Hangouts für Android erhält eine Konversationsansicht für Chat-Nachrichten und SMS in einem

Google hat die Hangouts-App für Android aktualisiert. In der neuen Version 2.1 gibt es für jeden Kontakt eine einheitliche Ansicht, die sowohl SMS als auch Chat-Nachrichten zu einer Konversation vereint. Über einen Button können Nutzer einstellen, wie sie Nachrichten verschicken wollen. Auf Wunsch lassen sich die Nachrichten auch wieder nach Art trennen.

Mit der Aktualisierung erhält Hangouts auch eine vereinfachte Kontaktliste. Die Aufteilung in Personen aus dem Telefonbuch und Hangouts-Gespräche erleichtert die Navigation und das Finden eines bestimmten Empfängers für den SMS-Versand. Ausgehende Nachrichten hebt die Anwendung jetzt deutlich hervor und bietet unterschiedliche Benachrichtigungstöne für Gespräche und Video-Chats. Außerdem bietet Google endlich ein eigenes Widget für schnellen Zugriff auf die letzten Chat-Konversationen direkt vom Homescreen aus.

Die Liste der Neuerungen von Hangouts für Android in der Übersicht

  • Zusammenfassung von SMS und Hangouts-Gesprächen zu einer Konversation. Die verschiedenen Arten von Nachrichten kennzeichnet die App unterschiedlich. Das Zusammenführen ist optional möglich.
  • Hervorhebung ausgehender Nachrichten.
  • Vereinfachte Kontakliste, aufgeteilt in Telefonbuch und Hangouts.
  • Prominentere Anzeige für den Nutzer-Status (Im Gespräch, Stimmung, Beschäftigt).
  • Neuer Benachrichtigungston.
  • Unterschiedliche Töne für Gespräche und Video-Chats.
  • Hangouts-Widget: Schneller Zugriff für die letzten Gespräche direkt vom Homescreen aus.
  • Langes Tippen auf Medieninhalte zum Speichern.
  • Verbesserte Leistung: Video-Gespräche erhalten höhere Qualität und die Zustellung von SMS und MMS funktioniert verlässlicher.

Google Hangouts 2.1 Screenshot

Wie so oft aktualisiert Google die Hangouts-App nach und nach, die neue Version steht daher nicht allen Nutzern gleichzeitig zur Verfügung. Der Google Play Store benachrichtigt über die mögliche Aktualisierung.

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Quelle / Bild: Mike Dodd auf Google+

Via: Android Police

SayHey: Ist Simyos Messenger mit Verschlüsselung eine WhatsApp-Alternative?

Der Mobilfunkanbieter Simyo geht in Konkurrenz zu WhatsApp: Ab Mai will Simyo unter dem Namen SayHey einen Messenger-Dienst mit Verschlüsselung anbieten. SayHey richtet sich nicht nur an Simyo-Kunden und kommt mit mehr Funktionen als der beliebte WhatsApp Messenger.

SayHey: SMS-App und Messenger in einem

SayHey ist kostenlos und steht auf mehreren Geräten unter Android und iOS gleichzeitig zur Verfügung. Zusätzlich können Nutzer über den Browser am Rechner auf den Dienst zugreifen. Bei der Kommunikation zwischen zwei SayHey-Nutzern werden die Nachrichten verschlüsselt verschickt und sind daher nur Sender und Empfänger zugänglich.

Konktakte ohne SayHey lassen sich ebenfalls anschreiben, allerdings zum Preis von sieben Cent pro Nachricht. SayHey verschickt auch normale SMS, die dann der jeweilige Mobilfunkanbieter entsprechend des Tarifs abrechnet. Auf Android-Geräten kann SayHey die Standard-SMS-App ersetzen, daher ist die Anwendung mit Google Hangouts, TextSecure oder mysms vergleichbar.

Verschlüsselung und Server in Deutschland

SayHey bietet den erweiterten Verschlüsselungsstandard AES (Advances Encryption Standard) und verschlüsselt mit 128 Bit Ende-zu-Ende, das heißt die Nachrichten bleiben über alle Übertragungsstationen hinweg geheim. SayHey speichert Passwörter lokal auf dem Gerät, und Simyo will die notwendigen Server in Deutschland betreiben. Außerdem verspricht der Anbieter, Daten nicht an Dritte weiterzugeben und nicht zu Werbezwecken einzusetzen.

Zu Beginn im Mai noch keine Gruppenchats

Simyo will mit SayHey im Mai 2014 starten und Apps für Android und iOS gleichzeitig anbieten. Gleichzeitig lässt sich der Messenger über den Browser auch vom PC aus nutzen. Zu Beginn verfügt SayHey über keine Gruppenchat-Funktion, Simyo will diese aber mit einem Update beizeiten nachreichen. Ein genauer Starttermin für SayHey steht noch nicht fest.

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Quelle / Bild: Giga

Facebook zwingt Nutzern den Facebook Messenger auf und entfernt die Chat-Funktion in der App

Facebook entfernt die Chat-Funktion aus der Facebook-App für mobile Geräte. Für Nachrichten auf dem Smartphone und Tablet müssen Nutzer dann den Facebook Messenger installieren. Das soziale Netzwerk hat in bestimmten Ländern bereits damit begonnen, Nutzer über die Neuerung zu informieren.

Seit einiger Zeit startet der Facebook Messenger unter Android und iOS aus der Facebook-App heraus, sofern die Messenger-App installiert ist. Nutzer ohne Facebook Messenger erhalten eine Aufforderung zur Installation. Diese ließ sich bisher überspringen. Seit gestern ist Facebook aber dazu übergegangen, über den Wegfall der Chat-Funktion in der App zu informieren. Nach einer Übergangsphase sollen schließlich alle Nutzer Facebook Messenger zum Chatten auf mobilen Geräten benutzen. Die herkömmliche Chat-Funktion steht dann nicht mehr zur Verfügung und der Button in der Facebook-App leitet zum Messenger weiter.Facebook Messenger Hinweis

Die einzige Ausnahme: Auf Geräten mit schwacher Hardware, die den Anforderungen von Facebook Messenger nicht gewachsen sind, bleibt die Chat-Funktion erhalten. Mit der Änderung will Facebook die soziale Plattform für alle verbessern: Wer Facebook Messenger nicht nutzt, erhält eine schnellere Facebook-App, während Nutzer von der eigenständigen Messenger-App von den erweiterten Funktionen profitieren sollen.

Die Web-Version von Facebook bleibt unverändert. Die Chat-Funktion wird in den kommenden Wochen nach und nach für alle Nutzer entfernt.

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Quelle: TechCrunch

Facebook Messenger: Telefonieren über WLAN und Verbesserungen für Windows Phone

Die Chat-App Facebook Messenger hat sowohl für Android und iOS als auch für Windows Phone ein Update erhalten. Android-Nutzer können jetzt Gruppenchats direkt auf dem Homescreen ablegen, unter iOS und Android fügt die Anwendung kostenlose Telefongespräche über WLAN hinzu. Die Version für Windows Phone erlaubt das Speichern von Fotos und erhält verbesserte Benachrichtigungen.

Facebook Messenger für Android und iOS

Nach einem Update der iOS-Version aktualisiert Facebook auch die Android-App des Facebook Messenger auf Version 4.0. Damit bringt die Anwendung kostenlose Gespräche über WLAN mit anderen Nutzern der App. In der rechten oberen Ecke des Chat-Fensters dient ein Button zum Aufbau des Gesprächs. Facebook weist darauf hin, dass über die mobile Datenverbindung Gebühren entsprechend des Tarifs anfallen können. Diese Option steht sowohl unter Android als auch iOS zur Verfügung.

Außerdem lassen sich jetzt Freunde in Gruppen einteilen, was das Verschicken von Nachrichten an mehrere Empfänger erleichtert. Im Gegensatz zu iOS erlaubt die Android-Version aber das Ablegen von Gruppenchats als schwebenden Chat Head auf dem Homescreen für schnellsten Zugriff.

Facebook Messenger für Android und Windows Phone

Facebook Messenger: Links die Windows Phone-Version, rechts die Android-Variante.

Facebook Messenger für Windows Phone

Unter Windows Phone steht die Anwendung erst seit Anfang März 2014 zur Verfügung. Das aktuelle Update bringt die Möglichkeit, empfangene Bilder zu speichern. Außerdem verbessert Facebook die Benachrichtigungen der App, damit Anwender keine Nachricht verpassen. Die neue Version des Facebook Messenger läuft stabiler und verbraucht weniger Daten.

Im Gegensatz zum Ausbau der Anwendung für mobile Geräte hat Facebook die Messenger-App für Windows und als Plug-in für Firefox im vergangenen Monat eingestellt. Ebenso wie Facebook E-Mail-Dienst hat die Windows-Anwendung an einer geringen Nutzerzahl gelitten.

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Quelle: Google Play Store | Windows Phone Store

Telegram verzeichnet mehr als 15 Millionen Nutzer pro Tag, 35 Millionen aktiv im Monat

Die Betreiber der Messenger-App Telegram haben neue Nutzerzahlen veröffentlicht. Pro Monat nutzen 35 Millionen aktiv die Anwendung. Über 15 Millionen Nutzer verschicken jeden Tag mit Telegram Nachrichten.

Noch im Oktober des vergangenen Jahres brachte es Telegram nach eigenen Angaben auf gerade mal 100.000 aktive Nutzer am Tag. Seit der angekündigten Übernahme von WhatsApp durch Facebook geht es steil nach oben für die Messenger-App: Nach Bekanntgabe des Deals stieg die Anzahl der neuen Registrierungen rasant an und zusätzlich profitierte Telegram von einem Server-Ausfall bei WhatsApp.

In den vergangenen 30 Tagen verschickten Nutzer mehr als 8 Milliarden Nachrichten über die Plattform. Der WhatsApp-Rivale Telegram fügt nach und nach immer mehr Funktionen hinzu. Seit kurzem können Nutzer auch Sprachnachrichten verschicken. Außerdem wird beim Löschen einer Textnachricht in einem geheimen Chat diese von beiden Geräten entfernt.

Die beiden Brüdern Nikolai und Pavel Durov, die auch hinter Russlands größtem sozialen Netzwerk VK stehen, haben Telegram gegründet. Obwohl Telegram sehr ähnliche Funktionen wie WhatsApp und sogar ein ähnliches Aussehen bietet, distanziert man sich auf der Website von der Konkurrenz. Die zwei Gründer betonen, dass sie auch in Zukunft den Dienst nicht zu Geld machen wollen.

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Quelle: Telegram auf Twitter

Via: TechCrunch

Google Now für Chrome, neue Microsoft-Sicherheitslücke, Telegram hat 35 Millionen Nutzer

Google Now ist in der Desktop-Version von Chrome angekommen, Microsoft warnt vor einer neuen Sicherheitslücke in Word und Outlook und die Messenger-App Telegram erreicht 35 Millionen aktive Nutzer pro Monat – der Nachrichtenüberblick.

Google Now für Chrome: Nach der Beta-Version bekommt jetzt auch die stabile Ausgabe von Googles Browser die Benachrichtigungen von Google Now. Die Karten informieren den Nutzer über Termine, Abfahrtszeiten und Ereignisse. Die nötigen Standortinformationen stammen aber vom Smartphone.

Neue Microsoft- Sicherheitslücke: Der Software-Hersteller warnt vor einer Sicherheitslücke in mehreren Anwenderprogrammen. Betroffen sind gleich mehrere Versionen von Microsoft Word und Outlook für Windows und Mac. Durch präparierte RTF-Dokumente können Angreifer Schadsoftware ausführen.

Telegram: Die Messenger-App hat von der Übernahme von WhatsApp durch Facebook profitiert. Nach eigenen Angaben nutzen derzeit 35 Millionen Anwender pro Monat die App. Täglich sind über 15 Millionen Nutzer aktiv, ein immenser Anstieg im Vergleich zum Oktober 2013, als Telegram nur 100.000 aktiven Nutzern pro Tag zählte.

Microsoft Windows XP: Das betagte Betriebssystem warnt seine Nutzer mit Popup-Nachrichten vor dem Ende des Supports am 8. April 2014. Viele Nutzer verwechseln die gut gemeinten Hinweise aber mit Schadsoftware selbst.

Ello: Bei Ello ist man der Meinung, dass soziale Netzwerke von Werbekunden beherrscht werden und letzten Endes der Nutzer das Produkt ist. Wer diese Ansicht teilt und findet, dass die Zeit reif ist für eine soziale Plattform mit anderem Ansatz, kann sich zu Ello einladen lassen.

Updates

Firefox 28.0.1 für Android: Mozilla hat ein Update für die Android-Version des Browsers veröffentlicht. Die Aktualisierung behebt eine Sicherheitslücke sowie Probleme bei der Wiedergabe von Videos.

Spiele

Rollercoaster Tycoon für PC: Atari hat eine PC-Version der neuen Ausgabe von Rollercoaster Tycoon bestätigt. Der Hersteller beschwichtigt aufgebrachte Fans mit der Ankündigung, dass sich das Spiel wesentlich von der iOS-Variante unterscheiden soll.

Deutscher Computerspielpreis: In der Kategorie “Bestes Deutsches Spiel” sind dieses Jahr Crysis 3, Giana Sisters Twisted Dreams und The Inner World nominiert. Die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises findet am 15. Mai 2014 in München statt.

Bear Simulator erreicht Kickstarter-Ziel: In nur einer Woche hat der Bear Simulator das Finanzierungsziel auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter erreicht. Damit sollte dem virtuellen Bärenabenteuer nichts mehr im Wege stehen.

Telegram: Sprachnachrichten sind jetzt neu, Löschen von Nachrichten entfernt diese überall

Gleich mehrere Aktualisierungen erweitern den Funktionsumfang der Messenger-App Telegram. Sowohl unter Android als auch iOS können Anwender jetzt Sprachnachrichten verschicken. Außerdem gibt es eine Neuerung für geheime Chats: Wird eine Textnachricht gelöscht, entfernt Telegram diese von beiden Geräten.

Die Neuerung bei der Privatsphäre betrifft sowohl iOS als auch Android: Beim Löschen einer Nachricht in einem geheimen Chat geschieht dies auf beiden Geräten. Sowohl Sender als auch Empfänger haben dann keinen Zugriff mehr auf die gelöschte Nachricht.

Im Gegensatz zur WhatsApp hat Telegram bisher keine Sprachnachrichten unterstützt. Jetzt können Nutzer kurze Audio-Aufnahmen empfangen und versenden. Unter iOS lädt Telegram jetzt auch Nachrichten im Hintergrund. Unter Android wurden einige Probleme beim Start der Anwendung und beim Teilen von Kontakten aus dem Telefonbuch behoben. Außerdem speichert die App empfangene Anhänge sortiert: Videos landen im Video-Ordner der Galerie, Dateien im Download-Ordner.

Nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook konnte Telegram seinen Anwenderkreis erheblich erweitern. Während des Ausfalls der WhatsApp-Server registrierten sich allein in Deutschland über 100.000 neue Nutzer.

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Quelle: Telegram im Google Play Store

Türkei weitet Twitter-Sperre aus, Assassin’s Creed Unity Trailer, WhatsApp wächst weiter

Der türkische Ministerpräsident Erdoğan weitet die Twitter-Sperre aus, Assassin’s Creed: Unity zeigt sich einem Trailer, und WhatsApp wächst auch nach der Übernahme durch Facebook weiter – der Nachrichtenüberblick.

Twitter-Blockade in der Türkei: Der türkische Ministerpräsident Erdogan verteidigt seine Positition und weitet die Sperre des Kurznachrichtendienstes Twitter aus.

WhatsApp Wachstum: Auch nach der Übernahme durch Facebook wächst die Nutzerzahl der Messenger-App WhatsApp weiter. WhatsApp-Chef Jan Koum spricht von 480 Millionen aktiven Nutzern weltweit. “WhatsApp wächst genau so schnell wie zuvor”, sagte er. In Deutschland sollen es inzwischen 31 Millionen Nutzer sein, und das, obwohl deutsche Datenschützer nach dem Facebook-Deal zum Wechsel geraten haben.

Spotify-Konkurrent von Apple: Apple arbeitet an einer Strategie gegen die sinkenden Download-Zahlen bei iTunes. Zu den Plänen zählen ein eigener Streaming-Dienst, der Spotify und Beats Music Konkurrenz machen soll, sowie eine iTunes-App für Android.

Twitter: Der Kurznachrichtendienst hat Twitter Music eingestellt. Die App sollte Nutzern beim Entdecken neuer Musik unterstützen, fand aber keine große Verbreitung. Außerdem experimentiert Twitter mit einer Anzeige, die Nutzer informiert, wie viele Follower einen Tweet gelesen haben.

Foto-App Rando: Mit der App Rando schicken Nutzer nach dem Zufallsprinzip Fotos an Fremde. Nach einem Hack haben die Entwickler die Anwendung jetzt aus den App Stores entfernt.

UC Browser: Die Entwickler der Browser-App UC Browser haben Nutzerzahlen veröffentlicht, welche die Beliebtheit bestätigen. Im letzten Quartal brachte es UC Browser auf über 500 Millionen aktive Nutzer weltweit, 300 Millionen davon unter Android (Download).

Office Lens für Windows Phone: Office Lens funktioniert wie ein Scanner für Windows Phone. Fotos von Büchern, Whiteboards oder Visitenkarten können erkannt werden und an OneNote geschickt werden.

Updates

WhatsApp Beta für Windows Phone: Screenshots der Beta-Version von WhatsApp für Windows Phone zeigen ebenfalls die neue Telefonfunktion.

Toib für Windows Phone: Die übersichtliche YouTube-App Toib für Windows Phone hat die Beta-Phase abgeschlossen und kann jetzt heruntergeladen werden.

Spiele

Assassin’s Creed Unity: Der neue Teil der Assassin’s Creed-Reihe zeigt sich in einem Trailer. Unter dem Codenamen Unity arbeitet Ubisoft bereits seit mehr als drei Jahren an dem Spiel für Xbox One und PlayStation 4. Assassin’s Creed: Unity soll noch dieses Jahr erscheinen und von Comet für die Xbox 360 und Playstation 3 begleitet werden.

WhatsApp: Zwangs-Update für Android-Nutzer bringt Probleme

Beim Start der Messenger-App WhatsApp für Android erhalten einige Nutzer am heutigen 21. März 2014 eine Update-Warnung. Der Hinweis nennt die installierte Version überholt und bittet um den Download der neuesten Version aus dem Google Play Store. Erst nach der Aktualisierung steht die App wieder zur Verfügung. Auf Twitter berichten viele Nutzer aber von Problemen mit dem Update.

Die Warnung richtet sich an Nutzer, die eine Version der Anwendung von der WhatsApp-Seite heruntergeladen haben. Diese aktualisiert sich nicht automatisch, im Gegensatz zu einer Installation über den Google Play Store. Erst nach der Aktualisierung über den Download-Button kann die Messenger-App normal verwendet werden.WhatsApp: Update Warnung für Android-GeräteAllerdings wird die Größe des Updates für einige Anwender zum Problem. Steht nicht genügend Speicherplatz zur Verfügung, fällt WhatsApp komplett aus. Kurzfristige Abhilfe schafft ein Zurücksetzen des Datums des Gerätes. Eine dauerhafte Lösung bietet aber nur die Aktualisierung auf die neueste WhatsApp-Version.

Es kann davon ausgegangen werden, dass WhatsApp mit dem Zwang zum Update die neueste Version der Anwendung auf so vielen Geräten wie möglich verteilen will. Unklar ist aber der Hintergrund, ob WhatsApp zum Beispiel eine Sicherheitslücke beseitigt oder in Kürze neue Funktionen aktivieren wird.

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Quelle: Twitter

Via: Caschys Blog

Bild: @mugiwaramel auf Twitter

WhatsApp im Test – Jan Koum beteuert Unabhängigkeit von WhatsApp

WhatsApp hat die iOS-Version der Messenger-App aktualisiert. Nach einem Update für Android letzte Woche bekommen jetzt auch iPhone-Nutzer weitere Einstellungen zur Privatsphäre. Damit kann festgelegt werden, wer genau dem Online-Status oder das Profilbild sehen kann. Außerdem wendet sich WhatsApp-Chef Jan Koum beschwichtigend an die Nutzer der Anwendung und hebt die Bedeutung von Privatsphäre und Datenschutz für WhatsApp hervor.

Jan Koum über den Umgang mit Nutzerdaten bei WhatsApp

WhatsApp-Chef Jan Koum will in einem Blog-Eintrag das Bild von WhatsApp “geraderücken” – zu viele falsche Informationen seien in Bezug auf die Partnerschaft von WhatsApp und Facebook im Umlauf.

“Wenn die Zusammenarbeit mit Facebook bedeutet hätte, dass wir unsere Werte ändern müssen, dann wären wir nicht darauf eingegangen”, schreibt er. Koum betont noch einmal, dass WhatsApp weiterhin unabhängig und selbstständig operieren wird. Es werde sich nichts an den Überzeugungen und Prinzipien ändern. Der WhatsApp-Chef holt weit aus, um die Bedeutung der Privatsphäre für die Messenger-App zu erklären. Der gebürtige Ukrainer wuchs in der Sowjetunion auf. Die Furcht vor Überwachung und Abhörung nennt er als einen der Gründe, warum er in die USA auswanderte.

Sicherheitsproblematik von WhatsApp

Koums Beitrag kann auch als Reaktion auf die letzten Meldungen zur Sicherheitsproblematik der Anwendung gesehen werden. Ein niederländischer Programmier hat gezeigt, wie leicht andere Apps unter Android auf die WhatsApp-Datenbank der Chatgespräche zugreifen und diese auslesen können. Zuvor hatten zwei spanische Sicherheitsexperten die Manipulation von Absenderinformationen einer WhatsApp-Nachricht demonstriert. Jan Koum hat sich dazu bereits geäußert und bezeichnete die Medienberichte als überzogen.

Trotz der Unabhängigkeit von WhatsApp erklärt Facebook die Sicherheit der Anwendung zur Top-Priorität. Scott Renfro, einer der Verantwortlichen für die IT-Sicherheit des sozialen Netzwerkes, will die Sicherheit von WhatsApp verbessern. Die Sicherheit sei absolut Aufgabe des Facebook-Teams.

Die Messenger-App im Test

Es wird sich zeigen, ob sich die WhatsApp-Nutzer in Deutschland beschwichtigen lassen. Mit einem eigenen Mobilfunk-Tarif sowie einer Telefonfunktion will der Dienst hierzulande noch attraktiver werden. Aufgrund der Übernahme durch Facebook raten deutsche Datenschützer allerdings zum Wechsel. Die Stiftung Warentest beurteilte in einem Test von fünf Messenger-Apps WhatsApp als sehr kritisch.

Das deutsche Unternehmen Perfect Forward Secrecy Group (PSW Group), bekannt für die Anwendung De-Mail, testet gerade insgesamt neun Messenger-Apps. Untersucht werden nicht nur Privatsphäre und Datenschutz, sondern auch allgemeine Parameter wie Verbreitung, Kosten, Optik oder Bedienbarkeit. WhatsApp hat als erste Anwendung den Test durchlaufen. Die Zuverlässigkeit der App stuft die PSW Group als “insgesamt sehr gut” ein. Negativ fallen unzureichende Verschlüsselung, Datenschutzmängel, intrasparente AGBs und ein nicht vorhandener Jugendfilter auf. Inzwischen greifen bei WhatsApp immerhin die europäischen Datenschutzrichtlinien.

In den nächsten Wochen werden auch die WhatsApp-Alternativen getestet, mit dabei sind Threema, Telegram, TextSecure und Cryptocat.

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Quelle: WhatsApp Blog | PSW Group