Kein Minecraft für die 3D-Brille Oculus Rift nach dem Kauf des Herstellers durch Facebook

Facebook kauft Oculus VR, den Hersteller der 3D-Brille Oculus Rift. Facebook-Chef Mark Zuckerberg sieht die Übernahme zum Preis von 2 Milliarden Dollar als Investition in die Zukunft. Virtual Reality habe das Potential zur sozialsten Plattform überhaupt zu werden, sagte er. Der Deal veranlasste Minecraft-Entwickler Markus “Notch” Persson, seine Pläne für eine Oculus-Version von Minecraft zu streichen.

Oculus VR hat letzte Woche die zweite Version der 3D-Brille Oculus Rift auf der Game Developers Conference 2014 vorgestellt. Das Gerät zum Erleben virtueller Welten soll noch dieses Jahr in den Handel kommen.3D-Brille Oculus Rift auf der Game Developers Conference 2014Mark Zuckerberg begründete die Übernahme wie folgt: “Die mobile Plattform ist aktuell angesagt und wir bereiten uns jetzt schon auf die Plattformen der Zukunft vor. Oculus hat die Chance, die sozialste Plattform überhaupt zu werden und die Art, wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren, zu verändern.”

Spiele wie Second Life und World of Warcraft bieten schon heute Erlebniswelten, in die Spieler abtauchen und dort große Teile ihrer Freizeit verbringen. Facebook als soziales Netzwerk in Kombination mit Virtual Reality-Technologie wird nach Vorstellung von Zuckerberg zukunftsweisend sein.

Nicht alle teilen die Vision des Facebook-Chefs. Chef-Entwickler Markus “Notch” Persson von Mojang hatte bereits erste Gespräche mit Oculus VR geführt, um über eine offizielle Minecraft-Version für die 3D-Brille zu verhandeln. Die Übernahme durch Facebook veranlasste ihn aber, sich offiziell davon zu distanzieren. Facebook sei ihm nicht geheuer, sagte Persson auf Twitter. Fans haben zwar schon Minecraft für Oculus Rift angepasst, eine offizielle Version haben die Mojang-Entwickler aber noch nicht veröffentlicht.

Oculus VR soll zunächst unabhängig von Facebook bleiben. Entsprechend den Plänen, die das soziale Netzwerk für die Plattform hat, könnte sich das in Zukunft ändern.

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Quelle: PR Newswire | Markus Persson (Notch) auf Twitter

Via: TechCrunch

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Facebook kauft Brillenhersteller und verärgert Minecraft-Erfinder, Instagram mit 200 Millionen Nutzern

Facebook kauft Brillenhersteller und löst damit Verwunderung aus, Nokia will ins Auto und MacGyver ist zurück – als Computerspiel. Das und mehr in unserem Nachrichtenüberblick.

Facebook kauft Oculus VR: Facebook kauft Oculus VR für 2 Milliarden US-Dollar. Das Virtual Reality-Headset Oculus Rift ermöglicht neue, realistische Spielerfahrungen. Für Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist die Plattform zukunftsweisend und als neue Form des sozialen Netzwerks interessant. Die Netzgemeinde wundert sich derweil, was Facebook mit der virtuellen Brille anfangen will.

Instagram: Facebook hat noch andere Neuigkeiten: Instagram, die Plattform zum Teilen von Bildern, hat inzwischen 200 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Instagram wuchs im vergangenen Jahr um  etwa 100 Prozent. Bislang haben Nutzer 20 Milliarden Fotos geteilt.

Nokia Car App: Nokia hat die offizielle Nokia Car App für Windows Phone veröffentlicht. Die Anwendung erleichtert die Nutzung von Smartphone-Apps und Diensten im Auto.

Updates

Aviate Launcher: Der Launcher für Android bekommt ein Update und kann ab sofort die Anzahl der neuen Benachrichtigungen anzeigen. Anfangs werden nur ausgewählte Apps unterstützt, aber Aviate zeigt schon, wie viele neue E-Mails, SMS oder verpasste Anrufe auf den Nutzer warten.

