In 7 Schritten alle persönlichen Informationen in Google löschen

Google hat eine Menge Daten über uns gespeichert und oft sind wir uns dessen nicht einmal bewusst. Google weiß was euch interessiert und was ihr mögt, Google kennt die Orte, die ihr in der realen Welt besucht, schneidert seine Werbeanzeigen auf eure persönlichen Interessen zu und speichert diese Informationen. In diesem Artikel erfahrt ihr welche Informationen Google über euch besitzt und wie ihr diese löschen könnt.

Hinweis: Um auf die folgenden Links zugreifen zu können, müsst ihr euch in eurer Google-Konto einloggen.

1. Suchanfragen in Google entfernen

Google speichert jede Sucheanfrage, die ihr tätigt. Alle eure Aktivitäten werden auf der Seite “Web und App Aktivitäten” in Google festgehalten. Die Seite ist nicht unbedingt einfach zu finden, aber so gelangt ihr hin.

Suchanfragen Immer

Klickt ihr auf “Immer”, erscheint eine lange Liste mit allen Seiten, die ihr bisher gesucht habt. Ihr könnt diese Einträge einen nach dem anderen löschen, was allerdings lange dauert und mühsam ist.

Wenn ihr nur die Suche von einem bestimmten Tag löschen wollt, könnt ihr einfach auf “Heute” und dann auf “Löschen” klicken.

Heute

Sobald ihr auf “Löschen” klickt, wird eine Warnung angezeigt, die Informationen besser nicht zu löschen, denn für Google bedeutet dies den Verlust wertvoller Informationen.

Google Hinweis

Solltet ihr eure gesamten Suchanfragen löschen wollen, klickt auf das Menü mit den drei Strichen oben auf der Seite und unter “Löschoptionen” und “Erweitert” könnt ihr “Immer” auswählen und so euren gesamten Sucherverlauf entfernen.

Löschoptionen

Erweitert Immer

Aber es gibt noch eine weitere Suche, die ihr beseitigen könnt: Eure YouTube-Suchanfragen.

2. Alle eure Aktivitäten auf YouTube beseitigen

Google zeichnet auch alle Suchanfragen in YouTube auf. Unter diesem Link könnt ihr darauf zugreifen und löschen könnt ihr den Suchverlauf hier.

Youtube Wiedergabeverlauf

3. Eure interessenbasierten Informationen löschen

Wusstet ihr, dass ihr steuern könnt welche Anzeigen eingeblendet werden, wenn ihr Google und ähnliche Produkte verwendet? Hier greift ihr auf die Systemsteuerung von Google-Anzeigen zu.

Werbung

Auf der Seite seht ihr all eure Interessen in einer langen Liste. Scrollt die Seite runter bis ihr die Option “Interessenbezogene Werbung” seht.

Interessenbezogene Werbung

Mit dieser Option könnt ihr Google bitten eure Informationen nicht weiter an die Werbenden zu senden. Auch hier warnt Google keine Änderungen vorzunehmen, da Anzeigen dann nicht mehr auf eure Interessen zugeschnitten werden können. Die Entscheidung liegt bei euch.

4. Google weiss wo ihr wart: Die Zeitachse löschen

Wenn ihr ein Android-Gerät verwendet, speichert Google von euch besuchte Orte in der sogenannten Zeitachse.

Zeitachse

Wenn ihr die Speicherorte entfernen möchtet, müsst ihr einfach auf das Papierkorb-Symbol klicken.

5. Diese Apps sind mit eurem Google-Konto verknüpft

Google zeigt eine Liste aller Anwendungen, die teilweise oder komplett auf eure Daten zugreifen können. Die Info ist unter „Mit Ihrem Konto verbundene Apps“ gespeichert und den Link findet ihr hier.

Verbundene Apps

6. Möchtet ihr genau wissen welche Informationen Google über euch speichert?

Google schickt euch per Email alle Informationen, die es über euch hält in einem Bericht zu: Lesezeichen, E-Mails, Kontakte, Google Drive-Dateien usw.

