Adblock Plus: Update des Werbeblockers für Mozilla Firefox, Chrome, Opera und Safari

Der beliebte Werbeblocker Adblock Plus hat ein Update erhalten. Die Aktualisierung der Browser-Erweiterung für Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera und Safari konzentriert sich auf Fehlerbehebungen und Verbesserungen der Stabilität. Außerdem hat Adblock Plus eine Stellungnahme zum erhöhten Speicherbedarf des Werbeblockers veröffentlicht.

Die aktuelle Version von Adblock Plus ist 2.6.3 für Mozilla Firefox und 1.8.3 für Chrome, Opera und Safari. Folgende Neuerungen und Änderungen bringt die Aktualisierung:

Mozilla Firefox

  • Ein Fehler beim Speichern von Filtern in Firefox 22 und älter für Windows ist behoben.
  • Das Toolbar-Icon umgeht nicht mehr das Standard-Kontextmenü.
  • Eine Verzögerung beim Adblock Plus Toolbar-Icon tritt nicht mehr auf.
  • Diverse Fehlerbehebungen in Bezug auf die Stabilität des Werbeblockers.

Chrome, Opera und Safari

  • Die neue Version von Adblock Plus stellt beim Start automatisch die Standard-Filterlisten wieder he,r falls keine Listen vorhanden sind. Betroffene Nutzer erhalten einen Hinweis zur Kontrolle ihrer Filtereinstellungen. Dadurch wird gewährleistet, dass es nicht mehr zu einem Ausfall der Filter in Chrome oder Safari kommt.
  • Google Chrome und Opera erhalten Browser-spezifische Fehlerbehebungen in Bezug auf CSS-Frames.

Probleme mit dem Speicherbedarf von Adblock Plus

Der Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote hat von einem erhöhten Speicherbedarf des Werbeblockers unter Mozilla Firefox und Google Chrome berichtet und die Hintergründe erklärt. Wladimir Palant von Adblock Plus hat jetzt eine Stellungnahme dazu veröffentlicht und erklärt, warum es in Ausnahmefällen zu einem extremen Anstieg des benötigten Arbeitsspeichers kommen kann.

Mit kleineren Fehlerbehebungen sind die Entwickler das Problem schon angegangen. Adblock Plus erklärt aber auch, dass ein leicht gestiegener Speicherbedarf des Browsers bei Verwendung des Werbeblockers normal ist: Die große Menge an Filterlisten muss irgendwo untergebracht werden. Adblock Plus arbeitet an einer Verbesserung durch eine Komprimierung der abgelegten Listen.

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Quelle: Adblock Plus 1 | Adblock Plus 2

Google Chrome: Verbesserung der Geschwindigkeit, Sicherheit und Stabilität dank 64-Bit-Version

Google hat mit der Unterstützung von 64-Bit-Systemen durch den Browser Google Chrome begonnen. Sowohl die Entwickler-Version als auch die Canary-Ausgabe haben ein Update erhalten und verbessern Geschwindigkeit, Sicherheit und Stabilität von Google Chrome. Eine finale Version für Anwender könnte frühestens im August 2014 zur Verfügung stehen.

Die 64-Bit-Version von Google Chrome ist für Windows 7 und 8 in zwei Versionen erhältlich: Die Entwickler-Version richtet sich an Programmierer und erhält mehrmals pro Woche ein Update. Google Chrome Canary ist eine Mischung aus dem Stand der Chromium-Entwicklung und den neuesten Funktionen der Entwickler-Version. Damit ist Canary ein Stück stabiler als die neuesten Test-Versionen.

