Instagram testet neue Algorithmus-Kontrollen: „Your Algorithm“ in Feed und Reels

Instagram baut die Steuerung seines Empfehlungsalgorithmus weiter aus. Instagram-Chef Adam Mosseri hat heute neue Optionen für Android und iOS vorgestellt. Meta will die Funktion „Your Algorithm“ nach seinen Angaben aus den eher versteckten Einstellungen herausholen und zu einem sichtbaren Teil der App machen. Dafür testet das Unternehmen neue Wege, über die sich die Optionen direkt aus dem Feed und aus Reels öffnen lassen.

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„Your Algorithm“ direkt in Feed und Reels

Unter den Prototypen, die Adam Mosseri gezeigt hat, ist eine Wischgeste nach unten im Hauptfeed. Sie soll das Menü „Your Algorithm“ sofort öffnen. Bei Reels probiert Instagram laut Mosseri außerdem eine Einblendung per Wisch nach oben aus, dazu Buttons an einzelnen Clips. Darüber lässt sich festlegen, ob mehr oder weniger ähnliche Inhalte auftauchen sollen.

Mosseri sagte auch, dass längst nicht alles davon automatisch startet. Einiges läuft schon im Test, anderes soll bald dazukommen, und manches verschwindet womöglich wieder. Die Stoßrichtung ist trotzdem klar. Die Steuerung des Algorithmus soll nicht länger in Untermenüs versteckt sein, sondern genau dort auftauchen, wo Empfehlungen tatsächlich konsumiert werden.

Was die Funktion verändert

Instagram zufolge wurde „Your Algorithm“ Ende 2025 zuerst für Reels eingeführt und später auf Explore und den Hauptfeed ausgeweitet. Die Funktion zeigt Themenblöcke an, die laut Instagram bündeln, welche Interessen die Empfehlungen beeinflussen. Wer dort etwas anpasst, ändert damit nicht nur einen einzelnen Bereich. Die Einstellungen greifen appweit, also für Feed, Reels und Explore.

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Instagram setzt hier auf Feinarbeit, nicht auf einen echten Richtungswechsel. Viele Nutzer wünschen sich nach wie vor einen simplen chronologischen Feed mit Beiträgen von Accounts, denen sie schon folgen. Genau das stellt Instagram aber nicht ins Zentrum. Die Plattform will die Empfehlungslogik nicht zurückbauen, sondern sie besser einstellbar machen.

Mehr Transparenz, aber kein neues Modell

Der Schritt passt zu Metas Kurs im Wettbewerb mit TikTok und YouTube Shorts. Auf allen drei Plattformen kommt ein großer Teil der Sichtbarkeit inzwischen aus Empfehlungen und nicht mehr aus dem klassischen Abo-Feed. Mehr Kontrolle über Themen und Interessen könnte Meta helfen, dieses Modell beizubehalten und es gleichzeitig nachvollziehbarer wirken zu lassen.

Branchenbeobachter sehen darin zum Teil einen Fortschritt. Mehr Einblick darin, warum bestimmte Inhalte überhaupt erscheinen, gilt als sinnvoll. Die Skepsis bleibt trotzdem. Die Systeme sind weiter vor allem darauf ausgelegt, Aufmerksamkeit zu binden und die Verweildauer hochzuhalten. Für kleinere Creator könnte stärkere Filterung außerdem Reichweite kosten.

Auch Regulierung erhöht den Druck

Plattformen stehen schon länger in der Kritik, beim Ranking zu wenig Transparenz zu bieten und zu wenige Alternativen bereitzustellen. In Europa hat der Digital Services Act Meta bereits dazu gebracht, in bestimmten Bereichen chronologisch sortierte Optionen für Stories und Reels anzubieten.

Darum ist „Your Algorithm“ mehr als nur ein Produktversuch. Es ist auch ein Signal. Bei laut Meta mehr als 2,1 Milliarden monatlich aktiven Nutzern und rund 34 Minuten täglicher Nutzung können selbst kleine Änderungen an Empfehlungen spürbare Folgen haben. Dass Meta die Funktion nach Instagram-Angaben seit dem Start in den USA Schritt für Schritt weltweit ausrollt, spricht dafür, dass noch weiter nachjustiert wird.

Downloads: Download Instagram für Android, Download Instagram für iOS

Assassin’s Creed Black Flag Resynced kommt 2026: Drei Piratenspiele als Alternative

Ubisoft hat das Remake Assassin’s Creed Black Flag Resynced für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC angekündigt. Geplanter Release ist nach aktuellem Stand der 9. Juli 2026.

Entwickelt wird das Remake von Ubisoft Singapore. Schon jetzt gehört es zu den Action-Adventures, die für das kommende Jahr besonders genau beobachtet werden.

Wer so lange nicht warten will, hat schon heute drei Alternativen zur Auswahl. Sie setzen allerdings unterschiedliche Schwerpunkte bei Piraten-Setting, offener Spielwelt und Seeschlachten.

Assassin’s Creed Black Flag Resynced mit Technik-Upgrade und neuen Missionen

Für Assassin’s Creed Black Flag Resynced setzt Ubisoft auf die aktuelle Anvil-Engine und hat die Technik spürbar überarbeitet.

Genannt werden unter anderem Raytracing-Beleuchtung, eine bessere Wassersimulation, dynamisches Wetter und eine Open World, die nahtloser wirken soll.