Daten herunterladen

Wählt die Dienste aus, die ihr in diesem Mega-Daten-Export einsehen möchtet:

Daten herunterladen Weiter

Und dann entscheidet euch in welchem Datenformat das Ganze exportiert werden soll.

Archiv erstellen

7. Erstellt einen monatlichen Bericht

Ihr könnt euer Google-Konto so eingerichten, dass ihr jeden Monat in einer E-Mail einen Bericht über alle von dem Dienst gespeicherten Informationen erhaltet. Zum Beispiel, wie viele Kontakte ihr in Google Mail gespeichert habt oder wie viele Videos ihr auf Youtube hochgeladen habt. Hier findet ihr den Link.

Aktiviert einfach die erste und einzige Option und Google sendet euch jeden Monat eine Liste.

Point 7

Jetzt kennt ihr alle wichtigen Informationen, die Google zu euch besitzt und könnt selbst entscheiden, welche ihr dem Unternehmen zukommen lassen wollt und welche nicht.

Googles Monopol: Die Suche ist nur ein zweitrangiges Problem

Wir lesen heutzutage viel über Googles Marktmacht. Zahlreiche Unternehmen verklagen den Konzern aus Mountain View (Kalifornien), weil dieser angeblich eigene Dienste bevorzugt. Verlage wie Axel Springer setzten zusammen mit anderen Verlagen politisch das Leistungsschutzrecht durch und erreichen am Ende doch nichts – Google ist zu mächtig.

Was in dieser Diskussion aber gerne vergessen wird, sind wir Nutzer. Denn diese Macht stammt einzig und allein aus der Masse an Google-Nutzern. Finden wir ein besseres Produkt, verliert Google alles was es hat. Der Suchmaschinenkonzern ist sich dessen bewusst und setzt daher alles daran, seine Macht zu festigen.

Ein nutzerorientierter Blick auf das Google-Monopol.

Das Blackberry-Syndrom

Ich habe vor kurzem beschlossen, einen Blackberry Passport zu kaufen. Getrieben hat mich meine Wut über das Bug-verpestete iOS 8 und mein immer gärender Hass auf Android. Seither lese ich jeden Passport-Review, den ich in die Hände bekomme und habe eine beängstigende Entdeckung gemacht: Journalisten wie Ben Woods von The Next Web beschweren sich nicht über fehlende Apps, sondern fehlende Google-Apps: Kein Google Authenticator, kein Google Keep, Google Maps, Google Drive.

Für alle diese Dienste gibt es Alternativen. Doch Woods will Google und Google will ihn.

Eine erste Erkenntnis

Google schafft es, mit innovativen Produkten eine ganze Heerschar junger Webnutzer in seinen Bann zu ziehen und in den allseits zitierten goldenen Käfig zu sperren. Die Argumente, mit denen Google dies gelingt, sind bestechend: Google-Produkte sind großartig, innovativ und kostenlos.

Für uns Nutzer ist das ein echter Gewinn, weshalb wir nur zu gerne Googles eigentliche Absichten vergessen.

Die Realität

Googles Geschäft liegt in der Suche. Und im Suchgeschäft kommt es auf zwei Sachen an: Größe und die Arbeit anderer. In seinem mehr als lesenswerten Buch The Master Switch bringt es Autor Tim Wu gelungen auf den Punkt: “Indem sich [Google] auf die Saat von Inhalten […] anderer stützt, kann sich Google auf seine zentrale Mission konzentrieren: Suche.”

Googles Monopolpläne

Google ist im Suchgeschäft schon seit geraumer Zeit eine große Nummer. In Europa kommt Googles Suchmaschine in vielen Märkten auf einen Marktanteil von 90 Prozent. In Deutschland vereinte Google im September 2014 fast 95 Prozent aller Suchanfragen in sich.

