Boom Beach: Die besten Tipps und Tricks

Boom Beach ist eines der beliebtesten Strategiespiele für iOS sowie Android. Mit diesen Tipps erleichtern wir Ihnen den Einstieg.

Boom Beach spielt auf einer tropischen Inselgruppe. Auf einer der Inseln positionieren Sie Ihr Hauptquartier und treten von dort aus gegen den Feind Blackguard an, der seine Inselbewohner versklavt.

Vor dem Spielstart sollten Sie sich eine Strategie zurechtlegen.

Münzen, Holz, Steine, Eisen und Diamanten

Zum Start erhalten Sie zwei Rohmaterialien: Münzen aus dem Residenzgebäude und Holz vom Sägewerk. Im sechsten Level bekommen Sie Steine als drittes Rohmaterial hinzu.

Der Spieler hat einen nützlichen Steinespeicher, um Gegner anzugreifen. Über den Speicher kontrollieren Sie Ihre Insel. Ab Level 7 erhalten Sie Zugang zu einem Steinbruch. Ab Level 9 kommt Eisen als weiteres Material hinzu.

Während des Spiels sammeln Sie zudem Diamanten. Die Diamanten gibt es auch im In-App-Store in größeren Mengen zu kaufen. Mit den Diamanten verkürzt man die Bauzeit oder kauft fehlende Rohmaterialien ein.

Mit den Münzen bezahlt der Spieler die Soldaten und trainiert die Armee. Je mehr Soldaten man hat, desto mehr sieht man auf der Weltkarte. Am Anfang bezahlt man für den Gebäudebau mit Holz, dann mit Steinen und später mit Eisen.

Stetiges Wachstum

Am Beginn ist ein stetiges Wachstum besonders wichtig. Allerdings sollten Sie Ihre Prioritäten beim wirtschafltichen Wachstum setzen. Damit finanzieren Sie den militärischen Ausbau und die Regierung.

Zuerst benötigen Sie eine sichere Versorgung mit Rohmaterial und bauen daher Gebäude zur Herstellung von Steinen, Holz und Münzen. Dadurch steigen Sie schneller auf. Entreißen Sie Blackguard eine Insel, erhalten Sie von den dankbaren Inselbewohnern weitere Baumaterialien als Geschenk.

Die Eroberung einer kleinen Insel bewirkt nicht sehr viel, 20 oder 30 eroberte Inseln aber schon. Die Anhänger von Blackguard wollen die Inseln systematisch zurückgewinnen. In dem Fall haben Sie keine andere Wahl, als erneut Soldaten auf die eroberten Inseln zu schicken.

Discover the map in Boom Beach

Um den Blick über die gesamte Karte zu vergrößern, zahlt der Spieler einen hohen Preis.

Ein heißer Tipp ist, die Karte immer weiter zu erforschen. Jede Erweiterung kostet zwar Geld, aber dafür finden Sie neue Materialquellen und stellen damit die Versorgung von Holz und Stein sicher. Jedoch benötigen auch andere Spieler diese Materialien und werden versuchen, diese Inseln zu erobern.

Je mehr Material eine Basis liefert, desto schwieriger ist die Verteidigung. Wenn ein anderer Spieler eine Insel übernimmt, erhöht dieser zuerst die Verteidungsmacht. Um dagegen anzukommen, müssen Sie daher im Level schnell aufsteigen oder selbst die Zahl der Soldaten erhöhen.

Boom Beach resource base

Je wertvoller eine Materialbasis, desto teurer fällt ihre Verteidigung mit den eigenen Streitkräften aus.

Karten nach Diamanten absuchen

Für mehr Diamanten sollten Sie die Karte selbst nach den wertvollen Steinen absuchen. So geben Sie weniger Spielgeld für Diamanten aus.

Kristalle und Statuen

Ab Level fünf im Hauptquartier kommt ein neues Element hinzu: die Statue. Für Inseln, die Sie aus Blackguards Händen befreit haben, erhalten Sie seltsame Kristalle. Mit sieben Kristallen bauen Sie eine Statue. Dadurch erhält der Spieler Boni für verschiedene Leistungen.

Create statues with crystals

Im Spiel gibt es verschiedene Kristalle und unterschiedliche Statuen

Zuerst bekommen Sie nur grüne Kristalle. Diese symbolisieren das Leben und erhöhen die Produktion von Rohmaterialien. Blaue Kristalle stehen für Eis. Diese Kristalle dienen zum Bau von Statuen und unterstützen die Verteidigung des Hauptquartiers durch verschiedene Boni. Die roten Magma-Kristalle verbessern die Leistungsfähigkeit der Soldaten. Die purpurnen Kristalle stehen für die Dunkelheit und dienen als Power-Ups.

Winnings after a battle

Die Beute nach einem gewonnen Kampf: Rohmaterial und Kristalle.

Pro Basis dürfen Sie nur eine Statue aufstellen. Mehrere Statuen verwandeln sich in höheren Level in wertvolle Diamanten.

Aufrüsten des Hauptquartiers

Das Hauptquartier ist das zentrale Gebäude in Boom Beach. Zerstört ein Feind das Hauptquartier, zerstört er damit auch alle anderen Gebäude. Schützen Sie also Ihr Hauptquartier mit allen Mitteln. Am besten setzen Sie Ihr Hauptquartier ins Zentrum einer Basis und bestücken dieses mit Maschinengewehren, Granatwerfern und Scharfschützen.

Direct soldiers using flares

In dieser Szene stürmen die Angreifer mit Flammenwerfern bewaffnet plötzlich aus dem Wald.