Auch größere Städte sollen sich jetzt ohne Ladebildschirm betreten lassen. Die Karibik dürfte dadurch deutlich zeitgemäßer rüberkommen.

Beim Spieldesign orientiert sich Ubisoft nach eigenen Angaben stärker am Original von 2013 als an den neueren Rollenspiel-Ablegern der Reihe.

Positioniert wird Assassin’s Creed Black Flag Resynced als charaktergetriebenes Solo-Action-Adventure, nicht als vollwertiges RPG. Ubisoft spricht von einem schnelleren Kampfsystem, einer neuen Pariermechanik, verbessertem Parkour und modernisierten Stealth-Optionen, inklusive eigenem Schleichknopf.

Auch an Missionen und Story wurde laut Ubisoft gearbeitet.

Gerade die früher oft kritisierten Verfolgungs- und Belauschungsmissionen sollen weniger streng ausfallen. Eine Entdeckung führt also nicht mehr automatisch zum Scheitern.

Dazu kommen laut Ubisoft rund sechs Stunden neue Inhalte, mehr Hintergrund zu Edward Kenway und größere Rollen für Blackbeard und Stede Bonnet. Gestrichen wurden dagegen die Gegenwartsabschnitte aus dem Original. In ersten Hands-on-Previews werden Atmosphäre, Technik und der respektvolle Umgang mit der Vorlage gelobt. Genannt werden aber auch noch etwas flache Kämpfe in frühen Spielabschnitten, Bugs in den Preview-Builds und stellenweise ungleichmäßige Animationen in neuen Zwischensequenzen.

Sea of Thieves als offene Piraten-Sandbox für Xbox Series X|S und PC

Bei Sea of Thieves stehen vor allem Freiheit, Entdeckung und dieses klassische Seefahrer-Gefühl im Vordergrund.

Rare setzt weniger auf eine klassische Story und mehr auf dynamisches Multiplayer-Chaos, Koop-Abenteuer und stilisierte Seeschlachten. Mit Season 20 können Sie ab sofort im Modus „Custom Seas“ auch eigene Spielvarianten erstellen.

Skull and Bones mit Fokus auf Schiffe für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC

Skull and Bones ist eher die passende Wahl, wenn Schiffe, Ausrüstung und Seekämpfe für Sie klar an erster Stelle stehen.

Das Live-Service-Spiel bietet tiefere Systeme beim Flottenaufbau, bei der Entwicklung der Schiffe und bei saisonalen Inhalten. Was ihm fehlt, ist die starke Solo-Abenteuerstruktur und das nahtlose Zusammenspiel aus See- und Landabschnitten.

Windrose im Early Access für PC

Windrose ist seit April 2026 im Early Access und kombiniert Piraten-Action auf See mit Koop-Survival, Crafting, Basisbau und Kämpfen an Land.

Wenn Sie eine härtere, systemlastigere Alternative suchen und mit Ecken und Kanten eines unfertigen Spiels leben können, ist das eine spannende Übergangslösung.

Sea of Thieves bringt das Abenteuerflair, Skull and Bones die Seeschlachten und Windrose den Survival-Faktor. Assassin’s Creed Black Flag Resynced soll all das am Ende zusammenführen, mit Edward Kenway im Zentrum.

Downloads: Download Sea of Thieves für Xbox Series X|S und PC; Download Skull and Bones für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC; Download Windrose für PC

Total War: Medieval 3 bestätigt sechs Fraktionen: Jetzt stimmt die Community über weitere ab

Creative Assembly hat neue Details zum Fraktionsaufgebot der PC-Version von Total War: Medieval 3 veröffentlicht. Fest stehen bislang sechs Start-Fraktionen. Für weitere Kandidaten läuft parallel eine Community-Abstimmung.

Sechs Fraktionen zum Start bestätigt

Zum Start von Total War: Medieval 3 sind sechs Fraktionen gesetzt: das Königreich England, das Königreich Frankreich, das Heilige Römische Reich, das Byzantinische Reich, das Sultanat von Rum und das Königreich Jerusalem. Nach Angaben der Entwickler steckt hinter dieser Auswahl ein klarer Gedanke.

Ausschlaggebend seien historische Relevanz, der Wiedererkennungswert innerhalb der Epoche und vor allem die Frage, wie viel spielerische Eigenständigkeit eine Fraktion mitbringt. Es zählt also nicht bloß, wer im Mittelalter politisch oder militärisch Gewicht hatte. Entscheidend ist auch, wer sich auf der Karte und in den Systemen wirklich anders anfühlt.

Community-Abstimmung für weitere Start-Fraktionen

Zusätzlich hat Creative Assembly eine Umfrage gestartet. Dort können Sie über 23 weitere Kandidaten abstimmen. Das Studio will die Ergebnisse nach eigener Aussage in die endgültige Fraktionsauswahl zum Release einfließen lassen.

Der Schritt passt zur derzeitigen Kommunikationslinie rund um Total War: Medieval 3. Das Team spricht ungewöhnlich früh über zentrale Designfragen und macht dabei auch sichtbar, dass die Community bei solchen Themen mitreden soll.

Papal States nicht zum Launch spielbar

Besonders ins Auge fällt die Entscheidung gegen den Kirchenstaat als Start-Fraktion. Laut Creative Assembly ist der Kirchenstaat zwar auf der Kampagnenkarte vertreten, als regulär spielbare Fraktion fällt er zum Launch aber erst einmal weg.