Die neue Version kann sich die volle Leistung von 64-Bit-System zunutze machen und bringt folgende Verbesserungen:

  • Geschwindigkeit: Die 64-Bit-Version kann die Möglichkeiten aktueller Hardware voll ausschöpfen, vor allem im Bereich Grafik und Multimedia. Dadurch ist eine Beschleunigung von bis zu 25 Prozent möglich.
  • Sicherheit: Auf 64-Bit-Systemen kann Chrome die Sicherheit mit einigen Maßnahmen erhöhen. Ein Beispiel ist die zufällige Anordnung von Inhalten im Speicher ohne Geschwindigkeitsverluste, was ein Auslesen der Speicherinhalte durch Angreifer erheblich erschwert.
  • Stabilität: In der Zusammenfassung läuft Google Chrome als 64-Bit-Variante doppelt so stabil wie die 32-Bit-Ausgabe. Abstürze und Fehler beim Laden von Internetseiten sind deutlich reduziert.

Die 64-Bit-Ausgabe des Browsers ersetzt die 32-Bit-Variante bei der Installation. Die neue Version importiert die Einstellungen und Bookmarks des Vorgängers, eine Sicherungskopie ist daher nicht nötig.

Google hat noch keinen Termin für eine finale Version von Google Chrome 64-Bit für Anwender genannt. Ausgehend vom sechswöchigen Entwicklungszyklus ist mit einer Veröffentlichung nicht vor August 2014 zu rechnen, abhängig von den Testergebnissen der Entwickler.

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Quelle: The Chromium Blog

Opera: Version 22 des Browsers für Windows und Mac erschienen

Opera hat den Browser für Windows und Mac auf Version 22 aktualisiert. Mit dem Update führt der Hersteller neue Themes und die Möglichkeit für stille Updates ein, die sich im Hintergrund installieren.

Die Funktion der stillen Updates steht nur unter Windows zur Verfügung. Eine Aktualisierung des Browsers lädt Opera ab Version 22 automatisch im Hintergrund. Der Anwender wird beim Surfen nicht mehr mit Benachrichtigungen gestört und muss zur Installation kein Passwort eingeben. Der Prozess findet vollständig im Hintergrund statt. Außerdem hat der Hersteller die Größe der Software-Updates reduziert, so dass eine Aktualisierung weniger Daten verbraucht.

Opera 22 bringt außerdem fünf neue Themes mit, welche die Landschaft Norwegens zeigen. Das skandinavische Entwicklerteam wollte damit dem Browser ein Stück nordische Schönheit verpassen. Natürlich lassen sich viele weitere Themes nach Wahl installieren.

Anwender, die Opera bereits nutzen, erhalten die Aktualisierung auf die neue Version 22 automatisch.

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Quelle: Opera

Internet Explorer 12: Microsoft veröffentlicht Details zur neuen Browser-Version

Microsoft hat Details zu Internet Explorer 12 veröffentlicht. Das Unternehmen zählt einige der Funktionen auf, die sich in der Entwicklung befinden. Außerdem soll die neue Ausgabe des Browsers sicherer sein, die Unterstützung für ältere Web-Standards verbessern und die Ladezeiten für Internetseiten verkürzen.

Microsoft verspricht mehr Sicherheit des Browsers sowie einen Ausbau der HTML5-Funktionen und will gleichzeitig die Kompatibilität für alte Internetseiten verbessern.

In einem Blog-Beitrag beschreibt das Unternehmen weiterhin einige der Funktionen, an denen das Entwicklerteam von Internet Explorer 12 derzeit arbeitet und weist gleichzeitig darauf hin, dass die Liste nicht vollständig ist. Die neue Version des Browsers soll auf jeden Fall Web Audio bringen, das heißt eine Javascript-Umsetzung für die Verarbeitung und Wiedergabe von Audio-Inhalten.

Media Capture soll dem Internet Explorer den Zugriff Webcam und und Mikrofon erleichtern, außerdem implementiert Microsoft das HTTP/2-Protokoll für schnellere Ladezeiten von Seiten.

Microsoft hat noch keinen Veröffentlichungstermin für Internet Explorer 12 genannt, weitere Details zur Entwicklung will das Unternehmen aber in naher Zukunft bekannt geben.

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Quelle: Microsoft IEBlog

Google blockiert inoffizielle Chrome-Erweiterungen im Browser für Windows

Google sperrt inoffizielle Chrome-Erweiterungen. Seit dem 27. Mai 2014 können Anwender der Windows-Version von Googles Browser nur noch Erweiterungen aus dem Chrome Web Store installieren. Bereits vorhandene, inoffizielle Erweiterungen deaktiviert die Anwendung. Google will mit diesem Schritt Anwendern mehr Sicherheit bieten.