LastPass für Android: Der Passwort-Manager LastPass nimmt in der neuen Version Nutzern noch mehr Arbeit ab. Ab sofort werden Zugangsdaten in Formularen und Apps auf Wunsch automatisch eingetragen.

Spiele

Kein Minecraft für Oculus: Im Zuge des Kaufs von Oculus VR durch Facebook hat Minecraft-Entwickler Notch angekündigt, keine Virtual Reality-Version des Spiels für die 3D-Brille entwickeln zu wollen. Facebook sei ihm nicht geheuer, sagte er.

Dots: Das beliebte Spiel Dots hat ein Update erhalten. Ab sofort können Spieler unter iOS und Android gegeneinander antreten. Im neuen Challenge-Modus stehen 60 Sekunden zur Verfügung, die höhere Punktzahl gewinnt.

MacGyver als Computerspiel: TV-Serienheld MacGyver kehrt zurück – als Protagonist in einem Spiel für Smartphones und Tablets. Zum Inhalt des Spiels gibt es noch keine Angaben, der findige Geheimagent wird aber auch als Spielfigur bestimmt raffinierte Problemlösungen austüfteln.

Euro Truck Simulator 2: Das größte Update bisher für die zweite Ausgabe des Euro Truck Simulators verbessert die Künstliche Intelligenz. Außerdem unterstützt das Spiel mit der Aktualisierung Oculus Rift.

Game of Thrones: Nach The Walking Dead setzt Telltale Games mit Game of Thrones die nächste TV-Serie als Computerspiel um. In einem Interview gab Telltale-Chef Dan Connors Details bekannt: Das Spiel folgt der Chronologie der Serie und lässt den Spieler außerdem noch andere Gegenden der Welt erkunden.

Frühlingszeit – Gartenzeit: Garten planen und pflegen mit Software und Apps

Im Frühling heißt es raus in den Garten. Planen, pflanzen und pflegen steht auf dem Programm. Wir stellen eine Reihe von Programmen und Apps vor, mit denen Sie Ihren Garten ins rechte Licht rücken. Die Auswahl reicht von umfangreicher Planungs-Software bis zu Apps, die bei der Pflanzenwahl helfen oder ans regelmäßige Gießen und Düngen erinnern.

sketchupSketchUp

Mit SketchUp erstellt man vergleichsweise einfach ansprechende 3D-Modelle. Nicht explizit für die Gartenplanung ausgelegt, eignet sich das kostenlose Programm aus dem Hause Google dennoch hervorragend für ausgeklügelte Gartenmodelle. Eine gewisse Einarbeitungszeit muss man einrechnen, dann belohnt einen SketchUp aber mit hochwertigen 3D-Modellen des eigenen Gartenparadieses.

GartenplanerGartenplaner

Die Garten-Zeitschrift Mein schöner Garten stellt online einen kostenlosen Gartenplaner zur Verfügung. Zur Nutzung muss man sich lediglich registrieren. Die Web-App bietet eine Auswahl an typischen Gartenobjekten, von Bäumen über Pflaster & Teiche bis hin zu Gartenmöbeln. Mit verschiedenen Werkzeugen zeichnet man Formen, Zäune, Lichterketten oder Ranken. Den fertigen Plan speichert man oder druckt ihn aus. Über die Funktion Bericht erstellt der Gartenplaner eine Übersicht über alle verwendeten Objekte und deren Abmessungen.

Garten Manager

Mit dem Garten Manager verwaltet man seine Pflanzen auf dem Android-Smartphone. Für jedes Gewächs legt man einen Eintrag an, fügt ein Foto der Pflanze hinzu und legt Erinnerungen für Gießen, Düngen oder Schädlings-Bekämpfung hinzu.

