Arma: Cold War Assault bekommt ein Remaster: Poseidon-Engine jetzt auf GitHub

Bohemia Interactive hat ein Remaster von Arma: Cold War Assault für Windows angekündigt. Gleichzeitig steht jetzt auch der Quellcode der ursprünglichen Poseidon-Engine auf GitHub.

Arma: Cold War Assault als Remaster

Auf Steam lässt sich ab jetzt eine kostenlose Demo des Militär-Shooters für Windows herunterladen, der 2001 ursprünglich als Operation Flashpoint: Cold War Crisis erschienen ist. Die Demo soll vor allem zeigen, wie das Remaster auf aktueller Hardware läuft. Bohemia Interactive nennt bisher unter anderem Widescreen-Support und weitere Anpassungen, damit das Spiel auf modernen Systemen sauber funktioniert.

Wann die Vollversion erscheint, sagt Bohemia Interactive noch nicht. Für viele langjährige PC-Spieler dürfte die Ankündigung trotzdem spannend sein. Operation Flashpoint: Cold War Crisis war damals ein prägender Titel für das Militärsimulations-Genre. Große Karten, deutlich realistischere Gefechte und starke Skriptfunktionen legten schon früh vieles von dem an, was die spätere Arma-Reihe ausmachen sollte.

Poseidon-Engine jetzt als Open Source

Nicht nur das Remaster ist jetzt Thema. Auf GitHub kann inzwischen auch der komplette Code der Poseidon-Engine eingesehen werden. Bohemia Interactive ordnet die Veröffentlichung in das 25-jährige Jubiläum ein. Für Fans, Modder und Projekte rund um den Spieleerhalt könnte das sogar die größere Nachricht sein als das Remaster selbst.

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Der Code wurde von Bohemia Interactive nicht einfach nur hochgeladen und archiviert. Laut Repository hat das Studio die Technik auch für heutige Systeme angepasst. Die Codebasis läuft jetzt auf C++20 und ist mit 64-Bit-Systemen unter Windows und Linux kompatibel. Wer nachvollziehen will, wie ein prägender Open-World-Militärshooter der frühen 2000er technisch aufgebaut war, bekommt damit eine Grundlage, mit der sich tatsächlich arbeiten lässt, zum Experimentieren, Kompilieren und Weiterentwickeln.

GPL mit klaren Ausnahmen

Der Engine-Code steht dem GitHub-Repository zufolge unter der GNU GPL. Sie dürfen den Code also nutzen, verändern und weiterverbreiten, solange die Bedingungen dieser Lizenz eingehalten werden. Nicht freigegeben sind allerdings die eigentlichen Spielinhalte, also Modelle, Texturen und weitere Assets. Diese bleiben laut Bohemia Interactive unter einer restriktiveren Lizenz.

Ausgenommen sind nach Angaben von Bohemia Interactive außerdem die Markennamen rund um Arma und Operation Flashpoint. Wer auf Basis des Codes eigene Projekte startet, kann die bekannten Bezeichnungen also nicht einfach mitverwenden.

Wichtig für Modding und Spieleerhalt

In der Community wird der Schritt schon jetzt als echter Gewinn für Modding, Lehre und Spieleerhalt gesehen. Der Vergleich mit den Code-Veröffentlichungen von id Software zu Doom und Quake drängt sich auf. Auch dort hat die freigegebene Technik dazu beigetragen, dass die Spiele noch über Jahrzehnte lebendig geblieben sind.

Zu Bohemia Interactive passt dieser Schritt ohnehin. Das Studio pflegt seit Jahren ein enges Verhältnis zur Modding-Community und arbeitet parallel an Enfusion-Projekten wie Arma Reforger und Arma 4. Gerade deshalb fällt auf, dass nun ein so wichtiger Vorläufer nicht nur ein Remaster bekommt, sondern zugleich offengelegt wird.

Download: Arma: Cold War Assault Demo für Windows auf Steam

Nintendo: Erste Switch-2-Spiele kosten digital 10 US-Dollar weniger

Nintendo hat in den USA angekündigt, dass bei einigen kommenden First-Party-Spielen für die Nintendo Switch 2 die Download-Version billiger sein wird als die Ausgabe im Laden. Das gilt nach Angaben des Unternehmens aber nicht generell für den ganzen eShop, sondern nur für bestimmte neue Titel.

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Preisabstand von 10 US-Dollar

Damit verlässt Nintendo die bisherige Linie. Bislang hatten digitale und physische Fassungen zum Start in der Regel denselben Listenpreis. Das erste bestätigte Beispiel ist Yoshi and the Mysterious Book für die Nintendo Switch 2: Digital kostet das Spiel 59,99 US-Dollar, als physische Version 69,99 US-Dollar. Bei einem eigenen Nintendo-Spiel gibt es damit zum ersten Mal einen klaren Abstand von 10 US-Dollar zwischen Download und Box.