Sobald es zu einem Kampf kommt, formieren sich die gegnerischen Soldaten in einer Reihe und bewegen sich zum nächsten Gebäude. Die Verteidigung sollten Sie daher in Strandnähe außerhalb der Städte errichten. Dafür bleibt die Basis für Angriffe aus dem Wald anfällig.

Verteidigungsstärke und Waffenreichweite

Bevor Sie eine Insel attackieren, sollten Sie sich über die Verteidigungsstärke informieren. Dafür suchen Sie sich eine Insel aus und klicken auf Scout. Die Aussagen der Späher sind allerdings nicht immer zuverlässig. Am besten überprüfen Sie jede Kanone und jedes Maschinengewehr hinsichtlich Anzahl und Reichweite. Anschließend wählen Sie die Inselseite aus, an der die Truppen landen sollen. Die Landungszone sollte dem angelegten Boot Schutz für Kanonenfeuer bieten.

Raketenabschussrampen angreifen

Raketenabschussrampen eignen sich gut als Verteidigungswaffen. Manchmal verstecken sich die Raketen hinter Bäumen in einer abgelegenen Ecke der Basis.

Zu Beginn einer Attacke befinden Sie sich bestimmt unter ständigem Raketenbeschuss. Der einzige Weg zu einer Raketenabschussbasis ist, die Truppen so nah wie möglich an die Rampe zu bringen.

Mit Hilfe von Leuchtsignalen positionieren Sie Ihre Truppen so, dass die Soldaten nicht in Reichweite von Abschussrampen oder Verteidigungstürmen stehen. In der ersten Kampfphase führt man eine Einheit mit vielen Punkten aufs Schlachtfeld. Darunter befindet sich auch ein Soldat mit einem Maschinengewehr.

Boom Beach rocket launcher

Die Reichweite einer Raketenabschussrampe und ihre Zerstörungskraft sind enorm.

Leuchtsignale nutzen

Soldaten, die aus dem Landungsboot springen, gehen in einer Reihe auf das nächste Gebäude zu und schießen gleichzeitig auf Gebäude und Türme. Um die Truppen zu steuern, zünden Sie eine Leuchtrakete und markieren so ein Gebäude als Ziel für die Soldaten.

Leuchtsignale dienen aber auch dazu, die gegnerische Verteidigung zu umgehen und von einer schwächeren Seite anzugreifen.

Angriffstaktik und Energiepunkte

Jeder Angriff beginnt mit einer bestimmten Anzahl an Energiepunkten, die Sie für das Abfeuern eine Kanone, einer Leuchtrakete oder für die Truppen benötigen. Die Zerstörung von einfachen Basen, die gerade nicht auf Sie schießen, erhöht das Punktekonto.

Es empfiehlt sich, die Soldaten so zu lenken, dass sich die Zahl der Energiepunkte erhöht. So haben Sie immer genügend Punkte zum Angreifen.

Ein guter Start als Grundlage

Wie bei Clash of Clans und Hay Day spielt die Strategie in Boom Beach eine große Rolle. Ein guter Start stellt die Basis für einen erfolgreichen Spielverlauf dar. Rohmaterial nutzen, Truppen manövrieren und der Schutz der eigenen Besitztümer gehören zu den wichtigsten Fakoren im Spiel und geben den Ausschlag über Erfolg oder Misserfolg.

Kennen Sie weitere Tricks für eine kluge Strategie bei Boom Beach? Schreiben Sie einen Kommentar.

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Video-Streaming: Was ist eigentlich Netflix?

Netflix startet noch vor Ende des Jahres 2014 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Dienst bietet über das Internet Zugriff auf zahlreiche Filme und Fernsehserien für einen annehmbaren Abo-Preis. Aber wie funktioniert Netflix genau und was kann es leisten?

Was ist Netflix?

Netflix startete 1997 so ähnlich wie eine klassische Videothek. Allerdings bestellte man die Filme per Internet und bekam sie auf DVD per Post nach Hause geliefert. Mit der Ausbreitung von Breitbandinternet-Verbindungen war es ein logischer Schritt für das kalifornische Unternehmen, sich in Richtung Video-on-Demand weiterzuentwickeln. Heute verbreitet Netflix Filme und Fernsehserien per Streaming. Die Zeiten von langatmigen Downloads und DVDs im Briefkasten sind damit vorbei. Heute kann man sagen: Netflix ist für Videos, was Spotify für Musik ist.

Interface NetflixRiesige Filmbibliothek in HD

Wie funktioniert Netflix?

Netflix nutzt man mit einem Rechner (PC oder Mac), einem Smart-TV, einer Spielekonsole (beispielsweise Xbox, PlayStation oder Wii) oder über ein Smartphone oder Tablet.

Um auf die umfangreiche Film-Datenbank in HD-Qualität zuzugreifen, muss man sich registrieren und eine monatliche Abo-Gebühr bezahlen. In den USA beträgt der Monatsbeitrag zurzeit 8,99 Dollar, in den Niederlanden ist man mit 8,99 Euro dabei.

Eine schnelle Internetverbindung ist natürlich Voraussetzung.

Was Netflix anders macht

Das traditionelle Fernsehen tut sich mit der Anpassung an den neuen Medienkonsum schwer. Der Erfolg von Netflix jenseits des Atlantiks dürfte vor dem Deutschland-Start vor allem Sky beunruhigen. Das günstigste Abo schlägt hier mit 24,90 Euro monatlich zu Buche. Netflix punktet neben dem auch für Deutschland zu erwartenden günstigen Preis mit einem umfangreichen Angebot und der ständigen Verfügbarkeit.

