Gmail für Android: Google testet Schlummer-Funktion und Anheften von E-Mails

Google testet in der Gmail-App für Android neue Funktionen. Screenshot-Leaks zeigen ein radikal überarbeitetes Design. Außerdem erinnert eine neue Schlummer-Funktion an das Beantworten von E-Mails und besonders wichtige Nachrichten lassen sich im Posteingang anpinnen.

Gmail erlaubt das Einteilen des Posteingangs in Kategorieren wie Reise, Finanzen und Soziales. Diese tauchen als einzelne Punkte im Menü auf. Beim Einsatz der Schlummer-Funktion legt Gmail die markierten Nachrichten unter dem Punkt In Kürze ab und erinnert Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt an die ausstehende Antwort. Dieses Feature gibt es bereits in der E-Mail-App Mailbox, die der Cloudspeicher-Anbieter Dropbox gekauft hat. Neue Icons und unterschiedliche Farben sollen das Menü und die Oberfläche zusätzlich übersichtlicher gestalten.

Am oberen Rand befindet sich ein Button zum Anpinnen von E-Mails. Diese Funktion scheint ein Ersatz für das bisherige Stern-System zu sein. Die mit einem Stern versehenen E-Mails landen momentan in einem separaten Ordner, wo sie schnell vergessen werden. Angeheftete Nachrichten sind dagegen immer zuoberst präsent und erinnern an ihre Dringlichkeit.

Die aufgetauchten Screenshots zeigen vermutlich eine interne Version der Gmail-App. Es ist nicht klar, welche der zu sehenden Funktionen Google für alle Nutzer einführen wird.

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Quelle: Geek

Microsoft Outlook räumt den Posteingang auf und bekommt neue Android-Version

Microsoft aktualisiert die Outlook Web-App mit einer neuen Funktion zum Aufräumen des Posteingangs. Die Anwendung analysiert automatisch eingehende Nachrichten und sortiert Unwichtiges in einen eigenen Ordner. Dadurch präsentiert Outlook dem Nutzer nur die wichtigen E-Mails. Außerdem hat Microsoft eine Android-Version der Outlook Web-App angekündigt.

Hinter der Aufräum-Funktion für das elektronische Postfach steckt die Office Graph-Technologie. Outlook scannt die E-Mails und lernt dadurch, mit welchen Kontakten häufiger Austausch stattfindet, und welche Nachrichten unbeantwortet bleiben. Office Graph passt sich speziell an das Verhalten jedes einzelnen Nutzers an. Unwichtige E-Mails werden nicht in der Inbox angezeigt, sondern in einem Extra-Ordner abgelegt.Outlook Web-App für Android ScreenshotFür iOS ist die Outlook Web-App bereits verfügbar. Zusammen mit der automatischen Sortierfunktion hat Microsoft auch eine Android-Version angekündigt, die in Kürze erscheinen soll. Die neue Office Graph-Funktion will Microsoft im Laufe des Jahres einführen.  Die Anwendung ist Kunden von Office 365 vorbehalten.

Für Microsoft ist die Ankündigung einer Android-Version der App der zweite Schritt in Richtung Android nach der Machtübernahme des neuen Firmenchefs Satya Nadella. Erst letzte Woche hat das Unternehmen Office für iOS veröffentlicht und gleichzeitig die Android-Version für Smartphones aktualisiert: Android-Smartphonenutzern stehen alle Office-Funktionen kostenlos zur Verfügung.

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Quelle / Bild: Microsoft Office Blogs


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Große deutsche E-Mail-Anbieter stellen heute auf verschlüsselte Verbindungen um

Ab heute ist die Verschlüsselung bei den vier großen deutschen E-Mail-Anbietern zwingend erforderlich. Der Anbieter-Verbund E-Mail Made in Germany besteht aus Web.de, GMX, Freenet und dem E-Mail-Dienst der Telekom und stellt unverschlüsselte Verbindungen zur Übertragen ein. Für Nutzer des Postfachs im Internet-Browser ändert sich nichts. E-Mail-Programme wie Outlook oder Mozilla Thunderbird erfordern eine Anpassung.

E-Mail Made in Germany

Die vier Anbieter stellen ab heute die letzten unverschlüsselten Verbindungen ab. Web.de, GMX, Freenet und die Telekom übertragen die elektronischen Nachrichten nur noch verschlüsselt an ihre Nutzer und zwischen den einzelnen E-Mail-Servern. Zusätzlich bieten sie Datenverarbeitung und Speicherung auf Servern in Deutschland.

E-Mail Made in Germany: SSL-Verschlüsselung

Was gibt es zu beachten?

Wer lediglich das Web-Interface seines Anbieters benutzt, muss nichts tun. Die Umstellung beim Zugriff auf das Postfach über den Browser erfolgt automatisch.

Die Anbieter informieren ihre Kunden per E-Mail über die Umstellung und den Übergang. Im E-Mail-Programm auf dem Rechner, Smartphone oder Tablet muss die Verschlüsselung gegebenenfalls erst aktiviert werden. In den Einstellungen des entsprechenden E-Mail-Programms müssen Nutzer das SSL- oder TLS-Verfahren für den Versand und das Abrufen auswählen. Eventuell sind weitere Anpassungen notwendig. Mehr Informationen und Hinweise zur Umstellung bieten die Hilfeseiten der einzelnen Betreiber Freenet, GMX, Web.de und T-Online E-Mail.