Keine pauschale Senkung im eShop

Man sollte die Ankündigung also nicht größer lesen, als sie ist: Nintendo senkt nicht einfach die Preise aller digitalen Switch-2-Spiele. Nach Angaben des Unternehmens gilt die neue Preisstruktur nur für ausgewählte kommende First-Party-Titel. Ältere Veröffentlichungen sind davon nicht betroffen. Wer also damit rechnet, dass der eShop künftig durchgehend 10 US-Dollar unter den Box-Preisen liegt, wird enttäuscht.

Nintendo erklärt den Schritt mit den unterschiedlichen Kosten beider Formate. Bei physischen Spielen fallen zusätzliche Ausgaben an, etwa für Produktion, Verpackung und Handel. Downloads haben diese Kosten nicht. Aus Nintendos Sicht schafft das neue Modell mehr Auswahl, je nachdem, ob man lieber digital kauft oder sich eine Box ins Regal stellt.

Physische Versionen wirken indirekt teurer

Offiziell erhöht Nintendo die Preise der Box-Versionen nicht. Kommuniziert wird stattdessen, dass die digitalen Fassungen günstiger werden. Für viele Käufer dürfte sich der Abstand von 10 US-Dollar trotzdem wie ein Aufpreis auf die physische Ausgabe anfühlen.

Branchenbeobachter lesen darin auch einen strategischen Schub für den Digitalvertrieb. Downloads sind für Nintendo meist lukrativer, weil die Kosten für Produktion, Verpackung und Handel wegfallen. Und noch etwas kommt dazu: Digitale Spiele lassen sich nicht weiterverkaufen. Bei gebrauchten Retail-Versionen verdient der Hersteller später nichts mehr.

Was das für Sie als Switch-Spieler bedeutet

Bei der aktuellen Nintendo Switch waren identische Startpreise lange der Normalfall. Unterschiede beim Preis kamen meistens erst später durch Aktionen im Handel zustande. Gerade deshalb fällt die neue Politik für die Switch 2 auf: Diesmal kommt der Preisvorteil für Downloads direkt von Nintendo selbst.

Als Gegenbeispiel wird oft Nintendo Switch Sports genannt. Ganz sauber ist der Vergleich allerdings nicht, weil die physische Version damals unter anderem einen Beingurt enthielt. Ein klarer Preisunterschied zwischen digitaler und physischer Fassung, so wie jetzt, war das also nicht.

Mit der Nintendo Switch 2 probiert Nintendo damit ein Preismodell aus, das in anderen Medienbereichen schon lange üblich ist, bei eigenen Spielen bisher aber neu wirkt. Wer digitale Versionen bevorzugt, fährt mit diesem Modell günstiger. Wer weiter auf Module, Sammlerwert oder Weiterverkauf setzt, wird sich wohl auf einen spürbaren Aufpreis für die Box einstellen müssen.

Downloads: Download Nintendo Switch Online für Android | Download Nintendo Switch Online für iOS

GTA 6 offenbar nur mit Download-Code im Karton: keine Disc-Version zum Launch

Grand Theft Auto 6 erscheint für PlayStation 5 und Xbox Series X/S nach allem, was derzeit aus der Branche zu hören ist, zum Start offenbar ohne spielbare Disc-Version. Wer auf eine klassische Box mit Datenträger gehofft hatte, dürfte damit eher enttäuscht sein. Verwirrung gab es vor allem wegen einer Support-Mail von Rockstar Games, die zwischenzeitlich so klang, als würde doch eine Disc kommen. Mehrere Berichte zeichnen inzwischen aber ein anderes Bild: Die Fassung, die als physische Version verkauft wird, enthält nach aktuellem Stand nur eine Box mit Download-Code, jedoch keine spielbare Disc. Das heißt unterm Strich, dass sich das Spiel auch mit dieser Edition nur digital herunterladen lässt. Für viele Fans ist das ausgerechnet bei einer der am meisten erwarteten Veröffentlichungen der letzten Jahre ein empfindlicher Punkt.

GTA 6 ohne Disc: Der aktuelle Stand

Die Hinweise aus mehreren Branchenberichten deuten derzeit ziemlich klar darauf hin, dass GTA 6 weder zum Launch noch in den Monaten danach als echte Disc-Version in den Handel kommt. Rockstar Games soll stattdessen auf ein Modell setzen, das man inzwischen immer öfter sieht: eine Verkaufsbox fürs Regal, aber eben ohne Datenträger darin.

Zu den Missverständnissen kam es wegen der Support-Antwort von Rockstar Games, die den Eindruck erweckte, es werde eine Disc-Version geben. Inzwischen berichten jedoch verschiedene Branchenquellen recht einhellig, dass es bei einem Download-Code in der Box bleiben wird.

Als möglicher Grund wird in Branchenberichten genannt, dass man Leaks vermeiden will. Gerade bei einem Spiel wie GTA 6 wären vorab verbreitete Daten, Bilder oder Inhalte besonders heikel. Wenn keine Discs vorzeitig in Umlauf kommen, sinkt auch das Risiko, dass Kopien zu früh im Handel landen und Details schon vor dem Embargo nach draußen dringen.