Nach den USA und Kanada baut Netflix sein Netz in Europa aus. Die Niederlande, Schweden und das Vereinigte Königreich profitieren bereits von dem großen Video-Streaming-Dienst. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz hat Netflix für dieses Jahr außerdem den Start in Frankreich, Belgien und Luxemburg  angekündigt.

Warten auf Netflix

Es gibt bereits verschiedene Video-on-Demand-Dienste in Deutschland wie beispielsweise  Maxdome, Amazon Instant Video oder Watchever. Die Medienbibliothek von Netflix wird dem jeweiligen Land angepasst, wie umfangreich die Auswahl an Filmen in Deutschland sein wird, ist daher noch unklar.

Alternativ kann man mit Hilfe eines Proxy-Dienstes wie etwa anonymoX (Firefox Win/Firefox Mac) oder Stealthy (Firefox Win/Firefox Mac/Chrome) auf ausländische Versionen von Netflix zugreifen. Rechtlich begibt man sich damit allerdings in eine Grauzone.

Eigenproduktionen und Lücken im Angebot

Wer vor allem Filme und amerikanische Serien anschaut, wird mit Netflix gut bedient sein. Seit einigen Jahren produziert Netflix auch eigene Serien, wie etwa den Emmy-Erfolg House of Cards. Welche deutschen Produktionen in Netflix zu sehen sein werden, bleibt abzuwarten. Sport-Übertragungen werden wohl weiter Sky vorbehalten sein.

Netflix House of Cards

Netflix produziert auch eigene Serien

Originalartikel auf Französisch von Yann-Marig Brézac, angepasst für Netflix in Deutschland von Mareike Erlmann.

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Windows 8 / 8.1: Anmelde- und Abmeldesound personalisieren

Auf Windows XP, Windows Vista und Windows 7 konnte man sowohl den Start- als auch den Abmeldeton mit wenigen Klicks verändern. Bei Windows 8 /8 .1 ist das nicht mehr ganz so einfach, man muss einen kleinen Trick anwenden. In diesem Artikel zeigen wir, wie das geht.

Wollte man in früheren Versionen beim Hochfahren und Runterfahren des Computers eine bestimmte Melodie hören, ging das ganz einfach über Systemsteuerung > Hardware und Sound > Systemsounds ändern. Dort klickte man dann auf Windows-Anmeldung (oder Windows-Abmeldung) und schon konnte man die gewünschte WAV-Audiodatei für den Windowsstart auswählen.

Sound für Windows-Anmeldung oder -Abmeldung ändern

Seit Windows 8 ist die ganze Sache etwas komplizierter. Unter Systemsteuerung > Hardware und Sound > Systemsounds ändern fehlen die Elemente Windows-Anmeldung/Abmeldung ganz einfach.

Menü Sounds in Windows 8

Sie können diese Elemente wieder sichtbar machen. Folgen Sie dazu dieser Anleitung:

1. Öffnen Sie den Registrierungseditor von Windows öffnen. Dazu drücken Sie die Tastenkombination Windows + R und tippen in das sich öffnende Feld regedit.

Regestrierungs-Editor

2. Öffnen Sie den Ordner HKEY_CURRENT_USER > AppEvents > EventLabels und klicken Sie in diesem Unterordner auf Windows Logon (zum Anmelden) und Windows Logoff (zum Abmelden).

3. Doppelklicken Sie auf den Eintrag ExcludeFromCPL und ändern Sie im nächsten Fenster den Wert von 1 in 0.

Windows Anmeldung und Anmeldung wieder ins Menü aufnehmen

4. Rufen Sie nun erneut Systemsteuerung > Hardware und Sound > Systemsounds ändern auf. Im bekannten Menü finden Sie nun wieder die Elemente Windows-Anmeldung und Windows-Abmeldung.

Windows-Abmeldung und -Anmeldung wieder im Menü

5. Nun könne Sie den Anmelde- und Abmeldesound personalisieren und die gewünschte WAV-Datei auswählen.

Originalartikel auf Spanisch von Alberto Cifuentes

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Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere

Google Camera ist mittlerweile eine eigenständige App und für alle Nutzer von Android 4.4 oder höher zum Download verfügbar. Die App bringt neue Möglichkeiten, verwirrt aber auch manchmal. Wir erklären, wie Sie Panorama und Photo Sphere am Besten nutzen.

Zu den Optionen Panorama und Photo Sphere gelangt man durch Wischen nach rechts – in Google Camera. In diesem Menü finden sich alle verfügbaren Kameramodi.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Panorama – so gelingt das Rundum-Bild

Google Camera erleichtert das Aufnehmen von Panoramafotos erheblich. Alles beginnt mit der Suche nach einem Startpunkt und einem Tipp auf das Panorama-Icon. Das löst die Aufnahme des ersten Fotos aus. Decken Sie jetzt bei jedem weiteren Foto den weißen Punkt ab. Google Camera nimmt dann automatisch das nächste Foto auf.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Dabei sollten Sie Ihren Standort nicht verändern, ansonsten bekommt Google Camera Probleme beim Kombinieren der Aufnahmen. Nach dem Abschluss der Panorama-Aufnahmen kombiniert Google Camera die Fotos zu einem einzigen Bild.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

In der Foto-App können Sie das Panoramafoto noch bearbeiten oder einen Auto-Scroll einstellen. Weiter Optionen umfassen beispielsweise Tiny Planet, das die Aufnahmen zu einem Kreis zusammensetzt.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Im Tiny Planet-Editor bleibt Ihnen außerdem die Wahl über den Zoomfaktor und die Rotation des Bildes . Mit den Werkzeugen im Photo Editor lassen sich viele weitere Parameter bearbeiten.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Photo Sphere

Google Camera erweitert mit Photo Sphere die Möglichkeit der Panoramaaufnahmen um eine 360-Grad-Aufnahme. Das funktioniert dort, wo alle Bildobjekte statischer Natur sind – am besten im Freien.