Die Begründung: Ein spielbarer Kirchenstaat würde eigene, stark zugeschnittene Systeme brauchen. Genau dieser zusätzliche Entwicklungsaufwand würde im Moment zu viele Ressourcen verschlingen.

Als politische Macht verschwindet der Papst trotzdem nicht von der Bildfläche. Nach Angaben des Studios soll er weiter Einfluss auf Diplomatie und Konflikte nehmen.

Karte, Zeitraum und erste Kritik

Die Kampagne von Total War: Medieval 3 beginnt laut Creative Assembly im Jahr 1140 und deckt einen Zeitraum von rund 300 Jahren ab. Die Karte reicht von Iberien bis Bagdad und von Südskandinavien bis nach Nordafrika.

Damit nimmt Total War: Medieval 3 viele der bekannten mittelalterlichen Brennpunkte mit, zieht die Grenzen aber recht klar. Und genau daran entzündet sich schon jetzt Kritik.

Creative Assembly möchte nach eigener Aussage Fraktionen vermeiden, deren Gebiete nur teilweise auf der Karte liegen. Genannt werden dabei unter anderem die Großseldschuken und verschiedene russische Fürstentümer. In der Community taucht vor allem eine Forderung immer wieder auf: eine stärkere Repräsentation der Kiewer Rus’.

Deutlich seltener wird bisher über mögliche afrikanische Fraktionen südlich der Sahara gesprochen, etwa Mali oder Äthiopien.

Neue Engine und offeneres Design

Technisch läuft Total War: Medieval 3 laut Creative Assembly auf der neuen Warcore-Engine. Außerdem hat das Studio bereits erste Details zu Systemen wie Bevölkerung, regionaler Entwicklung und dem Abschied von der starren Provinzstruktur genannt.

Noch ist weiter offen, welche Fraktionen es am Ende tatsächlich ins Start-Aufgebot schaffen.

Downloads: Für Total War: Medieval 3 ist auf dem PC derzeit noch kein Download verfügbar.

Invincible VS: Entwickler bringen Mortal Kombat als Crossover ins Spiel

Bei der Evo 2026 haben die Entwickler von Quarter Up, dem Studio hinter Invincible VS, ziemlich offen durchblicken lassen, dass sie einem Crossover mit Mortal Kombat nicht abgeneigt wären. Ganz überraschend ist das nicht. Quarter Up sprach auf der Evo 2026 ganz allgemein davon, dass Gastcharaktere für das Spiel infrage kommen, und ausgerechnet Mortal Kombat fiel dabei als besonders naheliegende Wahl. Das ergibt auch tonal Sinn, weil Invincible VS ebenfalls auf eine sehr brutale, blutige Inszenierung setzt.

Mortal Kombat X Herunterladen

Mortal Kombat als natürlicher Kandidat

Grundsätzlich hätten die Verantwortlichen offenbar nichts gegen Kooperationen mit anderen Marken. Für sie steht aber die Frage im Vordergrund, ob das Ganze auch wirklich zum Spiel passt. Game Director Dave Hall machte auf der Evo 2026 sinngemäß klar, dass mögliche Crossover-Kämpfer zum Ton passen müssten. Gerade Figuren wie Scorpion oder Sub-Zero liegen da schnell auf der Hand.

Lead Combat Designer Bau Bautista ging auf der Evo 2026 noch einen Schritt weiter. Seinen Worten nach würde er nur zu gern Mortal-Kombat-Charaktere im Kader sehen, und Scorpion nannte er sogar ganz direkt als Beispiel. Für Fans kompromissloser Fighting-Game-Action ist dieser Wunsch leicht nachzuvollziehen, denn der 3v3-Tag-Team-Fighter setzt ganz bewusst auf Härte, sowohl bei der Gewaltdarstellung als auch bei den Finishern.

Verbindung über Mortal Kombat 1

Die Idee kommt auch nicht völlig aus dem Nichts. Zwischen beiden Marken gibt es längst eine ziemlich klare Verbindung, denn Omni-Man aus Invincible war in Mortal Kombat 1 bereits als Gast-DLC-Kämpfer spielbar. Viele Spieler kamen mit dieser Umsetzung gut klar, auch deshalb, weil die Figur mit ihrer überzeichneten Brutalität erstaunlich gut in die NetherRealm-Reihe passte.

Genau deshalb wirkt ein Crossover in die andere Richtung fast schon wie der nächste naheliegende Schritt. Wenn ein Invincible-Charakter in Mortal Kombat funktioniert hat, drängt sich die Frage fast von selbst auf, ob dann nicht auch Mortal-Kombat-Figuren in Invincible VS funktionieren könnten.

Noch keine Bestätigung

Offiziell bestätigt ist bisher trotzdem nichts. Weder NetherRealm Studios noch Serienchef Ed Boon haben bislang konkret auf die Aussagen reagiert, die auf der Evo 2026 gefallen sind. Stand jetzt sind es also allein die Entwickler von Invincible VS, die öffentlich Interesse signalisieren.

Das dürfte die Spekulationen natürlich weiter anheizen, von einer echten Ankündigung ist das aber noch ein gutes Stück entfernt. Gastcharaktere gehören im Fighting-Game-Genre zwar längst dazu, doch bei solchen Kooperationen spielen Lizenzen, Freigaben und das richtige Timing eine große Rolle.

