Mozilla Firefox: Der Browser zeigt allen Nutzern Kacheln mit Werbung an

Mozilla weitet das Programm der Werbekacheln im Browser Mozilla Firefox auf weitere Anwender aus. Beim Öffnen eines neuen, leeren Tabs sollen in Zukunft nicht nur neue Nutzer des Browsers Kacheln mit Werbung und empfohlenen Inhalten zu sehen bekommen.

Beim Öffnen eines Browser-Fensters oder Tabs zeigt Firefox Kacheln an, die auf dem Surfverhalten und dem Seitenverlauf des Nutzers basieren. Bei einer neuen Installation bleibt die Übersicht leer. In der ersten Phase der Werbekacheln hat Mozilla diesen Platz für Anzeigen und gesponsorte Inhalte genutzt.

In der zweiten Phase weitet Mozilla die Werbung auf alle Nutzer aus. Einige der angezeigten Kacheln enthalten dann statt Empfehlungen Inhalte von Werbepartnern. Auch diese basieren aber auf dem Surfverhalten und dem Browserverlauf des Nutzers und sollen Logos oder Bilder zu vom Nutzer besuchten Seiten zeigen.

Mozilla hält am Grundsatz fest, dass die Kacheln Nutzern einen Mehrwert bieten, da selbst die Werbepartner nicht beliebige Inhalte schalten können und Anti-Tracking-Auflagen bezüglich der Nutzerdaten einhalten müssen.

Die neue Funktion soll in den kommenden Wochen zunächst für die Beta- und Aurora-Versionen von Firefox starten. Der bekannte Werbeblocker Adblock Plus hat bereits auf Mozillas Werbekacheln reagiert und erklärthässliche und aufdringliche Werbung in Firefox blockieren zu wollen.

Quelle: C|Net

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Mozilla Firefox: Version 31 des Browsers schützt vor Schadsoftware

Mozilla hat eine neue Ausgabe des Browsers Firefox für Windows, Mac, Linux und Android veröffentlicht. Die Version 31 schützt aktiv vor Schadsoftware und führt eine Suchzeile für neue Tabs ein. Die Android-Version verbessert die Synchronisation von Tabs mit Firefox Sync.

Überprüfung von Downloads auf Schadsoftware

Mozilla Firefox 31 bringt die Möglichkeit, Downloads auf Schadsoftware zu überprüfen. Die Sicherheitsfunktion basiert auf Googles Lösung für Chrome zum sicheren Surfen im Netz. Mozilla hat die Überprüfung für Firefox angepasst und übernommen.

Anfängliche Tests zeigen, dass die Analyse noch nicht ganz so effektiv wie in Googles Browser Chrome arbeitet: Aktuell kann Firefox noch nicht feststellen, ob Nutzer das Herunterladen absichtlich gestartet haben. Die Funktion ist nach der Installation automatisch aktiviert und lässt sich in den Einstellungen unter dem Punkt Sicherheit ein- und ausstellen.

Suchzeile in neuen Tabs und weitere Verbesserungen

Beim Öffnen eines leeren Tabs im Browser finden Nutzer jetzt eine neue Suchleiste vor, über die sich schnell eine Recherche mit der Standard-Suchmaschine starten lässt. Firefox 31 für Windows kann jetzt auch PDF-Dokumente selbst anzeigen und Audio-Dateien im OGG-Format wiedergeben, es sei denn eine externe Anwendung ist in den Einstellungen festgelegt.

Mozilla Firefox 31 für Android

Die Android-Version von Mozillas Browser erlaubt in der Version 31 die neue Anordnung der einzelnen Felder auf der Startseite. Firefox-Erweiterungen dürfen jetzt auch Einfluss auf diese Seite nehmen und mit Firefox Sync lassen sich einzelne Tabs bei Bedarf neu abgleichen.

Zukünftige Verbesserung von Mozilla Firefox

Für kommende Firefox-Versionen will Mozilla die Verarbeitung von Zeichenketten in Javascript umstellen. Die Verwendung des Zeichensatzes Latin 1 statt UTF-16 hilft, Speicherplatz zu sparen und den Browser zu beschleunigen. Bei der Verarbeitung von Javascript ist ein Geschwindigkeitsgewinn von bis zu 36 Prozent möglich, in der Android-Version sogar um bis zu 48 Prozent. Diese Neuerung ist alledings nicht Teil von Firefox 31 und könnte frühestens mit Version 33 verfügbar werden.

Quelle: Mozilla | Mozilla Blog

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Mozilla Firefox: Veraltete Versionen des Browsers erhalten automatische Updates

Mozilla hat angefangen, alte Versionen des Browsers Firefox automatisch zu aktualisieren. Die Maßnahme richtet sich an Anwender, bei denen der integrierte Update-Mechanismus fehlschlägt und die deshalb keine aktuelle Version nutzen.

Bereits vor zwei Monaten hat Mozilla angekündigt, veraltete Versionen von Firefox mit einer neuen Update-Routine zu aktualisieren. Der Hersteller geht davon aus, dass nur wenige Nutzer absichtlich eine ältere Version des Browsers einsetzen, da neuere Ausgaben mehr Sicherheit bieten. Stattdessen geht Mozilla von Problemen mit der automatischen Update-Funktion aus.

Kein Zwang zur Aktualisierung

Die Methode stellt trotzdem keinen Zwang zur Aktualisierung dar: Wer die Option Automatische Updates deaktiviert hat, erhält auch auf diesem Weg kein Update ohne seinen ausdrücklichen Wunsch.

Aktualisierung am Update-Mechanismus vorbei

Mozilla umgeht den in Firefox integrierten Update-Mechanismus. Stattdessen lädt der Browser im Hintergrund das gesamte Anwendungspaket und führt dann eine Installation der Anwendung aus. Die Maßnahme betrifft Versionen von Firefox 10 aufwärts bis einschließlich Firefox 28, die unter Windows XP mit Servicepack 2 oder einer höheren Windows-Version laufen.

Die Vorteile einer aktuellen Firefox-Version

Neue Versionen von Firefox schließen in der Regel Sicherheitslücken. Außerdem ist Mozilla natürlich bemüht, mit einer neuen Ausgabe des Browsers wichtige Webstandards zu unterstützen. Ein veralteter Browser kann daher zu eingeschränkter Benutzbarkeit von Internetseiten führen. Um von den Neuerungen profitieren zu können, müssen Anwender die entsprechenden Updates installieren. Eine Deaktivierung der automatischen Aktualisierung von Mozilla Firefox ist daher nicht zu empfehlen.

Quelle: Firefox hotfixes

Via: Soeren Hentzschel

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Firefox 30: Mozilla bietet mehr Sicherheit mit der automatischen Deaktivierung von Browser Add-Ons

Mozilla hat die Version 30 des Browsers Mozilla Firefox für Windows, Mac und Linux veröffentlicht. Die runde Versionsnummer bringt wenig Neuerungen mit sich, außer dass neue und bereits installierte Add-Ons aus Sicherheitsgründen erst einmal deaktiviert sind, so lange sie nicht auf einer Positiv-Liste von Mozilla zu finden sind.

Mozilla Firefox 30: Kleine Neuerungen

Nach der großen Aktualisierung auf Firefox 29 bringt die neue Ausgabe nur wenig Neuerungen mit sich. Mozilla will Anwendern ein weiteres Stück Sicherheit im Umgang mit dem Browser bieten und führt eine Positiv-Liste für Browser-Erweiterungen ein. Diese von Mozilla freigegebenen Add-Ons funktionieren nach der Installation automatisch, alle anderen Plugins müssen Nutzer manuell aktivieren. Dieser Schritt soll vor Schadsoftware und Werbung durch unerwünschte Browser-Erweiterungen schützen.

Über den Seitenleisten-Button ist jetzt in Firefox schneller Zugriff auf die Seitenleisten für Lesezeichen, Browser-Verlauf und soziale Plattformen möglich. Außerdem bringt das Update Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen.

Installation der neuen Version

Mozilla Firefox aktualisiert sich automatisch auf die neue Version 30. Zur Überprüfung auf Verfügbarkeit des Updates können Nutzer den Punkt Über Firefox im Hilfe-Menü auswählen. Eine manuelle Installation ist ebenfalls möglich.

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Quelle: Mozilla

Mozilla Firefox: 64-Bit-Version des Browsers verzögert sich

Nachdem Google neuerdings eine 64-Bit-Version des Browsers Chrome anbietet, hat sich auch Mozilla zu einer 64-Bit-Variante des Mozilla Firefox geäußert. Für Entwickler ist die moderne Variante des Browsers schon seit Jahren erhältlich, nun äußerte sich der Produktmanager des Entwicklerteams zum aktuellen Stand der Dinge und betont, dass es für Mozilla eine Frage der Kapazitäten und der Innovation sei.

Stand der Dinge: So weit ist Firefox für 64-Bit

Javaun Moradi ist einer Produktmanager des Mozilla Firefox-Teams und hat sich mit dem Status der Entwicklung beschäftigt. Die Entwicklung sei weitestgehend abgeschlossen, fasst er zusammen, und man habe einen guten Überblick, welche Schritte noch nötig sind. Mozilla muss die Softwaretests klären, Arbeiten an der Kompatibilität von Browser-Erweiterungen abschließen, den Installer anpassen und für die Qualitätssicherung sorgen. Außerdem gibt es Marketingfragen zu klären, in etwa wie das Unternehmen die finale 64-Bit-Version von Mozilla Firefox auf den Markt bringen und bewerben will.

Mehrwert für Anwender und Kapazitäten von Mozilla

Auch wenn die noch offenen Punkte überschaubar wirken, gibt es dennoch zwei Gründe, warum sich der Start einer 64-Bit-Version auf unbestimmte Zeit verzögert. Moradi hebt hervor, dass Mozilla im Gegensatz zu anderen Herstellern wie Google über geringere Kapazitäten verfügt.

Der Fokus der Arbeit an Firefox liegt auf der Innovation, betont der Produktmanager. Es ginge für Mozilla nicht darum, ein Rennen zu gewinnen und der erste 64-Bit-Browser für Windows-Anwender zu sein. Vielmehr sollen Nutzer einen echten Mehrwert davon haben. Das Timing ist also wichtig: Mozilla will Firefox in 64-Bit dann auf den Markt bringen, wenn sich ein Vorteil ergibt und die Kapazitäten nicht anderswo fehlen bei der Entwicklung wichtiger und innovativer Funktionen.

Javaun Moradi verspricht in Zukunft weitere Informationen zum Thema einer finalen 64-Bit-Version von Mozilla Firefox.

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Quelle: Mozilla Developers bei Google Groups

Via: Soeren Hentzschel

FIFA 15, 64-Bit Firefox, Threema und Facebook Messenger für Windows Phone

EA Sports hat einen ersten Trailer zu FIFA 15 veröffentlicht und kündigt weitere Details für den 9. Juni 2014 an, Mozilla hat sich zum Stand der Entwicklung einer 64-Bit-Version des Browsers Firefox geäußert, ein Update für Facebook Messenger für Windows Phone fügt Gruppenchats und das schnelle Verschicken von Fotos hinzu und Threema hat eine App für Windows Phone angekündigt – der Nachrichtenüberblick.

  • Mozilla Firefox mit 64-Bit: Nach der Entwicklerversion von Google Chrome mit 64-Bit hat sich auch Mozilla zum Stand der Dinge von Firefox mit 64-Bit geäußert. Ein Produktmanager berichtet, dass die Entwicklung selbst weitestgehend abgeschlossen ist. Mozilla  muss aber die wenigen vorhandenen Kapazitäten einteilen, weshalb die nötigen Tests und Anpassungen von Firefox mit 64-Bit noch eine Weile dauern werden.
  • Threema für Windows Phone: Die Schweizer Messenger-App mit Verschlüsselung, Threema, arbeitet an einer Umsetzung für Windows Phone. Allerdings steht noch kein Veröffentlichungstermin fest.
  • Video-Chat mit Appear.in: Der Video-Chat Appear.in bietet Video-Gespräche direkt aus dem Browser ohne Anmeldung und ohne die Installation von Plugins. Jetzt hat der Anbieter auch eine kostenlose iOS-App hinzugefügt.

Updates

  • Tinder mit Moments-Funktion: Die Verkuppelungs-App Tinder für Android und iOS führt mit Moments eine neue Funktion zum Teilen von Bildern ein. Die App teilt hochgeladene Fotos mit allen Matches eines Nutzers und erlaubt die Bewertung. So lässt sich sehen, welchen Kontakten welche Inhalte gefallen. Nach 24 Stunden löschen sich die Fotos automatisch.
  • Facebook Messenger Windows Phone: Facebooks Messenger-App für Windows Phone hat ein Update erhalten. Neu ist die Möglichkeit zum Anlegen von Gruppen und zum Aufnehmen und Verschicken von Fotos direkt aus der App. Außerdem hat Facebook die Stabilität von Facebook Messenger für Windows Phone verbessert und den Datenverbrauch gesenkt.

Spiele

  • FIFA 15: EA Sports will am 9. Juni 2014 auf der Spielemesse E3 weitere Details zur nächsten Ausgabe der FIFA-Reihe bekannt geben. Ein Mini-Trailer zum Spiel lässt vermuten, dass FIFA 15 für PC, PlaySation 4 und 3 sowie Xbox One und 360 erscheinen wird. Die Veröffentlichung wird für September 2014 erwartet.
  • Battlefield Hardline: Nach einem geleakten Video hat EA den offiziellen Trailer zu Battlefield: Hardline veröffentlicht. Das Spiel erscheint am 21. September 2014, voraussichtlich für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360.
  • Good Old Games: Der Anbieter von Computerspiel-Klassikern Good Old Games hat eine eigene Spieleplattform angekündigt. Unter dem Titel GOG Galaxy geht der Dienst in Konkurrenz zu Steam und will das Spielen auch ohne Internetverbindung ermöglichen.
  • The Witcher 3: Der Hersteller CD Projekt RED hat einen Trailer zu The Witcher 3 veröffentlicht und gleichzeitig den Termin auf den 24. Februar 2015 verschoben. Außerdem soll ein Witcher-Kartenspiel erscheinen, eine Beta-Version liegt der PC-Ausgabe bei. The Witcher 3 ist für PC, PlayStation 4 und Xbox One geplant.

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Mozilla knickt ein: Firefox führt Digitale Rechteverwaltung von Adobe für Online-Videos ein

Mozilla hat sich entschlossen, einen neuen Standard für die Digitale Rechteverwaltung (DRM) für Online-Videos umzusetzen. Das Unternehmen will Nutzern beides bieten: Einen DRM-kompatiblen Browser, der aber keine privaten Daten an Video-Anbieter überträgt. Anwender sollen selbst entscheiden können, ob sie die Kopierschutz nutzen oder nicht.

CMD: Der neue Standard für die Digitale Rechteverwaltung

Bislang haben Browser die Digitale Rechteverwaltung indirekt über den Videoplayer mit Flash oder HTML5 umgesetzt. Im vergangenen Jahr haben sich Anbieter wie Netflix, Amazon Video und Hulu mit Microsoft, Google und Apple auf einen neuen Standard geeinigt. Die Softwarehersteller wollen in Zukunft in Safari, Google Chrome und Internet Explorer ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM) zum Entschlüsseln von geschützten Inhalten einsetzen. Mozilla hatte bisher dagegen gehalten.

Mozilla knickt ein, will aber eine angepasste Lösung anbieten

Jetzt scheint sich das Unternehmen zu beugen. In einem Blog-Beitrag zur DRM-Umsetzung heißt es: “Mozilla kann zu diesem Zeitpunkt die Industrie in Sachen DRM nicht ändern.” Angefangen mit den Desktop-Versionen des Browsers wird Mozilla die neue DRM-Lösung in Firefox implementieren. Das Verfahren basiert auf einer Technologie von Adobe, Mozilla sieht sich aber seinen Nutzern verpflichtet und nimmt entsprechende Anpassungen vor, um die Privatsphäre zu wahren.

Der Hersteller packt das Modul von Adobe in eine sogenannte Sandbox, die sich mit Open Source-Quellcode realisieren lässt. Dadurch können Anwender die Vorteile der Rechteverwaltung nutzen und entsprechende DRM-Inhalte, also Videos, konsumieren. Das Modul erhält aber keinen Zugriff auf die Festplatte des Rechners. Die Daten sind anonymisiert, so dass der Anbieter von DRM keine Informationen über den Nutzer oder das verwendete Gerät sammeln kann.

Mozilla distanziert sich hier von der Umsetzung anderer Hersteller und deutet an, dass Internet Explorer, Chrome und Safari beim Anschauen von DRM-Videos Nutzerdaten an den Anbieter übertragen.

DRM-Kompromiss

Das Unternehmen versucht hier einen Kompromiss zu finden und den Firefox-Anwendern beides zu bieten: Schutz der Privatsphäre und Zugriff auf DRM-geschützte Videos im Internet. Auf Wunsch können Nutzer das Adobe-Modul auch komplett deaktivieren, was allerdings einen Verzicht auf entsprechende Inhalte bedeutet.

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Quelle: Mozilla Blog

Der Werbeblocker Adblock Plus für Google Chrome und Mozilla Firefox ist ein Speicherfresser

Der beliebte Werbeblocker Adblock Plus ist ein Speicherfresser. Das berichtet der Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote in einem Blog-Beitrag und erklärt die technischen Hintergründe. Der erhöhte Speicherbedarf der Browser-Erweiterung zum Blocken von Werbeanzeigen betrifft nicht nur Firefox, auch unter Google Chrome tritt das Problem auf. Inzwischen arbeiten Adblock Plus und Mozilla zusammen an einer Lösung.

Probleme mit CSS-Gestaltungselementen

Adblock Plus verhindert das Anzeigen von Werbung auf Internetseiten mithilfe von angepassten Stilvorlagen. Stufenförmige Gestaltungsvorlagen (englisch: Cascading Style Sheets, kurz CSS) beschreiben die visuelle Darstellung der Elemente einer Seite. Allerdings gibt es ein bestimmtes Strukturierungselement, das sogenannte Inlineframe, das andere Webinhalte als selbstständige Dokumente in einem definierten Bereich anzeigen kann.

Hier liegt das Problem: Inlineframes sind weit verbreitet und veranlassen Adblock Plus dazu, die eigene Stilvorlage mehr als einmal pro Seite zu laden. Jede Vorlage benötigt rund vier Megabyte Arbeitsspeicher, die sich entsprechend der Anzahl von Inlineframes pro Internetseite addieren. Selbst die Buttons zum Teilen einer Seite über Facebook oder Twitter sind mit diesen Elementen gestaltet.Adblock Plus Taskmanager Speicherbedarf

Mozilla und Adblock Plus arbeiten an einer Lösung

Adblock Plus soll das Laden von Internetseiten eigentlich beschleunigen, indem der Browser durch das Unterdrücken der Werbeanzeigen weniger Inhalte laden muss. Durch das Problem mit den Vorlagen verkehrt sich der Effekt aber ins Gegenteil.

“Wir geben unser bestes, um das Problem zu analysieren und zu lokalisieren, danach werden wir es beheben, wenn es an uns liegt”, sagte der Adblock Plus-Sprecher Ben Williams gegenüber Softonic. Mozilla und Adblock Plus arbeiten zusammen, um eine Lösung zu finden. Der aktuelle Status lässt sich im Mozilla-Fehlerbericht einsehen.

Wer auf einigen Internetseiten erhöhte Ladezeiten oder einen gestiegenen Speicherbedarf von Firefox oder Chrome feststellt, kann bis zu Lösung des Problems das Adblock Plus-Plugin vorerst deaktivieren, um den betroffenen Browser wieder zu beschleunigen.

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Quelle: Nicholas Nethercote auf dem Mozilla Blog

Flappy Bird kehrt mit Multiplayer zurück, Adblock Plus frisst Speicher, Firefox führt Rechtverwaltung ein

Flappy Bird kehrt im August 2014 mit neuer Multiplayer-Option und weniger süchtig-machendem Spielprinzip zurück, der Werbeblocker Adblock Plus arbeitet mit Mozilla zusammen an einer Lösung für ein Speicherproblem und Mozilla wird die Digitale Rechteverwaltung (DRM) für Firefox einführen – der Nachrichtenüberblick.

  • Speicherfresser Adblock Plus: Der weit verbreitete Werbeblocker Adblock Plus scheint ein Speicherfresser zu sein. Wie Mozilla selbst berichtet, belegt die Browser-Erweiterung in der Ausgabe für Mozilla Firefox und Google Chrome eine Menge Arbeitsspeicher. Mozilla und Adblock Plus arbeiten gemeinsam an einer Lösung des Problems.
  • Firefox führt DRM ein: Jetzt beugt sich auch Mozilla und führt einen neuen DRM-Standard für Firefox ein. Der Softwarehersteller wird eine angepasste Digitale Rechteverwaltung von Adobe in seinen Browser integrieren. Anwender sollen selbst entscheiden können, ob sie die Rechteverwaltung nutzen oder nicht.
  • Trojaner für Mac OS X: Die Sicherheitsexperten von Doctor Web warnen vor Trojanern für Mac OS X. Über Browser-Plugins für Safari und Google Chrome gelangt Schadsoftware auf das System, die aufdringliche Werbung anzeigt.
  • iMessage verschluckt SMS: Nutzer berichten von Problemen beim Umstieg von iOS auf Android. Beim Mitnahme der Rufnummer bleibt diese häufig mit Apples Nachrichtensystem iMessage verknüpft. Dadurch verschwinden Nachrichten von iPhone-Nutzern, da iMessage diese nicht als reguläre SMS verschickt.

Updates

  • Facebook für iOS: Das soziale Netzwerk aktualisiert die iOS-App auf version 10. Die neue Version von Facebook für iOS bringt die Möglichkeit, Beiträge auch offline zu verfassen. Außerdem soll eine Vorschau helfen, Inhalte nicht aus Versehen mit zu vielen Nutzern zu teilen. Für ältere Geräte wurde die Ladezeit verkürzt.
  • Google Chrome: Google aktualisiert den eigenen Browser Google Chrome und schließt damit mehrere Sicherheitslücken und Angriffsmöglichkeiten. Außerdem enthält das Update die Aktualisierung des Adobe Flash Player, welches ebenfalls kritische Sicherheitslücken schließt.
  • Windows Phone 8.1: Microsoft hat eine neue Version der Vorab-Version von Windows Phone 8.1 für Entwickler veröffentlicht. Einen Monat nach der Vorstellung von Windows Phone 8.1 bringt das erste Update einige Verbesserungen, unter anderem die Beseitigung von Problemen mit der Akkulaufzeit.

Spiele

  • Flappy Bird kehrt zurück: Der Entwickler Dong Nguyen hat die Rückkehr von Flappy Bird bereits angekündigt, jetzt gibt es neue Details. Im August dieses Jahres soll Flappy Bird in neuer Auflage mit Multiplayer-Option erscheinen. Das überarbeitete Spielprinzip soll weniger süchtig machen, außerdem verspricht Nguyen viele weitere Spiele.
  • Die Sims 4 Trailer: Der offizielle Trailer zu Die Sims 4 erklärt ausführlich die neue Funktion Erstelle einen Sim. Das Video zeigt, wie Spieler damit ihre Wunsch-Spielfigur zusammenbasteln können. Die Vorstellung von Die Sims 4 wird im Rahmen der E3 im Juni 2014 erwartet.
  • MacGyver: Deadly Descent: Das weltweit allerste MacGyver-Spiel überhaupt erscheint am 21. Mai 2014 für Android und iOS. Als Computerspielfigur muss der Serienheld MacGyver Wissenschaftler befreien und natürlich jede Menge Rätsel auf unkonventionelle Weise lösen. Ein Teil des Spielerlöses kommt der wohltätigen MacGyver-Stifung zugute.
  • Monument Valley für Android: Nach dem iOS-Start im April 2014 ist das Rätsel-Adventure Monument Valley jetzt auch für Android erhältlich. Im aufwendig gestalteten Spiel gilt es, eine Figure durch verworrene Level im Stil von M.C. Escher zu steuern.

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Mozilla Firefox: Neue Update-Routine soll Nutzern die Aktualisierung veralteter Versionen vereinfachen

Aus Sicherheitsgründen will Mozilla die Nutzer alter Firefox-Versionen zum Update bewegen. Dazu wird der Softwarehersteller die Update-Routine für einige ältere Ausgaben des Browser verändern, um den Anteil von Anwendern mit veralteten Versionen zu reduzieren.

Die Vorteile einer neuen Firefox-Version

Mit neuen Versionen von Firefox schließt Mozilla in der Regel Sicherheitslücken. Durch die Verwendung der aktuellsten Ausgabe ist auch die Unterstützung wichtiger Webstandards gegeben. Ein älterer Browser, der nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, kann also zu eingeschränkter Benutzbarkeit von Internetseiten führen. Um von den Neuerungen profitieren zu können, müssen Anwender aber natürlich die entsprechenden Updates installieren.

Kein Zwang zur Aktualisierung

Mozilla hat herausgefunden, dass rund zwei Prozent der Firefox-Anwender noch eine veraltete Version des Browsers einsetzen. Das klingt zunächst nicht nach viel, gemessen an der Anzahl von Nutzern und der Verbreitung von Firefox ergibt sich aber ein beachtliche Zahl. Besonders betroffen sind die Versionen Firefox 3.6 und Firefox 12.

Trotz der Update-Bemühungen will Mozilla aber keinen Nutzer zur Aktualisierung zwingen. Jeder Anwender, der die Option der Automatischen Updates deaktiviert hat, kann auch in Zukunft sicher sein, kein Update ohne seinen Wunsch aufgedrückt zu bekommen. Stattdessen hat sich das Unternehmen zu zwei Strategien entschlossen, die sich jeweils auf unterschiedliche Browser-Versionen konzentrieren.

Firefox 3.6 und älter

Anwender mit Firefox 3.6 oder einer älteren Version erhalten in Zukunft eine veränderte Update-Benachrichtigung, bei der das Popup zur Ankündigung einer neuen Version wegfällt. Damit sieht die Aktualisierung nach einer kleinen Veränderung statt einer großen aus. Zusätzlich deaktiviert Mozilla die Überprüfung der Addon-Kompatibilität: Nach dem Update funktionieren inkompatible Browser-Erweiterungen nicht mehr, eine entsprechende Warnung gibt es nicht.

Mozilla Firefox Update-PopupDieses Popup informiert Firefox-Nutzer normalerweise über eine große Versionsänderung.

Firefox 11 bis Firefox 26

Für diese Ausgaben des Browsers will Mozilla sogenannte Hotfix Addons ausliefern. Diese informieren die Anwender, dass ihre installierte Version nicht mehr aktuell ist und schlagen die Neuinstallation einer aktuellen Version vor. Eine Anleitung begleitet den Anwender durch den Prozess. Bei dieser Methode handelt es sich um eine Aktualisierung am eingebauten Update-Prozess vorbei. Mozilla geht davon aus, dass niemand absichtlich eine veraltete Version betreibt und bei vielen der betroffenen Nutzer also der Update-Vorgang nicht klappt.

Das Hotfix-Update ist auch nicht zwingend und lässt sich ablehnen. Firefox erinnert dann regelmäßig an die abgelaufene Version. Auch hier respektiert Mozilla eine deaktivierte Update-Funktion: Wer keine automatischen Aktualisierungen wünscht, erhält auch keine Hinweise.

Einführung mit Firefox 30

Diese Änderungen der Update-Routine will Mozilla mit der Veröffentlichung von Firefox 30 einführen. Zunächst betreffen die Maßnahmen nur Windows und die am meisten verbreiteten Sprachen. Bei Erfolg der Methoden weitetet das Unternehmen die Praxis aus.

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Quelle: Mozilla Developer Group

Bild: Mozilla

Via: Soeren-Hentzschel