Eine Photo Sphere-Aufnahme beginnt wie ein herkömmliches Panoramafoto. Man folgt dabei den Anweisungen auf dem Bildschirm und richtet die Aufnahme entsprechend aus.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Google Camera zeigt dabei Punkte auf dem Bildschirm an und gibt so die Ausrichtung des Bilds vor. Eine Photo Sphere-Aufnahme nimmt nicht allzu viel Zeit in Anspruch, doch hin und wieder stürzt die Google Camera App dabei ab. Dann gehen alle zuvor aufgenommen Fotos verloren. Wenn alle Aufnahmen im Kasten sind, beginnt die App mit dem Zusammensetzen.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Einfacher ist es auf einem größeren Gerät. Dort können Sie die Bilder hin und her bewegen und einen Auto-Scroll auslösen.

Google Camera finished Photo Sphere

Wer genau hinsieht, erkennt die einen oder anderen Unzulänglichkeiten im Zusammensetzen.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

In den meisten Fällen funktioniert Photo Sphere aber ohne größere Probleme.

Fotobearbeitung

Das Editieren der Fotos hat sich seit der Einführung der Galerie mit Android 4.4 KitKat nicht verändert. Der Editor bietet zunächst verschiedene Filter, Rahmen oder das Beschneiden des Fotos an. Die erweiterten Optionen findet man unter dem Belichtungs-Icon.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Der Photo Editor bietet 16 verschiedene Optionen zum Feintuning der Fotos an. Einige davon beeinflussen die komplette Aufnahme – so zum Beispiel Autocolor, Negative und Posterize. Mit anderen bearbeitet man nur bestimmte Bereich des Bilds.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Mit dem Photo Editor kann der Fotograf nach Herzenslust herumexperimentieren, denn jeder Arbeitsschritt lässt sich durch den rückwärts gerichteten Pfeil wieder rückgängig machen. So können Sie unpassende oder verunglückte Effekte stets wieder anullieren. Bei einigen Werkzeugen brauchen Sie ein wenig Experimentierfreude, um herauszufinden wie sie genau funktionieren.

Eine brauchbare Alternative

Keine Smartphonekamera kann einer ordentlichen Spiegelreflexkamera in Verbindung mit Desktop-Foto-Editoren das Wasser reichen. Trotzdem bietet Google Camera sehr viel Benutzerfreundlichkeit und Vielseitigkeit. Die Modi Panorama und Photo Sphere bieten mehr Funktionalität als nur einfache Fotos oder Videos und machen die Aufnahmen richtig interessant. Allerdings spielt Photo Sphere nur dann seine Stärken aus, wenn man das Ergebnis online betrachtet. Ansonsten erweckt es einzig den Eindruck einer etwas komplexeren Panoramaaufnahme.

Hinter Google Camera steckt eine einfache Kamera-App mit tollen Optionen. Die Bearbeitungsfunktion im Photo Editor der Galerie bietet schöne weitere Funktionen. Manche davon muss man sich aber erst durch Herumprobieren erschließen.

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    Quizduell – Rätselraten mit Freunden kommt auch ins Fernsehen

    Am 12. Mai 2014 um 18 Uhr strahlt ARD die erste Folge der Quizduell-Show aus. Das Besondere daran: Die Rate-Show verdankt ihre Geburt der beliebten App Quizduell. Aber was steckt eigentlich hinter der Handy-App mit sozialer Komponente?

    Quizduell kommt ins Fernsehen
    Jedes Quizduell besteht aus sechs Runden. Die Fragen stammen aus verschiedenen Kategorien.

    Vier Schweden haben Quizduell entwickelt. Dabei erinnert Quizduell an das bekannte Brettspiel Trivial Pursuit, bei dem man Fragen aus verschiedenen Kategorien beantwortet. Quizduell funktioniert nach der gleichen Spielidee. Außerdem kommt noch eine soziale Komponente dazu. Softonic hat mit dem Quizduell-Erfinder Robert Willstedt gesprochen.

    Trivial Pursuit auf dem Smartphone

    Warum hat Quizduell so viel Erfolg? Die App besitzt alles, was ein gutes Handy-Spiel braucht: Man versteht das Prinzip auf Anhieb und kann gleich loslegen. Aber das Wichtigste ist: Man spielt gegen seine Freunde, zum Beispiel gegen Facebook-Kontakte.

    Der soziale Aspekt von Quizduell sorgt dafür, dass die Spielerzahl durch die Mund-zu-Mund-Propaganda stetig ansteigt. Bei Quizduell misst man sich mit dem Gegner und das macht man am liebsten mit Freunden. Darüber hinaus kann jeder Spieler seine eigenen Fragen einsenden”, erklärt Willstedt.

    Die Geschichte von Quizduell ist schnell erzählt. 2010 schmissen zwei Brüderpaare ihre Jobs als Geschichtslehrer, Journalist und Software-Entwickler hin und begannen mit der Entwicklung von Quizduell. Zwei Jahre lebten die vier Schweden von Brot und Wasser – und der Hoffnung, dass Quizduell ein Erfolg wird. Und es hat funktioniert.


