Google bietet mit der 64 Bit-Version des Browsers Google Chrome einen schnelleren, stabileren und sicheren Browser, Instagram hat mit Hyperlapse eine eigenständige App für unkomplizierte Zeitraffer-Videos veröffentlicht und Spotify bietet ab sofort auch unter Windows Phone kostenloses Musik-Streaming – die News des Tages.
Google Chrome: Google hat eine 64 Bit-Version von Google Chrome veröffentlicht. Nach der Beta-Version können jetzt alle Nutzer eines 64 Bit-Rechners von der höheren Geschwindigkeit und Leistung des Browsers profitieren. Außerdem bringt Google Chrome 37 etliche Sicherheitsupdates und Leistungsverbesserungen.
Firefox 32: Mozilla hat den sogenannten ersten Release Candidate von Firefox 32 veröffentlicht. Die offizielle Veröffentlichung der neuen Version des Browsers steht also kurz bevor. Die neue Version bringt unter anderem einen detaillierten Einblick in gespeicherte Passwörter.
Instagram Hyperlapse: Die zu Facebook gehörende Plattform Instagram zum Teilen von Bildern hat eine neue App vorgestellt. Mit Hyperlapse lassen sich auf einfache Weise Zeitraffer-Videos erstellen und auf Instagram oder Facebook teilen.
Skyscanner: Die Flugsuchmaschine Skyscanner bietet mit Skyscanner Hotel Search eine eigene iOS-App zur Suche einer passenden Unterkunft. Neben Suchergebnissen mit Bildern und einer Karte bietet die Anwendung auch den direkten Vergleich mehrerer Anfragen mit jeweils unterschiedlichen Parametern.
Werbung unter iOS: Apple führt neue Vollbild-Werbeanzeigen und Videos für iPhone und iPad ein, die Entwickler in ihren Apps schalten können. Die bildschirmfüllenden Videos können eine Länge von 15, 30 oder 60 Sekunden haben und erfordern mindestens iOS 7.
Updates
Spotify: Ab sofort stellt Spotify auch Windows Phone-Nutzern die App zum Streamen von Musik kostenlos zur Verfügung. Neben dem werbegestützten Zugriff auf das Angebot von Millionen von Songs erhält die App auch neue Funktionen zum Entdecken von Musiktiteln und eine bessere Suche.
BitTorrent Sync: Die Anwendung zum Sichern und Teilen von Daten BitTorrent Sync hat eine Aktualisierung erhalten. Die neue Version 1.4 erleichtert das Teilen von großen Dateien auch ohne ein Nutzerkonto und führt eine neue Benutzeroberfläche ein.
Skype: Microsoft kündigt an, in den kommenden Wochen mit Skype Android 2.2 nicht mehr zu unterstützen. In der Desktop-Version blockiert Microsoft bereits ältere Versionen der Anwendung.
Metal Gear Solid 5: Konai hat ein ausführliches Video zu Metal Gear Solid V: The Phantom Pain veröffentlich, das die Präsentation des Spiels auf der diesjährigen Gamescom zeigt. Zu sehen sind der Angriff einer feindlichen Basis und der Mehrspieler-Modus.
Titan Souls: Ein Trailer gibt einen Einblick in Titan Souls, ein Spiel im 16 Bit-Retro-Look, das Dark Souls mit Shadow of the Colossus kombiniert. Der Spieler muss mehrere gigantische Kreaturen finden und vernichten. Titan Souls erscheint Anfang 2015 für PC, PlayStation 4 und Vita.
Tweet des Tages
Instagram präsentiert die eigenständige App Hyperlapse für Zeitraffer-Videos.
Der Browser macht den Internetzugang erst möglich und beeinflusst gleichzeitig die Möglichkeiten im Netz. Viele Nutzer schwören aus unterschiedlichen Gründen auf die eine oder andere Anwendung. Bei Softonic wollten wir aber wissen: Wie kann man Browser effektiv miteinander vergleichen, und welcher ist am schnellsten? Wir haben Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera und Internet Explorer ins Rennen geschickt.