Ich hatte in Googles Lüge vom freien Android bereits darauf hingewiesen, wie Google seine Macht im Android-Markt dazu nutzt, um eigene Dienste in den Fokus zu rücken. Der Grund dafür ist ein ganz einfach: Android, Gmail, Google Docs und all die anderen Services dienen nicht, uns Nutzern die beste Software zu bringen. Diese Produkte erfüllen nur einen Zweck: Sie beschützen die Marktmacht am Suchmarkt.

Googles Strategie ist so genial wie fatal: Indem Google uns Nutzer mit innovativen Produkten nach und nach in das eigene Google Universum einsperrt, schützt es sich im Kerngeschäft vor Konkurrenten.

Der Europa-Plan

European-ParliamentSitzungssaal des EU-Parlaments. Bildquelle: Wikipedia

Das Europäische Parlament und die dort arbeitenden Lobbyisten haben das auf ihre Weise erkannt und Ende November 2014 eine Resolution verabschiedet. Dieser Beschluss ruft die EU-Kommission dazu auf, eine Abspaltung des Suchgeschäfts von anderen Geschäftsfeldern zu prüfen. Google selbst wird in der Resolution nicht mit Namen genannt, aber es ist klar: Google steht mit einem Marktanteil von 95 Prozent im Suchgeschäft im Visier der Wettbewerbshüter.

Schuld daran ist Google selbst. Denn während Produkte wie Gmail, Google Maps oder Android anderswo teure oder schlechte Produkte ersetzt haben, gilt das in anderen Geschäftsfeldern wie der Preissuche nicht.

Im Jahr 2010 reichte Stadtplandienst.de, ein Portal der Bertelsmann-Tochter Euro-Cities, beim Kartellamt Beschwerde gegen Google ein: Aus Sicht von Euro-Cities bevorzugt der Suchmaschinenbetreiber eigene Produkte in den Suchergebnissen. Das Verfahren landete am Ende bei der EU-Kommission und wurde im Februar 2014 gegen eine Selbstverpflichtung von Google eingestellt. Zu Recht, denn Google Maps ist ein erstklassiges Produkt.

Im Februar 2012 zeigte Christoph Keese auf Presseschauder.de, was es hingegen bedeutet, wenn Google ohne triftigen Grund eigene Dienste bevorzugt. Seinen Erkenntnissen nach erscheinen Suchergebnisse von Googles hauseigenem Preisvergleich vor allen anderen Preisvergleichen.

“Wir machen eine Suchmaschine für Nutzer, nicht für Web-Sites” entgegnete im Jahr 2010 Julia Holtz, Google Leiterin für Wettbewerbsrecht, auf die Anschuldigungen von Euro-Cities – Eine Aussage, die Google Deutschland zuletzt im September 2014 unterstrich: “[Es] werden die Ergebnisse angezeigt, die relevant für unsere Nutzer sind.”

Googles Irrglauben

Wie sehr Google mittlerweile in seiner eigenen Welt gefangen ist, zeigt der letzte Halbsatz: “die relevant für unsere Nutzer sind.” Als Nutzer macht mir dieser Satz Angst, weil am Ende Google bestimmt, was relevant ist – und insbesondere, was nicht. Wie sehr das bereits heute wahr ist, hat Wu in einem Positivbeispiel wie folgt beschrieben: “Dank Googles propietärem Algorithmus erscheinen Einträge der gemeinnützigen Wikipedia konsequent vor allen offiziellen Seiten, die mit dem selben Suchbegriff verbunden sind.”

Was aber hält Google davon ab, nicht dasselbe mit den eigenen Produkten zu machen? Zeigen die vergangenen Jahre nicht sogar, dass Google genau das macht?

Google hat mit allen seinen Produkten einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz: Gmail, Google Drive, Google Docs, Google Maps – all diese Dienste müssen kein Geld verdienen. Zwar nutzt Google auch hier Werbung und Verträge mit Geschäftskunden, um einen Teil der Entwicklungs- und Betriebskosten aufzufangen, doch das Geld kommt am Ende aus dem Suchgeschäft und finanziert so andere Dienste mit. Andere Anbieter wie Mail.com, Dropbox, Microsoft Office und Nokias Here Maps – nur um ein paar Konkurrenten zu nennen – können sich diese Quersubventionierung nicht leisten.