Damit eine Erweiterung im Chrome Web Store angeboten wird, müssen Entwickler bestimmte Richtlinien von Google einhalten, ansonsten gilt die Erweiterung als inoffiziell. Google hat die Sperre der inoffiziellen Browser-Erweiterungen bereits im November vergangenen Jahres angekündigt und seitdem mehrmals verschoben. Entwickler hatten sich mehr Zeit für die Umstellung ihrer Erweiterungen erbeten.

Die Sperre dieser inoffiziellen Chrome-Erweiterungen bedeutet für Anwender im Detail:

  • In der Windows-Version von Google Chrome lassen sich nur Erweiterungen aus dem Chrome Web Store installieren.
  • Google Chrome für Windows deaktiviert bereits installierte Erweiterungen, die nicht aus dem Chrome Web Store stammen.

Andere Betriebssysteme sind momentan von dieser Maßnahme nicht betroffen. Für Entwickler und Unternehmen macht Google eine Ausnahme: Programmierer können ihre Erweiterungen lokal testen, Firmen-Installationen von Google Chrome können auch inoffizielle Erweiterungen einsetzen.

Mit der Sperre geht Google gegen Schadsoftware vor, die unerwünschte Browser-Erweiterungen installiert. Schadsoftware kann sich in den Browsers einklinken und zum Beispiel das Surfverhalten ausspähen oder Werbeanzeigen einblenden.

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Quelle: Google Chrome Blog

Google Chrome 35 für Android kann geschlossene Tabs wiederherstellen

Google hat den Browser Google Chrome für Windows, Mac und Android auf die Version 35 aktualisiert. Unter Android bringt Google Chrome endlich die Möglichkeit, das Schließen von Tabs zurückzunehmen. Eine praktische neue Funktion, da man sich auf dem kleinen Smartphone-Bildschirm schnell einmal verdrückt. Die Neuerungen der Desktop-Ausgaben des Browsers konzentrieren sich vor allem auf Verbesserungen für Entwickler.

Mit Chrome 35 für Android lassen sich geschlossene Tabs wiederherstellen. Die nützliche Funktion ist ein bekannter Bestandteil von Google Chrome für Windows und Mac, iOS-Nutzer müssen allerdings weiterhin darauf warten. Zusätzlich verbessert Chrome 35 auf Android-Geräten die Unterstützung für HTML 5-Videos und fügt einen Vollbildmodus sowie Untertitel hinzu.

Google Chrome 35 für Windows und Mac bringt laut Google viele nicht näher angegebene Stabilitäts- und Leistunsverbesserungen. Die weiteren Neuerungen wie hinzugefügte Javascript-Funktionen und verbesserte Kontrolle der Touch-Steuerung richten sich an Entwickler.

Die Aktualisierung auf Chrome 35 für Android erfolgt über den Google Play Store. Bei den Desktop-Ausgaben für Windows und Mac findet das Update über die integrierte Funktion des Browsers statt, eine manuelle Installation ist ebenfalls möglich.

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Quelle: Google Chrome Release Blog 1 | Google Chrome Release Blog 2

Facebook bietet kostenlose Entfernung von Schadsoftware, Google Chrome 35, Identitätsdiebstahl-Check im Netz

Facebook will seinen Nutzern beim Anmelden von einem infizierten Gerät die kostenlose Entfernung von Schadsoftware bieten, mit dem Identity Leak Checker können Anwender überprüfen, welche Daten von ihnen im Netz kursieren und Google aktualisiert den Browser Chrome auf die Version 35 – der Nachrichtenüberblick.