Als Kriterien für einen guten Browser haben wir Geschwindigkeit und Leistung festgelegt, denn Internetseiten sollen sich schnell aufbauen und mit allen Funktionen dargestellt werden. Die ausführlichen Tests von Geschwindigkeit, Speicherverbrauch und Leistung im Netz haben wir auf einem Windows-7-Rechner durchgeführt und anschließend die einzelnen Browser beurteilt. Der Apple-Browser Safari blieb dabei unbeachtet. In einem eigenen Artikel erklären wir unser Testverfahren.
Bei unserem großen Browservergleich gewinnt diesen Monat in der Gesamtwertung Mozilla Firefox, dicht gefolgt von Opera und Google Chrome auf den weiteren Plätzen. Die ausführlichen Ergebnisse und Messwerte finden sich in unserem Wettrennen der Browser.
Weil alle Hersteller ihre Software regelmäßig aktualisieren, werden wir bei Softonic natürlich auch in Zukunft die aktuellen Versionen der Browser auf ihre Leistung testen und unser Verfahren ständig weiterentwickeln.
Der Internetbrowser ist heutzutage zweifellos das wichtigste Programm auf dem Rechner und muss vor allem zwei Kriterien erfüllen: Schnell sein und wenig Arbeitsspeicher verbrauchen.
Der Test-Computer ist ein Standard-PC mit 4 GB Arbeitsspeicher. Das Betriebssystem ist ein komplett aktualisiertes Windows 7 Ultimate 64 Bit.
Das ist der PC, an dem die Tests durchgeführt werden, mit vollständig defragmentierter Festplatte.
Während der Tests werden keine anderen Programme ausgeführt, damit diese das Testergebnis nicht beeinflussen. Damit sich der PC nicht selbst ausschaltet, sind auch alle Energie-Optionen deaktiviert.
Der Rechner wird vor jedem Test neu gestartet und zwischen jedem Durchgang warten wir 30 Sekunden. So finden die Tests immer unter den gleichen Bedingungen statt.
Während der Geschwindigkeitstests läuft kein anderes Programm.
Das Laden von Webseiten beeinträchtigt die Geschwindigkeit des Browsers. Für den Geschwindigkeitstest verwenden wir einen PC mit Nginx, einem sehr schnellen und zuverlässigen Internetserver.
Der lokale Server verhindert die meisten Fehler, die durch eine schlechte Internetverbindung entstehen.
Die Browser werden immer mit gelöschtem Surfverlauf, ohne Cookies oder Erweiterungen gestartet. Die Internetverbindung läuft außerdem über ein Glasfaserkabel. Alle Tests werden mit Adobe Premiere und einem HDMI-Aufnahmegerät aufgenommen.
Die durchgeführten Tests
Für den Vergleich wurden lediglich realistische Tests ausgesucht, die im alltäglichen Leben oft vorkommen: das Laden von vielen Tabs gleichzeitig sowie von normalen Grafiken und Vorgängen.
Tests wie Peacekeeper überprüfen den Browser bei typischen Vorgängen.
Das sind die von uns durchgeführten Tests:
Kaltstart: Wir öffnen die Startseites der Browser in einem einzigen Tab und messen, wie lange das Programm nach dem PC-Start zum Laden und Öffnen von Google braucht.
Warmstart in einem einzigen Tab: Eine halbe Minute nach dem Kaltstart wiederholen wir den Test. So sehen wir, ob der Browser an Schnelligkeit gewinnt.
Kaltstart mit 11 Tabs: Vom lokalen Internetserver öffnen wir 11 Seiten gleichzeitig und stoppen die Zeit, sobald der Ladevorgang vorbei und die Maus wieder aktiv ist.
Warmstart mit 11 Tabs: Genauso wie Kaltstart mit 11 Tabs. Wir führen den Test allerdings 30 Sekunden nach dem Schließen des Browsers nach dem dritten Test durch.