Kritik des Chaos Computer Club

Der Chaos Computer Computer hat E-Mail made in Germany bereits im vergangenen Jahr kritisiert. Die Umstellung sei einerseits längst überfällig, garantiere aber auf der anderen Seite noch lange nicht, dass E-Mails auf den Servern der Betreiber auch verschlüsselt gespeichert werden. In einer Pressemitteilung teilte der CCC mit: Der NSA-Skandal habe gezeigt, dass gerade hier die Schwachstelle liege und durch Zugriff auf die Server die Kommunikation der Nutzer auch ausgewertet werden könne.

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Quelle / Bild: E-Mail made in Germany

Google führt verschlüsselte Verbindungen für Gmail ein

Google bietet allen Gmail-Nutzern verschlüsselte Verbindungen. Bereits 2010 führte Google sichere HTTPS-Verbindungen als Standard ein. Seit Donnerstag sind diese zusätzlich verschlüsselt.

Durch diese weitere Maßnahme erhöht Google die Sicherheit für Gmail-Nutzer. Unabhängig davon, ob diese ein öffentliches WLAN, ein Smartphone oder den heimischen PC benutzen – die Verschlüsselung erschwert das Abfangen und Ausspähen von E-Mails erheblich.

Außerdem garantiert Google, dass die Übertragung jeder einzelnen Nachricht auch intern zwischen Google-Servern verschlüsselt erfolgt. Im Zusammenhang mit der NSA-Affäre hatte Google diesen Schritt im Sommer 2013 zur obersten Priorität erklärt. Selbst wenn ein Geheimdienst oder Angreifer Zugang zu den Google-Servern bekommen sollten, müssten sie zusätzlich noch diese Verschlüsselung knacken, um an E-Mails zu gelangen.

Google hat die Bekanntmachung der verschlüsselten Verbindungen auch genutzt, um auf die Erreichbarkeit der Gmail-Server hinzuweisen. Im vergangenen Jahr schaffte es Google, seinen E-Mail Dienst zu 99,97 Prozent erreichbar zu machen. Im Klartext bedeutet das einen jährlichen Ausfall von weniger als zwei Stunden pro Nutzer. Außerdem erinnert Google an die zusätzliche Sicherheitsmaßnahme der Bestätigung in zwei Schritten. Dabei ist zum Anmelden bei Gmail neben dem Passwort ein SMS-Code erforderlich.

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Quelle: Official Gmail Blog

GTA V für den PC: Vorsicht vor betrügerischen E-Mails

Fans der Spiele-Serie Grand Theft Auto warten immer noch auf eine PC-Version von GTA V. Von Rockstar Games selbst gibt es so gut wie keine Details. Betrüger machen sich die Erwartungen zunutze und verschicken derzeit wieder E-Mails mit einer Einladung zur exklusiven Beta-Phase. Statt einer Vorab-Version der PC-Version des beliebten Spiels erhalten die Empfänger aber Schadsoftware.

Die betrügerischen E-Mails sind in fehlerhaftem Englisch verfasst und erwähnen eine Einladung als Beta-Tester für GTA V für Windows. Mehrere Links mit slovakischen Beschreibungen verweisen auf externe Seiten, die versuchen, den Besucher auszuspähen oder hereinzulegen.

GTA V E-Mail-Betrug

Die eigentliche Gefahr ist aber die angehängte ZIP-Datei, die eine Anwendung mit dem Namen Your promo code in app rockstargames.com enthält. Die Bezeichnung soll einen Link vortäuschen, beim Klicken darauf wird aber eine sogenannte Backdoor-Anwendung gestartet. Dadurch können die Anwender Zugriff auf den Rechner und Nutzerdaten erlangen.

Die Nachrichten sind leicht als solche zu erkennen, trotzdem ist aufgrund des E-Mail-Anhangs Vorsicht geboten. Erst am Montag warnte Symantec vor einer ausgeklügelten Phishing-Attacke auf Google-Konten.

Von Rockstar Games gibt es keine Informationen bezüglich einer PC-Version von Grand Theft Auto V.

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GTA V: Alles zu Grand Theft Auto V

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GTA V: PC-Version erscheint im März 2014 – behauptet Amazon

Quelle / Bild: Trend Micro

Phishing-Attacke mit Google Drive stiehlt Google-Konten

Symantec warnt vor einem neuen, besonders raffinierten Phishing-Angriff auf Google-Konten. Die Betrüger haben es auf Nutzer von Google Drive abgesehen. Eine E-Mail führt zu einer gefälschten Seite, die den Besucher zur Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort verleiten soll.