Invincible VS in Zahlen

Invincible VS erschien am 30. April 2026 und stammt von Quarter Up, dem hauseigenen Studio von Skybound Games. Teile des Teams waren vorher an Killer Instinct aus dem Jahr 2013 beteiligt. Viele Fans werten das schon jetzt als gutes Zeichen für die Qualität des Kampfsystems.

Bei den Zahlen zeigt sich ein gemischtes Bild. Steam-Schätzungen von Ende Juni 2026 gingen von rund 123.700 verkauften Exemplaren und etwa 4,3 Millionen US-Dollar Umsatz auf dem PC aus. Der Publisher Skybound Games sprach außerdem schon bis zum 11. Mai 2026 von 1 Million Spielern, wobei in dieser Zahl auch Teilnehmer der Open Beta mit enthalten waren.

In der Community fällt die Reaktion auf ein mögliches Mortal-Kombat-Crossover entsprechend gemischt aus. Ein Teil der Fans hält das für eine stilistisch perfekte Kombination, andere hätten lieber mehr Fokus auf das Invincible-Universum selbst oder auf weitere Figuren aus den Image Comics. Dazu kommt noch eine weitere Sorge: Einige befürchten, dass am Ende zu viele Gastcharaktere im Spiel landen könnten.

Downloads: Invincible VS für PC herunterladen

Street Fighter 6: Capcom plant nach der Evo 2026 vorerst keine großen Systemänderungen

Capcom hat auf der Evo 2026 klargemacht, dass Street Fighter 6 auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S vorerst kein grundlegendes Update des Kampfsystems bekommt. Director Takayuki Nakayama und Producer Shuhei Matsumoto sagten dort, dass aktuell keine kurzfristigen Pläne für eine größere Systemüberarbeitung bestehen. Für Spieler heißt das erst einmal vor allem eines: Das vertraute Spielgefühl bleibt, und Mechaniken wie das Drive System bilden weiter das Rückgrat des Gameplays.

Street Fighter 6 Herunterladen

Capcom setzt damit auf Stabilität, Feintuning und neue Inhalte, statt das Design mit einem großen Schnitt neu auszurichten.

Keine großen Eingriffe ins System

Das heißt allerdings nicht, dass Street Fighter 6 nicht weiter angepasst wird. Gemeint ist eher, dass Capcom den Kern des Spiels nicht neu aufziehen will.

Das passt zu einem Kurs, der eher auf vorsichtige Korrekturen setzt als auf eine komplette Neuerfindung.

2026 war das schon mehrmals zu sehen. Im März veröffentlichte Capcom einen Patch, der jeden einzelnen Charakter nachjustierte. Im Mai ging das Team dann gezielt Systeminteraktionen rund um Würfe an.

Balance-Probleme werden so nach und nach entschärft, ohne das gesamte Wettbewerbsgefüge einmal komplett umzustoßen.

Warum Capcom auf Stabilität setzt

Die Entscheidung fällt in einer Phase, in der Street Fighter 6 weiter sehr gut dasteht. Bei der Evo 2026 war Street Fighter 6 laut Veranstalter mit mehr als 2.000 Teilnehmern erneut eines der Schwergewichte der Fighting-Game-Szene.

Noch auffälliger war Evo Japan 2026. Dort traten laut Guinness World Records 7.168 Spielerinnen und Spieler an und stellten damit einen Guinness-Weltrekord auf.

Auch wirtschaftlich läuft es für Capcom. Bis Juni 2026 meldete das Unternehmen weltweit mehr als 7 Millionen verkaufte Exemplare.

Für ein Fighting Game ist das ein außergewöhnlich starkes Ergebnis und ein ziemlich klares Zeichen dafür, dass die aktuelle Formel trägt. Dazu kommt, dass Capcom das Drive System schon früher als langfristige Basis beschrieben hatte, unter anderem mit dem sinngemäßen Verweis auf einen möglichen Lebenszyklus von zehn Jahren.

Mehr Inhalte statt Mechanik-Revolution

Statt das Fundament neu zu bauen, richtet Capcom den Blick immer stärker auf laufende Inhalte. Besonders wichtig ist dabei der kommende vierte Character Pass, in dem unter anderem Tifa aus Final Fantasy 7 auftauchen soll.

Außerdem wurden weitere Einzelspieler-Inhalte angedeutet, obwohl die regulären World-Tour-Updates inzwischen abgeschlossen sind.

Dass neue Kämpfer weiter gut ziehen, zeigte sich nach Alex’ Release im März 2026. Auf Steam legten die gleichzeitigen Spielerzahlen danach spürbar zu.

Solche Ausschläge sprechen dafür, dass frische Inhalte Rückkehrer und neue Spieler zurück ins Spiel holen können, ohne dass es dafür eine große Systemüberarbeitung braucht. In der Community kommt dieser Kurs gemischt, aber meist ziemlich pragmatisch an: Einige wünschen sich gezielte Eingriffe bei Drive Rush oder Throw Loops, andere halten Street Fighter 6 schon jetzt für stark ausbalanciert und warnen vor zu harten Änderungen.