Nutzung des Arbeitsspeichers in Megabytes. Beim Laden eines Tabs, 20 Tabs und erneutem Laden eines Tabs nach Schließen der restlichen 19 tabs. Das zeigt uns, wie schnell sich der Arbeitsspeicher wieder erholt.
Geschwindigkeitstests, die zum Entwicklen komplexer Webanwendungen genutzt werden. Unserer Ansicht nach sind die folgenden zwei Tests am zuverlässigsten und entsprechen am meisten der Realität.
Beim Arbeitsspeichertest öffnen wir die Homepage von Google und die Top 20 der Softonic-Testberichte. Zwischen dem Schließen der 20 Tabs und dem erneuten Messen, warten wir eine Minute.
Chrome bietet für die Messung der Leistung ein zuverlässiges Tool.
Wir verwenden den Arbeitsspeichermesser von Chrome, messen dreimal und errechnen den Durchschnittswert aus diesen Ergebnissen.
Zukünftige Messmethoden
Die verwendeten Messmethoden werden wir ständig weiterentwickeln. Für Änderungen und Vorschläge sind wir daher immer offen.
Haben Sie Interesse an weiteren Tests für andere Software-Kategorien? Lassen Sie es uns wissen und schreiben Sie einen Kommentar.
Zum Surfen im Internet haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Browsern. Doch welche Software bringt die höchste Leistung? In unserem großen Browservergleich haben wir Internet Explorer, Chrome, Firefox und Opera gegen einander antreten lassen und auf ihre Leistung getestet. Die Leistungsfähigkeit haben wir auf einem Windows-7-Rechner geprüft, der Apple-Browser Safari blieb außen vor.
Wie bei einem Rennwagen zählen auch bei einem Browser vor allem Speed und Performance. Folgende Kriterien sind daher in unserem Test ausschlaggebend: Geschwindigkeit, Speicherverbrauch sowie die Web-Leistung bezüglich Geschwindigkeit und Effizienz. Wie wir in unserem Testlabor gemessen haben, erklären wir hier.
Geschwindigkeit
Startet man den Browser, erscheint als Startseite meistens die Google-Webseite oder die zuletzt besuchten Seiten. Die Folge: Gleich am Start öffnet das Programm mehrere Tabs.
Daher haben wir zwei Szenarien genauer unter die Lupe genommen: den Browser-Start mit einem und mit elf geöffneten Tabs.
Des Weiteren unterteilt sich der Test in zwei Kategorien: Kalt– und Warmstart. Beim Kaltstart öffnen wir den Browser als erstes Windows-Programm. Dann haben wir die Software geschlossen und für den Warmstart erneut geöffnet.
Im folgenden Video sieht man, wie wir die Browser beim zweiten Mal mit elf Tabs öffnen:
Default player.
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Die Resultate sprechen für sich selbst: Firefox gewinnt den Geschwindigkeitsvergleich in beiden Kategorien.
Wer Wert auf einen schnellen Start legt, trifft mit dem Mozilla-Browser die richtige Wahl. Beim Kaltstart mit einem Tab ist Firefox fast doppelt so schnell wie der Zweitplatzierte. Beim Öffnen der elf Tabs ist Firefox viermal schneller als der Letzte.
Die Silbermedaille geht an Chrome. Internet Explorer und Opera liegen nur knapp hinter dem Google-Browser. Das Kuriose: Obwohl Opera und Chrome auf dem Chromium-Code basieren, hat Opera für den Startvorgang länger als Chrome gebraucht.
Firefox nutzt einen Trick, um mehrere Tabs beim Start schnell zu öffnen. Chrome, Internet Explorer und Opera laden alle Tabs auf einmal. Firefox lädt hingegen nur das erste Tab, alle weiteren erst beim Anklicken.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Firefox verbraucht weniger Energie, indem der Browser nur das benötigte Tab lädt. Daher liegt der Mozilla-Navigator bei diesem Vergleich vorn.