Stauden Ratgeber

Der Stauden Ratgeber hilft bei der Suche nach Pflanzen für bestimmte Standorte mit einer bestimmten Blütezeit, Blütenfarbe oder einer gewissen Höhe. Außerdem legt man die Verwendung der Pflanze vor der Suche fest, wie beispielsweise Bauerngarten, Dachbegrünung oder kaninchenresistent.

OBI Pflanzenfinder

Mit dem OBI Pflanzenfinder sucht man die richtigen Pflanzen für verschiedene Standorte. Im ersten Schritt setzt man verschiedene Filter und bestimmt Pflanzenart sowie -farbe, Standort, Lichtbedingungen und Boden. Fügt man die Pflanze zu Meine Pflanzen hinzu, kann die App ans Gießen erinnern.

PflanzendoktorPflanzendoktor

Mit der App Pflanzendoktor bestimmt man Schädlinge an Gemüse, Obst, Rasen und Zierpflanzen. Je nach Unterart der Pflanze listet die App die in Frage kommenden Schädlinge mit Foto auf. Zu jedem Schädling gibt es eine Beschreibung sowie Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung. Bei Problemen mit der Bestimmung schickt man direkt aus der App ein Foto an das Experten-Team von Neudorff.

MacGyver kehrt zurück: Der findige Serienheld wird zur Computerspielfigur

Geheimagent Angus McGyver meldet sich zurück. Der Held der gleichnamigen TV-Serie und Ikone der 80er Jahre wird in Zukunft in einem Computerspiel für Smartphones und Tablets gegen Schurken kämpfen.

Die TV-Serie MacGyver war ein großer Erfolg in den 80er und 90er Jahren. Als Geheimagent war es die Spezialität des Protagonisten, sich aus jeder noch so ausweglos scheinenden Situation befreien zu können. Seine Waffe war stets praktisch angewandtes Wissen in Kombination mit alltäglichen Gegenständen, die ihm gerade zur Verfügung standen. Dadurch wurde MacGyver zum Synonym für raffinierte Lösungen und Erfindungsreichtum.

Die Serie produzierte sieben Staffeln, zwei Fernsehfilme und lief erfolgreich in über 70 Ländern. Grund genug für Fairplay-Chef Simon Phillips, dem findigen Helden ein Spiel zu widmen. “Wer kennt MacGyver nicht”, sagt er. Im Gespräch mit Lee Zlotoff, dem geistigen Vater von MacGyver, hat man gemeinsam eine Umsetzung als Computerspiel für mobile Geräte erarbeitet.

“Wir freuen uns, MacGyver auf den neuesten Stand zu bringen und für den mobilen Spielemarkt anzubieten. Spiele sind der perfekte Weg für Mac, zu neuen Abenteuern aufzubrechen und alte wie neue Fans weltweit zu begeistern”, so Zlotoff. Das klingt ganz nach einer MacGyver-Spielserie. Fairplay hat nach eigener Aussage mit der Entwicklung des ersten Titels bereits begonnen und wird in den kommenden Wochen weitere Ankündigen bringen. Lang kann es also nicht mehr dauern, bis der legendäre Held zurückkehrt.

Zum Inhalt des Spiels sowie den unterstützten Plattformen hat sich der Hersteller noch nicht geäußert, verspricht aber, einen Teil des Erlöses der wohltätigen MacGyver-Stifung zu spenden. Wir können also auf Heldentaten im doppelten Sinne gespannt sein.

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PC-Spiel Game of Thrones: Was erwartet uns 2014?

Quelle: Fairplay Media

Telegram verzeichnet mehr als 15 Millionen Nutzer pro Tag, 35 Millionen aktiv im Monat

Die Betreiber der Messenger-App Telegram haben neue Nutzerzahlen veröffentlicht. Pro Monat nutzen 35 Millionen aktiv die Anwendung. Über 15 Millionen Nutzer verschicken jeden Tag mit Telegram Nachrichten.