Die Suche ist nicht das Problem

Googles Unternehmenskultur verzerrt damit den Wettbewerb. Bleibt die Frage, wie man diese Wettbewerbsverzerrung wieder beheben kann. Aus Nutzersicht ist eines ganz klar: Die Abspaltung der Suchmaschine ist keine Lösung – sie treibt Google dazu an, in anderen Bereichen großartige Arbeit zu leisten. Ich plädiere daher für eine Art gemäßigte Regulierung.

Google ist unser Eintrittstor in das Internet, und als solches sollte uns Google die gesamte Welt des Internets bereitstellen – nicht nur die eigenen Dienste.

Über den Autor: Tim Vüllers

Apps, Smartphones, Statistik und das Internet of Things sind Themen, mit denen ich auch meine Freizeit verschwende. Bei Softonic schreibe ich hauptsächlich über Smartphone-Apps und E-Mail-Sicherheit. Meine neuste Leidenschaft: Der Datenjournalismus.

Weitere Artikel von mir

Folgen Sie mir bei Twitter @tvuellers

Unterwegs mit Google Maps: Quer durch die USA auf den Spuren von Jack Kerouac und On The Road

Reisen Sie mit Google Maps quer durch die USA auf den Spuren von Jack Kerouac. Der Schriftsteller hat seine Saga zwischen den beiden Küsten des Landes in seiner Erzählung Unterwegs festgehalten. Erleben Sie mit der interaktiven Karte die einzelnen Stationen seiner vielen Reisen per Bus, Bahn, Auto und Anhalter.

On the Road lautet der Originaltitel des 1957 erschienenen Romans Unterwegs. 2012 hat der Regisseur Walter Salles das Buch verfilmt. Die stark autobiografische Erzählung folgt dem Erzähler Sal Paradise, Jack Kerouacs Alter Ego, quer durch die USA und nach Mexiko. Bei den vielen Abenteuern unterwegs tauchen Kerouacs Freunde und Schriftsteller wie Neal Cassady, Allen Ginsberg und William S. Burroughs als Figuren auf.Unterwegs mit Google Maps: Quer durch die USA auf den Spuren von Jack Kerouac und On The Road

Google Maps ist die passende Möglichkeit, den Reiseverlauf von Sal Paradise festzuhalten und zu visualisieren. Auf einer interaktiven Karte finden Sie alle Stationen von On the Road – Unterwegs, inklusive englischen Zitaten des Originaltexts, um die Orte in den Zusammenhang zu setzen. Lernen Sie Land und Literatur gleichermaßen kennen, während Sie mit Google Maps untewegs sind.

Quelle: Google Maps

Titelbild: Wikimedia

Downloads

Google Maps für Android herunterladen

Google Maps für iOS herunterladen

My Maps für Android herunterladen

Passende Artikel

Google Maps Street View lässt Sie am weltgrößten Korallenriff mit Schildkröten schwimmen

Google Maps: Mit Street View reisen Sie auf dem Kamel durch die Wüste zur Liwa-Oase

Google Maps: My Maps bringt die Funktion Meine Karten für eigene Übersichten wieder zurück

25 Jahre Mauerfall: Erkunden Sie die Geschichte mit Google Maps

Google Maps: My Maps bringt die Funktion Meine Karten für eigene Übersichten wieder zurück

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

Mozilla ersetzt Google durch Yahoo! als Standard-Suchmaschine in Firefox. Bereits im Dezember 2014 findet die Umstellung im Browser statt, sowohl in der Desktop-Version als auch in der mobilen Ausgabe. Zunächst sind allerdings nur Nutzer in den USA betroffen.