Speicherverbrauch
Alle Programme verbrauchen Arbeitsspeicher, auch RAM genannt. Ein Browser sollte so wenig RAM wie möglich belegen, um die Leistung des Rechners nicht zu beeinträchtigen.
Wir haben den Speicherverbrauch in drei Situationen verglichen: mit einem geöffneten Tab, mit 20 geöffneten Tabs und nach dem Schließen von 19 Tabs, so dass nur ein Tab geöffnet bleibt. Für die Messung nutzen wir eine Chrome-Software namens Memory.
Auch in dieser Kategorie trägt Firefox den Sieg davon. Die Software verbraucht am wenigsten RAM. Allerdings ist hier der Vorsprung nicht mehr so groß.
Internet Explorer 11 gebührt der Sieg für den geringsten RAM-Verbrauch mit einem geöffneten Tab. Firefox hingegen punktet bei mehreren geöffneten Tabs. Chrome schafft es am besten, Speicherplatz beim Schließen von Tabs freizugeben.
Opera befindet sich in dieser Kategorie fast auf dem gleichen Niveau wie Chrome.
Firefox gewinnt diesen Vergleich, weil sich der Browser in der Kategorie mit dem größten Praxisbezug durchsetzt. In der Regel arbeitet man im Browser mit mehreren Tabs. In dieser Kategorie hängt Firefox seine Konkurrenten ab.
Auch in Sachen Speicherverbrauch bietet Firefox das beste Verhältnis zwischen Verbrauch und Leistung.
Web-Performance
Beim Vergleich der Web-Performance geht es darum, welcher Browser am schnellsten Webseiten öffnet und wie ressourcen-intensive Seiten auf dem Bildschirm dargestellt werden.
Um genauere Daten über die Geschwindigkeit und Effizienz zu erhalten, haben wir spezielle Benchmark-Webseiten benutzt. Diese Webseiten führen Messungen in Echtzeit über die Leistung des eingesetzten Browsers durch.
Zum einen haben wir Peacekeeper genutzt. Die Seite konzentriert sich auf Geschwindigkeitsaspekte unter JavaScript. Zum anderen haben wir Browsermark verwendet. Die Seite testet den Browser hinsichtlich verschiedener Performance-Parameter.
Der Peacekeeper-Benchmark im Video
Default player.
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Der Browsermark-Benchmark im Video
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In beiden Benchmark-Tests schnitten die Chromium-basierten Browser am besten ab. Chrome und Opera ließen die Konkurrenz weit hinter sich.
Beim Peacekeeper-Benchmark hat Opera die Nase vorn, dicht gefolgt von Chrome. Bei Browsermark ist es genau umgekehrt: Chrome liegt knapp vor Opera.
Der Firefox kommt auf den dritten Platz. Letzter wird der Browser von Microsoft.
Chrome und Opera bieten die beste Web-Performance und die höchste Browser-Geschwindigkeit.
Finale: Der Gewinner steht fest
Firefox gewinnt den großen Softonic-Browservergleich. Der Mozilla-Browser setzt sich in zwei von drei Kategorien durch.
Letztendlich hängt die Entscheidung für einen Browser stark vom persönlichen Gebrauch und von den besuchten Webseiten ab. Natürlich zählen auch andere Kriterien wie Design, Erweiterungen, Integration mit anderen Anwendungen oder Benutzerfreundlichkeit.
Firefox eignet sich sowohl für moderne Rechner als auch ältere PCs. Der Browser startet schnell und verbraucht wenig Systemressourcen. Zusätzlich existieren für den Open-Source-Browser viele Erweiterungen, mit denen man das Programm an die eigenen Bedürfnisse anpasst.
Chrome und Opera sind die richtige Wahl für einen leistungsfähigen Computer und bieten die beste Web-Performance. Opera eignet sich für Nutzer, die sich nicht abhängig von Google machen wollen.
