Signal und RedPhone: Verschlüsselte Telefongespräche zwischen Android und iPhone

Mit Signal können iPhone-Besitzer kostenlos verschlüsselt mit anderen Nutzern telefonieren. Die App ist eine iOS-Umsetzung von RedPhone für Android, so dass auch verschlüsselte Telefongespräche zwischen den beiden Plattformen iPhone und Android möglich sind. In Zukunft sollen verschlüsselte Nachrichten hinzukommen.

Signal und RedPhone nutzen Voice-over-IP-Technologie, das heißt die Gespräche finden über die Datenverbindung statt. Ein entsprechender Tarif oder eine Datenflat sind also erforderlich. Zum Einsatz kommt ein Protokoll vom Erfinder der Verschlüsselungsanwendung Pretty Good Privacy.Signal und RedPhone: Verschlüsselte Telefongespräche zwischen iPhone und Android

Die Umsetzung von Signal für iOS stammt von den Entwicklern von Open Whisper Sytems, die auch die Messenger-App TextSecure für Android veröffentlicht haben. Im weiteren Verlauf des Jahres will der Hersteller verschlüsselte Gespräche und Textnachrichten in den Apps für iOS und Android vereinen. Die Kombination aus RedPhone und TextSecure soll für Android auch unter dem Namen Signal erscheinen.

Signal erfordert die Anmeldung mit der Telefonnummer und gleicht die Kontakte aus dem Adressbuch ab. Eine sonstige Einrichtung entfällt. Die App ist kostenlos und erfordert mindestens iOS 7.0.

Quelle / Bilder: Open Whisper Systems

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Bolt: Facebook startet mit dem Instagram-Messenger noch einen Snapchat-Konkurrenten

Bolt ist die eigenständige Messenger-App des sozialen Foto-Netzwerks Instagram, das zu Facebook gehört. Im Stil von Snapchat können Nutzer Nachrichten mit Fotos und Videos verschicken. Nach dem Betrachten durch den Empfänger verschwinden die Inhalte für immer. Instagram testet Bolt zunächst in drei Ländern, bevor die App weltweit zur Verfügung steht.

Nach Slingshot stellt Facebook mit Bolt eine weitere Messenger-App mit einer Selbstzerstörungsfunktion für Nachrichten vor. Bolt unterscheidet sich aber in zwei Punkten von Slingshot: Um die erhaltene Nachricht zu sehen müssen Nutzer selbst nichts teilen, außerdem lassen sich Inhalte nur an jeweils eine Person schicken.Bolt: Facebook startet mit dem Instagram-Messenger noch einen Snapchat-Konkurrenten

Das Teilen von Inhalten mit Bolt funktioniert ganz einfach: Durch Tippen auf das Bild eines Kontakts lässt sich ein Foto versenden, durch langes Drücken ein Video. Die Eingabe von Text ist ebenfalls möglich. Hat der Empfänger die Nachricht betrachtet, verschwindet der Inhalt für immer. Bolt: Facebook startet mit dem Instagram-Messenger noch einen Snapchat-Konkurrenten

Snapchat hat Bildnachrichten mit Selbstzerstörung beliebt gemacht, seitdem gibt es viele Nachahmer. Die Instagram-App bietet bereits eine Funktion für Direktnachrichten, allerdings ohne Vergänglichkeit. Wie Instagram ist auch Bolt auf einfache Bedienbarkeit ausgelegt. Die App erfordert die Registrierung mit Telefonnummer zu Identifikation. Eine Favoritenliste in der App bietet Platz für 20 Freunde.

Derzeit testet Instagram Bolt in Neuseeland, Singapur und Südafrika. Das Unternehmen hat noch keine Angaben gemacht, wann die App international oder in Deutschland verfügbar sein wird.

Quelle / Bilder: Bolt

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Facebook: Diese Woche startet der Zwang zum Facebook Messenger für Android und iOS

Nach der Ankündigung im April entfernt Facebook diese Woche die Chat-Funktion in der Facebook-App für Android und iOS. Für das Verschicken und Empfangen von Chat-Nachrichten auf dem Smartphone steht dann nur noch der Facebook Messenger zur Verfügung.

Das soziale Netzwerk setzt die Änderung weltweit um. Facebook will dadurch den Dienst für alle verbessern: Der Wegfall der Chat-Funktion beschleunigt die Facebook-App. Nutzer der eigenständigen App profitieren vom komfortableren Austausch von Nachrichten mit Facebook Messenger.Facebook: Diese Woche startet der Zwang zum Facebook Messenger für Android und iOS-Nutzer

Der Chat-Button ist zwar nach wie vor in den jeweiligen Apps zu finden, führt aber zum Facebook Messenger, sofern dieser installiert ist. Ansonsten landen Nutzer in dem entsprechenden App Store. Facebook für Windows Phone ist von der Maßnahme derzeit nicht betroffen. Außerdem steht die Chat-Funktion im Browser nach wie vor zur Verfügung.

Nach Angabe von Facebook nutzen derzeit mehr als 200 Millionen Anwender weltweit die Messenger-App. Chat-Nachrichten sind essentieller Bestandteil der mobilen Strategie des sozialen Netzwerkes, was die Übernahme von WhatsApp verdeutlicht hat.

Quelle: TechCrunch

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Musik statt WhatsApp: Die Messenger-App La-La verschickt Songschnipsel statt Text

Sag’s mit einem Song: Nach diesem Prinzip funktioniert die Messenger-App La-La für iOS. Weil sich Gefühle oft mit Musik besser ausdrücken lassen als mit Worten, können sich Nutzer der App kurze Song-Schnipsel hin- und herschicken und so ausdrücken, was sie gerade empfinden. Der Versand per SMS ist auch möglich.

WhatsApp allein scheint nicht mehr auszureichen und viele ausgefallene Chat-Apps drängen auf den Markt. Nach Slingshot von Facebook, der Smiley-App Emojli und der minimalistischen Kommunikation per Yo bietet La-La ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal und verzichtet ganz auf Textnachrichten.

Stattdessen können Anwender einen passenden Ausschnitt aus einem Musikstück auswählen und an Freunde verschicken, entweder über die App oder auch per SMS, falls der Erwählte die Anwendung nicht installiert hat. Der Empfänger erfährt den Titel nicht vor der Wiedergabe. Eine Erklärung lässt sich den Liedern nicht beifügen, die Interpretation der Musikbotschaft ist also offen.Musik statt WhatsApp: Die Messenger-App La-La verschickt Songschnipsel und verzichtet auf Text

La-La verfügt bereits über eine eigene Auswahl an lizenzierten Titeln von populären Interpreten, als Musik-Datenbank steht aber auch YouTube zur Verfügung. Bei großen Sammlung an Musikvideos ist für alle Gelegenheiten etwas dabei und La-La erlaubt das Zuschneiden auf einen Musik-Schnipsel, der die gewünschte Botschaft enthält.

La-La ist kostenlos für iOS erhältlich. Der Ansatz der App ist zumindest kreativer als der von Yo und das Versenden von Musik per SMS ist an alle Kontakte möglich.

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Quelle: La-La

WhatsApp für Android erlaubt das Archivieren von Chats

WhatsApp für Android hat ein Update erhalten. Mit der neuen Version lassen sich Chat-Gespräche archivieren und tauchen in der Übersicht der aktiven Konversationen nicht mehr auf. Über die Suche stehen die so versteckten Gespräche aber weiterhin zur Verfügung.

Zuletzt hat WhatsApp die Stummschaltung von Gruppenchats eingeführt, mit dem neusten Update können sowohl Einzel- als auch Gruppen-Konversationen ins Archiv verschoben werden. Dadurch tauchen sie in der normalen Übersicht nicht mehr auf.WhatsApp: Chats archivieren mit der Android-Version der Messenger-App

Zum Archivieren können Anwender lange auf den gewünschten Chat drücken, um das entsprechende Menü zu öffnen. Die Option Konversation archivieren lässt die Nachrichten verschwinden, ohne sie zu löschen. Bei einer Suchanfrage nach Kontakten oder dem Titel eines Gruppengesprächs listet WhatsApp aber auch die archivierten Chats. Diese lassen sich ebenso wieder in die Liste der normalen Konversationen verschieben.WhatsApp: Chats archivieren mit der Android-Version der Messenger-App

WhatsApp hat die Archiv-Funktion zunächst in der Android-Testversion der Messenger-App eingeführt, inzwischen ist die Option aber auch in der normalen Version im Play Store erhältlich.

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Quelle: WhatsApp

Facebook Messenger: Neue iPad-Version bietet genügend Platz zum Chatten

Facebook Messenger für iOS hat eine eigene iPad-Version erhalten. In der Facebook-App für iPad ist im Gegensatz zur Smartphone-Ausgabe die Chat-Funktion zwar noch enthalten, der eigenständige Messenger soll aber den Austausch von Nachrichten ohne die Hauptanwendung erleichtern.

Die iPad-Oberfläche ist eine vergrößerte Ausgabe der iPhone-Version und räumt den Chat-Gesprächen in der rechten Bildschirmhälfte ausreichend Platz ein. Die Spalte auf der linken Seite bietet eine Übersicht der aktuellen Konversationen. Über Buttons am unteren Rand besteht schneller Zugriff auf Kontakte, Gruppen von Freunden und die Einstellungen.Facebook Messenger: Die Chat-App ist jetzt auch für iPad verfügbar

Facebook Messenger in der iPad-Version bietet genügend Platz und Übersicht für Konversationen.

Facebook Messenger für iPad erlaubt das Versenden von Bildern und Stickern, das Teilen des Standortes sowie Sprachnachrichten. Mit Freunden, die ebenfalls die Anwendung nutzen, sind Anrufe über das Internet möglich. Zwei Funktionen der iOS-App fehlen aber in der iPad-Version: Die Aufnahme von Videos und die Selfie-Funktion zum schnellen Knipsen von Selbstporträts. Außerdem gibt es keine Chatheads: Lediglich die Facebook-App bietet die Möglichkeit, Konversationen als schwebende Benachrichtigungen zu minimieren, um nebenher weiter surfen zu können.Facebook Messenger: Die Chat-App ist jetzt auch für iPad verfügbar

Die schwebenden Chatcheads sind nur in der Facebook-App vorhanden.

Eine eigene Version des Facebook Messenger für Android-Tablets ist bislang noch nicht erhältlich.

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Quelle: Facebook Messenger bei iTunes

Emojli: Die Messenger-App nur mit Smileys für Chat-Nachrichten ohne Worte

Für Internetnutzer sind Smileys und Emoji eine eigene Sprache. Das dachten sich auch die beiden Entwickler Matt Gray und Tom Scott und haben eine Chat-App rund um die Gesichter und bunten Bildchen entwickelt. Mit Emojli können Nutzer jede Menge Smileys verschicken – und nichts anderes.

Emojli soll wie WhatsApp oder jede andere Messenger-App auch funktionieren, außer dass jede Nachricht aus Smileys und bunten Illustrationen besteht. Selbst die Nutzernamen müssen sich aus Emoji zusammensetzen. Die Entwickler sehen das als befreite Kommunikation, fallen doch Hashtags , Spam und sonstige Gesprächs-Hindernisse weg.

Nach Slingshot, Yo oder Snapchat ist Emojli also definitiv eine Messenger-App mit Alleinstellungsmerkmal. Die Anwendung startet zunächst Ende Juli oder Anfang August 2014 für iOS, weitere Plattformen sind in Planung. Interessierte können auf der Internetseite von Emojli einen Nutzernamen reservieren und eine Einladung anfordern. Bereits mehr als 10.000 Nutzer haben sich für den Dienst registriert.

Sollte das Prinzip von Emojli funktionieren, können sich die Entwickler auch eine Erweiterung über Chat-Nachrichten hinaus vorstellen.

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Quelle: Emojili

Just Yo: Die WhatsApp-Konkurrenz für Ultra-Kurznachrichten jetzt auch für Windows Phone

Unter dem Namen Just Yo ist das Yo-Phänomen jetzt auch für Windows Phone verfügbar. Yo ist eine überaus erfolgreiche Messenger-App für Android und iOS, mit der Nutzer Freunden ein Yo! schicken können. Die Nachricht hat ansonsten keinen Inhalt, lässt sich aber mit effektvollen Geräuschen versehen.

Auch unter Windows Phone bietet Just Yo genau das selbe Prinzip: Man verschickt und empfängt Yo!-Nachrichten. Nach der Registrierung und dem Erstellen eines Nutzernamens kann es schon losgehen.Just Yo: Die Messenger-App für Ultra-Kurznachrichten ist jetzt auch für Windows Phone verfügbar

Die Funktionalität erinnert sehr an die Poke-Funktion von Facebook oder ähnliche Varianten auf anderen sozialen Plattformen: Yo erlaubt das Versenden eigentlich sinnfreier Nachrichten, die dem Empfänger signalisieren, dass jemand an ihn gedacht hat. Der Rest ist Interpretationssache.

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Quelle: Yo auf Twitter

Deutsche App “Sicher” konkurriert mit WhatsApp: Verschlüsselte Nachrichten mit Selbstzerstörung

Sicher ist eine kostenlose Messenger-App des Stuttgarter Unternehmens Shape, das auch schon den IM+ Messenger entwickelt hat. Die Anwendung für Android, iOS und Windows Phone bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Textnachrichten und Dateien sowie Selbstzerstörung und das Löschen von Inhalten beim Empfänger. Zusätzlich will der der Dienst mit Servern ausschließlich in Deutschland gerade Nutzer mit hohen Ansprüchen an die Privatsphäre überzeugen.

Auf dem umkämpften Markt der Messenger wollen viele Apps mit Verschlüsselung und Nachrichten mit Selbstzerstörung punkten. Der Messenger Sicher erweitert die Reihen der Herausforderer Telegram und Threema um einen weiteren Kandidaten, der einiges an Potenzial mitbringt. Die Funktionen von Sicher in der Übersicht:

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Nachrichten in Einzel- und Gruppenchats sind für den kompletten Übertragungsweg von Gerät zu Gerät verschlüsselt. Auch die Betreiber können die Nachrichten nicht lesen.
  • Verschlüsselter Dateitransfer: Auch Dokumente wie Bilder, Videos, PDF- und Textdateien lassen sich verschlüsselt versenden.
  • Passwortschutz: Nutzer können die Anwendung mit einem Passwort schützen.
  • Anonyme Benachrichtigungen: Auf dem Sperrbildschirm zeigt Sicher keine Inhalte und Namen und von Chatnachrichten an.
  • Selbstzerstörung und Löschen: Auf Wunsch zerstören sich die Nachrichten nach einer voreingestellten Zeit von selbst. Über die Funktion Chat sofort löschen lassen sich alle Nachrichten eines Einzel-oder Gruppenchats bei allen Teilnehmern sofort entfernen.
  • Server in Deutschland: Mit einem heimischen Server-Standort will sich der Hersteller vor Anfragen und Spähversuchen ausländischer Geheimdienste schützen.

Sicher: Verschlüsselte Nachrichten mit Selbstzerstörung und Server in Deutschland als Konkurrenz zu WhatsApp

Sicher und Sicherheit: Das sind die Vor- und Nachteile

Sicher ist kostenlos und soll es auch in Zukunft bleiben. Die Anwendung bietet leicht zugängliche Verschlüsselung für Textnachrichten und Dateien, Passwortschutz und Selbstzerstörung geben Nutzern noch mehr Möglichkeiten zum Schutz von sensiblen Inhalten. Über die Löschfunktion lassen sich Nachrichten selbst bei Verlust des Gerätes entfernen. Diese Punkte sprechen für Sicher.

Weiterhin beschränkt sich der Hersteller auf die Abfrage weniger Nutzerdaten. Adressbuch und Nachrichten speichert der Dienst nicht auf den Servern. Die Nutzer von Sicher erhalten eine User-ID, die auf dem Server abgelegt wird. Die eindeutige Identifikation erfolgt aber über die Handy-Nummer, absolute Anonymität zählt nicht zum Umfang der App.

Zu bemängeln gibt es, dass die eingesetzte Verschlüsselung zwar einen Schlüssel beim Empfänger erfordert und daher theoretisch nur von diesem gelesen werden kann. Mit 1024 Bit ist der Schlüssel nach heutigen Standards aber vergleichsweise kurz, vereinfacht gesagt wäre also ein höheres Maß an Sicherheit möglich. Weiterhin gibt der Hersteller keinen Einblick in den Quellcode der Anwendung. Daher lässt sich die Sicherheitstechnik nicht beurteilen, Anwender müssen dem Hersteller also vertrauen, dass Sicher wirklich sicher ist.

In einem Test von fünf beliebten Messenger-Apps hat die Stiftung Warentest den geschlossenen Quellcode als negatives Kriterium der Anwendungen bewertet.

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Quelle / Bilder: Shape AG

Slingshot: Facebooks Messenger-App speichert Nachrichten trotz Selbstzerstörung

Facebook hat die eigenständige Messenger-App Slingshot für Android und iOS veröffentlicht. Obwohl die App in vielen Aspekten Snapchat nachahmt, bringt sie doch ein Alleinstellungsmerkmal mit: Beim Erhalt eines Bildes oder Videos müssen Nutzer erst selbst etwas teilen, bevor sie die empfangene Nachricht betrachten können.

Slingshot liegt das Prinzip des gegenseitigen Austauschs zugrunde. Wer ein Bild, ein Video oder eine Zeichnung erhält, muss im Gegenzug erst etwas dafür geben. Dadurch will Facebook Nutzer zum Teilen ermuntern. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht, die Antwort muss also nicht sofort erfolgen. Nach der Freischaltung können Empfänger Nachrichten gleich oder innerhalb von 30 Tagen betrachten. Wie bei Snapchat haben die Nachrichten aber eine Selbstzerstörung: Nach dem Wegwischen sind die Inhalte verschwunden.Slingshot: Facebooks Messenger-App mit Selbstzerstörung zwingt Nutzer zum gegenseitigen Teilen

Trotzdem speichert Facebook alle Nachrichten für mindestens 24 Stunden, wie aus den Hilfeeiten hervorgeht. Nutzer können unangebrachte Inhalte melden. In diesem Fall untersucht Facebook alle erhaltenen Nachrichten der letzten 24 Stunden, auch die noch nicht geöffneten Bilder und Videos. Andere Nutzer können auch versteckt werden, um keine Nachrichten mehr von ihnen zu erhalten.

Slingshot erfordert die Registrierung mit Telefonnummer. Die App startet direkt mit der Kamera, damit Anwender gleich einen Schnappschuss teilen. Aufgenommene Bilder und Videos lassen sich auch mit Skizzen und Text versehen. Der Empfänger einer Nachricht kann auf diese reagieren, wodurch ein Hin und Her entstehen soll.

Aufgrund dieser eigenen Dynamik des Austausches sieht Facebook Slingshot nicht als eigentliche Messenger-App, sondern als Ermutigung zum Teilen von Inhalten. Um sich gegen die Konkurrenz von Snapchat durchsetzen zu können, muss Slingshot aber erst einmal genügend Nutzer gewinnen, Alleinstellungsmerkmal hin oder her. Die Anwendung startet zunächst nur in den USA, bevor sie auch in anderen Ländern verfügbar sein soll.

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Quelle: Slingshot