Mozilla: Weg von einer globalen Strategie

Mozilla-Chef Chris Beard hat eine fünfjährige Partnerschaft mit Yahoo! bekanntgegeben. Google ist seit 2004 die Standard-Einstellung für Suchanfragen gewesen. Nach zehn Jahren plant Mozilla eine neue Strategie: Statt einem globalen Standard für die Suche richtet sich das Unternehmen lokal aus und will sich damit auf Auswahl und Innovation konzentrieren. Die Partnerschaften sind daher von Land zu Land unterschiedlich.Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

Yahoo! in den USA

US-Amerikanische Nutzer erhalten Yahoo! als Standard-Suchmaschine in Mozilla Firefox. Nach wie vor lassen sich andere Anbieter wie Google, Bing, DuckDuckGo, Amazon, Wikipedia oder Twitter festlegen. Das Hinzufügen weiterer Suchmaschinen ist möglich. Yahoo! unterstützt ebenfalls die Einstellungen zur Unterdrückung der sogenannten Tracking (Do Not Track) in Firefox.Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im BrowserMozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

Internationale Einstellungen

Mozilla will international in Firefox noch mehr Suchoptionen anbieten. Insgesamt stehen in 88 verschiedenen Sprachen 61 Suchmaschinen zur Auswahl. Google bleibt nach wie vor eine davon in Firefox. Auch stellt Google weiterhin die Möglichkeit des Sicheren Surfens und Standortfunktionen zur Verfügung. Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

In Russland wird Yandex zur Standard-Suchmaschine, in China Baidu. Für Deutschland gibt es bislang keine länderspezifische Ausnahme. Seit Firefox 33.1 stellt Mozilla aber DuckDuckGo als eine zusätzliche Auswahlmöglichkeit bereit. Mozilla sucht nach weiteren Partnern, um die Suchmöglichkeiten und Privatsphäre-Einstellungen in Firefox zu verbessern.

Quelle / Bilder: Mozilla Blog

Downloads

Mozilla Firefox für Windows herunterladen

Mozilla Firefox für Mac herunterladen

Mozilla Firefox für Android herunterladen

Passende Artikel

Firefox 33.1.1 behebt ein Problem mit Abstürzen beim Start des Browsers

Mozilla Firefox 33.1 mit Vergessen-Button und DuckDuckGo-Suche für mehr Privatsphäre

Mozilla Firefox mit Tor-Integration für anonymes Surfen und mehr Privatsphäre im Internet

Mozilla Firefox: Mehr Datenschutz mit dem kostenlosen Privacy Coach für Android

Mozilla Firefox 33.0.2 beseitigt Problem des schwarzen Bildschirms nach dem Start von Firefox

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere als kostenloses Browserspiel

Google hat das Chrome Experiment zu Der Hobbit aktualisiert. In der neuen Ausgabe Die Schlacht der fünf Heere können Sie in einem Strategiespiel gegen Freunde antreten. Das Spiel lässt sich kostenlos im Browser spielen, zusätzlich stehen Karten und Erklärungen zu Mittelerde bereit.

Bereits letztes Jahr hat Google ein Chrome Experiment zu Der Hobbit: Smaugs Einöde gestartet. Im Stil von Google Maps können Sie Mittelerde bereisen und wichtige Orte interaktiv erkunden. Mit der neuen Ausgabe Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere fügt Google jetzt einen Kampf-Modus hinzu.Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere als kostenloses Browserspiel

Helms Klamm, Der Einsame Berg, Minas Tirith, Düsterwald und Das Schwarze Tor stehen zur Auswahl. Sie entscheiden sich für die gute oder böse Seite und verbannen die Dunkelheit oder stärken die Schatten. Die Guten können zwischen Zwerg, Mensch oder Elb wählen, als Vertreter des Bösen können Sie nur als Ork kämpfen. Mit der Maus bewegen Sie Ihre Spielfigur in der Übersichtskarte. Auftauchende gegnerische Figuren können Sie zum Kampf herausfordern.Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere als kostenloses Browserspiel

Zusätzlich können Sie die Reise der Helden nachvollziehen und interessante Orte in Mittelerde interaktiv erkunden.Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere als kostenloses Browserspiel

Was sind Chrome Experimente?