Der Internet Explorer dürfte nur für Microsoft-Fans erste Wahl sein. Beim Geschwindigkeitsvergleich und der Web-Perfomance auf unserem Windows-7-Testrechner fiel der Browser ab.
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Ständige Updates
Die Browser-Hersteller aktualisieren ihre Software ständig. Im November sollen Firefox 36, Chrome 38, Internet Explorer 12 und eventuell sogar Opera 25 das Licht der Welt erblicken. Deswegen werden wir auch zukünftig mit den neuesten Versionen der Browser weitere Tests durchführen und die Leistung testen.
Firefox hat gerade Updates veröffentlicht und dabei auch die Android-Version des beliebten Browsers verbessert. Wer auf dem PC Firefox nutzt, sollte sich auch Firefox für Android einmal genauer ansehen.
Auch Duolingo hat diese Woche ein Update erhalten. Die kostenlose Sprachen-Lern-App mit über zwölf Millionen aktiven Nutzern bietet jetzt auch ein Sprachzertifikat an – unsere Android-App-Hits der Woche.
Firefox
Firefox gehört auf Windows-PCs zu den beliebtesten Web-Browsern. Den wenigsten Nutzern ist jedoch bewusst, dsas es Firefox auch für Android gibt. Die in dieser Woche erschienene Version 31 bringt einen neuen Schutz vor Schadsoftware und eine neue Anordnung der Felder auf der Startseite.
Mit VPN-Verbindungen surft man zum Beispiel in öffentlichen WLAN-Hotspots verschlüsselt und sicher. Der Anbieter Hotspot Shield VPN ist schon länger am Markt und hat in dieser Woche neue Server in Deutschland und Kanada hinzugefügt. Mit dem Smartphone surft man so auf der ganzen Welt über eine sichere Verbindung in Deutschland.
Duolingo ist eine beliebte App zum Sprachen lernen. Die kostenlose App für Android animiert den Nutzer mit unterhaltsamen Lektionen zum Lernen. Seit neustem bietet Duolingo auch ein Sprachzertifikat, mit dem man die eigenen Sprachkenntnisse für den Lebenslauf unter Beweis stellen kann.
Neben dem Update auf Firefox 31 hat Mozilla in dieser Woche auch eine neue Beta-Version des beliebten Browsers veröffentlicht. Firefox 32 beta bringt neben zahlreichen Neuerungen für Entwickler vor allem einen verbesserten Umgang mit Passwörtern.
Aus Nutzersicht bringt die Anfang September erscheinende Version von Firefox einen verbesserten Passwort-Manager. Wie wichtig unterschiedliche Passwörter sind, hat zuletzt die Heartbleed-Katastrophe gezeigt. Mit Programmen wie 1Password, LastPass oder PasswordBox muss sich der Nutzer keine Passwörter mehr merken. Mithilfe dieser Apps verwendet man viele verschiedene Passwörtern, was am Ende die Sicherheit der eigenen Online-Aktivitäten steigert.
Passwörter in Firefox 31 und Firefox 32: Nützliche Informationen, die auch über einen unbefugten Zugriff informieren.
Auch Firefox bietet seit eh und je Möglichkeiten, Passwörter zu speichern. Der Passwort-Manager beschränkte sich bislang allerdings auf die Anzeige der Internetseite, des Nutzernamens und auf Wunsch auch das Passwort. In Firefox 32 erweitert sich der Umfang um vier Informationen:
Wann habe ich ein Passwort zuletzt benutzt?
Wann habe ich das Passwort zuerst genutzt?
Wann habe ich ein Passwort zuletzt geändert?
Wie häufig habe ich das Passwort genutzt?
Durch die beiden Meta-Informationen erhält man als Nutzer etwas mehr Kontrolle über die eigene Passwort-Verwaltung. Gerade wenn man sich einen Computer mit anderen Personen teilt, kontrolliert man mit den Informationen im Passwort-Manager, ob sich jemand unbefugt bei den eigenen Online-Konten einloggt.
