Die besten Apps zum Spiegeln der Displays von iPhone, iPad und iPod auf PC und Mac

Mit der passenden Software lassen sich die Bildschirminhalte von iPhone, iPod und iPad auf Windows und Mac klonen. Das erübrigt den Kauf teurer Adapterkabel. Auf diese Weise kann man Videos von Apps erstellen oder Präsentationen halten. Unser Vergleich zeigt die Stärken und Schwächen der besten drei Anwendungen für diese Aufgabe.

Bildschirm per AirPlay spiegeln

Die hier getesteten Programme AirServer (Windows, Mac), Reflector (Windows, Mac) und X-Mirage arbeiten alle ähnlich. Die Funktionsweise gleicht einer Kombination aus Funkgerät und Empfänger.

AirplayNach der Installation eines der hier getesteten Programme verwandelt sich der Computer in einen Empfänger. Er wartet auf Datenströme von Apples kabellosem Streaming-Protokoll AirPlay.

Um iPhone, iPad oder iPod zum Sender zu machen, muss man lediglich mit dem Finger vom unteren Bildschirmrand nach oben streichen, auf das Airplay-Symbol mit dem gefundenen Computernamen tippen. Im folgenden AirPlay-Fenster aktiviert man die Bildschirmsynchronisierung. Anschließend wird alles, was man auf dem Display sieht, an den Empfänger – den Computer – verschickt.

AirPlay erfordert keine weitere App auf dem Mobil-Gerät. Auf Wunsch kann man die Verbindung in allen Programmen des Tests mit einem Passwort schützen.

Der Vorzug von AirPlay ist, dass man keine Hardware-Adapter anschließen muss. Außerdem stört kein Kabelsalat. Allerdings benötigt man eine Verbindung zum gleichen kabellosen Netzwerk. Eine Fernverbindung über das Internet ist nicht möglich.

Ersteinrichtung

Die Ersteinrichtung ist schnell erledigt: Programm für Windows oder Mac installieren und AirPlay auf dem mobilen Gerät aktivieren. Für AirServer ist das offenbar selbsterklärend. Nach dem Start sieht man zunächst nichts. Kein Hinweis, kein Menü, nur ein unscheinbares Symbol lässt ahnen, dass AirServer bereit ist. Mit ansprechenden Tutorials gegeben dagegen Reflector und X-Mirage hilfreiche Tipps für den ersten Start.

Airplay - X-Mirage Tutorial

X-Mirage (Bild) und Reflector bringen gut verständliche Kurz-Tutorials mit, die bei der Ersteinrichtung helfen.

Mit AirServer kann man auf Wunsch Filter anwenden, um die Bildqualität zu verändern. Das Ergebnis der Voreinstellung überzeugt aber nicht und liefert überschärfte Bilder ab. Es ist zu empfehlen, sämtliche Filter zu deaktivieren.

Mehrere Geräte auf einmal anzeigen

AirServer, Reflector und X-Mirage nehmen auf Wunsch eine Verbindung zu beliebig vielen iPhones, iPads oder iPods auf. Die Displays werden auf dem Computer nebeneinander dargestellt. Die Geschwindigkeit des lokalen WLANs sowie die Leistungsfähigkeit des Computers begrenzen die Zahl gleichzeitiger Übertragungen. Erreicht man ein Limit, beginnt die Darstellung zu stocken.

Airplay - Reflector

Mehrere Geräte zeigen die Programme nebeneinander an. Reflector (Bild) versieht sie obendrein mit einem anpassbaren Geräterahmen.

Die Grenze ist bei Reflector am schnellsten erreicht. Allerdings versieht Reflector als einzige App im Test das gespiegelte Bild mit einem passenden Geräterahmen. AirServer und X-Mirage können auch auf weniger leistungsfähigen Rechnern das Display mehrerer Mobilgeräte nebeneinander flüssig darstellen.

Spieletauglichkeit

Um Spiele-Apps auf dem Computer zu spiegeln, kommt es auf eine verzögerungsfreie und flüssige Übertragung an. Paketverluste sorgen für Ruckler. Obwohl alle drei Apps denselben Übertragungsweg nutzen, erwiesen sich X-Mirage und AirServer als weniger anfällig für stockende Übertragungen als Reflector. Gelegentliche Aussetzer muss man allerdings bei allen Apps hinnehmen.