Star Wars: Eclipse gerät unter Druck: Streik und 115 bedrohte Jobs bei Quantic Dream

Star Wars: Eclipse von Quantic Dream kommt nach Angaben der französischen Spiele-Gewerkschaft STJV und Berichten aus dem Umfeld des Streiks derzeit offenbar nur langsam voran. Obwohl das Spiel schon 2021 angekündigt wurde, soll es bis zu einer Veröffentlichung für bislang nicht genauer benannte Plattformen noch Jahre dauern. Gleichzeitig plant Quantic Dream laut STJV den Abbau von rund 115 Stellen. Das verschärft die Sorgen um die Zukunft des Projekts zusätzlich.

Streik während eines Besuchs von Lucasfilm

Zugespitzt hat sich die Lage ausgerechnet jetzt, weil das Studio laut STJV etwa 115 Jobs streichen will. Betroffen ist das Team hinter dem inzwischen eingestellten Multiplayer-Spiel Spellcaster Chronicles.

Streikende Entwickler sagen, dass diese Stellen direkt mit der Zukunft von Star Wars: Eclipse verknüpft sind.

Besonders heikel: Laut STJV legten Mitarbeiter am 25. Juni 2026 die Arbeit nieder. Organisiert wurde der Streik von der französischen Spiele-Gewerkschaft STJV. Nach Berichten aus dem Streikumfeld fiel der Protest mit einem Besuch von Lucasfilm zusammen. Dabei sollte der Fortschritt von Star Wars: Eclipse begutachtet werden.

Eclipse-Team gilt als massiv unterbesetzt

Aus dem Umfeld des Streiks heißt es, das Team hinter Star Wars: Eclipse sei schon jetzt massiv unterbesetzt. Ein Entwickler soll diesen Berichten zufolge sogar gesagt haben, das Spiel könne buchstäblich nicht fertig werden, wenn der aktuelle Stellenabbau wie geplant umgesetzt wird.

Für die Streikenden ist das keine bloße Restrukturierung mehr, sondern eine unmittelbare Gefahr für eines der größten Star-Wars-Projekte der kommenden Jahre.

Hinzu kommt, dass Quantic Dream mit Star Wars: Eclipse an seinem ersten Open-World-Spiel arbeitet. Das geht klar über Titel wie Heavy Rain oder Detroit: Become Human hinaus. So ein Kurswechsel verschlingt mehr Personal, mehr Zeit und mehr Geld. Das dürfte die Lage zusätzlich anspannen.

Spellcaster Chronicles als geplanter Finanzierer

Im Mittelpunkt der Einsparungen steht Spellcaster Chronicles. Das Multiplayer-Projekt blieb kommerziell laut Berichten aus dem Streikumfeld offenbar deutlich hinter den Erwartungen zurück und wurde inzwischen eingestellt. Berichten zufolge sollte das Spiel Einnahmen bringen, um die aufwendigere Entwicklung von Star Wars: Eclipse mitzufinanzieren.

Für die Beschäftigten ist das deshalb kein isoliertes Problem eines gescheiterten Nebenprojekts. Sie sehen darin eine Entscheidung mit Folgen für das gesamte Studio und vor allem für Star Wars: Eclipse. Die rund 115 bedrohten Stellen entsprechen Berichten zufolge etwa einem Viertel der Pariser Belegschaft von Quantic Dream.

Für Fans bleibt das Projekt wichtig

Trotz all der Probleme bleibt Star Wars: Eclipse eines der spannendsten angekündigten Spiele im Franchise. Laut Ankündigung spielt Star Wars: Eclipse in der Ära der Hohen Republik, also rund 200 Jahre vor der Skywalker-Saga, und soll ein verzweigtes Action-Adventure mit mehreren spielbaren Figuren bieten.

Quantic Dream gehört seit 2022 zu NetEase. Noch im Februar 2025 hatte CEO Guillaume de Fondaumière erklärt, das Studio sei von anderen Entlassungen bei NetEase nicht betroffen, die Projekte liefen auf Hochtouren.

Aktuelle öffentliche Stellungnahmen von Quantic Dream, NetEase oder Lucasfilm Games gibt es bisher allerdings nicht, weder zum Streik noch zu den Vorwürfen der Unterbesetzung oder zu möglichen Folgen für Star Wars: Eclipse.

Downloads: Star Wars: Eclipse ist noch nicht verfügbar.

Google Earth bietet mehr als Karten: Flugsimulator jetzt im Browser

Google Earth bietet den Flugsimulator laut Google seit Juni 2026 auch direkt im Browser an.

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Google Earth im Browser: Der Flugsimulator ist schneller erreichbar

Google Earth ist längst mehr als nur eine digitale Weltkarte. Der Dienst hat unter anderem einen eingebauten Flugsimulator, interaktive Reiseführer und mit Timelapse eine Funktion, mit der sich Veränderungen auf der Erde über Jahrzehnte hinweg zurückverfolgen lassen. Seit Juni 2026 ist der Flugsimulator laut Google auch in Google Earth im Web verfügbar.

Der Flugsimulator gehört seit Jahren zu den ungewöhnlicheren Extras von Google Earth. Google führte ihn nach eigenen Angaben schon 2007 in der Desktop-Version ein, damals eher als verstecktes Easter Egg. Seit Juni 2026 lässt sich die Funktion laut Google nun auch in Google Earth im Web starten.

Das macht den Einstieg deutlich einfacher. Statt erst die Desktop-Version zu installieren, reicht jetzt der Browser.