Meta-Daten sind erst ein Anfang
Mit der Erweiterung des Dialogs Gespeicherte Passwörter geht Mozilla einen wichtigen Schritt. Die Meta-Daten helfen dabei, die Kontrolle über die eigene Online-Identität zu behalten. Zu hoffen bleibt, dass Mozilla auch in Zukunft Funktionen wie einen Passwort-Generator hinzufügt. Somit hätten alle Nutzer einen einfachen Zugriff auf sichere Kennwörter.
Was halten Sie von der neuen Firefox-Version? Sind die Verbesserungen bei den Gespeicherten Passwörtern sinnvoll?
Mozilla hat eine neue Ausgabe des Browsers Firefox für Windows, Mac, Linux und Android veröffentlicht. Die Version 31 schützt aktiv vor Schadsoftware und führt eine Suchzeile für neue Tabs ein. Die Android-Version verbessert die Synchronisation von Tabs mit Firefox Sync.
Überprüfung von Downloads auf Schadsoftware
Mozilla Firefox 31 bringt die Möglichkeit, Downloads auf Schadsoftware zu überprüfen. Die Sicherheitsfunktion basiert auf Googles Lösung für Chrome zum sicheren Surfen im Netz. Mozilla hat die Überprüfung für Firefox angepasst und übernommen.
Anfängliche Tests zeigen, dass die Analyse noch nicht ganz so effektiv wie in Googles Browser Chrome arbeitet: Aktuell kann Firefox noch nicht feststellen, ob Nutzer das Herunterladen absichtlich gestartet haben. Die Funktion ist nach der Installation automatisch aktiviert und lässt sich in den Einstellungen unter dem Punkt Sicherheit ein- und ausstellen.
Suchzeile in neuen Tabs und weitere Verbesserungen
Beim Öffnen eines leeren Tabs im Browser finden Nutzer jetzt eine neue Suchleiste vor, über die sich schnell eine Recherche mit der Standard-Suchmaschine starten lässt. Firefox 31 für Windows kann jetzt auch PDF-Dokumente selbst anzeigen und Audio-Dateien im OGG-Format wiedergeben, es sei denn eine externe Anwendung ist in den Einstellungen festgelegt.
Mozilla Firefox 31 für Android
Die Android-Version von Mozillas Browser erlaubt in der Version 31 die neue Anordnung der einzelnen Felder auf der Startseite. Firefox-Erweiterungen dürfen jetzt auch Einfluss auf diese Seite nehmen und mit Firefox Sync lassen sich einzelne Tabs bei Bedarf neu abgleichen.
Zukünftige Verbesserung von Mozilla Firefox
Für kommende Firefox-Versionen will Mozilla die Verarbeitung von Zeichenketten in Javascript umstellen. Die Verwendung des Zeichensatzes Latin 1 statt UTF-16 hilft, Speicherplatz zu sparen und den Browser zu beschleunigen. Bei der Verarbeitung von Javascript ist ein Geschwindigkeitsgewinn von bis zu 36 Prozent möglich, in der Android-Version sogar um bis zu 48 Prozent. Diese Neuerung ist alledings nicht Teil von Firefox 31 und könnte frühestens mit Version 33 verfügbar werden.
Seien es E-Mails, Kommentare oder Facebook-Posts: Wir schreiben immer mehr Texte im Web-Browser. Oft tippen wir nicht nur auf Deutsch sondern zusätzlich auf Englisch, Spanisch oder anderen Sprachen. Die Rechtschreibung bleibt online meist auf der Strecke, fehlt doch die aufdringliche rote Unterkringelung unserer Fehler wie wir sie aus Microsoft Word kennen.