Noch im Oktober des vergangenen Jahres brachte es Telegram nach eigenen Angaben auf gerade mal 100.000 aktive Nutzer am Tag. Seit der angekündigten Übernahme von WhatsApp durch Facebook geht es steil nach oben für die Messenger-App: Nach Bekanntgabe des Deals stieg die Anzahl der neuen Registrierungen rasant an und zusätzlich profitierte Telegram von einem Server-Ausfall bei WhatsApp.

In den vergangenen 30 Tagen verschickten Nutzer mehr als 8 Milliarden Nachrichten über die Plattform. Der WhatsApp-Rivale Telegram fügt nach und nach immer mehr Funktionen hinzu. Seit kurzem können Nutzer auch Sprachnachrichten verschicken. Außerdem wird beim Löschen einer Textnachricht in einem geheimen Chat diese von beiden Geräten entfernt.

Die beiden Brüdern Nikolai und Pavel Durov, die auch hinter Russlands größtem sozialen Netzwerk VK stehen, haben Telegram gegründet. Obwohl Telegram sehr ähnliche Funktionen wie WhatsApp und sogar ein ähnliches Aussehen bietet, distanziert man sich auf der Website von der Konkurrenz. Die zwei Gründer betonen, dass sie auch in Zukunft den Dienst nicht zu Geld machen wollen.

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Quelle: Telegram auf Twitter

Via: TechCrunch

Wie schnell ist mein PC? So misst man die Rechenleistung richtig

Ist mein Rechner langsamer geworden? Oder bilde ich mir das ein? Wie schnell der Rechner tatsächlich ist, kann man mit einem Benchmark herausfinden. Aber was muss ich bei den Tests beachten? Wir zeigen in zehn Schritten, wie man die Leistung des PCs richtig misst.

Und welche Software gibt es dafür? In unserem Artikel stellen wir sechs kostenlose Benchmark-Tools vor, die Grafikkarten, Festplatten und CPUs gehörig ins Schwitzen bringen.

ACHTUNG: Diese Tipps sind nicht vollständig und können ein exaktes Labor-Ergebnis nicht ersetzen. Eine Benchmark-Anleitung von Microsoft gibt es zum Beispiel im Performance Testing Guide for Windows.

Vor dem Test – Installieren, Updates machen, Neustarten

1. Test-Software herunterladen, installieren und ausprobieren

Zuerst lädt man eine Benchmark-Software herunter. In unserem Artikel: 6 Benchmark-Tools, die den PCs in schwitzen bringen, stellen wir kostenlose und praktische Benchmark-Software vor. Für dieses Tutorial nutzen wir PCMark 8.

Die jeweilige Software installiert man und probiert aus, ob das Programm auch ohne Fehlermeldung den Dienst verrichtet.

2. Windows-Update machen, automatische Updates deaktivieren

Damit Windows auch auf dem aktuellen Stand ist und die volle Leistung abrufen kann, installiert man die aktuellen Updates. Dazu gibt man im Suchfeld des Startmenüs Windows Update ein und klickt auf das erste Suchergebnis. Steht dort Windows ist auf dem neuesten Stand, so sind keine weiteren Updates nötig. Ansonsten klickt man auf Online nach Updates aus Microsoft Update suchen und installiert die aktuellen Windows-Updates.

In jedem Fall klickt man anschließend auf Einstellungen ändern. Falls nötig deaktiviert man die automatischen Updates für Windows – ein Update während des Benchmarks würde die Ergebnisse verfälschen.

Wie schnell ist mein PC - Die Rechner-Geschwindigkeit richtig messen3. Energiesparplan auf Ausbalanciert setzen

Damit die Leistung nicht dem Stromsparen zum Opfer fällt, setzt man den Energiemodus auf Ausbalanciert. Die Einstellungen finden man unter Start>Systemsteuerung >Energieoptionen.