    Robert Willstedt, Mitbegründer und CEO von FEO Media.

    Zwei Jahre harte Arbeit

    Die Entwicklung einer App wie Quizduell braucht viel Zeit und Mühe – und natürlich jede Menge Fragen, die die Spieler beantworten. Dass Robert Willstedt als Geschichtslehrer gearbeitet hat, passte gut zur Entwicklung der App:

    Als Lehrer verfüge ich über ein breites Allgemeinwissen. Während der Entstehung von Quizduell habe ich über 8.000 Fragen beigesteuert, die in acht Sprachen übersetzt wurden. Darüber hinaus haben wir eine Redaktion gegründet, die die eingereichten Fragen von Spielern auf Richtigkeit prüft, bevor wir sie in die Datenbank aufnehmen.

    Trotz hoher Investitionen und einiger Rückschläge stellte das Team die App fertig. Die iOS-Version erschien 2012. Quizduell gibt es aber auch für Android.

    Quizduell kommt ins Fernsehen

    Quizduell im Fernsehen

    Nach dem erfolgreichen Start in Schweden, wo Quizduell in kürzester Zeit die Nummer 1 in Apples App Store wurde, folgten Länder wie Deutschland, Polen, Frankreich, Italien und die Niederlande. Insbesondere in Deutschland ist Quizduell ein großer Erfolg. Ungefähr ein Viertel der Deutschen spielen Quizduell – für die ARD Grund genug, das Spiel ins Fernsehen zu bringen.

    Willstedt: “Quizduell gelang als erste App der Sprung ins Fernsehen. Bei der TV-Show treten Prominente gegeneinander an. Dabei geht es nicht nur darum, wer das größte Allgemeinwissen hat.”

    Die Zuschauer spielen nämlich am Smartphone als Team Deutschland mit und treten gegen die Promis an. Ein solches interaktives TV-Format gab es bisher noch nicht. “Es existieren Pläne in anderen Ländern, die ebenfalls eine Fernsehsendung aus der App machen wollen”, erklären die Entwickler von Quizduell.


    Quizduell wird inzwischen in neun Ländern gespielt.

    Besswerwisser als Erfolgsgaranten

    In Deutschland zählt Quizduell über 16,5 Millionen Spieler – Tendenz steigend. Interesse geweckt? Dann laden Sie sich Quizduell jetzt herunter und treten Sie im Wissensduell gegen Ihre Freunde an! Oder melden Sie sich für ein Spiel in der TV-Variante an.

    Automatische Treiber-Updates in Windows einrichten

    Windows ist voller unbekannter, aber nützlicher Funktionen. Wir zeigen, wie man ganz einfach alle Treiber des eigenen Computers automatisch aktualisiert.

    Gerätetreiber sind Computerprogramme, über die das Betriebssystem eines PCs mit den angeschlossenen Geräten kommuniziert. Drucker, Tastatur, Maus, Bildschirm … alle diese sogenannten Peripheriegeräte brauchen diese gemeinsame Sprache, um sich mit dem PC zu verständigen.

    Nach einer Zeit sind diese Treiber aber meist veraltet und können Probleme bereiten. Um sicherzustellen, dass Maus und Co. weiterhin reibungslos funktionieren, sollte man die Treiber also aktualisieren.

    Treiber automatisch aktualisieren

    Ein gelbes Ausrufezeichen im Gerätemanager von Windows zeigt in der Regel an, dass man die Treiber aktualisieren sollte.

    Man kann Treiber auf mehrere Arten aktualisieren:

    – Mit einem Programm wie DriverBooster oder Driver Genius

    – Indem man die Treiber von der offiziellen Website des Peripheriegeräts herunterlädt, so wie man das normalerweise mit Grafikkartentreibern macht

    – Indem man Windows die ganze Arbeit überlässt.

    Wie aktualisiert man automatisch Treiber in Windows 8?

    Seit dem neuen Betriebssystem von Microsoft, Windows 8, stellen die Treiber kein wirkliches Problem mehr für den Benutzer dar: Windows Update kümmert sich darum, zumindest wenn es sich um die gängigsten Treiber handelt. Bei der Option „automatische Updates” sind nämlich auch die Treiber eingeschlossen.

    Treiber automatisch aktualisieren

    Windows Update aktualisiert auch die meisten Treiber.

    Wie aktualisiert man automatisch Treiber in Windows Vista, 7 und 8?

    Für ein automatisches Update muss man Systemsteuerung > Hardware und Geräte > Gerätemanager aufrufen. Es erscheint das folgende Fenster.

    Treiber automatisch aktualisieren

    Nun wählt man einfach dasjenige Gerät aus, das man updaten möchte, und klickt mit der rechten Maustaste auf Treibersoftware aktualisieren. Dann die Option Automatisch nach Software-Updates für den Treiber suchen. Der entsprechende Treiber wird dann von Windows gesucht, heruntergeladen und installiert.

    Treiber automatisch aktualisieren

    Hat man den Treiber schon heruntergeladen, kann man den richtigen Treiber auf der Festplatte auswählen.

    Treiber automatisch aktualisieren

    Wer irgendwelche Probleme mit dem neuen Treiber hat, kann außerdem ganz einfach zum alten zurückkehren. Hierfür mit der rechten Maustaste auf das Gerät klicken, die Eigenschaften anzeigen lassen und unter der Registerkarte Treiber auf Zurücksetzen klicken.