Mozilla Firefox bietet für über 100 Sprachen teilweise mehrere Wörterbücher, die man mit wenigen Klicks hinzufügt und aktiviert. So geht’s:
Rufen Sie die Seite Wörterbücher und Sprachpakete in den Firefox Add-ons auf und suchen Sie die gewünschte Sprache. Direkt am Anfang der Seite schlägt Firefox das Wörterbuch für Ihre Sprache vor. Sie können aber selbstverständliche jedes verfügbare Wörterbuch installieren, es gibt beispielsweise auch deutsche Wörterbuch mit zusätzlichen Einträgen für Österreich oder die Schweiz.
Klicken Sie auf den Link Wörterbuch installieren. Sie gelangen auf die Seite des Add-ons mit weiteren Informationen zum jeweiligen Wörterbuch. Gibt es mehrere Wörterbücher für die gesuchte Sprache, wählen Sie mit Hilfe des Informationstexts das für Sie passende Wörterbuch aus.
2. Wörterbuch installieren
Haben Sie das richtige Wörterbuch gefunden, klicken Sie auf Zu Firefox hinzufügen. Warten Sie, bis im aufgehenden Fenster der Button Jetzt installieren aktiv ist und klicken Sie darauf. Die erfolgreiche Installation zeigt Firefox über ein Pop-up direkt unterhalb der Adressleiste an.
3. Rechtschreibprüfung aktivieren
In jedem mehrzeiligen Textfeld sollte die Rechtschreibprüfung nun automatisch falsch geschriebene Wörter rot unterkringeln. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Rechtschreibprüfung gegebenenfalls noch aktivieren. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in das Textfeld und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Rechtschreibung prüfen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein von der Rechtschreibprüfung markiertes Wort. Im Kontextmenü bekommen Sie Vorschläge für die richtige Schreibweise. Klicken Sie auf die korrekte Form, ersetzt das Wörterbuch das falsch geschriebene Wort.
5. Sprache ändern
Benötigen Sie eine Wörterbuch in einer anderen Sprache, klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste in das Textfeld. Unter dem Eintrag Rechtschreibung prüfen findet sich der Eintrag Sprache. Hier können Sie ganz einfach zwischen den installierten Wörterbüchern wechseln oder bei Bedarf neue Wörterbücher hinzufügen.
Fehlerfreie Online-Kommunikation
Mit den umfangreichen Wörterbüchern in Mozilla Firefox gibt es keine Entschuldigung mehr für Rechtschreib- oder Tippfehler in Online-Kommentaren oder E-Mails. Vor manch peinlichen Vertippern schützt allerdings auch das beste Wörterbuch nicht, oder wie war das mit dem “w” in schweißen nochmal?
Mozilla hat sich entschlossen, einen neuen Standard für die Digitale Rechteverwaltung (DRM) für Online-Videos umzusetzen. Das Unternehmen will Nutzern beides bieten: Einen DRM-kompatiblen Browser, der aber keine privaten Daten an Video-Anbieter überträgt. Anwender sollen selbst entscheiden können, ob sie die Kopierschutz nutzen oder nicht.
CMD: Der neue Standard für die Digitale Rechteverwaltung
Bislang haben Browser die Digitale Rechteverwaltung indirekt über den Videoplayer mit Flash oder HTML5 umgesetzt. Im vergangenen Jahr haben sich Anbieter wie Netflix, Amazon Video und Hulu mit Microsoft, Google und Apple auf einen neuen Standard geeinigt. Die Softwarehersteller wollen in Zukunft in Safari, Google Chrome und Internet Explorer ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM) zum Entschlüsseln von geschützten Inhalten einsetzen. Mozilla hatte bisher dagegen gehalten.
Mozilla knickt ein, will aber eine angepasste Lösung anbieten
Jetzt scheint sich das Unternehmen zu beugen. In einem Blog-Beitrag zur DRM-Umsetzung heißt es: “Mozilla kann zu diesem Zeitpunkt die Industrie in Sachen DRM nicht ändern.” Angefangen mit den Desktop-Versionen des Browsers wird Mozilla die neue DRM-Lösung in Firefox implementieren. Das Verfahren basiert auf einer Technologie von Adobe, Mozilla sieht sich aber seinen Nutzern verpflichtet und nimmt entsprechende Anpassungen vor, um die Privatsphäre zu wahren.