Mit den sogenannten Chrome-Experimenten zeigt Google in Zusammenarbeit mit Partnern, welche Möglichkeiten Webtechnologien heutzutage bieten. Die teilweise sehr aufwendigen Chrome-Projekte bestehen daher aus Programmen, welche die Entwickler ausschließlich auf Basis von HTML5, JavaScript, Canvas, WebGL und WebRTC schreiben.

Quelle: Der Hobbit

Downloads

Download Google Chrome für Windows

Download Google Chrome für Mac

Passende Artikel

Google Maps für Mittelerde zu Hobbit – Smaugs Einöde veröffentlicht

LEGO Der Hobbit: Zurück auf Mittelerde und ein bisschen Minecraft

LEGO The Hobbit: Alle Spielfiguren freischalten

Die Siedler von Catan als kostenloses Browserspiel Catan Anytime von Microsoft

Assassin’s Creed Pirates als kostenloses Browserspiel

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Google Chrome 39 für Desktop: Sicherheitsupdate und 64-Bit-Unterstützung für Mac

Google hat Chrome für Windows, Mac und Linux auf die Version 39 aktualisiert. Die neue Ausgabe des Browsers schließt insgesamt 42 Sicherheitslücken. Chrome für Mac OS X unterstützt ab sofort auch 64-Bit-Systeme.

Chrome 39 bringt die üblichen Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen, um den Browser schneller und zuverlässiger zu machen. Die neue Version des Browsers für Desktop-Rechner unterstützt neue Programmierschnittstellen für Apps und Erweiterungen sowie 64-Bit-Systeme unter Mac OS X.

Google behebt außerdem ganze 42 Sicherheitslücken in Chrome, die teilweise auch externe Sicherheitsforscher entdeckt haben. Unter anderem schließt das Update eine Möglichkeit, Internetseiten in der Adressleiste vorzutäuschen. Google gibt ausführliche Sicherheitshinweise zu Chrome 39.Google Chrome 39 für Desktop: 64-Bit für Mac und Sicherheitslücken

Wegen der behobenen Schwachstellen ist die Aktualisierung von Google Chrome für alle Nutzer empfehlenswert. Die neueste Version können Sie über die Update-Funktion des Browsers installieren. Dazu wählen Sie im Menü den Punkt Über Google Chrome aus. Der Browser führt dann eine Überprüfung und gegebenenfalls ein Update aus.

Quelle: Google Chrome Releases

Downloads

Download Google Chrome für Windows

Download Google Chrome für Mac

Passende Artikel

Google Chrome: Update schließt Sicherheitslücken im Browser für Windows, Mac, Android und iOS

Google Chrome Bookmark Manager bietet optische Lesezeichen und automatische Organisation

Browservergleich der Stiftung Warentest: Chrome ist der Gewinner

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Facebook at Work: Das soziale Netzwerk konkurriert mit Google, Microsoft und Xing

Facebook drängt ins Büro. Das soziale Netzwerk will auch die Arbeitswelt erreichen und mit einem Angebot für Geschäftskunden mit Microsoft und Google konkurrieren. Facebook at Work soll neben Neuigkeiten, Gruppen und Chat-Funktionen auch die gemeinsame Arbeit an Dokumenten ermöglichen.

Wie die Financial Times berichtet, soll Facebook at Work unabhängig vom aktuellen sozialen Netzwerk funktionieren. Private und geschäftliche Profile und Konten sind dabei strikt voneinander getrennt und lassen sich nicht gegenseitig zuordnen. In einer ersten Phase testet das Unternehmen Facebook at Work in London, außerdem benutzen Facebook-Mitarbeiter intern ebenfalls die geschäftliche Plattform.

Eine eigene Lösung von Facebook zur Zusammenarbeit an Dokumenten und Projekten würde mit Diensten wie Google Docs und Microsoft Office konkurrieren. Was die Vernetzung beruflicher Kontakte angeht, zielt Facebook wahrscheinlich auf Karriere-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn ab.

Laut Financial Times soll Facebook at Work anfangs als kostenfreier Dienst starten. Von Facebook selbst gibt es noch keine offizielle Stellungnahme.

Quelle: Financial Times

Downloads

Download Facebook für Android

Download Facebook für iOS

Download Facebook für Windows Phone

Passende Artikel

Facebook Places startet als eigenes Bewertungsportal für Restaurants und Geschäfte in Konkurrenz zu Yelp

Emoji: Neue multikulturelle Smileys für Facebook, WhatsApp und Skype

Messenger-Apps im Test: Wer von WhatsApp, BBM und Skype bietet Sicherheit und Datenschutz?

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Google Maps mit Material Design und neuen Funktionen zur Navigation

Google hat den Kartendienst für Android und iOS aktualisiert. Das Update führt Googles neues Material Design ein und hebt damit Navigationsfunktionen noch deutlicher hervor. Außerdem erhält Google Maps Anbindung an den Fahrdienst Uber und die Open Table-Plattform zur Tischreservierung. Diese Angebote können Sie in Deutschland aber nur eingeschränkt nutzen.

Material Design und neue Funktionen zum Entdecken

Mit dem von Android Lollipop eingeführten Material Design führt Google eine durchgängige Design-Sprache ein, die von echten Materialien wie Papier und Tinte inspiriert ist. Jetzt bietet auch Google Maps Schaltflächen, Oberflächen und Schatten in diesem Stil. Die Bedienung von Google Maps gestaltet sich intuitiver, vor allem bei der Navigation. Durch Tippen auf die Infozeile zu einem Standort am unteren Bildschirmrand erhalten Sie weitere Details wie Fotos und Bewertungen. Am unteren Rand der Übersichtskarte schlägt Google Ihnen erkundenswerte Orte in der Umgebung vor.Google Maps mit Material Design und neuen Funktionen zur Navigation

Neue Anbindung an Uber und Open Table

Google integriert mit der neuen Version von Google Maps auch den Fahrdienst Uber. Wenn Sie die Uber-App auf Ihrem Gerät installiert haben, können Sie sich in Google Maps anzeigen lassen, wann Ihr Fahrer erscheint, und wann Sie Ihr Ziel erreichen werden. In Kooperation mit der Restaurant-Plattform Open Table können US-Amerikanische Nutzer einen Tisch reservieren.Google Maps mit Material Design und neuen Funktionen zur Navigation

Quelle: Google Maps

Downloads

Google Maps für Android herunterladen

Google Maps für iOS herunterladen

Passende Artikel

Google Maps: My Maps bringt die Funktion Meine Karten für eigene Übersichten wieder zurück

Bahn-Alternative Fernbus: Fahrpläne und Verbindung finden mit Google Maps und per App

Google Maps: Eine kostenlose Erweiterung verschönert Ihre neue Tabs in Google Chrome mit Satellitenbildern

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Emoji: Neue multikulturelle Smileys für Facebook, WhatsApp und Skype

Apple und Google sprechen sich für neue, multikulturelle Emojis aus. Ein Entwurf für den neuen Unicode-Standard 8.0 sieht Emoji mit einer Auswahl an Hautfarben vor. Die neuen Smileys sollen die menschliche Vielfalt im Internet und in Messenger-Apps widerspiegeln und Rassismus vorbeugen.

Emojis und Smileys mit unterschiedlichen Hautfarben sollen sich über einen Hautfarbenumwandler realisieren lassen. Die Grundlage sind sechs Hauttypen von dunkel bis hell, die auf dem Fitzpatrick-Schema basieren. Auf dem Smartphone funktioniert die Auswahl in Messenger-Apps wie WhatsApp, Telegram und Facebook Messenger wie folgt: Erst sucht der Nutzer das entsprechende Smiley-Gesicht aus. Danach lässt sich über Drücken-und-Halten die gewünschte Abstufung festlegen.Emoji: Neue Multi-Kulti Smileys für Facebook, WhatsApp und Skype

Der neue Unicode-Standard 8.0 sieht auch vor, dass inkompatible Geräte Emojis und Smileys wie bisher anzeigen, aber durch einen Block in der gewählten Farbe ergänzen. Dadurch lässt sich die gewünschte Aussage trotzdem vermitteln.Emoji: Neue Multi-Kulti Smileys für Facebook, WhatsApp und Skype

Unicode 8.0 liegt momentan als erster Entwurf vor, dessen Grundlage Vorschläge von Apple und Google bilden. Einen genauen Termin für die Einführung der Multi-Kulti Smileys und Emoji gibt es noch nicht.

Quelle: Unicode

Passende Artikel

Imoji: Eigene Sticker für Facebook Messenger und WhatsApp erstellen

Neue Smileys und Emoji inklusive Mittelfinger für Chat-Apps wie WhatsApp und Telegram

Emojli: Der Smiley-Messenger für Chats ohne Worte ist für iOS erschienen

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Google Kalender für Android wird zum persönlichen Assistent mit neuen Gmail-Funktionen und neuem Design

Google hat eine neue Version der Kalender-App für Android vorgestellt. Die Anwendung präsentiert sich in ansprechend überarbeitetem Design und mit neuen Funktionen. Durch die bessere Zusammenarbeit mit Gmail trägt Google Kalender wichtige Ereignisse wie Flugdaten automatisch in den Tagesplaner ein.

Mit der neuen Version von Google Kalender bewegt sich die App einen Schritt weiter in Richtung eines persönlichen Assistenten. Die neuen Gmail-Funktionen sollen Ihnen bei der Organisation wichtiger Termine und Ereignisse Arbeit abnehmen. Google Kalender erhält automatisch Informationen aus Gmail zu Ihren Flugreservierungen, Konzertkarten oder Hotelbuchungen und legt entsprechend Termine in Ihrem Kalender an.Google Kalender für Android wird zum persönlichen Assistent mit neuen Gmail-Funktionen und neuem Design

Aber nicht nur Abflug- oder Ankunftszeit finden Sie dann automatisch in Ihrem Kalender, sondern auch Wichtiges wie Flugnummer, Gate und Check-In-Zeiten sowie die Telefonnummer Ihres Hotels oder Abholzeit Ihrer Konzertkarten. Eventuelle Änderungen und Verspätungen übernimmt Google Kalender automatisch.

Zeit Sparen mit intelligente Vorschlägen

Wenn Sie einen Termin manuell anlegen, schlägt Ihnen Google Kalender in der neuen Version Passendes wie Namen, Personen und Orte vor. Mit der Zeit lernt die App Ihre Vorlieben kennen und reagiert entsprechend.Google Kalender wird zum persönlichen Assistenten

Neue Ansicht des Terminplaners

Um den Kalender lebendiger zu gestalten, bietet Google eine neue Ansicht des Terminplaners einschließlich Fotos und Karten der entsprechenden Orte. Städteansichten Ihrer Reiseziele bereichern Ihren Kalender ebenso wie Illustrationen für private und geschäftliche Veranstaltungen. Die Bilder bietet einen Wiedererkennungswert und helfen Ihnen, sich unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet schnell in Ihren Terminen zurechtzufinden.

Die neue Version von Google Kalender funktioniert mit allen Geräten mit Android 4.1 oder höher. Die App steht anfangs zunächst nur mit Android 5.0 Lollipop zur Verfügung und ist in den kommenden Wochen im Google Play Store verfügbar. Eine eigene iOS-Version ist ebenfalls in Arbeit.

Quelle: Official Gmail Blog

Downloads

Download Google Kalender für Android

Passende Artikel

Tutorial: Google Kalender mit Android und iPhone einrichten

Sicherungskopien von Gmail und Google-Kalender erstellen

Google Kalender mit iCal synchronisieren

So synchronieren Sie Mac und Android

Schulferien in Google Kalender importieren

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.