    Treiber automatisch aktualisieren

    Heartbleed: Warum ein Passwort-Manager die richtige Lösung ist

    Die Heartbleed-Sicherheitslücke hat einen großen Teil des als sicher geltenden, verschlüsselten Internets zwei Jahre offen für Angriffe gelassen. Über die Lücke war es theoretisch möglich Benutzernamen und Passwörter zu ergaunern. Selbst populäre Webseiten wie Google oder Yahoo! waren gefährdet. Inzwischen haben sie das Leck gestopft.

    Auch wenn man Hacker nicht davon abhalten kann, Webseiten zu knacken, so kann man doch einiges für die eigene Sicherheit unternehmen. Der erste Schritt sind unterschiedliche Passwörter für jeden Dienst, den man nutzt. Das Problem: Wie erinnert man sich an all die verschiedenen Kombinationen aus Zahlen, Zeichen, Klein- und Großbuchstaben? Die Antwort: mit einem Passwort-Manager.

    Wie funktioniert ein Passwort-Manager?

    1password for Mac

    Passwort-Manager generieren, speichern und verschlüsseln Passwörter. Man muss sich nur an ein Master-Passwort erinnern, mit dem man Zugang zur Passwörter-Datenbank erhält.

    Es ist sinnvoll, für jedes Account ein eigenes Passwörter mit Buchstaben, Zahlen und Zeichen zu erstellen. Damit verhindert man, dass ein Hacker alle Accounts auf einmal knackt, wenn er das eine, für alle Accounts gültige Passwort klaut.

    LastPass secure password example

    Brute-Force-Attacken knacken in Windeseile schwache Passwörter, die nur aus Buchstaben und Zahlen bestehen. Je kürzer ein Passwort ist, umso leichter hat es ein Hacker mit einer Brute-Force-Attacke.

    Anwendungen wie zum Beispiel 1Password oder LastPass bieten nicht nur einen Passwort-Manager. Sie speichern auch sensible Dokumente, Kreditkarteninformationen oder Software-Lizenzen.

    Was passiert, wenn das Master-Passwort gestohlen wird?

    Experten halten das für sehr unwahrscheinlich. Passwort-Manager erschweren zudem das Knacken des Master-Passworts. Softonic sprach mit 1Password-Mitarbeiter Jeffrey Goldberg, dessen Jobtitel nicht Manager sondern Verteidiger gegen die schwarzen Künste lautet. “1Password verschlüsselt die Passwort-Datenbank mit Schlüsseln, die aus diesem Master-Passwort generiert werden. Niemand hat zu dieser Verschlüsselung oder zum Master-Passwort Zugang. Wenn jemand die Datenbank klaut, kann er sie ohne das Master-Passwort nicht entschlüsseln.”

    LastPass for Chrome

    Genauso arbeitet auch LastPass. Obwohl LastPass die Passwort-Datenbank mit den eigenen Servern synchronisiert, speichert oder versendet der Anbieter keine Verschlüsselungsdaten. Alle Verschlüsselungsdaten generiert LastPass aus dem Master-Passwort. Diese Daten werden lokal auf dem Computer des Nutzers gespeichert.

    “Wir nutzen SSL nur in einer zweiten Sicherheitsstufe. Das Herzstück unserer Sicherheit besteht darin, die Verschlüsselungsdaten lokal zu speichern”, erklärt LastPass-CEO Joe Siegrist.

    Muss man all seine Passwörter ändern?

    Bevor man dran geht alle Passwörter zu ändern, sollte man kontrollieren, welche benutzten Webseiten von Heartbleed betroffen sind. Dabei versichert man sich, dass die Betreiber der Seiten die Sicherheitslücke mit einem Patch geschlossen haben. Mashable veröffentlichte eine umfangreiche Liste mit den populärsten Webseiten und ihren Reaktionen auf Heartbleed. Bevor man das Passwort ändert, geht man sicher, dass die Sicherheitslücke durch den Anbieter geschlossen wurde. Andernfalls riskiert man, dass die Passwortänderung von Hackern mitverfolgt wird. Trotz einiger Mitteilungen, dass die Heartbleed-Sicherheitslücke in den Medien übertrieben dargestellt wird, sollte man lieber auf Nummer Sicher gehen.

    Der Netzwerkspezialist Cloudflare präsentiert in seinem Blog eine Aufgabe, bei der man einen privaten Schlüssel mit Hilfe von Heartbleed klauen kann. Es dauerte nur einige Stunden, bis die ersten Nutzer erfolgreich die Aufgabe erfüllten und private Verschlüsselungsdaten entwendeten. Die Bedrohung ist real.

    “[Heartbleed] ist keine Übertreibung”, sagt Siegrist. “Cloudflare hat bewiesen, wie man den Bug nutzt. Es ist durchaus möglich, hierüber Nutzernamen und Passwörter zu klauen.”

    LastPass Heartbleed checker

    Mit einem Passwort-Manager ändert man seine Passwörter in wenigen Schritten. Softonic-Redakteur Tim Vüllers änderte nach dem Heartbleed-Desaster die 14 wichtigsten Passwörter in 19 Minuten. Der Manager speichert die neuen Passwörter und erinnert sich auf diese Weise an sie. LastPass besitzt sogar eine Alarmfunktion, die Nutzer vor Webseiten warnt, die für Heartbleed anfällig sind. Der Anbieter betreibt eine öffentliche Webseite, auf der man URLs eintippt. Die Seite prüft die Adresse, ob sie von der Sicherheitslücke betroffen ist. Mashable hat zusätzlich eine Liste zusammengestellt, die die Reaktionen verschiedenen Anbieter auf die Bedrohung aufführt.

