwerken ist bislang mehr Skepsis zu sehen als echte Euphorie. Ein Punkt, der immer wieder auftaucht: Abgesehen von Toru Nakahara in einer Produzentenrolle sind bisher keine größeren japanischen Kreativnamen bekannt, die mit dem Projekt verbunden wären.

Die Sorge dahinter ist nicht aus der Luft gegriffen. Viele aktuelle Game-Adaptionen funktionieren vor allem dann gut, wenn sie Ton, Welt und Blickwinkel ihrer Vorlage wirklich treffen. Bei Persona dürfte genau das noch wichtiger sein als bei vielen anderen Marken.

Der Zeitpunkt passt

Trotzdem wirkt die Entwicklung nicht unrealistisch. Videospielverfilmungen haben gerade Rückenwind, nicht zuletzt durch Erfolge wie The Last of Us und Fallout.

Dazu kommt, dass Persona als Marke gerade so sichtbar ist wie schon lange nicht mehr. Persona 3 Reload hat der Reihe neuen Schwung gegeben, und um Persona 6 wird seit Jahren spekuliert. Für Netflix wäre das also ein ziemlich naheliegender Schritt, um eine bereits vorhandene Fanbasis anzusprechen. Ob das am Ende funktioniert, hängt aber an einer einfachen Frage: Versteht die Serie wirklich, was Persona eigentlich ausmacht?

Downloads: Download Persona 3 Reload für Windows, PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X/S und Xbox One

Shin Megami Tensei V: Vengeance ist erschienen: kein Switch-2-Titel

Atlus hat am 14. Juni 2024 Shin Megami Tensei V: Vengeance für Nintendo Switch, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S und PC veröffentlicht. Das Rollenspiel wurde nicht als Exklusivtitel für eine mögliche Nintendo Switch 2 angekündigt. Atlus hat außerdem kein separates Upgrade-Pack für Besitzer des ursprünglichen Shin Megami Tensei V aus dem Jahr 2021 bestätigt.

Kein Switch-2-Spiel, kein Upgrade für Besitzer des Originals

Wer zuletzt Meldungen zu Shin Megami Tensei V: Vengeance verfolgt hat, konnte leicht auf die Idee kommen, Atlus hätte eine besondere Fassung für Nintendos neue Hardware vorgestellt. Genau das ist nicht passiert. Shin Megami Tensei V: Vengeance ist schon jetzt als Multiplattform-Titel erhältlich.

Für alle, die Shin Megami Tensei V von 2021 auf der ersten Nintendo Switch besitzen, bleibt noch ein zweiter Punkt wichtig: Atlus hat kein separates Upgrade-Pack bestätigt. Stattdessen kam Shin Megami Tensei V: Vengeance als eigenständige Vollpreis-Version in den Handel.

Atlus bringt die Reihe auf Konsolen und PC

Mit der Veröffentlichung für Nintendo Switch, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S und PC fährt Atlus einen anderen Kurs als noch 2021. Das ursprüngliche Shin Megami Tensei V erschien damals ausschließlich für Nintendo Switch.

Jetzt erreicht Shin Megami Tensei V: Vengeance ein viel breiteres Publikum auf Konsole und PC. An eine Veröffentlichung der Switch 2 ist diese Version also offenkundig nicht geknüpft.

Mehr Story und spürbare Verbesserungen

Atlus versteht Shin Megami Tensei V: Vengeance als die endgültige Fassung des Rollenspiels. Nach Angaben des Publishers kommt mit dem „Canon of Vengeance“ eine zusätzliche Story-Route dazu, parallel zum ursprünglichen Pfad „Canon of Creation“. Sie können also von Anfang an zwischen zwei Erzählwegen wählen.

Hinzu kommen laut Atlus neue Figuren, weitere Dämonen und stärkere Abweichungen im Verlauf der Handlung. Gerade für Rückkehrer gibt es damit Material, das über eine bloße Neuauflage hinausgeht.

Auch beim Komfort wurde nachgebessert. Laut Atlus lässt sich nun fast überall speichern. Die Kartennavigation wurde verbessert, dazu hat das Team mehrere Gameplay-Systeme auf Basis des Feedbacks zum Original neu ausbalanciert.

Und genau diese Punkte fallen ins Gewicht. Das Spiel von 2021 wurde in Tests und von Spielern trotz starker Kämpfe und dichter Atmosphäre immer wieder für seine technische Seite und für Schwächen beim Bedienkomfort kritisiert.