Warum die Kritik deutlich ausfällt

Für viele Spieler wird damit etwas ausgehöhlt, was eine physische Edition bisher ausgemacht hat: echtes Eigentum, die Möglichkeit zum Weiterverkauf, das Verleihen an Freunde und ein Stück Unabhängigkeit von Servern und Store-Infrastruktur.

Für Käufer bleibt ohne Disc am Ende vor allem die Verpackung übrig, während der eigentliche Zugriff dauerhaft an Plattformen, Konten und Download-Server gebunden bleibt. Genau deshalb wird die Debatte auch immer wieder mit der Bewegung „Stop Killing Games“ verbunden. Die setzt sich dafür ein, dass Käufer ihre Spiele nicht faktisch verlieren, sobald Support endet oder Server abgeschaltet werden.

Nach Berichten aus der Branche wollen unabhängige Händler in Nordamerika, darunter Video Games Plus und Loot Box Gaming, dieses Format aus grundsätzlicher Unterstützung für physische Medien gar nicht erst ins Sortiment nehmen.

Für den Verkauf wohl kein Hindernis

Trotz aller Kritik rechnen Branchenanalysten nicht damit, dass die fehlende Disc den Absatz ernsthaft ausbremst. Sowohl Circana-Analyst Mat Piscatella als auch The Game Business-Chef Chris Dring gehen davon aus, dass sich GTA 6 trotzdem in gewaltigen Stückzahlen verkaufen wird.

Aus Sicht des Unternehmens liegt der Reiz des Modells auf der Hand: Die Distribution ist einfacher, Besitzer digitaler Konsolen sind direkt mitgedacht, und ein Gebrauchtmarkt fällt weg. Für Rockstar Games und Take-Two Interactive ist das wirtschaftlich sehr attraktiv.

Die Diskussion geht laut Branchenberichten inzwischen außerdem längst über Nordamerika und Großbritannien hinaus. Auch in Europa und Indien wird über regionale Verfügbarkeit, mögliche Region-Locks bei Download-Codes und die Abhängigkeit von stabilen Internetverbindungen gesprochen. Gerade in Regionen, in denen schnelle Downloads nicht selbstverständlich sind, wirkt eine physische Edition ohne Disc auf viele eher wie ein Rückschritt.

NBA 2K26: 2KTV-Antworten für Episode 1 bis 35 bleiben vorerst Spekulation

Nach eigener Recherche gibt es für NBA 2K26 aktuell noch keine bestätigten 2KTV-Antworten, auch wenn im Netz bereits Überschriften für Episode 1 bis 35 auftauchen. 2KTV ist die wöchentliche In-Game-Show der NBA-2K-Reihe. Spieler beantworten dort Quizfragen und können sich damit VC verdienen.

Was bislang bekannt ist

Konkrete, belastbare 2KTV-Antworten zu NBA 2K26 liegen derzeit nicht vor. NBA 2K26 ist für Konsolen und PC noch nicht veröffentlicht, und eine offizielle Episodenliste fehlt ebenfalls.

Ein besonders auffälliges Beispiel: Ein angeblicher Guide bietet nach eigener Recherche praktisch gar keinen Inhalt und besteht lediglich aus dem Satz „The first of many“. Das klingt deutlich eher nach vorproduziertem SEO-Content als nach Material aus einer bereits verfügbaren In-Game-Episode.

Warum die Guides fraglich sind

Die Angabe „Episode 1–35“ wirkt auf den ersten Blick plausibel, ist nach eigener Recherche aber nirgends bestätigt. Frühere 2KTV-Staffeln in älteren NBA-2K-Teilen liefen oft über viele Wochen und kamen typischerweise auf etwa 35 bis 40 Episoden, teils auch darüber.

Genau dieses bekannte Schema lässt sich natürlich leicht vorab in eine Überschrift packen. Wenn die Folgen aber noch gar nicht veröffentlicht sind, können auch keine echten Antworten gesammelt oder überprüft werden.

Warum 2KTV wichtig ist

2KTV gehört in den vergangenen NBA-2K-Teilen fest zum Spiel: eine wöchentliche In-Game-Show, bei der Spieler Quizfragen beantworten und dafür VC bekommen. Diese virtuelle Währung ist für viele Nutzer relevant, weil sie unter anderem in Spieler-Upgrades, kosmetische Items oder MyTEAM-Packs fließt.

Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach Antwort-Guides jedes Jahr hoch ist. Ein großer Teil der Community schaut 2KTV nicht in erster Linie wegen der Moderation oder der Einspieler, sondern wegen der kostenlosen VC.

Für viele ist das eine der simpelsten Möglichkeiten, an VC zu kommen, ohne Echtgeld auszugeben.

Gemischte Reaktionen aus der Community

Seit Jahren bleibt 2KTV ein Feature, an dem sich die Geister scheiden. Viele Spieler sehen darin eine verlässliche Gratis-Quelle für VC. Andere finden das Format eher zäh, repetitiv oder etwas künstlich inszeniert.