    Noch gibt es keine Automatisierungs-Tools. 1Password und LastPass arbeiten aber daran.

    “Noch muss man das Formular für die Passwortänderung selbst suchen. 1Password assistiert dem Nutzer dabei, ein neues, starkes Passwort zu generieren. Wir arbeiten ständig daran, diesen Prozess zu verbessern”, sagt Goldberg.

    Ein wenig Arbeit verhindert aber vielleicht den Supergau in der Zukunft.

    Was kann man für den eigenen Schutz noch tun?

    Der Passwort-Manager ist der erste Schritt für mehr Schutz im Internet. Darüber hinaus sollte man bei Sicherheits-News genau hinsehen und sich darüber im Klaren sein, welche Webseiten man besucht.

    Phishing-Attacken sind sehr populär. Dabei gaukeln Webseiten vor, sie wären eine andere Seite, die der Nutzer kennt. Sobald er jedoch seine Daten auf eine Phishing-Seite einträgt, werden sie einem Hacker zugeleitet. Daher sollte man nie auf ungewöhnliche Links klicken, die man per E-Mail bekommt.

    Passwort-Manager unterstützen den Nutzer dadurch, indem sie ihn direkt auf die korrekte Webseite führen. Manchmal ist es nur ein Zeichen in der Adresse, die den Nutzer anstatt auf die korrekte auf eine Phishing-Seite führt, ohne dass er den Trick bemerkt.

    Chrome browser lock

    “Nutzer sollten in ihren Browser SSL/TLS-Warnungen ernster nehmen”, fordert Goldberg. Das Schloss-Symbol in der Adresszeile weist darauf hin, welche Webseiten eine Verschlüsselung nutzen. Die meisten Browser warnen den Nutzer vor verdächtigen Seiten. Dennoch schadet Aufmerksamkeit beim Surfen nicht.

    Zwei-Wege-Authorisierung für mehr Sicherheit

    Einige Webseiten bieten bereits eine Zwei-Wege-Authorisierung an. Eine Zwei-Wege-Authorisierung besteht aus dem Passwort und einem zufällig generierten Code. Sobald man das Passwort eingegeben hat, muss man den Code eintippen, den man per SMS oder über ein Authentifizierungs-Tool wie zum Beispiel den Google Authenticator erhält. Diese Codes besitzen nur für einen kurzen Zeitraum Gültigkeit und verfallen danach.

    Dropbox two factor authentication

    Facebook, Google, Twitter, Evernote und viele andere Anbieter verwenden bereits eine Zweifach-Authentifizierung. Sie bedeutet zwar ein bisschen mehr Arbeit beim Einloggen, aber sie erhöht die Sicherheit gegen Passwortdiebstahl.

    Zuletzt sollte man darauf achten, dass alle Computer, Smartphones und Tablets immer auf dem aktuellen Stand sind. Sicherheitslücken werden meistens über Patches oder Updates geschlossen.

    Anwendungen wie Avast! alarmieren den Nutzer, wenn eine Software veraltet ist. Auch Softonic für Windows unterstützt den Nutzer dabei, seine Software aktuell zu halten.

    Weitere Informationen über Heartbleed und wie man sich gegen Sicherheitslücken schützt, gibt es unter den folgenden Links:

    Lastpass:

    1Password:

    Mehr zum Thema Heartbleed

    Direkt in den Desktop booten unter Windows 8.1 Update 1

    In unserer Windows-Tipps-Reihe zeigen wir Ihnen dieses Mal, wie Sie nach der letzten Aktualisierung von Windows 8.1, besser bekannt als Update 1, beim Booten direkt zum Desktop gelangen.

    Das ist kein neues Feature, es war bereits in der Windows 8.1 vorhanden. Doch bei einem PC ohne Touch-Bedienungen können die Hersteller nun standardmäßig die Funktion In den Desktop booten aktivieren. Bei Touchbedienung gelangt man direkt zur Kachel-Oberfläche.

    In diesem Fall können Sie die Konfiguration ändern. Dazu rufen Sie die Eigenschaften per Rechtsklick auf die Taskleiste auf, oder alternativ mittels der Suchfunktion von Windows.

    Taskleiste Eigenschaften aufrufenSuchfunktion

    In der Registerkarte Navvigation aktivieren oder deaktivieren Sie das Kästchen Beim Anmelden oder Schließen sämtlicher Apps anstelle der Startseite den Desktop anzeigen, je nachdem, ob der PC standardmäßig mit dem Desktop oder dem Kachel-Bildschirm starten soll.

    Startoption wählenOriginalartikel auf Spanisch von Alberto Cifuentes

    Weitere Windows-Tipps finden Sie hier.

    Goat Simulator: Abgedrehter geht’s nicht mehr

    Hinter Goat Simulator verbirgt sich das, was der Titel schon andeutet – eine Simulation aus dem Leben eines Ziegenbocks. Es handelt sich jedoch nicht um eine normale Ziege. Der Protagonist in diesem Spiel wandert frei durch die Welt, verbreitet Chaos und richtet jede Menge Schaden an. Das gibt Punkte – also immer feste drauf!