Videos via AirPlay aufnehmen

Alle Apps können auf dem Mac die gespiegelten Bildschirme als Video abspeichern. Unter Windows unterstützt die Videoaufnahme derzeit nur Reflector. AirServer plant eine entsprechende Windows-Funktion für ein künftiges Update. X-Mirage ist derzeit generell nur für Mac verfügbar.

Bei der Videoaufnahme trennt sich die Spreu vom Weizen: AirServer ist die einzige App, die auf Wunsch auch nahezu verlustfreie Videos mit Apples ProRes-Codec speichern kann. Alle anderen Apps wandeln die Videos um. Das geht mit Qualitätsverlust einher und erschwert Nachbearbeitung und Videoschnitt.

Selbst die komprimierten Aufnahmen von AirServer sind etwas schärfer als die von X-Mirage abgelieferten Videos. Abgeschlagen den letzten Platz belegen die von Reflector erstellten Videos. Was sie an Schärfe einbüßen, kann der auf Wunsch in das Video eingeblendete Rahmen nicht ausgleichen.

Auch die Stabilität und Benutzerfreundlichkeit der Videoaufnahme variiert. Reflector brach die Aufnahme mehrfach ab und X-Mirage verwirrt den Nutzer mit einem unübersichtlichen Export-Menü.

Airplay - Recordings

X-Mirage hat ein verwirrendes Export-Menü für Videoaufnahmen (links), während Reflector (oben rechts) und AirServer (unten rechts) sich auf das Wesentliche beschränken.

Fazit: Guter Kompromiss ohne teure Hardware

Airplay-Apps können eines nicht: zaubern. Sie sind bei der Übertragung von iPad, iPhone und iPad Display an den PC verschiedenen Störungen ausgeliefert, etwa Schwankungen im kabellosen Netzwerk oder Leistungsgrenzen des Computers.

Am wenigsten anfällig für Probleme und als spieletauglichste Airplay-App erwies sich im Vergleich AirServer. Diese Anwendung lieferte die flüssigsten Übertragungen und obendrein die besten Videoaufnahmen im Test.

Knapp dahinter folgt X-Mirage, an dessen verwirrendem Video-Exportmenü der Hersteller noch feilen sollte. Reflector ist die leistungshungrigste App des Testfelds mit den unschärfsten Videoaufnahmen, punktet aber als einzige Anwendung mit einem hübschen Geräterahmen, selbst in Videos.

Download AirServer für Mac / für Windows

Download Reflector für Mac / für Windows

Download X-Mirage

Das muss auf den Rechner – Aktuelle Software-Tipps 282

Microsoft OneDriveMicrosoft OneDrive

Microsoft OneDrive synchronisiert Daten in einem Windows-Ordner mit dem Online-Speicher OneDrive. So wie Dropbox verbindet Microsoft OneDrive einen beliebigen Windows-Ordner mit den OneDrive-Servern im Internet. In den OneDrive-Ordner kopierte Daten synchronisiert die Anwendung bei bestehender Internetverbindung automatisch mit der Online-Ablage. So hat man wichtige Daten auch unterwegs dabei.

Download Microsoft OneDrive für Windows

RealPlayer Cloud for Windows 8RealPlayer Cloud for Windows 8

Cloudspeicher, Teil 2: Mit RealPlayer Cloud für Windows 8 lädt man Filme in die Cloud. Zwei Gigabyte Speicherplatz stehen im kostenlosen Konto bereit, um Videos ins Netz zu laden, die Filme zu teilen und anzuschauen. Mehr Speicherplatz bekommt man, indem man die App an Freunde weiterempfiehlt.

Download RealPlayer Cloud für Windows 8

Goat SimulatorGoat Simulator

Dieses Spiel verdient wahrscheinlich schon jetzt den Titel “Beklopptestes Spiel des Jahres”. Mit dem Goat Simulator schlüpft der Spieler in die Rolle eines Ziegenbocks. Wie es sich gehört, kann man wild blöken, Personen erschrecken sowie Gegenstände herumschmeißen. Das großartige Ziel von Goat Simulator: Möglichst viel Schaden anrichten. Bescheuert genug, um schon wieder gut zu sein. Viel Vergnügen.

Download Goat Simulator für Windows

Alle aktuellen Software-Tipps

Heartbleed-Fehler: Informationen zur OpenSSL-Sicherheitslücke und Listen der betroffenen Seiten

Der Heartbleed-Fehler wurde schon vielfach zur größten Sicherheitslücke in der Geschichte des Internet erklärt. Ein Fehler in einem Modul der weit verbreiteten Kryptographie-Bibliothek OpenSSL lässt sich zum Ausspähen des verschlüsselten Datenverkehrs ausnutzen. Seit Bekanntwerden der Schwachstelle aktualisieren Webdienste ihre Server. Anhand von Listen können Anwender überprüfen, welche Internetseiten die Sicherheitslücke schon behoben haben und welche eventuell noch betroffen sind.

Passwort erst nach der Fehlerbehebung ändern

Der Fehler lässt sich durch eine Aktualisierung der OpenSSL-Version beheben. Diese Aktualisierung müssen aber die Seitenbetreiber vornehmen. Nutzer können nur kontrollieren, wer dies bereits getan hat, und welche Seiten erst gar nicht betroffen waren. Wichtig ist aber, Passwörter und Zugangsdaten erst nach der Fehlerbehebung zu aktualisieren. Da der Fehler jetzt weit bekannt ist, sollte man das Eingeben von Passwörtern und vertraulichen Informationen auf anfälligen Seiten vermeiden – auch das Ändern der Zugangsdaten. Wir fassen in einer detaillierten Anleitung zusammen, wie Sie Ihre Internetkonten wieder sicher machen.

Google: Fast alle Dienste aktualisiert, nur Android 4.1.1 ist betroffen

Google gibt auf dem Sicherheitsblog des Unternehmens bekannt, dass fast alle Dienste bereits aktualisiert sind. Dazu zählen Gmail, Google Play, die Google Suche, Apps und YouTube. Chrome und ChromeOS sind nicht betroffen. Android ist so gut wie sicher, lediglich die Version 4.1.1 weist die Sicherheitslücke auf. Google hat hier den Softwarepatch bereits fertig gestellt und arbeitet mit Geräteherstellern und Mobilfunkunternehmen zusammen, um die Aktualisierung auszuliefern.

Listen der betroffenen Seiten

Inzwischen haben viele Anbieter bekannte Internetseiten und Portale auf die Schwachstelle geprüft. Mithilfe eines Test-Skripts haben Entwickler auf dem Portal Github eine lange Liste von betroffenen Servern zusammengetragen. Auch die Hersteller des Passwort-Managers LastPass bieten eine Liste an, außerdem stellen sie einen Heartbleed-Test zur eigenen Überprüfung beliebiger Seiten zur Verfügung. Mashable bietet eine Übersicht beliebter sozialer Netzwerke und Portale und zeigt denn aktuellen Status an.

Insgesamt lässt sich nur in etwa abschätzen, wie viele Internetseiten und Server durch den Heartbeat-Fehler angreifbar sind oder waren. OpenSSL kommt auf rund zwei Dritteln aller Internetseiten weltweit zum Einsatz. Die Schwachstelle befindet sich aber im sogenannten Heartbeat-Modul – daher der angelehnte Name Heartbleed. Dieses Modul ist weit weniger verbreitet und betrifft rund 17 Prozent aller SSL-Server. Die Schwachstelle macht aber die Kommunikation eines betroffenen Servers mit geschützten Servern angreifbar.

Sicherheitsexperte von Microsoft arbeitet für die Entdecker des Heartbeat-Fehlers

Sicherheitsexperten von Codenomicon haben den Heartbeat-Fehler entdeckt und eine entsprechende Informationsseite eingerichtet. Server-Administratoren haben kritisiert, dass Codenomicon die Schwachstelle öffentlich publiziert hat, bevor einige Betroffene reagieren konnten. Howard Schmidt, der Aufsichtsratsvorsitzende bei Codenomicon, hatte vorher den Posten des höchsten Sicherheitsbeauftragen, und zwar bei Microsoft. Für Jacob Appelbaum vom Anonymisierungsdienst Tor ist das kein Zufall, ebenso wenig wie der Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Der Heartbleed-Fehler bestand seit zwei Jahren, aber genau am 8. April 2014 geht Codenomicon damit an die Öffentlichkeit, mit einer eigenen Internetseite und einem Logo. Zum gleichen Zeitpunkt veröffentlicht Microsoft die letzten Sicherheitsupdates für Windows XP. Howard Schmidt ist nach wie vor Mitglied der Abteilung für Sicherheitsentwicklung von Microsoft.  Aus der Linux-Gemeinde werden daher Stimmen laut, dass die Heartbleed-Bekanntmachung auch die Sicherheit von Linux und Open-Source anschwärzen will.

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Quelle: Google Online Security Blog | LastPass | Mashable | Techrights | Github

Minecraft: Wichtiges Update auf Version 1.7.7 behebt Probleme mit Server-Abstürzen

Nur einen Tag nach der Veröffentlichung von Minecraft 1.7.6 bessert Mojang gleich mit Minecraft 1.7.7 nach. Die neueste Aktualisierung bringt eine wichtige Fehlerbehebung: Das vorherige Update führte zu Server-Abstürzen.

Mojang schafft eine wichtige Voraussetzung für die nächste große Änderung. Ab Minecraft 1.8 können sich Spieler umbennen. Dazu ist es nötig, jeden Spieler eindeutig identifizieren zu können. Dazu hat der Hersteller eine Nutzer-ID eingeführt.

Die neueren Versionen sind nicht mehr kompatibel mit Minecraft 1.7.5. Mojang ruft deshalb zur Aktualisierung auf, auch als Vorbereitung für die Veröffentlichung der Version 1.8. Wichtig ist, dass sich der Server beim Neustart im richtigen Modus befindet. Die Profile zwischen dem Online- und Offline-Modus sind nicht kompatibel.

Alle Details zur Namensänderung und den Updates erklärt Mojang in den häufig gestellten Fragen (FAQs) zur Aktualisierung.

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Quelle: Mojang

Mailbox: Die E-Mail-App von Dropbox gibt es jetzt auch für Android

Dropbox hat die beliebte E-Mail-App Mailbox jetzt auch für Android veröffentlicht. Vor einem Jahr hat der Cloudspeicher-Anbieter die iOS-Version von Mailbox übernommen. Die Anwendung unterstützt Nutzer aktiv bei der Sortierung des Posteingangs.

Mailbox bietet unterschiedliche Gesten, um das Postfach zu organisieren und Nachrichten zu archivieren oder zu löschen. Die Snooze-Funktion verwandelt wichtige E-Mails in Aufgaben, die dann zuoberst im Eingang schlummern und nach einer eingestellten Zeit an die Beantwortung erinnern.Mailbox-App für Android ScreenshotNeu in der Mailbox-App für iOS und Android ist die Auto-Swipe-Möglichkeit. Beim Wegwischen einer E-Mail lernt Mailbox und archiviert ähnliche Nachrichten automatisch. Dadurch bleibt der Posteingang frei von weniger wichtigen oder gar unerwünschten E-Mails. Außerdem archiviert die Anwendung alle zusammen gehörenden Nachrichten, so dass eine einzelne Bearbeitung entfällt.

Die Gmail-App von Google bietet mit unterschiedlichen Kategorien eine ähnliche Funktionalität, teilt den Posteingang aber entsprechend auf. Durch die Lernfähigkeit verspricht Mailbox, dem Nutzer Arbeit abzunehmen. Google lernt auch und übernimmt die Schlummerfunktion in einer Testversion von Gmail.

Gleichzeitig mit dem Start der Android-App kündigt Mailbox eine Mac-Version der Anwendung an. Auch hier können Nutzer E-Mails schlummern lassen. Mailbox für Mac kommt mit einer schlichten, minimalistischen Oberfläche. Ein Veröffentlichungstermin ist noch nicht bekannt, Interessierte können sich aber benachrichtigen lassen, sobald eine Beta-Version zur Verfügung steht.Mailbox für Mac BetaDa Mailbox zu Dropbox gehört, darf die Cloud-Anbindung nicht fehlen. Die Anwendung synchronisiert Einstellungen und Vorlieben, um eine geräteübergreifende Nutzung nahtlos zu ermöglichen.

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Quelle: Mailbox

Google Kalender-App mit minimalistischem Design und Anbindung an Google+

Vor kurzem zeigten Screenshot-Leaks ein radikal überarbeitetes Design der Gmail-App für Android. Jetzt präsentiert sich auch der Google Kalender im gleichen, minimalistischen Aussehen. Neue Funktionen und Anbindung des Kalenders an Google+ ergänzen die Überarbeitung.

Bei den Bildern handelt es sich um Screenshots einer Testversion der Kalender-App. Statt einem Raster stellen einfarbige Blöcke Termine und Übersichten dar. Die Übergänge beim Scrollen und Wischen durch die Monatsansicht sind flüssig.Google Kalender-App Screenshot LeakAuf Wunsch verschickt Google Kalender eine tägliche E-Mail mit einer Zusammenfassung der anstehenden Termine. Über Google+ ist es möglich, die Geburtstage von Kontakten aus den verschiedenen Kreisen einzutragen.

Wie im Fall von Gmail ist nicht klar, wie viele der getesteten Funktionen und Design-Neuerungen Google wirklich übernehmen wird. Es ist aber anzunehmen, dass Google alle wichtigen Apps in Kürze aktualisieren wird.

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Quelle / Screenshots: Geek

CCleaner für Android: Was kann das Reinigungstool?

Nach Jahren des Warten gibt es den von Windows bekannten CCleaner nun auch für Android. Trotz des bekannten Namens – lohnt sich die Installation des CCleaners auch auf dem Smartphone?

CCleaner für Androiddas macht auf den ersten Blick Sinn. Schließlich ist Android doch das Windows für Smartphones: ein beliebtes Betriebssystem, das jedoch – vor allem in älteren Versionen wie Gingerbread – von vielen Problemen heimgesucht wird. Eine Reinigungssoftware wie CCleaner scheint auf den ersten Blick also unbedingt notwendig.

Mit Reinigungs- und Optimierungsapps wie Clean Master, das sich unter den beliebtesten Apps für Tablets befindet und sogar die Malware scannt, hat CCleaner allerdings eine harte Konkurrenz.

Wir haben CCleaner für Android gestestet, und uns genau angeschaut, was das Tool zu bieten hat. Das sind die Ergebnisse:

Schlichtes Design für einen Reinigungsklassiker

Die Analyse ist noch immer der erste Schritt der Optimierung. Mit einem Klick sucht CCleaner auf dem Telefon-Speicher, im Cache-Speicher, in der Zwischenablage, den Surfverläufen und Telefonanrufen Junk-Dateien. Tippt man auf das jeweilige Element, werden die Details angezeigt.

Ccleaner Android

Hier gibt es schon die erste negative Überraschung: Man kann bei den zu reinigenden Anwendungen keine Apps ausschließen. Es gibt keine Blacklist und man erfährt auch nichts weiter über die Dateien, die gelöscht werden. Der Speicherplatz, den jede Junk-Datei einnimmt, wird allerdings angegeben.

Ccleaner Android

Entscheidende Funktionen und Optionen fehlen

Tippt man auf das Symbol von CCleaner, öffnet sich auf der Seite ein Bedienfeld, in dem neben dem Reiniger auch der App-Manager und Systeminformationen mit CPU-Auslastung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz in Echtzeit erscheinen.

Ccleaner Android

Der App-Manager von CCleaner für Android macht hier jedoch nichts anderes als der Programm-Manager, den Android standardmäßig mit sich führt. Einziger Unterschied: Man kann mehrere Anwendungen auf einmal entfernen.

Der Beta-Version von CCleaner für Android fehlen zudem Funktionen, die andere Reinigungsapps für Android sehr wohl aufweisen, wie sicheres Löschen, Speicheroptimierung und das Löschen von System-Apps über den Root-Zugriff. Offen ist hierbei, ob diese Mängel in den nächsten Versionen behoben werden.

Jahre zu spät

Vor vier Jahren, also zu Zeiten von Frozo und Gingerbread, hätten wir den CCleaner für Android mit Kusshand genommen. Das Bild hat sich allerdings geändert: So ist durch den größeren Speicherplatz, den nun auch einfache Android-Smartphones aufweisen, eine Reinigungsapp nicht mehr so wichtig.

Die von uns getestete Version des CCleaners für Android, die Version 1.00.9, enthält weder Innovationen noch – positive – Überraschungen. Es handelt sich daher um eine korrekte, wenn auch nicht vollständige Anwendung. Zu loben ist lediglich die Schnelligkeit und das schlichte Design. Ansonsten erweist sich CCleaner für Android als nicht besonders clever.

Den Entwicklern von CCleaner bleibt also noch einiges zu tun. Wir werden uns die App nach der Beta-Phase mit Sicherheit noch einmal anschauen.

Was denken Sie über die Beta-Version des CCleaners für Android?

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CCleaner für Android


H1Z1: Das Zombie-Überlebensspiel von Sony wird noch größer als Planetside 2 und ist Free-to-play

Sony Online Entertainment (SOE) hat das Zombie-Überlebensspiel H1Z1 angekündigt. In nur wenigen Wochen soll das Spiel für PC starten. H1Z1 bietet ein Massively Online Multiplayer-Spiel im Stil von DayZ oder Rust und kann kostenlos gespielt werden.

Die Welt von H1Z1 soll noch größer sein als beim Online-Shooter Planetside 2. SOE-Chef John Smedley hat auf Reddit einige Details zu den Möglichkeiten im Spiel verraten:

H1Z1 ist ein Massively Online Multiplayer (MMO)-Spiel, bei dem jeder Server mehrere tausend Spieler hosten kann. Spieler können untereinander handeln, so dass sich ein eigenes Wirtschaftssystem entwickelt. Natürlich werden sich im Kampf gegen die Untoten – und gegen andere Spieler – Banden bilden. Die verschiedenen Server sollen unterschiedliche Spielregeln bieten, um zusätzlich für Abwechslung zu sorgen.H1Z1 Panorama Screenshot

Jeder Spieler entwirft seine eigene Spielfigur und nimmt durch sein Handeln Einfluss auf die Welt. Smedley nennt den Aufbau eigener Festungen, die Entwicklung von Waffen oder das Reparieren von Fahrzeugen als Beispiele. Autos und andere Vehikel können außerdem von mehreren Spielern gleichzeitig genutzt werden. Das Ziel von H1Z1 ist es, eine wachsende Spielumgebung zu bieten, die von den Spielern aktiv mitgestaltet und übernommen wird.

Mit Planetside 2 hat Sony bereits erfolgreich einen erfolgreichen Online-Shooter umgesetzt. Eine noch größere, von Zombies bevölkerte Welt verspricht einiges.

Sony plant die Veröffentlichung von H1Z für PC in vier bis fünf Wochen, im weiteren Verlauf des Jahres soll eine Version für PlayStation 4 folgen.

Update 14.04.2014 – 15:30 Uhr: Wir haben den Panorama-Screenshot von H1Z1 eingefügt. Hier geht es zum Original in voller Größe.

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Quelle: Reddit | John Smedley auf Twitter | VG247

Via: MP1ST

Facebook zwingt Nutzern den Facebook Messenger auf und entfernt die Chat-Funktion in der App

Facebook entfernt die Chat-Funktion aus der Facebook-App für mobile Geräte. Für Nachrichten auf dem Smartphone und Tablet müssen Nutzer dann den Facebook Messenger installieren. Das soziale Netzwerk hat in bestimmten Ländern bereits damit begonnen, Nutzer über die Neuerung zu informieren.

Seit einiger Zeit startet der Facebook Messenger unter Android und iOS aus der Facebook-App heraus, sofern die Messenger-App installiert ist. Nutzer ohne Facebook Messenger erhalten eine Aufforderung zur Installation. Diese ließ sich bisher überspringen. Seit gestern ist Facebook aber dazu übergegangen, über den Wegfall der Chat-Funktion in der App zu informieren. Nach einer Übergangsphase sollen schließlich alle Nutzer Facebook Messenger zum Chatten auf mobilen Geräten benutzen. Die herkömmliche Chat-Funktion steht dann nicht mehr zur Verfügung und der Button in der Facebook-App leitet zum Messenger weiter.Facebook Messenger Hinweis

Die einzige Ausnahme: Auf Geräten mit schwacher Hardware, die den Anforderungen von Facebook Messenger nicht gewachsen sind, bleibt die Chat-Funktion erhalten. Mit der Änderung will Facebook die soziale Plattform für alle verbessern: Wer Facebook Messenger nicht nutzt, erhält eine schnellere Facebook-App, während Nutzer von der eigenständigen Messenger-App von den erweiterten Funktionen profitieren sollen.

Die Web-Version von Facebook bleibt unverändert. Die Chat-Funktion wird in den kommenden Wochen nach und nach für alle Nutzer entfernt.

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Quelle: TechCrunch

Facebook Messenger-Zwang, Google Kalender-App mit neuem Design, Mailbox-App für Android

Facebook will die Chat-Funktion aus der Facebook-App entfernen und damit zur Installation des Facebook Messenger zwingen, Screenshot-Leaks zeigen die Google Kalender-App mit minimalistischem Design und neuen Funktionen und Dropbox veröffentlicht die Mailbox-App auch für Android und Mac – der Nachrichtenüberblick.

  • Facebook Messenger statt Facebook-Chat: Facebook entfernt die Chat-Funktion aus den mobilen Apps der Plattform. Dadurch soll die Facebook-App an sich schneller werden, während Nutzer von Facebook Messenger von den erweiterten Funktionen der App profitieren.
  • Google Calendar: Nachdem Screenshots einer neuen Oberfläche der Gmail-App aufgetaucht sind, zeigt sich jetzt auch Googles Kalender-App für Android im überarbeiteten Design. Minimalistisch und übersichtlich präsentiert das neue Aussehen Termine und Aufgaben, ergänzt durch neue Funktionen.
  • Heartbleed-Sicherheitslücke: Google hat bekanntgegeben, welche Dienste des Unternehmens schon vor der OpenSSL-Sicherheitslücke Heartbleed geschützt. Von den Android-Versionen ist lediglich 4.1.1 betroffen. Außerdem gibt es neue Listen von betroffenen Seiten.
  • Mailbox-App von Dropbox: Die E-Mail-App Mailbox gibt es zusätzlich zur iPhone-Version jetzt auch für Mac und Android. Die Anwendung lernt vom Nutzer-Verhalten und hilft, mit automatischer Sortierung das Postfach aufzuräumen. Außerdem bietet Mailbox Cloud-Anbindung und geräteübergreifende Synchronisation.
  • Dropbox Carousel: Der Cloudspeicher-Anbieter Dropbox unterstützt bereits die automatische Sicherung von Fotos auf dem Smartphone. Mit Carousel bietet Dropbox jetzt eine App zur praktischen Ansicht der Cloud-Fotos. Bilder lassen sich sortieren und teilen, auch wenn der Empfänger Dropbox nicht verwendet.

Updates

  • Firefox OS 2.0 Vorschau: Mozilla wird die neue Version des mobilen Betriebssystem erst im weiteren Verlauf des Jahres veröffentlichen, schon jetzt zeigt sich aber das neue Design von Firefox OS 2.0.

Spiele

  • Zombie-Spiel H1Z1 ist free-to-play: H1Z1 ist ein Massively Online Multiplayer-Spiel mit Zombies. Das Überlebensspiel soll eine noch größere Welt bekommen als Planetside 2 und von mehreren tausend Spielern gleichzeitig gespielt werden können. H1Z1 soll für PC und später auch für PlayStation 4 erscheinen.
  • Minecraft 1.7.7: Gerade erst hat Mojang Minecraft 1.7.6 veröffentlicht, da kommt schon das nächste Update. Die Aktualisierung auf Version 1.7.7 bringt eine wichtige Fehlerbeseitung und verhindert dadurch Server-Abstürze.
  • Batman: Arkham Origins: Die Spielerweiterung Cold, Cold Heart lässt Batman gegen Mister Freeze antreten. Für den Kampf gegen den eiskalten Bösewicht zieht sich Batman warm an: Ein neuer Heiz-Anzug lässt den Helden im Spiel langsamer agieren. Cold, Cold Heart erscheint am 22. April 2014 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3.
  • Goat Simulator: Die Entwickler der virtuellen Ziegenwelt bieten statt kostenpflichtigen Spielerweiterungen Updates für Goat Simulator umsonst an.