Wie schnell ist mein PC - Recherleistung richtig messen4. Überprüfen, ob alle Hardware-Komponenten richtig laufen

Eine Grafikkarte mit falschem Treiber liefert nur schlechte Ergebnisse. Unter Systemsteuerung >System>Gerätemanager findet man eine Übersicht zu allen Hardwarekomponenten. Komponenten, die nicht richtig funktionieren, markiert Windows mit einem gelben Warnhinweis. Wie man fehlende Treiber findet und installiert, erklärt Microsoft in diesem Tutorial.

5. Soweit möglich, externe Geräte trennen

Externe Festplatten, Drucker, Maus, Tastatur und andere externe Geräte beeinflussen die Systemleistung. Falls möglich, kann man diese vor dem Test vom Rechner trennen.

Hinweis: Rechner testen, die länger in Gebrauch sind. Ein neu aufgesetzter Rechner läuft natürlich schneller, entspricht aber nicht der Realität. Microsoft empfiehlt für Benchmarks daher PCs, die einen Monat lang normal genutzt wurden.

Der Test selbst – Neustarten, neustarten, neustarten

6. Mehrmals neustarten.

Direkt vor dem Test startet man den Rechner mehrere Mal neu, um eventuelle Reste von Installationen, etwa der Benchmarksoftware, auszuschließen. Mit dem Passmark Rebooter lassen sich Neustarts automatisch ausführen. Zwischen jedem Neustart lässt man den Computer Zeit, um alle Prozesse im Hintergrund abzuschließen – in unserem Beispiel 150 Sekunden.

Wie schnell ist mein PC? So misst man die Rechenleistung richtig

7. Finger weg!

Während des Tests kann man den PC nicht nutzten.

8. Speichern und nochmal

Ist der erste Benchmark fertig, speichert oder notiert man das allgemeine Ergebnis. Für einen Vergleich später vermerkt man außerdem die getestete Hardware und den genutzten Benchmark. Danach startet man die Maschine mindestens drei mal neu.

Wie schnell ist mein Rechner? So macht man den Test richtig

Schließlich führt man den gleichen Benchmark durch und speichert wieder das Ergebnis. Für ein aussagekräftiges Ergebnis wiederholt man die Routine drei Mal.

Nach dem Test – Vergleichen hilft

9. Mittelwert errechnen.

Aus den gespeicherten Ergebnissen errechnet man den Mittelwert. Dieser Wert gibt die Leistung des Rechners nach dem entsprechenden Benchmark wider.

10. Ergebnisse online vergleichen.

Vor allem bei Massen-PCs lohnt sich ein Vergleich online. Mit dem Benchmark-Ergebnis sieht man schnell, wie gut der eigene Rechner arbeitet. Dazu eröffnet man ein Konto beim PCMark 8-Hersteller Futuremark und loggt sich ein. Neben dem eigenen Ergebnis kann man auch gezielt die Ergebnisse der Benchmarks mit verschiedenen Hardware-Komponenten vergleichen.

Wie schnell ist mein Rechner? So macht man den Test richtig

Und jetzt? Prozesse abschießen, Tuning-Software nutzen

Liefert das Benchmark unbefriedigende Ergebnisse, kann man dem Computer mit ein paar kleinen Tricks auf die Sprünge helfen. In unserem Artikel stellen wir 20 Prozesse vor, die getrost beendet werden können. Außerdem zeigt ein Tutorial, wie man leistungshungrige Prozesse findet und beendet.

Alternativ kann man auch Prozessen einfach weniger Proirität geben oder Tuning-Software verwenden. Hier einige Empfehlungen zum Download:

Software-Tipps: Mit diesen Tools messen Sie Ihre PC-Geschwindigkeit

Mein Rechner röhrt und stockt und lahmt. Die Geduld schwindet. Oder ist das nur mein Eindruck? Woher weiß ich, wie schnell mein Rechner tatsächlich ist? Bei dieser Frage helfen Benchmarks. Diese Programme messen die Leistung des Computers – und liefern je nach Methode verschiedene Ergebnisse. Wir stellen vor: 6 Programme, die den PC auf Herz und Nieren prüfen – für Gamer und Heim-Nutzer.