Zur Auswahl stehen zwei Flugzeuge. Die Cirrus SR22 ist eher für Einsteiger gedacht, die F-16 gibt mehr Tempo und ein direkteres Fluggefühl.

Einen professionellen Simulator ersetzt das natürlich nicht. Google beschreibt die Funktion eher als lockere Möglichkeit, Orte aus der Luft zu erkunden, etwa New York, den Grand Canyon oder andere bekannte Wahrzeichen. Gerade Gelegenheitspiloten können schnell loslegen, Landmarken überfliegen und die Perspektive wechseln, ohne sich erst durch komplizierte Simulationsmenüs arbeiten zu müssen.

Mehr als Karten: Voyager liefert geführte Touren und kleine Geschichten

Mit Voyager hat Google Earth schon seit Jahren eine Art interaktiven Reiseführer an Bord. Dort gibt es kuratierte Touren, kurze Geschichten und Quiz-Elemente, die laut Google zusammen mit Partnern wie National Geographic und PBS entstanden sind.

Für Familien, Schulen oder einfach neugierige Nutzer hat das einen klaren Reiz, weil sich Themen in geführten Touren entdecken lassen und nicht bloß per Klick auf einen Ort, von Naturwundern bis zu kulturellen Schauplätzen.

Timelapse macht aus Google Earth fast eine Zeitmaschine

Noch eindrucksvoller wirkt Timelapse. Die Funktion greift laut Google auf Millionen Satellitenbilder seit 1984 zurück und baut daraus eine 4D-Ansicht eines Planeten, der sich ständig verändert.

Technisch steckt dahinter laut Google die Google Earth Engine zusammen mit großen Geodatenbeständen, unter anderem von der NASA und aus dem Copernicus-Programm der EU. Dadurch lassen sich Entwaldung, wachsende Städte, Veränderungen an Küsten oder das Abschmelzen von Gletschern visuell nachverfolgen.

Die Timelapse-Daten, zuletzt im April 2023 aktualisiert, reichen Google zufolge bis 2022. Außerdem kündigte das Unternehmen im September 2024 an, das historische Archiv an manchen Orten bis in die 1930er-Jahre auszubauen und Bildmaterial mit einer verbesserten Entfernung von Wolken und Dunst aufzubereiten.

Nützlich für Bildung, aber nicht ohne Einschränkungen

Gerade für den Bildungsbereich bringt Google Earth damit spürbaren Mehrwert. Virtuelle Exkursionen, Stadtentwicklung oder Umweltveränderungen lassen sich deutlich anschaulicher zeigen als mit statischen Karten oder trockenen Diagrammen.

Wie stark Flugsimulator, Voyager oder Timelapse tatsächlich genutzt werden, dazu gibt es öffentlich allerdings kaum belastbare Zahlen. Dazu kommt: Einige Nutzer berichten, dass fortgeschrittene Projekte etwas Einarbeitung verlangen und auf dem Desktop mit stabiler Internetverbindung am besten laufen.

Trotzdem zeigt Google Earth im Jahr 2026 ziemlich deutlich, dass der Dienst im Browser und auf dem Desktop schon lange mehr ist als nur ein digitaler Atlas.

Android schützt besser vor falschen Funkmasten: Das bringen Android 12 und 14

Android hat nach Angaben von Google seit Android 12, zuletzt noch einmal mit Android 14, mehrere Schutzfunktionen gegen gefälschte Mobilfunkmasten bekommen. Gemeint sind sogenannte Stingrays oder IMSI-Catcher.

Schutz gegen Stingrays in Android 12 und Android 14

Es geht dabei nicht um einen versteckten Einzelschalter, sondern um ein ganzes Bündel von Maßnahmen gegen Stingrays beziehungsweise IMSI-Catcher. Solche fingierten Funkzellen bringen Smartphones dazu, sich mit ihnen zu verbinden, statt mit einem echten Mobilfunknetz.

Darüber lassen sich unter anderem Standortdaten ableiten, Gerätekennungen wie die IMSI abfragen, Anrufe und SMS abfangen und, je nach Szenario, weitere Angriffe vorbereiten.

Der wichtigste Schutzschritt kam Google zufolge mit Android 12. Auf unterstützten Android-Geräten lässt sich 2G komplett abschalten. Das klingt erstmal unspektakulär, ist aber ziemlich wichtig, weil viele Cell-Site-Simulatoren gezielt versuchen, Telefone auf 2G herunterzustufen.

Der ältere Mobilfunkstandard 2G ist deutlich schwächer abgesichert als moderne Netze. Wenn die Option in den Mobilfunk-Einstellungen auftaucht, lohnt sich ein Blick darauf. Viele Menschen brauchen 2G im Alltag ohnehin kaum noch, und wer es deaktiviert, nimmt eine der bekanntesten Angriffsflächen aus dem Spiel.

Mit Android 14 kam nach Googles Darstellung der nächste Baustein dazu. Auf kompatiblen Geräten können Nutzer jetzt unverschlüsselte Verbindungen blockieren.

Android 14 schützt damit laut Google vor Mobilfunkverbindungen, die praktisch ohne echte Verschlüsselung laufen. Genau das soll verhindern: dass ein Angreifer ein Smartphone dazu bringt, Sprachverbindungen oder SMS unverschlüsselt zu übertragen.