Die versendete E-Mail trägt die Betreffzeile “Documents” und fordert den Empfänger auf, sich ein wichtiges Dokument unter dem beigefügten Link anzuschauen. Dieser verweist tatsächlich auf einen Google-Server, die angezeigte Seite ist aber eine Fälschung.Phishing-Angriff auf Google Docs

Die Betrüger haben in Google Drive einen öffentlich zugänglichen Ordner angelegt. Dessen Adresse sieht unverdächtig aus und wird sogar über SSL verschlüsselt. Die geladene Seite stellt die Anmeldung bei Google Drive nach. Die Eingabe von Benutzername und Passwort lädt auch tatsächlich ein Dokument, die Daten werden aber an einen Server der Angreifer gesendet. Diese erhalten dadurch Zugriff auf alle Google Dienste des Nutzers, auch GMail und Google Play, wo eventuell Kreditkartendetails hinterlegt sind.

Aus diesem Grund sind Google-Konten ein lohnendes Ziel für Phishing-Attacken. Beim Öffnen von E-Mails mit unbekanntem Absender ist immer Vorsicht geboten. Vor Eingabe von Nutzerdaten sollte man genau hinsehen, ob die abfragende Seite wirklich echt ist.

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Quelle: Symantec

Adblock Plus: Kampagne auf GMX und Web.de kämpft gegen Werbeblocker

Der Internet-Provider United Internet geht mit einer Kampagne gegen Werbeblocker vor. Auf den Seiten der E-Mail-Anbieter GMX und Web.de ist derzeit ein Hinweis zu sehen, der vor seitenmanipulierenden Add-ons warnt. Klicken Besucher auf die Meldung, werden sie zur Deinstallation von Werbeblockern und anderen Browser-Erweiterungen aufgefordert.

Die Hinweise in Chrome und Firefox täuschen die Besucher, indem sie echte Sicherheitshinweise der Browser nachahmen. Eine Leiste am oberen Rand der Seiten warnt vor eingeschränkter Sicherheit durch ein Add-on. Ein Klick auf den Button Sicherheit wiederherstellen führt zur Seite Browsersicherheit.info. Hinter der vermeintlichen Aufklärung steht der Anbieter von GMX und Web.de. Die 1&1 Mail & Media GmbH ist ein Tochter-Unternehmen von United Internet.

Die Kampagne hat vor allem ein Ziel: Besucher zur Deinstallation von Werbeblockern zu bewegen. Mit Hinweisen auf seitenmanipulierende Add-ons und damit verbundene erhebliche Sicherheitsrisiken werden Gefahren aufgezählt, aber keine Belege angeführt. In der Anleitung zum Entfernen der als gefährdend bezeichneten Plugins findet sich eine lange Liste von Add-Ons. Darunter sind auch einige Werbeblocker – allen voran Adblock Plus, Adblock Edge und Adblock.

Das Vorgehen bezeichnet Werbeblocker als für Kriminelle interessant. Statt einer Darlegung der beschriebenen Gefahren wird auf die eigenen redaktionellen Inhalt auf Gmx und Web.de verlinkt, die Werbeblocker wie Adblock Plus als für Nutzer riskant darstellen.

Werbeblocker sind Diensten, die sich durch Anzeigen finanzieren, natürlich ein Dorn im Auge. Anstatt aber die Besucher zur Deaktivierung des Add-Ons auf den eigenen Seiten zu bewegen, täuscht die Kampagne Risiken vor.

Update (04.03.2014): Inzwischen hat United Internet die Kampagne eingestellt. Die Seite Browsersicherheit.info ist nach wie vor erreichbar, die Betreiber haben aber die Liste der seitenmanipulierenden Add-ons gekürzt. Besucher der E-Mail-Portale von GMX und Web.de erhaltenen keinen vermeintlichen Sicherheitshinweis mehr.

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Quelle: Browsersicherheit.info

Via: Adblock Plus

    Facebook stellt seinen E-Mail-Dienst ein

    Facebook stellt seinen E-Mail-Dienst @facebook.com ein. Das soziale Netzwerk hat damit begonnen, Benachrichtigungen über die Abschaltung an seine Nutzer zu verschicken. Eine Facebook-Sprecherin teile Softonic per E-Mail mit: “Wir stellen den Dienst ein, weil die meisten Nutzer ihre Facebook E-Mail-Adresse nicht verwenden,  und wir uns so auf die Verbesserung unseres mobilen Messenger-Dienstes für alle Nutzer konzentrieren können.”

    Wer in seinem Facebook-Profil eine primäre E-Mail-Adresse angegeben hat, kann die facebook.com-E-Mails entsprechend weiterleiten. Diese Funktion kann auf Wunsch auch abgestellt werden. Die Facebook-Adresse erschließt sich aus dem Profilnamen und ist daher leicht zu erraten. Bei aktivierter Weiterleitung ist es also möglich, dass unerwünschte E-Mails von Fremden im privaten Postfach landen.

    Das E-Mail-Angebot war von Facebook als Alternative zu traditionellen Anbietern gedacht, wurde aber nie von der breiten Masse angenommen. Obwohl der Dienst mehr als drei Jahre zur Verfügung stand, hat Facebook nie wichtige Funktionen wie Betreffzeilen oder Kopien eingeführt. Die Entwicklung des Angebotes stagnierte, daher ist die Einstellung keine Überraschung.

    Via: Re/code

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