Aber wie macht man eigentlich einen Benchmark? In unserem Artikel zeigen wir in zehn Schritten, wie ein Benchmark gelingt.

Für Heim-PCs: Simulierter Nutzer

PCMark 8PCMark 8: Der simulierte Nutzer

PCMark 8 testet die Alltagstauglichkeit des heimischen Rechners. Das Benchmark-Tool lässt den PC unterschiedliche Aufgaben ausführen und misst die Geschwindigkeit dabei: PCMark 8 surft im Internet, schreibt Textdokumente, bearbeitet Bilder, schneidet Videos oder startet einen Videoanruf. Der Nutzer muss dabei nichts tun und kann zuschauen.

Das Besondere an PCMark 8: Die Benchmark-Software unterzieht den PC nicht einem Stresstest, sondern simuliert einen normalen Gebrauch und liefert damit aufschlussreiche Ergebnisse. Die Punktezahl kann man online mit der Leistung anderer Rechner vergleichen.

PCMark 8 für Windows herunterladen

Everest Ultimate EditionEverest Ultimate Edition: Das Standardwerkzeug

Die Everest Ultimate Edition nimmt das komplette System unter die Lupe und liefert eine detaillierte Analyse des Rechners. Dabei bietet das Tool nicht nur Informationen zur Hardware, sondern auch zur Software und den jeweiligen Konfigurationen. Außerdem überprüft Everest per Benchmark die Leistung und Stabilität des PCs.

Everest Ultimate Edition für Windows herunterladen

Nero DiscSpeedNero DiscSpeed: Festplatte im Drehturm

Nero DiscSpeed ermittelt Leistungswerte und technische Daten von CD-, DVD- und Blu-ray-Disc-Laufwerken und Datenträgern. Die auch von USB-Sticks lauffähige Freeware führt verschiedene Lese- und Schreib-Benchmarks durch und ermittelt Messwerte für Datentransferraten, Zugriffszeiten, CPU-Belastung sowie Qualitätswerte der eingelegten Silberlinge. Mit Nero DiscSpeed testet man Laufwerk mit einem Lese- und einem Brenn-Test, zeigt Details zu eingelegten Datenträgern an oder prüft die Scheiben auf Fehler.

Nero DiscSpeed für Windows herunterladen

Für Gamer-PCs: Hübsche Grafik im Test

3DMark  113DMark 11: Die Grafikkarte schwitzen lassen

Spiele stellen an den PC andere Anforderungen wie übliche Desktop-Anwendungen. Für Gamer bietet 3DMark drei unterschiedliche Benchmarks, die Grafikarten ins Schwitzen bringen. In der kostenlosen Version muss man alle drei Tests ablaufen lassen. Die Ergebnisse kann man online ansehen und vergleichen, speichern ist nicht möglich.

3DMark 11 für Windows herunterladen

Heaven BenchmarkHeaven Benchmark: Für ATI und NVIDIA

Der Heaven Benchmark konzentriert sich ganz auf die Grafikkartenleistung: Dabei bietet die simulierte Fantasiewelt nicht nur schönen Schein, sondern bringt schlussendlich harte Fakten für Spieler. Unterstützt DirectX 9, DirectX 11 sowie OpenGL 4.0 und benötigt eine ATI, NVIDIA oder Intel HD Grafikarte.

Heaven Benchmark für Windows herunterladen

FRAPSFRAPS: Einfach Screenshots und Frames per Second

Ganz einfach funktioniert das Standard-Tool Fraps. Mit der Software lassen sich Screenshots und Videoaufnahmen von Spielen machen. Auf Wunsch zeigt Fraps während des Spiels auch die Frames per Second in knallgelben Zahlen an. Ein rudimentärer Benchmark misst außerdem die durchschnittliche Bildfrequenz in einer vorgegebenen Zeit. Sehr einfaches Tool mit rudimentären Daten.