Warum falsche Funkmasten problematisch sind

Stingrays geben sich gegenüber Smartphones als legitime Basisstation aus. Ein Handy versucht normalerweise, die beste verfügbare Funkzelle zu nutzen, und merkt nicht in jedem Fall sofort, dass da nur ein Nachbau steht.

Sobald die Verbindung steht, kann der Betreiber sensible Informationen anfordern oder den Datenverkehr manipulieren. Für Verbraucher passiert das oft komplett unsichtbar.

Bei Phishing-Mails oder dubiosen Apps gibt es wenigstens manchmal einen Moment des Misstrauens, einen schrägen Link, eine seltsame Aufforderung, irgendetwas. Hier meist nicht. Gerade deshalb sind eingebaute Schutzfunktionen auf Ebene von Betriebssystem und Modem so wichtig.

Nicht jedes Android-Handy unterstützt alle Funktionen

Wie gut diese Maßnahmen tatsächlich verfügbar sind, hängt Google zufolge nicht nur von der Android-Version ab. Entscheidend sind auch Modem, Funkchip und die Radio-Hardware-Abstraction-Layer.

Darum hat ein neues Android-Handy meist bessere Chancen, alle Funktionen mitzubringen, als ein älteres oder besonders günstiges Modell. Seit Android 14 können Administratoren bei verwalteten Geräten 2G nach Angaben von Google außerdem aus der Ferne abschalten.

Das ist zum Beispiel für Mitarbeiter interessant, die in Regionen mit erhöhtem Überwachungsrisiko unterwegs sind.

Google arbeitet zudem an Warnhinweisen, die im Alltag besser sichtbar sein sollen. Mit Android 16 werden demnach klarere Meldungen erwartet, wenn sich ein Gerät mit verdächtigen oder unverschlüsselten Netzen verbindet oder wenn ein Netzwerk sensible Gerätekennungen anfordert, was als typisches Verhalten von IMSI-Catchern gilt.

Auch politisch bleibt das Thema heikel. Cell-Site-Simulatoren werden seit Jahren von Strafverfolgungsbehörden genutzt, stehen aber wegen fehlender Transparenz und möglicher Probleme mit Grundrechten immer wieder in der Kritik.

In mehreren Ländern wird deshalb über strengere Regeln diskutiert. Für Android-Nutzer heißt das ganz praktisch: Wer ein aktuelles Gerät hat, sollte nachsehen, ob sich 2G deaktivieren lässt und ob ein Schutz gegen unverschlüsselte Verbindungen verfügbar ist.

Ein Allheilmittel sind diese Funktionen nicht. Als direkt ins System integrierte Schutzmaßnahmen gehören sie aber zu den wirksamsten, die Android derzeit bietet.

Steam Machine schon vor Marktstart bei Ebay: bis zu 3.500 Dollar

Valves Steam Machine hat kaum waren die Kauf-E-Mails an Reservierungsinhaber raus schon die ersten Reseller-Angebote bekommen, und das noch vor dem offiziellen Start am 30. Juni 2026.

Die erste Steam Machine von Valve ist noch nicht einmal ausgeliefert, trotzdem läuft der Weiterverkauf schon an. Kurz nach dem Versand der Kauf-E-Mails an Reservierungsinhaber tauchten auf Marktplätzen wie eBay die ersten Angebote auf, und die lagen klar über Valves offizieller UVP. Noch vor dem Start am 30. Juni 2026 wird damit ziemlich deutlich: Auch Valves neues Hardware-Projekt ist für Reseller sofort interessant.

Offizielle Preise und erste Scalper-Angebote

Auf den Kaufseiten ruft Valve zunächst 1.049 Dollar für das Modell mit 512 GB auf, je nach Ausstattung und Bundle klettert der Preis auf etwa 1.428 Dollar. Schon diese Einstiegspreise standen zuletzt oft in der Kritik, weil viele sie für zu hoch halten. Reservierungsinhaber können ihre Kauf-Einladungen jetzt nutzen. Auf Plattformen wie eBay liegt das Preisniveau aber noch einmal spürbar darüber.

Mehrere Angebote wurden dort kurz nach dem Versand der Einladungen für rund 1.700 Dollar eingestellt. Manche Listings gingen sogar auf 3.200 bis 3.500 Dollar hoch. Besonders auffällig ist ein 512-GB-Bundle mit Steam Controller: Bei Valve kostet es offiziell 1.128 Dollar, auf eBay wurde es für ungefähr 3.200 Dollar angeboten, also fast zum Dreifachen.

Offenbar finden einzelne Angebote bereits Käufer

Noch lässt sich nicht sagen, wie viele dieser Angebote am Ende tatsächlich Käufer finden. Ganz ohne Wirkung bleibt dieser frühe Zweitmarkt offenbar trotzdem nicht. Ein eBay-Angebot für rund 2.800 Dollar wurde Berichten zufolge bereits als verkauft markiert. Das spricht dafür, dass einzelne Interessenten schon vor dem eigentlichen Versand der Geräte bereit sind, kräftige Aufpreise zu zahlen. Ob daraus ein größerer Zweitmarkt wird, dürfte sich erst in den nächsten Wochen zeigen.