  • Facebook bietet kostenlose Malware-Entfernung: In Zusammenarbeit mit zwei Softwareherstellern bietet Facebook seinen Nutzern eine kostenlose Malware-Entfernung. Beim Anmelden von einem infizierten Gerät schlägt das soziale Netzwerk eine passende Anwendung vor, die sich dann installiert und nach Beseitigung der Schadsoftware wieder selbst entfernt.
  • Netflix kommt nach Deutschland: Vor Ende des Jahres 2014 will der Streaming-Anbieter von Filmen und TV-Serien Netflix auch in Deutschland starten. In Europa kostet der Dienst aktuell 7,99 € für Videos in SD-Qualität beziehungsweise 8,99 € pro Monat für HD-Qualität. Auch in Frankreich, Belgien, der Schweiz und Luxemburg will Netflix in diesem Jahr durchstarten.
  • Identitätsdiebstahl-Check im Netz: Das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam hat ein Tool entwickelt, mit dem Anwender prüfen können, ob ihre Daten im Netz kursieren. Die derzeit 170 Millionen zugrunde liegenden Datensätze stammen aus Quellen wie Hackerforen und sozialen Netzwerken. Der Abgleich funktioniert über die E-Mail-Adresse, Auskunft gibt der Identity Leak Checker nur bei einem Treffer.
  • Facebook Video-Werbung in Deutschland: Nach Tests in den USA will Facebook in sieben weiteren Ländern seinen Nutzern automatisch abgespielte Video-Anzeigen präsentieren, auch in Deutschland und Frankreich. Die meisten Videos sollen erst im September starten, ausgewählte Werbung gibt es aber schon rechtzeitig zur Fußball-WM.

Updates

  • Google Chrome 35: Die Aktualisierung von Googles Browser bringt unter Android die Möglichkeit, geschlossene Tabs wieder herzustellen. Für Windows und Mac richtet sich das Update hauptsächlich an Entwickler.
  • Google+ für Android: Google hat die Android-App für Google+ aktualisiert. Neben einer überarbeiteten Benutzeroberfläche gibt es viele Funktionen rund um Fotos und Videos: Animierte GIFs, Foto-Effekte und das Kombinieren von Bildern und Videos sollen zum Teilen von Inhalten anregen.

Spiele

  • FIFA 14 für iOS: Die Weltmeisterschaft ist auch in der iOS-Version von FIFA 14 angekommen. Das neueste Update bringt die offiziellen Nationalmannschaften, Trikots und sogar den WM-Ball.
  • Civilization: Beyond Earth: In einem ausführlichen Interview sprechen die Entwickler von Civilization: Beyond Earth über Details zum Spiel. Die nächste Ausgabe der Spiele-Reihe soll ein unverwechselbares Civilization-Gameplay bieten und ist trotzdem eine eigenständige Science-Fiction-Version des Spielprinzips.
  • Call of Duty: Modern Warfare: Drei Jahre nach dem ersten Teil gibt es jetzt auch die zweite und dritte Ausgabe von Call of Duty: Modern Warfare für den Mac. Das Spiel kommt mit allen Single- und Multiplayer-Missionen, die verfügbaren Erweiterungen sind identisch mit den PC- und Konsolenversionen.
  • Wasteland 2 im August: Die zweite Ausgabe des post-apokalyptischen Rollenspiels kommt im August 2014. Das Original stammt aus dem Jahr 1988 und gilt als Vorlage für Fallout. Wasteland 2 soll eine große Spielwelt, ausgeprägte Spielfiguren und ein rundenbasiertes Kampfsystem bieten. Eine Beta-Version steht bereits zur Verfügung.

Tweet des Tages

Update 22.05.2014: Wir haben die Übersicht aktualisiert und den Preis für Netflix in Europa korrigiert.

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Der Werbeblocker Adblock Plus für Google Chrome und Mozilla Firefox ist ein Speicherfresser

Der beliebte Werbeblocker Adblock Plus ist ein Speicherfresser. Das berichtet der Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote in einem Blog-Beitrag und erklärt die technischen Hintergründe. Der erhöhte Speicherbedarf der Browser-Erweiterung zum Blocken von Werbeanzeigen betrifft nicht nur Firefox, auch unter Google Chrome tritt das Problem auf. Inzwischen arbeiten Adblock Plus und Mozilla zusammen an einer Lösung.