Für NBA 2K26 gilt deshalb vorerst Folgendes: Wenn Sie nach 2KTV-Antworten suchen, lohnt sich ein genauer und skeptischer Blick auf den tatsächlichen Inhalt eines Guides. Offizielle Informationen zu neuen Formaten, veränderten Belohnungen oder anderen Besonderheiten liegen nach eigener Recherche bislang nicht vor.

Allgemein wird NBA 2K26 erst für Herbst 2025 erwartet. Erst danach dürfte 2K die ersten Episoden veröffentlichen, so wie in den vergangenen Jahren üblich.

Downloads: Aktuell ist kein Download von NBA 2K26 für Konsolen und PC verfügbar.

Avatar Legends: The Fighting Game zeigt schon vor Launch den Year-1-DLC

Auf der EVO 2026 haben PM Studios und Gameplay Group International schon vor dem eigentlichen Launch den DLC-Plan für das erste Jahr von Avatar Legends: The Fighting Game offengelegt. Nach der Ankündigung stehen mit Iroh, Ty Lee, Lin Beifong und Bolin bereits vier Zusatzcharaktere fest.

Vier Charaktere stehen bereits fest

Mit Iroh, Ty Lee, Lin Beifong und Bolin haben PM Studios und Gameplay Group International die ersten vier DLC-Kämpfer bestätigt. Die Auswahl greift beide großen Avatar-Serien auf: Iroh und Ty Lee kommen aus Avatar: Der Herr der Elemente, Lin Beifong und Bolin aus The Legend of Korra.

Der Crossover-Gedanke endet also nicht mit dem Hauptspiel.

Schon zum Start wirft das Spiel Figuren aus beiden Serien zusammen und spricht damit gleichermaßen Nostalgie-Fans und Korra-Anhänger an. Auch die erste DLC-Runde wirkt nicht zufällig zusammengestellt. Die vier Figuren bringen unterschiedliche Kampfstile und sehr eigene Persönlichkeiten mit, also genau das, was in einem Fighting Game schnell interessant wird.

Fünfter Slot per Abstimmung

Noch spannender ist der fünfte Platz, der im ersten DLC-Jahr bislang offen bleibt. Wer Avatar Legends: The Fighting Game vorbestellt, kann laut PM Studios über einen von fünf Kandidaten abstimmen: Amon, Kuvira, König Bumi, Asami oder Tenzin.

Die Community wird damit direkt eingebunden.

Gerade bei Fighting Games sorgen neue Charaktere fast immer für Debatten, sei es über Spielstil, Matchups oder schlicht darüber, wer als Fan-Liebling vorne liegt. Entsprechend dürfte die Abstimmung auch nach dem Release weiter Aufmerksamkeit auf das Spiel ziehen.

Release, Preis und Vorbestellung

Avatar Legends: The Fighting Game erscheint nach Angaben von PM Studios digital am 23. Juli 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC über Steam. Fassungen für Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 sollen, ebenfalls laut PM Studios, später im Jahr 2026 folgen. Die Standard Edition kostet zum Start 29,99 Euro.

Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

Dafür gibt es Zugang zu einer Closed Beta vom 2. bis 5. Juli 2026 sowie kosmetische Boni. Zum Launch soll der Titel laut PM Studios außerdem vollständiges Cross-Play bieten, sodass plattformübergreifende Matches möglich sind.

1-gegen-1-2D-Fighter mit zwölf Kämpfern

Bei Avatar Legends: The Fighting Game geht es um einen 1-gegen-1-2D-Fighter. Im Hauptspiel steht zum Start laut PM Studios ein Grundkader aus zwölf Charakteren bereit.

Schon vor der DLC-Ankündigung ist der Titel durch seine handgezeichneten Figuren, die flüssigen Animationen und das schnelle Kampftempo aufgefallen. Die Ausrichtung ist klar: Fans des Genres sollen angesprochen werden, Einsteiger aber nicht gleich außen vor bleiben.

Die ersten Hands-on-Eindrücke waren positiv. Gelobt wurden vor allem das flotte Spielgefühl, die spielerische Tiefe und die stilsichere Übertragung der Avatar-Welt in ein Fighting Game. Ob der Titel auf lange Sicht trägt, entscheidet sich am Ende trotzdem bei Punkten wie Balancing, Online-Netcode und dem Support nach dem Release. Der auf der EVO 2026 vorgestellte Plan für das erste Jahr schafft dafür aber schon mal eine solide Grundlage.

League of Legends Classic ist offiziell: Riot zeigt mehr im Juli

Riot Games hat League of Legends Classic am 26. Juni 2026 offiziell für PC angekündigt. Ausführlich zeigen will das Studio das Projekt bei den Finals des Mid-Season Invitational (MSI) am 11. Juli 2026 in Daejeon in Südkorea.

Was Riot Games bisher offiziell gesagt hat

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Der Schritt kommt nach Funden von Dataminern in der Public Beta Environment (PBE). Dort waren unter anderem Dateien, Begriffe und erste Assets zu dem Projekt aufgetaucht. Viel mehr als den Namen hat Riot Games zunächst aber nicht preisgegeben. Klar ist jetzt trotzdem: Ein Retro-Ableger von League of Legends kommt tatsächlich.