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Rückenangriffe in Dark Souls 2 vermeiden und selbst zum gefährlichen Backstab-Attentäter werden

Backstabs sind gefürchtete Angriffe in das Kreuz einer Spielfigur in Dark Souls 2. Solche Attacken führen blitzschnell zum Tod. Wir geben ein paar Tipps, wie ihr euch schützt, den Spieß umdreht und selbst zum gefürchteten Meuchelmöder werdet, ohne euren Rücken preis zu geben.

Dark Souls 2 - How to backstab

Wie aus dem Nichts fliegt das Schwert in den Rücken der Spielfigur und die Lebensleiste schrumpft auf Null. Solche Situationen wird jeder früher oder später in Dark Souls 2 erfahren. Selbst scheinbar harmlose Gegner beherrschen diese Technik, sofern ihr ihnen den Rücken zuwendet.

Rückenangriffe vermeiden

Damit es nicht zum Todesstoß kommt, solltet ihr vorsichtig vorgehen und keinen Gegner übersehen. Auch scheinbar leblose Skeletthaufen richten sich rasch auf und verfolgen die Spielfigur mit tödlichen Hieben vorzugsweise von hinten, sobald man sie passiert hat.

Dark Souls 2 - Mark Target

Markiert einen Gegner, damit sich die Kamera automatisch zu ihm dreht.

Sobald ihr einen Feind seht, markiert ihn per Klick auf den rechten Analog-Stick eures Controllers. Es erscheint ein kleiner Kreis in der Mitte des Gegners. Der Vorteil liegt darin, dass sich die Kamera automatisch auf den markierten Feind ausrichtet. Auf diese Weise kann er euch nicht in den Rücken fallen. Allerdings heißt das nicht, dass der Gegner allein ist und ihr sicher seid!

Feinden den Todesstoß versetzen

Um selbst einen Backstab-Angriff auszuführen, markiert den Gegner wie zuvor beschrieben. Beobachtet die Bewegungen. Wenn der Feind einen schweren Hieb ansetzt, rollt mit dem Hechtsprung unter dem Angriff hindurch und bewegt euch rasch hinter ihn. Setzt nun zum Angriff an.

Im Gegensatz zu Demon’s Souls und Dark Souls führt man auch aus der richtigen Position nicht sofort einen Backstab-Angriff aus, sondern beginnt zunächst mit einem normalen Hieb. Das gibt dem Gegner den Bruchteil einer Sekunde, dem tödlichen Stoß zu entrinnen. Führt also schnell einen Folge-Hieb aus, der euren Feind förmlich aufspießt und beträchtlichen Schaden verursacht.

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Rückenangriffe funktionieren mit den meisten einfachen Feinden. Auch die meisten Waffen bieten sich an, wobei handliche und schnelle Waffen wie Dolche besonders anbieten. Große Gegner oder Bosse zeigen sich dagegen von solch hinterhältigen Angriffen meist unbeeindruckt. Gegen diese Gegner müsst ihr andere Methoden finden. Ein paar Tricks haben wir hier zusammengetragen.

Fazit: Rückenangriffe können Dark Souls 2 leicht oder zur Hölle machen!

Rückenangriffe gehören zum Dark-Souls-2-Einmaleins. Wer es beherrscht, hat einen großen Vorteil. Wer die Gefahr vernachlässigt, wird in diesem schweren Spiel noch häufiger als sonst sterben und scheitern. Das gilt nicht nur gegen computergelenkte Feinde, sondern auch im Spieler-gegen-Spieler-Kampf (Player versus Player, PvP). Also, seid auf der Hut und schneller als eure Gegner!