Valve wollte Scalping mit Reservierungssystem bremsen

Zum Verkaufsstart hat Valve mehrere Hürden eingebaut. In Nordamerika, Großbritannien und der EU kam nach Angaben des Unternehmens ein zufallsbasiertes Reservierungssystem zum Einsatz. Teilnehmen konnten unter anderem nur Steam-Konten mit gutem Kontostatus, die vor dem 27. April 2026 bereits einen Kauf getätigt hatten. Dazu kam laut Valve eine Begrenzung auf ein Gerät pro Haushalt. Auf eBay waren anfangs auch nur vergleichsweise wenige Listings zu sehen, also längst nicht das Ausmaß früherer Konsolenstarts. Der eigentliche Belastungstest kommt ohnehin erst dann, wenn größere Stückzahlen ausgeliefert werden.

Der hohe Preis bleibt das Grundproblem

Auch ohne die Aufschläge der Reseller ist die Steam Machine kein günstiges Produkt. Valve erklärte den Startpreis unter anderem mit Engpässen bei RAM und SSDs sowie mit allgemein gestiegenen Kosten für Komponenten. Marktbeobachter ordnen das Gerät deshalb eher als Nischenprodukt ein: Es bietet ein kompaktes Design und ein SteamOS-Erlebnis, das sich eher wie eine Konsole anfühlt, steht beim Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu einem ähnlich teuren Eigenbau-PC oder klassischen Konsolen aber in der Kritik. Die frühe Welle an Reseller-Angeboten dürfte diese Diskussion noch weiter anheizen.

Downloads: Download Steam für Windows, Mac und Linux

Star Wars: Galactic Racer angekündigt: Harte Crashs statt Komfort

Fuse Games hat Star Wars: Galactic Racer für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC angekündigt. Das Studio verzichtet dabei bewusst auf Rückspulfunktionen, Sicherheitsnetze und ein sehr fehlerverzeihendes Spieldesign. Wer mit seinem Fahrzeug crasht, verliert. Punkt. Und genau aus diesem Scheitern soll man lernen. Erste Vorschauen beschreiben Star Wars: Galactic Racer schon jetzt als aggressiver, crashlastiger und deutlich kompromissloser als viele aktuelle Genre-Kollegen. Vor allem diese Härte sorgt früh für Aufmerksamkeit.

Konsequenzen statt Komfort

Bei Fuse Games dreht sich das Design des Spiels um Konsequenz. Moderne Racer seien oft zu nachsichtig, während Star Wars: Galactic Racer Fehler spürbar machen soll. Ein Crash ist hier kein kleiner Ausrutscher, den Sie per Knopfdruck wieder zurückdrehen, sondern ein echter Rückschlag.

Diese Linie zieht sich auch durch die Kampagne. Anstelle einer linearen Karriere setzt Star Wars: Galactic Racer auf einen runbasierten Roguelite-Aufbau. Nach Angaben des Studios arbeiten Sie sich durch eine Reihe von Rennen, scheitern an Niederlagen oder Totalschäden und starten dann neu, wobei ein Teil des Fortschritts dauerhaft erhalten bleibt. Jede Runde soll sich dadurch spannender anfühlen und mehr Risiko mitbringen.

Arcade-Racing mit Takedowns

Star Wars: Galactic Racer orientiert sich laut Fuse Games klar am klassischen Arcade-Racing. Die Steuerung soll direkt und sofort zugänglich sein, das Tempo hoch, die Inszenierung spektakulär. Vor allem beim Fahrzeugkampf macht das Studio die Richtung deutlich: Der ist hier nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewollt.

Sie können Gegner abdrängen, sie in Begrenzungen drücken oder sie absichtlich aus dem Rennen nehmen. Genau diese Mischung aus Geschwindigkeit und zerstörerischer Wucht erinnert viele Preview-Berichte an Burnout, stellenweise auch an frühere Need-for-Speed-Ableger. Das kommt nicht von ungefähr. Nach Angaben des Studios wurde Fuse Games von ehemaligen Criterion-Entwicklern gegründet, darunter CEO Matt Webster und Creative Director Kieran Crimmins.

Streckenbasierte Modi und Fahrzeuge

Star Wars: Galactic Racer ist kein Open-World-Rennspiel, sondern ein klar streckenbasierter Racer. Neben der Story-Kampagne stehen Ihnen laut Fuse Games auch PvP-Multiplayer und Arcade-Modi zur Verfügung, wenn Sie lieber direkt in einzelne Events einsteigen.

Bei den Fahrzeugen fällt die Auswahl dem Studio zufolge breiter aus, als es der Star-Wars-Name zunächst vermuten lässt. Sie haben die Wahl zwischen Landspeedern, Speeder-Bikes, Skim-Speedern und Podracern. Podracing ist also enthalten, spielt aber vor allem in einem separaten Arcade-Modus eine größere Rolle und bildet nicht das Zentrum der Hauptkampagne.

Outer Rim und Release

Die Handlung spielt nach Angaben von Fuse Games im gesetzlosen Outer Rim nach dem Fall des Imperiums. Im Mittelpunkt steht der Fahrer Shade, der in der Untergrundliga Galactic League antritt, um sich einem Rivalen zu stellen. Die Kampagne soll vollständig vertont sein.

Star Wars: Galactic Racer erscheint laut Fuse Games am 6. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Erste Hands-on-Eindrücke, unter anderem vom Summer Game Fest, fallen bislang überwiegend positiv aus. Besonders gelobt werden in diesen Vorschauen das Geschwindigkeitsgefühl, die Crash-Inszenierung und die Roguelite-Struktur.

Downloads: Download Star Wars: Galactic Racer für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC