WhatsApp: 10 Fragen und Antworten zum beliebten Messenger

Ist WhatsApp Fluch oder Segen? Trotz starker Konkurrenz etwa von Telegram und Threema behält WhatsApp die Oberhand auf dem Markt der Messenger-Dienste und befindet sich auf den meisten Smartphones.

Wie man den Dienst komplett beherrscht, erklären wir in unseren Fragen und Antworten zu WhatsApp. Diese gelten für Android und iOS.

Mehr Informationen gibt es in unserer Artikelsammlung Tipps & Tricks: Alles rund um WhatsApp.

1. Ein bestimmter Kontakt soll nicht wissen, dass ich auf WhatsApp bin. Geht das?

Nein.

Auch wenn Sie einen Kontakt in WhatsApp blockieren, sieht dieser Sie weiterhin in seiner WhatsApp-Kontaktliste. WhatsApp greift auf die im Telefon gespeicherten Kontakte zu. Solange die andere Person Ihre Telefonnummer im Handy gespeichert hat und Sie WhatsApp nutzen, erscheinen Sie auch in den Kontaktlisten.

Einen Kontakt blockieren bedeutet lediglich, dass diese Person Ihre Status- und Profilaktualisierungen nicht mehr sehen kann.

Chatliste WhatsApp

Die WhatsApp-Kontaktliste greift auf die im Telefon gespeicherten Kontaktdaten zu.

2. Kann ich als offline (unsichtbar) erscheinen?

Ja.

Mit einem kleinen Trick machen Sie sich für Ihre Kontakte unsichtbar. Hier haben Sie zwei bis drei Möglichkeiten: Entweder aktivieren Sie den Flugmodus oder Sie trennen WLAN sowie Datenverbindung. Anschließend öffnen Sie die Nachricht. Allerdings ist das nur ein gekünstelter Unsichtbar-Modus, da es sich um nichts anderes als das schlichte Unterbrechen der Datenverbindung handelt.

Auf dem iPhone können Sie als dritte Lösung auch in den Datenschutz-Einstellungen, wer Ihre Zuletzt online-sowie Status-Nachricht sehen kann: Niemand, Meine Kontakte oder Alle.

Die Nachricht Zuletzt online… aktualisiert sich somit nicht und der Kontakt sieht nicht, dass Sie online sind.

Aber Achtung: Wenn Sie die empfangene Nachricht öffnen, erhält der Absender trotz aller Maßnahmen die Lesebestätigung mit den blauen Doppelhäkchen.

3. Wenn meine alte Nummer neu vergeben wird, kann diese Person meine Nachrichten und Kontakte sehen?

Nein.

Der neue Inhaber Ihrer alten Telefonnummer kann weder Ihre Kontakte sehen, noch auf alte Konversationen zugreifen. Beide Informationen sind im Telefon gespeichert und WhatsApp bezieht die Daten von dort. Allerdings kann es passieren, dass der neue Inhaber Ihrer Telefonnummer Nachrichten von Ihren Kontakten erhält, die über Ihren Nummerntausch nicht Bescheid wissen.

Um diese Probleme zu vermeiden, empfiehlt WhatsApp folgende Schritte:

  1. Setzen Sie Ihre neue Telefonnummer in die Statusanzeige.
  2. Informieren Sie Ihre Kontakte über eine Broadcast Nachricht über Ihre neue Nummer.

WhatsApp-Konto löschen:

  • Android: Einstellungen > Account > Meinen Account löschen
  • iPhone: Einstellungen > Chat-Einstellungen > Erweitert > Account löschen
  • BlackBerry: Einstellungen > Account Info > Meinen Account löschen
  • Nokia: Optionen > Über > Accountinfo > Account löschen
  • Windows Phone: Einstellungen > Account > Löschen

Das Löschen des Kontos entfernt den kompletten Chat-Verlauf in Ihrem Handy, die Bezahlinformationen und die Teilnahme an Gruppenchats. Ihr Konto verschwindet.

4. Ist WhatsApp kostenlos?

Nein.

WhatsApp WhatsApp war immer schon kostenpflichtig. Nur so kann der Dienst werbefrei sein, was den Entwicklern immer wichtig war.

Allerdings variiert die Länge des kostenlosen Probezeitraums stark. Früher oder später werden Sie aber mit Sicherheit zur Zahlung eines sehr geringen Betrags aufgefordert.

5. Kann man Kontakte für immer löschen?

Ja.

UWhatsApp Frühjahrsputzm einen Kontakt komplett zu löschen, müssen Sie ihn zuerst aus Ihrem Telefonbuch löschen. Anschließend müssen Sie diese Person blockieren. So verhindern Sie, dass der gelöschte Nutzer Sie weiterhin kontaktiert.

Aber wie bereits oben beschrieben: Die blockierte Person sieht Sie weiterhin in der eigenen Kontaktliste. Allerdings erhält der Nutzer keine Statusaktualisierungen mehr.