Testbericht von Dark Souls 2 lesen

Acht Überlebens-Tipps für Dark Souls 2

Microsoft Windows XP: Anwender halten Sicherheitswarnung für Schadsoftware

Die Sicherheitssoftware Microsoft Security Essentials warnt Anwender von Windows XP vor dem kommenden Support-Ende des Betriebssystems. Die kostenlose Anwendung weist mit einem Popup-Fenster auf den Termin am 8. April 2014 hin. Bei vielen Anwendern sorgt die Nachricht aber für Verwirrung: Viele Nutzer vermuten hinter der Warnung fälschlicherweise selbst Schadsoftware.

Eigentlich will Microsoft die Kunden für Sicherheit sensibilisieren: Eine neuere Version des Betriebssystems Windows bietet längere Unterstützung und Sicherheitsupdates.

Nach dem Support-Ende für Windows XP bietet das Unternehmen zwar noch ein Jahr lang kritische Sicherheitsupdates an. Microsoft setzt aber viele Mittel in Bewegung, damit möglichst viele Nutzer den Windows-Wechsel vollziehen. Die Software PCmover Express hilft beispielsweise beim Update auf eine höhere Version, und nach dem 8. April 2014 können XP-Anwender keine neue Installation der Security Essentials vornehmen.Microsoft Windows XP - Popup-Warnung

Das britische Magazin Channelweb berichtet allerdings von klagenden PC-Händlern, bei denen Anrufe besorgter Kunden eingehen. Nur die wenigsten Anwender sehen die Popup-Nachricht als legitime Warnung an, die meisten reagieren in Panik und vermuten, dass der PC  infiziert ist oder angegriffen wird.

Wer sich zu einer Aktualisierung durchgerungen hat, greift am ehesten zu Windows 7. Für Wechsler von Windows XP ist diese Version die erste Wahl, weil diese im Vergleich zu Windows 8 weniger Veränderungen mitbringt.

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Quelle: Channelweb

Via / Bild: Chip

Sicherheitslücke in Microsoft Word und Outlook gefährdet Nutzer

Microsoft hat eine Sicherheitswarnung für Microsoft Word veröffentlicht. Angreifer können eine bisher unbekannte Schwachstelle in der Textverarbeitungssoftware zum Ausführen von Schadsoftware benutzen. Durch die Vorschaufunktion für E-Mail-Anhänge betrifft das Sicherheitsproblem auch Microsoft Outlook.

Laut Microsoft konzentrieren sich Angreifer momentan auf Microsoft Word 2010. Durch ein speziell präpariertes Dokument im Rich-Text-Format (RTF) gelingt es, Schadsoftware auszuführen und die selben Rechte wie der Nutzer zu erlangen.

Die Sicherheitslücke betrifft die folgenden Software-Versionen:

  • Microsoft Word 2003
  • Microsoft Word 2007
  • Microsoft Word 2010
  • Microsoft Word 2013
  • Word Viewer
  • Office für Mac 2011

Die E-Mail-Anwendung Microsoft Outlook weist selbst keine Lücke auf, kann aber Angreifern bei einer Attacke behilflich sein. Beim Empfang einer E-Mail im Rich-Text-Format kann Outlook Microsoft Word zum automatischen Anzeigen des Inhaltes nutzen. Dadurch besteht eine zusätzliche Gefahr in Verbindung mit Outlook. In den folgenden Versionen ist Microsoft Word als Standard für RTF festgelegt:

  • Microsoft Outlook 2007
  • Microsoft Outlook 2010
  • Microsoft Outlook 2013

Microsoft arbeitet daran, die Sicherheitslücke zu schließen. In der Zwischenzeit können betroffene Nutzer das Problem umgehen, indem in Microsoft Word das Öffnen von Inhalten im Rich-Text-Format deaktiviert wird. Microsoft bietet einen entsprechenden Sofware-Patch zum Download an.

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Quelle: Microsoft Security TechCenter