Mozilla Firefox: Veraltete Versionen des Browsers erhalten automatische Updates

Mozilla hat angefangen, alte Versionen des Browsers Firefox automatisch zu aktualisieren. Die Maßnahme richtet sich an Anwender, bei denen der integrierte Update-Mechanismus fehlschlägt und die deshalb keine aktuelle Version nutzen.

Bereits vor zwei Monaten hat Mozilla angekündigt, veraltete Versionen von Firefox mit einer neuen Update-Routine zu aktualisieren. Der Hersteller geht davon aus, dass nur wenige Nutzer absichtlich eine ältere Version des Browsers einsetzen, da neuere Ausgaben mehr Sicherheit bieten. Stattdessen geht Mozilla von Problemen mit der automatischen Update-Funktion aus.

Kein Zwang zur Aktualisierung

Die Methode stellt trotzdem keinen Zwang zur Aktualisierung dar: Wer die Option Automatische Updates deaktiviert hat, erhält auch auf diesem Weg kein Update ohne seinen ausdrücklichen Wunsch.

Aktualisierung am Update-Mechanismus vorbei

Mozilla umgeht den in Firefox integrierten Update-Mechanismus. Stattdessen lädt der Browser im Hintergrund das gesamte Anwendungspaket und führt dann eine Installation der Anwendung aus. Die Maßnahme betrifft Versionen von Firefox 10 aufwärts bis einschließlich Firefox 28, die unter Windows XP mit Servicepack 2 oder einer höheren Windows-Version laufen.

Die Vorteile einer aktuellen Firefox-Version

Neue Versionen von Firefox schließen in der Regel Sicherheitslücken. Außerdem ist Mozilla natürlich bemüht, mit einer neuen Ausgabe des Browsers wichtige Webstandards zu unterstützen. Ein veralteter Browser kann daher zu eingeschränkter Benutzbarkeit von Internetseiten führen. Um von den Neuerungen profitieren zu können, müssen Anwender die entsprechenden Updates installieren. Eine Deaktivierung der automatischen Aktualisierung von Mozilla Firefox ist daher nicht zu empfehlen.

Quelle: Firefox hotfixes

Via: Soeren Hentzschel

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Google Chrome: Sicherheitsupdate für den Browser in Version 36

Google hat Chrome für Windows, Mac und Android aktualisiert und schließt eine kritische Sicherheitslücke im Browser. Die Desktop-Version erhält außerdem Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen. Unter Android verbessert Google die Seitendarstellung und bringt die Google Doodles zurück.

Insgesamt schließt Google 26 Sicherheitslücken in der Desktop-Version von Google Chrome. Die Benachrichtigungen haben Verbesserungen erhalten und der Inkognito- und Gastmodus präsentieren sich mit einem neuen Aussehen. Linux-Nutzer erhalten zusätzlich den App-Launcher, der breits in der Version für Windows und Mac enthalten ist.

Unter Android bringt Google die Doodles zurück und Chrome zeigt die aktuelle Spielerei oder Illustration des Tages beim Öffnen eines neuen Tabs an. Außerdem bietet die mobile Version des Browsers eine verbesserte Darstellung von Internetseiten, die nicht für Smartphones oder Tablets optimiert sind.

Aktualisierung von Google Chrome

  • Windows, Mac und Linux: Im Menü des Browsers findet sich der Eintrag Über Google Chrome. Die Anwendung führt dann eine Versionsüberprüfung durch und installiert gegebenenfalls die neue Version automatisch.
  • Android: Hier erfolgt die Aktualisierung über den Google Play Store. In der Kategorie Meine Apps ist eine Überprüfung der Version möglich. Alternativ lässt sich die neuste Version auch manuell installieren.