Probleme mit CSS-Gestaltungselementen

Adblock Plus verhindert das Anzeigen von Werbung auf Internetseiten mithilfe von angepassten Stilvorlagen. Stufenförmige Gestaltungsvorlagen (englisch: Cascading Style Sheets, kurz CSS) beschreiben die visuelle Darstellung der Elemente einer Seite. Allerdings gibt es ein bestimmtes Strukturierungselement, das sogenannte Inlineframe, das andere Webinhalte als selbstständige Dokumente in einem definierten Bereich anzeigen kann.

Hier liegt das Problem: Inlineframes sind weit verbreitet und veranlassen Adblock Plus dazu, die eigene Stilvorlage mehr als einmal pro Seite zu laden. Jede Vorlage benötigt rund vier Megabyte Arbeitsspeicher, die sich entsprechend der Anzahl von Inlineframes pro Internetseite addieren. Selbst die Buttons zum Teilen einer Seite über Facebook oder Twitter sind mit diesen Elementen gestaltet.Adblock Plus Taskmanager Speicherbedarf

Mozilla und Adblock Plus arbeiten an einer Lösung

Adblock Plus soll das Laden von Internetseiten eigentlich beschleunigen, indem der Browser durch das Unterdrücken der Werbeanzeigen weniger Inhalte laden muss. Durch das Problem mit den Vorlagen verkehrt sich der Effekt aber ins Gegenteil.

“Wir geben unser bestes, um das Problem zu analysieren und zu lokalisieren, danach werden wir es beheben, wenn es an uns liegt”, sagte der Adblock Plus-Sprecher Ben Williams gegenüber Softonic. Mozilla und Adblock Plus arbeiten zusammen, um eine Lösung zu finden. Der aktuelle Status lässt sich im Mozilla-Fehlerbericht einsehen.

Wer auf einigen Internetseiten erhöhte Ladezeiten oder einen gestiegenen Speicherbedarf von Firefox oder Chrome feststellt, kann bis zu Lösung des Problems das Adblock Plus-Plugin vorerst deaktivieren, um den betroffenen Browser wieder zu beschleunigen.

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Quelle: Nicholas Nethercote auf dem Mozilla Blog

Sicherheitsupdates: Microsoft schließt Sicherheitslücken in Windows, Internet Explorer und Office

Microsoft hat für mehrere Produkte Sicherheitsupdates veröffentlicht. Damit schließt der Hersteller kritische Sicherheitslücken in verschiedenen Versionen des Betriebssystems Windows, des Browsers Internet Explorer und des Office-Pakets Microsoft Office. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert ebenfalls über die Angreifbarkeit der Software.

Microsoft schließt Sicherheitslücken

Mit den Sicherheitsupdates für Mai 2014 schließt Microsoft kritische Sicherheitslücken in Windows 7, 8 und RT sowie Internet Explorer 6 bis 11. Angreifer könnten diese ansonsten ausnutzen, um über das Internet beliebige Befehle mit den Rechten des jeweils angemeldeten Benutzers auszuführen. Mit entsprechenden Kenntnissen ist es dadurch möglich, die Kontrolle über das System zu bekommen. In Microsoft Office ermöglichen mehrere Schwachstellen das Erlangen von Administratorrechten. Die Installation der von Microsoft herausgegebenen Updates schließt die Sicherheitslücken.

Installation der Sicherheitsupdates

Die Softwareaktualisierungen von Microsoft sind kostenlos. Am einfachsten ist die Installation über die Windows Update-Funktion. Die manuelle Installation über die Sicherheitshinweise von Microsoft ist aber ebenfalls möglich.

Windows 8.1 Update 1 über Windows Update installierenSo funktioniert die Aktualisierung über die Windows Update-Option.

Keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP und Microsoft Office 2003

Microsoft veröffentlicht keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP und Office 2003. Die Supportzeiträume dieser Produkte sind Anfang April ausgelaufen. Beim kritischen Sicherheitsupdate für Internet Explorer für Windows XP hat der Hersteller eine einmalige Ausnahme gemacht.