Lob für die Inhalte, Kritik am fehlenden Upgrade

In Testberichten gilt Shin Megami Tensei V: Vengeance meist als die bisher beste Version des Spiels. Besonders gut kamen die zusätzlichen Inhalte, die überarbeitete Struktur und die spielerischen Feinheiten an. Kritik gibt es weiter beim Storytelling.

Besitzer des Originals müssen die neue Version trotzdem separat kaufen.

Starker Verkaufsstart

Auch kommerziell ist der Start gelungen: Laut Atlus hat sich Shin Megami Tensei V: Vengeance in den ersten drei Tagen mehr als 500.000 Mal verkauft. Zusammen mit dem ursprünglichen Shin Megami Tensei V lag die Gesamtzahl der verkauften Einheiten laut Atlus bis April 2026 bei mehr als 2,44 Millionen.

Downloads: Download Shin Megami Tensei V: Vengeance für Nintendo Switch, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S und PC

Nintendo Switch 2: Leak spricht jetzt von neuem LCD-Panel

Nintendo arbeitet einem heute aufgekommenen Gerücht zufolge an einer überarbeiteten Version des LCD-Panels für die Nintendo Switch 2. Den Anstoß dafür gab ein Eintrag auf einer chinesischen Wiederverkaufsplattform: Dort wurde ein angeblich neues LCD-Panel für die Switch 2 gelistet, dazu der Hinweis auf ein „neues Modell“. Offiziell bestätigt ist das bisher nicht.

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Switch 2: Leak spricht von einer neuen Version des LCD-Panels

Ins Rollen gebracht hat die Debatte also dieser Plattform-Eintrag aus China. Zu sehen war dort ein mutmaßlich neues LCD-Panel für die Nintendo Switch 2, versehen mit dem Zusatz „neues Modell“. Mehr als das gibt es bislang nicht, trotzdem war der Fund in der Szene sofort Gesprächsthema.

Interessant ist das vor allem deshalb, weil das bislang bekannte Display trotz moderner Daten keinen besonders guten Ruf hat. Auf dem Papier stehen 120 Hz. In der Praxis kritisieren Nutzer und Tester aber unter anderem Bewegungsunschärfe und Ghosting.

Möglicher Wechsel von Innolux zu Sharp

Nach bisherigen Berichten stecken in frühen Geräten der Nintendo Switch 2 LCD-Panels von Innolux. Bei dem nun aufgetauchten Bauteil soll es sich dagegen um ein Panel von Sharp handeln.

Ein anderer Zulieferer heißt noch lange nicht automatisch bessere Bildqualität. Es könnte aber darauf hindeuten, dass Nintendo eine neue Produktionscharge vorbereitet oder intern technisch nacharbeitet. Als Teilenummer wird LS079T1SX10P genannt. Diese Kennung wird als 7,9-Zoll-Display mit 1.080p-Auflösung und LTPS-Technik gelesen. An den grundlegenden Spezifikationen des bekannten Switch-2-Bildschirms würde sich damit erst einmal nichts ändern.

Trotz gleicher Eckdaten intern deutlich verändert

Für noch mehr Spekulation sorgen angebliche Unterschiede beim Aufbau. Beobachter verweisen darauf, dass die offen sichtbare Schaltung, der Anschluss und auch die Kabel des Panels deutlich anders aussehen sollen als beim Startmodell.

Das wirkt eher wie eine größere Änderung im Inneren und nicht bloß wie ein Austausch des Lieferanten. Ob Ihnen das am Ende wirklich etwas bringt, ist allerdings offen. Gerade bei LCDs können sich Displays mit fast identischem Datenblatt bei Reaktionszeit, Nachzieheffekten und Bewegungsdarstellung spürbar unterscheiden.

Display-Kritik rückt das Gerücht in den Fokus

Dass das Leak so viel Aufmerksamkeit bekommt, hat auch mit der bisherigen Kritik am Bildschirm der Nintendo Switch 2 zu tun. Nicht nur in Nutzerberichten war das Thema präsent, auch Digital Foundry sprach von langsamen Reaktionszeiten.

Laut Digital Foundry reicht die 120-Hz-Darstellung hier nicht aus, um wahrnehmbares Ghosting ausreichend zu mindern. Falls Nintendo tatsächlich einen neuen Bildschirm vorbereitet, wäre eine Verbesserung genau in diesem Punkt ein naheliegendes Ziel.