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Quelle: Google Chrome Blog

News des Tages: Chrome-Update, Flugsuche mit Lonely Planet, Gigantic

Der Browser Google Chrome für Windows, Mac und Android schließt mit dem neusten Update Sicherheitslücken, der Reiseführer Lonely Planet bietet ab sofort eine eigene Flugsuchmaschine zur Urlaubsbuchung an und Gigantic ist ein neues Mehrspieler-Kampfspiel des Starcraft-Designers – die News des Tages.

  • Simultanübersetzung mit Skype: Im Mai 2014 hat Microsoft erstmals Skype Translator vorgestellt, eine Technologie zur Simultanübersetzung mit Skype. Auf der Worldwide Partner Conference in Washington hat das Unternehmen jetzt erneut die Funktion in Aktion demonstriert.
  • Sprachassistent für BlackBerry: BlackBerry kündigt mit BlackBerry Assistant einen eigenen Sprachassistenten an. Wie bei Siri und Google Now können Nutzer durch Sprachbefehle Aktionen ausführen. Die Funktion soll mit BlackBerry OS 10.3 Ende 2014 zur Verfügung stehen.
  • Flugsuche mit Lonely Planet: Der Reiseführer Lonely Planet hat eine eigene Suchmaschine für Flüge gestartet. Das Angebot basiert auf einer Partnerschaft mit Skyscanner und soll die Urlaubsplanung mit Lonely Planet erleichtern.
  • Microsoft Passwort-Empfehlung: Auf Grundlage einer ausführlichen Studie empfiehlt Microsoft die Verwendung von schwachen Passwörtern für unwichtige Seiten und Dienste. Die Argumentation: Lange und sichere Passwörter sind schwer zu merken und sollten nur für Online-Banking, E-Mail und andere wichtige Seiten zum Einsatz kommen.
  • Awkward!!-App für die Video-Beichte: Manchmal gibt es Dinge, die so unangenehm peinlich sind, dass man sie jemandem erzählen muss. Doch was, wenn kein guter Freund in der Nähe ist? Das neue soziale Netzwerk aus Berlin Awkward!! löst dieses Problem mit verschwommenen Video-Beichten.

Updates

  • Google Chrome: Google hat den Browser Chrome auf die Version 36 aktualisiert. Das Update für Windows, Mac und Linux schließt Sicherheitslücken, in der Android-Version verbessert Google die Seitendarstellung. Für alle Versionen gibt es außerdem die üblichen Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen.
  • Dashlane Passwort-Manager: Die Windows-Version des Passwort-Managers Dashlane hat ein Update erhalten. Neu ist die Option zum sicheren Teilen von Passwörtern: Mehrere Installationen der Anwendung können das Passwort eines Kontos nutzen.
  • Java-Update: Oracle hat eine neue Java-Version veröffentlicht und schließt damit 20 Sicherheitslücken. Das Unternehmen empfiehlt deshalb allen Anwendern das Update auf die neuste Version.
  • Thunderbird merkt sich Internetseiten: In der Version 33 der E-Mail-Anwendung merkt sich Thunderbird bereits besuchte Internetseiten und stellt die entsprechenden Links in E-Mails farblich anders dar. Die praktische Funktion ist in Browsern wie Mozilla Firefox schon lange vorhanden.
  • DoubleTwist Music Player Android: Ein Update des DoubleTwist Music Player behebt Abstürze und fügt die Unterstützung für Magic Radio zum Streamen über AllPlay und AirPlay hinzu.
  • Airbnb mit neuem Design: Das Portal zur Vermittlung privater Unterkünfte präsentiert sich mit komplett neuem Aussehen der App und Web-Version. Neue Funktionen gibt es nicht, das neue Design soll Nutzern aber ein Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln und das Finden des passenden Angebots erleichtern.