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Quellen /Bild: Microsoft | Windows Update

Mozilla Firefox: Neue Update-Routine soll Nutzern die Aktualisierung veralteter Versionen vereinfachen

Aus Sicherheitsgründen will Mozilla die Nutzer alter Firefox-Versionen zum Update bewegen. Dazu wird der Softwarehersteller die Update-Routine für einige ältere Ausgaben des Browser verändern, um den Anteil von Anwendern mit veralteten Versionen zu reduzieren.

Die Vorteile einer neuen Firefox-Version

Mit neuen Versionen von Firefox schließt Mozilla in der Regel Sicherheitslücken. Durch die Verwendung der aktuellsten Ausgabe ist auch die Unterstützung wichtiger Webstandards gegeben. Ein älterer Browser, der nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, kann also zu eingeschränkter Benutzbarkeit von Internetseiten führen. Um von den Neuerungen profitieren zu können, müssen Anwender aber natürlich die entsprechenden Updates installieren.

Kein Zwang zur Aktualisierung

Mozilla hat herausgefunden, dass rund zwei Prozent der Firefox-Anwender noch eine veraltete Version des Browsers einsetzen. Das klingt zunächst nicht nach viel, gemessen an der Anzahl von Nutzern und der Verbreitung von Firefox ergibt sich aber ein beachtliche Zahl. Besonders betroffen sind die Versionen Firefox 3.6 und Firefox 12.

Trotz der Update-Bemühungen will Mozilla aber keinen Nutzer zur Aktualisierung zwingen. Jeder Anwender, der die Option der Automatischen Updates deaktiviert hat, kann auch in Zukunft sicher sein, kein Update ohne seinen Wunsch aufgedrückt zu bekommen. Stattdessen hat sich das Unternehmen zu zwei Strategien entschlossen, die sich jeweils auf unterschiedliche Browser-Versionen konzentrieren.

Firefox 3.6 und älter

Anwender mit Firefox 3.6 oder einer älteren Version erhalten in Zukunft eine veränderte Update-Benachrichtigung, bei der das Popup zur Ankündigung einer neuen Version wegfällt. Damit sieht die Aktualisierung nach einer kleinen Veränderung statt einer großen aus. Zusätzlich deaktiviert Mozilla die Überprüfung der Addon-Kompatibilität: Nach dem Update funktionieren inkompatible Browser-Erweiterungen nicht mehr, eine entsprechende Warnung gibt es nicht.

Mozilla Firefox Update-PopupDieses Popup informiert Firefox-Nutzer normalerweise über eine große Versionsänderung.

Firefox 11 bis Firefox 26

Für diese Ausgaben des Browsers will Mozilla sogenannte Hotfix Addons ausliefern. Diese informieren die Anwender, dass ihre installierte Version nicht mehr aktuell ist und schlagen die Neuinstallation einer aktuellen Version vor. Eine Anleitung begleitet den Anwender durch den Prozess. Bei dieser Methode handelt es sich um eine Aktualisierung am eingebauten Update-Prozess vorbei. Mozilla geht davon aus, dass niemand absichtlich eine veraltete Version betreibt und bei vielen der betroffenen Nutzer also der Update-Vorgang nicht klappt.

Das Hotfix-Update ist auch nicht zwingend und lässt sich ablehnen. Firefox erinnert dann regelmäßig an die abgelaufene Version. Auch hier respektiert Mozilla eine deaktivierte Update-Funktion: Wer keine automatischen Aktualisierungen wünscht, erhält auch keine Hinweise.

Einführung mit Firefox 30

Diese Änderungen der Update-Routine will Mozilla mit der Veröffentlichung von Firefox 30 einführen. Zunächst betreffen die Maßnahmen nur Windows und die am meisten verbreiteten Sprachen. Bei Erfolg der Methoden weitetet das Unternehmen die Praxis aus.

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Quelle: Mozilla Developer Group

Bild: Mozilla

Via: Soeren-Hentzschel