Die ausführliche Präsentation hebt sich Riot Games für die MSI-Finals am 11. Juli 2026 in Daejeon in Südkorea auf. Bis dahin bleibt vieles offen und einiges reine Spekulation, auch wenn die Leaks schon ein ziemlich konkretes Bild liefern. Riot Games setzt League of Legends Classic offenbar als Rückgriff auf eine frühe Phase des Spiels auf. League erschien im Oktober 2009 und hat sich seitdem bei Karte, Items, Runen, Masteries und Champion-Reworks massiv verändert.

Viele Beobachter gehen davon aus, dass Riot Games vor allem wegen der immer lauter werdenden Community-Spekulationen und der PBE-Leaks früher als geplant an die Öffentlichkeit gegangen ist.

Diese Features deuten die Leaks an

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Mehrere Funde in der Testumgebung sprechen dafür, dass League of Legends Classic die ursprüngliche Version von Summoner’s Rift zurückbringen könnte. Laut den Leaks sollen auch das alte Runen- und Mastery-System sowie klassische Items wie Heart of Gold und Deathfire Grasp dabei sein. Beim Champion-Roster deutet ebenfalls vieles auf die Anfangsjahre hin: Die Leaks nennen einen Startkader mit rund 60 frühen Champions.

Für Veteranen liegt der Reiz vor allem in älteren Kits und Versionen, die längst überarbeitet wurden oder komplett aus dem Spiel verschwunden sind. Dazu kommen Hinweise auf ein eigenes Fortschrittssystem. League of Legends Classic könnte nach den Datamines also mehr sein als nur eine alternative Queue im Hauptclient und stattdessen mit einem separaten Stufenaufstieg von 1 bis 30 arbeiten.

Auch die Möglichkeit steht im Raum, dass das Ganze als zeitlich begrenzter Spielmodus erscheint und nicht als dauerhaftes, eigenständiges Produkt.

Welche Fragen noch offen sind

Riot Games hat bisher nicht gesagt, welche Saison oder welcher Patch als Vorlage dient. Genauso offen ist die Frage, ob League of Legends Classic eine feste Momentaufnahme bleibt oder sich mit der Zeit weiterentwickelt. Dazu kommen die üblichen Streitpunkte: Balance, Support und Monetarisierung.

Datamines erwähnen zwar einen möglichen Battle Pass und einen separaten Shop, bestätigt ist davon bislang nichts. Gerade bei einem kompetitiven PvP-Spiel macht das einen großen Unterschied, weil die Langzeitmotivation, anders als etwa bei World of Warcraft Classic, stark davon abhängt, wie fair, spielbar und gepflegt sich diese alte Version im Alltag anfühlt.

Nostalgie trifft Skepsis in der Community

In der Community fallen die Reaktionen gemischt aus. Viele langjährige Spieler freuen sich auf ein altes League of Legends mit klassischen Systemen und dem Charme der frühen Jahre. Andere halten dagegen, dass frühere Versionen nicht nur nostalgisch waren, sondern oft auch sperriger, unausgeglichener und deutlich weniger komfortabel.

Die entscheidende Frage ist deshalb längst nicht mehr, ob League of Legends Classic kommt, sondern welche Version Riot Games am Ende tatsächlich ausliefert. Spätestens am 11. Juli 2026 dürfte das Studio zeigen, ob daraus ein ernstzunehmender neuer Modus für PC wird oder nur ein kurzer Trip zurück in die Vergangenheit.

Download League of Legends für Windows und Mac

Payday 2 startet am 30. Juni die offene Beta: Diesel 3.0 bringt 64 Bit und nur noch 32 GB

Starbreeze startet am 30. Juni auf Steam die offene Beta für Diesel 3.0, das große Technik-Update für Payday 2 auf dem PC. 13 Jahre nach dem ursprünglichen Release können Spieler die Modernisierung des Heist-Shooters damit zum ersten Mal selbst ausprobieren. Geplant sind unter anderem die 64-Bit-Unterstützung, der Wechsel von DirectX 9 auf DirectX 11 und eine deutlich kleinere Installation. Aus bisher rund 86 GB sollen laut Starbreeze am Ende nur noch etwa 32 GB werden.

Nach all den Jahren ist das die erste Gelegenheit, die technische Überarbeitung selbst anzutesten.

Für Fans ist das deutlich mehr als ein kleiner Patch. Starbreeze stellt gleich mehrere Änderungen in Aussicht, die schon lange gefordert werden: 64 Bit, DirectX 11 und eine stark geschrumpfte Installationsgröße. Statt bisher ungefähr 86 GB soll Payday 2 künftig nur noch rund 32 GB auf der Festplatte belegen.

Diesel 3.0 modernisiert die Technik

Bei der offenen Beta geht es nicht um einen neuen Grafikstil oder einen optischen Neuanstrich, sondern um das technische Grundgerüst. Mit Diesel 3.0 soll Payday 2 stabiler laufen, besser mit aktueller Hardware zusammenarbeiten und einige Altlasten der bisherigen Engine loswerden. Ab dem 30. Juni lässt sich die neue Version nach Angaben von Starbreeze auf Steam testen.