Spiele

  • Gigantic: Vom Designer von Starcraft kommt das neue Spiel Gigantic für PC. Im Stil von Dota oder League of Legends treten Spieler in einer Massive Online Battle Arena gegeneinander an und müssen jeweils den Giganten des gegnerischen Teams besiegen. Die Registrierung zur ersten Testphase des Spiels ist bereits möglich.
  • Ruzzle Adventure für Android: Das unter iOS erfolgreiche Rätselspiel Ruzzle Adventure ist jetzt auch für Android erhältlich. In jedem Level gilt es, Puzzle-ähnliche Wortaufgaben zu lösen, entweder alleine oder als Herausforderung mit Freunden.
  • Assassin’s Creed: Unity: Um die neue Ausgabe der Assassin’s Creed-Reihe noch realistischer zu gestalten, hat Ubisoft einen Chief Parkour Officer angeheuert. Der Coach soll für möglichst authentische Bewegungsabläufe und Aktionen der Hauptfigur in Assassin’s Creed: Unity und zukünftigen Spielen sorgen.

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Microsoft demonstiert die Simultan-Übersetzung mit Skype auf der Microsoft Worldwide Partner Conference 2014 in Washington.

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Passwort-Manager: Sicherheitslücke in der Browser-Version vieler Anwendungen

Sicherheitsexperten der Berkeley-Universität in Kalifornien haben eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der Browser-Version vieler Passwort-Manager offengelegt. Die beschriebene Schwachstelle lässt sich ausnutzen, um an die gespeicherten Zugangsdaten zu gelangen. Zu den betroffenen Anwendungen zählen LastPassPasswordBox und my1login. Fast alle Hersteller haben inzwischen Sicherheitsupdates veröffentlicht.

Mehr Sicherheit durch Passwort-Manager

Passwort-Manager bieten erhöhte Sicherheit, da Anwender für unterschiedliche Dienste und Internetseiten jeweils ein eigenes, komplexes Passwort vergeben können, das sie sich selbst nicht merken müssen. Allerdings birgt die hilfreiche Software auch ein Risiko: Wer den Passwort-Manager knackt, hat Zugriff auf alle Konten.

Schwachstelle Bookmarklet-Funktion

Eine Angriffsfläche stellt die sogenannte Bookmarklet-Funktion dar, die im Browser automatisch Felder mit Nutzernamen und Passwort ausfüllt. Genau hier haben die Sicherheitsexperten angesetzt und die Anwendung LastPass überlistet. Mit einer präparierten Internetseite ist es ihnen gelungen, abgespeicherte Passwörter auszulesen. Dabei blieb der Datenklau für den Anwender unsichtbar.

Betroffene Passwort-Manager

Die Browser-Schwachstelle betrifft noch weitere Anwendungen: Mit der gleichen Methode ließen sich folgende Passwort-Manager aus tricksen:

Bis auf NeedMyPassword haben aber alle Hersteller ihre Software aktualisiert und die Bookmarklet-Funktion abgesichert.

So können Anwender sich schützen

Wer eine der betroffenen Anwendungen verwendet, sollte dringend auf die jeweils neuste Version aktualisieren oder gegebenenfalls auf die Bookmarklet-Funktion zum automatischen Ausfüllen von Anmeldefeldern im Browser verzichten.

Passwort-Manager ohne diese Funktion sind nicht wie beschrieben angreifbar. Der Hersteller AgileBits von 1Password hat die Bookmarklets-Funktion bereits 2011 als unsicher eingestuft.

Trotz der aufgedeckten Sicherheitslücke sollten Anwender nicht auf ihre bereits eingesetzten Passwort-Managern verzichten. Es lohnt sich aber, die Reaktionen der Hersteller zu beobachten: Wie bereits erwähnt haben vier von fünf ihre Anwendungen aktualisiert. LastPass empfiehlt Nutzern der Bookmarklet-Funktion, ihre Master-Passwörter zu ändern, falls die Software bereits vor September 2013 im Einsatz war.

Am Beispiel des Heartbleed-Fehlers geben wir eine Einschätzung ab, warum ein Passwort-Manager die richtige Lösung ist. Unser Vergleich stellt außerdem drei beliebte Anwendungen gegenüber.