Der Hersteller packt das Modul von Adobe in eine sogenannte Sandbox, die sich mit Open Source-Quellcode realisieren lässt. Dadurch können Anwender die Vorteile der Rechteverwaltung nutzen und entsprechende DRM-Inhalte, also Videos, konsumieren. Das Modul erhält aber keinen Zugriff auf die Festplatte des Rechners. Die Daten sind anonymisiert, so dass der Anbieter von DRM keine Informationen über den Nutzer oder das verwendete Gerät sammeln kann.
Mozilla distanziert sich hier von der Umsetzung anderer Hersteller und deutet an, dass Internet Explorer, Chrome und Safari beim Anschauen von DRM-Videos Nutzerdaten an den Anbieter übertragen.
DRM-Kompromiss
Das Unternehmen versucht hier einen Kompromiss zu finden und den Firefox-Anwendern beides zu bieten: Schutz der Privatsphäre und Zugriff auf DRM-geschützte Videos im Internet. Auf Wunsch können Nutzer das Adobe-Modul auch komplett deaktivieren, was allerdings einen Verzicht auf entsprechende Inhalte bedeutet.
Der beliebte Werbeblocker Adblock Plus ist ein Speicherfresser. Das berichtet der Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote in einem Blog-Beitrag und erklärt die technischen Hintergründe. Der erhöhte Speicherbedarf der Browser-Erweiterung zum Blocken von Werbeanzeigen betrifft nicht nur Firefox, auch unter Google Chrome tritt das Problem auf. Inzwischen arbeiten Adblock Plus und Mozilla zusammen an einer Lösung.
Probleme mit CSS-Gestaltungselementen
Adblock Plus verhindert das Anzeigen von Werbung auf Internetseiten mithilfe von angepassten Stilvorlagen. Stufenförmige Gestaltungsvorlagen (englisch: Cascading Style Sheets, kurz CSS) beschreiben die visuelle Darstellung der Elemente einer Seite. Allerdings gibt es ein bestimmtes Strukturierungselement, das sogenannte Inlineframe, das andere Webinhalte als selbstständige Dokumente in einem definierten Bereich anzeigen kann.
Hier liegt das Problem: Inlineframes sind weit verbreitet und veranlassen Adblock Plus dazu, die eigene Stilvorlage mehr als einmal pro Seite zu laden. Jede Vorlage benötigt rund vier Megabyte Arbeitsspeicher, die sich entsprechend der Anzahl von Inlineframes pro Internetseite addieren. Selbst die Buttons zum Teilen einer Seite über Facebook oder Twitter sind mit diesen Elementen gestaltet.
Mozilla und Adblock Plus arbeiten an einer Lösung
Adblock Plus soll das Laden von Internetseiten eigentlich beschleunigen, indem der Browser durch das Unterdrücken der Werbeanzeigen weniger Inhalte laden muss. Durch das Problem mit den Vorlagen verkehrt sich der Effekt aber ins Gegenteil.
“Wir geben unser bestes, um das Problem zu analysieren und zu lokalisieren, danach werden wir es beheben, wenn es an uns liegt”, sagte der Adblock Plus-Sprecher Ben Williams gegenüber Softonic. Mozilla und Adblock Plus arbeiten zusammen, um eine Lösung zu finden. Der aktuelle Status lässt sich im Mozilla-Fehlerbericht einsehen.
Wer auf einigen Internetseiten erhöhte Ladezeiten oder einen gestiegenen Speicherbedarf von Firefox oder Chrome feststellt, kann bis zu Lösung des Problems das Adblock Plus-Plugin vorerst deaktivieren, um den betroffenen Browser wieder zu beschleunigen.