64 Bit soll Abstürze verringern

Für viele Spieler dürfte der Schritt auf 64 Bit der wichtigste Teil des Updates sein. Die bisherige Version war immer wieder für speicherbedingte Abstürze bekannt, gerade in längeren Sessions, bei vielen Effekten oder mit größeren Mod-Setups. Genau da soll die neue Systemunterstützung helfen: Starbreeze geht davon aus, dass solche Probleme deutlich seltener werden oder im besten Fall ganz verschwinden.

DirectX 11 und weniger Speicherbedarf

Auch der Wechsel von DirectX 9 auf DirectX 11 gehört zu den zentralen Punkten der Umstellung. Als grafisches Upgrade verkauft Starbreeze das nicht. Gemeint sind eher bessere Leistung und weniger Kompatibilitätsprobleme.

Wer auf einem älteren oder schwächeren PC spielt, wird gerade darauf schauen. Wenn die neue Version sauberer mit aktuellen Treibern und Systemen zusammenspielt, macht das im Alltag einen Unterschied.

Am greifbarsten ist aber wohl die neue Dateigröße. Dass Payday 2 von rund 86 GB auf etwa 32 GB schrumpfen soll, dürfte vor allem Nutzer mit kleineren SSDs freuen. Für ein Spiel in diesem Alter ist das ein überraschend großer Schritt.

Neues Team und offene Fragen bei Mods

Seit 2025 liegt die laufende Entwicklung von Payday 2 laut Starbreeze bei Sidetrack Games. Das Studio hat Wurzeln in der Payday-Modding-Community, während Starbreeze seinen Fokus stärker auf Payday 3 legt.

In den ersten Reaktionen werden nicht nur 64 Bit und die kleinere Installationsgröße positiv aufgenommen. Auch die neuen Verantwortlichen kommen gut an. Die größte Sorge bleibt aber die Mod-Kompatibilität. Ein so tiefer Technikwechsel kann dazu führen, dass bestehende Mods vorübergehend nicht mehr funktionieren. Sidetrack Games hat bereits angekündigt, während der Beta mit Mod-Entwicklern zusammenzuarbeiten.

Payday 2 hält auf Steam weiterhin eine größere Spielerbasis als Payday 3, das zeigen die Zahlen dort ziemlich klar. Der schwierige Start von Payday 3 hat Starbreeze unter Druck gesetzt. Entsprechend wichtig ist dieses Upgrade für die Reihe.

Downloads: Download Payday 2 für Windows

Resident Evil Survival Unit startet am 2. Juli: Monster Hunter trifft auf Horror-Strategie

Resident Evil Survival Unit für iOS und Android bekommt ab dem 2. Juli 2026 ein zeitlich begrenztes Crossover mit Monster Hunter. Das haben JOYCITY Corporation und Aniplex Inc. angekündigt.

Damit holen JOYCITY Corporation und Aniplex Inc. zwei große Capcom-Marken aufs Smartphone. Das Event läuft laut Ankündigung bis zum 29. Juli 2026 und bringt dem Strategie-Horrorspiel neue Monsterbegegnungen, exklusive Inhalte und frische audiovisuelle Elemente.

Für Fans beider Reihen dürfte das vor allem deshalb spannend sein, weil JOYCITY Corporation und Aniplex Inc. nicht bloß kosmetische Extras in Aussicht stellen. Genannt werden unter anderem groß angelegte Monsterkämpfe, spezielle Ingame-Events, exklusive Belohnungen und eine Präsentation, die eigens auf das Crossover zugeschnitten wurde.

Monster Hunter trifft auf Resident-Evil-Strategie

Im Kern erweitert das Crossover Resident Evil Survival Unit laut JOYCITY Corporation und Aniplex Inc. um Inhalte aus dem Monster-Hunter-Kosmos, angepasst an das Spielsystem und die düstere Stimmung des Mobile-Titels. Teaser-Material und Hinweise der Entwickler legen nach Unternehmensangaben nahe, dass exklusive Helden und bekannte Monster aus Monster Hunter ihren Weg ins Spiel finden.

Spannend ist vor allem, wie gut die beiden Vorlagen zusammenpassen. Monster Hunter lebt seit jeher von der Jagd auf riesige Kreaturen, Resident Evil Survival Unit verbindet dagegen Survival Horror mit Strategie-Mechaniken.

Gerade diese Mischung könnte dem Event seinen Reiz geben, vorausgesetzt die ikonischen Monster bleiben nicht bei einem kurzen Gastauftritt, sondern tauchen spielerisch sinnvoll eingebunden auf.

Eventzeitraum und Inhalte im Überblick

Der Zeitraum ist laut Ankündigung klar abgesteckt: Los geht es am 2. Juli 2026, Schluss ist am 29. Juli 2026. In diesem Fenster sollen Sie laut JOYCITY Corporation und Aniplex Inc. auf mehrere Sonderinhalte zugreifen können.

Dazu zählen nach Angaben der Unternehmen große Monsterbegegnungen im Stil des Events, zeitlich begrenzte Spezialevents, exklusive Belohnungen, eigene Inszenierungselemente sowie zusätzliche visuelle Effekte und eigens eingespielte Hintergrundmusik.

Gerade die angekündigte exklusive Musik und die neuen Präsentationselemente dürften für Fans interessant sein, die bei Franchise-Kooperationen mehr erwarten als ein paar neue Skins oder reine Sammelobjekte.

Was ist Resident Evil Survival Unit?

Resident Evil Survival Unit ist ein Mobile-Spiel für iOS und Android, das laut JOYCITY Corporation und Aniplex Inc. im November 2025 erschienen ist. Der Free-to-play-Titel ist nach Angaben der Unternehmen in 176 Ländern verfügbar und spielt in einem parallelen Resident-Evil-Universum.

Statt auf klassische Action zu setzen, mischt das Spiel Survival Horror mit strategischem Ressourcen- und Einheitenmanagement. Dadurch eignet sich der Titel auch für ungewöhnlichere Kooperationen mit bekannten Figuren und Gegnern in einem alternativen Szenario.

Publisher sieht Stärken beider Marken

Park Joon-seung von JOYCITY sagte, die Zusammenarbeit sei darauf ausgelegt, hochwertige Inhalte zu liefern, die sowohl den eigenständigen Reiz beider Serien als auch ihre Stärken im strategischen Gameplay hervorheben.

Die Ankündigung hat laut JOYCITY Corporation und Aniplex Inc. in Nordamerika und Asien bereits viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ob das Event auch außerhalb der Fan-Community zündet, bleibt offen, etwa als Beispiel dafür, wie glaubwürdige Kooperationen im Mobile-Bereich großer Konsolenmarken aussehen können.

Downloads: Resident Evil Survival Unit für iOS und Android herunterladen

Valve zur Steam Machine: Günstigere Version vorerst nicht realistisch

Valve hat sich jetzt auch zum Preis seiner neuen Steam Machine geäußert. Und wenn Sie auf eine günstigere Variante des 1.049-Dollar-Systems hoffen, fällt die Antwort im Moment eher ernüchternd aus.

Intern wäre ein billigeres Modell zwar nach wie vor willkommen. Nach allem, was Valve dazu sagt, hält man das derzeit aber nicht für machbar. Wer also auf eine schnelle Preiskorrektur spekuliert, sollte die Erwartungen lieber etwas herunterschrauben.

Der Knackpunkt ist der Einstiegspreis von 1.049 Dollar. Genau daran hat sich ein großer Teil der frühen Berichterstattung festgebissen. Gelobt wurden zwar das kompakte Gehäuse, die Qualität der Hardware und das klar aufs Wohnzimmer zugeschnittene SteamOS-Erlebnis. Aber der Preis steht über allem.

Steam Machine: Am Preis entzündet sich die Kritik

Hinter den Kulissen hatte Valve wohl einmal deutlich kleiner geplant. In Berichten ist von einem Zielbereich um 700 bis 750 Dollar die Rede.

In dieser Region hätte sich die Steam Machine sehr viel leichter als Alternative zu klassischen Konsolen verkaufen lassen, oder als unkomplizierter Einstieg in den PC-Gaming-Markt.

Davon ist man inzwischen offenbar abgerückt. Unter den aktuellen Marktbedingungen, so die Einschätzung bei Valve, lässt sich so eine Preisklasse nicht sauber halten, ohne an anderer Stelle zu viel zu streichen oder zu schwächen.

Für eine Hardware-Plattform, die Valve selbst im Markt verankern will, wäre genau das ein heikler Kompromiss.

Teure Bauteile machen ein günstigeres Modell schwer

Als Hauptgrund verweist Valve auf die weiter hohen Kosten zentraler Komponenten. Vor allem beim Arbeitsspeicher und bei Speicherlösungen liegen die Preise offenbar spürbar über dem, womit man anfangs gerechnet hatte.

Dazu kommen allgemeine Lieferengpässe. Die bremsen nicht nur die Verfügbarkeit aus, sie schlagen auch direkt auf die Einkaufspreise durch.

Falls Sie also mit einer kurzfristigen Preissenkung rechnen, ist gerade eher Geduld angesagt. Aus Entwicklerkreisen heißt es sogar, dass die Probleme rund um die Speicherversorgung noch bis mindestens 2028 nachwirken könnten.

Wer auf ein deutlich günstigeres Modell in naher Zukunft setzt, wartet womöglich ziemlich lange.

Kein simples Comeback der alten Steam Machines

Die neue Steam Machine ist außerdem kein Aufguss des alten Konzepts. Die ersten Steam Machines, damals von mehreren Herstellern angeboten, waren nach mäßigem Markterfolg 2018 schon wieder verschwunden.

Diesmal geht Valve einen anderen Weg. Statt vieler Partnergeräte gibt es ein einzelnes System direkt vom Unternehmen, deutlich geprägt von den Erfahrungen mit dem Steam Deck und von einem SteamOS, das heute wesentlich reifer wirkt.

Und genau das kommt in den bisherigen Tests gut weg. Beschrieben wird ein Gerät in konsolenähnlicher Form, passend fürs Wohnzimmer, sauber verarbeitet und mit einer SteamOS-Oberfläche, die ohne großes Herumprobieren funktioniert.

Trotzdem bleibt die naheliegende Frage: Für wen lohnt sich das Ganze bei 1.049 Dollar eigentlich? Neben einer PlayStation 5, einer Xbox Series X oder ähnlich teuren Gaming-PCs bleiben viele Testberichte mit ihrer Kaufempfehlung deshalb vorsichtig.

Vielleicht ist SteamOS am Ende wichtiger als die Box selbst

Strategisch schaut Valve ohnehin über die Hardware hinaus. Das Unternehmen baut SteamOS Schritt für Schritt als Alternative zu Windows für Spieler aus, schraubt weiter an der Proton-Kompatibilität und will Nutzern perspektivisch die Möglichkeit geben, eigene Steam-Machine-artige Systeme auf unterstützter PC-Hardware aufzusetzen.

Genau da könnte auf lange Sicht der eigentliche Wert liegen. Selbst wenn Valves eigene Box vorerst teuer bleibt, hätte SteamOS als Plattform am Ende gute Chancen, weiter zu kommen als die Hardware allein.

Call of Duty: Mobile erhält Persona-5-Royal-Crossover: Start am 1. Juli

Am 1. Juli 2026 um 17:00 Uhr PT geht’s los: Activision startet mit „Take Your Heart“ ein Crossover für Call of Duty: Mobile auf Android und iOS, bei dem sich alles um Persona 5 Royal dreht.

Call of Duty: Mobile Herunterladen

Nach Angaben von Activision ist das die erste Kooperation überhaupt zwischen dem Mobile-Shooter Call of Duty: Mobile von TiMi Studio Group und Activision und Atlus’ gefeiertem JRPG Persona 5 Royal.

Für Call of Duty: Mobile ist es nach dem jüngsten Event mit The Boys gleich die nächste große Markenkooperation. Diesmal fällt der Stilwechsel aber noch stärker auf. Statt Superhelden-Action zieht nun die Ästhetik der Phantomdiebe in den Shooter ein.

Plunder Treasure Hunt als thematischer Modus

Im Mittelpunkt des Events steht laut Activision der zeitlich begrenzte Modus „Plunder Treasure Hunt“. Dafür wurde der bekannte Plunder-Modus zu einer Variante umgebaut, die klar von Persona 5 Royal inspiriert ist.

Auf der Karte warten dabei unter anderem sogenannte Domains, in denen Sie gegen „Shadow“-Gegner antreten. Wer die Kämpfe gewinnen, schaltet Schatztruhen frei und sammelt Belohnungen ein. Der Bezug zu den Palästen und zum Beutesystem aus Persona 5 Royal ist dabei kaum zu übersehen.

Das Crossover gehört zu Season 6 von Call of Duty: Mobile und soll die laufende Saison mit einem deutlich stärker inszenierten Themen-Event aufwerten. Für Activision und TiMi ist das auch aus einem anderen Grund spannend: Persona 5 Royal kommt zwar aus dem klassischen JRPG-Bereich, ist längst aber eine globale Mainstream-Marke.

Joker, Panther, Queen und Violet als Skins

Mit dem Start von „Take Your Heart“ kommen laut Activision Operator-Skins auf Basis von Joker, Panther, Queen und Violet ins Spiel. Dazu gibt es unter anderem thematische Waffenbaupläne, einen Motorrad-Skin und weitere Anpassungsgegenstände, die sich optisch an Persona 5 Royal anlehnen.

Für viele Fans dürften genau diese Inhalte der eigentliche Kaufanreiz sein. Persona 5 Royal gehört zu den bekanntesten Atlus-Spielen überhaupt und hat sich nach Angaben von Activision weltweit millionenfach verkauft.

Dazu passt auch, dass das Crossover in die Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum der Persona-Reihe fällt. Für die Marke wirkt die Aktion damit ziemlich stimmig.

Community reagiert gemischt

In sozialen Netzwerken und Kommentarspalten ist die erste Resonanz bisher gemischt. Ein Teil der Community feiert das ungewöhnliche Mash-up und sieht darin genau die Art von wildem Crossover, für die Live-Service-Spiele heute bekannt sind.

Andere Spieler schauen kritischer auf den Look der Figuren. Vor allem die realistischeren Charaktermodelle in Call of Duty: Mobile wirken auf manche Fans wie ein Bruch mit der markanten Anime-Optik von Persona 5 Royal.

Ab dem 1. Juli können Sie dann selbst sehen, wie gut der neue Modus und die Präsentation im Spiel am Ende zusammenpassen.

Downloads: Download Call of Duty: Mobile für Android und iOS