6. Kann ich sehen, ob meine Nachricht gelesen wurde?

Ja.

Blue double checkDie blauen Doppelhäkchen zeigen an, dass der Empfänger die Nachricht gelesen hat. In unserem Artikel Blaues Doppelhäkchen oder Uhr: Was die WhatsApp-Symbole bedeuten bieten wir Ihnen einen Überblick und Erklärungen zu den unterschiedlichen Symbolen des Messenger-Dienstes.

7. Kann ich sehen, ob mich jemand blockiert hat?

Nein.

Es gibt allerdings einige Anzeichen, die bedeuten könnten, dass Sie blockiert wurden. Beispielsweise sehen Sie den Status Zuletzt online… oder Online nicht mehr. Nutzt besagter Kontakt allerdings ein iPhone, kann dieser diese Anzeige auch deaktivieren.

Ein weiteres Indiz für eine Blockierung ist die fehlende Empfangsbestätigung mittels grünem Doppelhäkchen neben Ihrer Nachricht. Das passiert jedoch auch, wenn der Empfänger sein Handy ausgeschaltet hat oder die Nachricht einfach noch nicht gesehen hat.

Wenn beide Faktoren zutreffen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie blockiert wurden, recht hoch.

8. Gibt es eine Möglichkeit einen Gruppenchat stumm zu schalten und die Nachrichten später zu empfangen?

Das ist nicht nötig.

Wenn Sie die Gruppenbenachrichtigungen ausschalten, erhalten Sie weiterhin die Nachrichten der Gruppe. Sie werden nur nicht über neue Nachrichten informiert, solange die Stummschaltung aktiviert ist.

So schalten Sie die Gruppenbenachrichtigungen aus: Bei einem Android tippen Sie auf Menü und wählen Lautlos. Bei einem iPhone tippen Sie auf Info und wählen anschließend Stummschalten.

9. Wenn ich jemanden zu einer Gruppe einlade, kann der neue Teilnehmer die vorherigen Nachrichten lesen?

Nein.

Wenn ein Teilnehmer einen Gruppenchat neu betritt, kann er nur die Nachrichten lesen, die ab diesem Moment verschickt werden. Der neue Teilnehmer hat keinen Zugriff auf zuvor verschickte Mitteilungen.

10. Wenn ich eine Nachricht auf meinem Handy lösche, verschwindet sie auch vom Handy meines Gesprächspartners?

Nein.

Wäre es nur so einfach! Aber was immer man mit WhatsApp verschickt – Nachricht, Foto, oder Tonaufnahme – ist verschickt, sobald der erste grüne Haken erscheint. Man kann eine Nachricht nur löschen, bevor sie den WhatsApp-Server erreicht. Schalten Sie die Datenverbindung ab und löschen Sie die Nachricht, solange das Uhren-Icon zu sehen ist. Allerdings ist das Zeitfenster hier sehr klein.

Nachrichten löschen

Tipps & Tricks: Alles rund um WhatsApp

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Dieser Artikel wurde am 26.08.2013 erstmals veröffentlicht und am 28.05.2015 aktualisiert.

Die Bestenliste der Messenger-Apps für Smartphones

Egal ob Android, iPhone, Windows Phone oder Blackberry – für alle Smartphones gibt es eine Menge an verschiedener Messenger-Apps.

Im Grunde sind sich die meisten Anwendung des Genres sehr ähnlich. Wer genauer hinsieht, erkennt allerdings die feinen Detailunterschiede auf Anhieb. Wir präsentieren Ihnen unsere Auswahl der besten Nachrichten-Apps für Ihr Smartphone.

Facebook Messenger

Facebook hat die Messenger-Funktion aus der mobilen App des sozialen Netzwerks herausgelöst und als eigenständige App angeboten. Hierfür erntete Facebook viel Kritik, trotzdem ist der Facebook Messenger eine der meistgenutzten Nachrichten-Apps.

Als eigene App konkurriert der Facebook Messenger mit anderen Anwendungen wie unter anderem WhatsApp. Sie können Gruppen erstellen, Videotelefonate führen und Multimedia-Dateien wie Sticker, Bilder sowie Audionachrichten versenden.

Der Vorteil: Der Nutzer greift auch am PC auf die gesamte mobile Chat-Kommunikation zurück. Die mobile App ist nahtlos in Facebook integriert, so dass zum Beispiel neue Freunde, die man am PC eingeladen hat, auch in der Kontaktliste der Messenger-App automatisch auftauchen – und umgekehrt.

Facebook Messenger

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WhatsApp

Mehr Kritik für Facebook gab es beim Kauf von WhatsApp. Das hält die Nutzer allerdings nicht davon ab, weiterhin über WhatsApp zu chatten. Zwar unterscheidet sich die App in ihren Funktionen nicht von anderen Messenger-Diensten, trotzdem gehört die Anwendung zu den meistgenutzten. Mit Stand von August 2014 zählt WhatsApp monatlich rund 600 Millionen aktive Nutzer – Tendenz steigend.

Mit WhatsApp verschickt man Text- und Audionachrichten, Bilder, Videos oder Kontakte. Man präsentiert den eigenen Standort und erstellt Gruppen-Chats. Verschiedene Häkchen zeigen an, wann eine Nachricht versendet wurde, beim Empfänger angekommen ist und ob sie gelesen wurde.

WhatsApp

Im Vergleich zu anderen Messaging-Apps bietet WhatsApp mehr Optionen, das Aussehen den eigenen Wünschen anzupassen. So ändert man den Hintergrund der Chat-Fenster oder man setzt eine individuelle Status-Meldung ein. Allerdings besagen Gerüchte, dass WhatsApp diese Funktion bald integrieren will.

WhatsApp kostet im ersten Jahr nichts. Danach fallen aber jährlich 0,89 Euro an.

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Skype

Skype wurde als VoIP-Software für PCs bekannt, mit der man rund um die Welt über das Internet mit der Familie und Freunden per Video telefoniert. In den letzten Jahren machte die Software den Schritt in Richtigung mobile Messenger-App. Die vorrangige Anwendung besteht immer noch in der Telefonie, wie die einfache Struktur der App verdeutlicht.

Am unteren Rand wählt man aus zwei Optionen aus, ob man telefonieren oder chatten will. Auf dem Startbildschirm stellt die App die letzten Telefonate und Chats mit den dazugehörigen Kontakten sowie die Favoriten dar. Das große Plus von Skype: Video-Telefonkonferenzen mit bis zu vier Teilnehmern.

Skype

Ohne die lästigen Klingel- und Pfeiftöne der Desktop-Anwendung zählt die Messenger-App von Skype zu den einfachsten. Skype integriert die gesamte Kommunikation in einer Ap und eignet sich auf dem Smartphone daher gerade für solche Nutzer, die viel telefonieren und chatten.

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Viber

Viber wurde berühmt für die kostenlosen VoIP-Telefonate auf dem Smartphone. Zwar hat die App auch eine Chat-Funktion, aber der Fokus liegt bei der Internettelefonie. Man verschickt auf Wunsch kleine Zeichnungen, Bilder oder Videos. Darüber hinaus lässt sich der eigene Standort teilen, ähnlich wie bei WhatsApp bietet auch Viber eine Gelesen-Funktion.

Viber

Das Hauptaugenmerk liegt bei Viber aber eindeutig auf der VoIP-Funktion. Wie bei Skype führt man mit Freunden und Bekannten normale oder Videotelefonate über das Internet. Die Gespräche sind über iOS und Android kostenlos. Die Sprach- und Videoqualität hängt stark von der genutzten Internetverbindung ab. Bei ausreichender  Bandbreite, funktionieren Viber-Telefonate einwandfrei.

Eine weitere Ähnlichkeit zu Skype: Mit der Ergänzung Viber Out kauft man Credits ein, mit denen man auch Mobil- und Festnetznummern anruft. Ebenso wie Facebook besitzt auch Viber eine Desktop-Anwendung. So kann man auch auf dem PC auf die Funktionen und Nachrichten von Viber zugreifen. Aber: Einem aktuellen Test von EFF zufolge bietet Viber keine hohe Datensicherheit.

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LINE

LINE erfreut sich speziell in Japan großer Beliebtheit. Dass LINE in Asien der Renner ist, liegt an den unzähligen bunten Stickern, Emoticons und Emojis. So kommt die App in Asien auf 300 Millionen Nutzer. Gerade die Auswahl an Stickern ist enorm. Für einige muss man aber bezahlen. Außerdem verfügt die App über eine Aufnahmefunktion. Damit nimmt man ein kurzes Video auf, fügt Hintergrundmusik hinzu und versendet den Kurzfilm anschließend. Ähnlich wie bei Snapchat verschickt man mit LINE Nachrichten, die sich nach kurzer Zeit auf dem Smartphone des Empfängers selbst löschen.

Darüber hinaus bietet LINE eine hervorragende Telefon-Funktion. Die Qualität von normalen und Videotelefonaten erreicht die von Skype und Viber. LINE hat auch eine Desktop-Anwendung für die Integration der mobilen Kommunikation am PC im Angebot.

Line

Über die praktische Timeline postet man Nachrichten, welche die Kontakte sehen können. Damit erhält die App aus sozialen Netzwerken typische Komponenten. Darüber hinaus bieten die Entwickler eine kleine Auswahl an Spielen für die LINE-Nutzer unter iOS und Android an.

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Hangouts

In diesem Jahr ersetzte Google die alte Android-Messaging-App durch Hangouts. Das sorgte bei einigen Nutzern für Verärgerung, denn Hangouts synchronisiert nicht die SMS und Chats für einen Kontakt, obwohl beides über die App geführt wird. Ab Android 5.0 Lollipop bietet Google deshalb eine eigenständige Nachrichten-App an. Abgesehen davon bleibt Hangouts aber eine vorzügliche Messaging-App.

Hangouts

Über Hangouts führt man einen Video-Chat mit bis zu zehn Teilnehmern. Die App synchronisiert sich mit Gmail. Ähnlich wie beim Facebook Messenger sind alle Gmail-Kontakte automatisch auch Hangouts-Kontakte und umgekehrt. Allerdings fehlen einige grundlegende Funktionen in der mobilen App wie zum Beispiel die Zeichnen-Funktion oder ein Unsichtbar-Status.

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Kik

Kik sieht auf den ersten Blick wie eine normale Messaging-App aus. Doch in der Anwendung steckt weit mehr.

Einmalig bei Kik: Zur Nutzung benötigt man keine Mobilfunknummer. Für die Registrierung braucht man lediglich eine E-Mail-Adresse und einen Nutzernamen. Danach sucht man Kontakte über deren Nutzernamen. Abgesehen von den üblichen Chat-Funktionen bietet die App die sogenannten Kik Cards. Dabei handelt es sich um optionale Funktionen, die man zur App hinzufügen kann. Dazu zählen zum Beispiel Spiele, eine Zeichnen-Funktion, der Versand von YouTube-Videos oder Audiodateien von SoundCloud – alles in einer App. Die Entwickler werben für Kik als erste Messenger-App mit einem integrierten Browser. Aber ebenso wie Viber zählt auch Kik zu den Apps, die wenig Datensicherheit bieten.

Kik

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Die meisten Apps bieten dieselben Funktionen an. Die Auswahl wird enger, wenn man auf Datensicherheit Wert legt oder auch auf dem PC chatten möchte. Das wichtigste Kriterium bleibt allerdings folgendes: Wir wählen die App, welche die meisten unserer Bekannten nutzen. Schließlich benötigt man Kontakte, um zu chatten.

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Messenger-Apps im Test: Wer von WhatsApp, BBM und Skype bietet Sicherheit und Datenschutz?

Die Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat eine Vielzahl von Chat- und Messenger-Apps wie WhatsApp und Facebook Messenger getestet. Bei der Beurteilung spielten vor allem die Kriterien Sicherheit, Datenschutz und Privatsphäre eine Rolle. Wir stellen Ihnen die Gewinner und Verlierer der Auswahl vor.

Sieben Sicherheitskriterien

Die EFF hat alle Apps anhand von sieben Kriterien beurteilt:

  • Findet eine verschlüsselte Datenübertragung statt?
  • Hat der Anbieter selbst keine Möglichkeit, die übertragenen Daten mitzulesen?
  • Lässt sich die Identität der Kontakte verifizieren?
  • Ist der Chat-Verlauf geschützt im Fall eines Diebstahls der Sicherheitsschlüssel?
  • Ist der Quellcode offen?
  • Sind die Sicherheitsvorkehrungen ausreichend dokumentiert?
  • Fand eine unabhängige Überprüfung des Quellcodes statt?

Messenger-Apps im Test: Wer von WhatsApp, Facebook Messenger und Skype bietet Sicherheit, Datenschutz und Privatsphäre?

Die sichersten Messenger-Apps

Die folgenden Apps schnitten am besten ab und konnten die EFF in allen sieben Punkten überzeugen:

  • Chatsecure: Die kostenlose Messenger-App ist für Android und iOS erhältlich. Die Anmeldung ist mit einem Facebook-Profil sowie Google- oder Jabber-Konto möglich.
  • Cryptocat: Diese Messenger-App zählt zu den flexibelsten dank der plattformübergreifenden Unterstützung. Die kostenlose App Cryptocat ist als Browser-Erweiterung für Chrome, Firefox, Safari und Opera erhältlich sowie als App für iOS und OS X. Eine Android-Version gibt es allerdings noch nicht.
  • Signal, RedPhone und Textsecure: Dieses Trio stammt vom Hersteller Whisper Systems und erhielt eine Top-Bewertung der EFF. Signal bietet iOS-Nutzern verschlüsselte Kommunikation, RedPhone funktioniert auf Android-Geräten. Die Messenger-App TextSecure für Android ergänzt das Angebot.
  • Silent Phone und Silent Text: Silent Circle bietet diese beiden Apps an. Die Apps für Android und iOS ermöglichen verschlüsselte Telefongespräche und sind kostenlos erhältlich, erfordern aber ein Abonnement für die dauerhafte Nutzung.

Die bekanntesten Messenger-Apps sind nicht die sichersten

WhatsApp, Facebook Messenger, Google Hangouts und Skype schneiden weniger gut ab und erreichen alle nur zwei von sieben Punkten.

Diese Messenger-Apps fallen durch

Die folgenden Apps können keines oder lediglich ein einziges der EFF-Sicherheitskriterien erfüllen:

AOL Instant Messenger, BlackBerry Messenger, Ebudy XMS, Hushmail, Kik Messenger, Mxit, QQ, Secret, Viber, Yahoo! Messenger.

Secret bezeichnet sich selbst als anonymes soziales Netzwerk, bekommt im EFF-Test aber den Schwarzen Peter zugeschoben. Während die anderen Messenger-Apps keine Datenschutz-Behauptungen aufstellen, stellt Secret die eigene App als sicher dar.

Nicht im Test dabei die deutsche Messenger-App Sicher. Weitere verschlüsselte WhatsApp-Alternativen aus der EU haben wir in einer Übersicht für Sie zusammengestellt.

Quelle / Bilder: EFF

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News des Tages: Kritisches Sicherheitsupdate für Adobe Reader, Mac OS X 10.9.5, Metal Gear Solid 5

Adobe schließt kritische Sicherheitslücken in Adobe Reader und Adobe Acrobat für Windows und Mac, Apple hat Mac OS X 10.9.5 Mavericks mit einer neuen Safari-Version veröffentlicht und zur Tokyo Game Show 2014 gibt es ein Video und neue Bilder zu Metal Gear Solid 5 – die News des Tages.

  • Apple HealthKit: Ein Fehler in iOS 8 verhindert derzeit die Nutzung der neuen HealthKit-Funktion. Apple hat deshalb den Zugriff auf die Gesundsheitsfunktionen vorerst gestoppt. HealthKit-Apps sollen aber bis zum Ende September 2014 zur Verfügung stehen.
  • Sicherer Messenger-Apps: BitTorrent hat die öffentliche Alpha-Phase der Messenger-Anwendung Bleep gestartet. Nutzer können sich direkt verschlüsselte Nachrichten schicken, die nicht über zentrale Server laufen. Noch sicherer ist der Ricochet Messenger, der ebenfalls dezentral arbeitet und Nachrichten über Umwege versendet.

Updates

  • OS X Mavericks 10.9.5: Apple hat das Update auf Mac OS X Mavericks 10.9.5 veröffentlicht. Die Aktualisierung konzentriert sich auf die Wartung des Systems und verbessert VPN-Verbindungen sowie den Zugriff SMB-Fileserver. Safari 7.0.6 ist ebenfalls Teil der neuen Version.
  • Adobe Reader und Acrobat: Adobe hat kritische Sicherheitsupdates für Adobe Reader und Adobe Acrobat für Windows und Mac veröffentlicht. Die geschlossenen Lücken könnten Angreifern die Kontrolle über das System ermöglichen, der Hersteller empfiehlt daher allen Nutzern die neueste Version zu installieren.
  • Facebook: Auch das soziale Netzwerk hat seine App bereits für iOS 8 aktualisiert. Die neue Facebook-Version erlaubt das Teilen von Inhalten aus anderen Anwendungen heraus und bringt neue Optionen zum Teilen des Standorts.

Spiele

  • Bejeweled 3: PopCap bietet das klassische Puzzle-Spiel Bejeweled 3 noch bis zum 28. Oktober 2014 kostenlos an. Die Aktion ist Teil der Reihe Auf’s Haus, in der EA Origin Vollversionen beliebter Spiele für begrenzte Zeit umsonst anbietet.
  • Metal Gear Solid 5: Die fünfte Ausgabe der MGS-Reihe erscheint 2015. Bereits jetzt gibt es aber schon ein Video mit ausgiebigen Spielszenen zu Metal Gear Solid V: The Phantom Pain sowie einige Screenshots. Das Actionspiel wird für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360 erhältlich sein.
  • Candy Crush Saga: Der Hersteller King entwickelt zwar seit Januar 2014 eine Windows Phone-Version des beliebten Puzzle-Spiels Candy Crush Saga, hat jetzt aber die Arbeit für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Grund ist der geringe Marktanteil von Windows Phone.
  • Minecraft: Mit der neuen Version Minecraft 1.8 unterstützt das Spiel jetzt auch Spielfiguren mit dünneren Armen. Spieler haben die Wahl zwischen der normalen Figur Steve und Alex mit den schlankeren Extremitäten. Keine Angst, trotz dünnerer Arme ist Alex genau so stark.

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Das lange Warten auf den Start der FIFA 15 Ultimate Team Web-App…

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Neue Smileys und Emoji inklusive Mittelfinger für Chat-Apps wie WhatsApp und Telegram

Die Sammlung an Smileys für Chat- und Messenger-Apps wie WhatsApp und Telegram bekommt schon bald Verstärkung. Der neue Unicode-Standard 7.0 definiert insgesamt 250 neue Piktogramme, sogenannte Emoji, unter denen sich auch ein ausgestreckter Mittelfinger befindet. Die Interpretation der festgelegten Definitionen ist aber den einzelnen Plattformen überlassen, Anwender müssen also noch warten, bis die neuen Smileys verfügbar sind.

Neuer Unicode-Standard mit vulgärer Geste

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, deshalb sind Emoji und Smileys ein beliebtes Mittel, um in Chat-Nachrichten Gefühle auszudrücken oder eine Sache auf den Punkt zu bringen. Sie sind Teil des Unicode-Standards zur Repräsentation von Text auf unterschiedlichen Software-Plattformen. Neu hinzugekommen sind ein Thermometer, ein Streifenhörnchen, eine Diesellok und eben auch eine Hand mit ausgestrecktem Mittelfinger, die universell als eindeutig beleidigende Geste verstanden wird.

Überwiegend Gegenstände und kaum neue Gesicher

Unicode legt jedoch nur die Beschreibung eines Symbols fest, grafische Interpretation und Design sind den einzelnen Plattformen überlassen. Aus diesem Grund unterscheiden sich Smileys zwischen iOS und Android zuweilen leicht. Die meisten der 250 neuen Emoji sind Gegenstände oder abstrakte Symbole und keine Gesichter. Wem der Mittelfinger zu vulgär ist: Der Klingonen-Gruß ist auch dabei.

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Quelle: Unicode Inc. | Emojipedia

Telegram für Windows Phone: Der WhatsApp-Konkurrent ernennt Ngram zur offiziellen Windows Phone-App

Der Telegram Messenger hat eine offizielle App für Windows Phone erhalten. Bisher gab es nur inoffizielle Anwendungen. Nach einem Entwickler-Wettbewerb hat der WhatsApp-Konkurrent die App Ngram zum offiziellen Telegram Messenger für Windows Phone erklärt. Die Anwendung befindet sich noch in der Beta-Phase und steht kostenlos im Windows Phone Store zur Verfügung.

Wie WhatsApp bietet Telegram Messenger den Austausch von Chat-Nachrichten mit Freunden und Gruppen sowie das Teilen von Fotos und Videos bis zu einer Größe von einem Gigabyte. Dank einer übersichtlichen Oberfläche ist Telegram Messenger einfach zu bedienen, die Gestaltung erinnert sehr an den Konkurrenten WhatsApp.

Im Gegensatz zum WhatsApp Messenger können Anwender aber mit Telegram Nachrichten verschlüsselt verschicken. Bei diesen geheimen Chats ist es inzwischen möglich, eine verschickte Nachricht auch vom Gerät des Empfängers zu löschen.

Neben den offiziellen Anwendungen für Android, iOS und inzwischen auch Windows Phone bietet Telegram Messenger auch Drittanbieter-Lösungen an, zum Beispiel Desktop-Versionen für Windows, Mac und Linux. Auf der Internetseite von Telegram findet man eine Übersicht der erhältlichen Varianten.

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Quelle: Telegram

Via: Windows Phone Central

Firefox mit Werbekacheln, Minecraft Realms in Deutschland, telefonieren mit WhatsApp

Mozilla will in Kürze im Firefox-Browser Werbekacheln in neuen Tabs anzeigen, Spielehersteller Mojang startet mit Minecraft Realms in Deutschland und der E-Mail-Anbieter Posteo bietet eine neue Verschlüsselungstechnik als Schutz vor gefälschten Sicherheitszertifikaten – der Nachrichtenüberblick.

  • Mozilla Firefox mit Werbekacheln: Mozilla hat vor kurzem bereits angekündigt, beim Öffnen eines neuen Browser-Tabs in Firefox Werbung anzeigen zu wollen. Beim Öffnen eines neuen Tabs sehen Anwender regulär häufig besuchte Seiten. Da neue Nutzer noch keinen Browser-Verlauf haben, soll Firefox ihnen sogenannte gesponsorte Kacheln anzeigen.
  • WhatsApp Telefonie-Funktion: Neue Screenshots zeigen die Telefoniefunktion der Messenger-App im Detail. WhatsApp hat kürzlich die neue Beta-Version 2.11.240 veröffentlicht, welche die Funktion in Gruppenchats bereits mitbrachte. In der neusten Version 2.11.241 ist die Oberfläche noch zu sehen.
  • Posteo mit neuer Verschlüsselungstechnik: Der E-Mail-Anbieter Posteo unterstützt seit heute die Technologie DANE/TLSA und erhöht so die Sicherheit für verschlüsselte Verbindungen. DANE verhindert, dass Angreifer mit gefälschten Sicherheitszertifikaten eine falsche Server-Identität vortäuschen und E-Mails oder Zugangsdaten abfangen.
  • Gefälschte Sicherheitszertifikate: Eine Studie von Informatikern zeigt, dass ein beachtlicher Teil des Internetverkehrs über gefälschte Sicherheitszertifikate stattfindet. Eine neue Technik erlaubt Betreibern von Internetseiten gleichzeitig die Abschätzung, wie viele Verbindungen zu Nutzern über gefälschte Zertifikate stattfinden. Die Studie zeigt auch, dass Antivirenprogramme und Firewalls keinen Schutz vor diesen Fälschungen bieten.
  • My Paid Apps: Die kostenlose Anwendung für Android liest den Google Play Store aus und zeigt alle gekauften Apps oder Geräte an. Auf Wunsch lässt sich überprüfen, welche der gekauften Anwendungen auch installiert sind. In-App-Käufe lassen sich mit My paid Apps ebenfalls visualisieren.
  • Feedly für OS X: Nach der Version für Android und iOS gibt es die Newsreader-App Feedly jetzt auch für Mac OS X. Die Anwendung funktioniert wie die Web-Version und bietet zusätzlich die Möglichkeit, die Anzahl der ungelesenen Inhalte im Dock-Icon anzuzeigen.
  • Gerücht: Android Homescreen überarbeitet: Einem Gerücht zufolge arbeitet Google an einer neuen Version des Android-Homescreens. Ein neuer Google-Button im Navigationsmenü startet die Suche, und eine Überarbeitung des Launchers präsentiert dringende Benachrichtigungen zuerst. Die Ansicht der aktuell geöffneten Apps präsentiert diese als Karten statt Icons.
  • Facebook Poke und Camera: Das soziale Netzwerk schmälert sein Angebot an eigenständigen Apps. Facebook hat die Messenger-App Poke und die Anwendung Camera aus den Appstores entfernt. Der Foto-Upload von Camera ist schon seit längerem in der Facebook-App zu finden, während Poke nicht genügend Nutzer fand.

Spiele

  • Minecraft Realms: Der Spielehersteller Mojang bietet Minecraft Realms jetzt in vielen neuen Ländern an, darunter auch Deutschland. Minecraft Realms ist eine kostenpflichtige Online-Erweiterung für Minecraft und hilft bei der Vereinfachung von Multiplayer-Spielen.
  • The Walking Dead: Diese Woche startet die zweite Staffel des Spiels The Walking Dead auf allen Plattformen. Am 13. Mai 2014 ist das Spiel für PC, Mac und PlayStation 3 erhältlich, zwei Tage später für Xbox 360 und am 15. Mai dann auch für iOS. Schon jetzt gibt der Trailer von The Walking Dead Episode 2 einen ersten Eindruck des Zombiespiels.
  • Shelter für Windows Phone: Das Zombiespiel Shelter für Windows Phone hat ein Update erhalten und ist noch bis zum morgigen 13. Mai 2014 kostenlos erhältlich. Shelter ist ein Kartenspiel und zieht den Spieler ähnlich wie ein Comicbuch in die Handlung hinein.
  • Record Run: Die Macher von Rock Band haben mit Record Run ein neues Rhythmusspiel veröffentlicht. Spieler wählen eigene Songs aus, zu denen sie dann im Stil eines Endlos-Runners Hindernissen ausweichen müssen. Die iOS-Version ist bereits erhältlich, in Kürze will Hersteller Harmonix auch auf Android starten.
  • EA fährt Spieleserver herunter: EA stellt die Unterstützung für 50 Spieletitel ein und fährt die Server herunter. Unter den Spielen befinden sich zum Beispiel Lord of Ultima, FIFA 12 für Android und iOS und Fussball Manager 12.

Tweet des Tages

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WhatsApp: Das Jahrhundert-Update für Android erlaubt die ewige Stummschaltung von Gruppenchats

WhatsApp hat eine neue Testversion für Android veröffentlicht. Das Jahrhundert-Update erlaubt die Stummschaltung von Gruppenchats – für eine Dauer von bis zu hundert Jahren. Außerdem gibt es einen neuen Button für den Schnellzugriff auf die Kamera. Die neue Android-Version lässt sich direkt von der WhatsApp-Seite herunterladen.

Gruppenchats für hundert Jahre stummschalten

In manchen Fällen möchte man keine Nachrichten eines Gruppenchats erhalten. WhatsApp bietet bisher verschiedene Zeitfenster zur Stummschaltung an: eine Stunde, einen Tag oder sogar eine Woche. In der neuen Testversion stehen noch längere Zeiträume zur Verfügung. Der Empfang von Nachrichten lässt sich einen Monat und ein Jahr aussetzen und sogar ein Jahrhundert. Diese kleine Ewigkeit sollte für die meisten Anwender ausreichend sein. Eine vollständige Deaktivierung von Benachrichtigungen ist ebenfalls möglich.

WhatsApp: Gruppenchat ein Jahrhundert stummschaltenEine kleine Ewigkeit: Gruppenchats lassen sich jetzt ein Jahrhundert stummschalten.

Kamera-Schnellzugriff

Ebenfalls neu ist ein Button für Kamera-Aufnahmen. Im Chat-Fenster findet sich neben dem Mikrofon-Symbol zum Aufnehmen einer Sprachnachricht jetzt auch ein Kamera-Icon. Darüber können Nutzer während der Konversation ein Bild aufnehmen und direkt an den Kontakt schicken.

Die Neuerungen finden sich momentan nur in der Android-Testversion von WhatsApp. Diese ist direkt von WhatsApp erhältlich. Vom Anbieter der Messenger-App gibt es noch keine Angabe, wann die Änderungen auch im Google Play Store ankommen.

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Quelle: WhatsApp

Via: @aatifsumar auf Twitter

Der WhatsApp-SIM-Tarif ist da – und lohnt sich nur für Dauernutzer

E-Plus hat Details zur Kooperation mit WhatsApp veröffentlicht. Alle Details zum WhatsApp-Tarif stehen damit fest und Interessierte können bereits SIM-Karten bestellen. SMS und Gesprächsminuten werden zum Festpreis abgerechnet, mobile Daten pro Megabyte. Der über WhatsApp anfallende Datenverkehr sowie die SIM-Karte an sich sind kostenlos.

WhatsApp-Pauschaltarif

Bei genauer Betrachung stellt sich der WhatsApp-Tarif als Pauschaltarif heraus. Jede SMS und jede Gesprächsminute kosten wie bei E-Plus auch neun Cent. Dafür ist das mobile Internet recht teuer: 24 Cent fallen pro verbrauchtem Megabyte an, auch innerhalb Deutschlands. Das Datenvolumen, das der WhatsApp-Messenger verursacht, wird nicht abgerechnet und ist somit kostenlos.

WhatsAll-Option zusätzlich buchbar

Die sogenannte WhatsAll-Option ist zusätzlich zum Preis von zehn Euro für 30 Tage buchbar. Dadurch erwerben Nutzer 600 Einheiten, die sie nach Belieben einsetzen können. Einheiten sind jeweils ein Megabyte Daten, eine Gesprächsminute oder eine SMS wert. Die Option kann jederzeit bei Bedarf zugebucht werden. Nach Verbrauch aller Einheiten steht das mobile Internet bis zum Ende der Laufzeit immerhin noch mit gedrosselter Geschwindigkeit kostenlos zur Verfügung.

Lohnt sich nur für Dauernutzer

Unterm Strich lohnt sich der Tarif zu diesen Bedingungen nur für WhatsApp-Dauernutzer, die fast ihre gesamte Kommunikation über die Messenger-App abwickeln und auch in Zukunft von der neuen WhatsApp Telefonfunktion Gebrauch machen wollen. Für Auslandsaufenthalte stehen Sprach- und Internetpakete zur Verfügung. 50 Gesprächsminuten oder 50 Megabyte Daten kosten jeweils 4,99 Euro für eine Woche.  E-Plus bietet eine genaue Übersicht zu Tarif und Konditionen. Zum Preis von zehn Euro gibt es die SIM-Karte mit zehn Euro Prepaid-Guthaben.

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Quelle / Bild: E-Plus

Kein Aprilscherz: WhatsApp und Line brechen eigene Nutzerrekorde

Die beiden Messenger-Apps WhatsApp und Line vermelden jeweils neue Rekorde. Dabei handelt es sich um keine Scherze: Line hat nach eigenen Angaben am 01.04.2014 die Marke von 400 Millionen registrierten Nutzern weltweit überschritten. Auch WhatsApp spaßt nicht mit der Bekanntgabe des neuen Rekords von 64 Milliarden Nachrichten am ersten April.

Grund für den neuen Höchstwert bei WhatsApp dürften wohl die vielen Nachrichten mit Aprilscherzen gewesen sein, so dass der Anbieter bisherige Rekorde zu Weihnachten oder Neujahr noch überbieten konnte. Insgesamt gingen zum gestrigen ersten April innerhalb von 24 Stunden 64 Milliarden Nachrichten über die Plattform. Aufgeschlüsselt sind das 20 Milliarden eingehende und 44 Milliarden verschickte Mitteilungen. Die höhere Zahl der versendeten Nachrichten ist durch Gruppenchats bedingt.

WhatsApp hat nach eigenen Angaben mehr als 465 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Der Konkurrent Line meldet 400 Millionen registrierte Nutzer. Damit hat die Messenger-App es in weniger als einem halben Jahr geschafft, 100 Millionen neue Nutzer hinzuzufügen. In Deutschland ist der Herausforderer bei weitem nicht so verbreitet wie WhatsApp. Line gibt aber bekannt, starkes Wachstum in den USA und Europa, vor allem in Spanien, zu verzeichnen.

Line Nutzerstatistik

Statistik der registrierten Nutzer weltweit bei Line.

Im Gegensatz zu WhatsApp macht Line aber keine Angaben zu den aktiven Nutzerzahlen. Wer Line auf mehreren Geräten registriert hat, wird vom Anbieter mehrfach gezählt. Im Rennen um die meisten Nutzer liegt WhatsApp also unverändert vorne, dafür hat Line im Gegenzug ein klares und erfolgreiches Geschäftsmodell. Durch In-App-Käufe wie Sticker und andere Inhalte erzielte die App im vergangenen Jahr einen Umsatz von 338 Millionen US-Dollar. WhatsApp konzentriert sich momentan darauf, sein Angebot auszubauen: In Deutschland tritt der Messenger in Kürze als eigener Mobilfunkanbieter auf.

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Quellen / Bild: WhatsApp auf Twitter | Line

Via: The Next Web


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