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Quelle: devd.me [PDF] | LastPass

Adobe Flash Player: Safari blockiert ältere Versionen mit Sicherheitslücke

Apple hat bekannt gegeben, dass der Browser Safari ab sofort ältere Versionen des Adobe Flash Player blockiert. Eine Popup-Warnung weist Anwender auf eine nötige Aktualisierung hin. Grund der Maßnahme ist der Schutz vor einer Sicherheitslücke in Adobe Flash Player, mit der Angreifer Nutzerdaten bei eBay und anderen Internetseiten stehlen können.

Sicherheitslücke in Adobe Flash Player

Adobe schließt mit der neusten Version von Flash Player eine Schwachstelle, die sich mit präparierten Flash-Dateien ausnutzen lässt. Angreifer können so Cookies zur Identifizierung auslesen und somit Zugang zu Nutzerkonten erlangen. Der Browser Safari warnt daher ab sofort, wenn die installierte Version des Adobe Flash Player veraltet ist. Anwender erhalten einen Flash-Sicherheitshinweis, der “Blockiertes Plug-in” oder “Veraltetes Flash-Plug-in” lauten kann.

Aktualisierung für Safari

Um Adobe Flash weiter verwenden zu können ist die Aktualisierung erforderlich. Ein Klick auf die Warnmeldung startet den Prozess und Safari lädt die Installationsseite von Adobe. Adobe Flash Player für Mac lässt sich aber auch direkt herunterladen und installieren.Adobe Flash Player: Safari blockiert ältere Versionen mit Sicherheitslücke

Weitere Informationen zur Schwachstelle in Adobe Flash Player und Informationen zur Aktualisierung für Windows und andere Browser haben wir in unserer Meldung zur Sicherheitslücke zusammengefasst.

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Quelle / Bild: Apple

Google Chrome: Video-Chats über Hangouts ohne Plugin-Installation im Browser

Google integriert die Video-Chats über Hangouts direkt in den Chrome-Browser. Zur Nutzung von Hangouts ist dann kein Plugin mehr erforderlich. Sowohl die Entwickler-Version als auch die Vorab-Ausgabe Google Chrome Canary haben das entsprechende Update bereits erhalten. In Kürze soll die Funktion allen Nutzern zur Verfügung stehen.

Google hat an der Technologie von Hangouts nichts geändert und die Funktionalität einfach direkt in den Browser Chrome integriert. Dadurch fällt die Notwendigkeit zum Herunterladen und Installieren eines eigenen Plugins weg. Nutzer von Firefox, Safari oder Internet Explorer sind aber weiterhin auf eine Browser-Erweiterung angewiesen, um Hangouts nutzen zu können.Google Chrome: Der Browser ermöglicht jetzt Video-Chats über Hangouts ohne Plugin-Installation

Mit der neuen Chrome-Version lassen sich Video-Gespräche direkt mit einem Klick starten. Die Freigabe des Zugriffs auf Kamera und Mikrofon muss allerdings einmalig erfolgen. Die Neuerung soll in den kommenden Wochen alle Chrome-Versionen erreichen.

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Quelle / Bild: Victoria Kirst auf Google+

Kick with Chrome: Mit dem Smartphone und Browser kicken, dribbeln und Elfmeter versenken

Google hat zur Fußball-Weltmeisterschaft ein weiteres sogenanntes Chrome Experiment gestartet. Kick with Chrome bietet drei Minispiele im Smartphone-Browser: Dribbeln, Kicken und Elfmeter. Die Spiele lassen sich in Chrome auf dem Smartphone spielen, in Kombination mit einem Desktop-Rechner wird das Handy zum Gamepad. Mit den Multiplayer-Optionen können Spieler gegeneinander antreten.

Kick with Chrome funktioniert im Browser auf einem Windows oder Mac Laptop, iPhone und iPad sowie natürlich Android-Geräten. Bei Infinite Dribble gilt es, eine endlose Reihe an Gegenspielern zu umrunden. Space Kick belohnt möglichst hohe Bälle und Shootout ist eine Dreier-Kombination aus Elfmeter-Schüssen gegen einen Torwart.

Das Smartphone lässt sich auch mit dem Desktop-Browser verbinden, um den größeren Bildschirm zu nutzen. Das mobile Gerät dient dann der Steuerung. Spieler können auch Freunde einladen, um sich miteinander zu messen.

Kick with Chrome ist eines von Googles Chrome-Experimenten, mit denen das Unternehmen die Möglichkeiten moderner Webtechnologien demonstriert. Zum Einsatz kommen unter anderem WebRTC, HTML5 und sowohl Computer Engine als auch App Engine von Google. Kick with Chrome zeigt, wie die Unterschiede zwischen Browser und Apps schwinden.

Default player.

<!–
By use of this code snippet, I agree to the Brightcove Publisher T and C
found at https://accounts.brightcove.com/en/terms-and-conditions/.
–>

<!–
This script tag will cause the Brightcove Players defined above it to be created as soon
as the line is read by the browser. If you wish to have the player instantiated only after
the rest of the HTML is processed and the page load is complete, remove the line.
–>
brightcove.createExperiences();

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Quelle: Google Chrome Blog

Firefox 30: Mozilla bietet mehr Sicherheit mit der automatischen Deaktivierung von Browser Add-Ons

Mozilla hat die Version 30 des Browsers Mozilla Firefox für Windows, Mac und Linux veröffentlicht. Die runde Versionsnummer bringt wenig Neuerungen mit sich, außer dass neue und bereits installierte Add-Ons aus Sicherheitsgründen erst einmal deaktiviert sind, so lange sie nicht auf einer Positiv-Liste von Mozilla zu finden sind.

Mozilla Firefox 30: Kleine Neuerungen

Nach der großen Aktualisierung auf Firefox 29 bringt die neue Ausgabe nur wenig Neuerungen mit sich. Mozilla will Anwendern ein weiteres Stück Sicherheit im Umgang mit dem Browser bieten und führt eine Positiv-Liste für Browser-Erweiterungen ein. Diese von Mozilla freigegebenen Add-Ons funktionieren nach der Installation automatisch, alle anderen Plugins müssen Nutzer manuell aktivieren. Dieser Schritt soll vor Schadsoftware und Werbung durch unerwünschte Browser-Erweiterungen schützen.

Über den Seitenleisten-Button ist jetzt in Firefox schneller Zugriff auf die Seitenleisten für Lesezeichen, Browser-Verlauf und soziale Plattformen möglich. Außerdem bringt das Update Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen.

Installation der neuen Version

Mozilla Firefox aktualisiert sich automatisch auf die neue Version 30. Zur Überprüfung auf Verfügbarkeit des Updates können Nutzer den Punkt Über Firefox im Hilfe-Menü auswählen. Eine manuelle Installation ist ebenfalls möglich.

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Quelle: Mozilla

Mozilla Firefox: 64-Bit-Version des Browsers verzögert sich

Nachdem Google neuerdings eine 64-Bit-Version des Browsers Chrome anbietet, hat sich auch Mozilla zu einer 64-Bit-Variante des Mozilla Firefox geäußert. Für Entwickler ist die moderne Variante des Browsers schon seit Jahren erhältlich, nun äußerte sich der Produktmanager des Entwicklerteams zum aktuellen Stand der Dinge und betont, dass es für Mozilla eine Frage der Kapazitäten und der Innovation sei.

Stand der Dinge: So weit ist Firefox für 64-Bit

Javaun Moradi ist einer Produktmanager des Mozilla Firefox-Teams und hat sich mit dem Status der Entwicklung beschäftigt. Die Entwicklung sei weitestgehend abgeschlossen, fasst er zusammen, und man habe einen guten Überblick, welche Schritte noch nötig sind. Mozilla muss die Softwaretests klären, Arbeiten an der Kompatibilität von Browser-Erweiterungen abschließen, den Installer anpassen und für die Qualitätssicherung sorgen. Außerdem gibt es Marketingfragen zu klären, in etwa wie das Unternehmen die finale 64-Bit-Version von Mozilla Firefox auf den Markt bringen und bewerben will.

Mehrwert für Anwender und Kapazitäten von Mozilla

Auch wenn die noch offenen Punkte überschaubar wirken, gibt es dennoch zwei Gründe, warum sich der Start einer 64-Bit-Version auf unbestimmte Zeit verzögert. Moradi hebt hervor, dass Mozilla im Gegensatz zu anderen Herstellern wie Google über geringere Kapazitäten verfügt.

Der Fokus der Arbeit an Firefox liegt auf der Innovation, betont der Produktmanager. Es ginge für Mozilla nicht darum, ein Rennen zu gewinnen und der erste 64-Bit-Browser für Windows-Anwender zu sein. Vielmehr sollen Nutzer einen echten Mehrwert davon haben. Das Timing ist also wichtig: Mozilla will Firefox in 64-Bit dann auf den Markt bringen, wenn sich ein Vorteil ergibt und die Kapazitäten nicht anderswo fehlen bei der Entwicklung wichtiger und innovativer Funktionen.

Javaun Moradi verspricht in Zukunft weitere Informationen zum Thema einer finalen 64-Bit-Version von Mozilla Firefox.

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Quelle: Mozilla Developers bei Google Groups

Via: Soeren Hentzschel

Google bietet unkomplizierte Verschlüsselung für E-Mails mit einer Browser-Erweiterung für Chrome

Google hat eine Vorab-Version der Browser-Erweiterung End-to-End für Google Chrome veröffentlicht. Das Plugin ermöglicht die unkomplizierte Verschlüsselung von E-Mails über den gesamten Nachrichtenweg hinweg und geht damit einen Schritt weiter als die Sicherheitsmaßnahmen der meisten Anbieter. Gleichzeitig hat das Unternehmen einen E-Mail-Transparenzbericht veröffentlicht und zeigt, welche Provider verschlüsselte Nachrichten unterstützen.

In der Vergangenheit hat Google bereits verschlüsselte Verbindungen für Gmail eingeführt. Jetzt geht das Unternehmen einen Schritt weiter und ermöglicht mit der Browser-Erweiterung End-to-End für Google Chrome die vollständige Verschlüsselung von Nachrichten vom Sender bis zum Empfänger. Anwendern sollen dadurch Zugang zu einer zuverlässigen und einfach zu bedienenden Verschlüsselungsmethode erhalten.Google bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für E-Mails mit einer Browser-Erweiterung für Google Chrome

End-to-End ist aber noch nicht für den täglich Gebrauch bereit und momentan nur als Alpha-Version erhältlich. Nach Fertigstellung wird Google die Browser-Erweiterung im Chrome Web Store anbieten, einen Termin hat das Unternehmen aber noch nicht genannt.Google bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für E-Mails mit einer Browser-Erweiterung für Google Chrome

Gleichzeitig hat Google seinem Transparenzbericht einen E-Mail-Abschnitt hinzugefügt und bietet damit Aufschluss, welche Anbieter bereits Nachrichtenverschlüsselung anbieten. Rund 70 Prozent aller Nachrichten von Gmail zu anderen Anbietern sind verschlüsselt, umgekehrt empfängt Googles E-Mail-Dienst knapp mehr als die Hälfte an Nachrichten von Drittanbietern unverschlüsselt.

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Quelle / Bilder: Google Online Security Blog | Google Transparenzbericht

Via: Google auf Google+