    Was als Scherz begann – Goat Simulator entstand ursprünglich für ein kleines Game Jam – ist nun Wirklichkeit geworden. Coffee Stain Studios hat das Spiel angesichts der großen Nachfrage einschließlich aller Bugs auf den Markt gebracht. Die Bugs machen das Spiel  liebenswert und trotz der billig wirkenden und wenig ausgefeilten Grafik bereitet das Spiel eine Menge Spaß. Mitunter verschwindet der Kopf der Ziege, wenn man zu nah an eine Wand kommt und auch das Treppensteigen sieht mehr als merkwürdig aus.

    Die Ziege besteigt einen Kran.

    Zahlreiche Missionen warten auf das Hornvieh. Für das Erfüllen und das Zerstören von Gegenständen gibt es Punkte. Das eigentlich reizvolle an dem Titel ist jedoch, durch die Gegend zu wandern und die Überraschungen zu finden, die die Macher im Goat Simulator versteckt haben. Die reichen von kleinen Reminiszenzen bis hin zu großen Spiel-Bereichen. Zum Beispiel kann man mit seinem Bock in den Weltraum fliegen oder in einem der Häuser auf dem Fernseher Flappy Goat spielen – ein Mini-Spiel als Hommage an das berühmte Flappy Bird.

    Flappy Goat – ein Mini-Spiel als Hommage an das berühmte Flappy Bird.

    Goat Simulator ist ein Spiel, das sich selbst nicht so ernst nimmt. Das macht es so spaßig. Die fröhliche, flippige Musik trägt das ihre dazu bei. Im Vergleich zu South Park: The Stick of Truth kommt Goat Simulator hingegen doch eher dröge daher. Ob er genauso erfolgreich wird wie andere Simulationen vom Schlage eines Euro Truck Simulator 2 bleibt abzuwarten. Doch Goat Simulator bereitet definitiv einige Stunden Spaß und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass man eines der originellsten Sopiele 2014 gespielt hat.

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    OneNote für Mac: Was gut und was schlecht ist

    Lange hat es gedauert, doch nun steht auch Mac Usern eine originale Microsoft OneNote App zur Verfügung. Microsoft veröffentlichte OneNote für Mac in dieser Woche – und es gibt sowohl gute als auch schlechte Nachrichten.

    Die gute Nachricht: OneNote ist kostenlos. Und wer die App für einfache Notizen verwenden möchte, hat die gleichen Vorteile wie bei der Windows-Version, ohne dass man erst Parallels öffnen muss um die Windows-Version zu nutzen. Die schlechte Nachricht: Wer die gleiche Funktionalität wie in der Windows-Version erwartet und das Programm auch für geschäftliche Zwecke nutzen möchte, wird enttäuscht.

    Wie so oft bei den Mac-Versionen von Microsoft-Programmen, entspricht auch OneNote für Mac nicht der Windows-Variante. Diese erste Version könnte man als ein OneNote “Lite” bezeichnen. Denn es fehlen diverse Funktionen – einige davon verschmerzbar, andere durchaus wichtig. Wie ebenfalls zu erwarten war, hat sich Microsoft nicht sonderlich bemüht, der App eine Oberfläche im Stil von OS X zu spendieren. Doch wer bereits mit Microsoft Office für Mac gearbeitet hat, dürfte mit der auf Registerkarten basierenden Oberfläche vertraut sein. Diese nämlich vereinfacht den Zugriff auf verschiedene Funktionen von OneNote.

    Wie bei Windows kann der Nutzer auch mit OneNote für Mac Notizen nach eigenem Gusto gestalten – ähnlich wie in Microsoft Word mit einer Vielzahl von Schriftarten, Tabellen und Formatvorlagen. Mit OneNote für Mac erstellte Notizen synchronisiert OneNote über das Microsoft OneDrive – vormals bekannt unter dem Namen SkyDrive – mit anderen Computern. So kann man auf Niederschriften mit praktisch jedem Gerät zugreifen.

    Kein iCloud, Office 365 und SharePoint

    Leider zeigt OneNote auf dem Mac einige Schwächen. Eine der gravierendsten ist, dass man mit OneNote-Dateien nicht lokal arbeiten kann, sondern nur mit Dateien, die im eigenen Microsoft OneDrive-Konto liegen. Noch dazu verbindet sich OneNote für Mac nicht mit Office 365 oder SharePoint – ein großer Nachteil für alle, die im Geschäftsumfeld mehr Sicherheit benötigen, als OneDrive bietet. Die Office 365- und SharePoint-Verbindung liefert Microsoft voraussichtlich mit der Veröffentlichung von Office 2014 für Mac im laufenden Jahr nach.

    Unterm Strich lässt die Integration in die restliche Microsoft-Software stark zu wünschen übrig. OneNote für Mac unterstützt noch nicht einmal Outlook. Darüber hinaus fehlen auch noch viele kleinere Features wie die Möglichkeit, Dateien anzuhängen, die Unterstützung von Symbolen und Gleichungen sowie die Fähigkeit, angefügte Dateien zu öffnen.

    Wer passwortgeschützte Notizen öffnen möchte, schaut ebenfalls in die Röhre. Das Kopieren von HTML- oder Weblinks funktioniert noch nicht sonderlich gut, eine Druckfunktion und Unterstützung für iCloud sucht man vergebens.

    Ein Schritt in die richtige Richtung

    Wer sich bis dato dem umständlichen Öffnen von OneNote in Parallels unter Windows hingeben musste, für den sind diese hoffentlich bald behobenen Nachteile verschmerzbar. Angesichts der Tatsache, dass die Notizbuch-Software kostenlos ist, kann man OneNote für Mac sicherlich als ein Schritt in die richtige Richtung bezeichnen.