Möglicher Zusammenhang mit der EU-Hardware-Revision

Noch mehr Raum für Vermutungen schafft eine bereits bestätigte Hardware-Revision für Europa. Nintendo hatte Anpassungen angekündigt, um die EU-Vorgaben zur besseren Austauschbarkeit des Akkus zu erfüllen.

Manche Beobachter halten es für denkbar, dass in diesem Zuge auch eine überarbeitete Displayeinheit verbaut wird. Bisher ist das allerdings nicht mehr als eine Vermutung. Weder Nintendo noch Sharp haben sich öffentlich zu dem Leak geäußert.

Ohne verlässliche Informationen zur Lieferkette oder unabhängige Tests lässt sich deshalb derzeit nicht sagen, ob dieses Panel tatsächlich existiert und ob es die Kritik am aktuellen Switch-2-Bildschirm wirklich ausräumen würde.

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Nintendo Music erweitert Mario Kart World: neue Free-Roam-Songs ab sofort verfügbar

Nintendo hat Nintendo Music auf iOS, Android und im Web um weitere Stücke aus dem Soundtrack von Mario Kart World erweitert, wie das Unternehmen mitteilt.

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Weitere Free-Roam-Tracks aus Mario Kart DS und Mario Kart Wii

Auf Nintendo Music stehen ab sofort weitere Free-Roam-Tracks bereit, die auf Musik aus Mario Kart DS und Mario Kart Wii basieren, so Nintendo. Der Soundtrack zu Mario Kart World kam laut Nintendo am 1. Juni 2026 in den Dienst und umfasste zum Start 130 Tracks. Seitdem baut Nintendo das Album Stück für Stück aus und ergänzt regelmäßig neue Free-Roam-Versionen bekannter Klassiker.

Musikalisch lehnen sich die neuen Arrangements klar an die vertrauten Vorlagen an, zielen aber nicht auf Rennen oder Wettkampf. Nintendo setzt hier auf deutlich ruhigere Fassungen, die besser zur offeneren Stimmung des Free-Roam-Modus in Mario Kart World passen. Die bekannten Melodien tauchen dadurch in entspannterer Form wieder auf.

Nintendo veröffentlicht den Soundtrack weiter in kleinen Paketen

Das fügt sich in die bisherige Vorgehensweise von Nintendo ein. Der volle Umfang erscheint nicht gesammelt auf einmal, sondern wächst seit Wochen in kleineren Paketen weiter. Für Fans der Reihe ist das vor allem deshalb spannend, weil Nintendo die alten Stücke nicht bloß übernimmt, sondern hörbar neu auslegt.

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Oft klingt die Musik luftiger, gelassener und stärker auf Erkundung zugeschnitten als auf Adrenalin.

Mittlerweile ist das Musikangebot zu Mario Kart World auf Nintendo Music auf mehr als acht Stunden angewachsen. Selbst für Nintendo ist das ein ungewöhnlich großer Umfang. Berichten zufolge enthält allein die Free-Roam-Jukebox im Spiel über 200 neu arrangierte Tracks.

Positive Resonanz auf den Soundtrack

Der Mario Kart World-Soundtrack kommt bisher gut an. Gelobt werden unter anderem die aufwendigen Arrangements, der Einsatz von Live-Instrumenten und schlicht die Größe des gesamten Musikpakets. In Fan-Kreisen und auch bei Kritikern gilt die Sammlung schon jetzt als einer der stärksten Nintendo-Soundtracks der vergangenen Jahre. Die zusätzlichen Free-Roam-Stücke bedienen also nicht nur die Nostalgie, sondern setzen bekannte Themen auch in einen neuen Zusammenhang.

Nintendo Music für iOS, Android und Web

Nintendo Music ist laut Nintendo seit dem 31. Oktober 2024 für iOS und Android verfügbar. Am 1. Juni 2026 kam nach Angaben des Unternehmens zusätzlich ein Web-Player hinzu. Nutzen lässt sich der Dienst allerdings nur mit einem Abonnement für Nintendo Switch Online.

Ein größeres Update brachte laut Nintendo zuletzt unter anderem die Wiedergabe im Browser, Unterstützung für Tablets sowie Kompatibilität mit Apple CarPlay und Android Auto. Ganz verstummt ist die Kritik trotzdem nicht. Nutzer stören sich weiterhin am langsamen Ausbau des Katalogs, an der anfangs überschaubaren Auswahl und daran, dass die Komponisten nicht genannt werden. Kaum Kritik gibt es dagegen an der Audioqualität und an der werbefreien Nutzung.

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